Streaming-Software Vergleich
2026
Das sind die besten 38 Anbieter.
Der Vorstand möchte die Quartalszahlen live erklären, das Marketing plant eine wöchentliche Show auf LinkedIn, und die Fachkonferenz soll diesmal auch online stattfinden. Livestreams sind für Unternehmen, Veranstalter und Bildungseinrichtungen längst Alltag. Die passende Software entscheidet darüber, ob der Stream professionell wirkt, stabil läuft und die richtigen Zuschauer erreicht. Für diesen Vergleich haben wir 38 Anbieter von Streaming-Software geprüft, die ihre Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten: Encoder für den Desktop, Browser-Studios, Multistreaming-Dienste, Videoplattformen und Streaming-Server. Im Ratgeber lesen Sie, worauf Sie bei Produktion, Ausspielung, Latenz, Datenschutz und Kosten achten sollten.
Video- und Streaming-Plattform für Unternehmen, Marketing- und Kommunikationsteams, Bildung und Creator, mit Hosting, anpassbarem Player, Browser-Studio und Simulcast auf YouTube, LinkedIn und Facebook. Webinare, Live-Chat, Umfragen und Event-Analytics sind enthalten.
vimeo.com
Vimeo.com, Inc. ist ein US-Anbieter mit deutschsprachiger Website und Oberfläche. Die SaaS-Plattform verbindet Video-Hosting, Player, Aufnahme, Browser-Editor und Livestreaming. Für Unternehmen bündelt Vimeo Enterprise die Lösungen Vimeo Central, Vimeo Marketing und Vimeo Streaming für eigene Abo-Streaming-Dienste.
Livestreams starten direkt im Browser-Studio mit Multi-Kamera-Inputs, Audio-Mixing und Farbkorrektur oder kommen per RTMPS oder SRT aus einem eigenen Encoder, mit Backup-Stream und automatischem Failover. Ausgeliefert wird mit adaptiver Bitrate in 720p, 1080p oder 4K im Encoder-Modus. Simulcast geht an YouTube, Facebook, LinkedIn, Instagram oder beliebige RTMP-Ziele. Live-Chat, moderierte Fragerunden, Umfragen, Registrierungsformulare mit CRM-Anbindung, Event-Branding, 24/7-Kanäle, KI-Teleprompter und Event-Analytics runden den Funktionsumfang ab. Aufzeichnungen bleiben als VOD verfügbar.
Livestreaming ist ab dem Tarif Advanced enthalten. Er kostet bei jährlicher Abrechnung 75 $ pro Monat mit 10 Plätzen und 7 TB Speicher, eine 7-tägige Testphase ist möglich. Enterprise bietet auf Anfrage zusätzlich SSO (SAML), SCIM, Backup-Streams, benutzerdefinierte Berechtigungen und dedizierten Support. Eine API und Integrationen, etwa mit Premiere Pro, stehen bereit.
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Was ist Streaming-Software, und welche brauchen Sie?

Streaming-Software nimmt Bild und Ton auf, mischt sie zu einer Sendung und überträgt diese live ins Internet. Je nach Lösung kümmert sie sich auch um Ausspielung, Player, Aufzeichnung und Auswertung.
Hinter dem Begriff stecken mehrere Werkzeuge. Produktionssoftware wie ein Encoder auf dem Desktop kombiniert Kameras, Bildschirme, Grafiken und Ton zu Szenen und schickt das fertige Signal per RTMP oder SRT ins Netz. Browser-Studios erledigen das ohne Installation direkt im Webbrowser und schalten Gäste per Link zu.
Am anderen Ende stehen Plattformen und Server, die den Stream annehmen, in mehrere Qualitätsstufen umwandeln und an die Zuschauer ausliefern. Multistreaming-Dienste verteilen eine Sendung auf YouTube, LinkedIn, Facebook und weitere Kanäle. Videoplattformen für Unternehmen bieten einen eigenen Player, Zugangsschutz und eine Mediathek für Aufzeichnungen.
Welche Kombination Sie brauchen, hängt vom Anlass ab. Für eine Live-Show im Marketing genügt oft ein Browser-Studio mit Multistreaming. Eine Townhall für 5.000 Mitarbeitende verlangt eine Plattform mit Anmeldung und stabiler Auslieferung. Der folgende Test zeigt, ob sich eine eigene Streaming-Software für Sie lohnt.
