Lebenslauf erstellen Vergleich
2026
Das sind die besten 38 Anbieter.
Mit welchem Werkzeug erstellen Sie einen Lebenslauf, der übersichtlich aussieht, zu den Gepflogenheiten im DACH-Raum passt und als PDF ohne Wasserzeichen in Ihrer Bewerbung landet? Zwischen kostenlosen Vorlagen, Online-Editoren und KI-Buildern im Abo liegen große Unterschiede bei Kosten, Datenschutz und Gestaltung. Wir haben 38 Anbieter geprüft, von Lebenslauf-Editoren aus dem DACH-Raum über internationale Builder, Design-Plattformen und Open-Source-Lösungen bis zum Europass der Europäischen Union, und zeigen, worauf Sie beim Lebenslauf erstellen achten sollten. Im Mittelpunkt steht dabei der Lebenslauf selbst, vom Aufbau über den Export bis zur Kündigung eines Probeabos.
Was ist ein Lebenslauf-Editor, und brauchen Sie wirklich einen?

Ein Lebenslauf-Editor ist ein Online-Werkzeug, in dem Sie Ihre Angaben in Formularfelder eintragen, eine Vorlage wählen und den fertigen Lebenslauf als PDF herunterladen. Statt Tabellen in Word mühsam auszurichten, kümmern Sie sich nur um den Inhalt, während sich Layout und Seitenumbrüche automatisch anpassen.
Einen Lebenslauf online erstellen Sie in wenigen Schritten: persönliche Daten, Berufserfahrung, Ausbildung und Kenntnisse eingeben, Vorlage wählen und das Ergebnis exportieren. Im DACH-Raum ist der tabellarische Lebenslauf üblich, bei dem die jüngste Station oben steht. Hinweise zu Aufbau und Inhalt finden Sie auch in den Bewerbungstipps der Bundesagentur für Arbeit. Neben Lebenslauf-Generatoren gibt es Vorlagen zum Download, Design-Plattformen und mit dem Europass ein kostenloses Angebot der Europäischen Union.
Ob ein Lebenslauf-Generator kostenlos ist, hängt vom Anbieter ab. Manche Werkzeuge sind dauerhaft gratis, andere verlangen erst für den PDF-Download Geld, häufig über ein Probeabo. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland keine Pflicht. Weil ein Foto Rückschlüsse auf Alter, Geschlecht oder ethnische Herkunft zulässt, verzichten viele Arbeitgeber mit Blick auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) darauf, eines zu verlangen. Ob Sie trotzdem eins beilegen, entscheiden Sie selbst.
- Berufseinstieg: Sie schreiben Ihren ersten Lebenslauf nach Schule, Ausbildung oder Studium und brauchen eine klare Struktur.
- Viele Bewerbungen: Sie bewerben sich auf mehrere Stellen und passen den Lebenslauf jedes Mal an die Anzeige an.
- Eigene Gestaltung: Sie möchten sich mit einem eigenen Layout abheben, etwa weil Sie in einem Gestaltungsberuf arbeiten.
- Hilfe beim Formulieren: Ihnen fehlen die passenden Worte für Aufgaben und Erfolge, und Sie wünschen sich Beispielsätze oder KI-Vorschläge.
- Bewerbung im Ausland: Sie bewerben sich in einem anderen EU-Land oder bei einem international aufgestellten Unternehmen.
- Kleines Budget: Sie brauchen den Lebenslauf nur einmal und möchten möglichst nichts bezahlen und kein Abo abschließen.
Punkt eins und sechs sprechen für eine kostenlose Vorlage oder einen Gratis-Editor, Punkt zwei für einen Online-Editor, in dem Sie mehrere Fassungen speichern. Punkt drei spricht für eine Design-Plattform oder für LaTeX, Punkt vier für einen Editor mit Beispielsätzen oder KI-Hilfe. Bei Punkt fünf lohnt ein Blick auf den Europass, dessen Format in der ganzen EU einheitlich ist.
