FreeFinance verspricht Buchhaltung, Rechnungen und Finanzamtsmeldungen in einer einzigen Cloud-Oberfläche. Hinter der Software steckt ein Team, das seit 2008 an genau diesem Versprechen arbeitet. Ob das im deutschen Steueralltag trägt, entscheidet sich an drei Fragen: Funktionsumfang, Preis und Rechtssicherheit.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenFreeFinance will die Buchhaltung für Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland und Österreich radikal vereinfachen. Diese Übersicht zeigt Ihnen, was die Cloud-Software kann, was sie kostet und wo ihre Grenzen liegen.
Das Wichtigste in Kürze
- FreeFinance ist eine Cloud-Buchhaltung aus Wien, für Deutschland und Österreich ausgelegt, wahlweise als Einnahmenüberschussrechnung oder doppelte Buchführung.
- Zum Funktionskern zählen KI-gestützte Belegerkennung, Rechnungslegung samt E-Rechnung, Bankanbindung über PSD2 sowie die Direktanbindung an Elster und den DATEV-Export.
- Die Preise starten bei 10 Euro netto pro Monat, davor liegen 30 Tage kostenloser Test ohne Kreditkarte.
- Die Daten liegen GoBD-konform in zertifizierten deutschen Rechenzentren.
Welches Problem löst FreeFinance?

Buchhaltung ist für die meisten Selbstständigen kein Kerngeschäft, sondern eine Pflicht, die abends und am Wochenende liegen bleibt. Belege stapeln sich, die Umsatzsteuervoranmeldung rückt näher, und die Frage, ob der Kontenrahmen stimmt, verdirbt den Feierabend. Genau dieses Zusammenspiel aus Zeitdruck, Fehleranfälligkeit und Rechtsunsicherheit will die Software auflösen.
Konkret heißt das: Wareneingangsrechnungen abtippen, Zahlungseingänge im Onlinebanking mit offenen Posten abgleichen, Fristen für die Umsatzsteuer im Kopf behalten und am Quartalsende hoffen, dass die Zahlen zur Kontobewegung passen. Jeder dieser Schritte kostet Zeit und birgt eine Fehlerquelle.
Der Ansatz von FreeFinance ist ein einziges System statt vieler Insellösungen. Rechnung schreiben, Beleg erfassen, Bankkonto abgleichen und Meldung ans Finanzamt schicken passiert an einem Ort, mit denselben Stammdaten. Statt Daten zwischen Rechnungstool, Tabelle und Kanzlei hin und her zu kopieren, arbeiten Sie in einer Oberfläche, die den gesamten Weg vom Angebot bis zur Steuermeldung abbildet.
Weil dieselben Stammdaten überall greifen, sinkt zugleich die Gefahr von Zahlendrehern und doppelter Erfassung. Für ein durchschnittliches Kleinunternehmen kann das rund 200 Stunden Verwaltungsarbeit pro Jahr sparen. Die eigentliche Leistung liegt also weniger in einer einzelnen Funktion als im Wegfall der Übergänge zwischen bisher getrennten Programmen.
Was ist FreeFinance?

FreeFinance ist eine webbasierte Buchhaltungssoftware, die vollständig im Browser läuft und keine lokale Installation braucht. Hinter der Software steht die „Das Finanzbuch“ Software GmbH mit Sitz in Wien. Die Wurzeln reichen ins Jahr 2007 zurück, als sich drei Informatik-Studenten an der TU Wien vornahmen, die eigene Buchhaltung endlich bedienbar zu machen.
Seit mehr als 15 Jahren dreht sich das Unternehmen ausschließlich um Buchhaltungssoftware und Cloud-Technologie. Ohne Installation und ohne manuelle Updates ist die Lösung sofort einsatzbereit, beliebig viele Benutzer mit eigenen Rollen legen Sie kostenlos an. Für Unternehmen mit mehreren Steuernummern oder Einkunftsarten stehen Submandanten unter einem Hauptmandanten zur Verfügung.
