Der Photoshop KI-Editor bringt die Bildbearbeitung per Sprachbefehl in eine öffentliche Beta. Adobe koppelt das an Firefly Image 5, das geschlossene Augen öffnet oder einen Hut aufsetzt, ohne dass Sie eine einzige Maske ziehen. Kreativprofis sparen damit den Schritt, jeden Bearbeitungsbereich zuerst von Hand zu markieren.

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Der Photoshop KI-Editor startet als Beta und mischt die vertraute Oberfläche mit einer Eingabezeile für natürliche Sprache. Adobe hat das Update am 27. August 2026 vorgestellt, zusammen mit mehreren neuen Präzisionswerkzeugen. Statt Regler zu schieben, beschreiben Profis künftig in einem Satz die gewünschte Änderung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Prompt to Edit transformiert ein ganzes Bild per Anweisung, eine vorherige Auswahl braucht der Profi nicht
  • Instruct Edit with Masks auf Basis von Firefly Image 5 schützt Gesichter, Logos und Markenelemente automatisch
  • Der KI-gestützte Editor bündelt Hintergrund entfernen, Generatives Füllen, Generatives Erweitern und Generative Hochskalierung in einer Beta-Oberfläche
  • Die Einstellungsebene Licht regelt Belichtung, Kontrast und Tonwerte nicht-destruktiv auf Camera-Raw-Niveau

Was macht den KI-gestützten Editor besonders?

Mikrofon mit Schild
KI-Editor in Beta mit natürlichsprachlicher Eingabe, Prompt-to-Edit, Entfernen-Tool, generativer Füllung, Bildrand-Erweiterung, Hochskalierung und KI-Markup

Der KI-gestützte Editor läuft als Beta und kombiniert eine eigene Oberfläche mit einer Eingabezeile für natürliche Sprache. Neben Prompt to Edit bündelt der Arbeitsbereich das Entfernen-Tool, das generative Füllen zur Fotoretusche und das generative Erweitern der Bildränder, dazu Generative Hochskalierung und KI-Markup. Prompt to Edit gestaltet ein ganzes Bild allein über eine Anweisung um, eine Auswahl setzt der Profi dafür nicht.

Wie arbeitet Firefly Image 5 im Hintergrund?

Instruct Edit with Masks setzt auf Firefly Image 5 und erfasst den gesamten Bildkontext. Beschreiben Profis eine Änderung wie das Öffnen geschlossener Augen, bleiben Gesichter, Logos und Markenelemente außerhalb der Anweisung unangetastet. Die Funktion Markup geht einen Schritt weiter: Kreative zeichnen Pfeile oder grobe Formen direkt ins Bild und zeigen dem Modell, was an welche Stelle gehört.

Adobe verkauft den KI-Editor als Beta, doch der eigentliche Bruch steckt in Firefly Image 5: Photoshop maskiert die Ausnahmen jetzt selbst, statt den Profi jeden Bereich nachziehen zu lassen. Für Markenverantwortliche zählt vor allem der automatische Schutz von Gesichtern und Logos, nicht bloß das Tempo.

— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web

Welche Präzisionswerkzeuge kommen dazu?

Abseits der Prompts modernisiert Adobe die Feinarbeit. Die Einstellungsebene Licht regelt Belichtung, Kontrast, Lichter, Schatten sowie Weiß- und Schwarztöne nicht-destruktiv und erreicht laut Adobe Camera-Raw-Niveau, ohne den Ebenen-Workflow zu verlassen. Dynamischer Text passt sich jetzt an beliebige Formen und Pfade an, und ein andockbares Stock-Panel holt über 900 Millionen Adobe-Stock-Motive direkt in die Bearbeitung.

Ab wann steht der KI-Editor bereit?

Der neue Arbeitsbereich läuft ab sofort in der Beta-Phase, parallel bleibt Prompt to Edit in der Kontextleiste des Pro-Editors verfügbar. Jedes Ergebnis landet dort als generative Ebene im Stapel, sodass Korrekturen nachvollziehbar und umkehrbar bleiben. Wer den Umstieg plant, testet die Sprachbefehle am besten an einem Bild mit klaren Marken- oder Gesichtsdetails und prüft, wie sauber Firefly den Hintergrund freistellt. Alle Neuerungen listet Adobe im offiziellen Photoshop-Blog auf.

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