Designagentur Vergleich
2026
Das sind die besten 83 Anbieter.
Das Logo stammt noch aus der Gründerzeit, die Website wirkt wie ein anderes Unternehmen, und der neuen Produktbroschüre fehlt eine gemeinsame Linie. Wir haben 83 Designagenturen und Designbüros geprüft.
HELD DESIGN ist eine junge Designagentur aus Münster für Marken und Kommunikation. Das Team um Inhaberin Sarah Held gestaltet Corporate Design, Kampagnen, Magazine und Mitarbeiterzeitschriften, Leitsysteme und digitale Medien für Unternehmen, Stadtwerke, Hochschulen und soziale Organisationen.
held-design.de
HELD DESIGN ist eine Kommunikationsdesign-Agentur in Münster, geführt von Inhaberin Dipl.-Des. Sarah Held. Die junge Designagentur berät persönlich und individuell zu Unternehmenskommunikation, Kampagnen, Corporate Design und Marken. Kundinnen und Kunden werden am Prozess beteiligt; je nach Projekt arbeitet das Team mit Profis aus dem eigenen Netzwerk zusammen und engagiert sich pro bono für Organisationen und Vereine.
Am Anfang stehen Marken-, Markt- und Zielgruppenanalysen und Ideenfindung. Im Marken- und Corporate Design entstehen Markenidentität, Logo-Redesign, Naming und Claims, Geschäftsausstattung sowie Manuals und Styleguides. Editorial und Print umfassen Buch- und Magazingestaltung, Mitarbeitermagazine, Geschäftsberichte, Kataloge und Plakate sowie Orientierungs- und Leitsysteme. Digital kommen responsives Webdesign, Interface-Design und Social Media hinzu, ergänzt um Fotografie, Animation, Illustration und Graphic Recording. Zu den Referenzen zählen die LVM Versicherung und die Stadtwerke Münster.
Preise sind auf der Website nicht veröffentlicht. Anfragen gehen per E-Mail an die Agentur; Konzept und Umfang werden im persönlichen Gespräch abgestimmt.
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Was macht eine Designagentur?

Eine Designagentur gestaltet die visuelle Kommunikation eines Unternehmens über mehrere Disziplinen hinweg: Marke und Corporate Design, Kommunikationsdesign für Print und Kampagnen, Editorial Design, Digital Design für Website und App, oft auch Packaging, Motion und Raum. Ziel ist ein Auftritt, der in jedem Medium wiedererkennbar ist und zur Strategie des Unternehmens passt.
Der Begriff Designagentur ist ein Oberbegriff. Unter ihm arbeiten kleine Designbüros mit fünf Gestaltern ebenso wie Agenturen mit über hundert Mitarbeitenden. Gemeinsam ist ihnen, dass Gestaltung im Mittelpunkt steht und nicht Mediaplanung oder Vertrieb. Eine Designagentur entwickelt Konzepte, gestaltet Entwürfe, baut Gestaltungsregeln auf und begleitet die Umsetzung bis zur Druckerei, zum Entwicklerteam oder zum Messebauer.
Die Abgrenzung zu verwandten Agenturtypen hilft bei der Auswahl. Eine Grafikdesign-Agentur konzentriert sich auf das Gestalten einzelner Medien wie Broschüren, Plakate oder Geschäftsberichte. Eine Corporate-Design-Agentur baut das Erscheinungsbild einer Marke auf und legt es in Regeln fest. Eine UX/UI-Agentur gestaltet digitale Produkte mit Nutzerforschung und Prototypen. Die Designagentur verbindet diese Felder und bringt die Ergebnisse in ein stimmiges Gesamtbild.
Eine Designagentur lohnt sich, wenn Sie mehrere Medien gleichzeitig erneuern, eine Marke neu ausrichten oder Print, Website und Kampagne aus einer gestalterischen Hand haben möchten. Brauchen Sie nur eine einzelne Drucksache oder ein reines Softwareprojekt, sind spezialisierte Grafikdesign- oder UX/UI-Agenturen oft passender. Die Vergleiche zu diesen Agenturtypen finden Sie ebenfalls bei Dr. Web.
