Der Regex-Filter der Search Console braucht eine einzige Zeile, um aus dem Leistungsbericht alle Suchanfragen ab vier Wörtern herauszufiltern. Die Tabelle endet nach 1.000 Zeilen, ohne Filter können darin gerade seltene Longtail-Anfragen fehlen. Im Schnitt stammt zudem knapp die Hälfte aller Klicks aus Anfragen, die Google aus Datenschutzgründen gar nicht anzeigt.

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Im Leistungsbericht der Search Console stehen die Suchanfragen mit den meisten Klicks ganz oben. Kurze Begriffe wie ein Firmen- oder Produktname bringen viele Besucher, verraten aber wenig über deren Anliegen. Hier lesen Sie, wie ein einziges Muster, ein sogenannter regulärer Ausdruck (Regex), die langen Suchanfragen sichtbar macht und wo der Filter an Grenzen stößt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Tabelle im Leistungsbericht zeigt höchstens 1.000 Zeilen. Seltene Longtail-Anfragen können darin fehlen, obwohl ihre Klicks im Diagramm mitzählen.
  • Das Muster ^([^ ]+ ){3,}[^ ]+$ lässt nur Suchanfragen mit vier oder mehr Wörtern übrig. Die Zahl in den geschweiften Klammern legt die Mindestlänge fest.
  • Lange Anfragen zeigen die Fragen, Vergleiche und Probleme Ihrer Kunden. Für den KI-Modus misst Google im Schnitt dreimal so lange Anfragen wie in der klassischen Suche.
  • Anonymisierte Suchanfragen zeigt auch der Filter nicht. Eine Ahrefs-Auswertung von 887.534 Search-Console-Properties ergab für April 2025 einen Anteil solcher Anfragen von 46,77 Prozent an allen Klicks.
Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie den Regex-Filter?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wie viele Zeilen zeigt die Tabelle im Leistungsbericht der Search Console höchstens? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Die Tabelle zeigt höchstens 1.000 Zeilen, auch der Export endet dort. Bis zu 50.000 Zeilen pro Tag, Website und Suchtyp liefern erst die API sowie der Connector für Looker Studio.
2 Welche Suchanfrage lässt das Muster ^([^ ]+ ){3,}[^ ]+$ in der Tabelle stehen? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: C. Das Muster verlangt mindestens vier Wörter. Die Anfrage zur Einkommensteuererklärung ist zwar sehr konkret, zählt aber nur drei Wörter, weil ein Kompositum als ein Wort gilt.
3 Wie behandelt der Regex-Filter der Search Console Groß- und Kleinschreibung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Die Search Console ignoriert Groß- und Kleinschreibung beim Regex-Abgleich. Für eine exakte Unterscheidung setzen Sie (?-i) an den Anfang des Musters.
4 Warum ergeben die Summen aus Filter und Gegenprobe zusammen nicht die Gesamtsumme? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Anonymisierte Anfragen zählen im Diagramm mit, solange kein Suchanfrage-Filter aktiv ist. Mit Filter rechnet die Search Console diese Anfragen heraus, auch bei der Gegenprobe mit „Stimmt nicht mit dem Regex überein“.
5 Wie beziffert Google die Länge von Suchanfragen im KI-Modus? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: B. Sundar Pichai nannte im Februar 2026 das Dreifache, Google bestätigte den Wert im Mai 2026 für die USA. Im April 2025 hatte Pichai die Länge noch auf das Doppelte beziffert.

Warum gehen lange Suchanfragen im Leistungsbericht unter?

Lange Suchanfragen gehen unter, weil die Tabelle im Leistungsbericht höchstens 1.000 Zeilen zeigt und seltene Anfragen herausfallen können. Weitere seltene Anfragen blendet Google aus Datenschutzgründen aus. Beide Grenzen treffen ausführliche Formulierungen am härtesten, weil jede einzelne selten gesucht wird.

Google beschreibt die Grenze in der Hilfe zur Search Console selbst: Die Tabelle könne maximal 1.000 Zeilen anzeigen. Einige seltene oder Longtail-Zeilen fehlten deshalb, flössen aber in die Summe im Diagramm ein. Klicks und Impressionen dieser Anfragen stecken also in den Gesamtwerten des Berichts, ohne dass eine Zeile verrät, woher sie stammen.