Neuere Ausbaustufen zeigen die Richtung: 2024 kamen Kostenstellen dazu, 2025 die optionale Verschlüsselung, und in 2026 werden Reisekosten, ein revisionssicheres Doku-Archiv und eine Zeiterfassung ausgerollt. Adressiert werden Einzelunternehmen, Kleinunternehmer, Selbstständige, Vereine, Vermieter und kleine Kapitalgesellschaften über mehr als 150 Branchen hinweg.
Was macht FreeFinance anders?

Der auffälligste Unterschied zu vielen reinen Rechnungstools ist die fachliche Tiefe. Die Software deckt nicht nur die Fakturierung ab, sondern die vollständige Buchhaltung inklusive Nebenbücher, Anlagenbuchhaltung und Kostenstellen mit Planwerten.
- Wer heute nur Rechnungen schreibt, morgen aber zur doppelten Buchführung wechselt, bleibt im selben System und muss nicht den Anbieter wechseln. Diese Ausbaufähigkeit unterscheidet die Software von Lösungen, die an der Einnahmenüberschussrechnung enden.
- Der Aufbau modular. Statt starrer Komplettpakete kombinieren Sie die Grundbuchhaltung mit den Bausteinen, die Sie wirklich brauchen, etwa Rechnungslegung, Bankanbindung oder Registrierkasse.
- Die Zusammenarbeit mit einer Steuerkanzlei ist bereits eingebaut: Über einen kostenlosen Zugang für Steuerberater oder den DATEV-Export holen Sie Ihren Steuerberater direkt in die laufende Buchhaltung, statt am Jahresende einen Datenberg zu übergeben.
- FreeFinance deckt zwei Märkte vollständig ab: für Deutschland über Elster und DATEV, für Österreich über FinanzOnline und RKSV, mit Servern jeweils im eigenen Land.
Dass das Team seine eigene Buchhaltung seit jeher mit der eigenen Software erledigt, ist dabei mehr als eine Anekdote, weil Schwächen im Alltag so früh auffallen. Wie sich dieser Funktionsumfang gegen andere Anbieter schlägt, ordnet unser Vergleich der Buchhaltungssoftware ein.
Beleg mit der App PaperCut fotografieren, die Texterkennung liest Datum, Lieferant und Betrag aus.
Der Buchungsautomat schlägt die passende Buchung vor, Sie bestätigen sie mit einem Klick.
Über die PSD2-Schnittstelle kommen die Kontobewegungen taggleich herein und werden zugeordnet.
Die Umsatzsteuervoranmeldung geht über die Direktschnittstelle elektronisch ans Finanzamt.
Welche Funktionen bietet FreeFinance?

Der Funktionsumfang ist das Herzstück und der Grund, warum die Software mehr sein will als ein Rechnungsprogramm. Die folgenden vier Funktionsfamilien zeigen, wie die Bausteine ineinandergreifen, vom ersten Beleg bis zur fertigen Steuermeldung.
- KI-Belegerkennung per OCR
- Anlagenbuch und AfA
- Individueller Kontenrahmen (SKR03/SKR04)
- Doppelte Buchführung oder EÜR
- PSD2-Bankanbindung, taggleich
- Automatische Buchungsvorschläge
- Schnittstellen zu Shop und Payment
- Doku-Archiv und Cloud-Speicher
- Direktanbindung an Elster
- UStVA und Zusammenfassende Meldung
- DATEV-Export für die Kanzlei
- Registrierkasse nach KassenSichV
Belege, Buchung und KI-Belegerkennung
Am Anfang jeder Buchung steht ein Beleg, und genau hier setzt die Automatisierung an. Mit der kostenlosen App PaperCut fotografieren Sie einen Beleg unterwegs, die Texterkennung liest Datum, Lieferant, Betrag und Rechnungsnummer aus und schlägt die Buchung vor. Diese KI-Belegerkennung von FreeFinance arbeitet mit Credits, von denen 1.000 pro Jahr im Paket enthalten sind und die nicht verfallen.
Darunter liegt eine vollwertige Buchhaltung mit Anlagenbuch, Wareneingangsbuch und einem Kontenrahmen, den Sie zwischen SKR03 und SKR04 wechseln und frei anpassen können. Wiederkehrende Belege wie Miete oder Telefon speichern Sie als Vorlage und verbuchen sie künftig in Sekunden.
