Leistungsbereitschaft gilt in der aktuellen Wirtschaftsdebatte als knappes Gut. Eine neue Umfrage im Auftrag des Spiegel meldet: 39 Prozent der Erwerbstätigen halten Einsatz im Job für vergeblich. Die frei zugänglichen Daten zeichnen ein anderes Bild. Der Befund beginnt in der Chefetage.

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Die Leistungsbereitschaft der Deutschen steht seit Monaten im Zentrum der Wirtschaftspolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz fordert mehr Arbeit, Gewerkschaften halten dagegen, dazwischen sitzen knapp 46 Millionen Erwerbstätige. Zwei aktuelle Datensätze liefern Antworten, die in keine der beiden Erzählungen sauber hineinpassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • 39 Prozent der befragten Erwerbstätigen halten Einsatz im Job für vergeblich, an der eigenen Leistungsbereitschaft liegt das nicht: 44 Prozent wollen mehr leisten als formal verlangt
  • Gallup misst für 2025 nur 10 Prozent emotional hoch gebundene Beschäftigte, gleichzeitig halten 62 Prozent ihre Bezahlung für angemessen
  • Innere Kündigung hat die deutsche Volkswirtschaft 2025 zwischen 119,2 und 142,3 Milliarden Euro gekostet
  • Das Arbeitsvolumen lag 2025 bei 61,26 Milliarden Stunden, die Teilzeitquote erreichte mit 39,9 Prozent einen Höchststand
Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Leistungsbereitschaft, Arbeitszeit und Bindung
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wie viele Beschäftigte sind laut Gallup Engagement Index 2025 emotional hoch gebunden? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Gallup weist für 2025 zehn Prozent hoch gebundene Beschäftigte aus, nach neun Prozent im Vorjahr. 77 Prozent zeigen eine geringe Bindung, 13 Prozent gar keine. Mehr dazu im Kapitel zu den frei zugänglichen Daten.
2 Welches Institut hat die Umfrage erhoben, über die der Spiegel berichtet? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Statista+ hat die Onlinebefragung im Auftrag des Spiegel durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Erwerbstätige. Einen öffentlichen Tabellenband gibt der Auftraggeber nicht heraus.
3 Wie hoch lag das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen 2025? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Die IAB-Arbeitszeitrechnung weist für 2025 exakt 61,26 Milliarden geleistete Stunden aus, ein Minus von 0,2 Prozent. Pro Kopf entfallen darauf 1.332 Stunden. Das Kapitel zur Arbeitszeit ordnet die Zahl ein.
4 Was kostet ein einzelner krankheitsbedingter Fehltag den Arbeitgeber im Schnitt? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Gallup rechnet mit 347,20 Euro je Fehltag. Bei 2.000 Beschäftigten läge das Einsparpotenzial durch bessere Bindung bei mehr als 1,4 Millionen Euro. Die Tabelle im Kostenkapitel zeigt die Spreizung.
5 Wie viele Beschäftigte halten ihre eigene Bezahlung für angemessen? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Sechs von zehn Befragten halten ihre Bezahlung für angemessen, gemessen im Gallup Engagement Index 2025. Der Wert steht in auffälligem Kontrast zu den zehn Prozent hoch gebundenen Beschäftigten.

Was misst die Umfrage zur Leistungsbereitschaft?

Eine zylindrische Batterie mit einem Schild „voll geladen“ und einem Netzstecker daneben
39 Prozent der befragten Erwerbstätigen halten beruflichen Einsatz für vergeblich, 44 Prozent wollen aber mehr leisten als erwartet

Die Erhebung misst Verdrossenheit, nicht Faulheit. 39 Prozent der 1.000 befragten Erwerbstätigen halten Einsatz im Job für vergeblich, 44 Prozent wollen dennoch mehr leisten als formal erwartet wird.

Erhoben hat die Daten Statista+, der Marktforschungsarm von Statista, im Auftrag des Spiegel. 59 Prozent der Befragten sehen sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Anstrengung und Ertrag. Der Rest zweifelt daran. Dieser Zweifel wächst laut Befragung mit sinkender eigener Leistungsbereitschaft.

Bemerkenswert wird die Zahlenreihe erst bei den Bremsklötzen. Knapp ein Viertel der Befragten nennt die ausbleibende finanzielle Belohnung als Grund gegen zusätzlichen Einsatz. Jeweils rund ein Fünftel verweist auf fehlende Wertschätzung, auf die Beeinträchtigung der Lebensqualität oder auf zu wenig Raum für Familie und Freizeit.