- Viele Dienstleister: Print, Website und Social Media stammen von verschiedenen Anbietern.
- Veralteter Auftritt: Logo und Erscheinungsbild passen nicht mehr zu Unternehmen und Kanälen.
- Neue Ausrichtung: Fusion, neues Geschäftsfeld oder Namenswechsel stehen an.
- Keine Gestaltungsregeln: Styleguide, Vorlagen und ein Designsystem fehlen.
- Mehrere Medien geplant: Website, Broschüren und Kampagne sollen gemeinsam entstehen.
- Kein internes Designteam: Intern fehlen Zeit oder Fachwissen für Gestaltung über alle Kanäle.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Blick auf Designagenturen. Für einen persönlichen Ansprechpartner passen Designbüros, für einen neuen Markenauftritt markenorientierte Agenturen, für Website und App Digital-Design-Agenturen. Wer nur einzelne Drucksachen braucht, ist bei einer Grafikdesign-Agentur oft gut aufgehoben.
Typische Probleme ohne Designagentur

Die typischen Probleme ohne Designagentur sind ein zersplitterter Auftritt über viele Dienstleister, Medien ohne gemeinsame Gestaltungsregeln, ein veraltetes Erscheinungsbild, Gestaltung ohne strategische Grundlage, digitale Kanäle, die nicht zum Print passen, ungeklärte Nutzungsrechte und fehlende Barrierefreiheit.
Viele Unternehmen arbeiten mit mehreren Dienstleistern gleichzeitig. Die Druckerei setzt den Flyer, eine Webagentur baut die Website, ein Freelancer gestaltet die Social-Media-Grafiken. Jeder entscheidet über Farben, Schriften und Bildsprache ein wenig anders. Mit den Jahren entsteht so ein Flickenteppich, und Kunden erkennen das Unternehmen nicht mehr auf den ersten Blick.
Dazu kommt, dass Gestaltung ohne strategische Grundlage schnell beliebig wirkt. Ohne geklärte Positionierung fehlt der Maßstab, an dem sich Entwürfe messen lassen. Diskussionen drehen sich dann um Geschmack statt um Wirkung. Ein Erscheinungsbild, das vor zehn Jahren gut funktioniert hat, passt außerdem oft nicht zu mobilen Bildschirmen, Social-Media-Formaten oder Bewegtbild.
Schließlich bleiben technische und rechtliche Fragen offen. Fehlt ein Designsystem mit Vorlagen und Komponenten, gestaltet jede Abteilung neu. Wer Nutzungsrechte nicht regelt, darf Entwürfe unter Umständen nicht für jeden Zweck einsetzen. Und digitale Angebote ohne ausreichende Kontraste und klare Struktur schließen Menschen mit Einschränkungen aus, was das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für bestimmte Angebote seit 2025 auch rechtlich verlangt.
Jeder Dienstleister gestaltet Farben, Schriften und Bilder ein wenig anders.
Logo und Gestaltung passen nicht zu mobilen Bildschirmen und neuen Formaten.
Ohne Positionierung werden Entwürfe zur Geschmacksfrage.
Website und Drucksachen wirken wie zwei verschiedene Unternehmen.
Ohne Vorlagen und Komponenten gestaltet jede Abteilung neu.
Entwürfe dürfen nicht für jedes Medium oder Land genutzt werden.
Schwache Kontraste und unklare Struktur schließen Menschen aus.
Welche Arten von Designagenturen gibt es?

Designagenturen lassen sich in sechs Gruppen einteilen: interdisziplinäre Designbüros und Designstudios, Kommunikationsdesign-Agenturen, markenorientierte Designagenturen, Digital-Design-Agenturen, Spezialisten für Editorial und Packaging sowie Agenturen für Raum, Ausstellung und Produkt.
Interdisziplinäre Designbüros und Designstudios arbeiten mit einem kleinen, festen Team und decken trotzdem Marke, Print und Digital ab. Sie passen, wenn Sie einen persönlichen Ansprechpartner und eine eigenständige Handschrift suchen. Kommunikationsdesign-Agenturen verbinden Gestaltung mit Konzeption, Text und Kampagnen und eignen sich, wenn Botschaft und Bild gemeinsam entstehen sollen.
