Die Einwanderung nach Deutschland ist älter als jeder Streit über sie: Schon 1685 holte Brandenburg mit dem Edikt von Potsdam rund 20.000 Hugenotten ins Land. Heute hat mehr als jeder vierte Beschäftigte eine Einwanderungsgeschichte, unter Köchen sind 56 Prozent eingewandert oder Kinder eingewanderter Eltern. Max Frisch schrieb 1965 über italienische Arbeiter in der Schweiz den Satz „Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen“, auf die Bundesrepublik passt er bis heute.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenFür Geschäftsführer ist Einwanderung längst eine Frage der Dienstpläne. Seit Januar 2023 sinkt die Zahl der Deutschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, gewachsen ist seit 2024 allein die Zahl der Beschäftigten mit ausländischem Pass. Dieser Beitrag erzählt die Geschichte der Einwanderung von den Hugenotten bis zur Chancenkarte, zeigt die Berufe mit den höchsten Anteilen und benennt offen, wo die Bilanz Schwächen hat.
Das Wichtigste in Kürze
- 2025 hatten 27 Prozent der abhängig Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte, bei Köchen 56, in der Lebensmittelherstellung 55 und in der Pflege 33 Prozent. Im Polizeivollzugsdienst lag der Anteil bei 8 Prozent.
- Einwanderung prägt das Land seit Jahrhunderten: von 20.000 Hugenotten ab 1685 über 12 bis 14 Millionen Vertriebene nach 1945 bis zu 14 Millionen angeworbenen Arbeitskräften zwischen 1955 und 1973.
- Die Zahl deutscher Beschäftigter sinkt seit 2023, bis 2040 erreichen 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter. Zugleich fiel die Nettozuwanderung von 1,46 Millionen im Jahr 2022 auf 235.000 im Jahr 2025.
- Die Bilanz hat Schattenseiten: Die Arbeitslosenquote der Ausländer liegt bei 13,9 Prozent, Anerkennung und Visa dauern lange. Studien zur fiskalischen Bilanz kommen je nach Annahmen zu gegensätzlichen Ergebnissen.
1 Wie viele Hugenotten nahm Brandenburg nach dem Edikt von Potsdam von 1685 auf? Aufklappen ↓
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2 Was bekam der millionste Gastarbeiter 1964 in Köln-Deutz zur Begrüßung geschenkt? Aufklappen ↓
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3 In welchem dieser Berufe hatten 2025 anteilig die meisten Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte? Aufklappen ↓
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4 Seit wann sinkt die Zahl der Deutschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung? Aufklappen ↓
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5 Wie viele Menschen wurden 2025 in Deutschland eingebürgert? Aufklappen ↓
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Seit wann ist Deutschland ein Einwanderungsland?

Einwanderung prägt das Gebiet des heutigen Deutschlands seit Jahrhunderten. Brandenburg nahm ab 1685 rund 20.000 Hugenotten auf, vor dem Ersten Weltkrieg arbeiteten 1,2 Millionen Ausländer im Kaiserreich. Offiziell bekannte sich die Bundesrepublik erst nach 2000 dazu, ein Einwanderungsland zu sein.
Am 29. Oktober 1685 erließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm das Edikt von Potsdam. Kurz zuvor hatte König Ludwig XIV. das Toleranzedikt von Nantes widerrufen und den Protestantismus in Frankreich verboten. Das Deutsche Historische Museum beziffert die Zahl der Hugenotten, die Frankreich zwischen 1685 und 1705 verließen, auf mehr als 150.000. Brandenburg lockte mit handfesten Vorteilen: sechs Jahre Freiheit von allen Abgaben, vier Jahre bezahlte Miete und Förderung für Gründer von Manufakturen für Tuch, Stoffe oder Hüte.
Rund 20.000 Glaubensflüchtlinge ließen sich in Brandenburg nieder. In Berlin wuchs die Gemeinde der Hugenotten auf über 7.000 Menschen. Um 1700 stellten die Réfugiés ein Fünftel der Einwohner, das Berliner Hugenottenmuseum spricht sogar von jedem vierten Berliner. Beliebt waren die Neuen trotz der Privilegien nicht: Die Berliner beschimpften sie als Störer, Pfuscher und „Paddenschlucker“, also Froschfresser.
Das Deutsche Historische Museum warnt allerdings vor dem Mythos vom Wirtschaftswunder durch die Hugenotten. Einen Schub erlebten vor allem die Manufakturen, eine einheitliche Wirkung in allen Aufnahmeländern lässt sich nicht nachweisen. 1685 zeigt vor allem eines: Ein Staat, der gezielt um Fachleute wirbt und ihnen den Anfang erleichtert, bekommt sie auch.
Arbeitskräfte auf Zeit im Kaiserreich
Mit der Industrialisierung stieg die Zahl ausländischer Arbeitskräfte deutlich. 1907 lag der Ausländeranteil am deutschen Arbeitsmarkt laut Bundesarchiv bei 4,1 Prozent. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg wird die Zahl der Arbeitskräfte aus dem Ausland auf 1,2 Millionen geschätzt. Ein Drittel kam aus Polen, rund 270.000 davon waren in der Landwirtschaft tätig.
Preußen wollte die Arbeit, aber nicht die Menschen. Seit 1890 durften polnische Saisonarbeiter aus dem Ausland nur vom 1. April bis zum 15. November bleiben, über den Winter mussten die Arbeiter zurück. Zugelassen waren zunächst nur Unverheiratete, damit keine Familien sesshaft wurden. Ab 1908 band der sogenannte Inlandslegitimationszwang jeden Saisonarbeiter an einen einzigen Arbeitgeber.
Anders lag der Fall der rund 350.000 „Ruhrpolen“, die vor 1914 im rheinisch-westfälischen Industriegebiet lebten. Die Bergleute aus den preußischen Ostprovinzen besaßen die preußische Staatsangehörigkeit und galten deshalb nicht als Ausländer. Fremd blieben die Zuwanderer trotzdem: Eine Spottpostkarte aus Oberhausen verhöhnte um 1900 den Kinderreichtum polnischer Bergarbeiterfamilien.
Zwangsarbeit war keine Einwanderung
Ein Kapitel gehört ausdrücklich nicht in eine Geschichte der Einwanderung und darf trotzdem nicht fehlen. Im Deutschen Reich mussten zwischen 1939 und 1945 nach Schätzung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft mehr als 13 Millionen Menschen Zwangsarbeit leisten. Im Sommer 1944 zählte das Regime 5,7 Millionen zivile Zwangsarbeitskräfte und 1,9 Millionen Kriegsgefangene, dazu kamen Hunderttausende KZ-Häftlinge.
Verschleppte aus der Sowjetunion und aus Polen mussten Aufnäher mit „OST“ oder „P“ an der Kleidung tragen. Im Herbst 1944 stellten Zwangsarbeitskräfte nach Berechnungen der Bundeszentrale für politische Bildung rund ein Drittel aller abhängig Beschäftigten. Nach 1945 kehrten die meisten Überlebenden in ihre Herkunftsländer zurück. Eine Entschädigung erhielten viele erst Jahrzehnte später: Bis 2007 zahlte die Stiftung 4,4 Milliarden Euro an 1,66 Millionen Menschen.
- Alte Normalität: Von den Hugenotten 1685 bis zu 1,2 Millionen ausländischen Arbeitskräften vor 1914 gehörte Zuwanderung stets zur Wirtschaftsgeschichte.
- Arbeit ohne Bleiberecht: Preußen holte polnische Saisonkräfte und zwang sie jeden Winter zur Rückkehr.
- Verschleppung: Die mehr als 13 Millionen Zwangsarbeiter der NS-Zeit kamen nicht freiwillig und zählen nicht zur Einwanderung.
Wie wurden zwölf Millionen Vertriebene zu Einheimischen?

Zwölf bis vierzehn Millionen Deutsche flohen am Kriegsende aus den Ostgebieten oder wurden vertrieben, 1950 lebten 7,9 Millionen von ihnen in der Bundesrepublik und 4,1 Millionen in der DDR. Lastenausgleich, Wohnungsbau und der Arbeitskräftebedarf des Wirtschaftswunders machten aus den Vertriebenen Einheimische.
Innerhalb weniger Jahre veränderte sich die Bevölkerung ganzer Landstriche. Am 13. September 1950 stellten Vertriebene 16,1 Prozent der westdeutschen Bevölkerung, rund jeden sechsten Einwohner. In Mecklenburg-Vorpommern war die Einwohnerzahl schon bis zur ersten Nachkriegszählung im Oktober 1946 um 44 Prozent gestiegen, in Schleswig-Holstein um 33 Prozent.
Die Behörden wiesen die Neuankömmlinge notfalls per Verwaltungszwang in private Wohnungen ein, andere hausten in Barackenlagern, Tanzsälen und Kegelbahnen. Eine Analyse in der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ beschreibt die Spannungen zwischen Vertriebenen und Einheimischen als ein bis heute weithin tabuisiertes Thema. Die Ankunft der eigenen Landsleute verlief also alles andere als konfliktfrei.
Die Politik antwortete mit Geld. Das Lastenausgleichsgesetz trat am 1. September 1952 in Kraft, bis Ende 1993 flossen darüber Leistungen von insgesamt 123 Milliarden D-Mark an die Geschädigten. In der DDR hießen die Vertriebenen amtlich „Umsiedler“, ein eigenes Vertriebenenproblem existierte dort offiziell nicht.
Wirtschaftlich zahlte sich die Aufnahme aus. Vertriebene brachten Qualifikationen mit, gründeten Betriebe und holten Industrie in strukturschwache Regionen. Dieselbe Analyse nennt die Vertriebenen „Mitverursacher des deutschen Wirtschaftswunders“ und sieht das eigentliche Wunder der Nachkriegszeit in der Integration von Millionen Menschen.
Hinzu kamen bis zum Mauerbau rund 2,7 Millionen Flüchtlinge aus der DDR, allein vom 1. bis zum 13. August 1961 flohen über 47.000 Menschen. Solange dieser Zustrom anhielt, blieb die Anwerbung im Ausland klein: 1954 arbeiteten erst 73.000 Ausländer in der Bundesrepublik.
| Gruppe | Zahl | Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Vertriebene in der Bundesrepublik | 7,9 Millionen | Volkszählung 13.09.1950 |
| Vertriebene in der DDR („Umsiedler“) | 4,1 Millionen | 1950 |
| Flüchtlinge aus der DDR | rund 2,7 Millionen | 1949 bis August 1961 |
| Ausländische Beschäftigte | 73.000 | 1954 |
| Ausländische Beschäftigte | gut 280.000 | 1960 |
- Größte Integration: 1950 lebten 7,9 Millionen Vertriebene in der Bundesrepublik, rund jeder sechste Einwohner.
- Kein Willkommen: Einquartierung per Verwaltungszwang und Barackenlager prägten die ersten Jahre.
