Webdesign Agenturen Schweiz Vergleich
2026
Das sind die besten 61 Anbieter.
Der erste Eindruck einer Website entsteht in Sekunden. Farben, Schriften, Bilder und eine klare Nutzerführung entscheiden, ob Besucher bleiben und Kontakt aufnehmen. Wir haben 61 Webdesign-Agenturen und Design-Studios mit Sitz oder Standort in der Schweiz geprüft. Die Auswahl reicht von kleinen Studios mit eigener Handschrift über Branding- und UX-Agenturen bis zu regionalen Partnern für KMU. Anbieterneutral zeigen wir, wie Sie Portfolios lesen, den Gestaltungsprozess bewerten und typische Fehler bei Nutzungsrechten oder Barrierefreiheit vermeiden.
TEIL ist eine Kreativagentur in Zürich mit den Schwerpunkten Branding, Webdesign und Kampagnen. Das Angebot umfasst digitale Strategie, UX/UI-Design, Websites und Plattformen sowie Content-Struktur und Suchmaschinenoptimierung.
teil.ch
TEIL ist eine Marke der Teil.ch GmbH mit Sitz an der Aemtlerstrasse in Zürich und seit 2005 am Markt. Die Geschäftsleitung besteht aus Alain und Martin Zeiter.
Die Kreativagentur verbindet Strategie, Design und Technologie. Zum Bereich digitale Erlebnisse gehören digitale Strategie und Konzeption, UX/UI-Design und Webdesign, Websites und Plattformen sowie Content-Struktur und Suchmaschinenoptimierung bis zum Betrieb. Zu den Branchen zählen unter anderem Gesundheitswesen, Treuhand und Versicherungen sowie Sport und Events.
Der Weg zum Projekt führt über die Projektanfrage und ein Erstgespräch. Die Agentur ist auch telefonisch erreichbar.
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Was macht eine Webdesign-Agentur?

Eine Webdesign-Agentur übersetzt Ihre Marke in eine gut bedienbare Website. Im Zentrum stehen Nutzerführung, Layout, Typografie, Bildsprache und ein Designsystem, das im CMS weiterlebt.
Webdesign ist mehr als Dekoration. Die Agentur klärt zuerst, wer Ihre Website besucht und welche Aufgabe diese Menschen erledigen wollen. Aus diesen Erkenntnissen entstehen Wireframes, ein klickbarer Prototyp und schliesslich das Screendesign für Smartphone, Tablet und Desktop.
Worin liegt der Unterschied zur klassischen Webagentur? Eine Webagentur betreut häufig das ganze Paket bis zu Hosting und Wartung. Webdesign-Agenturen und Design-Studios setzen den Schwerpunkt auf Gestaltung, UX/UI und Corporate Design. Für die technische Umsetzung nutzen diese Agenturen oft WordPress, Webflow, Craft, Kirby oder TYPO3, teils mit Partnern.
Ein Freelancer kann für ein kleines Redesign genügen. Ein Baukasten liefert schnelle Ergebnisse, bleibt aber an Vorlagen gebunden. Sobald Marke, Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit zusammenkommen, spielt ein spezialisiertes Team seine Stärken aus.
Treffen vier oder mehr der sechs Punkte zu, spricht viel für eine Webdesign-Agentur. Für einen einfachen Onepager mit fertigem Corporate Design reicht oft eine sorgfältige Template-Anpassung.
- Austauschbarer Auftritt: Ihre Website sieht aus wie viele andere und zeigt nicht, wofür Ihre Marke steht.
- Neues Corporate Design: Logo, Farben oder Schriften haben sich geändert und brauchen eine Übersetzung ins Web.
- Schwache Mobilansicht: Auf dem Smartphone wirken Texte gedrängt, Schaltflächen zu klein und Menüs umständlich.
- Wenige Anfragen: Besucher kommen zwar, finden aber nicht zum Kontaktformular oder zur Buchung.
- Wachsende Website: Neue Seiten entstehen laufend und brauchen einheitliche Bausteine statt Einzellösungen.
- Zugänglichkeit gefragt: Kontraste, Schriftgrössen und Tastaturbedienung sollen den WCAG entsprechen.