Markenorientierte Designagenturen beginnen mit Strategie und Positionierung und entwickeln daraus Logo, Corporate Design und Designsystem. Digital-Design-Agenturen legen den Schwerpunkt auf Website, App und Interface, verstehen sich aber als Gestalter und nicht als reine Entwickler. Beide Typen überschneiden sich mit Corporate-Design- und UX/UI-Agenturen, decken aber meist ein breiteres Spektrum ab.
Spezialisten für Editorial und Packaging gestalten Geschäftsberichte, Magazine, Bücher, Verpackungen und Etiketten. Agenturen für Raum, Ausstellung und Produkt übertragen das Erscheinungsbild auf Messestände, Leitsysteme, Museen oder Produkte. Die Grenzen sind fließend, viele Agenturen vereinen mehrere Typen. Entscheidend ist der Schwerpunkt, der zu Ihrem Vorhaben passt.
Kleines festes Team, Marke, Print und Digital mit eigener Handschrift.
Gestaltung plus Konzeption, Text und Kampagnen.
Strategie, Corporate Design und Designsystem aus einer Hand.
Website, App und Interface mit Blick auf die Marke.
Geschäftsberichte, Magazine, Bücher, Verpackungen und Etiketten.
Messestand, Ausstellung, Leitsystem und Produktgestaltung.
- Kleines Team mit festem Ansprechpartner
- Eigenständige Gestaltung über mehrere Disziplinen
- Kurze Wege und flexible Abstimmung
- Große Rollouts teils über Partner
- Strategie, Design, Digital und Motion im Haus
- Kapazität für internationale Rollouts
- Eigene Teams für Designsysteme
- Mehr Abstimmung und höherer Aufwand
2026
Whitepaper:
Designagentur beauftragen: Vom Briefing bis zum Designsystem 2026
Der Leitfaden für Unternehmen, die mit einer Designagentur zusammenarbeiten möchten: wie Sie Designagentur, Grafikdesign-, Corporate-Design- und UX/UI-Agentur unterscheiden, ein gutes Briefing schreiben, Nutzungsrechte und Dateien vereinbaren und ein Designsystem einführen. Mit Checklisten für Auswahl, Briefing, Angebot und Übergabe.
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Worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?

Eine gute Designagentur erkennen Sie an einem Portfolio, das zu Ihrem Vorhaben passt, an den Disziplinen, die das Team selbst abdeckt, an einem nachvollziehbaren Prozess mit Strategie und Briefing, an fairen Regelungen zu Nutzungsrechten und Dateien, an Erfahrung mit Designsystemen und Barrierefreiheit, an festen Ansprechpartnern und an transparenten Angeboten.
Prüfen Sie zuerst das Portfolio. Zeigt die Agentur Projekte, die Ihrem Vorhaben ähneln, also etwa ein Rebranding mit Website und Geschäftsausstattung oder eine Kampagne über Print und Social Media? Achten Sie darauf, welche Disziplinen das Team selbst abdeckt und welche über Partner laufen. Gerade bei Digital Design, Motion oder Raum lohnt die Nachfrage, wer die Umsetzung übernimmt.
Danach zählen Prozess und Rechte. Eine gute Designagentur fragt nach Zielen, Zielgruppen und Wettbewerb, bevor sie gestaltet, und legt Entwurfsrunden und Korrekturschleifen im Angebot fest. Nach dem Urheberrechtsgesetz bleibt das Urheberrecht beim Gestalter, Sie erhalten Nutzungsrechte. Regeln Sie deshalb schriftlich, für welche Medien, Gebiete und Zeiträume Sie die Entwürfe nutzen dürfen und ob Sie offene Dateien und Vorlagen erhalten.
Zum Schluss geht es um Übergabe und Zusammenarbeit. Fragen Sie, ob die Agentur ein Designsystem oder einen Styleguide liefert, mit dem Ihr Team und andere Dienstleister weiterarbeiten können. Für digitale Medien gehört Wissen über Barrierefreiheit dazu. Ein fester Ansprechpartner, ein verbindlicher Zeitplan und ein Angebot, das Leistungen einzeln aufführt, erleichtern die Abstimmung.