- Regelmäßigkeit: Sie planen mehr als einen Livestream im Quartal, etwa Townhalls, Webcasts oder Live-Shows.
- Reichweite: Ihr Publikum verteilt sich auf mehrere Plattformen wie YouTube, LinkedIn und die eigene Website.
- Gestaltung: Ihr Stream soll mit Logo, Bauchbinden, Einspielern und mehreren Kameras professionell wirken.
- Gäste: Sie schalten Referenten, Kunden oder Kollegen von außerhalb live zu.
- Kontrolle: Interne oder kostenpflichtige Inhalte dürfen nur angemeldete Zuschauer sehen.
- Interaktion: Zuschauer sollen live Fragen stellen, abstimmen oder chatten.
- Nachnutzung: Aufzeichnungen sollen danach als Video auf Abruf, Clip oder Podcast weiterlaufen.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein strukturierter Vergleich. Klären Sie vorab, wo Ihre Zuschauer zusehen und wer im Team die Produktion übernimmt.
Diese 7 Probleme lösen Sie mit der richtigen Streaming-Software

Die richtige Streaming-Software sorgt für stabile Übertragungen, erreicht Ihr Publikum auf allen Kanälen gleichzeitig und lässt Ihren Stream wie eine Sendung aussehen statt wie ein Videotelefonat.
Am meisten Ärger machen Abbrüche. Gute Software passt die Bitrate an die Leitung an, nutzt die Grafikkarte zum Kodieren und hält über SRT auch wackelige Verbindungen stabil. Plattformen mit eigenem Content Delivery Network verteilen die Last, sobald Tausende Zuschauer gleichzeitig einschalten.
Ebenso wichtig ist die Reichweite. Mit Multistreaming senden Sie einmal und erscheinen gleichzeitig auf mehreren Plattformen, die Kommentare landen gebündelt in einer Ansicht. Für interne oder kostenpflichtige Inhalte drehen Sie den Spieß um: Eine Plattform mit Anmeldung, Single Sign-on oder Bezahlschranke hält Unbefugte draußen.
Schließlich zählt der Auftritt. Szenen, Logo, Bauchbinden und eingeblendete Kommentare machen aus einem Gespräch eine Sendung. Moderierte Fragen und Umfragen beziehen das Publikum ein, Auswertungen zu Zuschauerzahlen und Verweildauer zeigen, welche Formate ankommen.
Schwankende Uploads und überlastete Rechner lassen Bild und Ton mitten in der Übertragung einfrieren.
Zuschauer verteilen sich auf mehrere Netzwerke, jeder Kanal braucht sonst einen eigenen Stream.
Ohne Szenen, Logo und Bauchbinden wirkt selbst ein gutes Gespräch wie ein Videotelefonat.
Fragen aus dem Chat kommen erst an, wenn das Thema auf der Bühne längst gewechselt hat.
Interne Townhalls oder bezahlte Kurse landen ohne Zugangsschutz frei im Netz.
Fremde Server, fehlende Einwilligungen und Musik ohne Lizenz führen zu Abmahnungen und Ärger.
Ohne Zuschauerzahlen und Verweildauer bleibt unklar, ob sich der Aufwand gelohnt hat.
Welche Arten von Streaming-Software stehen zur Wahl?

Streaming-Software reicht von Desktop-Programmen und Browser-Studios für die Produktion über Multistreaming-Dienste bis zu Video- und Webcasting-Plattformen und Streaming-Servern für Entwickler.
Für die Produktion stehen zwei Wege offen. Desktop-Programme laufen auf Windows oder macOS, mischen beliebig viele Quellen und eignen sich für aufwendige Sendungen mit mehreren Kameras. Browser-Studios brauchen keine Installation, holen Gäste per Link ins Bild und sind in wenigen Minuten startklar, bieten aber weniger Gestaltungsspielraum.