- Zustrom aus dem Osten: Bis zum Mauerbau kamen rund 2,7 Millionen DDR-Flüchtlinge, Ausländer arbeiteten 1954 erst 73.000 im Land.
Warum holte die Bundesrepublik Gastarbeiter ins Land?

Der westdeutsche Arbeitsmarkt war leergefegt: 1960 standen 150.000 Arbeitssuchenden rund 650.000 offene Stellen gegenüber. Nach dem Mauerbau 1961 blieb auch der Zuzug aus der DDR aus, bis 1968 schloss die Bundesrepublik deshalb Anwerbeabkommen mit acht Staaten.
Das erste Abkommen unterzeichneten Bundesarbeitsminister Anton Storch und der italienische Außenminister Gaetano Martino am 20. Dezember 1955 in Rom. 1960 folgten Spanien und Griechenland, am 30. Oktober 1961 die Türkei, danach Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien. Den Anstoß gaben laut Politischem Archiv des Auswärtigen Amts in allen Fällen die Herkunftsländer selbst.
| Partnerland | Unterzeichnung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Italien | 20.12.1955 | erstes Abkommen, 1972 lebten 426.400 Italiener in der Bundesrepublik |
| Spanien | März 1960 | Doppelabkommen gemeinsam mit Griechenland |
| Griechenland | März 1960 | Doppelabkommen gemeinsam mit Spanien |
| Türkei | 30.10.1961 | bis 1973 kamen rund 870.000 Arbeitskräfte |
| Marokko | 1963 | erstes Abkommen mit einem afrikanischen Staat |
| Portugal | 1964 | Herkunftsland des millionsten Gastarbeiters |
| Tunesien | 1965 | zweites Abkommen mit einem Maghrebstaat |
| Jugoslawien | 1968 | letztes Abkommen vor dem Anwerbestopp |
Die Zahl der ausländischen Beschäftigten stieg von gut 280.000 im Jahr 1960 auf rund 2,6 Millionen 1973. Nach Berechnungen des Historikers Ulrich Herbert kletterte der Ausländeranteil an allen Beschäftigten allein zwischen 1968 und 1973 von 4,7 auf 11,9 Prozent. Gedacht war die Anwerbung als Kommen und Gehen: Bis 1973 kamen rund 14 Millionen Menschen zum Arbeiten nach Westdeutschland, gut elf Millionen kehrten wieder zurück.
Die Angeworbenen landeten dort, wo die Arbeit hart und schmutzig war. Im Steinkohlebergbau stieg der Anteil der Gastarbeiter an den Neueinstellungen laut Institut für Zeitgeschichte von 21 Prozent 1960 auf 62 Prozent 1964. Bei Volkswagen in Wolfsburg trafen im Januar 1962 die ersten 200 Italiener ein, rund 4.000 lebten später im umzäunten „Italienerdorf“ des Konzerns. Bei Ford in Köln stellten türkische Arbeiter 1973 etwa 38 Prozent der Belegschaft, die meisten am Fließband.
Am 10. September 1964 begrüßten Arbeitgebervertreter am Bahnhof Köln-Deutz den millionsten Gastarbeiter, den Portugiesen Armando Rodrigues de Sá. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände überreichte dem Neuankömmling ein Moped vom Typ Zündapp Sport Combinette mit 2,6 PS. Das Fahrzeug gehört heute zur Sammlung des Hauses der Geschichte.
Den Widerspruch der Anwerbung brachte ein Schweizer auf den Punkt. „Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen“, schrieb Max Frisch 1965 im Vorwort zu einem Buch über italienische Arbeiter in der Schweiz. Für die Bundesrepublik galt der Satz genauso, denn die Angeworbenen wurden krank, gründeten Familien, schickten Kinder zur Schule und blieben.
- 1955Erstes Anwerbeabkommen mit Italien, unterzeichnet am 20. Dezember in Rom.
- 1960Abkommen mit Spanien und Griechenland. In der Bundesrepublik arbeiten gut 280.000 Ausländer.
- 1961Der Mauerbau im August beendet den Zuzug aus der DDR, im Oktober folgt das Abkommen mit der Türkei.
- 1964Der millionste Gastarbeiter, Armando Rodrigues de Sá, erhält in Köln-Deutz ein Moped als Begrüßungsgeschenk.
- 1968Mit Jugoslawien unterzeichnet die Bundesrepublik das achte und letzte Anwerbeabkommen.
- 19732,6 Millionen ausländische Beschäftigte stellen 11,9 Prozent aller Beschäftigten. Am 23. November verfügt Arbeitsminister Walter Arendt den Anwerbestopp.
Der Anwerbestopp von 1973
Am 23. November 1973 verfügte Arbeitsminister Walter Arendt per Fernschreiben den Anwerbestopp. Die Ölkrise drohte die Beschäftigung zu belasten, die Vermittlung ausländischer Arbeitnehmer sollte deshalb ab sofort ruhen, „bis auf Widerruf“. Formal galt der Stopp jahrzehntelang, erst die Green Card des Jahres 2000 relativierte ihn nach dem Urteil der Süssmuth-Kommission deutlich.
Das Ziel, die Zahl der Ausländer zu senken, verfehlte der Stopp. Die Zahl der ausländischen Beschäftigten sank bis 1978 auf 1,8 Millionen, doch laut Herbert kehrten nur etwa 500.000 Gastarbeiter tatsächlich heim. Für Arbeiter aus der Türkei, Jugoslawien oder Marokko bedeutete eine Heimreise seit dem Stopp, nicht mehr zum Arbeiten zurückkehren zu können, viele holten deshalb ihre Familien nach. Die Zahl der Türken in der Bundesrepublik stieg zwischen 1973 und 1980 von einer Million auf rund 1,4 Millionen.
Wiederaufbau oder Wirtschaftswunder?
Den Wiederaufbau der ersten Nachkriegsjahre leisteten vor allem Einheimische, Vertriebene und Flüchtlinge aus der DDR. Die Angeworbenen hielten dagegen den Boom der 1960er Jahre am Laufen, als Zechen, Autowerke und Baustellen händeringend Personal suchten. Laut Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg stiegen zwischen 1960 und 1970 rund 2,3 Millionen Deutsche vom Arbeiter zum Angestellten auf, vor allem wegen der Ausländerbeschäftigung.
Die Anwerbejahre fielen zudem in die Zeit, in der die geburtenstarken Jahrgänge zur Welt kamen. Genau diese Babyboomer gehen nun in Rente, womit sich ein Kreis schließt: Die Kinder des Wirtschaftswunders hinterlassen eine Lücke, die sich ohne Zuwanderung nicht füllen lässt.
- Knappheit als Motor: 650.000 offene Stellen und der Mauerbau lösten die Anwerbung in acht Ländern aus.
- Rotation gescheitert: Der Anwerbestopp 1973 senkte die Beschäftigung, doch viele Angeworbene blieben und holten ihre Familien nach.
- Boom statt Trümmer: Die großen Anwerbejahre begannen erst nach dem Wiederaufbau, die Angeworbenen hielten Zechen und Fließbänder der 1960er Jahre am Laufen.
Warum wollte die Bundesrepublik so lange kein Einwanderungsland sein?

Die Politik hielt am Bild vom Gast fest, der irgendwann heimkehrt. Seit Anfang der 1980er Jahre galt die Formel, die Bundesrepublik sei kein Einwanderungsland, obwohl 1981 bereits 4,63 Millionen Ausländer im Land lebten. Erst die Zuwanderungskommission unter Rita Süssmuth erklärte die Formel 2001 für unhaltbar.
Gewarnt hatte früh ein Sozialdemokrat. Im September 1979 legte Heinz Kühn, der erste Ausländerbeauftragte der Bundesregierung und frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, ein Memorandum vor. Kühn verlangte die „Anerkennung der faktischen Einwanderung“ und ein Recht auf Einbürgerung für Jugendliche, die in der Bundesrepublik geboren und aufgewachsen waren. Ein Optionsmodell kam erst 21 Jahre später.
Schon die Regierung von Helmut Schmidt hielt Anfang 1982 fest, die Bundesrepublik gelte nicht als Einwanderungsland. Die neue Koalition aus Union und FDP schrieb die Formel noch im selben Jahr in ihre Vereinbarung. Helmut Kohl erklärte in seiner ersten Regierungserklärung am 13. Oktober 1982, Integration sei nur möglich, „wenn die Zahl der bei uns lebenden Ausländer nicht weiter steigt“.
Ein Jahr später bot der Staat Geld für die Ausreise. Das Rückkehrhilfegesetz vom 28. November 1983 versprach arbeitslosen oder kurzarbeitenden Ausländern aus den Anwerbestaaten 10.500 D-Mark plus 1.500 D-Mark je Kind. Beantragt haben die Rückkehrprämie nur 16.927 Menschen, trotzdem verließen 1984 rund 300.000 Ausländer das Land, darunter 15 Prozent aller türkischen Staatsangehörigen. Viele ließen sich stattdessen ihre Rentenbeiträge vorzeitig erstatten.
Vertragsarbeiter in der DDR
Die DDR holte ebenfalls ausländische Arbeitskräfte, nannte sie aber Vertragsarbeiter. Abkommen mit Mosambik vom 24. Februar 1979 und mit Vietnam vom 11. April 1980 regelten befristete Einsätze, 1989 lebten fast 94.000 Vertragsarbeiter im Land, 60.000 davon aus Vietnam. Zwischen 20 und 60 Prozent des Lohns wurden einbehalten.
Die Bedingungen waren streng. Jedem Vertragsarbeiter standen im Wohnheim sechs Quadratmeter zu, schwangere Vietnamesinnen mussten bis Anfang 1989 zwischen Abtreibung und Heimreise wählen. Nach der Wende gingen die meisten, zwischen 16.000 und 21.000 Vietnamesen blieben, ein gesichertes Bleiberecht erhielten die früheren Vertragsarbeiter erst 1997.
| Jahr | Ausländische Bevölkerung | Anteil an der Gesamtbevölkerung |
|---|---|---|
| 1951 | 506.000 | 1,0 % |
| 1961 | 686.200 | 1,2 % |
| 1970 | 2.976.497 | 4,9 % |
| 1973 | 3.966.200 | 6,4 % |
| 1980 | 4.453.308 | 7,2 % |
| 1990 | 5.342.532 | 8,4 % |
| 2000 | 7.296.817 | 8,9 % |
Aussiedler, Asyl und die Anschläge der 1990er
Parallel kamen Menschen, die rechtlich als Deutsche galten. Seit 1950 registrierte das Bundesverwaltungsamt 4,58 Millionen Aussiedler und Spätaussiedler, vor allem aus der früheren Sowjetunion, aus Polen und aus Rumänien. Im Spitzenjahr 1990 kamen 397.073, zwischen 1988 und 2005 zusammen mehr als drei Millionen.
