Haushaltsroboter saugen heute Böden, mähen Rasen und putzen Fenster, an der Wäscheleine endet ihr Können. Der NEO von 1X, der Figure 03 und der Optimus von Tesla sollen das ändern, bestellen lässt sich bisher nur der NEO für umgerechnet rund 17.800 Euro. Bis 2040 entscheiden Preis, Treppe und Datenschutz, wie viele dieser Helfer in deutsche Wohnungen einziehen.

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Wäsche waschen, auf die Leine hängen oder in den Trockner räumen, Staub wischen und die Treppe saugen: Keine Maschine im deutschen Handel erledigt diese Arbeiten bis heute allein. Wir haben geprüft, was Haushaltsroboter heute können, was Hersteller wie 1X, Figure AI und Tesla versprechen, welche Hausarbeit bis 2035 realistisch an Maschinen geht und wie der Haushalt 2040 aussehen könnte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Alltag angekommen sind nur Spezialisten für Böden, Rasen und Fenster. Ein Drittel der Deutschen ab 16 Jahren nutzt einen Saugroboter, Einstiegsmodelle verkaufte Lidl schon für 69,99 Euro.
  • Humanoide Haushaltsroboter wie der NEO von 1X lassen sich vorbestellen, für umgerechnet rund 17.800 Euro. Bei unbekannten Aufgaben hilft ein Mensch per Fernsteuerung, Wäsche aufhängen und Staubwischen beherrscht bisher kein Gerät im Handel.
  • KI-Fachleute halten in einer Oxford-Studie binnen zehn Jahren 39 Prozent der Zeit für Haus- und Sorgearbeit für automatisierbar, bei der Wäsche 57 Prozent, bei der Kinderbetreuung 21 Prozent.
  • Bis 2040 erwartet die Bank of America weltweit 300 Millionen Humanoide, Morgan Stanley sieht selbst 2050 erst 80 Millionen in Privathaushalten. Der Humanoid zum Discounterpreis bleibt nach unserer Einschätzung bis 2040 die Ausnahme.
Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie die Haushaltsroboter von heute und morgen?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wie viel Prozent der Deutschen ab 16 Jahren nutzen laut Bitkom einen Staubsauger-Roboter? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Laut Bitkom-Umfrage aus dem Sommer 2026 nutzt ein Drittel der Deutschen ab 16 Jahren einen Staubsauger-Roboter, 7 Prozentpunkte mehr als 2024. Mehr dazu im Kapitel über den Stand der Technik.
2 Wie schwer darf ein Gegenstand höchstens sein, den der Greifarm des Roborock Saros Z70 aufhebt? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Der Arm des ersten Saugroboters mit Greifer hebt bis zu 300 Gramm, etwa Socken, Kabel oder Spielzeug. Für Bügel oder Wäscheleine reicht das nicht.
3 Welche Hausarbeit hielten KI-Fachleute in einer Oxford-Studie binnen zehn Jahren für am stärksten automatisierbar? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Beim Lebensmitteleinkauf lag der Wert bei 59 Prozent, knapp vor der Wäsche mit 57 Prozent. Am niedrigsten schätzten die Fachleute die körperliche Betreuung von Kindern ein.
4 Was kostet der humanoide Haushaltsroboter NEO von 1X in den USA umgerechnet? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. 1X verlangt umgerechnet rund 17.800 Euro oder rund 445 Euro im Monat. Bei unbekannten Aufgaben hilft ein Mitarbeiter des Herstellers aus der Ferne.
5 In welchem Jahr beschrieb der Robotikforscher Hans Moravec das nach ihm benannte Paradox? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. In seinem Buch Mind Children erklärte Moravec 1988, warum Maschinen leichter Intelligenztests bestehen, als einen weichen Gegenstand zu greifen. Das Paradox erklärt, warum Wäsche falten so schwer ist.

Welche Hausarbeit kostet in Deutschland die meiste Zeit?

Ein weißer Saugroboter mit einem orangefarbenen Handschuh darauf vor einer weißen Treppe
Frauen investieren wöchentlich 13 Stunden in Küche, Putzen und Wäsche, Männer gut 6 Stunden. Deutsche geben insgesamt knapp 10 Stunden pro Woche für Haushaltsaufgaben auf

Küche, Putzen und Wäsche kosten Erwachsene in Deutschland laut Zeitverwendungserhebung 2022 des Statistischen Bundesamts zusammen knapp zehn Stunden pro Woche. Frauen kommen dabei auf fast 13 Stunden, Männer auf gut sechs.

Für die Erhebung befragte das Statistische Bundesamt rund 20.000 Menschen in 10.000 Haushalten, verteilt über das ganze Jahr 2022. Frauen leisten demnach knapp 29,5 Stunden unbezahlte Arbeit pro Woche, Männer knapp 20,5 Stunden. Nach der Neuberechnung auf Basis des Zensus 2022 liegt der Gender Care Gap bei 43,4 Prozent, Frauen arbeiten also im Schnitt 1 Stunde und 16 Minuten am Tag länger unbezahlt. 2012/13 betrug die Lücke noch 52,4 Prozent.

TätigkeitInsgesamtMännerFrauen
Küche (Kochen, Abwasch, Tisch decken)5:09 Std.3:36 Std.6:38 Std.
Putzen und Waschen4:36 Std.2:47 Std.6:20 Std.
Einkaufen und Haushaltsorganisation4:25 Std.3:58 Std.4:50 Std.
Garten und Handwerk3:35 Std.3:57 Std.3:14 Std.
Betreuung und Pflege von Haushaltsmitgliedern2:42 Std.1:51 Std.3:32 Std.
Zeit pro Woche für ausgewählte Haus- und Sorgearbeit, Personen ab 18 Jahren. Quelle: Statistisches Bundesamt, Zeitverwendungserhebung 2022, Stand 06.06.2025.

Was die Deutschen einem Roboter überlassen würden, hat der Digitalverband Bitkom im Sommer 2026 abgefragt. 48 Prozent können sich einen humanoiden Roboter im eigenen Haushalt vorstellen. Von diesen Interessierten würden 87 Prozent einen solchen Roboter zum Aufräumen einsetzen, 77 Prozent zum Verräumen der Einkäufe und 73 Prozent zum Putzen. Für die Spülmaschine wären 64 Prozent offen, für das Waschen und Zusammenlegen der Wäsche nur 49 Prozent.

Auffällig ist der Abstand zwischen Zeitaufwand und Wunsch. Die Wäsche kostet viele Stunden, wandert auf der Wunschliste aber nach hinten. Offenbar trauen viele Menschen der Maschine ihre Kleidung weniger an als den Wohnzimmerboden, und das zu Recht, wie die nächsten Kapitel zeigen.

Bezahlte Hilfe im Haushalt hat längst einen eigenen Markt. Zum 30. Juni 2026 meldete die Minijob-Zentrale 253.581 Minijobber in Privathaushalten, 86,5 Prozent davon Frauen. Der Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 Euro pro Stunde. An dieser Putzhilfe, die zuverlässig dienstags kommt, muss sich jeder Haushaltsroboter messen lassen.

Auf den Punkt
  • Zeitfresser: Küche, Putzen und Wäsche kosten Erwachsene knapp zehn Stunden pro Woche.
  • Ungleich verteilt: Frauen leisten 43,4 Prozent mehr unbezahlte Arbeit als Männer.
  • Wunschliste: Aufräumen und Putzen würden Interessierte am ehesten abgeben, die Wäsche nur knapp die Hälfte.

Was können Haushaltsroboter heute schon?

Ein weißer Saugroboter mit einem orangefarbenen Preisschild von 69,99 € auf weißem Grund
Saugroboter verkauft der Discounter schon ab 69,99 Euro, Greifen und Falten schaffen erst einzelne teure Geräte.