Arbeitsproben sollten ähnliche Vorhaben zeigen, etwa ein Rebranding mit Website oder eine Kampagne über mehrere Kanäle.
Klären Sie, welche Disziplinen das Team im Haus abdeckt und welche über Partner laufen, etwa Entwicklung, Motion oder Raum.
Gute Designagenturen klären Ziele, Zielgruppen und Wettbewerb und legen Entwurfsrunden und Korrekturschleifen im Angebot fest.
Medien, Gebiet und Dauer der Nutzung sowie die Herausgabe offener Dateien und Vorlagen sollten schriftlich geregelt sein.
Ein Designsystem oder Styleguide mit Vorlagen sorgt dafür, dass der Auftritt auch ohne die Agentur einheitlich bleibt.
Ein fester Ansprechpartner, ein verbindlicher Zeitplan und schnelle Antworten erleichtern die Zusammenarbeit.
Ein gutes Angebot nennt Disziplinen, Medien, Entwürfe, Korrekturen, Rechte und Dateien. Für digitale Medien gehört Wissen über Barrierefreiheit dazu.
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So läuft die Zusammenarbeit mit einer Designagentur ab

Die Zusammenarbeit mit einer Designagentur läuft in sieben Schritten ab: Briefing und Angebot, Analyse mit Workshop, Konzept, Entwurf, Ausarbeitung des Designsystems, Umsetzung in allen Medien sowie Übergabe mit Styleguide und Betreuung.
Am Anfang steht das Briefing. Sie beschreiben Ziele, Zielgruppen, Medien, Termine und Budget und stellen vorhandene Unterlagen bereit. Auf dieser Grundlage erstellt die Agentur ein Angebot mit Leistungsumfang, Entwurfsrunden, Nutzungsrechten und Zeitplan. Bei größeren Projekten folgt eine Analyse mit Workshop, in der Positionierung, Wettbewerb und Anforderungen der einzelnen Kanäle geklärt werden.
Danach entwickelt das Team ein Konzept, häufig mit Moodboards zu Bildsprache, Farbe und Typografie. In der Entwurfsphase entstehen Gestaltungsvarianten, die Sie gemeinsam besprechen und in vereinbarten Korrekturschleifen verfeinern. Hilfreich ist, wenn auf Ihrer Seite wenige Personen gebündelt Feedback geben und Entscheidungen schriftlich festgehalten werden.
Ist der Entwurf freigegeben, baut die Agentur daraus ein Designsystem mit Logo, Farben, Schriften, Rastern, Komponenten und Vorlagen. Anschließend überträgt sie die Gestaltung auf die vereinbarten Medien, etwa Geschäftsausstattung, Broschüren, Website, Social Media oder Messestand. Zum Abschluss erhalten Sie Dateien, Vorlagen und einen Styleguide. Viele Designagenturen betreuen den Auftritt danach weiter und gestalten neue Medien nach den festgelegten Regeln.
Briefing und Angebot
Sie beschreiben das Vorhaben, die Agentur erstellt ein Angebot.
Analyse und Workshop
Positionierung, Wettbewerb und Anforderungen werden geklärt.
Konzept
Das Team entwickelt die gestalterische Richtung.
Entwurf und Korrekturen
Gestaltungsvarianten entstehen und werden gemeinsam verfeinert.
Designsystem und Umsetzung
Die Gestaltung wird zu Regeln und auf alle Medien übertragen.
Übergabe und Betreuung
Sie erhalten Dateien, Vorlagen und Regeln für die weitere Nutzung.
Häufige Fehler bei der Beauftragung einer Designagentur

Die häufigsten Fehler bei der Beauftragung einer Designagentur sind ein unklares Briefing, Gestaltung ohne strategische Grundlage, die Auswahl nur nach dem Preis, ungeklärte Nutzungsrechte, zu viele Entscheider, das Fehlen eines Designsystems und ein Projekt, das mit dem Launch endet statt mit einer geplanten Einführung.