Beim Begriff Leistung selbst dominiert eine altmodische Auffassung. Für mehr als zwei Drittel zählen Qualität und Sorgfalt, bei den 55- bis 65-Jährigen sogar für 80 Prozent. Die 18- bis 24-Jährigen kommen bei derselben Frage nur auf 51 Prozent und rechnen stattdessen Weiterbildung, Zusatzaufgaben und übertroffene Ziele mit hinein. Ein Generationenkonflikt steckt also weniger im Wollen als in der Definition.

Der Preis dieser Leistungsbereitschaft sitzt ausgerechnet bei den Jüngsten am tiefsten. 42 Prozent der unter 34-Jährigen berichten von häufigem oder starkem Leistungsdruck, Frauen stärker als Männer. Als Hauptursache nennen 45 Prozent der Befragten eine hohe Arbeitsbelastung durch Personalmangel oder Einsparungen.

Beim Thema Arbeitszeit zeigt die Umfrage einen klaren Zug zum Zeitwohlstand. Zwei Drittel der Befragten könnten sich vorstellen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, bei den Jüngeren sind drei Viertel dazu bereit. Fast die Hälfte hält die Viertagewoche für ein sinnvolles Zukunftsmodell, 41 Prozent bleiben lieber bei fünf Tagen. Am beliebtesten bleibt das klassische Fünftagemodell mit festen Zeiten (27 Prozent), knapp gefolgt von einer Viertagewoche bei gleicher Wochenarbeitszeit (23 Prozent) und der Variante mit verkürzter Arbeitszeit (20 Prozent). Der Zeitwohlstand schlägt die Zusatzstunde also nicht so eindeutig, wie die Schlagzeile vermuten lässt.

Die Arbeits- und Organisationspsychologin Laura Venz von der Leuphana Universität Lüneburg deutet die Skepsis als fehlende Wirksamkeitserfahrung. Reformen, die mit einem angeblichen Zuwenig begründet werden, verstärkten den Zynismus eher, als ihn abzubauen. Vor der komprimierten Viertagewoche warnt die Forscherin ausdrücklich, weil zehn Stunden und mehr am Stück gesundheitlich nicht tragbar sind.

Was die Erhebung nicht misst, bleibt für Entscheider mindestens so aufschlussreich. Über Branchen, Betriebsgrößen oder Führungsspannen liefert die Befragung keine Auswertung. Ein Handwerksbetrieb mit zwölf Beschäftigten erfährt daraus also nichts über die eigene Lage. Der Erkenntniswert endet an der Grenze zur Stimmungsmessung.

Wie belastbar ist eine Onlineumfrage unter 1.000 Erwerbstätigen?

Zwei beschriftete Bechergläser, das linke mit orangefarbener Flüssigkeit und Teesieb
Bei 1.000 Befragten schwankt ein Wert von 42 Prozent in der Teilgruppe der unter 34-Jährigen um rund sechs Prozentpunkte.

Eine Onlinebefragung mit 1.000 Teilnehmern trägt eine Unschärfe von rund drei Prozentpunkten. Für eine Schlagzeile reicht das, für belastbare Aussagen über einzelne Altersgruppen nicht mehr.

Die Erhebung ist eine Auftragsstudie. Der Spiegel hat bezahlt, der Spiegel hält die Daten, einen öffentlichen Tabellenband gibt niemand heraus. Fragebogenformulierungen, Gewichtung und Feldzeitraum bleiben damit außerhalb der Redaktion unbekannt.

Onlinepanels haben zudem ein bekanntes Grundproblem. Teilnehmer melden sich selbst an, oft gegen kleine Vergütungen. Abgebildet werden dadurch überdurchschnittlich häufig digital affine, auskunftsfreudige Milieus. Wenig internetaffine Beschäftigte in Pflege, Bau oder Logistik geraten dabei systematisch ins Hintertreffen. Bei einer Aussage über „die Deutschen“ ist dieser Selektionseffekt keine Fußnote, sondern ein Konstruktionsfehler.

Rechnen wir kurz gegen: Aus 1.000 Befragten werden bei den unter 34-Jährigen vielleicht 250 Fälle. Aus den zitierten 42 Prozent Leistungsdruck wird damit eine Angabe mit rund sechs Prozentpunkten Schwankung. Zwischen 36 und 48 Prozent passt eine ganze Menge Interpretation. Solche Teilgruppen tragen keine Generationendiagnose.

Zum Vergleich der Gallup Engagement Index: 1.700 zufällig ausgewählte Arbeitnehmende ab 18 Jahren, telefonisch befragt über Festnetz- und Mobilfunkstichprobe, Zielperson im Haushalt per Geburtstagsverfahren ausgewählt, Feldzeit vom 17. November bis 20. Dezember 2025. Methodik, Fragenkatalog und Bericht liegen offen im Netz. Genau diese Transparenz unterscheidet eine Langzeitstudie von einer Momentaufnahme im Auftrag eines Verlags.