Zur selben Zeit stieg die Zahl der Asylanträge auf 438.191 im Jahr 1992, ein Höchststand, den erst das Jahr 2015 übertraf. Die Stimmung schlug in Gewalt um. In Rostock-Lichtenhagen waren im August 1992 bis zu 150 Menschen in einem brennenden Wohnheim eingeschlossen, in Mölln starben im November 1992 drei Menschen bei einem Brandanschlag. In der Nacht auf den 29. Mai 1993 töteten Rechtsextreme in Solingen fünf Frauen und Mädchen der Familie Genç.
Drei Tage vor dem Anschlag in Solingen hatte der Bundestag mit 521 zu 132 Stimmen den Asylkompromiss beschlossen. Der neue Artikel 16a des Grundgesetzes trat am 30. Juni 1993 in Kraft, seit dem 1. Juli 1993 gilt die Drittstaatenregelung für Asylsuchende, die über ein sicheres Nachbarland einreisen. Von den rund 600.000 Kriegsflüchtlingen aus Bosnien-Herzegowina, die ein EU-Land erreichten, nahm Deutschland etwa 350.000 auf und setzte nach dem Krieg als einziges EU-Land eine Rückkehrpflicht durch.
Die späte Wende
Die rot-grüne Bundesregierung vollzog um die Jahrtausendwende den Kurswechsel. Seit dem 1. Januar 2000 erhielten in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern den deutschen Pass, sofern ein Elternteil mindestens acht Jahre legal im Land lebte, mussten sich aber bis zum 23. Lebensjahr für eine Staatsangehörigkeit entscheiden. Am 1. August 2000 startete die Green Card für IT-Fachkräfte, bis Ende 2004 erteilte die Arbeitsverwaltung 17.931 Zusicherungen, 5.740 davon an Inder.
Am 4. Juli 2001 legte die Kommission unter der früheren Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, einer CDU-Politikerin, den Abschlussbericht vor. „Faktisch ist Deutschland seit langem ein Einwanderungsland“, steht darin. Das Zuwanderungsgesetz trat am 1. Januar 2005 in Kraft und führte bundesweit Integrationskurse mit mindestens 600 Stunden Deutschunterricht ein.
- Formel statt Realität: Seit Anfang der 1980er Jahre galt die Bundesrepublik offiziell nicht als Einwanderungsland, obwohl über 4,6 Millionen Ausländer im Land lebten.
- Geld fürs Gehen: Die Rückkehrprämie von 1983 beantragten nur knapp 17.000 Menschen.
- Späte Wende: Staatsangehörigkeitsrecht 2000, Green Card und Zuwanderungsgesetz 2005 beendeten die Abwehrhaltung.
Was hat sich seit 2011 verändert?

Deutschland wurde zum Ziel sehr unterschiedlicher Wanderungen. Seit 2011 und 2014 dürfen Osteuropäer aus der EU ohne Einschränkung hier arbeiten. 2015 und 2022 lag die Nettozuwanderung durch Flucht jeweils über einer Million, seit 2020 wirbt ein eigenes Gesetz um Fachkräfte aus Drittstaaten.
Die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für die acht Beitrittsstaaten von 2004 galt in Deutschland erst ab dem 1. Mai 2011, für Rumänien und Bulgarien ab dem 1. Januar 2014. Heute stellen Rumänen mit 903.770 und Polen mit 839.660 Personen laut Ausländerzentralregister die größten Gruppen aus der EU. Der Trend hat sich allerdings gedreht: 2025 fiel die Wanderungsbilanz mit der EU laut Statistischem Bundesamt negativ aus, mit einem Minus von 54.000.
2015 zogen 1,14 Millionen Menschen mehr nach Deutschland als fort, 2016 stellten 722.370 Menschen einen Asylerstantrag, so viele wie nie zuvor. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat diese Gruppe über Jahre begleitet. Neun Jahre nach der Ankunft waren 64 Prozent der 2015 Geflüchteten beschäftigt, Männer zu 76 Prozent, Frauen zu 35 Prozent. Ein großer Teil arbeitet allerdings auf Helferniveau, 45 Prozent der Männer und 54 Prozent der Frauen.
2022 folgte der Rekord: Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine betrug die Nettozuwanderung 1,46 Millionen. Im Juli 2026 zählte das Ausländerzentralregister 1.427.855 ukrainische Staatsangehörige. Rund dreieinhalb Jahre nach der Ankunft war laut IAB die Hälfte der 2022 Geflüchteten beschäftigt, schneller als frühere Fluchtkohorten. Rund 40 Prozent der Beschäftigten bezogen allerdings zusätzlich Bürgergeld.
| Jahr | Nettozuwanderung | Asylerstanträge |
|---|---|---|
| 2015 | 1.139.402 | 441.899 |
| 2016 | 499.944 | 722.370 |
| 2022 | 1.462.089 | 217.774 |
| 2023 | 662.964 | 329.120 |
| 2024 | 430.183 | 229.751 |
| 2025 | 235.000 | 113.236 |
| 2026 | rund 39.000 (1. Halbjahr, vorläufig) | 47.296 (Januar bis August) |
Neue Wege für Fachkräfte
Parallel baute der Gesetzgeber Wege für Fachkräfte. Die Blaue Karte EU für Akademiker existiert seit dem 1. August 2012, die Westbalkanregelung öffnete ab 2016 den Arbeitsmarkt für Menschen aus sechs Balkanstaaten, auch ohne formale Qualifikation. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz trat am 1. März 2020 in Kraft, die Weiterentwicklung von 2023 brachte zum 1. Juni 2024 die Chancenkarte für die Jobsuche vor Ort.
2025 erteilten die deutschen Auslandsvertretungen 214.034 nationale Visa zur Erwerbstätigkeit, rund 15.000 mehr als im Vorjahr. Chancenkarten stellte das Auswärtige Amt 2025 dagegen nur rund 17.500 aus. Die Zahl der Visa für die Blaue Karte sank von 17.907 im Jahr 2023 auf 9.867 im Jahr 2025. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nennt als mögliche Gründe die schwache Konjunktur und Verschiebungen zu anderen Aufenthaltstiteln.
Einbürgerung und neuer Kurs
Am 27. Juni 2024 trat das modernisierte Staatsangehörigkeitsrecht in Kraft: Die Einbürgerung ist seither nach fünf statt acht Jahren möglich, und die Mehrstaatigkeit ist generell erlaubt. 2024 ließen sich 291.955 Menschen einbürgern, 2025 mit 333.343 so viele wie nie seit Beginn der Statistik im Jahr 2000. Syrer stellten 2025 die größte Gruppe.
Die Regierung von Friedrich Merz steuert seit Mai 2025 auf Begrenzung, das Wort steht seit Juli 2025 sogar im ersten Paragrafen des Aufenthaltsgesetzes. Die Einbürgerung nach drei Jahren für besonders gut Integrierte ist seit dem 30. Oktober 2025 gestrichen, der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten bis zum 23. Juli 2027 ausgesetzt. Seit dem 12. Juni 2026 gilt die europäische Asylreform. Zurückweisungen von Asylsuchenden an der Grenze erklärte das Verwaltungsgericht Berlin bereits im Juni 2025 im Fall dreier Somalier für rechtswidrig.
Von Januar bis August 2026 stellten 47.296 Menschen einen Asylerstantrag, 39,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Nettozuwanderung fiel von 430.000 im Jahr 2024 auf 235.000 im Jahr 2025. Im ersten Halbjahr 2026 zogen nach vorläufigen Monatszahlen nur rund 39.000 Menschen mehr zu als fort. Im Juni 2026 verließen sogar knapp 3.000 Menschen mehr das Land, als zuzogen.
- Zwei Fluchtwellen: 2015 und 2022 lag die Nettozuwanderung jeweils über einer Million.
- Fachkräfte kommen langsam: 214.034 Erwerbsvisa standen 2025 nur rund 17.500 Chancenkarten gegenüber.
- Kurswechsel: Seit 2025 sinken Asylanträge und Nettozuwanderung stark, im ersten Halbjahr 2026 auf rund 39.000.
In welchen Berufen geht ohne Einwanderer nichts mehr?

Am stärksten angewiesen auf Eingewanderte sind Küchen, Lebensmittelbetriebe, Reinigung, Verkehr und Pflege. 2025 hatten 56 Prozent der Köche, 55 Prozent der Beschäftigten in der Lebensmittelherstellung und 51 Prozent in der Fleischverarbeitung eine Einwanderungsgeschichte, im Schnitt aller Beschäftigten 27 Prozent.
Die Zahlen stammen aus einer Auswertung des Mikrozensus, die das Statistische Bundesamt am 28. September 2026 veröffentlicht hat. Als Menschen mit Einwanderungsgeschichte zählt die Statistik alle, die selbst seit 1950 eingewandert sind oder deren beide Elternteile eingewandert sind. Die Bundesagentur für Arbeit erfasst dagegen nur den Pass, Eingebürgerte gelten dort als Deutsche, weshalb ihre Anteile niedriger ausfallen.
Die Pressemitteilung nennt vor allem Engpassberufe. Wir haben deshalb die Mikrozensus-Tabelle zu allen Berufen selbst ausgewertet: In der Reinigung hatten 2025 rund 689.000 von 1,11 Millionen Erwerbstätigen eine Einwanderungsgeschichte, gut 62 Prozent. Unter den großen Berufsgruppen liegt kein anderer Wert höher, in Lagerwirtschaft, Post und Zustellung liegt der Anteil bei 45 Prozent, in der Softwareentwicklung bei 37 Prozent.
In der Pflege hat jede fünfte Kraft einen ausländischen Pass, insgesamt 353.000 Menschen, 2015 lag der Anteil bei rund 7 Prozent. Laut Bundesagentur für Arbeit wächst die Zahl der Pflegekräfte seit 2022 ausschließlich durch Ausländerinnen und Ausländer, die Zahl der deutschen Pflegekräfte sinkt seit 2022 jedes Jahr.
Ende 2025 arbeiteten in Deutschland 71.480 Ärztinnen und Ärzte ohne deutschen Pass, 16 Prozent der Ärzteschaft. Häufigstes Herkunftsland ist laut Bundesärztekammer Syrien mit 7.959 Medizinern, gut jede dritte Neuregistrierung des Jahres 2025 betraf eine ausländische Ärztin oder einen ausländischen Arzt. Im Wartezimmer der Zahnarztpraxis zeigt sich dasselbe Bild: 32 Prozent der Zahnmedizinischen Fachangestellten haben eine Einwanderungsgeschichte, unter den ausländischen Zahnärzten stellten Syrer Ende 2023 die größte Gruppe.