Drei Hürden vor der langen Suchanfrage
Zwischen der echten Suche und der Tabelle im Leistungsbericht liegen drei Hürden. Der Regex-Filter hilft bei zwei davon, an der dritten scheitert jeder Filter.
Hürde 1
3 Monate
zeigt die Standardansicht, die meistgeklickten Anfragen stehen oben
Anfragen mit ein oder zwei Klicks rutschen weit nach hinten, verteilt auf viele Tabellenseiten.
Der Filter holt lange Anfragen nach oben
Hürde 2
1.000
Zeilen zeigt die Tabelle höchstens, der Export ebenso
Mehr liefern erst API und Looker-Studio-Connector: bis zu 50.000 Zeilen pro Tag.
Der Filter füllt die 1.000 Zeilen nur mit langen Anfragen
Hürde 3
46,77 %
der Klicks entfielen im April 2025 auf anonymisierte Anfragen
Google blendet Anfragen aus, die in zwei bis drei Monaten von höchstens einigen Dutzend Nutzern gestellt werden.
Anonymisierte Anfragen zeigt kein Filter

In der Standardansicht zeigt der Bericht die Daten der letzten drei Monate, sortiert nach Klicks. Ausführliche Anfragen mit ein oder zwei Klicks landen dadurch weit hinten, oft verteilt auf viele Tabellenseiten.

Auch über die Schaltfläche „Exportieren“ lassen sich höchstens 1.000 Zeilen herunterladen, erklärte Googles Search Advocate Daniel Waisberg 2022 im Search-Central-Blog. Mehr liefern erst die Search Console API sowie der Connector für Looker Studio: bis zu 50.000 Zeilen pro Tag, Website und Suchtyp.

Die größte Hürde heißt Datenschutz. Google definiert anonymisierte Suchanfragen als Anfragen, die innerhalb von zwei bis drei Monaten nicht von mehr als einigen Dutzend Nutzern gestellt werden. Solche Anfragen erscheinen in keiner Tabelle. Setzen Sie einen Suchanfrage-Filter, fallen die anonymisierten Anfragen zusätzlich aus den Summen im Diagramm, gefilterte Werte ergeben dann zusammen nicht mehr die Gesamtsumme.

Wie groß der blinde Fleck ist, hat der Toolanbieter Ahrefs vermessen. Von 22 Milliarden Klicks aus 887.534 Search-Console-Properties entfielen im April 2025 46,77 Prozent auf anonymisierte Anfragen, gegenüber 46,08 Prozent in der Vorgängerstudie von 2022. Am häufigsten lag der Anteil einer einzelnen Website zwischen 45 und 80 Prozent, vielen Websites fehlt also mehr, als der Durchschnitt vermuten lässt.

Wie richten Sie den Regex-Filter in sechs Schritten ein?

Sechs grüne Messlöffel an Metallring mit Etikett „6 SCHRITTE“ auf weißem Grund
Sechs Klicks im Leistungsbericht genügen, dann zeigt die Tabelle nur noch Suchanfragen ab vier Wörtern.

Den Filter legen Sie im Leistungsbericht über „+ Filter hinzufügen“ an: Sie wählen „Suchanfragen“, stellen auf „Benutzerdefiniert (Regex)“ um, fügen das Muster ein und bestätigen. Danach zeigt die Tabelle nur noch Suchanfragen mit vier oder mehr Wörtern, wieder bis zu 1.000 Stück.

Voraussetzung ist eine bestätigte Property in der Search Console. Wie Sie Ihre Website anmelden und welche Berichte neben dem Leistungsbericht zählen, erklärt unser Grundlagenartikel zur Google Search Console. Der Filter selbst ist danach mit wenigen Handgriffen gesetzt.