Nichts davon macht die Spiegel-Zahlen wertlos. Der Stimmungswert zur Leistungsbereitschaft taugt als Seismograf, gerade weil vergleichbare Befunde aus anderen Erhebungen in dieselbe Richtung zeigen. Als Beweisstück in einer volkswirtschaftlichen Debatte über Arbeitsmoral eignet sich die Erhebung trotzdem nicht.

Dr. Web berichtet die Zahlen trotzdem, weil die Kernwerte über die dts Nachrichtenagentur bereits im Umlauf sind und damit sauber attribuiert zitiert werden können. Nachprüfbar bleibt dabei allerdings nur die Meldung, niemals die Erhebung dahinter. Diese Unterscheidung gehört in jede Berichterstattung über Auftragsforschung, unabhängig vom Auftraggeber.

Was sagen die frei zugänglichen Daten zur Leistungsbereitschaft?

Buch mit Stempel „frei abrufbar“, orange 10 % Karte und Miniaturfigur mit Einkaufswagen
Der Gallup Engagement Index misst seit 2001 mit denselben zwölf Fragen, der vollständige Bericht steht kostenlos im Netz.

Gallup misst seit 2001 mit demselben Instrument und kommt für 2025 auf zehn Prozent emotional hoch gebundene Beschäftigte. Der komplette Bericht ist frei abrufbar, die Methodik offengelegt, die Stichprobe repräsentativ.

Die Verteilung der Leistungsbereitschaft liest sich ernüchternd. Zehn Prozent der Arbeitnehmenden fühlen sich stark an ihren Arbeitgeber gebunden (2024: neun Prozent), 77 Prozent arbeiten pflichtgemäß ohne Zusatzeinsatz, 13 Prozent haben innerlich gekündigt. Der Energiesparmodus ist damit der statistische Normalzustand der deutschen Arbeitswelt.

Der eigentliche Sprengsatz liegt eine Ebene tiefer. Nur fünf Prozent der Befragten sind mit ihrem Arbeitgeber nicht oder überhaupt nicht zufrieden, 27 Prozent bezeichnen sich als äußerst zufrieden. Sechs von zehn Beschäftigten halten ihre Bezahlung für angemessen (62 Prozent, 2024: 64 Prozent). Eine Belegschaft, die sich fair bezahlt und gut behandelt fühlt und trotzdem zu 77 Prozent im Leerlauf dreht, hat kein Einstellungsproblem.

Studienleiter Marco Nink formuliert den Befund in der Pressemitteilung zum Index unmissverständlich: „Es fehlt nicht an Leistungsbereitschaft, sondern an Führung, die Potenzial freisetzt.“ Der Satz stammt nicht von einer Gewerkschaft, sondern von einem Beratungsunternehmen, das seit 25 Jahren im Auftrag von Arbeitgebern misst.

Die Vertrauenswerte stützen diese Lesart. 37 Prozent der Beschäftigten trauen ihrem Arbeitgeber eine gesicherte finanzielle Zukunft zu, ein Wert so niedrig wie zuletzt in der Rezession 2008. Lediglich 23 Prozent glauben, die eigene Geschäftsführung meistere kommende Herausforderungen. Nur 18 Prozent fühlen sich von der Unternehmensspitze für die Zukunft begeistert, der schwächste Wert seit 2018. Diese drei Zahlen beschreiben ein Führungsvakuum, keine fehlende Leistungsbereitschaft an der Werkbank.

Auffällig bleibt der Kontrast zur Selbsteinschätzung am Arbeitsmarkt. 74 Prozent der Befragten sehen für sich gute oder sehr gute Chancen auf eine neue Stelle, 2005 lag dieser Anteil bei 38 Prozent. Zwölf Prozent suchen aktiv, weitere 25 Prozent halten Ausschau. Beschäftigte, die ihre Marktmacht so einschätzen, kündigen nicht innerlich aus Bequemlichkeit.

Der Langzeitvergleich fällt noch deutlicher aus. 2018 wollten 78 Prozent der Befragten mindestens ein weiteres Jahr beim eigenen Arbeitgeber bleiben, 2025 sind 56 Prozent. Auf Sicht von drei Jahren ist der Wert von 65 auf 40 Prozent gefallen. Diese Entwicklung beschreibt schwindende Loyalität, keinen Verfall der Arbeitsmoral.

Wie wenig das Wort Leistung mit reiner Anwesenheit zu tun hat, zeigt sich auch außerhalb der Umfragestatistik. Der Softwareentwickler Kent Beck hat für seine Zunft festgehalten, dass Programmierer nicht fürs bloße Abarbeiten von Tickets bezahlt werden, sondern für Urteilsvermögen. Diese Unterscheidung gilt längst nicht nur in der Softwareentwicklung.