Dazu kommen Details, die im Alltag zählen. Komplexe Fälle wie Reverse-Charge, innergemeinschaftliche Lieferungen, Splitbuchungen oder Bewirtung lassen sich ohne Buchhaltungsdiplom erfassen, weil die Software Beispielbelege für zahlreiche Geschäftsfälle mitliefert.
Ein Praxisbeispiel macht den Nutzen greifbar. Angenommen, eine freiberufliche Grafikdesignerin sammelt im Monat rund 40 Eingangsbelege für Software-Abos, Hardware und Coworking. Statt jeden Beleg abzutippen, fotografiert sie ihn beim Kauf, bestätigt am Monatsende die Buchungsvorschläge und hat ihre Ausgaben sauber verbucht, bevor die Kanzlei überhaupt nachfragt.
Für Archiv und Weitergabe stehen Exporte als Excel, CSV und PDF bereit, bis hin zum kompletten Finanzjahresexport zur lokalen Sicherung.
Rechnungen, E-Rechnung und Mahnwesen
Auf der Ausgangsseite deckt das Rechnungsprogramm von FreeFinance den kompletten Weg vom Angebot über Auftragsbestätigung und Lieferschein bis zu Rechnung, Gutschrift und Mahnung ab. Das Layout passen Sie an Ihr Firmendesign an, entweder schnell per Logo-Upload oder frei über eine JRXML-Vorlage.
Bereits bezahlte Rechnungen werden automatisch zugeordnet und ein integriertes Mahnwesen mit mehreren Mahnstufen treibt offene Posten ein. Auch Abo-Rechnungen für wiederkehrende Leistungen und ein QR-Code nach EPC-Format für die schnelle Überweisung sind vorgesehen.
Wichtig für den deutschen Markt ist die elektronische Rechnung. Neben der klassischen PDF erzeugt die Anwendung X-Rechnungen ohne Aufpreis. Eingehende E-Rechnungen liest die Software ein und verbucht sie, beim ZUGFeRD-Format samt der ins PDF eingebetteten XML-Daten.
Der Nutzen reicht über puren Komfort hinaus. Seit Anfang 2025 müssen deutsche Unternehmen im B2B-Geschäft elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten können, geregelt in § 14 UStG. Ein Tool, das E-Rechnungen von Haus aus erstellt und einliest, nimmt kleinen Betrieben damit eine handfeste Pflicht ab.
Bankanbindung, Automatisierung und Schnittstellen
Der Abgleich mit dem Geschäftskonto ist der Punkt, an dem sich manuelle Buchhaltung besonders zieht. Über die PSD2-Schnittstelle ruft die Software Kontobewegungen taggleich ab, verfügbar sind sämtliche Großbanken, sowie Neobanken wie N26, Bunq oder Revolut. Ein Buchungsautomat erstellt auf Basis Ihrer Vorlagen, Stammdaten und offenen Rechnungen Vorschläge, die Sie nur noch bestätigen.
Praktisch ist die automatische Kontoabholung auch für den Notfall, etwa wenn die Bank das Geschäftskonto kündigt und Sie kurzfristig auf ein neues Konto umziehen müssen. Falls Sie die automatische Anbindung nicht nutzen möchten, wählen Sie den alternativen Weg über den manuellen CSV- oder CAMT-Import Ihrer Kontoauszüge.
Belege lassen sich zusätzlich mit Dropbox, OneDrive oder Nextcloud verknüpfen, ebenso anbindbar sind Shop- und Zahlungssysteme, von WooCommerce, Shopify und Amazon Seller Central bis PayPal und Stripe, teilweise über den Automatisierungsdienst make.com.
Für individuelle Anbindungen steht eine dokumentierte REST-Schnittstelle mit Swagger-Dokumentation bereit.
Steuern, Elster und die Registrierkasse
Am Ende der Kette steht das Finanzamt. Die Kennzahlen für die Umsatzsteuervoranmeldung und die Zusammenfassende Meldung berechnet die Software aus den Buchungen und übermittelt sie über eine Direktschnittstelle an Elster. Für die Zusammenarbeit mit der Kanzlei liefert das Programm den DATEV-Export sowie Ausgaben in den Formaten PDF, CSV und Excel.