Für die Verteilung sorgen Multistreaming-Dienste, die einen Stream an viele Plattformen weiterreichen. Videoplattformen für Unternehmen gehen weiter: Sie hosten Live und Aufzeichnung, liefern einen eigenen Player, schützen Inhalte per Anmeldung und werten die Nutzung aus. Webcasting-Plattformen ergänzen Registrierung, moderierte Fragen und Umfragen für Townhalls und Konferenzen.
Entwicklerteams und Medienhäuser greifen zu Streaming-Servern und Programmierschnittstellen. Diese Bausteine übernehmen Annahme, Umwandlung und Auslieferung von Streams mit geringer Verzögerung und lassen sich in eigene Apps und Portale einbauen. Viele Unternehmen kombinieren mehrere Arten, etwa einen Encoder für die Produktion und eine Plattform für die Ausspielung.
Programme für Windows oder macOS, die Kameras, Bildschirme und Grafiken zu Szenen mischen und als Encoder senden.
Studios im Webbrowser ohne Installation, mit Gästeschaltung per Link, Branding und Aufzeichnung.
Cloud-Dienste, die einen Stream an viele Plattformen gleichzeitig verteilen und Chats bündeln.
Plattformen mit Player, Hosting, Zugangsschutz, Mediathek und Auswertung für Unternehmen und Bildung.
Lösungen für Townhalls und Konferenzen mit Registrierung, Fragen, Umfragen und großer Zuschauerzahl.
Server-Software und Schnittstellen für Entwickler, die Transcoding, geringe Latenz und Auslieferung in eigene Anwendungen bringen.
- Kostenlose Ausspielung über YouTube, LinkedIn und Co.
- Großes Publikum ohne eigene Infrastruktur
- Fremde Werbung, Regeln und Empfehlungen
- Wenig Kontrolle über Daten und Zugang
- Eigener Player ohne fremde Werbung
- Zugangsschutz, Registrierung oder Bezahlschranke
- Hosting in der EU und Auftragsverarbeitung möglich
- Laufende Kosten nach Zuschauern oder Datenvolumen
2026
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Der Leitfaden für Marketing, interne Kommunikation, Veranstalter und Bildungseinrichtungen zeigt, wie Sie Anforderungen an Produktion und Ausspielung festlegen, Streaming-Software nach Funktionen, Latenz, Hosting und Datenschutz bewerten, Preismodelle vergleichen und den ersten Livestream sicher planen.
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Worauf Sie bei der Auswahl von Streaming-Software achten sollten

Zuerst zählen Produktion und Ausspielung, danach Latenz, Datenschutz, Interaktion, Auswertung und Kosten. Eine Software, die nicht zu Ihren Kanälen passt, hilft auch mit den besten Funktionen nicht.
Beginnen Sie mit der Frage, wo Ihre Zuschauer zusehen. Für Social Media brauchen Sie Multistreaming, für die eigene Website einen werbefreien Player und für interne Inhalte einen Zugangsschutz mit Anmeldung. Im zweiten Schritt klären Sie den Produktionsaufwand: Browser-Studio für Gespräche, Desktop-Software für Sendungen mit mehreren Kameras und Grafiken.
Die Latenz entscheidet über die Interaktion. Klassisches HLS verzögert den Stream um mehrere Sekunden, WebRTC bleibt unter einer Sekunde. Für Fragerunden, Auktionen oder Live-Shopping lohnt der Blick auf Low-Latency-Verfahren. Achten Sie außerdem auf SRT als Eingang, sobald Sie von unterwegs oder über Mobilfunk senden.
Bei internen Streams und Registrierungen verarbeiten Sie personenbezogene Daten. Server in der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und klare Löschfristen für Aufzeichnungen gehören dann auf die Liste. Testen Sie zwei oder drei Lösungen mit einem echten Probestream und rechnen Sie die Kosten mit realistischen Zuschauerzahlen über ein Jahr.
Für ein Interview mit zwei Gästen reicht ein Browser-Studio. Mehrere Kameras, Einspieler, Bauchbinden und eine Regie verlangen Desktop-Software mit Szenen und Audiomischer. Achten Sie darauf, welche Quellen sich einbinden lassen, etwa NDI-Kameras, SRT-Zuspielungen oder Bildschirmfreigaben.
Social-Media-Streams brauchen Multistreaming an mehrere Ziele. Für die eigene Website zählen ein werbefreier Player, eine Mediathek und ein Content Delivery Network, das Lastspitzen abfängt. Interne Inhalte verlangen Anmeldung, Single Sign-on oder Passwortschutz.