Arbeitet Deutschland tatsächlich weniger als früher?

Stoppuhr auf Podest mit der Gravur „2,2 STUNDEN PRO JAHR“ und Sandhaufen daneben
2,2 Stunden weniger pro Kopf und Jahr entsprechen rund zweieinhalb Minuten je Arbeitswoche.

Pro Kopf ja, insgesamt kaum. 2025 haben Erwerbstätige im Schnitt 1.332 Stunden gearbeitet, gesamtwirtschaftlich kamen 61,26 Milliarden Stunden zusammen, ein Minus von 0,2 Prozent gegenüber 2024.

Die Zahlen stammen aus der Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dem Rechenwerk hinter den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Die Zahl der Erwerbstätigen blieb mit 45,98 Millionen nahezu unverändert. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen, fasst die Lage so zusammen, dass „die Zeit der Rekorde“ vorbei sei. Ein Absturz sieht anders aus.

Als Beleg für schwindende Leistungsbereitschaft taugt der Rückgang je Kopf kaum: 2,2 Stunden im ganzen Jahr, umgerechnet rund zweieinhalb Minuten pro Arbeitswoche. Einen Verfall der Arbeitsmoral belegt diese Differenz nicht, sobald man die Struktur dahinter betrachtet. Die Teilzeitquote stieg nach IAB-Abgrenzung um 0,4 Punkte auf 39,9 Prozent und damit auf einen Höchststand.

Genau hier liegt der eigentliche Hebel. Teilzeitbeschäftigte haben 2025 im Schnitt 18,7 Wochenstunden gearbeitet und damit 0,2 Stunden mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs kommt aus Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus Erziehung und Unterricht, während das Verarbeitende Gewerbe mit seinem hohen Vollzeitanteil Beschäftigung abgebaut hat. Die kürzere Jahresarbeitszeit ist also überwiegend ein Struktureffekt des Branchenmixes.

Ungleich verteilt bleibt diese Teilzeit obendrein. Wie stark die Schieflage zwischen den Geschlechtern ausfällt, zeigt der Befund, dass Mütter achtmal so häufig in Teilzeit arbeiten wie Väter. Ein ungenutztes Stundenpotenzial liegt damit weniger bei der Arbeitsmoral als bei Kinderbetreuung und Steuerrecht.

Vergessen wird in der Debatte gern die unbezahlte Seite der Bilanz. Abhängig Beschäftigte haben 2025 im Schnitt 11,6 bezahlte und 15,6 unbezahlte Überstunden geleistet. 4,68 Millionen Menschen hatten zusätzlich einen Nebenjob, 11,1 Prozent aller Beschäftigten, mit durchschnittlich 287 Stunden pro Nebentätigkeit. Diese Mehrarbeit taucht in keiner Sonntagsrede über Work-Life-Balance auf.

Ein weiterer Posten geht in der Debatte regelmäßig unter. Die Kurzarbeit ist 2025 im Jahresdurchschnitt auf rund 303.000 Personen gestiegen, der Arbeitsausfall je Beschäftigtem lag bei 3,1 Stunden nach 2,9 Stunden im Vorjahr. Den Großteil davon trägt das Verarbeitende Gewerbe. Diese Stunden fehlen wegen leerer Auftragsbücher.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Debatte seit seinem Amtsantritt mehrfach zugespitzt und die Arbeitsleistung der Volkswirtschaft als zu gering bezeichnet, verbunden mit dem Verweis auf die Schweiz mit ihren rund 200 Stunden mehr pro Kopf und Jahr. Der Vergleich stimmt rechnerisch. Erklärt wird die Lücke allerdings hauptsächlich durch die deutlich niedrigere Schweizer Teilzeitquote, nicht durch längere Vollzeitwochen. Die politische Antwort müsste deshalb bei Betreuungsinfrastruktur und Ehegattensplitting ansetzen, nicht bei Appellen an die Belegschaft.

Im Gallup-Index halten 62 Prozent ihre Bezahlung für angemessen, gebunden fühlen sich nur zehn Prozent. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt das deutsche Führungsproblem.

— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web

Was kostet fehlende Leistungsbereitschaft die Unternehmen?

Waage wiegt Geld und AU-Bescheinigung, Schild: „347,20 € pro Fehltag“, Emoji
Jeder Fehltag kostet im Schnitt 347,20 Euro, zwischen hoher und fehlender Bindung liegen vier Tage im Jahr.