In Schlachtung und Fleischverarbeitung hatten Ende 2025 51,9 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen ausländischen Pass, 2015 lag der Anteil bei 23,1 Prozent. Den Sprung erklärt vor allem das Arbeitsschutzkontrollgesetz, das seit 2021 Werkverträge und Leiharbeit im Kerngeschäft verbietet. Früher über Subunternehmer eingesetzte Arbeiter aus Osteuropa sind seither fest angestellt und tauchen deshalb in der Beschäftigtenstatistik der Branche auf. An der Fleischtheke hatten 2025 dagegen nur 13 Prozent der Verkäufer eine Einwanderungsgeschichte, bei allerdings eingeschränkter Aussagekraft.
In den Berufen des Trockenbaus hatten Ende 2025 laut Bundesagentur für Arbeit 59 Prozent der Beschäftigten einen ausländischen Pass, im Hochbau 49 Prozent. Im Güterverkehr kam im Juli 2026 laut Bundesamt für Logistik und Mobilität mehr als die Hälfte der mautpflichtigen Lkw-Fahrleistung, 50,9 Prozent, von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen.
Am anderen Ende der Skala steht der Staat selbst. Im Polizeivollzugsdienst hatten 2025 nur 8 Prozent der Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte, in öffentlicher Verwaltung und Justiz je 9 Prozent, unter Grundschullehrkräften 10 Prozent. Ausgerechnet der Arbeitgeber, der über Einwanderung entscheidet, sieht am wenigsten nach Einwanderungsland aus.
- Spitzenwerte: Köche 56 Prozent, Lebensmittelherstellung 55 Prozent, Reinigung laut eigener Auswertung 62 Prozent.
- Pflege und Praxis: Jede fünfte Pflegekraft hat einen ausländischen Pass, fast jede dritte Zahnmedizinische Fachangestellte eine Einwanderungsgeschichte.
- Staat als Schlusslicht: Polizei, Verwaltung und Justiz liegen bei 8 bis 9 Prozent.
Was wäre, wenn alle Eingewanderten morgen gingen?

Deutschland verlöre schlagartig 11,4 Millionen Erwerbstätige, mehr als jeden vierten. Das Szenario ist bewusst überzeichnet, der reale Trend weist aber in dieselbe Richtung. Seit Januar 2023 sinkt die Zahl der deutschen Beschäftigten, gewachsen ist seit 2024 allein die ausländische Beschäftigung.
Rechtspopulistische Parolen wie „Ausländer raus“ spielen genau dieses Gedankenexperiment durch, rechnen die Folgen aber nie aus. Die Frage betrifft zudem längst nicht nur Menschen mit fremdem Pass. 5,4 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind in Deutschland geborene Kinder zweier eingewanderter Eltern, allein 2025 wurden 333.343 Menschen eingebürgert.
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, wie weit die Abhängigkeit reicht. Im Juni 2026 hatten 258.000 Deutsche weniger einen sozialversicherungspflichtigen Job als ein Jahr zuvor, bei Ausländern stieg die Zahl um 184.000. Das IAB rechnet vor: Ohne ausländische Beschäftigte wäre die Beschäftigung binnen eines Jahres um rund 350.000 Personen gesunken statt um 169.000.
Zwischen 2014 und 2025 entfielen 43 Prozent des Beschäftigungswachstums auf Menschen aus Drittstaaten, 26 Prozent auf Bürger aus EU, EWR und Schweiz, nur 32 Prozent auf Deutsche. Auf dem Fachkraftniveau kam das Plus von gut 600.000 Beschäftigten zwischen 2015 und 2024 allein durch Ausländer zustande. Bei den 25- bis 34-jährigen Männern in Beschäftigung hatte im Juni 2025 mehr als jeder dritte keinen deutschen Pass.
Die Rechnung der Demografie
Die eigentliche Welle steht noch bevor. Bis 2040 erreichen laut Statistischem Bundesamt 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter von 67 Jahren, 30 Prozent aller heutigen Erwerbspersonen. Ohne Nettozuwanderung würde das Erwerbspersonenpotenzial allein bis 2035 um rund 6,2 Millionen Menschen schrumpfen. Warum die Rechnung für Rente und Sozialkassen ab 2035 kippt, beschreibt unsere Analyse zum demografischen Wandel.
Wie viel Zuwanderung nötig wäre, haben Forscher berechnet. Das IAB kam 2021 auf 400.000 Menschen netto pro Jahr, um das Arbeitskräfteangebot bis 2060 stabil zu halten. Um netto 400.000 zu erreichen, wären laut IAB-Forscher Herbert Brücker 1,5 bis 1,6 Millionen Zuzüge jährlich nötig, weil viele Zugewanderte wieder gehen. Eine Studie für die Bertelsmann Stiftung nennt für die Jahre bis 2040 rund 288.000 Menschen netto pro Jahr, bei geringerer Erwerbsbeteiligung im Inland 368.000.
In seiner Prognose vom 24. September 2026 rechnet das IAB für 2026 und 2027 nur noch mit einer Nettozuwanderung von 125.000 Menschen pro Jahr. Das Arbeitskräfteangebot schrumpft deshalb 2026 um 70.000 und 2027 um 140.000 Personen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt 2026 erstmals seit der Finanzkrise 2009.
Auch für die Sozialkassen verschiebt sich das Verhältnis. Heute kommen auf 100 Menschen im Erwerbsalter 33 Menschen ab 67 Jahren, bei niedriger Geburtenrate und geringer Zuwanderung könnte dieser Altenquotient bis 2070 auf 61 steigen. Jeder Beitragszahler, der nicht kommt, fehlt damit doppelt: in der Werkhalle und in der Rentenkasse.
- Ohne Eingewanderte: 11,4 Millionen Erwerbstätige fielen weg, mehr als jeder vierte.
- Schrumpfende Basis: Die deutsche Beschäftigung sinkt seit 2023, bis 2040 gehen 13,3 Millionen Erwerbspersonen in Rente.
- Bedarf verfehlt: Die Forschung nennt 288.000 bis 400.000 Menschen netto pro Jahr, 2025 kamen 235.000.
Die Bundesrepublik hat ab 1955 Arbeitskräfte angeworben und jahrzehntelang so getan, als kämen nur Gäste. Heute hat mehr als jeder zweite Koch eine Einwanderungsgeschichte, doch die Debatte klingt noch immer nach Besuch, der bald wieder abreist.
— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Welche Probleme gehören zur ehrlichen Bilanz?

Einwanderung kostet zunächst Geld und gelingt nicht in jedem Fall. Im August 2026 lag die Arbeitslosenquote der Ausländer bei 13,9 Prozent, die der Deutschen bei 5,0 Prozent. 2024 hatten 37 Prozent der ausländischen 20- bis 34-Jährigen keinen Berufsabschluss, bei Deutschen 12 Prozent.
Im Mai 2026 bezogen 2,38 Millionen Ausländer Leistungen der Grundsicherung nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch, knapp 46 Prozent aller Leistungsberechtigten. Die Hilfequote lag bei Ausländern insgesamt bei 18,8 Prozent, bei Menschen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern bei 39,2 Prozent, bei EU-Bürgern bei 8,9 Prozent. Innerhalb eines Jahres sank die Zahl der ausländischen Leistungsbezieher allerdings um rund 180.000.
Die Statistik zeichnet das Bild etwas düsterer, als die Lage ist. Die Bundesagentur zählt nach dem Pass, nicht nach der Herkunft: Eingebürgerte gelten als Deutsche, ihre Beschäftigungsquoten liegen laut IAB „sehr viel höher“. Neu Zugewanderte tauchen zudem sofort unter den Arbeitslosen auf, in der Bezugsgröße aber erst mit Verzögerung, was die Arbeitslosenquote der Ausländer nach oben verzerrt.
Der Bund gab 2025 für Flucht und Migration 24,8 Milliarden Euro aus, nach 29,6 Milliarden im Höchstjahr 2023. Darin stecken auch Ausgaben zur Bekämpfung von Fluchtursachen im Ausland, 2024 rund 8,1 Milliarden Euro. Viele Länder melden Gesamtkosten, die deutlich über den Mitteln liegen, die der Bund ihnen dafür überweist.
Rechnet sich Einwanderung für den Staat?
Ob sich Einwanderung für die Staatskasse rechnet, ist unter Ökonomen umstritten. Die Ergebnisse hängen an drei Annahmen: wie Ausgaben für Verteidigung und Zinsen verteilt werden, wie gut die Zugewanderten qualifiziert sind und ob Wachstumseffekte zählen.
| Studie | Ergebnis | Entscheidende Annahme |
|---|---|---|
| ZEW (Holger Bonin) für die Bertelsmann Stiftung, 2014 | Ausländer zahlten 2012 pro Kopf 3.300 Euro mehr an Steuern und Abgaben, als sie an Leistungen erhielten | Mit anteiligen Kosten für Verteidigung oder Straßen ergibt sich über das Leben ein Defizit von 79.100 Euro je Ausländer |
| OECD, International Migration Outlook 2021 | Nettobeitrag der im Ausland Geborenen 2006 bis 2018: plus 1,54 Prozent des BIP bei direkt zurechenbaren Posten | Mit anteiligen reinen öffentlichen Gütern minus 0,28 Prozent des BIP, bei Einheimischen plus 0,02 Prozent |
| Stiftung Marktwirtschaft (Bernd Raffelhüschen), 2024 | Künftige Zuwanderung belastet die Staatsfinanzen mit knapp dem Anderthalbfachen der jährlichen Wirtschaftsleistung | Zuwanderer zahlen wie heutige Ausländer im Schnitt, sechs Jahre bis zur Integration, keine Wachstumseffekte |
| Martin Werding für den Mediendienst Integration, 2025 | 200.000 zusätzliche Zuwanderer netto pro Jahr verkleinern die Finanzierungslücke um knapp 2,5 Prozent des BIP, rund 104 Milliarden Euro jährlich | Neue Zuwanderer integrieren sich wie bisherige, Wachstumseffekte eingerechnet |
Gemeinsam ist den Studien: Je besser qualifiziert die Zugewanderten sind und je schneller sie Arbeit finden, desto günstiger fällt die Bilanz aus. Fluchtmigration kostet zunächst viel Geld und rechnet sich erst mit gelungener Integration in den Arbeitsmarkt. Selbst die Freiburger Forscher um Bernd Raffelhüschen verorten das Grundproblem im Zuschnitt des Sozialstaats und nicht in der Zuwanderung an sich.
Knapper Wohnraum und überlastete Behörden bremsen die Integration zusätzlich. Laut Sachverständigenrat für Integration und Migration geht das Bevölkerungswachstum seit 1990 allein auf Zuwanderung zurück, ohne dass das Wohnungsangebot Schritt hielt. Inzwischen erschwert die Wohnungsnot sogar die Gewinnung von Fachkräften. Die Unterbringung Geflüchteter sahen im Herbst 2025 nur noch 11 Prozent der Kommunen im Notfallmodus, die Ausländerbehörden dagegen zu rund 45 Prozent.