Klassische Auslieferung per HLS verzögert den Stream um mehrere Sekunden. Für Fragen in Echtzeit, Auktionen oder Wetten brauchen Sie WebRTC oder Low-Latency-Verfahren. Unterstützt die Software SRT, bleiben Zuspielungen auch über wechselhafte Leitungen stabil.
Sobald Sie Mitarbeitende, Kunden oder Registrierungsdaten verarbeiten, gilt die DSGVO. Achten Sie auf Server in der EU, einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und klare Regeln zur Speicherung von Aufzeichnungen. Für sensible Inhalte kommt auch ein eigener Betrieb auf eigenen Servern in Frage.
Chat, Fragen mit Moderation, Umfragen und Reaktionen machen aus Zuschauern Teilnehmende. Multistreaming-Dienste bündeln die Kommentare aller Plattformen in einer Ansicht, Webcasting-Plattformen bieten moderierte Fragerunden und Registrierung.
Zuschauerzahlen, Verweildauer, Abbruchstellen und Herkunft zeigen, ob ein Format ankommt. Plattformen für Unternehmen liefern oft Berichte je Veranstaltung und eine Schnittstelle zum CRM oder Marketing-Automation-System.
Desktop-Software erhalten Sie kostenlos als Open Source oder gegen eine einmalige Lizenz. Browser-Studios und Multistreaming-Dienste rechnen meist im Monatsabo ab, Videoplattformen und Streaming-Server zusätzlich nach Zuschauerstunden, Datenvolumen oder Speicher. Große Plattformen erstellen individuelle Angebote.
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Wie Sie Streaming-Software einführen und den ersten Livestream planen

Ein Browser-Studio ist in einer Stunde eingerichtet, eine Plattform für Unternehmen in wenigen Wochen. Entscheidend sind ein klares Format, geprüfte Technik, geklärte Rechte und eine Generalprobe vor jedem Stream.
Legen Sie zuerst Ziel, Publikum und Rhythmus fest. Eine monatliche Townhall stellt andere Anforderungen als eine einmalige Produktvorstellung oder eine wöchentliche Show. Benennen Sie, wer moderiert, wer die Regie übernimmt und wer den Chat betreut.
Parallel prüfen Sie die Technik. Messen Sie die Upload-Bandbreite am Sendeort, planen Sie Reserve ein und senden Sie möglichst über Kabel statt WLAN. Holen Sie die Einwilligung aller Mitwirkenden ein, klären Sie Musikrechte und lassen Sie bei internen Streams den Vertrag mit dem Anbieter vom Datenschutz prüfen.
Testen Sie danach zwei oder drei Lösungen mit demselben Probestream an Ihre echten Kanäle. Nach der Einrichtung von Szenen, Vorlagen und Zugangsschutz folgt vor jedem Termin eine Generalprobe als privater Stream. Werten Sie nach jeder Sendung Zahlen und Rückmeldungen aus und machen Sie aus der Aufzeichnung Clips für Social Media.
Ziel und Format
Sie legen fest, wen der Stream erreichen soll, wie oft Sie senden und welche Rolle Interaktion spielt.
Technik und Rechte
Sie prüfen Upload-Bandbreite, Rechner, Kameras und Ton und klären Einwilligungen, Musikrechte und Datenschutz.
Auswahl und Test
Zwei oder drei Lösungen senden denselben Probestream an Ihre Zielkanäle.
Einrichtung
Die gewählte Software wird mit Kanälen, Branding, Szenen und Zugangsschutz eingerichtet.
Generalprobe
Ein privater Teststream mit allen Mitwirkenden deckt Ton-, Bild- und Verbindungsprobleme auf.
Auswertung
Zahlen, Rückmeldungen und Aufzeichnung fließen in das nächste Format und in Clips für Social Media.
Die häufigsten Fehler bei Streaming-Software

Die meisten Pannen entstehen nicht in der Software, sondern davor: Generalprobe ausgelassen, Upload zu knapp, Rechte vergessen und der Stream-Key offen herumgereicht.