Haushaltsroboter beherrschen heute vor allem Böden, Rasen und Fenster. Laut Bitkom nutzen 33 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren einen Staubsauger-Roboter, 7 Prozentpunkte mehr als 2024. Greifen, Falten und Treppensteigen schaffen erst einzelne, teure Geräte.

Mit Saugrobotern setzte der Handel in Deutschland 2024 nach Zahlen der gfu und des Marktforschers NIQ 507 Millionen Euro um, nach 405 Millionen Euro im Vorjahr. Weltweit verkauften die Hersteller 2025 laut International Federation of Robotics (IFR) knapp 34,2 Millionen Serviceroboter für Verbraucher, 37 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast alle davon kümmern sich um Hausarbeiten wie Boden- und Rasenpflege.

Bei dieser Gerätegattung ist der Kampfpreis längst Alltag. Lidl verkaufte im Mai 2025 ein einfaches Silvercrest-Modell mit Lidl Plus für 69,99 Euro, ein Silvercrest-Sauger mit Absaugstation, die den Staubbehälter selbst leert, kostet im Lidl-Onlineshop 219,99 Euro. Aldi bot 2024 den Medion X20 SW mit Absaugstation, Wischfunktion und Laser-Navigation für 239 Euro an.

Im oberen Preissegment geben chinesische Anbieter den Takt vor, allen voran Dreame, inzwischen Europas Nummer eins bei Saugrobotern. Die Spitzengeräte wischen, waschen ihre Wischpads selbst und fahren über Teppichkanten. Bei Kabeln und Kleinteilen brauchen auch die Spitzenmodelle Hilfe: Hersteller wie TP-Link raten in der Bedienungsanleitung, Stromkabel und kleine Gegenstände vor dem Saugen vom Boden zu räumen.

Ein erster Schritt über das Saugen hinaus kam im Mai 2025 nach Deutschland. Der Roborock Saros Z70 hat einen ausklappbaren Greifarm, der Gegenstände bis 300 Gramm aufhebt, etwa Socken, Kabel oder Spielzeug. Das Gerät erkennt 108 Objekttypen und kostete zum Start 1.799 Euro (UVP). Für Bügel, Kleiderschrank oder Wäscheleine reicht der kleine Arm nicht.

Was Haushaltsroboter heute können
Stand Oktober 2026: Vom Boden bis zur Wäscheleine, sortiert nach Reife.
33 %
der Deutschen ab 16 Jahren nutzen einen Staubsauger-Roboter (Bitkom 2026)
69,99 €
kostete ein Einstiegs-Saugroboter 2025 bei Lidl mit Lidl Plus
300 g
hebt der Greifarm des Roborock Saros Z70 höchstens, zum Start für 1.799 Euro
34,2 Mio.
Serviceroboter für Verbraucher verkauften die Hersteller 2025 weltweit
17.800 €
kostet der humanoide NEO von 1X umgerechnet, ausgeliefert zuerst in den USA
5 bis 10 Sek.
Fernhilfe durch einen Menschen braucht der Faltroboter Isaac 0 bei Hosen und Kissenbezügen
Im Alltag
Böden saugen und wischen, Rasen mähen
Saug-, Wisch- und Mähroboter laufen in Millionen Haushalten, beim Discounter ab 69,99 Euro.
Im Handel
Fenster putzen, Socken aufheben
Fensterputzroboter ab 150 Euro, der Greifarm des Saros Z70 für 1.799 Euro.
Erste Geräte
Wäsche falten
Isaac 0 von Weave Robotics, nur in Kalifornien und mit menschlicher Fernhilfe.
Demo und Labor
Spülmaschine, Trockner, Wäsche sortieren
Gezeigt von Figure AI, Physical Intelligence und Google DeepMind, nicht im Handel.
Offen
Wäsche aufhängen, Staub wischen, Treppe saugen
Weder Produkt noch belastbare Vorführung, Treppenmodule erst angekündigt.

Beträge umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 02.10.2026. Karten mit dunkelrotem Rand: Grenzen der heutigen Technik.

Draußen ist der Roboter ebenfalls angekommen. Von Januar bis April 2025 verkaufte der Handel in Deutschland nach gfu-Zahlen rund 110.000 Mähroboter, 45 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 16 Prozent der Deutschen nutzen laut Bitkom-Umfrage vom Dezember 2025 bereits einen.

Bei den Fensterputzrobotern fällt die Bilanz gemischter aus. In einem Test des Schweizer Magazins Saldo, über den Stiftung Warentest berichtete, hinterließen sechs von zehn Geräten Schlieren. Die beiden besten Modelle für 150 und 325 Euro putzten zwei Quadratmeter in weniger als acht Minuten schlierenfrei bis in die Ecken. Jede Scheibe müssen Sie aber neu ansetzen, und ein Sicherungsseil gehört dazu.

Auf den Punkt

Haushaltsroboter von heute sind Spezialisten für eine Aufgabe auf einer ebenen Fläche, im Discounter ab 69,99 Euro. Der erste Saugroboter mit Greifarm kostet 1.799 Euro und hebt höchstens 300 Gramm.

Warum scheitern Roboter an Wäsche und Staubtuch?

Ein weißes T-Shirt an einer Leine mit oranger Klammer, darunter eine liegende Roboterfigur
Für das Aufhängen nasser Wäsche fehlt bisher ein Produkt, auch eine belastbare Vorführung steht aus.

Weiche Dinge wie Wäsche ändern bei jedem Griff ihre Form, und kein Wohnzimmerregal gleicht dem anderen. Industrieroboter setzen dagegen tausendfach dasselbe Teil an dieselbe Stelle. Für den Haushalt muss eine Maschine sehen, tasten und spontan umplanen, und genau daran hapert die Technik.

Der Robotikforscher Hans Moravec beschrieb das Problem schon 1988 in seinem Buch „Mind Children“. Computer auf das Niveau eines Erwachsenen bei Intelligenztests zu bringen, sei vergleichsweise leicht, schwer bleibe dagegen die Wahrnehmung und Beweglichkeit eines Einjährigen. Das Moravecsche Paradox gilt im Haushalt bis heute: Einen Schachweltmeister schlug ein IBM-Rechner bereits 1997, am Wäscheständer im Flur steht bis heute ein Mensch.

Die Geschichte der Faltroboter liest sich entsprechend. Das japanische Unternehmen Seven Dreamers wollte mit dem Laundroid einen schrankgroßen Wäschefalter verkaufen und meldete im April 2019 Insolvenz an, mit Schulden von 2,25 Milliarden Yen, umgerechnet rund 12,7 Millionen Euro. Bei einer Vorführung 2018 scheiterte das Gerät an T-Shirts, die nicht vorbereitet waren. Auch der Konkurrent FoldiMate, auf der Elektronikmesse CES für umgerechnet rund 900 Euro angekündigt, sollte schon 2019 in die Haushalte kommen.

Neuen Schwung bringen KI-Modelle, die Kamerabilder und Sprachbefehle direkt in Bewegungen übersetzen. Figure AI zeigte im August 2025 einen humanoiden Roboter mit mehrgliedrigen Händen, der Handtücher vollständig autonom faltet. Das Modell π0 des Start-ups Physical Intelligence räumt einen Trockner aus und faltet Wäsche, die Entwickler schreiben aber selbst, ohne Nachtraining sei das Modell bei komplexen Aufgaben anfällig. Google DeepMind ließ im September 2025 einen Roboter mit Gemini Robotics 1.5 Wäsche nach Farben sortieren, als Labordemonstration.