Die doppelte Buchführung reicht dabei bis zur Gewinn- und Verlustrechnung und zur vorläufigen Bilanz, die vollständige Bilanzerstellung ist eine kostenpflichtige Erweiterung. Parallel liefert ein konfigurierbares Dashboard tagesaktuelle Auswertungen, vom Erfolgsdiagramm über die zehn wichtigsten Kunden bis zu offenen Posten und Jahresvergleich, sodass Sie den Geschäftsverlauf nicht erst beim Jahresabschluss sehen.
Betriebe mit Barumsätzen erweitern ihr System um die Registrierkasse. Bons entstehen in wenigen Sekunden, wahlweise im A4-Format oder auf 80- und 58-Millimeter-Bondruckern, und lassen sich auch papierlos per Mail verschicken. Über eine Touch-Oberfläche mit passender App bedienen Sie die Kasse ebenso am Tablet.
Die vom Finanzamt geforderten Berichte samt DSFinV-K liegen im richtigen Format vor, die Tageslosung übernehmen Sie per Klick in die Buchhaltung, und die Meldung des Kassensystems läuft ebenfalls über Elster. Sobald ein elektronisches Kassensystem im Einsatz ist, verlangt § 146a AO eine zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtung, die FreeFinance über die Cloud-TSE von Fiskaly bereitstellt.
Wie sicher ist FreeFinance?

Bei einer Cloud-Buchhaltung steht und fällt das Vertrauen mit der Datensicherheit. Bei FreeFinance läuft die gesamte Verbindung verschlüsselt über SSL, die Daten liegen ausfallsicher in einem Hochsicherheits-Rechenzentrum in Deutschland, betrieben mit dem Technologiepartner RISE.
Für besonders sensible Kundendaten gibt es seit 2025 zusätzlich eine optionale Verschlüsselung. Die Verfügbarkeit beziffert FreeFinance auf 99,8 Prozent.
Rechtlich ist die Buchführung auf die GoBD, die Abgabenordnung und das Umsatzsteuergesetz ausgerichtet und arbeitet DSGVO-konform. Ergänzend liegt eine Softwarebescheinigung nach dem Prüfungsstandard IDW PS 880 vor.
Was kostet FreeFinance?

Die Preise richten sich nach zwei Größen: der Art der Buchhaltung und der gewählten Laufzeit. Für die Einnahmenüberschussrechnung starten die Pakete günstiger als für die doppelte Buchführung, und wer sich auf 36 Monate festlegt, zahlt weniger als bei 12 Monaten.
Alle Preise verstehen sich netto, der Gesamtbetrag ist im Voraus fällig, eine monatliche Zahlung gibt es nicht. Die folgende Übersicht zeigt die Einstiegspreise pro Monat bei 36 Monaten Laufzeit.
| Paket | EÜR (ab) | Doppelte Buchführung (ab) | Enthält im Kern |
|---|---|---|---|
| Business | 10 Euro/Monat | 19 Euro/Monat | Buchhaltung pur mit Belegerkennung und Elster |
| Plus | 22 Euro/Monat | 29 Euro/Monat | zusätzlich Rechnungslegung und Bankanbindung |
| Premium | 32 Euro/Monat | 39 Euro/Monat | zusätzlich Registrierkasse |
Die Tarifübersicht von FreeFinance schlüsselt die einzelnen Bausteine auf. Zu beachten sind zwei Zusatzposten: Für die Registrierkasse fällt bei Bedarf eine zertifizierte Cloud-TSE mit rund 10 Euro pro Monat an, und weitere Credits für die Belegerkennung lassen sich separat nachkaufen.
Beliebig viele Benutzer mit eigenen Rollen und Rechten legen Sie dagegen kostenlos an, und die Bezahlung läuft ohne Kreditkarte über eine sichere PSD2-Überweisung. Ein dauerhaft kostenloses Modell fehlt, dafür steht ein 30-tägiger Test ohne automatisches Abo bereit.