Klicken Sie in der Filterzeile auf „+ Filter hinzufügen“ und wählen Sie „Suchanfragen“.
  1. Öffnen Sie Ihre Property und wählen Sie im linken Menü unter „Leistung“ den Bericht „Suchergebnisse“.
  2. Stellen Sie oben den Zeitraum ein. Die Standardansicht umfasst drei Monate, längere Zeiträume bringen bei kleineren Websites mehr seltene Anfragen zutage.
  3. Klicken Sie in der Filterzeile auf „+ Filter hinzufügen“ und wählen Sie „Suchanfragen“.
  4. Stellen Sie das Auswahlmenü von „Suchanfragen mit“ auf „Benutzerdefiniert (Regex)“ um und lassen Sie die Voreinstellung „Stimmt mit dem Regex überein“ stehen.
  5. Fügen Sie das Muster ^([^ ]+ ){3,}[^ ]+$ in das Eingabefeld ein und bestätigen Sie den Filter.
  6. Blenden Sie über dem Diagramm zusätzlich Klickrate und durchschnittliche Position ein und sortieren Sie die Tabelle per Klick auf die Spalte „Impressionen“.
Stellen Sie das Auswahlmenü von „Suchanfragen mit“ auf „Benutzerdefiniert (Regex)“ um.

Die Sortierung nach Impressionen stellt die Anfragen mit der größten Reichweite nach oben, auch solche ohne einen einzigen Klick. Groß- und Kleinschreibung spielt beim Abgleich keine Rolle, der Regex-Filter der Search Console ignoriert sie standardmäßig. Soll der Filter exakt unterscheiden, setzen Sie (?-i) an den Anfang des Musters. Nötig ist dieser Schalter vor allem bei Seitenadressen mit Großbuchstaben, bei Suchanfragen selten.

Google testet inzwischen ein KI-Werkzeug im Leistungsbericht, das Filter aus Alltagssprache erzeugt. Als Beispiel nennt die Hilfe die Bitte um Klicks und Position für Suchanfragen mit gängigen Tiernamen. Das Werkzeug übersetzt diese Bitte in einen Regex-Filter. Sichtbar ist die Funktion bisher nur für einen kleinen Teil der Nutzer, die Obergrenze liegt bei 20 Eingaben pro Tag. Prüfen Sie einen so erzeugten Filter an ein paar Beispielen, denn Google warnt selbst vor Filtern, die nicht zur Eingabe passen.

Kurz gemerkt
  • Weg: Im Bericht „Suchergebnisse“ führt „+ Filter hinzufügen“ über „Suchanfragen“ zur Option „Benutzerdefiniert (Regex)“.
  • Sortierung: Nach Impressionen sortiert, stehen die langen Anfragen mit der größten Reichweite oben.
  • Schreibweise: Groß- und Kleinschreibung ignoriert der Filter, (?-i) schaltet die Unterscheidung ein.

Was bedeuten die Zeichen im Muster?

Grüne Metallplatte mit gestanzten Regex-Symbolen, Anhänger mit Aufschrift MUSTER rechts
Zirkumflex, Klammern und Dollarzeichen: Fünf Bausteine genügen, damit der Filter die Wörter einer Suchanfrage zählt.

Das Muster ^([^ ]+ ){3,}[^ ]+$ erkennt Wörter an den Leerzeichen zwischen ihnen. Die runde Klammer beschreibt ein Wort samt folgendem Leerzeichen, {3,} verlangt diesen Baustein mindestens dreimal, danach folgt ein letztes Wort. Übrig bleiben alle Suchanfragen mit vier oder mehr Wörtern.

Mit ^([^ ]+ ){3,}[^ ]+$ filtern Sie nach Suchanfragen mit vier oder mehr Wörtern.

Reguläre Ausdrücke, kurz Regex, beschreiben Textmuster mit einer Handvoll Sonderzeichen. Die Search Console liest diese Muster in der Syntax von RE2, einer Bibliothek, die Google seit 2006 im eigenen Betrieb einsetzt und als Open Source bereitstellt. RE2 verzichtet bewusst auf Rückverweise und sogenannte Lookarounds. Im Gegenzug wächst die Prüfzeit nur linear mit der Länge des Textes, auch bei Mustern, die fremde Nutzer eintippen.

Der Zirkumflex führt Einsteiger gern in die Irre, weil er zwei Bedeutungen hat. Am Anfang des Musters markiert ^ den Beginn der Suchanfrage, innerhalb eckiger Klammern schließt ^ die folgenden Zeichen aus. [^ ] heißt deshalb „jedes Zeichen außer dem Leerzeichen“, das Pluszeichen dahinter macht daraus eine Folge von mindestens einem solchen Zeichen, also ein Wort.