Tatsächlich ausgeliefert wird bisher nur ein stationärer Faltroboter. Isaac 0 von Weave Robotics steht in Kalifornien in den ersten Wohnungen und kostet heute umgerechnet rund 3.600 Euro plus 44 Euro im Monat. Eine Ladung Wäsche dauert 30 bis 90 Minuten. Bei Hosen, Unterwäsche und Kissenbezügen greift ein Mensch aus der Ferne ein, jeweils für 5 bis 10 Sekunden. Die Fernsteuerung ist also fester Teil des Produkts.

Für das Aufhängen nasser Wäsche an der Leine haben wir bei unserer Recherche weder ein Produkt noch eine belastbare Vorführung gefunden, für das Staubwischen auf vollen Regalen ebenso wenig. Beide Aufgaben verlangen zwei geschickte Hände: Nasse Wäsche ist schwer und klebt aneinander, eine Wäscheklammer braucht Fingerspitzengefühl. Vor dem Staubwischen muss jemand die Vase anheben, danach wieder an ihren Platz stellen.

Kurz gemerkt
  • Falten: Klappt in Demonstrationen und in einem ersten Produkt aus Kalifornien, oft mit menschlicher Fernhilfe.
  • Sortieren und Ausräumen: Gelingt KI-Modellen im Labor, etwa Wäsche nach Farben sortieren oder einen Trockner leeren.
  • Aufhängen und Staubwischen: Weder als Produkt noch als belastbare Vorführung zu sehen.

Wie weit sind humanoide Haushaltsroboter?

Weiße 3D-Figur steht hinter orangefarbenem Schild mit der Aufschrift 'VORBESTELLT'
Humanoide Haushaltsroboter wie der NEO von 1X lassen sich vorbestellen, für umgerechnet rund 17.800 Euro.

Humanoide Haushaltsroboter lassen sich vorbestellen, im Alltag sind sie noch nicht angekommen. Der NEO von 1X kostet in den USA umgerechnet rund 17.800 Euro oder 445 Euro im Monat. Eine bestätigte Auslieferung an Privatkunden haben wir bis Anfang Oktober 2026 nicht gefunden.

1X Technologies stellte den NEO am 28. Oktober 2025 vor. Der rund 30 Kilogramm schwere Roboter soll Wäsche falten, Regale ordnen, Türen öffnen und Gegenstände holen. 1X meldete, die Kapazität des ersten Jahres von 10.000 Geräten sei nach fünf Tagen ausgebucht gewesen. Gebaut wird im kalifornischen Hayward. Bis Ende 2027 will 1X mehr als 100.000 Roboter im Jahr bauen, andere Märkte als die USA folgen frühestens 2027.

Für Aufgaben, die NEO noch nicht allein beherrscht, bietet 1X einen Expert Mode an: Ein Mitarbeiter des Herstellers steuert den Roboter zu vereinbarten Zeiten aus der Ferne. Die Journalistin Joanna Stern berichtete im Wall Street Journal von ihrem Test, bei dem ein Mensch NEO per VR-Brille lenkte. Ein T-Shirt zu falten dauerte zwei Minuten, beim Schließen der Spülmaschine kippte der Roboter beinahe um.

Hier lohnt die Gegenprobe: Wie viele Haushalte würden eine Putzhilfe einstellen, die bei jeder neuen Aufgabe erst ihren Chef anruft und ihn dann durch ihre Augen schauen lässt? Beim NEO gehört genau das zum Konzept, solange das KI-Modell lernt. Für Käufer ist die Fernhilfe ein Sicherheitsnetz, für 1X eine Quelle für Trainingsdaten.

Figure AI präsentierte im Oktober 2025 den Figure 03, der vom BMW-Werk ins Wohnzimmer wechseln soll. Die eigene Fabrik BotQ ist anfangs auf bis zu 12.000 Humanoide im Jahr ausgelegt, einen Preis nennt das Unternehmen nicht. Bei einem Besuch des Magazins TIME räumte ein Roboter die Spülmaschine sauber ein, ein Vorgängermodell ließ beim Beladen der Waschmaschine dagegen zweimal ein Wäschestück fallen. Figure-Chef Brett Adcock sagte dazu: „Wir sind noch nicht so weit. Wir glauben, dass wir das 2026 schaffen können, aber das wird ein großer Kraftakt.“

Tesla-Chef Elon Musk kündigte im Januar 2026 in Davos an, den Optimus voraussichtlich bis Ende 2027 an Privatleute zu verkaufen, sobald der Roboter sehr zuverlässig und sicher arbeite. Als langfristigen Preis nannte Musk schon 2024 umgerechnet rund 17.800 bis 26.700 Euro. Günstiger ist der Unitree R1 aus China, ab umgerechnet rund 5.300 Euro, allerdings als Plattform für Entwickler und Forscher, nicht als Haushaltshilfe.

RoboterHerstellerPreis (umgerechnet)Stand Oktober 2026
NEO1X Technologies, USArund 17.800 € oder 445 € im MonatVorbestellung in den USA, Auslieferung für 2026 angekündigt
Figure 03Figure AI, USAkein Preis genanntSerienfertigung für die Industrie, Haushalt in Erprobung
OptimusTesla, USAZiel rund 17.800 bis 26.700 €Verkauf an Privatleute bis Ende 2027 angekündigt
MemoSunday Robotics, USAoffen, Herstellkosten rund 17.800 €Beta-Test ab Ende 2026 angekündigt
Isaac 0Weave Robotics, USArund 3.600 € plus 44 € im Monatstationärer Faltroboter, Auslieferung nur in Kalifornien
onero H1SwitchBot, Chinarund 8.900 €gelistet, aber noch nicht bestellbar
CLOiDLG, Südkoreakein Preis genanntVorführung auf der CES 2026
R1Unitree, Chinaab rund 5.300 €kaufbar als Entwicklerplattform, keine Haushaltsfunktionen
Humanoide und Haushaltsroboter mit Greifarmen im Überblick. Umrechnung zum EZB-Referenzkurs vom 02.10.2026. Quellen: Herstellerangaben, TIME, Engadget.

Andere Projekte zeigen, wie lang der Weg bleibt. Samsung stellte seinen kugelförmigen Haushaltsroboter Ballie schon auf der CES 2020 vor und stoppte den Marktstart im Januar 2026 auf unbestimmte Zeit. LG ließ seinen Roboter CLOiD auf der CES 2026 Milch aus dem Kühlschrank holen und Wäsche falten, einen Preis oder Termin nennt LG nicht. Weltweit verkauften die Hersteller 2025 laut IFR rund 7.000 große Humanoide, und zwar an Unternehmen, nicht an Haushalte. Viele davon steuerten noch Menschen aus der Ferne.

Der menschenähnliche Haushaltshelfer steckt damit noch in den Kinderschuhen. Der Fortschritt der KI-Modelle ist echt, die Preise sinken schneller als erwartet, doch die verlässliche Hilfe im fremden Wohnzimmer hat bisher kein Hersteller vorgeführt.

Auf den Punkt

Der NEO von 1X ist der erste Humanoid, den Privatleute bestellen können, für rund 17.800 Euro und mit menschlicher Fernhilfe. Figure, Tesla und Sunday kündigen ihre Haushaltsroboter bis Ende 2027 an, Samsung hat Ballie nach sechs Jahren gestoppt.

Wie kommt ein Haushaltsroboter die Treppe hoch?

Ein Saugroboter vor einer Treppe mit einer orangefarbenen „ZIEL“-Fahne auf der obersten Stufe
Tragemodule wie der Cyber X von Dreame sollen Saugroboter für 1.199 Euro von Etage zu Etage bringen.