Zwischen 119,2 und 142,3 Milliarden Euro hat innere Kündigung die deutsche Wirtschaft 2025 gekostet. Jeder Fehltag schlägt im Schnitt mit 347,20 Euro zu Buche. Ungebundene Beschäftigte fehlen vier Tage länger im Jahr als hoch gebundene.

Gallup berechnet diese Spanne aus ungenutzter Leistungsbereitschaft auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2025. Die Größenordnung entspricht ungefähr dem Bundeshaushalt für Arbeit und Soziales. Ein Randphänomen sieht anders aus.

Greifbarer wird die Rechnung beim Krankenstand. Beschäftigte mit hoher emotionaler Bindung haben 2025 im Schnitt 5,7 Tage gefehlt, bei geringer Bindung waren 7,6 Tage, ohne Bindung 9,7 Tage. Langzeiterkrankte über 90 Tage sind dabei herausgerechnet. Die Spreizung von vier Tagen entspricht fast einer Arbeitswoche pro Kopf und Jahr.

Emotionale BindungAnteil 2025Fehltage pro JahrFehlzeitkosten je KopfAktiv auf Jobsuche
Hoch10 %5,71.979 €3 %
Gering77 %7,62.639 €nicht ausgewiesen
Keine13 %9,73.368 €39 %
Anteile, Fehltage und Jobsuche stammen aus dem Gallup Engagement Index Deutschland 2025. Die Fehlzeitkosten sind eine eigene Berechnung auf Basis der von Gallup genannten 347,20 Euro pro Fehltag.

Ein Rechenbeispiel macht die Hebelwirkung deutlich. Angenommen, ein Betrieb mit 2.000 Beschäftigten senkte die durchschnittliche Fehlzeit auf das Niveau der hoch gebundenen Gruppe, dann läge die Entlastung bei mehr als 1,4 Millionen Euro pro Jahr. Bei 5.000 Beschäftigten wären 3,4 Millionen Euro erreichbar, bei 10.000 sogar 6,8 Millionen. Diese Beträge stehen in keiner Bilanzposition, wirken aber direkt auf das Ergebnis.

Dazu kommt die Fluktuation. Das Nachbesetzen einer Stelle kostet in der Regel etwa ein Jahresgehalt, gerechnet über Ausschreibung, Recruiting, Produktivitätsverlust und Einarbeitung. Von den hoch gebundenen Beschäftigten suchen drei Prozent aktiv einen neuen Job, bei den inneren Kündigern sind 39 Prozent. Wo Bindung fehlt, wird der Personalabgang planbar teuer.

Besonders bitter läuft der Einstieg. Von den Beschäftigten mit weniger als zwölf Monaten Betriebszugehörigkeit sucht bereits jeder Fünfte aktiv, 15 Prozent zeigen sich offen für Neues. Nur 21 Prozent der Neuzugänge bewerten ihr Onboarding als ausgezeichnet. Ein Unternehmen, das teuer rekrutiert und dann in den ersten Wochen die Bindung verspielt, zahlt zweimal.

Ein Rechenbeispiel für den Mittelstand: Vier zusätzliche Fehltage je ungebundenem Beschäftigten entsprächen rund 1.389 Euro im Jahr. Bei 30 solchen Beschäftigten stünde ein fünfstelliger Betrag im Raum. Während Energiepreise, Versicherungsprämien und Softwarelizenzen in jeder Geschäftsführung im Detail verhandelt werden, taucht dieser Posten in keiner Kostenstelle auf.

Auch die Stressbilanz folgt derselben Linie. 19 Prozent aller Beschäftigten fühlen sich immer oder häufig gestresst, unter den hoch Gebundenen nur neun Prozent, unter den inneren Kündigern 41 Prozent. Ob schlechte Führung den Stress erzeugt oder Stress die Bindung zerstört, klärt die Korrelation nicht abschließend. Beide Richtungen führen zur selben betriebswirtschaftlichen Konsequenz.

Wie stärken Führungskräfte die Leistungsbereitschaft im Team?

Tafel mit Text, Kreide und
Die drei wirksamsten Führungshebel kosten kein Budget, dafür Zeit der Führungskraft.

Führung entscheidet über Leistungsbereitschaft, nicht die Arbeitszeitregelung. Gallup nennt als wirksamste Hebel geklärte Erwartungen, den Einsatz nach Stärken und regelmäßige, konkrete Rückmeldung.

Für den Mittelstand hat dieser Befund zur Leistungsbereitschaft einen angenehmen Nebeneffekt. Keiner der drei Hebel kostet nennenswert Geld, alle drei kosten Zeit der Führungskraft. Ein Betrieb mit 40 Beschäftigten kann hier schneller nachsteuern als ein Konzern mit vier Hierarchieebenen und einem Zielvereinbarungssystem.