Treffen vier oder mehr Punkte zu, lohnt sich eine spezialisierte Webdesign-Agentur oder ein Design-Studio. Bei einem einfachen Onepager mit fertigem Corporate Design reicht oft ein gutes Template mit sorgfältiger Anpassung.
6 Probleme, die schwaches Webdesign verursacht

Schwaches Webdesign kostet Vertrauen und Anfragen. Typisch sind ein veraltetes Erscheinungsbild, eine unbrauchbare Mobilansicht, eine zerrissene Marke, versteckte Kontaktwege, fehlende Barrierefreiheit und ein austauschbares Template.
Besucher beurteilen eine Website zuerst nach dem Aussehen und erst danach nach dem Inhalt. Wirkt der Auftritt veraltet oder unruhig, überträgt sich dieser Eindruck auf Ihr Angebot. Auf dem Smartphone verschärft sich das Problem, weil jeder Fehltipp Geduld kostet.
Barrierefreiheit gehört zu gutem Design und ist kein Zusatz. Ausreichende Kontraste, lesbare Schriftgrössen und sichtbare Fokuszustände helfen Menschen mit Seh- oder motorischen Einschränkungen. Von klarer Gestaltung profitieren zudem alle anderen Besucher, etwa bei Sonnenlicht auf dem Handy. Die WCAG des W3C liefern die Messlatte.
Bildsprache, Schriften und Layout stammen aus einer anderen Zeit. Besucher zweifeln an der Aktualität Ihres Angebots.
Winzige Links, verrutschte Spalten und lange Ladezeiten vertreiben Besucher auf dem Smartphone.
Website, Prospekt und Social Media nutzen unterschiedliche Farben und Schriften. Die Wiedererkennung leidet.
Handlungsaufforderungen gehen im Layout unter. Interessierte springen ab, bevor sie Kontakt aufnehmen.
Schwache Kontraste, fehlende Alternativtexte und kleine Schriften sperren Menschen mit Einschränkungen aus.
Ein Standard-Theme ohne Anpassung sieht aus wie bei der Konkurrenz und erzählt nichts über Ihr Unternehmen.
Design-Studio, UX-Agentur oder Full-Service: die Arten von Webdesign-Agenturen

Sechs Typen prägen den Markt: Design-Studios, Branding- und Webagenturen, UX/UI-Agenturen, Webflow- und No-Code-Studios, regionale Webdesign-Agenturen für KMU und Full-Service-Webagenturen. Die Unterschiede liegen in Handschrift, Prozess und technischer Tiefe.
Design-Studios arbeiten oft mit wenigen Köpfen und einer starken visuellen Sprache. Branding- und Webagenturen entwickeln Logo, Corporate Design und Website gemeinsam, was bei einem kompletten Markenauftritt Brüche vermeidet. UX/UI-Agenturen legen den Fokus auf Forschung, Prototypen und Tests.
Webflow-Studios gestalten visuell und schalten Änderungen ohne lange Entwicklungszyklen auf. Regionale Agenturen in Zürich, Bern, Basel, Luzern oder Lausanne begleiten KMU persönlich. Full-Service-Agenturen liefern Design zusammen mit Technik und Betrieb. Die Gegenüberstellung zeigt, wann sich eine Agentur gegenüber einem Baukasten lohnt.
Kleine Teams mit starker Handschrift für Gestaltung, Typografie und digitale Markenauftritte.
Entwickelt Corporate Design und Website in einem Zug, vom Logo bis zum Designsystem.
Nutzerforschung, Prototypen und Tests stehen im Zentrum, oft für Portale und komplexe Websites.
Visuelle Umsetzung ohne klassische Programmierung, schnelle Iterationen und einfache Pflege.
Betreut KMU in der Region persönlich, meist mit WordPress oder einem anderen verbreiteten CMS.
Gestaltung, Entwicklung, Hosting und Wartung unter einem Dach, Design als ein Baustein unter vielen.
- Eigenes Layout statt Vorlage
- UX-Konzept und Prototyp vor der Umsetzung
- Designsystem für spätere Erweiterungen
- Höherer Aufwand und längere Projektdauer
- Schneller Start ohne Fachwissen
- Geringe Anfangskosten
- Wiedererkennbare Vorlagen, wenig Spielraum
- Bindung an die Plattform des Anbieters
2026
Whitepaper:
Webdesign Agenturen Schweiz 2026
Der Leitfaden für Marketing und Geschäftsleitung: Designbriefing, Portfolio-Check und Agenturwahl. Ausserdem Abnahme von Prototyp und Designsystem, Barrierefreiheit nach WCAG, Nutzungsrechte an Schriften und Bildern sowie Kostentreiber in der Schweiz, mit Checkliste für die Übergabe.