Der Klassiker ist der Livestream ohne Probe. Ton fehlt, ein Gast hört sich doppelt, oder der falsche Bildschirm erscheint im Bild. Ein privater Teststream mit allen Mitwirkenden kostet eine halbe Stunde und erspart peinliche Minuten vor Publikum.
Technisch scheitern viele Streams am Upload. Liegt die Bitrate zu nah an der verfügbaren Bandbreite, ruckelt das Bild schon bei kleinen Schwankungen. Ein überlasteter Rechner verliert Bilder, sobald Encoder, Grafiken und Videokonferenz gleichzeitig laufen. Hardware-Encoding und eine Leitung mit Reserve schaffen Abhilfe.
Teuer werden rechtliche Fehler. Musik ohne Lizenz, Personen ohne Einwilligung oder eine interne Townhall auf einem öffentlichen Kanal führen zu Abmahnungen und Vertrauensverlust. Behandeln Sie außerdem den Stream-Key wie ein Passwort: Mit ihm kann jeder auf Ihrem Kanal senden.
Ton fehlt, Gäste hören sich doppelt oder der falsche Bildschirm wird geteilt.
Die Bitrate liegt zu nah an der verfügbaren Upload-Bandbreite, das Bild ruckelt.
Encoder, Grafiken und Videokonferenz laufen auf einem älteren Rechner, Bilder fallen aus.
Musik, Videoausschnitte oder Personen erscheinen ohne Lizenz oder Einwilligung im Stream.
Der Schlüssel landet in Mails oder Screenshots, Fremde können auf Ihrem Kanal senden.
Eine Townhall läuft über einen öffentlichen Kanal, Inhalte gelangen nach außen.
Nach dem Stream verschwindet das Video im Archiv, niemand nutzt die Aufnahme weiter.
Was kostet Streaming-Software wirklich?

Streaming-Software kostet in unserem Vergleich zwischen 0 Euro für Open-Source-Programme und einigen Hundert Euro im Monat für Videoplattformen. Abos für Produktion und Multistreaming liegen meist zwischen 15 und 80 US-Dollar im Monat, Enterprise-Plattformen kalkulieren die Anbieter individuell.
Für den Einstieg reicht oft kostenlose Software. OBS Studio, VDO.Ninja, Owncast und Opencast sind Open Source, Streamlabs, Restream, Riverside, StreamYard und nanoStream bieten Gratisversionen mit Einschränkungen bei Kanälen, Gästen, Zuschauern oder Branding. Für regelmäßige Unternehmensstreams genügen diese Stufen selten, etwa weil das Logo des Anbieters eingeblendet wird oder nur wenige Ziele erlaubt sind.
Abos für Produktion und Multistreaming kosten Stand Oktober 2026 im Monat: XSplit Premium 14,99 US-Dollar, Restream 19 bis 239 US-Dollar, Streamlabs Ultra 27 US-Dollar, Wirecast 34 bis 79 US-Dollar und vMix Max 50 US-Dollar. Riverside mit Live Studio beginnt bei 24 US-Dollar bei jährlicher Zahlung. vMix verkauft außerdem Lizenzen auf Lebenszeit von 60 bis 1.200 US-Dollar, XSplit eine Lifetime-Lizenz für 199,99 US-Dollar.
Bei Videoplattformen und Streaming-Clouds zählen Hosting, Auslieferung und Zugangsschutz. Cloudflare Stream startet bei 5 US-Dollar, Ignite bei 9 Euro, Live gehört dort erst zum Paket Professional für 161 Euro im Monat. Vimeo Advanced kostet 75 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung, Mediaflow ab 115 Euro je Modul, nanoStream 199 oder 499 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Kaltura, Brightcove, movingimage, meetyoo und Mediasite erstellen Angebote nach Bedarf. Rechnen Sie mit realistischen Zuschauerzahlen und Streamlängen über ein ganzes Jahr.
OBS Studio, VDO.Ninja, Owncast und Opencast sind Open Source. Gratisversionen bieten unter anderem Streamlabs, Restream, Riverside, StreamYard, SplitCam, Larix Broadcaster und nanoStream.