Die geschweiften Klammern heißen Quantifizierer. {3,} bedeutet „dreimal oder öfter“, {3} „genau dreimal“ und {3,5} „drei- bis fünfmal“. Jede Wiederholung endet mit einem Leerzeichen, deshalb braucht das Muster noch ein Schlusswort ohne Leerzeichen. Mindestens drei Wiederholungen plus Schlusswort ergeben die vier Wörter.

Das Dollarzeichen verankert das Muster am letzten Zeichen der Suchanfrage. Für eine Mindestlänge wären Anfangs- und Endanker sogar verzichtbar, denn vier aufeinanderfolgende Wörter findet der Filter in jeder längeren Anfrage auch ohne sie. Unverzichtbar werden beide Anker bei einer exakten Wortzahl: Ohne Anker meldet ([^ ]+ ){3}[^ ]+ auch jede Anfrage mit sechs Wörtern.

So liest die Search Console das Muster
Der Filter prüft jede Suchanfrage von links nach rechts. In der Tabelle bleiben nur Anfragen, die zu allen fünf Bausteinen passen.
1^
2([^ ]+ )
3{3,}
4[^ ]+
5$
1^
Anfang der Suchanfrage. In eckigen Klammern kehrt dasselbe Zeichen die Auswahl um.
2([^ ]+ )
Ein Wort aus beliebigen Zeichen außer dem Leerzeichen, gefolgt von genau einem Leerzeichen.
3{3,}
Der Baustein davor wiederholt sich dreimal oder öfter.
4[^ ]+
Das letzte Wort, ohne Leerzeichen dahinter.
5$
Ende der Suchanfrage. Danach darf nichts mehr folgen.
Drei oder mehr Wörter mit Leerzeichen plus ein Schlusswort ergeben mindestens vier Wörter
Fünf Suchanfragen im Test
seo agenturZwei Wörter, fällt heraus
regex search consoleDrei Wörter, fällt heraus
regex filter search consoleVier Wörter, bleibt in der Tabelle
wie finde ich longtail keywords in der search consoleNeun Wörter, bleibt in der Tabelle
einkommensteuererklärung frist verlängerungDrei Wörter, fällt trotz konkreter Frage heraus: Komposita zählen als ein Wort

Das Muster zählt Leerzeichen und fragt nicht nach der Bedeutung. Ein Bindestrich trennt für den Filter nichts, „kfz-versicherung“ gilt als ein einziges Wort. Im Deutschen hat diese Zählweise Folgen, weil Komposita viel Information in wenige Wörter packen: „einkommensteuererklärung frist verlängerung“ zählt drei Wörter und fällt durch, obwohl die Anfrage hochspezifisch ist. Die englische Entsprechung „income tax return deadline extension“ umfasst fünf Wörter und bleibt in der gefilterten Tabelle stehen.

Für deutschsprachige Websites empfehlen wir deshalb einen zweiten Durchgang mit {2,}, also ab drei Wörtern. Dieses Muster schließt alle Treffer des Standardmusters ein, doch die zusätzlichen Dreiwort-Anfragen enthalten oft genau die Fachbegriffe, mit denen Ihre Kunden ihr Anliegen präzise benennen.

Warum das Muster mit [^ ] arbeitet und nicht mit dem verbreiteten Kürzel \w für Wortzeichen, zeigt ein Test der Redaktion. Wir haben 1.838 deutsche Suchvorschläge, die Google am 28. September 2026 zu Einstiegen wie „wie“, „was“ oder „kann man“ anbot, mit der RE2-Bibliothek geprüft. 29 Prozent davon enthalten ä, ö, ü oder ß. Genau diese Zeichen zählen für \w nicht als Buchstaben, denn RE2 rechnet zu \w nur A bis Z, Ziffern und den Unterstrich.