Welche Probleme löst ein Lebenslauf-Editor?

Mit einem Lebenslauf-Editor müssen Sie nicht mehr mit Tabellen, Tabstopps und Seitenumbrüchen in Word ringen und erhalten in kurzer Zeit ein einheitliches Layout. Zugleich bringen viele Angebote eigene Probleme mit, allen voran Probeabos, die sich automatisch verlängern, und PDF-Downloads, die erst nach der Eingabe aller Daten Geld kosten.
Wer einen Lebenslauf in Word gestaltet, kennt das Ärgernis: Eine neue Zeile genügt, und Tabellen, Spalten oder Seitenumbrüche verrutschen. In Online-Editoren sind Inhalt und Gestaltung getrennt, sodass Sie die Vorlage mit einem Klick wechseln, ohne Text neu zu setzen. Bewerben Sie sich auf viele Stellen, legen Sie außerdem mehrere Fassungen an und passen sie schneller an.
Heikel wird es beim Preismodell. Manche Anbieter lassen Sie den kompletten Lebenslauf kostenlos anlegen und verlangen erst für den PDF-Download Geld, oft über einen günstigen Probezugang, der ohne Kündigung in ein Abo übergeht. Dazu kommen Fragen zum Datenschutz, weil Werdegang, Adresse und Foto beim Anbieter gespeichert bleiben. Bei manchen Vorlagen gehen Spalten und Grafiken beim automatischen Einlesen in Bewerbermanagementsysteme verloren. Internationale Vorlagen folgen zudem nicht immer den Konventionen im DACH-Raum, und ungeprüfte KI-Texte klingen schnell austauschbar.
Nach einer kleinen Änderung in der Word-Vorlage verrutschen Tabellen, Spalten und Seitenumbrüche.
Der günstige Testzugang geht ohne rechtzeitige Kündigung automatisch in ein reguläres Abo über.
Den Lebenslauf legen Sie kostenlos an, für den PDF-Download verlangt der Anbieter dann aber Geld.
Name, Adresse, Werdegang und Foto bleiben auf fremden Servern gespeichert, oft auch nach der Bewerbungsphase.
Mehrspaltige Layouts, Grafiken und Textfelder gehen beim automatischen Einlesen in Bewerbermanagementsysteme leicht verloren.
In Vorlagen aus dem englischsprachigen Raum fehlen oft Foto und tabellarischer Aufbau, die im DACH-Raum üblich sind.
Ungeprüfte KI-Texte klingen schnell beliebig und enthalten teils übertriebene Erfolge oder Angaben, die nicht stimmen.
Welche Arten von Lebenslauf-Generatoren und Vorlagen gibt es?

Werkzeuge zum Lebenslauf erstellen lassen sich in sieben Gruppen einteilen: Online-Editoren, KI-Builder, Vorlagen zum Download, Design-Plattformen, Office-Vorlagen, Open-Source-Lösungen mit LaTeX und den Europass als öffentliches Angebot der Europäischen Union.
Online-Editoren aus dem DACH-Raum wie Lebenslauf.de, Lebenslauf.com, Bewerbung.net oder bewerbung2go richten sich an Bewerberinnen und Bewerber in Deutschland. Auch die Jobbörse Stepstone bietet einen eigenen Lebenslauf-Editor. Dazu kommen internationale Builder wie Zety, CVapp, Kickresume oder Novorésumé, teils mit deutscher Oberfläche und KI-Vorschlägen für Kurzprofil und Aufgaben. Wer lieber offline arbeitet, lädt eine fertige Vorlage herunter, etwa bei Bewerbungsvorlagen.de oder Lebenslaufdesigns, oder nutzt die Word-Vorlagen von Microsoft Create.