Bisher meist gar nicht: Saugroboter bleiben auf dem Stockwerk, auf dem ihre Station steht. Erste Lösungen sind Tragemodule, die den Sauger von Stufe zu Stufe befördern, etwa der Cyber X von Dreame für 1.199 Euro.

Wer im Reihenhaus mit Keller und Dachgeschoss wohnt, trägt den Saugroboter heute selbst nach oben oder kauft für jede Etage ein eigenes Gerät. Die Absturzsensoren an der Unterseite sorgen nur dafür, dass der Roboter an der obersten Stufe bremst. Die Treppe selbst bleibt für den Staubsauger in der Hand reserviert.

Dreame kündigte den Cyber X für Europa zum September 2026 an. Das Modul trägt einen Saugroboter der Serie X60 Pro die Treppe hinauf und hinunter, bewältigt 42 Grad Steigung und eine erste Stufe bis 30 Zentimeter Höhe. Die Stufen selbst reinigt das Gerät nur eingeschränkt, mit Bürstenarmen auf dem Weg nach unten. Im deutschen Onlineshop von Dreame fanden wir am 4. Oktober 2026 noch keine Produktseite.

Die Konkurrenz ist noch nicht so weit. Eufy stellte auf der IFA 2025 mit dem MarsWalker eine Trägerschale für seine Sauger vor und kündigte sie für das Frühjahr 2026 an, einen Marktstart haben wir nicht gefunden. Roborock zeigte auf der CES und der IFA 2026 den Saros Rover, einen Saugroboter mit Beinen auf Rädern, ohne Preis und ohne Termin.

Humanoide Roboter sind für Treppen gebaut, doch mit dem Gewicht wächst das Risiko. Ein 30 Kilogramm schwerer Roboter, der mit einem vollen Wäschekorb auf der Kellertreppe das Gleichgewicht verliert, ist ein anderes Sicherheitsproblem als eine Scheibe, die an der Kante stoppt. Die neue EU-Maschinenverordnung verlangt ab Januar 2027 ausdrücklich, dass Hersteller selbstlernende Steuerungen sowie das Zusammenspiel von Mensch und Maschine bewerten.

Eine Treppe, die ein Roboter Stufe für Stufe saugt und wischt, bleibt vorerst Zukunftsmusik. Realistisch ist bis Mitte der 2030er-Jahre das Tragemodul, das den Sauger auf jede Etage bringt.

Auf den Punkt
  • Heute: Ein Gerät pro Etage oder Handarbeit, die Treppe saugt der Mensch.
  • Angekündigt: Tragemodule wie der Cyber X von Dreame für 1.199 Euro, mit eingeschränkter Stufenreinigung.
  • Risiko: Schwere Humanoide auf Treppen fallen ab 2027 unter die strengeren Regeln der EU-Maschinenverordnung.

1X verkauft NEO zwar als Haushaltsroboter für rund 17.800 Euro, doch neue Aufgaben erledigt ein Mensch aus der Ferne.

Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
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Wann gibt es Haushaltsroboter zum Discounterpreis?

Ein weißer Roboter sitzt in einem Einkaufswagen, an dem ein Preisschild mit Fragezeichen hängt
Die Bauteile eines Humanoiden kosten nach Schätzung der Bank of America noch rund 31.200 Euro.

Für einfache Saugroboter längst: Lidl verkaufte 2025 ein Einstiegsmodell für 69,99 Euro. Ein Humanoid zum Discounterpreis ist dagegen nicht in Sicht. Allein die Bauteile kosten nach Schätzung der Bank of America noch umgerechnet rund 31.200 Euro pro Roboter.

Die Kosten sinken allerdings schneller als erwartet. Goldman Sachs meldete im Februar 2024, die Herstellkosten eines Humanoiden seien binnen eines Jahres von umgerechnet 44.500 bis 222.700 Euro auf 26.700 bis 133.600 Euro gefallen. Das entsprach einem Rückgang um 40 Prozent statt der erwarteten 15 bis 20 Prozent pro Jahr. Die Bank of America rechnet bei einer Fertigung in China bis 2030 mit Bauteilkosten unter umgerechnet rund 15.100 Euro.

Bauteilkosten sind allerdings kein Ladenpreis. Morgan Stanley setzt den Verkaufspreis eines Humanoiden in Ländern mit hohen Einkommen für 2024 bei umgerechnet rund 178.200 Euro an und erwartet für 2050 noch rund 44.500 Euro. Zwischen Bauteilen und Ladenpreis liegen Entwicklung, Software, Vertrieb, Service und die Marge der Hersteller.

Ein Rechenbeispiel zeigt, wo die Schwelle liegt. Angenommen, eine Haushaltshilfe im Minijob putzt drei Stunden pro Woche zum Mindestlohn von 13,90 Euro. Im Jahr kämen so rund 2.170 Euro Lohn zusammen, von denen Haushalte 20 Prozent, höchstens 510 Euro, von der Steuer absetzen können. Der NEO zum Kaufpreis entspräche gut acht Jahren dieser Putzhilfe, im Abo kostete er mit rund 5.340 Euro pro Jahr fast das Zweieinhalbfache.

Die Zahlungsbereitschaft wäre da, nur nicht beim Discounter. In der Bitkom-Umfrage vom September 2026 würden 28 Prozent der Befragten für einen humanoiden Haushaltsroboter 5.000 Euro oder mehr bezahlen, 5 Prozent sogar mindestens 10.000 Euro. 15 Prozent wären bereit, weniger als 5.000 Euro auszugeben. Der günstigste Humanoid auf dem Markt, der Unitree R1 für rund 5.300 Euro, liegt preislich schon an dieser Schwelle, ist aber für Entwickler gedacht und bringt keine Haushaltsfunktionen mit.

Unsere Einschätzung: Bei Aldi und Lidl landen in den 2030er-Jahren zuerst die Spezialisten, also Sauger mit Greifarm, bessere Fensterputzer und vielleicht ein Tragemodul für die Treppe. Ein Mehrzweckroboter für unter 1.000 Euro braucht einen langen Atem und kommt nach heutigem Stand nicht vor 2040 in den Prospekt.

Zum Mitnehmen

Die Bauteile eines Humanoiden kosten heute rund 31.200 Euro, bis 2030 vielleicht weniger als 15.100 Euro. Eine Putzhilfe für drei Stunden pro Woche kostet rund 2.170 Euro Lohn im Jahr, das ist der Maßstab für jeden Haushaltsroboter.

Welche Hausarbeit übernehmen Roboter bis 2035?

Weißer Tischkalender mit „2035“ bedruckt, daran befestigte Socke mit orangefarbener Klammer
KI-Fachleute halten binnen zehn Jahren 39 Prozent der Zeit für Haus- und Sorgearbeit für automatisierbar.

Bis Mitte der 2030er-Jahre vor allem Teile von Einkauf, Wäsche und Putzen. 65 KI-Fachleute schätzten in einer Studie der Universität Oxford und der japanischen Ochanomizu-Universität, dass sich binnen zehn Jahren 39 Prozent der Zeit für Haus- und Sorgearbeit automatisieren lassen.

Für die Studie, 2023 in der Fachzeitschrift PLOS ONE erschienen, bewerteten Fachleute aus Großbritannien und Japan 17 Tätigkeiten im Haushalt. Am höchsten lag das Potenzial beim Lebensmitteleinkauf mit 59 Prozent, knapp dahinter folgte die Wäsche mit 57 Prozent. Am Ende der Liste stand die körperliche Betreuung von Kindern mit 21 Prozent. Die britischen Fachleute waren im Schnitt optimistischer als die japanischen, mit 42 gegenüber 36 Prozent.