XSplit Premium 14,99 US-Dollar, Restream 19 bis 239 US-Dollar, Riverside mit Live Studio ab 24 US-Dollar (jährlich), Streamlabs Ultra 27 US-Dollar, Wirecast 34 bis 79 US-Dollar, vMix Max 50 US-Dollar.
Cloudflare Stream ab 5 US-Dollar, Ignite ab 9 € (Live ab Professional 161 €), Vimeo Advanced 75 US-Dollar (jährlich), Mediaflow ab 115 € je Modul, nanoStream 199 bzw. 499 € zzgl. MwSt.
vMix-Lizenzen 60 bis 1.200 US-Dollar einmalig, Cinegy Encode ab 1.085 €, Wowza ab 195 US-Dollar im Monat. Kaltura, Brightcove, movingimage, meetyoo und Mediasite auf Anfrage.
Plattformen und Streaming-Clouds rechnen häufig zusätzlich nach Speicher, ausgelieferten Minuten oder Zuschauern ab, api.video etwa je gespeicherter und je ausgelieferter Videominute. Große Events treiben diese Kosten schnell nach oben. Hinzu kommen Kamera, Mikrofon, Licht, ein leistungsfähiger Rechner und eine stabile Leitung. Preise in US-Dollar schwanken mit dem Wechselkurs, und viele Tarife gelten nur bei jährlicher Zahlung.
1 Was macht ein Encoder beim Livestreaming? Aufklappen ↓
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2 Was bedeutet Multistreaming? Aufklappen ↓
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3 Ab wann braucht ein Livestream in Deutschland eine Rundfunkzulassung? Aufklappen ↓
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4 Was beschreibt die Latenz eines Livestreams? Aufklappen ↓
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5 Was müssen Sie vor einem Stream mit Mitarbeitenden oder Gästen klären? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Streaming-Software
Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um Livestreaming, Encoder, Protokolle und Videoplattformen kompakt und anbieterneutral.
- Streaming-Software
Programm oder Online-Dienst, mit dem Sie Livestreams produzieren, senden oder Videos live und auf Abruf an Zuschauer ausspielen.
- Encoder
Software oder Gerät, das Kamera- und Tonsignale komprimiert und als Datenstrom an eine Plattform oder einen Server sendet.
- Bitrate
Datenmenge pro Sekunde, mit der ein Stream übertragen wird. Höhere Bitraten liefern mehr Bildqualität, brauchen aber mehr Upload-Bandbreite.
- Latenz
Verzögerung zwischen Aufnahme und Anzeige beim Zuschauer, gemessen in Sekunden oder Millisekunden.
- RTMP
Real-Time Messaging Protocol, weit verbreitetes Protokoll, mit dem Encoder einen Stream an Plattformen wie YouTube oder an Streaming-Server schicken.
- SRT
Secure Reliable Transport, quelloffenes Protokoll für stabile und verschlüsselte Übertragungen auch über schwankende Internetverbindungen.
- WebRTC
Web-Standard für Echtzeit-Kommunikation im Browser, mit dem Streams und Gästeschaltungen mit weniger als einer Sekunde Verzögerung möglich sind.
- HLS
HTTP Live Streaming, Verfahren zur Auslieferung von Streams in kleinen Segmenten an Browser, Smartphones und Smart-TVs.
- Adaptive Bitrate
Verfahren, bei dem der Player je nach Internetverbindung des Zuschauers automatisch zwischen mehreren Qualitätsstufen wechselt.
- Transcoding
Umwandlung eines eingehenden Streams in weitere Auflösungen, Bitraten oder Formate, meist auf einem Server oder in der Cloud.
- Multistreaming
Gleichzeitiges Senden eines Livestreams an mehrere Plattformen, auch Simulcasting genannt.
- Stream-Key
Geheimer Schlüssel, mit dem ein Encoder sich bei einer Plattform anmeldet. Wer ihn kennt, kann auf dem Kanal senden.
- Szene
Zusammenstellung aus Kamerabildern, Bildschirmfreigaben, Grafiken und Texten, zwischen denen Sie während des Streams umschalten.
- Bauchbinde
Eingeblendeter Textbalken im unteren Bildbereich, etwa mit Name und Funktion einer sprechenden Person.
- NDI
Network Device Interface, Standard zur Übertragung von Videosignalen in hoher Qualität über das lokale Netzwerk.