Design-Plattformen wie Canva bieten viele gestaltete Vorlagen und freies Layout, eignen sich aber nicht immer für Bewerbermanagementsysteme. Volle Kontrolle über Satz und Daten haben Sie mit Open-Source-Lösungen wie Reactive Resume oder mit LaTeX, etwa im Online-Editor Overleaf. Für Bewerbungen im europäischen Ausland bietet sich der Europass an, den die Europäische Kommission kostenlos bereitstellt. Zu KI für Anschreiben, Interview-Training und automatische Bewerbungen finden Sie einen eigenen Vergleich der KI-Bewerbungs-Tools.
Sie tragen Ihre Angaben in Formulare ein, wählen eine Vorlage und laden das fertige Dokument herunter, bei Anbietern aus dem DACH-Raum oft mit Fotofeld.
Editoren mit KI-Vorschlägen für Kurzprofil, Aufgaben und Erfolge, teils auch zur Anpassung an eine Stellenanzeige.
Fertige Vorlagen, die Sie herunterladen und offline in Ihrer Textverarbeitung bearbeiten.
Grafische Editoren mit vielen gestalteten Vorlagen und freiem Layout, für Gestaltungsberufe geeignet, aber nicht immer ATS-tauglich.
Vorlagen für die Textverarbeitung im Office-Paket, praktisch, wenn Sie dieses Paket ohnehin nutzen.
Quelloffene Editoren, die Sie teils selbst betreiben können, und LaTeX für volle Kontrolle über Satz und Daten.
Das kostenlose Angebot der Europäischen Union für Lebensläufe im einheitlichen europäischen Format.
- Keine Kosten und kein Abo
- Oft weniger Vorlagen und Gestaltungsoptionen
- Teils Wasserzeichen oder Hinweis des Anbieters
- Wenig Hilfe beim Formulieren
- Große Auswahl an Vorlagen
- Beispielsätze und KI-Vorschläge
- PDF-Export ohne Wasserzeichen
- Automatische Verlängerung nach dem Probezeitraum
2026
Whitepaper:
Der Lebenslauf für Ihre Bewerbung im DACH-Raum 2026
Der Leitfaden zum Lebenslauf: welcher Aufbau im DACH-Raum üblich ist, wie Sie Ihren Lebenslauf ATS-tauglich gestalten, worauf Sie bei Foto, Datenschutz und PDF-Export achten und wie Sie Probeabos rechtzeitig kündigen.
Nach Ihrer Bestätigung per E-Mail gelangen Sie direkt zum Download. Datenschutzerklärung
Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines Lebenslauf-Editors achten?

Entscheidend sind Preismodell und Kündigung, die Exportformate, Vorlagen nach DACH-Konventionen, der Datenschutz und die Frage, ob sich Ihr Lebenslauf maschinell sauber einlesen lässt. Prüfen Sie vor dem ersten Eintrag, was der PDF-Download kostet und ob ein Probezugang automatisch in ein Abo übergeht.
Lesen Sie die Preisseite vor der Anmeldung, nicht erst beim Download. Seit Juli 2022 müssen Unternehmen nach § 312k BGB bei Abos, die Verbraucher über eine Website abschließen können, einen Kündigungsbutton bereitstellen. Achten Sie außerdem auf einen PDF-Export ohne Wasserzeichen und auf eine Word-Datei oder einen Datenexport, mit dem Sie den Lebenslauf später ohne den Anbieter weiterbearbeiten.
Ein Lebenslauf enthält viele personenbezogene Daten. Ein Serverstandort in der EU, eine verständliche Datenschutzerklärung und eine Funktion zum Löschen des Kontos gehören deshalb auf Ihre Prüfliste. Für Online-Bewerbungen lohnt sich eine einspaltige Vorlage mit echtem Text, die ein Bewerbermanagementsystem gut auslesen kann. Beispielsätze, KI-Vorschläge, passende Vorlagen fürs Anschreiben und eine Vorschau in Echtzeit sparen zusätzlich Zeit.
Prüfen Sie vor der Anmeldung, ob der PDF-Download kostet, ob ein Probezugang automatisch in ein Abo übergeht und wie Sie kündigen.