TätigkeitAutomatisierbar in 5 JahrenAutomatisierbar in 10 Jahren
Lebensmitteleinkauf47 %59 %
Wäsche41 %57 %
Kleidungspflege37 %52 %
Kochen33 %49 %
Putzen32 %48 %
Abwasch31 %46 %
Garten und Außenbereich26 %38 %
Körperliche Pflege älterer Menschen21 %29 %
Körperliche Betreuung von Kindern15 %21 %
Anteil der Zeit, den KI-Fachleute für automatisierbar halten, Mittelwerte aus 65 Befragungen. Quelle: Lehdonvirta und andere, PLOS ONE, 2023.

Automatisierbar heißt in der Studie nicht, dass ein humanoider Roboter die Arbeit übernimmt. Beim Einkauf genügen Lieferdienste und Bestellsoftware, bei der Wäsche können Faltstationen und vernetzte Maschinen einen Teil der Handgriffe abnehmen. Die Zahlen beschreiben also Zeitersparnis durch Technik insgesamt, nicht den Roboter im Flur.

Die Banken sehen den Durchbruch im Haushalt ebenfalls erst in den 2030er-Jahren. Goldman Sachs hielt Humanoide für Verbraucher schon 2022 für deutlich schwieriger als für die Fabrik. Bei Endkunden erwartete die Bank die Wirtschaftlichkeit zwischen 2030 und 2035. Im Februar 2024 rechnete die Bank für 2035 mit 1,4 Millionen ausgelieferten Humanoiden weltweit und einem Markt von umgerechnet rund 34 Milliarden Euro. Morgan Stanley erwartet eine langsame Verbreitung bis Mitte der 2030er-Jahre und danach eine Beschleunigung.

Für einen deutschen Haushalt im Jahr 2035 ergibt sich daraus ein nüchternes Bild. Der Saugroboter mit Greifarm dürfte in der Mittelklasse Standard sein und Socken vom Boden selbst aufheben. Faltstationen und erste Humanoide stehen in wohlhabenden Haushalten, mit Fernhilfe für schwierige Fälle. Das Wäscheaufhängen, das Bettenbeziehen und die Kinder bleiben Sache der Menschen.

Auf den Punkt
  • Potenzial: 39 Prozent der Zeit für Haus- und Sorgearbeit gelten in zehn Jahren als automatisierbar.
  • Spitzenreiter: Einkauf mit 59 Prozent und Wäsche mit 57 Prozent.
  • Schlusslicht: Die körperliche Betreuung von Kindern mit 21 Prozent.

Wie sieht der Haushalt im Jahr 2040 aus?

Klingelschilder, unteres orange beschriftet mit ROBOTER und Taster mit KLINGELN beschriftet
Die Bank of America erwartet bis 2040 weltweit 300 Millionen Humanoide, Morgan Stanley 2050 erst 80 Millionen in Wohnungen.

Im Jahr 2040 dürfte ein Teil der Haushalte einen Mehrzweckroboter besitzen, die Mehrheit arbeitet weiter mit Spezialgeräten. Die Bank of America erwartet bis 2040 weltweit 300 Millionen Humanoide, Morgan Stanley sieht selbst 2050 erst 80 Millionen in Privathaushalten.

Die Bank of America gehört zu den Optimisten. Im Bericht vom März 2026 rechnet das Analyseinstitut der Bank für 2035 mit 10 Millionen ausgelieferten Humanoiden im Jahr und bis 2060 mit einem Bestand von 3 Milliarden. Dann stünden mehr Humanoide in der Welt als Autos, 62 Prozent davon in Privathaushalten.

Morgan Stanley rechnet für 2050 mit mehr als einer Milliarde Humanoiden, rund 90 Prozent davon in Industrie und Gewerbe. In den USA hätte dann etwa jeder zehnte Haushalt einen solchen Helfer. Die Verteilung folgt dem Einkommen: Bei einem Jahreseinkommen von umgerechnet rund 44.500 bis 66.800 Euro hätten 3 Prozent der Haushalte einen Humanoiden, ab rund 178.200 Euro 33 Prozent. In China rechnet die Bank mit 3 Prozent der Haushalte.

Der Fahrplan bis 2050
Was KI-Fachleute und Banken für den Haushalt der Zukunft erwarten.
39 %
der Zeit für Haus- und Sorgearbeit gelten in zehn Jahren als automatisierbar
57 %
beträgt dieser Wert bei der Wäsche, beim Lebensmitteleinkauf 59 Prozent
21 %
bei der körperlichen Betreuung von Kindern, dem Schlusslicht der Studie
10 Mio.
Humanoide pro Jahr liefern die Hersteller 2035 nach Prognose der Bank of America aus
300 Mio.
Humanoide weltweit erwartet die Bank of America bis 2040
80 Mio.
Humanoide in Privathaushalten sieht Morgan Stanley erst im Jahr 2050
2026
Vorbestellungen in den USA
NEO von 1X für umgerechnet rund 17.800 Euro, Faltroboter Isaac 0 in Kalifornien.
2027
Optimus und neue EU-Regeln
Tesla will Optimus bis Ende 2027 verkaufen, ab Januar gilt die EU-Maschinenverordnung.
2030
Bauteile werden billiger
Bauteilkosten eines Humanoiden unter rund 15.100 Euro, Fertigung in China (Bank of America).
2035
Erste Massenproduktion
1,4 Millionen Humanoide pro Jahr nach Goldman Sachs (2024), 10 Millionen nach Bank of America.
2040
Spezialisten in der Mehrheit
300 Millionen Humanoide weltweit erwartet, in deutschen Wohnungen dominieren Spezialgeräte (Einschätzung Dr. Web).
2050
Jeder zehnte US-Haushalt
Rund 10 Prozent der US-Haushalte mit Humanoid, Preis rund 44.500 Euro (Morgan Stanley).

Obere Karten: Anteil automatisierbarer Zeit nach Einschätzung von 65 KI-Fachleuten. Beträge umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 02.10.2026. Prognosen sind Schätzungen, keine Zusagen.

Für Deutschland lässt sich daraus ein mögliches Bild für 2040 zeichnen, ausdrücklich als Szenario. Der Saugroboter fährt mit dem Tragemodul auf jede Etage, ein Greifarm räumt Socken und Spielzeug beiseite. In jedem zehnten bis zwanzigsten Haushalt steht ein Mehrzweckroboter, der Spülmaschine sowie Trockner ein- und ausräumt, Wäsche faltet und den Tisch abräumt. Die Wäsche auf die Leine hängt weiter ein Mensch, für den Roboter bleibt der Trockner der einfachere Weg.

Ein Gewinn wäre das vor allem für Frauen, die heute 43,4 Prozent mehr unbezahlte Arbeit leisten. Die Planung des Familienalltags nimmt der Roboter den Frauen allerdings nicht ab: Die Haushaltsorganisation hielten die Fachleute der Oxford-Studie nur zu 37 Prozent für automatisierbar, emotionale Zuwendung zu 33 Prozent. Für die Pflege daheim verkauften die Hersteller 2024 laut IFR weltweit nur 536 Roboter.

Für den Arbeitsmarkt stellt sich dieselbe Frage in größerem Maßstab. Unser Überblick zeigt, was Roboter bis 2040 für Jobs und Pflege bedeuten, von Robotaxis bis zum Fachkräftemangel. Im Haushalt halten wir eine Wette für sicher: 2040 stehen mehr Roboter in den Wohnungen, die eine Sache gut können, als Roboter, die alles ein bisschen können.

Auf den Punkt

Bis 2040 rechnet die Bank of America mit 300 Millionen Humanoiden weltweit, Morgan Stanley mit einem Haushaltsanteil von 10 Prozent in den USA erst um 2050. Spezialgeräte bleiben in deutschen Wohnungen die Regel, Mehrzweckroboter stehen zuerst bei Gutverdienern.