Längenfilter auf Basis von \w, die mehrere Anleitungen im Netz empfehlen, haben wir nachgebaut. (\w+\s){3,}\w+ übersah 7,7 Prozent der Vorschläge mit vier oder mehr Wörtern, darunter „kann man eine überweisung zurückholen“. Die Variante ab sechs Wörtern verfehlte 24,6 Prozent der Vorschläge dieser Länge, etwa „kann man einen kühlschrank liegend transportieren“, die Variante ab acht Wörtern sogar 47,2 Prozent. Das Leerzeichen-Muster aus diesem Artikel fand in jeder Längenstufe alle Anfragen, weil jedes Zeichen außer dem Leerzeichen als Teil eines Wortes zählt.

Auf den Punkt
  • Anker: Ohne ^ und $ prüft das Muster nur Mindestlängen, exakte Wortzahlen brauchen beide Anker.
  • Umlaute: Das Kürzel \w erkennt ä, ö, ü und ß nicht als Buchstaben, deshalb arbeitet das Muster mit [^ ].
  • Komposita: Zusammengesetzte Wörter zählen als ein Wort, deshalb lohnt im Deutschen ein Durchgang ab drei Wörtern.

Wie ändern Sie die Mindestzahl der Wörter?

Eine grüne Stange liegt horizontal zwischen zwei weißen Hochsprungständern vor weißem Hintergrund
Eine einzige Zahl im Muster legt die Latte: Mit 7 statt 3 zeigt der Filter nur noch Suchanfragen ab acht Wörtern.

Die Zahl in den geschweiften Klammern steuert die Länge und liegt immer eins unter der gewünschten Mindestzahl an Wörtern. {7,} filtert Suchanfragen ab acht Wörtern, {2,} ab drei. Eine zweite Zahl nach dem Komma begrenzt die Länge nach oben.

Die Schwelle von vier Wörtern beruht auf einer Konvention. Der Toolanbieter Ahrefs definiert den Longtail über das Suchvolumen, denn manche Suchbegriffe aus fünf und mehr Wörtern kommen auf Hunderttausende Suchen im Monat. Als Filter taugt die Wortzahl trotzdem, weil lange Anfragen meist seltener gesucht werden als kurze.

Welche Länge für Ihre Website aussagekräftig ist, zeigt erst der Vergleich mehrerer Varianten. Ab acht Wörtern tauchen vermehrt ausformulierte Fragen und ganze Sätze auf, zwischen vier und sechs Wörtern liegt der mittlere Longtail. Alle Muster der folgenden Übersicht haben wir mit der RE2-Bibliothek geprüft.

MusterZeigt Suchanfragen mitWofür geeignet
^([^ ]+ ){2,}[^ ]+$drei oder mehr WörternDeutschsprachige Websites mit vielen Fachbegriffen und Komposita
^([^ ]+ ){3,}[^ ]+$vier oder mehr WörternStandard für die Longtail-Analyse
^([^ ]+ ){5,}[^ ]+$sechs oder mehr WörternAusformulierte Fragen und Problembeschreibungen
^([^ ]+ ){7,}[^ ]+$acht oder mehr WörternGesprächsartige Anfragen, etwa aus dem KI-Modus
^([^ ]+ ){3}[^ ]+$genau vier WörternLängenklassen einzeln vergleichen
^([^ ]+ ){3,5}[^ ]+$vier bis sechs WörternMittlerer Longtail ohne Ausreißer
^[^ ]+( [^ ]+)?$einem oder zwei WörternGegenprobe mit den kurzen Suchbegriffen
Sieben Varianten des Längenfilters, geprüft mit RE2, deren Syntax die Search Console verwendet.

Mit der Option „Stimmt nicht mit dem Regex überein“ drehen Sie jedes Muster um. Das Standardmuster zeigt dann alle Anfragen mit höchstens drei Wörtern, also die kurzen Suchbegriffe. Legen Sie beide Ansichten nebeneinander, sehen Sie, wie sich Klicks und Impressionen auf kurze wie lange Anfragen verteilen. Die zwei Summen ergeben zusammen allerdings nicht den Gesamtwert, weil die Search Console bei jedem Suchanfrage-Filter die anonymisierten Anfragen herausrechnet, auch bei dieser Gegenprobe.

Über „Vergleichen“ im Datumsfilter stellen Sie die letzten drei Monate dem Vorjahreszeitraum gegenüber, die Spalte „Differenz“ zeigt dann die Entwicklung jeder Anfrage. Wächst der Anteil langer Anfragen, lohnt ein genauer Blick auf die neuen Formulierungen.