Für Bewerbungen ist PDF der Standard. Ein Word-Export oder ein Datenexport hilft, wenn Sie den Lebenslauf später ohne den Anbieter weiterbearbeiten wollen.
Im DACH-Raum sind der tabellarische, antichronologische Aufbau und ein freiwilliges Foto üblich. Gute Vorlagen haben ein Fotofeld, das Sie auch leer lassen können.
Ein Lebenslauf enthält viele personenbezogene Daten. Achten Sie auf den Serverstandort, eine verständliche Datenschutzerklärung und eine einfache Möglichkeit, Ihr Konto zu löschen.
Viele Unternehmen lesen Bewerbungen mit einem Bewerbermanagementsystem ein. Dabei werten die Systeme einspaltige Layouts mit echtem Text zuverlässiger aus als Grafiken und Textfelder.
Beispielsätze und KI-Vorschläge helfen bei Kurzprofil und Aufgabenbeschreibungen. Prüfen Sie jeden Vorschlag, denn für den Inhalt sind Sie verantwortlich.
Bei vielen Editoren finden Sie passende Vorlagen für Anschreiben und Deckblatt, sodass Ihre Bewerbung einheitlich wirkt.
Eine übersichtliche Oberfläche, eine Vorschau in Echtzeit und mehrere gespeicherte Fassungen sparen Zeit, vor allem bei vielen Bewerbungen.
Welcher Lebenslauf-Editor passt zu Ihnen?
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Wie erstellen Sie Ihren Lebenslauf Schritt für Schritt?

Einen Lebenslauf erstellen Sie in fünf Schritten: Unterlagen sammeln, Vorlage wählen, Inhalte schreiben, an die Stelle anpassen und exportieren, zum Schluss Abo und Daten aufräumen. So behalten Sie Kosten und Daten im Griff, auch wenn sich die Bewerbungsphase über Monate zieht.
Tragen Sie vor dem ersten Klick alle Angaben zusammen: Zeiträume, Arbeitgeber, Abschlüsse, Weiterbildungen, Sprach- und IT-Kenntnisse. Das spart Zeit im Editor und verhindert Lücken. Schreiben Sie dann ein kurzes Profil und beschreiben Sie je Station die wichtigsten Aufgaben und Erfolge, möglichst mit Zahlen. KI-Vorschläge übernehmen Sie nur, wenn sie stimmen und zu Ihnen passen.
Passen Sie Schwerpunkte und Begriffe an die jeweilige Stellenanzeige an, lassen Sie den Text gegenlesen und exportieren Sie den Lebenslauf als PDF. Nach der Bewerbungsphase kündigen Sie ein laufendes Abo, sichern eine eigene Kopie und löschen Ihr Konto. Reagiert ein Anbieter nicht, verlangen Sie die Löschung nach Art. 17 DSGVO. Eine Antwort muss nach Art. 12 DSGVO grundsätzlich innerhalb eines Monats kommen.
Unterlagen sammeln
Zeiträume, Arbeitgeber, Abschlüsse, Weiterbildungen und Kenntnisse an einem Ort zusammentragen.
Vorlage wählen
Werkzeug und Vorlage passend zu Branche, Budget und Bewerbungsweg aussuchen.
Inhalte schreiben
Kurzprofil, Stationen und Erfolge formulieren und KI-Vorschläge nur geprüft übernehmen.
Anpassen und exportieren
Schwerpunkte an die jeweilige Stellenanzeige anpassen, gegenlesen lassen und als PDF exportieren.
Abo und Daten aufräumen
Ein laufendes Abo kündigen, eine eigene Kopie sichern und das Konto beim Anbieter löschen.
Welche Fehler sollten Sie beim Lebenslauf erstellen vermeiden?

Die häufigsten Fehler sind ein vergessenes Probeabo, kaschierte Lücken, grafische Layouts, die beim automatischen Einlesen zerfallen, und ungeprüfte KI-Texte. Fast alle vermeiden Sie mit einem Blick auf die Preisseite, einer schlichten Vorlage und gründlichem Gegenlesen.