Unsere Einschätzung: Die Probleme sind real, und wer sie verschweigt, überlässt das Feld den Populisten. Fast alle genannten Schwierigkeiten sind aber Aufgaben für Schulen, Behörden und Wohnungsbau. Keine davon lässt sich lösen, indem man die Menschen wegwünscht, die heute in Kliniken, Großküchen und auf Baustellen arbeiten.
Arbeitslosigkeit, fehlende Abschlüsse und die Kosten der Fluchtmigration sind belegte Probleme. Ob sich Einwanderung für den Staat rechnet, entscheidet vor allem, wie schnell Zugewanderte eine qualifizierte Arbeit finden.
Warum schreckt der raue Ton gerade Fachkräfte ab?

Gut ausgebildete Eingewanderte finden am leichtesten Arbeit in anderen Ländern. Laut IAB denken 26 Prozent der Eingewanderten darüber nach, Deutschland wieder zu verlassen. Am häufigsten erwägen das Besserqualifizierte mit guten Deutschkenntnissen, also genau die Gruppe, die der Arbeitsmarkt am dringendsten braucht.
Die Befragung des IAB unter rund 50.000 Eingewanderten nennt als Gründe politische Unzufriedenheit, Steuern, Bürokratie und bei Geflüchteten auch Diskriminierung. Hochgerechnet spielen 2,6 Millionen Menschen mit dem Gedanken, 300.000 haben konkrete Pläne. Von denen, die tatsächlich gingen, nannten 32 Prozent aufwändige Verfahren als Grund und 27 Prozent den Wohnungsmarkt, mehr als die Hälfte wäre gern länger geblieben.
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Platz im Expat-Ranking 2026 | 30 von 31 Ländern | InterNations, Expat Insider 2026 |
| Befragte, die den Umgang mit Behörden schwierig finden | 61 Prozent (weltweit 39 Prozent) | InterNations, Expat Insider 2026 |
| Rang bei Fachkräften im Talentranking | 15 (2019: 12) | OECD, Talent Attractiveness 2025 |
| Rang bei ausländischen Studierenden | 2 (2019: 3) | OECD, Talent Attractiveness 2025 |
| Visa für die Blaue Karte EU | 9.867 im Jahr 2025 (2023: 17.907) | Bundesamt für Migration und Flüchtlinge |
Das politische Klima hängt mit dem Integrationserfolg zusammen. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt lag die Beschäftigungsquote Geflüchteter fünf bis neun Jahre nach der Ankunft bei 49 Prozent, in Baden-Württemberg bei 66 Prozent. Das IAB stellt fest, dass ein hohes Maß an rechtsextremer Mobilisierung mit schlechterer Arbeitsmarktintegration einhergeht.
Die Politik sendet widersprüchliche Signale. Die Bundesregierung plant eine Work-and-Stay-Agentur, die Visa und Anerkennung digital bündeln soll, bislang liegen dazu nur Eckpunkte vom November 2025 vor. Gleichzeitig soll die Westbalkanregelung ab dem 1. Januar 2027 von 50.000 auf 25.000 Zustimmungen pro Jahr halbiert werden. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnt, dass dadurch rund 8.000 Arbeitskräfte auf den Baustellen fehlen könnten, rund 30 Prozent der Westbalkan-Visa gehen in die Bauwirtschaft.
Hinzu kommt die Sprache. Die Debatte wirft Asyl, Arbeitsmigration und Einbürgerung in einen Topf, obwohl für jeden dieser Wege eigene Regeln gelten. Wie stark ein einzelnes Reizwort ein Gespräch entscheidet, bevor das erste Argument fällt, haben wir am Beispiel der Brandmauer untersucht.
Deutschland wirbt in Indien, auf den Philippinen und in Tunesien um Pflegekräfte und verschreckt sie zu Hause mit dem Ton der Debatte. Kein Unternehmen würde Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen und sie am Empfang beschimpfen lassen.
- Abwanderung: 26 Prozent der Eingewanderten denken ans Gehen, vor allem gut Qualifizierte.
- Bürokratie: Fast jeder Dritte, der Deutschland wieder verließ, nannte aufwändige Verfahren als Grund.
- Widersprüche: Deutschland wirbt um Fachkräfte und will zugleich die Westbalkanregelung halbieren.
Was können Unternehmen jetzt tun?

Betriebe, die im Ausland rekrutieren, sollten Visum, Anerkennung und Wohnung von Anfang an mitplanen. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach Paragraf 81a Aufenthaltsgesetz kostet 411 Euro und sichert nach der Vorabzustimmung der Ausländerbehörde einen Termin bei der deutschen Auslandsvertretung binnen drei Wochen.
Das Verfahren beantragt der Arbeitgeber mit Vollmacht der Fachkraft bei der zuständigen Ausländerbehörde, die dann auch die Anerkennung des Abschlusses anstößt. Über den Visumantrag entscheidet die Auslandsvertretung in der Regel binnen weiterer drei Wochen. Der Zeitplan wird dadurch planbar, ein Vorteil gerade für Betriebe, die Einstellungen auf Monate im Voraus disponieren.
| Weg | Für wen | Wichtige Bedingung 2026 |
|---|---|---|
| Blaue Karte EU (§ 18g AufenthG) | Fachkräfte mit Hochschulabschluss | Bruttojahresgehalt ab 50.700 Euro, in Mangelberufen und für Berufseinsteiger ab 45.934,20 Euro |
| Fachkraft mit Berufsausbildung (§ 18a AufenthG) | beruflich Qualifizierte | anerkannte Qualifikation und qualifizierte Beschäftigung |
| Anerkennungspartnerschaft (§ 16d Abs. 3 AufenthG) | Fachkräfte mit mindestens zweijähriger, im Herkunftsland anerkannter Ausbildung oder Hochschulabschluss | konkretes Arbeitsangebot, Anerkennung läuft nach der Einreise, hinreichende Deutschkenntnisse |
| Chancenkarte (§ 20a AufenthG) | Fachkräfte oder Bewerber mit ausreichender Punktzahl | Jobsuche vor Ort, Nebenjob bis 20 Stunden pro Woche, gesicherter Lebensunterhalt |
| Westbalkanregelung (§ 26 Abs. 2 BeschV) | Menschen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien | Arbeitsvertrag, keine Qualifikation nötig, bis zu 50.000 Zustimmungen pro Jahr, ab 2027 geplant 25.000 |
Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist oft der Engpass. 2025 bearbeiteten die zuständigen Stellen 102.900 Verfahren, 86.600 Anträge endeten mit einem positiven Bescheid, am häufigsten für Pflegefachkräfte. Verlangt die Behörde eine Ausgleichsmaßnahme, kann das Verfahren lange dauern. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung vergingen bis 2021 im Schnitt 490 Tage zwischen dem Auflagenbescheid und der endgültigen Anerkennung.
Unternehmen, die über die Westbalkanregelung einstellen, sollten ihre Anträge nicht aufschieben. Die Bundesagentur verteilt die Zustimmungen auf Monate und Staatsangehörigkeiten. Ist das Monatskontingent eines Herkunftslands ausgeschöpft, bleibt der Antrag liegen. Die Arbeitsagentur nennt selbst das Beispiel eines Antrags für Beschäftigte aus dem Kosovo, der im Juni gestellt wird und erst im Dezember eine Vorabzustimmung erhält.
Wohnraum entscheidet oft darüber, ob neue Kolleginnen und Kollegen bleiben. Zwei der wichtigsten Gründe für einen Wegzug, Bürokratie und Wohnungsmarkt, lassen sich im Betrieb zumindest abfedern. Helfen können Unterstützung bei der Wohnungssuche, Begleitung zu Behördenterminen und Sprachkurse während der Arbeitszeit. Langfristig bindet die Staatsbürgerschaft. Nach fünf Jahren Aufenthalt ist eine Einbürgerung möglich, der bisherige Pass darf bleiben.
Eine Gründergeschichte
Die Geschichte der Einwanderung ist auch eine Gründergeschichte. 2025 hatten laut KfW-Gründungsmonitor 34 Prozent aller Gründerinnen und Gründer eine Einwanderungsgeschichte, in der Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren liegt der Anteil bei 28 Prozent. Uğur Şahin kam 1969 mit vier Jahren nach Köln, sein Vater arbeitete bei Ford am Fließband. Jahrzehnte später gründete der Sohn gemeinsam mit Özlem Türeci das Mainzer Unternehmen BioNTech.
Wie 1955 fehlen Deutschland die Arbeitskräfte, diesmal wegen der Demografie. Sieben Jahrzehnte Erfahrung zeigen, dass aus gerufenen Arbeitskräften Nachbarn, Kolleginnen und Unternehmer werden. Ein Land, das diese Menschen von Anfang an als Mitbürger einplant, gewinnt mehr als Arbeitsstunden.
- Planbar rekrutieren: Das beschleunigte Fachkräfteverfahren kostet 411 Euro und sichert einen Visatermin binnen drei Wochen.
- Anerkennung früh starten: Mit Ausgleichsmaßnahme vergingen bis 2021 im Schnitt 490 Tage bis zur Anerkennung.
- Bindung zählt: Hilfe bei Wohnung, Behörden und Einbürgerung kann Fachkräfte im Betrieb halten.
Glossar: 15 wichtige Fachbegriffe zur Einwanderung

Anerkennungspartnerschaft
Anerkennungspartnerschaft heißt ein Aufenthaltstitel nach Paragraf 16d Absatz 3 Aufenthaltsgesetz. Fachkräfte mit einer im Herkunftsland anerkannten, mindestens zweijährigen Ausbildung oder einem Hochschulabschluss dürfen einreisen und arbeiten, während das Anerkennungsverfahren läuft. Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die nötigen Qualifizierungsmaßnahmen im Arbeitsverhältnis zu ermöglichen.
Anwerbeabkommen
Anwerbeabkommen sind zwischenstaatliche Verträge, mit denen die Bundesrepublik zwischen 1955 und 1968 Arbeitskräfte aus Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei, Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien holte. Den Anstoß gaben jeweils die Herkunftsländer, bis 1973 kamen rund 14 Millionen Menschen.
Anwerbestopp
Anwerbestopp bezeichnet die Anordnung von Arbeitsminister Walter Arendt vom 23. November 1973, keine Arbeitskräfte aus Staaten außerhalb der damaligen Europäischen Gemeinschaft mehr zu vermitteln. Der Stopp sollte die Zahl der Ausländer senken, führte aber dazu, dass viele Angeworbene blieben und ihre Familien nachholten.
Arbeitnehmerfreizügigkeit
Arbeitnehmerfreizügigkeit ist das Recht von EU-Bürgern, in jedem Mitgliedstaat ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten. Deutschland schöpfte nach der Osterweiterung die Übergangsfristen voll aus: Für Polen und sieben weitere Staaten galt die Freizügigkeit ab dem 1. Mai 2011, für Rumänien und Bulgarien ab dem 1. Januar 2014.