Nach Ihrer Bestätigung per E-Mail gelangen Sie direkt zum Download. Datenschutzerklärung
So wählen Sie die passende Webdesign-Agentur aus

Beginnen Sie mit Portfolio und Gestaltungsprozess, prüfen Sie danach CMS-Kompetenz und Pflegbarkeit. Ebenso zählen Barrierefreiheit, mobile Performance, Datenschutz, Mehrsprachigkeit und klar geregelte Nutzungsrechte.
Ein schönes Portfolio sagt noch wenig über den Weg dorthin. Fragen Sie im Erstgespräch, wie die Agentur Zielgruppen erforscht, wie viele Entwürfe sie liefert und wer Feedback einholt. Agenturen mit klarem Prozess zeigen Wireframes und Prototypen aus früheren Projekten.
Achten Sie auf das, was nach dem Start passiert. Ihr Team muss neue Seiten im CMS anlegen können, ohne das Design zu zerstören. Vereinbaren Sie die Herausgabe der Designdateien und klären Sie Lizenzen für Schriften sowie Bilder. Acht Kriterien helfen beim Vergleich der Offerten.
Jede Agentur hat eine erkennbare Gestaltungslinie. Prüfen Sie, ob die Arbeiten vielseitig sind oder alle gleich aussehen. Fragen Sie nach Ergebnissen hinter den schönen Bildern, etwa mehr Anfragen oder kürzere Wege.
Gutes Webdesign beginnt mit Fragen zu Zielgruppen und Aufgaben, nicht mit Farben. Achten Sie auf Workshops, Wireframes, einen klickbaren Prototyp und Tests mit echten Nutzern.
Das schönste Layout nützt wenig, wenn Ihr Team neue Seiten nicht sauber anlegen kann. Fragen Sie, wie das Design als Bausteine in WordPress, Webflow, Craft, Kirby oder TYPO3 landet.
Kontraste, Schriftgrössen, Fokuszustände und Alternativtexte gehören in den Entwurf. Gute Agenturen prüfen ihre Gestaltung gegen die WCAG 2.1 oder 2.2 und kennen den Standard eCH-0059.
Grosse Bilder, Animationen und viele Schriftschnitte bremsen die Seite. Eine erfahrene Agentur gestaltet für das Smartphone zuerst und hält Ladezeit sowie Core Web Vitals im Blick.
Eingebettete Schriften, Videos, Karten und Analysewerkzeuge übertragen oft Daten an Dritte. Die Agentur sollte lokale Einbindung bevorzugen und Ihre Datenschutzerklärung mit den nötigen Angaben versorgen.
Französische und italienische Texte laufen oft länger als deutsche. Schaltflächen, Menüs und Überschriften müssen diese Längen aufnehmen, ohne das Gestaltungsraster zu sprengen.
Die Offerte sollte Anzahl Entwürfe, Korrekturschlaufen und Leistungen klar nennen. Ebenso wichtig sind Rechte an Gestaltung, Designdateien, Schriften und Bildern.
Welches Webdesign-Studio passt zu Ihrer Marke?
Fünf kurze Fragen zu Marke, Gestaltung und Pflege. Ihre persönliche Übersicht kommt per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 61 recherchierten Anbietern ab, nicht nur mit den empfohlenen Anbietern.
Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.
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Vom Moodboard zum Go-live: der Ablauf eines Webdesign-Projekts

Ein Webdesign-Projekt durchläuft sechs Phasen: Designbriefing, Analyse und Moodboard, Wireframes und Prototyp, Screendesign und Designsystem, Umsetzung mit Content sowie Test und Go-live. Freigaben auf Ihrer Seite bestimmen das Tempo.
Die frühen Phasen sparen später Geld. Ein Wireframe lässt sich in Minuten ändern, eine fertig umgesetzte Seite nicht. Testen Sie den Prototyp deshalb mit einigen Personen aus Ihrer Zielgruppe, bevor die Agentur Farben und Bilder ausarbeitet.
