Kärcher hat auf der LogiMAT 2026 mit der KIRA B 200 einen autonomen Scheuersaugroboter für industrielle Logistikflächen vorgestellt. Das Gerät navigiert selbstständig durch Hallen, weicht Hindernissen aus und ist für den Betrieb bei Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert. Für Betreiber großer Flächen verspricht der Reinigungsprofi Entlastung beim Personal.

drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügen

Die KIRA B 200 gehört zur KIRA-Plattform, mit der Kärcher autonome Bodenreinigung als eigene Produktkategorie etabliert. Vorgestellt wurde das Modell auf der Logistikmesse in Stuttgart.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die KIRA B 200 reinigt große Flächen autonom und weicht dabei Hindernissen selbstständig aus.
  • Eine LiDAR-Umgebungserkennung und ein Multisensorsystem mit 360-Grad-Sicht steuern die Navigation.
  • Die Zertifizierung nach IEC 63327 erlaubt den Betrieb auch bei Publikumsverkehr.
  • Über die Schnittstelle VDA 5050 lässt sich der Roboter in automatisierte Logistikprozesse einbinden.

Wie sicher arbeitet der Reinigungsroboter?

Ein Wischmopp mit grauem Stiel und blauem Licht steht auf weißem Fliesenboden vor weißer Wand
KIRA B 200 erkennt berührungslos Personen, Hindernisse und Absturzkanten. IEC-63327-Zertifizierung bestätigt sicheren Betrieb in Bereichen mit Personenverkehr

Sicherheit entscheidet über den Einsatz bei laufendem Betrieb. Die KIRA B 200 erkennt Personen, Hindernisse und Absturzkanten berührungslos und verarbeitet die Sensordaten in Sekundenbruchteilen. Die Zertifizierung nach IEC 63327 bestätigt den sicheren Betrieb auch dort, wo Menschen unterwegs sind.

Die Navigation stützt sich auf eine weitreichende LiDAR-Erkennung, ergänzt um Ultraschall-, Wandverfolgungs- und Kollisionssensoren. Selbst Glasflächen und Überhänge erkennt das System zuverlässig. Diese sensorbasierte Wahrnehmung ist heute das Rückgrat autonomer Maschinen, wie auch die Strategie von Bosch als Robotik-Zulieferer zeigt.

Was haben Betreiber davon?

Entlastung ist der wirtschaftliche Kern. Der Roboter übernimmt das monotone Scheuersaugen, während Reinigungskräfte sich anspruchsvolleren Aufgaben widmen. An einer Dockingstation füllt die KIRA B 200 Frischwasser nach, entleert Schmutzwasser und lädt ihre Batterie autonom.

Der Reinigungsroboter ersetzt keine Fachkraft, er nimmt ihr die stupide Fläche ab. Genau diese Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine wird im Gebäudebetrieb zum Standard.

— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web

Über den Kärcher Equipmentmanager und die KIRA Robots App behalten Verantwortliche Status, Reinigungsberichte und Einsätze jederzeit im Blick. Die Anbindung über VDA 5050 erlaubt das Zusammenspiel mit anderen Systemen in automatisierten Logistik- und Gebäudeprozessen.

Für Entscheider in Logistik, Retail und Facility Management zeigt das Beispiel, wie Robotik in den Gebäudebetrieb einzieht. Welche Anbieter den Robotikmarkt sonst prägen, ordnet unser Überblick Robotik 2026 ein.

Mehr Newshunger?

4,2 22 Bewertungen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?