Vorsicht bei Impressionen: Zwischen dem 13. Mai 2025 und dem 27. April 2026 hat ein Protokollierungsfehler die Impressionen in der Search Console verfälscht. Google dokumentiert den Fehler in der Übersicht der Datenanomalien, betroffen waren auch Klickrate und durchschnittliche Position, die Klicks dagegen nicht. Für Vergleiche über diesen Zeitraum taugen deshalb nur die Klickzahlen.

Auf den Punkt
  • Gegenprobe: „Stimmt nicht mit dem Regex überein“ dreht jedes Muster um und zeigt die kurzen Anfragen.
  • Zeitvergleich: Über den 27. April 2026 hinweg taugen nur Klicks, weil Impressionen, Klickrate und Position bis dahin verzerrt waren.

Was verraten lange Suchanfragen über Ihre Kunden?

Grüner Wanderschuh mit Hängeetikett „BREITE FÜSSE“ auf weißem Hintergrund
„Wanderschuhe“ sagt wenig, die Frage nach Wanderschuhen für breite Füße und eine Alpenüberquerung verrät den ganzen Beratungsbedarf.

Lange Suchanfragen beschreiben die Lage, in der jemand sucht: welches Problem gelöst werden soll, welche Produkte gerade verglichen werden und welche Frage vor der Entscheidung offen ist. Je mehr Wörter eine Anfrage hat, desto genauer lässt sich ablesen, welche Seite den Bedarf decken sollte.

Das Bild vom Long Tail stammt aus dem Handel. Eine durchschnittliche Filiale der Buchkette Barnes & Noble führte 130.000 Titel, schrieb Chris Anderson, damals Chefredakteur des Magazins Wired, im Oktober 2004. Amazon erzielte mehr als die Hälfte seiner Buchverkäufe mit Titeln jenseits der 130.000 meistverkauften. Genügend Titel abseits der Bestseller ergäben zusammen einen größeren Markt als die Hits, folgerte Anderson.

Auch die Suche hat ihren Long Tail: 15 Prozent der Suchanfragen, die Google jeden Tag sieht, sind neu, schrieb Google-Vizepräsident Pandu Nayak 2022. Die Zahl steht bis heute auf Googles Seite zur Funktionsweise der Suche. In der US-Datenbank von Ahrefs haben knapp 93 Prozent aller Keywords weniger als zehn Suchen im Monat. Neue Formulierungen kennt noch kein Keyword-Tool, im gefilterten Leistungsbericht erscheinen sie, sobald Ihre Website dafür auftaucht.

Ein Beispiel aus dem Fachgeschäft zeigt, was lange Anfragen von kurzen unterscheidet. „Haben Sie Wanderschuhe?“ ist eine kurze Anfrage, „Welche Wanderschuhe halten bei breiten Füßen eine Alpenüberquerung durch?“ eine lange. Die erste Frage beantwortet jeder Verkäufer mit einem Fingerzeig ins Regal, die zweite verlangt eine Beratung. Nur die zweite verrät, was der Kunde gleich kaufen will. Genau solche Fragen tauchen im gefilterten Leistungsbericht auf.

Beim Durchsehen helfen wiederkehrende Wörter: Fragewörter wie „wie“, „was“ oder „warum“ zeigen Informationsbedarf, den eine Zwischenüberschrift samt direkter Antwort bedient. Steht „kosten“, „vergleich“ oder „erfahrungen“ in der Anfrage, rückt die Kaufentscheidung näher, Ortsnamen deuten auf lokale Nachfrage. Wendungen wie „funktioniert nicht“ verraten Probleme, die Ihr Support vermutlich längst kennt.

Erst wenn ähnliche Formulierungen wiederkehren, ergibt sich aus einzelnen Anfragen ein Auftrag für neue oder bessere Inhalte. Die Grundlagen der Longtail-Strategie, vom Suchvolumen bis zur Konkurrenz, erklärt unser Ratgeber zu Longtail-Keywords.