Wie viel Privatsphäre kostet ein Roboter im Wohnzimmer?

Weißer Saugroboter mit einem braunen Heftpflaster über der Frontkamera
Testgeräte von iRobot fotografierten 2020 eine Frau auf der Toilette, die Bilder landeten in sozialen Netzwerken.

Mehr als jedes andere Haushaltsgerät. Ein Saugroboter kartiert die Wohnung mit Kamera und Laser, ein Humanoid mit Fernhilfe lässt im Zweifel einen fremden Menschen durch seine Kameras schauen. 53 Prozent der Deutschen fürchten laut Bitkom, die Kontrolle im eigenen Zuhause abzugeben.

Wie heikel diese Bilder sind, zeigte 2022 eine Recherche des Magazins MIT Technology Review. Entwicklungsgeräte des Roomba J7 von iRobot hatten 2020 Fotos aufgenommen, darunter eine Frau auf der Toilette und ein Kind. Datenauszeichner eines Dienstleisters in Venezuela stellten Screenshots davon in Gruppen auf Facebook und Discord. iRobot verwies auf Testgeräte, deren Nutzer eingewilligt hatten, und trennte sich von dem Dienstleister.

Im Mai 2024 übernahmen Unbekannte in mehreren US-Städten Saugroboter vom Typ Deebot X2 des chinesischen Herstellers Ecovacs, wie der australische Sender ABC berichtete. Über die Lautsprecher kamen Beschimpfungen, ein Gerät jagte einen Hund. Eine Bluetooth-Lücke erlaubte vollen Zugriff aus mehr als 100 Metern Entfernung. Laut Datenschutzerklärung darf Ecovacs Karten, Sprachaufnahmen, Fotos und Videos zudem für das Training seiner KI nutzen, auch nachdem Kunden die Daten in der App gelöscht haben.

Auch die Eigentümer wechseln. iRobot meldete im Dezember 2025 Insolvenz nach Chapter 11 im US-Bundesstaat Delaware an und gehört seit dem 23. Januar 2026 vollständig seinem chinesischen Fertiger Picea. Für den Datenschutz gründete das Unternehmen eine eigene US-Tochter. Für Besitzer eines Roomba stellt sich die Frage, wer die gespeicherte Karte ihrer Wohnung künftig verwaltet.

Die EU zieht die Regeln an. Seit September 2026 müssen Hersteller vernetzter Geräte nach dem Cyber Resilience Act ausgenutzte Sicherheitslücken melden, ab Dezember 2027 gelten die übrigen Pflichten, darunter Sicherheitsupdates über die Lebensdauer. Die neue Produkthaftungsrichtlinie behandelt Software als Produkt und gilt für Geräte, die ab dem 9. Dezember 2026 in den Handel kommen. Ab Januar 2027 folgt die Maschinenverordnung.

Wir halten die Fernsteuerung durch Hersteller-Personal für den kritischsten Punkt der neuen Gerätegeneration. Ein Saugroboter, der eine Karte speichert, ist ein Datenschutzthema. Ein Roboter, durch dessen Augen ein Mitarbeiter in Kalifornien das Kinderzimmer sieht, ist eine Vertrauensfrage, die sich nur mit festen Terminen, Abschaltknopf und Protokoll beantworten lässt.

Auf den Punkt
  • Bilder: Testgeräte von iRobot fotografierten 2020 eine Frau auf der Toilette, die Screenshots landeten in sozialen Netzwerken.
  • Angriffe: Ecovacs-Sauger ließen sich 2024 über Bluetooth aus mehr als 100 Metern kapern.
  • Regeln: Cyber Resilience Act, Produkthaftungsrichtlinie und Maschinenverordnung greifen ab 2026 schrittweise.

Was sollten Haushalte und Unternehmen jetzt tun?

Klemmbrett mit Checkliste und Aufdruck „ENDLICH ALLES ERLEDIGT.“
Vor dem Kauf zählen Update-Zusage, Datenspeicherung, abschaltbare Kamera und Ersatzteile.

Haushalte kaufen heute am besten Spezialisten statt Versprechen, also Geräte, die eine Aufgabe zuverlässig erledigen, mit klaren Zusagen zu Updates und Datenspeicherung. Unternehmen, die Wohnungen bauen, verwalten oder Hilfe im Haushalt anbieten, sollten den Roboter als künftigen Bewohner einplanen.

Für den Kauf eines Haushaltsroboters helfen vier Fragen an den Hersteller:

  • Wie viele Jahre liefert der Hersteller Sicherheitsupdates, und steht die Zusage schriftlich im Datenblatt?
  • Bleiben Karte und Kamerabilder auf dem Gerät, oder wandern sie in eine Cloud außerhalb der EU?
  • Lassen sich Kamera und Mikrofon abschalten, und schaltet sich ein Mensch nur nach Termin zu?
  • Liefert der Hersteller Ersatzteile wie Akku, Bürsten und Greifer auch in fünf Jahren noch?

Für Bauträger und Hausverwaltungen beginnt die Vorbereitung bei der Wohnung selbst. Schwellenlose Übergänge, Steckdosen für Ladestationen auf jeder Etage und stabiles WLAN bis in die Waschküche im Keller kosten im Neubau wenig. Ein Aufzug oder eine flache Treppe hilft dem Roboter ebenso wie dem älteren Bewohner.

Hersteller wie Miele, Vorwerk oder BSH stehen unter Druck, weil chinesische Anbieter bei Saugrobotern das Tempo vorgeben. Ein möglicher Vorteil der deutschen Marken liegt in Datenschutz, Service und Langlebigkeit, also genau in den Punkten, die deutschen Käufern laut Bitkom besonders wichtig sind. 59 Prozent der Nichtnutzer von Smart-Home-Technik fürchten Hackerangriffe.

Haushaltsnahe Dienstleister und Pflegedienste sollten den Roboter als Werkzeug denken, nicht als Konkurrenz. Die 253.581 Minijobber in Privathaushalten dürften bis 2040 ihre Arbeit behalten, aber andere Aufgaben übernehmen: weniger Boden, mehr Wäsche, Ordnung und Betreuung.

Die Frage aus dem Titel beantworten wir mit einem geteilten Ja. Für Böden, Rasen und Fenster sind Roboter schon heute Alltagshelfer. Bei Wäsche, Treppe und Staubtuch kommt der Roboter bis 2040 in einem Teil der Haushalte an, zuerst bei denen, die sich heute schon eine Putzhilfe leisten.

Auf den Punkt

Kaufen Sie heute Spezialisten mit schriftlicher Update-Zusage und lokaler Datenspeicherung. Bauträger, Gerätehersteller und Dienstleister gewinnen, wenn sie Wohnungen, Geräte und Dienste schon jetzt auf den Roboter als Mitbewohner auslegen.

Glossar: 14 wichtige Fachbegriffe zu Haushaltsrobotern

Offenes Buch mit Linientext, darauf ein oranger Schraubenschlüssel (Text: „PROBLEMLÖSER“)
Von Cyber Resilience Act bis Vision-Language-Action-Modell: die wichtigsten Begriffe zu Haushaltsrobotern.

Cyber Resilience Act

Cyber Resilience Act (CRA) heißt die EU-Verordnung über Cybersicherheitsanforderungen an Produkte mit digitalen Elementen. Hersteller vernetzter Geräte, vom Saugroboter bis zum Humanoiden, müssen Sicherheitslücken melden und über die Lebensdauer Updates liefern. Die Meldepflichten greifen ab September 2026, die übrigen Pflichten ab Dezember 2027.