Asylkompromiss
Asylkompromiss nennt man die Grundgesetzänderung von 1993, auf die sich Union, SPD und FDP im Dezember 1992 geeinigt hatten. Artikel 16a schränkte das Asylrecht ein: Asylsuchende, die über einen sicheren Drittstaat einreisen, können sich grundsätzlich nicht mehr auf das Grundrecht berufen. Der Bundestag stimmte am 26. Mai 1993 mit 521 zu 132 Stimmen zu.
Beschleunigtes Fachkräfteverfahren
Beschleunigtes Fachkräfteverfahren heißt das Verfahren nach Paragraf 81a Aufenthaltsgesetz, bei dem der Arbeitgeber mit Vollmacht der Fachkraft die Einreise bei der Ausländerbehörde vorbereitet. Die Gebühr beträgt 411 Euro, nach der Vorabzustimmung folgt binnen drei Wochen ein Termin bei der Auslandsvertretung.
Blaue Karte EU
Blaue Karte EU heißt der Aufenthaltstitel für Fachkräfte mit Hochschulabschluss aus Drittstaaten, in Deutschland seit dem 1. August 2012 geregelt, heute in Paragraf 18g Aufenthaltsgesetz. 2026 setzt die Karte ein Bruttojahresgehalt von 50.700 Euro voraus, in Mangelberufen und für Berufseinsteiger 45.934,20 Euro.
Chancenkarte
Chancenkarte nennt sich die Aufenthaltserlaubnis zur Arbeitssuche nach Paragraf 20a Aufenthaltsgesetz, eingeführt am 1. Juni 2024. Fachkräfte oder Bewerber mit ausreichender Punktzahl für Sprache, Alter und Berufserfahrung dürfen vor Ort suchen und nebenher bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten. 2025 wurden rund 17.500 Chancenkarten erteilt.
Engpassberuf
Engpassberuf ist ein Beruf, in dem die Bundesagentur für Arbeit in ihrer jährlichen Engpassanalyse einen Mangel an Arbeitskräften feststellt, etwa in der Pflege, im Handwerk oder bei Berufskraftfahrern. Der Anteil ausländischer Beschäftigter in Engpassberufen stieg von 7 Prozent im Jahr 2014 auf rund 14 Prozent im Jahr 2025.
Gastarbeiter
Gastarbeiter war die zeitgenössische Bezeichnung für die angeworbenen ausländischen Arbeitskräfte der Jahre 1955 bis 1973. Der Begriff drückte die Erwartung aus, die Menschen würden nach einigen Jahren zurückkehren. Viele blieben dauerhaft, weshalb der Begriff heute oft in Anführungszeichen steht.
Lastenausgleich
Lastenausgleich heißt die Entschädigung für Vertriebene und Kriegsgeschädigte nach dem Lastenausgleichsgesetz, das am 1. September 1952 in Kraft trat. Bis Ende 1993 flossen Leistungen von 123 Milliarden D-Mark. Der Ausgleich half, rund acht Millionen Vertriebene in die westdeutsche Gesellschaft einzugliedern.
Nettozuwanderung
Nettozuwanderung ist der Saldo aus Zuzügen nach Deutschland und Fortzügen ins Ausland in einem Zeitraum. 2025 zogen 1,48 Millionen Menschen zu und 1,25 Millionen fort, die Nettozuwanderung lag damit bei 235.000. Den Rekord hält das Jahr 2022 mit 1,46 Millionen.
Spätaussiedler
Spätaussiedler sind Menschen deutscher Volkszugehörigkeit aus Osteuropa und der früheren Sowjetunion, die mit dem Recht auf die deutsche Staatsangehörigkeit einreisen. Seit 1950 registrierte das Bundesverwaltungsamt 4,58 Millionen Aussiedler und Spätaussiedler, im Spitzenjahr 1990 kamen 397.073.
Vertragsarbeiter
Vertragsarbeiter hießen die ausländischen Arbeitskräfte der DDR, die auf Grundlage von Regierungsabkommen befristet beschäftigt wurden, vor allem aus Vietnam und Mosambik. 1989 lebten fast 94.000 Vertragsarbeiter in der DDR, nach der Wiedervereinigung verließ die Mehrheit das Land.
Westbalkanregelung
Westbalkanregelung bezeichnet den Arbeitsmarktzugang nach Paragraf 26 Absatz 2 Beschäftigungsverordnung für Menschen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Nötig ist ein Arbeitsvertrag, aber kein anerkannter Abschluss. Das Kontingent liegt bei 50.000 Zustimmungen pro Jahr, ab 2027 plant die Regierung 25.000.
FAQ: „Es kommen Menschen“: Deutschlands Einwanderungsgeschichte

Wie viele Einwanderer leben in Deutschland?
2025 lebten in Deutschland rund 21,8 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte, 26,3 Prozent der Bevölkerung. 16,4 Millionen sind selbst eingewandert, 5,4 Millionen sind in Deutschland geborene Kinder zweier eingewanderter Eltern. Die meisten Eingewanderten wurden in Polen, der Türkei, der Ukraine, Russland und Syrien geboren.
Wie viele Ausländer arbeiten in Deutschland?
Im Juni 2026 hatten nach vorläufigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit rund 6,02 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einen ausländischen Pass, 17,3 Prozent aller Beschäftigten. Zählt man Eingebürgerte und Kinder eingewanderter Eltern mit, hatten 2025 rund 11,4 Millionen Erwerbstätige eine Einwanderungsgeschichte, gut jeder vierte.
Haben Gastarbeiter Deutschland wieder aufgebaut?
Die Gastarbeiter haben Deutschland nur zum Teil wieder aufgebaut. Den Wiederaufbau der ersten Nachkriegsjahre leisteten vor allem Einheimische, Vertriebene und Flüchtlinge aus der DDR, 1954 arbeiteten erst 73.000 Ausländer in der Bundesrepublik. Die angeworbenen Arbeitskräfte hielten ab den 1960er Jahren den Boom in Bergbau, Autoindustrie und Bau am Laufen, 1973 stellten sie 11,9 Prozent aller Beschäftigten.
Wann kamen die ersten Gastarbeiter nach Deutschland?
Die ersten angeworbenen Arbeitskräfte kamen nach dem Anwerbeabkommen mit Italien vom 20. Dezember 1955 ab 1956 in die Bundesrepublik. Größere Zahlen folgten nach dem Mauerbau 1961, als der Zuzug aus der DDR ausblieb. Die ersten 55 türkischen Bergleute landeten am 27. November 1961 in Düsseldorf.
Warum braucht Deutschland Zuwanderung?
Deutschland braucht Zuwanderung, weil mehr Erwerbstätige in Rente gehen, als junge Menschen nachrücken: Bis 2040 erreichen 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter. Seit 2023 sinkt die Zahl deutscher Beschäftigter, das Beschäftigungswachstum kommt seit 2024 allein von Ausländern. Forscher beziffern den Bedarf auf 288.000 bis 400.000 Menschen netto pro Jahr.
Was ist der Unterschied zwischen Einwanderungsgeschichte und Migrationshintergrund?
Eine Einwanderungsgeschichte haben Menschen, die selbst seit 1950 eingewandert sind oder deren beide Eltern eingewandert sind. Der ältere Begriff Migrationshintergrund fasst weiter, dafür genügt ein Elternteil ohne deutsche Staatsangehörigkeit bei Geburt. 2025 hatten 26,3 Prozent der Bevölkerung eine Einwanderungsgeschichte, 31,1 Prozent einen Migrationshintergrund.
Quellen
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung N066: Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte 2025 in vielen Mangelberufen überdurchschnittlich stark vertreten | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_N066_13.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Statistischer Bericht: Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte, Erstergebnisse 2025 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Publikationen/Downloads-Migration/statistischer-bericht-einwanderungsgeschichte-erst-5122126257005.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 128 vom 13. April 2026: Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_128_125.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte und Migrationshintergrund | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/migrationshintergrund.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Statistischer Bericht: Bevölkerung nach Migrationshintergrund, Erstergebnisse 2025 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Publikationen/Downloads-Migration/statistischer-bericht-migrationshintergrund-erst-2010220257005.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland 1950 bis 2025 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Wanderungen/Tabellen/wanderungen-zwischen-deutschland-und-dem-ausland-jahr-02.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 184: Nettozuwanderung 2025 deutlich gesunken | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_184_12411.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Wanderungen nach Berichtsmonaten und Nationalität | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Wanderungen/Tabellen/monat-01-zeitreihe.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Wanderungen im Juni 2026 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Wanderungen/Wanderungsueberschuss.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Ausländische Bevölkerung nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/auslaendische-bevoelkerung-geschlecht.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung N039: 13,3 Millionen Erwerbspersonen erreichen in den nächsten 15 Jahren das gesetzliche Rentenalter | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N039_13.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 446: 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_446_12.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Annahmen und Ergebnisse der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/annahmen_ergebnisse_16te_kBv.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Einbürgerungsstatistik: endgültige Ergebnisse 2025 | https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/auslaenderstatistik-einbuergerung.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 186: Einbürgerungen 2025 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_186_125.html | besucht am 28.09.2026
Statistisches Bundesamt | Pressemitteilung Nr. 295: 10 % mehr Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse 2025 | https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/08/PD26_295_212.html | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Migrationsmonitor Deutschland, Berichtsmonat August 2026 | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/Aktuell/migrationsmonitor/migrationsmonitor/migrationsmonitor-d-0-xlsx.xlsx?__blob=publicationFile&v=1 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Zunehmende Bedeutung der Zuwanderung für die Beschäftigungsentwicklung | https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Migration/Personen-nach-Staatsangehoerigkeiten/Generische-Publikationen/Zunehmende-Bedeutung-der-Zuwanderung-fuer-Beschaeftigungsentwicklung.pdf?__blob=publicationFile&v=2 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Presseinfo Nr. 25: Beschäftigungswachstum wird von ausländischen Arbeitnehmern getragen | https://www.arbeitsagentur.de/presse/2026-25-beschaeftigungswachstum-wird-von-auslaendischen-arbeitnehmern-getragen | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt August 2026 | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202608/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202608-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=1 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Presseinfo Nr. 16: Jede fünfte Pflegekraft hat ausländische Staatsangehörigkeit | https://www.arbeitsagentur.de/presse/2026-16-tag-der-pflege-jede-fuenfte-pflegekraft-hat-auslaendische-staatsangehoerigkeit | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Arbeitsmarktsituation in Pflegeberufen, Mai 2026 | https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/Generische-Publikationen/Arbeitsmarktsituation-in-Pflegeberufen.pdf?__blob=publicationFile&v=23 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Beschäftigte nach Berufen, Stichtag 31.12.2025 | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202512/iiia6/beschaeftigung-sozbe-bo-heft/bo-heft-d-0-202512-xlsx.xlsx?__blob=publicationFile&v=1 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Beschäftigte nach Wirtschaftszweigen, Stichtag 31.12.2025 | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202512/iiia6/beschaeftigung-sozbe-wz-heft/wz-heft-d-0-202512-xlsx.xlsx?__blob=publicationFile&v=2 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Beschäftigte nach Wirtschaftszweigen, Stichtag 31.12.2015 | https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201512/iiia6/beschaeftigung-sozbe-wz-heft/wz-heft-d-0-201512-xlsx.xlsx?__blob=publicationFile&v=1 | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | ZAV-Newsletter 03/2026: Blaue Karte EU | https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/zav/working-and-living-in-germany/newsletter-iss/03-2026/blaue-karte | besucht am 28.09.2026