Ein Probezugang für wenige Tage wirkt günstig, läuft ohne Kündigung aber als reguläres Abo weiter. Tragen Sie das Ende des Testzeitraums deshalb gleich nach der Anmeldung in den Kalender ein. Lücken im Lebenslauf sollten Sie nicht verschleiern, denn geschönte Zeiträume fallen im Gespräch oft auf. Eine kurze, ehrliche Angabe wie Elternzeit, Weiterbildung oder berufliche Neuorientierung wirkt souveräner.
Ein Lebenslauf mit Balken für Kenntnisse, mehreren Spalten und Symbolen sieht ansprechend aus, verliert beim automatischen Einlesen aber oft Inhalte. KI-Vorschläge enthalten teils Floskeln oder übertriebene Erfolge, die Sie im Vorstellungsgespräch nicht belegen können. Senden Sie den Lebenslauf als PDF statt als Word-Datei und verwenden Sie ein aktuelles Bewerbungsfoto oder gar keins. Prüfen Sie außerdem Telefonnummer und E-Mail-Adresse vor jeder Bewerbung.
Nach dem Testzeitraum läuft der Zugang als reguläres Abo weiter und wird regelmäßig abgebucht.
Zeiträume sind geschönt oder Lücken mit vagen Angaben verdeckt, was im Gespräch oft auffällt.
Ein Lebenslauf mit Spalten, Symbolen und Balken für Kenntnisse landet in einem Bewerbermanagementsystem und kommt dort nur lückenhaft an.
Ein KI-Vorschlag mit Floskeln oder übertriebenen Erfolgen steht unverändert im Lebenslauf.
Ein Urlaubsbild oder ein schnelles Selbstporträt wirkt im Lebenslauf unprofessionell.
Die Word-Datei sieht beim Empfänger anders aus, weil Schriften fehlen oder sich Seitenumbrüche verschieben.
Eine alte Telefonnummer oder E-Mail-Adresse führt dazu, dass Rückfragen und Einladungen ins Leere laufen.
Was kostet ein Lebenslauf-Editor wirklich?

Einen Lebenslauf erstellen Sie kostenlos mit Vorlagen, Open-Source-Werkzeugen oder dem Europass. Kostenpflichtige Anbieter setzen auf Freemium-Modelle, Probezugänge, Monats- oder Jahresabos oder eine Einmalzahlung, und der Preis hängt davon ab, wie lange Sie den Zugang brauchen.
Bei Freemium-Editoren legen Sie den Lebenslauf kostenlos an, die Gratis-Version enthält aber ein Wasserzeichen oder nur wenige Vorlagen und Exportformate. Verbreitet sind auch günstige Probezugänge für wenige Tage, die ohne Kündigung automatisch in ein Abo übergehen. Für eine kurze Bewerbungsphase reicht oft ein einzelner Monat, den Sie rechtzeitig kündigen.
Bei Jahresabos sinkt der Monatspreis, dafür binden Sie sich länger, als eine typische Bewerbungsphase dauert. Manche Anbieter verkaufen einzelne Vorlagen oder einen Zugang gegen Einmalzahlung ohne Verlängerung. Wer ein Office-Paket nutzt, findet Lebenslauf-Vorlagen etwa bei Microsoft Create und bearbeitet sie in der gewohnten Textverarbeitung. Internationale Anbieter nennen Preise teils in US-Dollar.
Der Europass der Europäischen Union und quelloffene Editoren wie Reactive Resume kosten nichts. Auch Vorlagen zum Download und Gratis-Versionen von Design-Plattformen eignen sich, wenn Sie Umfang und Exportmöglichkeiten vorab prüfen.
Bei manchen Editoren legen Sie den Lebenslauf kostenlos an, die Gratis-Version enthält aber ein Wasserzeichen oder nur wenige Vorlagen und Exportformate. Für den vollen Umfang brauchen Sie einen bezahlten Tarif.