Viele Projekte starten mit einem vagen Auftrag wie moderner werden. Die Agentur muss dann raten, und die ersten Entwürfe treffen selten ins Ziel. Ebenso riskant ist es, die Strategie zu überspringen und gleich über Logos zu diskutieren. Ohne geklärte Positionierung fehlt der Maßstab, und jede Entscheidung wird zur Geschmacksfrage. Auch die Auswahl nur nach dem günstigsten Angebot rächt sich oft, weil Angebote sich in Entwurfsrunden, Rechten und Umsetzung stark unterscheiden.
Ein zweiter Fehler betrifft Rechte und Dateien. Wer den Umfang der Nutzungsrechte nicht regelt, darf ein Erscheinungsbild vielleicht nicht in weiteren Ländern oder Medien einsetzen. Ohne offene Dateien und Vorlagen hängt jede kleine Änderung an der ursprünglichen Agentur. Klären Sie beides im Angebot, denn nachträgliche Erweiterungen werden in der Regel zusätzlich vergütet.
Schließlich scheitern viele Projekte an der Organisation. Zu viele Entscheider mit widersprüchlichem Feedback verlängern jede Phase. Fehlt am Ende ein Designsystem mit klaren Regeln, verwässert der neue Auftritt, sobald andere Abteilungen oder Dienstleister damit arbeiten. Und wer nur den Launch plant, aber keine Einführung mit Schulung, Vorlagen und Ansprechpartnern, erlebt nach wenigen Monaten wieder den alten Flickenteppich.
Die Agentur muss raten, die ersten Entwürfe treffen selten ins Ziel.
Ohne Positionierung wird jede Entscheidung zur Geschmacksfrage.
Günstige Angebote enthalten oft weniger Medien, Entwürfe oder Rechte.
Das Erscheinungsbild darf nicht in jedem Medium oder Land genutzt werden.
Widersprüchliches Feedback verlängert jede Projektphase.
Ohne Regeln und Vorlagen verwässert der neue Auftritt schnell.
Ohne Einführung arbeiten Abteilungen weiter mit alten Vorlagen.
Was kostet eine Designagentur?

Die Kosten einer Designagentur hängen vom Abrechnungsmodell, von der Zahl der Disziplinen und Medien und von den Nutzungsrechten ab. Üblich sind Projektpauschalen, Pakete, Stunden- und Tagessätze, monatliche Retainer für die laufende Betreuung und eine gesonderte Vergütung für Nutzungsrechte. Kostentreiber sind Strategieanteil, Zahl der Medien, Designsystem, Abstimmungsschleifen und Nutzungsumfang.
Für klar umrissene Aufgaben wie ein Logo mit Geschäftsausstattung oder eine Broschüre bieten viele Designagenturen Festpreise oder Pakete an. Größere Vorhaben wie ein Rebranding mit Website, Designsystem und Rollout kalkulieren sie meist als Projekt mit Phasen und Meilensteinen. Schwer planbare Aufgaben rechnen Agenturen nach Stunden- oder Tagessatz ab, oft mit einer Schätzung vorab.
Ein eigener Posten sind die Nutzungsrechte. Viele Gestalter berechnen neben dem Entwurfshonorar eine Vergütung für die Nutzung, die sich nach Medien, Verbreitungsgebiet und Dauer richtet. In Deutschland dient häufig der Vergütungstarifvertrag Design der Allianz deutscher Designer als Orientierung. Für die laufende Betreuung nach dem Launch vereinbaren viele Unternehmen einen monatlichen Retainer mit festem Stundenkontingent.
Vergleichen Sie Angebote deshalb nach Leistungsumfang: Welche Disziplinen und Medien sind enthalten, wie viele Entwürfe und Korrekturen, welche Nutzungsrechte, gehören Designsystem, Vorlagen und offene Dateien dazu, und ist die Umsetzung in allen Medien eingeschlossen? Zusätzliche Korrekturschleifen, nachträgliche Rechteerweiterungen und Eilaufträge erhöhen die Kosten. Die konkreten Preismodelle finden Sie in den Anbieterkarten.
Logo mit Geschäftsausstattung oder Broschüre mit festgelegter Zahl an Entwürfen und Korrekturen.
Rebranding mit Strategie, Designsystem und Rollout, abgerechnet nach Meilensteinen.
Für kleinere Änderungen und schwer planbare Aufgaben, oft mit Schätzung vorab.