Bundesagentur für Arbeit | Westbalkanregelung | https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/fachkraefte-ausland/westbalkanregelung | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Zuwanderungsmonitor August 2026 | https://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Zuwanderungsmonitor.pdf | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Kurzbericht 17/2025: 10 Jahre Fluchtmigration 2015 | https://doku.iab.de/kurzber/2025/kb2025-17.pdf | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Presseinfo: Beschäftigungsquote von Geflüchteten nähert sich dem Durchschnitt an | https://iab.de/presseinfo/10-jahre-fluchtmigration-beschaeftigungsquote-von-gefluechteten-naehert-sich-dem-durchschnitt-in-deutschland-an/ | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Kurzbericht 3/2026: Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter | https://doku.iab.de/kurzber/2026/kb2026-03.pdf | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Presseinfo: Nur mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 400.000 Personen bleibt das Arbeitskräfteangebot konstant | https://iab.de/presseinfo/nur-mit-einer-jaehrlichen-nettozuwanderung-von-400-000-personen-bleibt-das-arbeitskraefteangebot-langfristig-konstant/ | besucht am 28.09.2026
IAB-Forum | Bei der Arbeitskräftesicherung gilt es, jeden Hebel zu nutzen | https://iab-forum.de/bei-der-arbeitskraeftesicherung-gilt-es-jeden-hebel-zu-nutzen/ | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Presseinfo: IAB-Prognose für 2026 und 2027 | https://iab.de/presseinfo/iab-prognose-fuer-2026-2027-erwerbstaetigkeit-schrumpft-trotz-besserer-konjunktur/ | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Presseinfo: Ausländische Beschäftigte sichern Beschäftigungswachstum auf Helfer- und Fachkräfteniveau | https://iab.de/presseinfo/auslaendische-beschaeftigte-sichern-beschaeftigungswachstum-auf-helfer-und-fachkraefteniveau/ | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Presseinfo: Ein Viertel der Eingewanderten zieht Auswanderung in Betracht | https://iab.de/presseinfo/ein-viertel-der-eingewanderten-in-deutschland-zieht-auswanderung-in-betracht/ | besucht am 28.09.2026
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | Kurzbericht 10/2026: Wer bleibt, wer geht | https://doku.iab.de/kurzber/2026/kb2026-10.pdf | besucht am 28.09.2026
Bertelsmann Stiftung | Pressemitteilung: Deutschland braucht weiter Zuwanderung, um den Bedarf an Arbeitskräften bis 2040 zu decken | https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Presse/20241126_Pressemitteilung_Deutschland-braucht-weiter-Zuwanderung-um-den-Bedarf-an-Arbeitskraeften-bis-2040-zu-decken.pdf | besucht am 28.09.2026
Bertelsmann Stiftung | Zuwanderung und Arbeitsmarkt: Eine Analyse für Deutschland und die Bundesländer | https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Migration_fair_gestalten/Zuwanderung_und_Arbeitsmarkt_Kubis_Schneider_2024.pdf | besucht am 28.09.2026
Bundesärztekammer | Ärztestatistik zum 31.12.2025 | https://www.bundesaerztekammer.de/baek/ueber-uns/aerztestatistik/2025 | besucht am 28.09.2026
Bundeszahnärztekammer | Nachgezählt: Daten und Zahlen | https://www.bzaek.de/ueber-uns/daten-und-zahlen/nachgezaehlt.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Arbeit und Soziales | Arbeitsschutzkontrollgesetz | https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/arbeitsschutzkontrollgesetz.html | besucht am 28.09.2026
WSI, Hans-Böckler-Stiftung | Study Nr. 41: Neue Arbeitswelt in der Fleischindustrie? | https://www.boeckler.de/fpdf/HBS-009091/p_wsi_studies_41_2025.pdf | besucht am 28.09.2026
Bundesamt für Logistik und Mobilität | Mautverkehr KOMPAKT, Ausgabe August 2026 | https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsdatenmanagement/Mautverkehr_KOMPAKT/Mautverkehr_KOMPAKT_Monatsausgaben_2026/Mautverkehr_KOMPAKT_Ausgabe_August_2026.pdf?__blob=publicationFile&v=2 | besucht am 28.09.2026
Zentralverband Deutsches Baugewerbe | Tausende Jobs in Gefahr: Baugewerbe kritisiert Regierungspläne zur Westbalkanregelung | https://www.presseportal.de/pm/33001/6358507 | besucht am 28.09.2026
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge | Aktuelle Zahlen Asyl, August 2026 | https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/AsylinZahlen/aktuelle-zahlen-august-2026.pdf?__blob=publicationFile | besucht am 28.09.2026
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge | Pressemitteilung vom 31.03.2026: Bildungs- und Erwerbsmigration im ersten Halbjahr 2025 | https://www.bamf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/260331-bildungs-und-erwerbsmigration-hj-2025.html | besucht am 28.09.2026
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge | Das Bundesamt in Zahlen 2024 | https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/BundesamtinZahlen/bundesamt-in-zahlen-2024.pdf?__blob=publicationFile | besucht am 28.09.2026
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge | Migrationsbericht 2005 | https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Migrationsberichte/migrationsbericht-2005.pdf?__blob=publicationFile | besucht am 28.09.2026
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge | Forschungsbericht 27: Die Blaue Karte EU in Deutschland | https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb27-blaue-karte-eu.pdf | besucht am 28.09.2026
Auswärtiges Amt | Statistik zu Visa und Fachkräfteeinwanderung | https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/visa-und-aufenthalt/2231558-2231558 | besucht am 28.09.2026
Auswärtiges Amt, Politisches Archiv | Wie Deutschland Einwanderungsland wurde: 70 Jahre Anwerbeabkommen | https://archiv.diplo.de/arc-de/das-politische-archiv/das-besondere-dokument/70-jahre-anwerbeabkommen-2748034 | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Erstes Anwerbeabkommen vor 65 Jahren | https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/324552/erstes-anwerbeabkommen-vor-65-jahren/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Vor 60 Jahren: Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei | https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/342651/vor-60-jahren-anwerbeabkommen-zwischen-der-bundesrepublik-deutschland-und-der-tuerkei/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Anwerbestopp 1973 | https://www.bpb.de/themen/migration-integration/anwerbeabkommen/43270/anwerbestopp-1973/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Geschichte der Migration in Deutschland | https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/252241/geschichte-der-migration-in-deutschland/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Osteuropäische Arbeitskräfte in Deutschland vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart | https://www.bpb.de/themen/migration-integration/regionalprofile/deutschland/328520/osteuropaeische-arbeitskraefte-in-deutschland-vom-spaeten-19-jahrhundert-bis-in-die-gegenwart/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit | https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/der-zweite-weltkrieg/199405/kriegswirtschaft-und-zwangsarbeit/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Aus Politik und Zeitgeschichte 28/1996: Die Vertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland | https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/537753/die-vertriebenen-in-der-bundesrepublik-deutschland-flucht-vertreibung-aufnahme-und-integration/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | DDR kompakt: Fluchtbewegung | https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/ddr-kompakt/521542/fluchtbewegung/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Deutschland-Chronik: 3. Februar 1982 | https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/deutschland-chronik/131906/3-februar-1982/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Deutschland-Chronik: 1. Januar 2000 | https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/deutschland-chronik/132672/1-januar-2000/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Vor zwanzig Jahren: Einschränkung des Asylrechts 1993 | https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/160780/vor-zwanzig-jahren-einschraenkung-des-asylrechts-1993/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Vor 30 Jahren: Die rassistisch motivierten Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen | https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/254347/vor-30-jahren-die-rassistisch-motivierten-ausschreitungen-von-rostock-lichtenhagen/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | 29. Mai 1993: Brandanschlag in Solingen | https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/161980/29-mai-1993-brandanschlag-in-solingen/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Geduldet und rückgeführt: Bosnische Kriegsflüchtlinge | https://www.bpb.de/themen/migration-integration/regionalprofile/517151/geduldet-und-rueckgefuehrt/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Zwischen Rückkehr in die Heimatländer und Existenzsicherung vor Ort | https://www.bpb.de/themen/deutsche-einheit/migrantische-perspektiven/325194/zwischen-rueckkehr-in-die-heimatlaender-und-existenzsicherung-vor-ort/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | Mauerfall und Deutsche Einheit aus Perspektive mosambikanischer Migrantinnen und Migranten | https://www.bpb.de/themen/deutsche-einheit/migrantische-perspektiven/322909/mauerfall-und-deutsche-einheit-aus-perspektive-mosambikanischer-migrantinnen-und-migranten/ | besucht am 28.09.2026
Bundeszentrale für politische Bildung | 10 Jahre Arbeitnehmerfreizügigkeit für die EU-Beitrittsstaaten von 2004 | https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/332227/10-jahre-arbeitnehmerfreizuegigkeit-fuer-die-eu-beitrittsstaaten-von-2004/ | besucht am 28.09.2026
Vertretung der EU-Kommission in Deutschland | Fragen und Antworten zur Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Januar 2014 | https://germany.representation.ec.europa.eu/news/fragen-und-antworten-zur-arbeitnehmerfreizugigkeit-ab-1-januar-2014-2014-01-03_de | besucht am 28.09.2026
Bundesarchiv | Zwangsarbeit im NS-Staat: Industrialisierung bis zum Ersten Weltkrieg | https://apps.bundesarchiv.de/zwangsarbeit/geschichte/kaiserreich/industrialisierung/index.html | besucht am 28.09.2026
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft | NS-Zwangsarbeit | https://www.stiftung-evz.de/themen/ns-zwangsarbeit/ | besucht am 28.09.2026
Landeshauptstadt Potsdam | Das Edikt von Potsdam von 1685 | https://www.potsdam.de/de/das-edikt-von-potsdam-von-1685 | besucht am 28.09.2026
German History Intersections, Deutsches Historisches Institut Washington | Edikt von Potsdam (29. Oktober 1685) | https://germanhistory-intersections.org/de/migration/ghis:document-34 | besucht am 28.09.2026
Deutsches Historisches Museum | Zuwanderungsland Deutschland: Die Hugenotten | https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/zuwanderungsland-deutschland/hugenotten/ | besucht am 28.09.2026