Konkret bedeutet das vier Ansatzpunkte im Alltag:

  • Erwartungen ausformulieren statt voraussetzen, inklusive Prioritäten und klarer Verantwortlichkeiten
  • Aufgaben dort verteilen, wo vorhandene Stärken zum Zug kommen, statt Lücken gleichmäßig zu verteilen
  • Rückmeldung regelmäßig und konkret geben, bestätigend wie korrigierend, nicht nur im Jahresgespräch
  • Onboarding als Führungsaufgabe behandeln, weil die ersten Wochen über die spätere Bindung entscheiden

Ein unterschätztes Feld ist inzwischen der Umgang mit künstlicher Intelligenz. 64 Prozent der Befragten berichten von KI-Einsatz im eigenen Unternehmen, 48 Prozent nutzen entsprechende Werkzeuge täglich oder mehrmals pro Woche, nach 14 Prozent im Jahr 2023. Nur 21 Prozent bestätigen uneingeschränkt, dass die eigene Führungskraft diesen Einsatz aktiv unterstützt. Diese Lücke zwischen Verbreitung und Rückendeckung ist eine Einladung zur inneren Kündigung.

Parallel wächst die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. 16 Prozent halten die Streichung ihrer Stelle durch KI innerhalb von fünf Jahren für wahrscheinlich, 2018 waren sieben Prozent. Führungskräfte, die diese Sorge aussitzen, bekommen keine Diskussion, sondern Zurückhaltung bei jedem Verbesserungsvorschlag.

Messbar wird der Fortschritt allerdings nur über eine Erhebung im eigenen Haus. Eine kurze anonyme Mitarbeiterbefragung mit Auswertung auf Teamebene kostet wenig und zeigt binnen weniger Wochen, welche Führungskraft ihre Leute tatsächlich erreicht. Entscheidend bleibt die Konsequenz danach, denn eine Befragung ohne sichtbare Reaktion beschädigt das Vertrauen stärker als gar keine Befragung.

Beim Thema Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit lohnt der Blick über den Atlantik. Michigan verhandelt derzeit ein Gesetz, das die Pflicht zur Erreichbarkeit nach Feierabend untersagen soll. Deutsche Betriebe können denselben Effekt ohne Gesetzgeber erreichen, schlicht über eine verbindliche Betriebsvereinbarung.

Bleibt die unbequeme Frage an die Politik. Solange die Debatte über Arbeitszeitgesetz und Viertagewoche geführt wird, während 77 Prozent der Beschäftigten im Pflichtmodus arbeiten, verhandelt Deutschland über die Tankgröße und nicht über den Motor. Eine Stunde mehr pro Woche verändert wenig, sobald diese Stunde in derselben Gleichgültigkeit abgeleistet wird.

Für Entscheider bleibt eine unbequeme Erkenntnis. Leistungsbereitschaft lässt sich weder verordnen noch einkaufen. Die Bereitschaft entsteht aus geklärten Erwartungen, aus sichtbarer Wirkung der eigenen Arbeit und aus verlässlicher Rückmeldung im Alltag, also aus drei Dingen, die kein Gesetzgeber liefern kann. Betriebe, die diese drei Punkte ernst nehmen, gewinnen dabei zweimal: über niedrigere Fehlzeiten und über eine Belegschaft, die im Zweifel bleibt statt zu wechseln. Der teuerste Posten in dieser Rechnung bleibt das Nichtstun.

Glossar: 12 wichtige Fachbegriffe zu Leistungsbereitschaft und Arbeitszeit

Aufgeschlagenes Buch, QR-Code, Text „Arbeitswelt von A bis Z“, ein Warnschild „Karriereknick“
Zwölf Begriffe von Arbeitsvolumen bis Zeitwohlstand, sortiert für den schnellen Zugriff.

Arbeitsvolumen

Arbeitsvolumen bezeichnet die Summe aller in einer Volkswirtschaft tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden innerhalb eines Jahres. Die Kennzahl ergibt sich aus der Zahl der Erwerbstätigen multipliziert mit den Stunden je Kopf. Für Debatten über Arbeitsmoral ist der Wert aussagekräftiger als die reine Pro-Kopf-Zeit.

Dual-Frame-Stichprobe

Dual-Frame-Stichprobe nennt man ein Auswahlverfahren, das Festnetz- und Mobilfunknummern parallel zieht. Der Ansatz verringert die Verzerrung durch Haushalte ohne Festnetzanschluss. Gallup nutzt dieses Verfahren für den Engagement Index und erreicht damit eine höhere Repräsentativität als reine Onlinepanels.