Buchhaltung scheitert bei Selbstständigen selten am Wissen, sondern an der Zeit.
— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Für wen eignet sich FreeFinance?

Die Zielgruppe sind Selbstständige, Einzelunternehmen und kleine Kapitalgesellschaften, die Buchhaltung und Rechnungsstellung in einem Werkzeug bündeln wollen. Für Kleinunternehmer mit Einnahmenüberschussrechnung ist der Einstieg besonders leicht, für GmbHs bildet die doppelte Buchführung den Weg bis zur vorläufigen Bilanz ab.
Auch Vereine mit ihrer speziellen Kassenführung, Vermieter mit Einnahmen aus Miete oder kurzzeitiger Vermietung und Ärzte oder Therapeuten mit Barumsätzen finden passende Vorlagen. Software-Anbieter wiederum können die Buchhaltung über das Plug-and-Play-Angebot als Modul in ihre eigene Branchensoftware integrieren und damit ihr Portfolio erweitern.
Für Geschäftsführer einer GmbH lohnt der Blick über die reine Buchhaltung hinaus, etwa auf steuerliche Gestaltungen wie die Fünftelregelung für Geschäftsführer.
Ein zweites Szenario zeigt Stärke und Grenze zugleich. Angenommen, eine physiotherapeutische Praxis mit drei Behandlern nimmt täglich Barzahlungen an und stellt daneben Rechnungen an Privatpatienten. Mit dem Premium-Paket erfasst sie Barumsätze über die Registrierkasse nach KassenSichV, übernimmt die Tageslosung per Klick in die Buchhaltung und übergibt am Jahresende alles per DATEV-Export an die Kanzlei.
Für Selbstständige, die nur buchhalten wollen
- Buchhaltung mit Belegerkennung
- Nebenbücher und Elster
- Beliebig viele Benutzer
Die meistgewählte Kombi aus Rechnung und Bank
- Alles aus Business
- Rechnungslegung mit E-Rechnung
- PSD2-Bankanbindung
Für Betriebe mit Barumsatz
- Alles aus Plus
- Registrierkasse nach KassenSichV
- TSE optional zubuchbar
Eine echte Warenwirtschaft mit Lagerverwaltung fehlt dagegen ausdrücklich, hier stößt die Software an eine Grenze. Für echte Bestandsführung braucht es also ein zusätzliches System, eine reine Artikelverwaltung für die Rechnungslegung ist aber vorhanden.
Als Faustregel gilt: Je stärker Rechnung, Bank und Steuer in einem Tool zusammenlaufen sollen, desto eher spielt die Cloud-Buchhaltung ihre Stärken aus. Betriebe mit reinem Rechnungsbedarf finden oft schlankere Alternativen, größere Firmen mit voller Warenwirtschaft brauchen mehr. Dazwischen, bei Selbstständigen und kleinen Unternehmen mit ordentlichem Buchhaltungsanspruch, liegt die eigentliche Zielgruppe.
1Wo liegen die Daten der deutschen FreeFinance-Kunden?Aufklappen ↓
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2Ab welchem Monatspreis startet FreeFinance für die Einnahmenüberschussrechnung?Aufklappen ↓
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3Welche Meldung übermittelt FreeFinance direkt über Elster?Aufklappen ↓
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4Was leistet die KI-gestützte Belegerkennung?Aufklappen ↓
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5Wie lange lässt sich FreeFinance kostenlos testen?Aufklappen ↓
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Wo können Sie FreeFinance selbst ausprobieren?
Am Ende zählt der eigene Eindruck mehr als jede Funktionsliste. Die Software lässt sich 30 Tage lang vollständig kostenlos testen, ohne Kreditkarte und ohne dass daraus automatisch ein Abo wird. So prüfen Sie im echten Alltag, ob die Belegerkennung Ihre Rechnungen sauber ausliest, ob die Bankanbindung Ihr Konto erkennt und ob die Oberfläche zu Ihrer Arbeitsweise passt.