Zum Mitnehmen
  • Signale: Fragewörter, Kaufwörter und Ortsnamen zeigen, welche Art Inhalt fehlt.
  • Echte Sprache: Die Search Console zeigt die Formulierungen, bei denen Ihre Seiten tatsächlich in den Suchergebnissen erschienen sind.
  • Wiederholung statt Einzelfall: Erst wiederkehrende Fragen rechtfertigen neue oder bessere Inhalte.

Ab dem vierten Wort wird aus einem Keyword eine Kundenfrage. Die Search Console misst diese Fragen kostenlos, viele Keyword-Tools schätzen sie nur.

— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web

Welche Rolle spielen Sprachsuche und KI-Modus?

Grünes Mikrofon mit 3x-Etikett und grünem Maßband auf weißem Grund
Google beziffert Anfragen im KI-Modus auf die dreifache Länge klassischer Suchen, fast jede sechste kommt per Sprache oder Bild.

Google beziffert die durchschnittliche Länge von Suchanfragen im KI-Modus auf das Dreifache klassischer Suchanfragen, für die Sprachsuche fehlt ein vergleichbarer Beleg. Die Search Console zählt KI-Anfragen seit Juni 2025 unter dem Suchtyp „Web“ mit, ohne sie getrennt auszuweisen.

Der Trend zu längeren Anfragen begann vor dem KI-Modus. Die Zahl der Suchanfragen mit fünf oder mehr Wörtern wuchs im Winterhalbjahr 2023/24 anderthalbmal so schnell wie die kürzerer Anfragen. Googles Chief Business Officer Philipp Schindler nannte diesen Wert im Mai 2024 für englischsprachige Suchen weltweit. Im April 2025 bezifferte Alphabet-Chef Sundar Pichai die Länge von KI-Modus-Anfragen auf das Doppelte klassischer Suchanfragen, im Februar 2026 auf das Dreifache.

Shivani Mohan, bei Google für Datenanalyse und Nutzerforschung zuständig, bestätigte im Mai 2026 für die USA: Die durchschnittliche Suche im KI-Modus sei dreimal so lang wie eine klassische Suchanfrage. Absolute Wortzahlen veröffentlicht Google nicht. Der Toolanbieter Semrush wertete knapp 69 Millionen Suchsitzungen auf US-Desktop-Rechnern von Mai bis Anfang Juli 2025 aus. Im KI-Modus kam Semrush auf 7,22 Wörter pro Anfrage, in der klassischen Suche auf 4,0 Wörter.

Wie lang Suchanfragen im KI-Modus geworden sind
Die Balken zeigen die Längenfaktoren, die Google für Anfragen im KI-Modus veröffentlicht hat, im Vergleich zur klassischen Google-Suche. Absolute Wortzahlen gibt der Konzern nicht an.
Klassische Google-SucheVergleichsgröße
1×
KI-Modus, April 2025Sundar Pichai, Quartalszahlen Q1 2025
2×
KI-Modus, Mai 2025, frühe TestnutzerSundar Pichai, Google I/O 2025
2–3×
KI-Modus, Februar 2026Sundar Pichai, Quartalszahlen Q4 2025
3×
KI-Modus, Mai 2026, USAShivani Mohan, Google Datenanalyse und Nutzerforschung
3×
Gesprächsartige Anfragen finden Sie im Leistungsbericht am ehesten mit ^([^ ]+ ){7,}[^ ]+$, also ab acht Wörtern. Eine eigene Kennzeichnung für den KI-Modus bietet die Search Console nicht.

In der Search Console hinterlassen Anschlussfragen ihre Spuren: Google zählt jede Anschlussfrage im KI-Modus als neue Suchanfrage mit eigenen Impressionen, Klicks und Positionen. Im Bericht tauchen deshalb neben langen Fragen auch auffällig kurze Fragmente auf: Anastasia Kourou, SEO-Managerin einer Agentur in Griechenland, stieß auf Anfragen wie „yes“ und „yes, pricing“. Auf LinkedIn ordnete John Mueller von Google die Einträge als Folgefragen aus dem KI-Modus ein.

Einen eigenen Leistungsbericht für generative KI hat Google im Juni 2026 eingeführt, seit dem 31. August 2026 steht die neue Ansicht allen Websites weltweit offen. Gezählt werden Impressionen in den Übersichten mit KI (AI Overviews) und im KI-Modus, gegliedert nach Seiten, Ländern, Geräten und Datum. Suchanfragen führt die Hilfe dort nicht als Dimension auf, der Regex-Filter hilft im neuen Bericht also nicht weiter.