Emotionale Mitarbeiterbindung

Emotionale Mitarbeiterbindung beschreibt die Identifikation eines Beschäftigten mit Aufgabe und Arbeitgeber, gemessen über zwölf standardisierte Fragen. Die englische Entsprechung lautet Employee Engagement. Hoch gebundene Beschäftigte übernehmen Verantwortung ohne Aufforderung und gelten als Leistungsträger im Betrieb.

Energiesparmodus

Energiesparmodus ist Gallups Bild für die größte Beschäftigtengruppe in Deutschland. Gemeint sind Menschen, die ihre Aufgaben zuverlässig erledigen, darüber hinaus aber weder Eigeninitiative noch Begeisterung zeigen. Mit 77 Prozent bildet diese Gruppe den Normalfall. Vorhandene Leistungsbereitschaft bleibt dort ungenutzt.

Fluktuationskosten

Fluktuationskosten umfassen alle Aufwendungen, die beim Ersatz eines ausgeschiedenen Beschäftigten anfallen: Stellenausschreibung, Auswahlverfahren, Produktivitätsverlust während der Vakanz und Einarbeitung. Als Faustwert gilt ein volles Jahresgehalt der betroffenen Position.

Innere Kündigung

Innere Kündigung bezeichnet den Zustand emotionaler Distanzierung bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis. Die Leistungsbereitschaft sinkt auf das Minimum, gleichzeitig suchen Betroffene überdurchschnittlich häufig aktiv nach Alternativen. Volkswirtschaftlich entstanden dadurch 2025 Produktivitätseinbußen von bis zu 142,3 Milliarden Euro.

Onboarding

Onboarding meint die strukturierte Einarbeitung neuer Beschäftigter über die reine Einweisung hinaus, inklusive Rollenklärung, Netzwerkaufbau und Feedback in den ersten Monaten. Nur 21 Prozent der Neuzugänge bewerten diesen Prozess als ausgezeichnet, was die frühe Wechselbereitschaft erklärt.

Onlinepanel

Onlinepanel beschreibt einen Pool registrierter Personen, die wiederholt an Umfragen teilnehmen, häufig gegen kleine Vergütung. Die Selbstrekrutierung erzeugt eine systematische Verzerrung zugunsten digital affiner Milieus. Für Bevölkerungsaussagen bleibt diese Auswahlverzerrung ein methodischer Schwachpunkt.

Q12

Q12 ist das Fragenset aus zwölf Items, mit dem Gallup seit 2001 die emotionale Bindung erhebt. Abgefragt werden unter anderem Rollenklarheit, Ausstattung, Anerkennung und Entwicklungsperspektive. Die Konstanz des Instruments macht den Zeitvergleich über 25 Jahre erst möglich.

Selektionseffekt

Selektionseffekt tritt auf, sobald die Teilnahme an einer Erhebung nicht zufällig zustande kommt, sondern von Eigenschaften der Befragten abhängt. Das Ergebnis bildet dann eine Teilgruppe ab statt der Grundgesamtheit. Bei Onlinebefragungen zur Arbeitswelt trifft der Effekt vor allem Schichtberufe ohne Bildschirmarbeitsplatz.

Teilzeitquote

Teilzeitquote gibt den Anteil der Teilzeitbeschäftigten an allen Beschäftigten an. Die Werte unterscheiden sich je nach Abgrenzung deutlich, weil das IAB geringfügig Beschäftigte einbezieht. Nach IAB-Rechnung lag die Quote 2025 bei 39,9 Prozent und damit auf einem Höchststand.

Zeitwohlstand

Zeitwohlstand bezeichnet frei verfügbare Lebenszeit als eigenständiges Wohlstandsmaß neben Einkommen und Vermögen. Der Begriff hat in Arbeitszeitdebatten an Gewicht gewonnen, weil zwei Drittel der Befragten eine Reduktion ihrer Stunden erwägen. Für Arbeitgeber wird Zeitsouveränität damit zum Argument im Wettbewerb um Fachkräfte.

FAQ: Leistungsbereitschaft ist da, Führung fehlt

Graue FAQ-Batterie mit Stecker, kleiner Pflanze und handschriftlicher Notiz daneben
Sechs Fragen zu Leistungsbereitschaft, Arbeitszeit und den Kosten fehlender Bindung.

Lohnt sich Leistung im Job in Deutschland noch?

Die Datenlage ist gespalten: 59 Prozent der Erwerbstätigen sehen einen Zusammenhang zwischen Anstrengung und Ertrag, 39 Prozent halten Einsatz für vergeblich. Als Begründung nennen die Zweifler überwiegend ausbleibende finanzielle Belohnung und fehlende Wertschätzung, kaum Überforderung. Objektiv halten laut Gallup Engagement Index 62 Prozent der Beschäftigten ihre eigene Bezahlung für angemessen, was gegen ein reines Vergütungsproblem spricht. Die Leistungsbereitschaft selbst bleibt hoch.