Für Workshops, Konzeptphasen und intensive Entwurfsarbeit.
Festes Kontingent für neue Medien und Betreuung nach dem Launch.
Abhängig von Medien, Gebiet und Dauer, Orientierung am VTV Design.
Die Kosten einer Designagentur richten sich vor allem nach Abrechnungsmodell, Strategieanteil, Zahl der Disziplinen und Medien, Designsystem, Abstimmungsschleifen und Nutzungsumfang. Festpreise und Pakete eignen sich für klar umrissene Aufgaben, Projektpauschalen mit Phasen für ein Rebranding, Stunden- und Tagessätze für schwer planbare Aufgaben. Nutzungsrechte werden häufig gesondert berechnet, als Orientierung dient der Vergütungstarifvertrag Design der Allianz deutscher Designer. Retainer sichern ein festes Kontingent für die laufende Betreuung.
1 Was erhalten Sie in der Regel, wenn Sie Entwürfe bei einer Designagentur beauftragen? Aufklappen ↓
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2 Was ist ein Designsystem? Aufklappen ↓
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3 Worin unterscheidet sich eine Designagentur meist von einer Grafikdesign-Agentur? Aufklappen ↓
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4 Was ist ein Retainer? Aufklappen ↓
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5 Welches Gesetz stellt seit 2025 Anforderungen an die Barrierefreiheit bestimmter digitaler Angebote? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Designagenturen
Die wichtigsten Begriffe rund um Designagenturen, Markenauftritt, Designsysteme, Nutzungsrechte und Zusammenarbeit, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Kommunikationsdesign
Gestaltung visueller Kommunikation mit dem Ziel, Informationen und Botschaften verständlich und wirkungsvoll zu vermitteln.
- Corporate Design
Visuelles Erscheinungsbild eines Unternehmens aus Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsregeln.
- Designsystem
Regelwerk mit Farben, Schriften, Rastern, Komponenten und Vorlagen, das einen einheitlichen Auftritt in allen Medien sichert.
- Styleguide
Dokument, das den Einsatz von Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Layouts verbindlich beschreibt.
- Editorial Design
Gestaltung von Publikationen mit viel Text und Bild, etwa Magazine, Bücher, Kundenzeitschriften und Geschäftsberichte.
- Digital Design
Gestaltung digitaler Medien wie Website, App, Interface und Social-Media-Formate.
- Briefing
Schriftliche Aufgabenbeschreibung mit Zielen, Zielgruppen, Medien, Terminen und Budget als Grundlage für Angebot und Entwürfe.
- Moodboard
Zusammenstellung von Bildern, Farben, Schriften und Materialien, die Stimmung und Richtung einer Gestaltung zeigt.
- Rebranding
Überarbeitung oder Neuentwicklung eines Markenauftritts, oft mit neuem Logo, Corporate Design und Designsystem.
- Rollout
Übertragung eines neuen Erscheinungsbilds auf alle Medien, von Geschäftsausstattung über Website bis zur Beschilderung.
- Korrekturschleife
Runde, in der Sie Änderungswünsche zu einem Entwurf geben und die Agentur diese umsetzt. Die Zahl ist meist im Angebot festgelegt.
- Nutzungsrechte
Recht, eine Gestaltung in einem vereinbarten Umfang zu nutzen, etwa nach Medien, Gebiet und Dauer. Das Urheberrecht bleibt beim Gestalter.
- Offene Dateien
Bearbeitbare Arbeitsdateien aus dem Gestaltungsprogramm, mit denen sich Entwürfe später ändern lassen.
- Retainer
Monatliche Pauschale mit festem Leistungskontingent für die laufende Betreuung durch eine Agentur.
- VTV Design
Vergütungstarifvertrag Design der Allianz deutscher Designer, der als Orientierung für Honorare und Nutzungsvergütungen dient.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Designagenturen, ihre Abgrenzung zu Grafikdesign-, Corporate-Design- und UX/UI-Agenturen, Briefing, Nutzungsrechte, Designsysteme und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Leistungen, Konditionen und rechtliche Rahmenbedingungen ändern sich, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt bei der Agentur und bei den Berufsverbänden.
