State of Devs 2026 ist seit dem 5. Juli online und läuft zwei Monate. Anders als die großen, codelastigen Entwicklerumfragen fragt das Projekt von Devographics nicht nach Frameworks, sondern nach dem Menschen dahinter.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die zweite Ausgabe der Umfrage läuft bis zum 5. September 2026, dauert rund 15 Minuten und steht in mehreren Sprachen offen.
  • 2025 antworteten 8.717 Entwickler. 63 Prozent kannten Burnout aus eigener Erfahrung, 46 Prozent psychische Belastungen.
  • Frauen und nichtbinäre Befragte trifft jedes Karriereproblem härter, psychische Belastungen etwa mit 62 Prozent.
  • Das Leitthema 2026 rückt die Verschiebung des Entwicklerberufs durch KI in den Mittelpunkt.

Was misst State of Devs 2026?

Klemmbrett mit ausgefüllter Umfrage, ein Unzufriedenheitsanzeiger und eine Tasse Kaffee
Devographics-Umfrage 2025: Karriere, Arbeitsplatz, Gesundheit und Weltbild von Entwicklern im Fokus statt Code-Details

Nicht der Code steht im Mittelpunkt, sondern Karriere, Arbeitsplatz, Gesundheit und Weltbild. Sacha Greif und das Devographics-Kollektiv, bekannt für die Umfragen State of JS und State of CSS, gründeten die Reihe 2025 als Gegenstück zur codezentrierten Stack-Overflow-Umfrage.

Der Zeitplan ist eng. Die Befragung läuft bis zum 5. September 2026, danach folgen die Ergebnisse in mehreren Teilen.[2] Eine Teilnahme dauert etwa eine Viertelstunde und steht in mehreren Sprachen offen.

Wie geht es Entwicklern wirklich?

Die Zahlen sind unbequem. Von 8.717 Befragten berichteten 2025 fast zwei Drittel von Burnout, 46 Prozent von psychischen Belastungen.[1] Schlechter Schlaf führte die Liste der Gesundheitsprobleme an.

Die Last verteilt sich ungleich. Frauen und nichtbinäre Entwickler nannten jedes Karriereproblem häufiger, psychische Belastungen etwa mit 62 Prozent. Fast die Hälfte dieser Gruppe erlebte Diskriminierung wegen des Geschlechts.

Diese Zahlen gehören nicht ins Wellness-Ressort, sondern ins Controlling: Erschöpfte Entwickler kündigen, und Ersatz ist teuer.

— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
State of Devs 2025: Leben jenseits des Codes
8.717 Entwickler weltweit, befragt zu Gesundheit, Karriere und Diskriminierung
63 %
berichteten von Burnout
46 %
mit psychischen Belastungen
2.601
kündigten wegen der Arbeitslast
9 %
mussten Gehaltseinbußen hinnehmen

Gründe für erlebte Diskriminierung (Zahl der Nennungen)

Alter
896
Geschlecht
835
Behinderung
470
Politische Ansicht
402
Herkunft
368

Was bedeutet die KI-Verschiebung für Arbeitgeber?

Der Beruf verschiebt sich. Die 2026er Ausgabe rückt ausdrücklich die Künstliche Intelligenz in den Fokus, die den Entwicklerberuf verändert. Genau diese Verschiebung dokumentiert Dr. Web seit Monaten, vom abgeräumten Einstiegsmarkt der Junioren bis zur Frage, was dem Menschen bleibt.

Bindung schlägt Anwerbung. In einem angespannten Fachkräftemarkt entscheidet Zufriedenheit über Fluktuation, und Ersatz kostet. State of Devs liefert die Fragen für das eigene Team: Vergütung, Arbeitslast, Diskriminierung und Gesundheit. Leiten Sie die Umfrage bis zum 5. September weiter und gleichen Sie die späteren Ergebnisse mit Ihren Kennzahlen zu Fluktuation und Krankenstand ab.

Quellen

[1] Devographics: State of Devs 2025, Kapitel „Career“

[2] Devographics: State of Devs 2026 (Umfrage)

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