Wie viele Deutsche haben innerlich gekündigt?

13 Prozent der Arbeitnehmenden in Deutschland haben laut Gallup Engagement Index 2025 keine emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber und gelten damit als innere Kündiger. Der Wert liegt seit zwei Jahren unverändert auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2001. Trotzdem verursacht diese Gruppe Produktivitätseinbußen zwischen 119,2 und 142,3 Milliarden Euro pro Jahr.

Arbeiten die Deutschen weniger als früher?

Pro Kopf ja, insgesamt kaum. Die IAB-Arbeitszeitrechnung weist für 2025 durchschnittlich 1.332 Stunden je Erwerbstätigem aus, 2,2 Stunden weniger als 2024. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen lag bei 61,26 Milliarden Stunden und damit 0,2 Prozent unter dem Vorjahr. Der Rückgang je Kopf erklärt sich hauptsächlich durch die gestiegene Teilzeitquote von 39,9 Prozent und den Beschäftigungsaufbau in teilzeitstarken Branchen wie Gesundheit und Bildung.

Was kostet ein Krankheitstag den Arbeitgeber?

Gallup rechnet mit durchschnittlich 347,20 Euro pro krankheitsbedingtem Fehltag. Emotional hoch gebundene Beschäftigte fehlten 2025 im Schnitt 5,7 Tage, Beschäftigte ohne Bindung 9,7 Tage. Ein Betrieb mit 2.000 Mitarbeitenden könnte durch bessere Bindung mehr als 1,4 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Langzeiterkrankungen über 90 Tage sind in diesen Zahlen nicht enthalten.

Ist die Viertagewoche in Deutschland mehrheitsfähig?

Knapp die Hälfte der befragten Erwerbstätigen hält die Viertagewoche für ein sinnvolles Zukunftsmodell, 41 Prozent bevorzugen die Fünftagewoche. Am beliebtesten bleibt allerdings das klassische Fünftagemodell mit festen Zeiten (27 Prozent), gefolgt von einer Viertagewoche bei gleicher Wochenarbeitszeit (23 Prozent) und einer Viertagewoche mit reduzierter Arbeitszeit (20 Prozent). Arbeitspsychologen warnen vor der komprimierten Variante, weil Zehnstundentage gesundheitlich problematisch sind.

Woran erkennen Führungskräfte sinkende Motivation im Team?

Frühindikatoren sind steigende Fehlzeiten, ausbleibende Verbesserungsvorschläge und zurückgehende Beteiligung in Besprechungen. Aussagekräftig ist außerdem die Wechselbereitschaft: Bei Beschäftigten ohne emotionale Bindung suchen 39 Prozent aktiv eine neue Stelle, bei hoch gebundenen nur drei Prozent. Auch die ersten zwölf Monate sind ein Warnsignal, denn jeder fünfte Neuzugang sucht bereits in dieser Phase wieder aktiv.

Quellen

  • Gallup | Gallup Engagement Index Deutschland 2025, Pressemitteilung vom 12. März 2026 | https://www.gallup.com/file/de/702911/Engagement_Index_Deutschland_2025_Pressemitteilung.pdf | besucht am 28.07.2026
  • Gallup | Bericht zum Engagement Index Deutschland 2025 inklusive Befragungsmethodik | https://www.gallup.com/de/472028/bericht-zum-engagement-index-deutschland.aspx | besucht am 28.07.2026
  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung für das Jahr 2025, Presseinformation vom 3. März 2026 | https://iab.de/presseinfo/ergebnisse-der-iab-arbeitszeitrechnung-fuer-das-jahr-2025-teilzeitbeschaeftigte-arbeiteten-132-millionen-stunden/ | besucht am 28.07.2026
  • Statistisches Bundesamt | Erwerbstätigkeit im 4. Quartal 2025 leicht rückläufig, Pressemitteilung Nr. 053 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_053_13321.html | besucht am 28.07.2026
  • dts Nachrichtenagentur | Umfrage: Viele Erwerbstätige zweifeln an Leistungsanreizen, Meldung vom 28. Juli 2026 zur Statista+-Erhebung im Auftrag des Spiegel | https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-07/69138029-umfrage-viele-erwerbstaetige-zweifeln-an-leistungsanreizen-003.htm | besucht am 28.07.2026
  • WirtschaftsWoche | Arbeitsleistung in Deutschland: So will Friedrich Merz sie erhöhen | https://www.wiwo.de/politik/deutschland/arbeitsleistung-in-deutschland-so-will-friedrich-merz-sie-erhoehen/100192058.html | besucht am 28.07.2026
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