Freiheitsgrade

Freiheitsgrade zählen die unabhängigen Bewegungsachsen eines Roboters, etwa jedes Gelenk in Arm, Hand oder Bein. Eine menschliche Hand kommt auf gut 20 davon. Je mehr Freiheitsgrade ein Greifer hat, desto feiner kann er Stoff, Geschirr oder Wäscheklammern handhaben, desto teurer und störanfälliger wird er aber auch.

Greifer

Greifer nennt die Robotik das Werkzeug am Ende eines Roboterarms. Die Bandbreite reicht von der einfachen Zange über Saugnäpfe bis zur fünffingrigen Roboterhand. Für Hausarbeit entscheidet der Greifer, ob der Roboter eine Socke vom Boden aufnimmt oder ein Hemd zum Falten an zwei Ecken fasst.

Humanoider Roboter

Humanoide Roboter sind der menschlichen Gestalt nachempfunden, mit Rumpf, zwei Armen und meist zwei Beinen. Die Bauform soll in Wohnungen funktionieren, die für Menschen gebaut sind, mit Treppen, Türklinken und Hängeschränken. Im Haushalt arbeiten bisher nur wenige Exemplare, meist in Testprogrammen.

Imitationslernen

Imitationslernen beschreibt ein Trainingsverfahren, bei dem ein Roboter Bewegungen aus menschlichen Vorführungen lernt. Ein Mensch steuert den Roboter dafür hundertfach durch dieselbe Aufgabe, etwa ein T-Shirt falten. Aus diesen Aufzeichnungen leitet das Modell ab, wie der Roboter die Aufgabe bei leicht veränderter Lage selbst erledigt.

LiDAR

LiDAR (Light Detection and Ranging) misst Entfernungen mit Laserimpulsen. Viele Saugroboter haben einen solchen Sensor im runden Turm auf der Oberseite und erstellen damit eine Karte der Wohnung. Die Karte erlaubt gezieltes Reinigen einzelner Räume, gehört aber auch zu den sensibelsten Daten, die ein Haushaltsgerät sammelt.

Maschinenverordnung

Maschinenverordnung heißt die EU-Verordnung 2023/1230, die ab Januar 2027 die bisherige Maschinenrichtlinie ablöst. Die Verordnung verlangt erstmals ausdrücklich, dass Hersteller selbstlernende Steuerungen und die Sicherheit beim Zusammenspiel von Mensch und Maschine bewerten. Für frei bewegliche Roboter in der Wohnung ist das Regelwerk die wichtigste Sicherheitsnorm.

Moravecsches Paradox

Moravecsches Paradox nennt die Robotik die Beobachtung des Forschers Hans Moravec aus dem Jahr 1988: Was Menschen schwerfällt, etwa Schach oder Rechnen, gelingt Computern leicht. Was ein Kleinkind mühelos kann, etwa einen weichen Gegenstand greifen, bleibt für Maschinen schwierig. Das Paradox erklärt, warum Wäsche falten länger dauert als Schachweltmeister schlagen.

Physical AI

Physical AI bezeichnet künstliche Intelligenz, die nicht nur Texte oder Bilder erzeugt, sondern einen Körper in der realen Welt steuert. Zu dieser Gattung zählen Roboter, autonome Fahrzeuge und Drohnen. Der Begriff hat sich seit 2025 als Sammelname für Modelle durchgesetzt, die Wahrnehmung, Sprache und Bewegung verbinden.

Saugroboter

Saugroboter sind flache, autonome Staubsauger, die Böden nach einer gespeicherten Karte abfahren. Neuere Modelle wischen zusätzlich, leeren ihren Staubbehälter an einer Station selbst und waschen ihre Wischpads. Nennenswert verbreitet ist in Deutschland neben dem Mähroboter bisher nur der Saugroboter.

Serviceroboter

Serviceroboter erledigen nach der Definition der International Federation of Robotics nützliche Aufgaben für Menschen außerhalb der industriellen Fertigung. Die Statistik trennt professionelle Geräte, etwa für Logistik oder Reinigung von Gebäuden, von Geräten für Verbraucher. Zu Letzteren zählen Saug-, Wisch-, Fenster- und Rasenmähroboter.

SLAM

SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) heißt das Verfahren, mit dem ein Roboter eine Karte seiner Umgebung erstellt und sich zugleich darin verortet. Saugroboter nutzen SLAM, um Räume zu erkennen und nach einer Unterbrechung an der richtigen Stelle weiterzuarbeiten. Für Treppen braucht ein Roboter zusätzlich eine Karte in drei Dimensionen.

Teleoperation

Teleoperation bedeutet die Fernsteuerung eines Roboters durch einen Menschen, oft per Virtual-Reality-Brille. Heutige Haushaltsroboter nutzen die Fernsteuerung für Aufgaben, die das Modell noch nicht allein beherrscht, und Hersteller sammeln dabei Trainingsdaten. Für Kunden heißt das: Bei manchen Aufgaben schaut ein fremder Mensch durch die Kameras in die Wohnung.

Vision-Language-Action-Modell

Vision-Language-Action-Modell (VLA) nennt die Forschung ein KI-Modell, das aus Kamerabildern und Sprachbefehlen direkt Bewegungsbefehle für einen Roboter erzeugt. Beispiele sind π0 von Physical Intelligence und Gemini Robotics von Google DeepMind. Solche Modelle sollen Roboter dazu bringen, neue Aufgaben aus einer kurzen Anweisung heraus zu erledigen.

FAQ: Werden Haushaltsroboter bis 2040 zum Alltagshelfer?

Weißer Saugroboter aus der Vogelperspektive mit einem orangen FAQ-Aufkleber
Häufige Fragen zu Preisen, Treppen, Wäsche und Marktstart der Haushaltsroboter.

Gibt es Roboter, die Wäsche aufhängen?

Bisher nicht: Ein Produkt oder eine belastbare Vorführung für das Aufhängen nasser Wäsche an der Leine haben wir nicht gefunden. Wäsche falten können erste Geräte. Der Faltroboter Isaac 0 von Weave Robotics ist in Kalifornien erhältlich, braucht bei Hosen und Kissenbezügen aber kurz menschliche Hilfe aus der Ferne.

Was kostet ein humanoider Haushaltsroboter?

Der NEO von 1X kostet in den USA umgerechnet rund 17.800 Euro oder 445 Euro im Monat. Für den Optimus nannte Tesla-Chef Elon Musk langfristig rund 17.800 bis 26.700 Euro. Der Unitree R1 kostet ab rund 5.300 Euro, ist aber eine Plattform für Entwickler ohne Haushaltsfunktionen.

Kann ein Saugroboter Treppen steigen?

Allein nicht, Absturzsensoren stoppen den Saugroboter an der Kante. Dreame hat mit dem Cyber X ein Tragemodul für 1.199 Euro angekündigt, das den Sauger von Etage zu Etage bringt und Stufen eingeschränkt reinigt. Eufy und Roborock zeigen ähnliche Konzepte, bisher ohne Marktstart.

Wie viele Deutsche haben einen Saugroboter?

Laut Bitkom nutzen 2026 rund 33 Prozent der Menschen ab 16 Jahren einen Staubsauger-Roboter, 7 Prozentpunkte mehr als 2024. Einen Mähroboter nutzten nach der Bitkom-Umfrage vom Dezember 2025 16 Prozent. Mit Saugrobotern setzte der Handel in Deutschland 2024 laut gfu 507 Millionen Euro um.

Wann kommen humanoide Haushaltsroboter nach Deutschland?

Frühestens 2027: 1X liefert seinen NEO zuerst in den USA aus und plant andere Märkte ab 2027. Tesla will den Optimus bis Ende 2027 an Privatleute verkaufen. Saug-, Wisch-, Mäh- und Fensterputzroboter sind dagegen längst im Handel, beim Discounter ab 69,99 Euro.