Einige Lebenslauf-Builder verlangen für den PDF-Download einen günstigen Probezugang, der ohne Kündigung automatisch in ein Abo übergeht. Lesen Sie vor dem Bezahlen, wann und zu welchem Preis die Verlängerung greift.
Im Abo nutzen Sie in der Regel alle Vorlagen, KI-Funktionen und Exporte, solange es läuft. Bei längerer Laufzeit sinkt der Monatspreis meist, dafür binden Sie sich länger, als eine Bewerbungsphase oft dauert.
Neben dem Preis für den Download kommen leicht Kosten für ein vergessenes Probeabo, eine automatische Verlängerung oder zusätzliche Vorlagen für Anschreiben hinzu. Internationale Anbieter nennen Preise teils in US-Dollar, und der günstige Einstiegspreis gilt oft nur für einen kurzen Testzeitraum.
1 Ist ein Bewerbungsfoto im Lebenslauf in Deutschland Pflicht? Aufklappen ↓
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2 Was regelt Art. 17 DSGVO? Aufklappen ↓
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3 Was verlangt § 312k BGB von Unternehmen, die Abos über ihre Website verkaufen? Aufklappen ↓
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4 Was ist ein ATS? Aufklappen ↓
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5 Wer stellt den Europass-Lebenslauf bereit? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um den Lebenslauf
Die wichtigsten Begriffe rund um Lebenslauf, Vorlagen und Bewerbungsunterlagen, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Lebenslauf
Der Lebenslauf fasst Ausbildung, berufliche Stationen und Kenntnisse übersichtlich zusammen und gehört neben dem Anschreiben zu jeder schriftlichen Bewerbung.
- Tabellarischer Lebenslauf
Der tabellarische Lebenslauf nennt jede Station mit Zeitraum, Arbeitgeber oder Bildungseinrichtung und Tätigkeit in Tabellenform und gilt im DACH-Raum als Standard.
- Antichronologisch
Antichronologisch heißt, dass die aktuelle oder jüngste Station oben steht und ältere Stationen darunter folgen.
- Curriculum Vitae
Curriculum Vitae, kurz CV, ist der lateinische Begriff für Lebenslauf und vor allem bei internationalen Bewerbungen gebräuchlich.
- Lebenslauf-Editor
Ein Lebenslauf-Editor ist ein Online-Werkzeug, in dem Sie Ihre Angaben in Formularfelder eintragen, eine Vorlage wählen und den fertigen Lebenslauf herunterladen.
- Lebenslauf-Vorlage
Eine Lebenslauf-Vorlage ist ein vorgefertigtes Layout, etwa als Word-Datei oder im Online-Editor, das Sie mit Ihren eigenen Angaben füllen.
- ATS
ATS steht für Applicant Tracking System, auf Deutsch Bewerbermanagementsystem, mit dem Unternehmen Bewerbungen digital erfassen, durchsuchen und verwalten.
- Kurzprofil
Das Kurzprofil ist ein Absatz aus wenigen Sätzen am Anfang des Lebenslaufs, in dem Sie Qualifikation und Berufsziel auf den Punkt bringen.
- Deckblatt
Das Deckblatt ist eine freiwillige erste Seite der Bewerbung mit Name, Kontaktdaten, angestrebter Stelle und auf Wunsch einem Foto.
- Bewerbungsfoto
Das Bewerbungsfoto ist ein Porträt im Lebenslauf oder auf dem Deckblatt, das Sie in Deutschland freiwillig beilegen.
- Europass
Europass ist ein kostenloses Angebot der Europäischen Union, mit dem Sie einen Lebenslauf im einheitlichen europäischen Format erstellen.
- Probeabo
Ein Probeabo ist ein günstiger oder kostenloser Testzugang, der sich ohne rechtzeitige Kündigung automatisch in ein reguläres Abo verlängert.