Im Screendesign entsteht das Designsystem mit Komponenten, Farben und Typografie. Anschliessend übernimmt das CMS die Bausteine. Vor dem Go-live prüfen Sie Darstellung, Kontraste, Tastaturbedienung und Ladezeit auf echten Geräten. Eine kurze Schulung macht Ihr Redaktionsteam startklar.
Designbriefing
Sie beschreiben Marke, Ziele, Zielgruppen, vorhandenes Corporate Design und Wunschtermin. Beispiele von Websites, die Ihnen gefallen oder missfallen, schärfen das Bild.
Analyse und Moodboard
Die Agentur untersucht Mitbewerber und Nutzerbedürfnisse. Ein Moodboard legt die visuelle Richtung fest.
Wireframes und Prototyp
Skizzen zeigen Aufbau und Nutzerführung. Ein klickbarer Prototyp macht Abläufe testbar, bevor Gestaltungsdetails entstehen.
Screendesign und Designsystem
Farben, Typografie, Bildsprache und Komponenten nehmen Gestalt an. Das Designsystem hält alle Bausteine fest.
Umsetzung und Content
Das Design wandert ins CMS. Parallel entstehen Texte, Bilder und Übersetzungen, die das Layout aufnehmen muss.
Test und Go-live
Sie prüfen Darstellung auf allen Geräten, Barrierefreiheit, Ladezeit und Formulare. Nach der Abnahme schaltet die Agentur die Website auf.
Typische Fehler in Webdesign-Projekten

Viele Projekte stolpern über dieselben Punkte: Gestaltung vor Inhalt, Entscheide nach Geschmack, fehlendes Mobile First, ungeklärte Lizenzen, vergessene Barrierefreiheit, kein Designsystem und endlose Feedbackschlaufen.
Die teuersten Fehler entstehen früh. Ein Entwurf mit Blindtext sieht im Meeting überzeugend aus und scheitert an den echten Überschriften. Ein Gremium mit zehn Meinungen verwässert jedes klare Konzept.
Nutzungsrechte bleiben oft bis zur ersten Abmahnung unbeachtet. Webschriften brauchen eigene Lizenzen, Bilddatenbanken regeln Verwendung und Dauer. Für Angebote des Bundes verlangen das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) und eCH-0059 barrierefreie Gestaltung. Private Unternehmen orientieren sich an den WCAG 2.1 oder 2.2.
Das Layout steht, doch die echten Texte passen nicht hinein. Platzhalter verdecken das Problem bis kurz vor dem Start.
Die Geschäftsleitung wählt den Entwurf, der ihr persönlich gefällt. Die Bedürfnisse der Zielgruppe bleiben aussen vor.
Die Gestaltung entsteht für grosse Bildschirme und wird nachträglich zusammengestaucht. Mobil wirkt alles gedrängt.
Desktop-Lizenzen oder Bilder ohne Nutzungsrecht landen auf der Website. Abmahnungen und Nachlizenzierungen kosten Geld.
Helle Grautöne und dünne Schriften sehen elegant aus, sind aber schwer lesbar. Nachbesserungen greifen tief ins Design ein.
Jede neue Seite entsteht als Einzelstück. Nach einem Jahr wirkt die Website wie ein Flickenteppich.
Immer neue Personen geben Rückmeldungen. Entwürfe drehen sich im Kreis, Budget und Termine geraten ins Rutschen.
Was kostet Webdesign in der Schweiz?

Der Preis hängt von der Zahl der Seitentypen, Entwürfen und Korrekturschlaufen, vom UX-Aufwand, vom Designsystem und von den Sprachen ab. Eine Template-Anpassung liegt am unteren Ende, eine Corporate Website mit Designsystem deutlich höher.
Die grössten Kostentreiber sind individuelle Layouts für viele Seitentypen, Nutzertests und ein dokumentiertes Designsystem. Jede weitere Sprache verlangt Anpassungen an Texten und Layout. Branding von Grund auf erhöht den Aufwand zusätzlich. Seriöse Agenturen nennen einen Preis erst nach einem Briefing.