Was macht eine Designagentur?
Eine Designagentur gestaltet die visuelle Kommunikation eines Unternehmens über mehrere Disziplinen hinweg, etwa Marke und Corporate Design, Kommunikationsdesign, Editorial Design und Digital Design. Sie begleitet Projekte vom Briefing über Konzept und Entwurf bis zur Umsetzung in allen Medien. Zum Abschluss übergibt sie meist einen Styleguide oder ein Designsystem.
Was ist der Unterschied zwischen Designagentur und Grafikdesign-Agentur?
Eine Designagentur deckt mehrere Gestaltungsdisziplinen ab, eine Grafikdesign-Agentur konzentriert sich meist auf einzelne Medien wie Broschüren, Plakate oder Geschäftsberichte. Die Grenzen sind fließend, viele Designbüros bieten beides an. Für ein Rebranding mit Website und Rollout passt eher eine Designagentur, für einzelne Drucksachen oft eine Grafikdesign-Agentur.
Wie unterscheiden sich Designagentur, Corporate-Design-Agentur und UX/UI-Agentur?
Eine Corporate-Design-Agentur entwickelt das Erscheinungsbild einer Marke, eine UX/UI-Agentur gestaltet digitale Produkte mit Nutzerforschung und Prototypen. Eine Designagentur verbindet diese Felder mit Kommunikations- und Editorial Design. Welche passt, hängt davon ab, ob Sie einen Gesamtauftritt oder eine einzelne Disziplin brauchen.
Designagentur oder Werbeagentur: Was passt besser?
Eine Designagentur passt besser, wenn Gestaltung, Markenauftritt und Gestaltungsregeln im Mittelpunkt stehen. Eine Werbeagentur legt den Schwerpunkt auf Kampagnen, Botschaften und oft auch Mediaplanung. Viele Unternehmen arbeiten mit beiden, die Designagentur liefert dann das Erscheinungsbild, die Werbeagentur die Kampagnen.
Was gehört in ein gutes Briefing?
Ein gutes Briefing nennt Ziele, Zielgruppen, Medien, Termine und Budget. Dazu gehören vorhandene Unterlagen wie Logo, Schriften und Farbwerte, Informationen zu Wettbewerbern und Beispiele, die Ihnen gefallen oder nicht gefallen. Je genauer das Briefing, desto treffsicherer werden die ersten Entwürfe.
Gehören mir die Entwürfe nach der Bezahlung?
Nein, nach deutschem Urheberrecht bleibt das Urheberrecht beim Gestalter, Sie erhalten Nutzungsrechte. Deren Umfang, etwa Medien, Gebiet, Dauer und das Recht zur Bearbeitung, sollte schriftlich im Vertrag stehen. Für Österreich und die Schweiz gelten eigene Regeln. Bei rechtlichen Fragen hilft eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt.
Was ist ein Designsystem und brauche ich eines?
Ein Designsystem ist ein Regelwerk mit Farben, Schriften, Rastern, Komponenten und Vorlagen. Sie brauchen eines, sobald mehrere Abteilungen oder Dienstleister mit Ihrem Auftritt arbeiten. Ohne Designsystem verwässert ein neues Erscheinungsbild meist innerhalb weniger Monate.
Wie lange dauert ein Projekt mit einer Designagentur?
Ein einzelnes Medium wie eine Broschüre dauert oft wenige Wochen, ein Rebranding mit Designsystem und Rollout meist mehrere Monate. Die Dauer hängt vor allem von der Zahl der Medien, den Abstimmungsschleifen und der Verfügbarkeit Ihrer Entscheider ab. Planen Sie Freigabetermine deshalb früh fest ein.
Was kostet eine Designagentur?
Die Kosten hängen vom Abrechnungsmodell, von der Zahl der Disziplinen und Medien und von den Nutzungsrechten ab. Üblich sind Festpreise und Pakete, Projektpauschalen, Stunden- und Tagessätze, monatliche Retainer und eine gesonderte Vergütung für Nutzungsrechte. Als Orientierung dient häufig der Vergütungstarifvertrag Design der Allianz deutscher Designer. Die konkreten Preismodelle finden Sie in den Anbieterkarten.
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