- Kündigungsbutton
Der Kündigungsbutton ist die Schaltfläche, über die Sie nach § 312k BGB ein online abgeschlossenes Abo auch online kündigen.
- Recht auf Löschung
Das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO erlaubt Ihnen, von einem Anbieter die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
- Wasserzeichen
Ein Wasserzeichen ist ein eingeblendeter Schriftzug oder Hinweis, den manche Anbieter in der Gratis-Version beim Export in den Lebenslauf setzen.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Lebenslauf, Vorlagen und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Wo kann ich kostenlos einen Lebenslauf erstellen?
Kostenlos erstellen Sie einen Lebenslauf zum Beispiel mit dem Europass der Europäischen Union, mit quelloffenen Editoren wie Reactive Resume, mit Vorlagen zum Download oder mit der Gratis-Version einer Design-Plattform. Prüfen Sie bei Online-Editoren vor der Eingabe Ihrer Daten, ob auch der PDF-Download kostenlos ist oder ein Probeabo voraussetzt.
Ist ein Lebenslauf mit Foto in Deutschland Pflicht?
Nein, ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland keine Pflicht. Weil ein Foto Rückschlüsse auf Alter, Geschlecht oder ethnische Herkunft zulässt, verzichten viele Arbeitgeber mit Blick auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) darauf, eines zu verlangen. Legen Sie ein Foto bei, sollte es aktuell und professionell sein.
Wie lang darf ein Lebenslauf sein?
Ein Lebenslauf umfasst in der Regel ein bis zwei Seiten, bei langer Berufserfahrung oder in der Wissenschaft auch mehr. Wichtiger als die Länge ist, dass die Angaben zur Stelle passen. Ältere oder für die Stelle unwichtige Stationen fassen Sie deshalb knapp zusammen.
Darf ich einen Lebenslauf mit KI erstellen?
Ja, Sie dürfen einen Lebenslauf mit KI-Hilfe erstellen, solange alle Angaben stimmen und Sie die Texte selbst geprüft haben. Für falsche oder übertriebene Angaben sind Sie verantwortlich, und Floskeln aus KI-Vorschlägen wirken schnell austauschbar. Prüfen Sie außerdem, wie der Anbieter Ihre Daten für die KI-Funktion verarbeitet.
Was ist ein ATS-tauglicher Lebenslauf?
Ein ATS-tauglicher Lebenslauf lässt sich von Bewerbermanagementsystemen zuverlässig einlesen, weil er einspaltig aufgebaut ist, aus echtem Text statt Grafiken besteht und übliche Abschnittstitel enthält. Verzichten Sie deshalb auf Textfelder, Balken für Kenntnisse und wichtige Angaben in Kopf- oder Fußzeile.
Wie kündige ich ein Probeabo beim Lebenslauf-Generator?
Ein Probeabo kündigen Sie am einfachsten über den Kündigungsbutton auf der Website des Anbieters, den § 312k BGB für online abgeschlossene Abos vorschreibt. Kündigen Sie vor dem Ende des Testzeitraums. Der Anbieter muss den Eingang Ihrer Kündigung bestätigen. Bewahren Sie diese Bestätigung auf.
Soll ich meinen Lebenslauf als Word oder PDF verschicken?
Verschicken Sie Ihren Lebenslauf als PDF, sofern die Stellenanzeige kein anderes Format verlangt. Im PDF bleiben Layout, Schriften und Seitenumbrüche erhalten, während eine Word-Datei beim Empfänger anders aussehen kann. Manche Unternehmen und Personalvermittlungen wünschen allerdings ausdrücklich eine Word-Datei.
Was ist der Europass-Lebenslauf?
Der Europass-Lebenslauf ist ein kostenloses Lebenslauf-Format der Europäischen Union, das Sie über das Europass-Portal der Europäischen Kommission online erstellen. Das einheitliche Format eignet sich vor allem für Bewerbungen im europäischen Ausland. Im DACH-Raum ist der klassische tabellarische Lebenslauf verbreiteter.
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