Rechnen Sie über mehrere Jahre. Lizenzen für Schriften und Bilder, Hosting, Pflege und die Weiterentwicklung des Designs kommen zur Projektsumme hinzu. Achten Sie in der Offerte auf CHF-Preise, die Mehrwertsteuer und die Anzahl inklusive Korrekturschlaufen.
Ein bestehendes Theme erhält Ihre Farben, Schriften und Bilder. Geeignet für einen kompakten Auftritt mit fertigem Corporate Design.
Eigenes Layout auf Basis Ihrer Marke, Wireframes, Screendesign und Umsetzung im CMS. Anzahl Seitentypen und Korrekturschlaufen bestimmen den Aufwand.
UX-Research, Prototyp mit Tests, dokumentiertes Designsystem und mehrsprachige Umsetzung. Lohnt sich für wachsende Auftritte mit grossem Redaktionsteam.
Überarbeitung einzelner Bereiche, neue Nutzerführung oder Auffrischung des Erscheinungsbilds. Die Agentur kalkuliert auf Basis einer Analyse des Bestands.
Planen Sie Lizenzen für Schriften und Bilder, die Pflege der Inhalte, Hosting und die Weiterentwicklung des Designsystems über mehrere Jahre ein. Manche Schriftlizenzen richten sich nach Seitenaufrufen und steigen mit Ihrem Erfolg.
1 Welches Kontrastverhältnis verlangen die WCAG auf Stufe AA mindestens für normalen Fliesstext? Aufklappen ↓
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2 Was bedeutet Mobile First im Webdesign? Aufklappen ↓
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3 Dürfen Sie eine gekaufte Desktop-Schriftlizenz automatisch auf Ihrer Website einbinden? Aufklappen ↓
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4 Was ist ein Designsystem? Aufklappen ↓
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5 Wozu dient ein Wireframe? Aufklappen ↓
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Glossar: Webdesign-Begriffe verständlich erklärt
Von Moodboard bis Designsystem: Die zentralen Begriffe aus Gestaltung, Nutzerführung und Barrierefreiheit, anbieterneutral und kurz erklärt.
- Moodboard
Ein Moodboard sammelt Farben, Schriften, Bildbeispiele und Stimmungen für die visuelle Richtung. Mit dem Moodboard stimmen Sie die visuelle Wirkung ab, bevor die eigentliche Gestaltung beginnt.
- Wireframe
Ein Wireframe ist eine schlichte Skizze einer Seite. Sichtbar sind nur Aufbau, Inhaltsbereiche und Navigation, noch ohne Farben und Bilder.
- Klickbarer Prototyp
Der Prototyp verbindet Entwürfe zu einem bedienbaren Modell, häufig in Figma. Sie testen Abläufe mit echten Nutzern, bevor die Umsetzung im CMS beginnt.
- Screendesign
Das Screendesign ist der fertig gestaltete Entwurf einer Seite mit Farben, Typografie, Bildern und Schaltflächen. Auf dieser Vorlage baut die Umsetzung auf.
- Designsystem
Ein Designsystem enthält wiederverwendbare Komponenten samt Regeln für Farben, Schriften, Abstände und Zustände. Website und weitere Kanäle bleiben so einheitlich.
- Styleguide
Der Styleguide dokumentiert, wie Logo, Farben, Typografie und Bildsprache eingesetzt werden. Er ist oft Teil eines Designsystems oder des Corporate Designs.
- Corporate Design
Das Corporate Design umfasst das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, vom Logo bis zur Geschäftskarte. Im Web übersetzt die Agentur diese Regeln in digitale Bausteine.
- UX-Design
UX-Design kümmert sich um das gesamte Nutzungserlebnis: Verständlichkeit, Orientierung und Wege zum Ziel. Grundlage sind Recherche, Tests und Daten.
- UI-Design
UI-Design gestaltet die sichtbare Oberfläche, also Schaltflächen, Formulare, Menüs und Symbole. Gutes UI-Design macht Funktionen auf einen Blick erkennbar.
- Mobile First
Bei Mobile First entsteht die Gestaltung zuerst für das Smartphone. Tablet- und Desktop-Ansichten bauen auf diesem Grundgerüst auf.
- Typografie
Typografie regelt Schriftwahl, Grössen, Zeilenabstände und Hierarchien. Gute Typografie verbessert Lesbarkeit und prägt die Wiedererkennung einer Marke.