Nach der Buchung eines Pakets stehen alle gewählten Funktionen sofort bereit, weil die Freischaltung an die Online-Bezahlung gekoppelt ist. Die kostenlose Testphase bei FreeFinance ist der einfachste Weg, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
Für kleine Betriebe, die Rechnung und Buchhaltung endlich in einem System zusammenführen wollen, ist die Cloud-Lösung eine ernsthafte Option, sofern die Bindung an eine Laufzeit von 12 oder 36 Monaten und der reine E-Mail-Support ins eigene Bild passen. Der 30-Tage-Test kostet nichts außer etwas Zeit und beantwortet genau diese Fragen am ehrlichsten.
Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe zu FreeFinance und Buchhaltung

AfA und Anlagenbuchhaltung
Die Absetzung für Abnutzung (AfA) verteilt die Anschaffungskosten langlebiger Wirtschaftsgüter über deren Nutzungsdauer. Die Anlagenbuchhaltung verwaltet diese Güter im Anlagenverzeichnis. In der Software sind Anlagenbuch und AfA-Buchungen als Nebenbuch integriert, inklusive nachträglicher Änderungen an Nutzungsdauer und Anschaffungswert.
Bankanbindung über PSD2
PSD2 ist die EU-Zahlungsdiensterichtlinie, die den geregelten Zugriff auf Kontodaten mit Zustimmung des Kontoinhabers ermöglicht. Über diese Schnittstelle ruft die Buchhaltung Kontobewegungen taggleich ab und erzeugt automatische Buchungsvorschläge, sodass der manuelle Abgleich weitgehend entfällt.
Cloud-Buchhaltung
Cloud-Buchhaltung bezeichnet Buchhaltungssoftware, die im Browser läuft und deren Daten auf externen Servern liegen, ohne lokale Installation und ohne manuelle Updates. FreeFinance ist auf diesem Weg ortsunabhängig auf Windows, Mac, Linux und mobilen Geräten nutzbar.
DATEV-Export
Der DATEV-Export übergibt Buchhaltungsdaten im Format der Steuerberater-Software DATEV. Mandant und Kanzlei arbeiten so mit denselben Daten, ohne Belege doppelt zu erfassen. Der Export ergänzt den kostenlosen Steuerberater-Zugang.
Doppelte Buchführung
Die doppelte Buchführung erfasst jeden Geschäftsfall auf zwei Konten, in Soll und Haben, und mündet in Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz. Für Kapitalgesellschaften ist diese Form Pflicht. FreeFinance bildet sie bis zur vorläufigen Bilanz ab, die volle Bilanz ist eine Erweiterung.
E-Rechnung
Eine E-Rechnung ist eine strukturierte elektronische Rechnung in Formaten wie X-Rechnung oder ZUGFeRD, die maschinell verarbeitet werden kann. Deutsche Unternehmen müssen im B2B-Bereich seit 2025 E-Rechnungen empfangen können. Erstellung und Verarbeitung sind ohne Aufpreis enthalten.
Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)
Die Einnahmenüberschussrechnung ist die vereinfachte Gewinnermittlung für kleinere Selbstständige und Freiberufler. Der Gewinn ergibt sich aus Einnahmen minus Ausgaben, ohne Bilanz. Im günstigsten Tarif bildet diese Form den Einstieg.
Elster
Elster ist das offizielle Onlineportal der deutschen Finanzverwaltung für elektronische Steuererklärungen und Meldungen. Umsatzsteuervoranmeldung und Zusammenfassende Meldung übermittelt die Software über eine Direktschnittstelle an Elster, ohne den Umweg über einen Export.
GoBD
Die GoBD sind die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form. Geregelt werden Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit digitaler Buchführung. Die GoBD-konforme Ausrichtung ist ein zentrales Rechtssicherheitsmerkmal von FreeFinance.
KassenSichV und TSE
Die Kassensicherungsverordnung verlangt für elektronische Kassen eine Technische Sicherheitseinrichtung (TSE), die jede Transaktion manipulationssicher aufzeichnet. Die Registrierkasse arbeitet auf Wunsch mit der zertifizierten Cloud-TSE von Fiskaly, die separat kostet.
Kontenrahmen (SKR03/SKR04)
Ein Kontenrahmen ist die standardisierte Gliederung aller Buchhaltungskonten. SKR03 und SKR04 sind die verbreiteten deutschen Standards. Ein vordefinierter Kontenrahmen lässt sich individuell anpassen und zwischen SKR03 und SKR04 wechseln.
Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA)
Die Umsatzsteuervoranmeldung meldet die Umsatzsteuer regelmäßig ans Finanzamt, monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Die Kennzahlen berechnet die Software aus den Buchungen und übermittelt die UStVA direkt über Elster.
FAQ: Was kann die Buchhaltungssoftware FreeFinance?
Ist FreeFinance kostenlos?
FreeFinance ist nicht dauerhaft kostenlos, lässt sich aber 30 Tage lang voll und ohne Kreditkarte testen. Danach starten die Abos bei 10 Euro netto pro Monat für die Einnahmenüberschussrechnung. Ein dauerhaft kostenloses Modell gibt es nicht.
Für welche Länder ist FreeFinance gedacht?
FreeFinance ist für Deutschland und Österreich ausgelegt. In Deutschland bildet die Software die hiesige Rechtslage ab, von der Einnahmenüberschussrechnung über die doppelte Buchführung bis zu Elster und DATEV. Für Österreich stehen FinanzOnline-Anbindung und RKSV-konforme Registrierkasse bereit. Die Daten liegen jeweils in nationalen Rechenzentren.
Unterstützt FreeFinance die E-Rechnung?
Ja. Erstellt und verarbeitet werden elektronische Rechnungen in den Formaten X-Rechnung, UBL und ZUGFeRD, und das ohne Aufpreis. Relevant ist das für den B2B-Bereich, weil deutsche Unternehmen seit 2025 E-Rechnungen empfangen können müssen.
Kann ich meinen Steuerberater in FreeFinance einbinden?
Ja. Der Steuerkanzlei lässt sich ein kostenloser Zugang zur laufenden Buchhaltung geben, alternativ übergeben Sie die Daten per DATEV-Export. Mandant und Berater arbeiten so mit denselben Zahlen, ohne Belege doppelt zu erfassen.
Läuft FreeFinance auch auf dem Mac und ohne Installation?
Ja. FreeFinance ist eine reine Cloud-Lösung und läuft im Browser auf Windows, Mac und Linux sowie auf iPad, iPhone und Android. Eine Installation ist nicht nötig, Updates laufen automatisch im Hintergrund.
Hat FreeFinance eine Mindestlaufzeit?
Ja. Die Abos laufen wahlweise 12 oder 36 Monate, der Gesamtbetrag ist im Voraus zu zahlen, eine monatliche Zahlweise gibt es nicht. Die längere Laufzeit senkt den Monatspreis. Davor steht die kostenlose 30-Tage-Testphase ohne automatische Verlängerung.
Quellen
- FreeFinance | Startseite Deutschland | https://freefinance.com/de-de | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | Unsere Preise | https://freefinance.com/de-de/preise.html | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | Buchhaltung selbst gemacht | https://freefinance.com/de-de/wie-es-funktioniert/buchhaltung.html | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | Rechnung schreiben | https://freefinance.com/de-de/wie-es-funktioniert/rechnungslegung.html | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | Bankanbindung | https://freefinance.com/de-de/wie-es-funktioniert/bankanbindung.html | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | Registrierkasse | https://freefinance.com/de-de/wie-es-funktioniert/registrierkasse.html | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | Schnittstellen und API | https://freefinance.com/de-de/schnittstellen.html | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | About und Unternehmensgeschichte | https://freefinance.com/de-de/about.html | besucht am 08.07.2026
- FreeFinance | GoBD-konforme Buchhaltung | https://freefinance.com/de-de/buchhaltung/gobd.html | besucht am 08.07.2026
- Bundesrepublik Deutschland | § 14 UStG, Ausstellung von Rechnungen | https://www.gesetze-im-internet.de/ustg/__14.html | besucht am 08.07.2026
- Bundesrepublik Deutschland | § 146a AO, Ordnungsvorschrift für elektronische Aufzeichnungssysteme | https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__146a.html | besucht am 08.07.2026
- ELSTER | Onlineportal der Finanzverwaltung | https://www.elster.de | besucht am 08.07.2026