Welche Hausarbeit können Roboter bis 2035 übernehmen?

KI-Fachleute halten in einer Oxford-Studie binnen zehn Jahren 39 Prozent der Zeit für Haus- und Sorgearbeit für automatisierbar. Am höchsten liegt der Wert beim Lebensmitteleinkauf mit 59 Prozent und bei der Wäsche mit 57 Prozent, am niedrigsten bei der körperlichen Betreuung von Kindern mit 21 Prozent.

Quellen

Bitkom | Smart Home: Vom WLAN-Thermostat zum menschenähnlichen Roboter (24.08.2026) | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smart-Home-vom-Thermostat-zum-Roboter | besucht am 04.10.2026

Bitkom | Humanoide Haushaltsroboter wären vielen mehrere Tausend Euro wert (17.09.2026) | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Humanoide-Haushaltsroboter-waeren-vielen-mehrere-Tausend-Euro-wert | besucht am 04.10.2026

Bitkom | Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt Smart-Home-Geräte (15.12.2025) | https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Haelfte-nutzt-Smart-Home-Geraete | besucht am 04.10.2026

Statistisches Bundesamt | Zeitverwendungserhebung 2022: Ergebnisse (Stand 06.06.2025) | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Zeitverwendung/Ergebnisse/_inhalt.html | besucht am 04.10.2026

Statistisches Bundesamt | Erwerbsarbeit und unbezahlte Arbeit nach Geschlecht (ZVE 2022) | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Zeitverwendung/Tabellen/erwerbsarbeit-unbezahlte-arbeit-geschlecht-zve.html | besucht am 04.10.2026

Minijob-Zentrale | Digitaler Quartalsbericht 2/2026 | https://www.minijob-zentrale.de/DE/service/minijob-statistik/Digitaler_Quartalsbericht_/Digitaler_Quartalsbericht | besucht am 04.10.2026

Minijob-Zentrale | Minijob-Grenze 2026: Haushaltshilfen können mehr verdienen (04.12.2025) | https://magazin.minijob-zentrale.de/minijob-grenze-2026-haushaltshilfen/ | besucht am 04.10.2026

gfu Consumer & Home Electronics | Saugroboter erobern weiter deutsche Haushalte (27.02.2025) | https://gfu.de/automatisierte-helfer-erobern-weiter-deutsche-haushalte/ | besucht am 04.10.2026

gfu Consumer & Home Electronics | Rasenmäherroboter weiter auf Wachstumskurs (2025) | https://gfu.de/rasenmaeherroboter-weiter-auf-wachstumskurs/ | besucht am 04.10.2026

International Federation of Robotics | Global Sales of Professional Service Robots Surge 24% (30.09.2026) | https://ifr.org/ifr-press-releases/news/global-sales-of-professional-service-robots-surge-24-percent | besucht am 04.10.2026

International Federation of Robotics | Service Robots See Global Growth Boom (07.10.2025) | https://ifr.org/ifr-press-releases/news/service-robots-see-global-growth-boom | besucht am 04.10.2026

Lidl | Silvercrest Saugroboter mit Absaugstation SSR AA1 | https://www.lidl.de/p/silvercrest-saugroboter-mit-absaugstation-ssr-aa1-mit-smarter-steuerung/p100369928 | besucht am 04.10.2026

netzwelt | Lidl-Saugroboter für 70 Euro (08.05.2025) | https://www.netzwelt.de/schnaeppchen/241536-ab-montag-5-mai-lidl-saugroboter-70-euro-nur-diesem-trick-0805.html | besucht am 04.10.2026

Notebookcheck | Aldi-Saugroboter Medion X20 SW mit Absaugstation (19.04.2024) | https://www.notebookcheck.com/Aldi-Saugroboter-Medion-X20-SW-mit-Absaugstation-Wischfunktion-und-Laser-Navigation-zum-Schnaeppchenpreis.826228.0.html | besucht am 04.10.2026

TP-Link | Bedienungsanleitung Saug- und Wischroboter (2024) | https://static.tp-link.com/upload/manual/2024/202409/20240918/Bedienungsanleitung%20-%20Saug-%20und%20Wischroboter.pdf | besucht am 04.10.2026

Hartware | Der erste Saugroboter mit Roboterarm: Roborock Saros Z70 (09.05.2025) | https://www.hartware.de/2025/05/09/der-erste-saugroboter-mit-roboterarm-roborock-saros-z70-zum-einfuehrungspreis-von-1-699-e-erhaeltlich/ | besucht am 04.10.2026

Stiftung Warentest | Fensterputzroboter im Test (2024) | https://www.test.de/Fensterputzroboter-im-Test-Klare-Scheiben-dank-putzigem-Roboter-5312221-0/ | besucht am 04.10.2026

Gurevich, Blass (arXiv) | Zitat aus Hans Moravec: Mind Children, Harvard University Press 1988 (22.09.2024) | https://arxiv.org/abs/2409.14465 | besucht am 04.10.2026

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1X Technologies | Order NEO | https://www.1x.tech/order | besucht am 04.10.2026

1X Technologies | NEO Factory (30.04.2026) | https://www.1x.tech/discover/neo-factory | besucht am 04.10.2026

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CNET via Yahoo Tech | Eufy just launched an autonomous shell (04.09.2025) | https://tech.yahoo.com/home/articles/eufy-just-launched-autonomous-shell-210000688.html | besucht am 04.10.2026

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Goldman Sachs | Humanoid Robots: Sooner Than You Might Think (15.11.2022) | https://www.goldmansachs.com/insights/articles/humanoid-robots | besucht am 04.10.2026

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Morgan Stanley | Humanoids: A $5 Trillion Market (14.05.2025) | https://www.morganstanley.com/insights/articles/humanoid-robot-market-5-trillion-by-2050 | besucht am 04.10.2026

Lehdonvirta und andere (PLOS ONE) | The future(s) of unpaid work (22.02.2023) | https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0281282 | besucht am 04.10.2026

MIT Technology Review | A Roomba recorded a woman on the toilet (19.12.2022) | https://www.technologyreview.com/2022/12/19/1065306/roomba-irobot-robot-vacuums-artificial-intelligence-training-data-privacy/ | besucht am 04.10.2026

ABC News Australia | Hackers take control of robot vacuums in multiple cities (11.10.2024) | https://www.abc.net.au/news/2024-10-11/robot-vacuum-yells-racial-slurs-at-family-after-being-hacked/104445408 | besucht am 04.10.2026

ABC News Australia | Insecure Deebot robot vacuums collect photos and audio to train AI (05.10.2024) | https://www.abc.net.au/news/2024-10-05/robot-vacuum-deebot-ecovacs-photos-ai/104416632 | besucht am 04.10.2026

iRobot | iRobot Announces Strategic Transaction (14.12.2025) | https://media.irobot.com/2025-12-14-iRobot-Announces-Strategic-Transaction-to-Drive-Long-Term-Growth-Plan | besucht am 04.10.2026

U.S. Securities and Exchange Commission | iRobot Completes Court-Supervised Transaction with Picea, 8-K (23.01.2026) | https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1159167/000115916726000006/exhibit991.htm | besucht am 04.10.2026

Europäische Union | Verordnung (EU) 2024/2847, Cyber Resilience Act | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/2847/oj | besucht am 04.10.2026

Europäische Union | Richtlinie (EU) 2024/2853 über die Haftung für fehlerhafte Produkte | https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2024/2853/oj | besucht am 04.10.2026

Europäische Zentralbank | Euro foreign exchange reference rates (02.10.2026) | https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/ | besucht am 04.10.2026

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