- Schriftlizenz
Die Schriftlizenz legt fest, wo Sie eine Schrift nutzen dürfen. Für Websites braucht die Schrift meist eine eigene Weblizenz, abhängig von Aufrufen oder Domains.
- Kontrastverhältnis
Das Kontrastverhältnis misst den Helligkeitsunterschied zwischen Text und Hintergrund. Die WCAG verlangen auf Stufe AA für normalen Text mindestens 4,5 zu 1.
- WCAG und eCH-0059
Die WCAG des W3C sind die anerkannte Referenz für zugängliche Webinhalte. Der Schweizer Standard eCH-0059 baut darauf auf und gilt für Angebote der Bundesverwaltung.
- Call to Action
Ein Call to Action ist eine klare Handlungsaufforderung, etwa eine Schaltfläche für Anfrage oder Termin. Platzierung und Gestaltung beeinflussen die Conversion-Rate direkt.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Webdesign-Agenturen in der Schweiz, kurz und anbieterneutral.
Was kostet eine Webdesign-Agentur in der Schweiz?
Die Kosten reichen von der günstigen Template-Anpassung bis zur Corporate Website mit Designsystem und hängen von Seitentypen, Entwürfen, Sprachen sowie UX-Aufwand ab. Einen verbindlichen Preis nennt die Agentur nach einem Briefing in der Offerte. Planen Sie Lizenzen, Pflege und Weiterentwicklung als laufende Kosten ein.
Wie lange dauert ein neues Webdesign?
Ein Onepager auf Basis einer Vorlage steht oft nach wenigen Wochen. Ein individuelles Webdesign mit Prototyp und Designsystem braucht mehrere Monate. Das Tempo hängt stark von Ihren Freigaben ab. Fehlende Texte und lange Feedbackrunden verzögern Projekte häufiger als die Gestaltung selbst.
Was ist der Unterschied zwischen Webdesign und Webentwicklung?
Webdesign gestaltet Aufbau, Aussehen und Nutzerführung einer Website. Die Webentwicklung setzt diese Gestaltung technisch um. Zum Webdesign gehören Wireframes, Prototyp, Typografie und Designsystem. Die Entwicklung kümmert sich um CMS, Funktionen, Schnittstellen und Performance.
Webdesign-Agentur oder Baukasten?
Ein Baukasten reicht für einfache Auftritte mit kleinem Budget. Eine Webdesign-Agentur lohnt sich für eine eigenständige Marke, gezielte Nutzerführung und wachsende Websites. Baukästen arbeiten mit Vorlagen und binden Sie an die Plattform. Eine Agentur entwickelt ein individuelles Layout samt Designsystem.
Gehören mir die Designdateien nach dem Projekt?
Nur sofern der Vertrag das festhält. Regeln Sie deshalb Herausgabe und Nutzungsrechte an Entwürfen sowie Designdateien ausdrücklich. Gemeint sind etwa Figma-Dateien, Grafiken und Symbole. Klären Sie zusätzlich die Lizenzen für Schriften und Bilder, damit diese auf Ihr Unternehmen laufen.
Muss eine neue Website barrierefrei gestaltet sein?
Für Angebote des Bundes ja. Für private Unternehmen in der Schweiz besteht bislang keine allgemeine Pflicht. Massgeblich für den Bund sind das Behindertengleichstellungsgesetz und der Standard eCH-0059, beide gestützt auf die WCAG des W3C. Auch privat lohnt sich zugängliches Design, weil Sie mehr Menschen erreichen.
Welches CMS eignet sich für individuelles Webdesign?
WordPress, Webflow, Craft, Kirby und TYPO3 setzen individuelles Webdesign gut um. Die Wahl hängt von Redaktionsteam, Sprachen und Funktionen ab. Webflow eignet sich für visuelle Pflege, Craft und Kirby für flexible Inhaltsmodelle. Lassen Sie sich die Empfehlung der Agentur begründen.
Was sollte ein Designbriefing enthalten?
Ein Designbriefing nennt Ziele, Zielgruppen, vorhandenes Corporate Design, Inhalte, Sprachen, Termin und Budgetrahmen. Beispiele von Websites, die Ihnen gefallen oder missfallen, helfen der Agentur zusätzlich. Halten Sie auch Anforderungen an Barrierefreiheit und die gewünschte Plattform fest.
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