- Video on Demand
Videos, die Zuschauer nach dem Livestream jederzeit abrufen können, abgekürzt VOD.
- CDN
Content Delivery Network, Netz verteilter Server, das Streams nah am Zuschauer ausliefert und Lastspitzen abfängt.
- Webcast
Live übertragene Präsentation oder Veranstaltung mit vielen Zuschauern und meist nur einseitiger Interaktion über Chat oder Fragen.
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Streaming-Software und Livestreams, kurz und anbieterneutral.
Was ist Streaming-Software?
Streaming-Software ist ein Programm oder Online-Dienst, mit dem Sie Bild und Ton zu einer Sendung mischen und live ins Internet übertragen. Je nach Lösung übernimmt sie auch Ausspielung, Player, Aufzeichnung und Auswertung, von Desktop-Encodern über Browser-Studios bis zu Videoplattformen für Unternehmen.
Welche Streaming-Software ist die beste?
Eine pauschal beste Streaming-Software existiert nicht, die richtige Wahl hängt von Anlass, Kanälen, Produktionsaufwand und Datenschutz ab. Für Gespräche mit Gästen reicht oft ein Browser-Studio, für Sendungen mit mehreren Kameras eine Desktop-Software und für interne Townhalls eine Plattform mit Zugangsschutz. Testen Sie zwei oder drei Lösungen mit einem echten Probestream.
Welche Streaming-Software ist kostenlos?
Kostenlose Streaming-Software sind vor allem die Open-Source-Programme OBS Studio, VDO.Ninja, Owncast und Opencast. Streamlabs, Restream, Riverside, StreamYard, SplitCam, Larix Broadcaster und nanoStream bieten Gratisversionen, die Kanäle, Gäste, Zuschauer oder Funktionen begrenzen. Für professionelle Unternehmensstreams brauchen Sie meist ein Abo oder eine Plattform mit eigenem Player (Stand Oktober 2026).
Was kostet Streaming-Software?
Streaming-Software kostet zwischen 0 Euro für Open-Source-Programme wie OBS Studio und mehreren Hundert Euro im Monat für Videoplattformen. In unserem Vergleich liegen Abos für Produktion und Multistreaming meist zwischen 15 und 80 US-Dollar im Monat, Plattformen wie Vimeo Advanced kosten 75 US-Dollar, nanoStream 199 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Enterprise-Lösungen gibt Ihnen der Vertrieb auf Anfrage (Stand Oktober 2026).
Brauche ich für einen Livestream eine Rundfunklizenz?
Für die meisten Unternehmensstreams brauchen Sie keine Rundfunkzulassung. Nach § 54 Medienstaatsvertrag sind Angebote zulassungsfrei, die im Durchschnitt von sechs Monaten weniger als 20.000 gleichzeitige Nutzer erreichen. Liegen Sie darüber oder senden Sie ein regelmäßiges, redaktionell gestaltetes Programm, fragen Sie bei Ihrer Landesmedienanstalt nach.
Welche Internetverbindung brauche ich zum Streamen?
Entscheidend ist die Upload-Bandbreite, nicht der Download. Planen Sie deutlich mehr Upload ein, als die gewählte Bitrate verlangt, damit kleine Schwankungen den Stream nicht unterbrechen. Senden Sie möglichst per Kabel statt WLAN und messen Sie die Leitung am Sendeort vor dem Termin.
Was ist Multistreaming?
Multistreaming bedeutet, einen Livestream gleichzeitig an mehrere Plattformen wie YouTube, LinkedIn und Facebook zu senden. Die Verteilung übernimmt meist ein Cloud-Dienst, sodass Ihr eigener Upload nur einen Stream tragen muss. Viele Dienste bündeln zusätzlich die Kommentare aller Kanäle in einer Ansicht.
Ist Livestreaming mit der DSGVO vereinbar?
Livestreaming ist mit der DSGVO vereinbar, sofern Sie Einwilligungen, Verträge und Speicherung sauber regeln. Holen Sie die Einwilligung gezeigter Personen ein, schließen Sie mit dem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und legen Sie Löschfristen für Aufzeichnungen fest. Für interne Inhalte empfehlen sich Anbieter mit Servern in der EU.
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