Hugenottenmuseum Berlin | Die Dauerausstellung | https://www.hugenottenmuseum-berlin.de/dauerausstellung/die-dauerausstellung-im-hugenottenmuseum-berlin | besucht am 28.09.2026
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg | Die ersten Kreuzberger | https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/ueber-den-bezirk/historisches/die_ersten_kreuzberger_-_autor_martin_duspohl.pdf | besucht am 28.09.2026
Ulrich Herbert, FernUniversität in Hagen | Ausländische Arbeitskräfte in Deutschland 1880 bis 1918 | https://vu.fernuni-hagen.de/lvuweb/lvu/file/FeU/KSW/2020WS/34245/oeffentlich/34245-6-02-S1_Vorschau.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutsches Historisches Museum | Zuwanderungsland Deutschland: Ruhrpolen | https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/zuwanderungsland-deutschland/migrationen/rooms/0306.htm | besucht am 28.09.2026
Deutsches Historisches Museum | LeMO: Zwangsarbeit | https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/industrie-und-wirtschaft/zwangsarbeit | besucht am 28.09.2026
German History Docs, Deutsches Historisches Institut Washington | Vertriebene in den Bundesländern 1950 und 1961 | https://germanhistorydocs.org/de/die-besatzungszeit-und-die-entstehung-zweier-staaten-1945-1961/vertriebene-in-den-bundeslaendern-1950-und-1961 | besucht am 28.09.2026
Stiftung Haus der Geschichte | LeMO: Flucht und Vertreibung | https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/alltag/flucht-und-vertreibung.html | besucht am 28.09.2026
Stiftung Haus der Geschichte | LeMO: Flucht und Notaufnahme | https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/mauerbau/flucht-und-notaufnahme.html | besucht am 28.09.2026
Stiftung Haus der Geschichte | LeMO: Moped als Begrüßungsgeschenk für den millionsten Gastarbeiter | https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/technisches-geraet-moped-millionster-gastarbeiter.html | besucht am 28.09.2026
zeitgeschichte-online | Ulrich Herbert: Krisenzeichen. Anwerbestopp für ausländische Arbeitnehmer 1973 | https://zeitgeschichte-online.de/kommentar/krisenzeichen | besucht am 28.09.2026
Institut für Zeitgeschichte | Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 1/2014: Die Bergbaugewerkschaft und die Gastarbeiter | https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2014_1_2_seidel.pdf | besucht am 28.09.2026
Stadt Wolfsburg, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation | Isolation im Campo: Das Italienerdorf | https://www.wolfsburg.de/en/kultur/geschichte/izs/das-portal/historische-orte/izs-italiener-dorf | besucht am 28.09.2026
Hans-Böckler-Stiftung | Magazin Mitbestimmung: Streik, ganz wild | https://www.boeckler.de/de/magazin-mitbestimmung-2744-streik-ganz-wild-21488.htm | besucht am 28.09.2026
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg | Phasen der Einwanderung | https://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/phasen-der-einwanderung | besucht am 28.09.2026
Berliner Zeitung | Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch 1965 zum Thema Immigration | https://www.berliner-zeitung.de/der-schweizer-schriftsteller-max-frisch-1965-zum-thema-immigration-und-es-kommen-menschen-li.11810 | besucht am 28.09.2026
Schweizerisches Literaturarchiv, HelveticArchives | Siamo italiani. Gespräche mit italienischen Arbeitern in der Schweiz. Mit einem Vorwort von Max Frisch | https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?ID=558824 | besucht am 28.09.2026
German History Intersections, Deutsches Historisches Institut Washington | Das Kühn-Memorandum (September 1979) | https://germanhistory-intersections.org/de/migration/ghis:document-125 | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Plenarprotokoll 9/121 vom 13. Oktober 1982 | https://dserver.bundestag.de/btp/09/09121.pdf | besucht am 28.09.2026
Jochen Oltmer, Niedersächsische Staatskanzlei | Migration als gesellschaftliche und politische Herausforderung in Deutschland | https://www.stk.niedersachsen.de/download/106272 | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Rückkehrhilfegesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/r_ckhg/BJNR113770983.html | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste | WD 6 – 3000 – 063/25: Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern | https://www.bundestag.de/resource/blob/1129490/WD-6-063-25.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Drucksache 10/2497: Antwort der Bundesregierung zur Rückkehrhilfe | https://dserver.bundestag.de/btd/10/024/1002497.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Drucksache 19/14658: Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter der DDR | https://dserver.bundestag.de/btd/19/146/1914658.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutsches Historisches Museum | Zuwanderungsland Deutschland: Vertragsarbeiter in der DDR | https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/zuwanderungsland-deutschland/migrationen/rooms/0602.htm | besucht am 28.09.2026
Heinrich-Böll-Stiftung | Vietnamesische Vertragsarbeiter und Vertragsarbeiterinnen in Deutschland | https://www.boell.de/de/2020/04/24/vietnamesische-vertragsarbeiterinnen-deutschland | besucht am 28.09.2026
Bundesverwaltungsamt | Spätaussiedler und ihre Angehörigen, Zeitreihe 1950 bis 2024 | https://www.bva.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Buerger/Migration-Integration/Spaetaussiedler/Statistik/Zeitreihe_1950_2024.pdf?__blob=publicationFile | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Lastenausgleichsgesetz | https://www.gesetze-im-internet.de/lag/BJNR004460952.html | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Datenhandbuch, Kapitel 13.3: Geänderte Grundgesetzartikel | https://www.bundestag.de/resource/blob/272510/6c2da28be89603c3ed8f4199a0ccb4b5/Kapitel_13_03_Ge__nderte_Grundgesetzartikel-pdf-data.pdf | besucht am 28.09.2026
Unabhängige Kommission Zuwanderung | Zuwanderung gestalten, Integration fördern (Zusammenfassung) | http://www.fluechtlingsrat.org/download/berkommzusfas.pdf | besucht am 28.09.2026
Sachverständigenrat für Integration und Migration | Glossar: Integrationskurs | https://www.svr-migration.de/glossar/integrationskurs/ | besucht am 28.09.2026
Bundesgesetzblatt | Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts, BGBl. 2024 I Nr. 104 | https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2024/104/VO.html | besucht am 28.09.2026
Bundesgesetzblatt | Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes, BGBl. 2025 I Nr. 256 | https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2025/256/VO.html | besucht am 28.09.2026
Bundesgesetzblatt | Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten, BGBl. 2025 I Nr. 173 | https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2025/173/VO.html | besucht am 28.09.2026
Bundesgesetzblatt | GEAS-Anpassungsgesetz, BGBl. 2026 I Nr. 111 | https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/111/VO.html | besucht am 28.09.2026
Bundesgesetzblatt | Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung, BGBl. 2023 I Nr. 217 | https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2023/217/VO.html | besucht am 28.09.2026
Verwaltungsgericht Berlin | Pressemitteilung 32/2025: Zurückweisung an der Grenze rechtswidrig | https://www.berlin.de/gerichte/verwaltungsgericht/presse/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1565917.php | besucht am 28.09.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung | Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 | https://www.bibb.de/dienst/publikationen/download/21037 | besucht am 28.09.2026
Bundesinstitut für Berufsbildung | Studie zur Dauer der Anerkennungsverfahren aktualisiert | https://www.bibb.de/de/169373.php | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Drucksache 21/6280: Bericht über Flüchtlings- und Integrationskosten 2025 | https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106280.pdf | besucht am 28.09.2026
Deutscher Bundestag | Drucksache 21/330: Bericht über Flüchtlings- und Integrationskosten 2024 | https://dserver.bundestag.de/btd/21/003/2100330.pdf | besucht am 28.09.2026
ZEW, Holger Bonin | Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt | https://www.zew.de/fileadmin/FTP/gutachten/ZEW_BeitragZuwanderungStaatshaushalt2014.pdf | besucht am 28.09.2026
OECD | International Migration Outlook 2021 | https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2021/10/international-migration-outlook-2021_ea4f9277/29f23e9d-en.pdf | besucht am 28.09.2026
Stiftung Marktwirtschaft | Argumente Nr. 173: Ehrbarer Staat? Fokus Migration | https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/wp-content/uploads/2024/08/Argument_173_Ehrbarer_Staat_2024_WEB_neu.pdf | besucht am 28.09.2026
Mediendienst Integration | Expertise Martin Werding: Migration und ihr Beitrag zum Staatshaushalt | https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Expertise_Werding_Kosten_Einnahmen_Migration_Beitrag_Staatshaushalt_Mediendienst.pdf | besucht am 28.09.2026
Sachverständigenrat für Integration und Migration | Jahresgutachten 2026: Wohnen im Einwanderungsland | https://www.svr-migration.de/presse/jahresgutachten-2026/ | besucht am 28.09.2026
Mediendienst Integration | Viele Kommunen sind nicht mehr am Limit | https://mediendienst-integration.de/news/viele-kommunen-sind-nicht-mehr-am-limit/ | besucht am 28.09.2026
OECD | Measuring and assessing talent attractiveness in OECD countries, second edition | https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2025/04/measuring-and-assessing-talent-attractiveness-in-oecd-countries-second-edition_bed07946/133b6085-en.pdf | besucht am 28.09.2026
InterNations | Expat Insider 2026: Germany | https://www.internations.org/expat-insider/2026/germany-2026 | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium für Arbeit und Soziales | Eckpunkte zum Aufbau einer Work-and-Stay-Agentur | https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fachkraeftestrategie/eckpunkte-work-stay.pdf?__blob=publicationFile&v=2 | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Aufenthaltsgesetz § 16d: Maßnahmen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen | https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__16d.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Aufenthaltsgesetz § 18a: Fachkräfte mit Berufsausbildung | https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__18a.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Aufenthaltsgesetz § 20a: Chancenkarte | https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__20a.html | besucht am 28.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Aufenthaltsgesetz § 81a: Beschleunigtes Fachkräfteverfahren | https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__81a.html | besucht am 28.09.2026
IHK Frankfurt am Main | Das beschleunigte Fachkräfteverfahren | https://www.frankfurt-main.ihk.de/hauptnavigation/wirtschaftspolitik/fachkraefte-demografie-und-arbeitsmarkt/auslaendische-fachkraefte/das-beschleunigte-fachkraefteverfahren-81a-aufenthg–6602812 | besucht am 28.09.2026
KfW Research | KfW-Gründungsmonitor 2026 | https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/KfW-Gr%C3%BCndungsmonitor-2026.pdf | besucht am 28.09.2026
CORRECTIV | 60 Jahre Anwerbeabkommen: Uğur Şahin | https://60-jahre-anwerbeabkommen.de/je-komplexer-eine-aufgabe-war-desto-mehr-freute-ich-mich-darauf-sie-zu-losen-die-mathematik-hat-mich-gepragt/ | besucht am 28.09.2026