Im Herbst 2025 tauchten in der Search Console ungewöhnlich lange Anfragen auf. Jason Packer, Inhaber der Analyseberatung Quantable, stieß in den Daten einer einzigen Website auf rund 200 Einträge, die wie Chat-Eingaben wirkten. Der Web-Optimierungsberater Slobodan Manić entdeckte das gemeinsame Merkmal: Jede dieser Anfragen begann mit der Adresse https://openai.com/index/chatgpt/. Packer und Manić vermuteten, dass ChatGPT Nutzereingaben als Google-Suche weiterreichte. OpenAI bestätigte gegenüber Ars Technica nur, einen Fehler behoben zu haben, der vorübergehend das Routing einer kleinen Zahl von Suchanfragen betroffen habe.

Bei der Sprachsuche ist die Lage weniger eindeutig, als viele Ratgeber behaupten. Die oft zitierte Prognose, 2020 werde die Hälfte aller Suchen per Sprache laufen, stammt nicht vom Marktforscher Comscore, wie eine Nachfrage des SEO-Beraters Brodie Clark ergab. Vorhergesagt hatte 2014 Andrew Ng, damals Chefwissenschaftler der Suchmaschine Baidu, dass binnen fünf Jahren mindestens die Hälfte aller Suchen per Bild oder Sprache laufe. In eigenen Protokollen aus dem Sommer 2009 stellte Google fest, dass gesprochene Anfragen sogar kürzer waren als getippte: 2,5 gegenüber 2,9 Wörtern bei Suchen auf dem Handy. Aktueller sind Googles Zahlen zum KI-Modus: Im Februar 2026 kam dort fast jede sechste Anfrage per Sprache oder Bild, im Mai 2026 in den USA bereits mehr als jede sechste.

Unsere Einschätzung: Solange Google KI-Anfragen in der Search Console nicht getrennt ausweist, bleibt der Längenfilter eine Behelfslösung. Der Filter zeigt den Wandel im Suchverhalten, nicht dessen Herkunft. Eine eigene Spalte für den Ursprung der Anfrage wäre für Websitebetreiber wertvoller als jeder neue KI-Bericht ohne Suchanfragen.

Kurz gemerkt
  • Sprachsuche: Die Prognose, bis 2020 laufe die Hälfte aller Suchen per Sprache, stammt nicht von Comscore, gesprochene Anfragen waren 2009 sogar kürzer als getippte.
  • Zählweise: Anschlussfragen im KI-Modus erscheinen als eigene Suchanfragen, manchmal als kurze Fragmente.
  • Lücke: Der KI-Bericht der Search Console zeigt Impressionen nach Seiten, aber keine Suchanfragen.

Wie machen Sie aus den Treffern bessere Inhalte?

Grüne Gießkanne und weißer Topf mit Sämling und Pflanzenschild vor weißem Hintergrund
Eine starke Seite für viele verwandte Fragen schlägt viele dünne Einzelseiten, die Google als Brückenseiten werten kann.

Ordnen Sie jede lange Suchanfrage der Seite zu, die Google dafür anzeigt, und bewerten Sie jede Gruppe nach Position und Klickrate. Die Bewertung führt zu einer von vier Maßnahmen: halten, nachschärfen, ausbauen oder neu planen.

Der erste Schritt dauert Sekunden. Wechseln Sie bei aktivem Filter in der Tabelle von „Suchanfragen“ auf „Seiten“, sehen Sie, welche Adressen für lange Anfragen erscheinen. Ein Klick auf eine Zeile filtert den Bericht auf diese Seite. Im Reiter „Suchanfragen“ zeigt die Tabelle danach nur noch die langen Formulierungen, für die genau diese Seite auftaucht.

Für größere Websites lohnt der Export. Laden Sie die gefilterte Tabelle herunter und gruppieren Sie die Anfragen nach wiederkehrenden Begriffen, etwa nach Produktnamen oder Problemen. Summieren Sie je Gruppe die Impressionen, entsteht eine Rangliste der Themen, die Google bereits mit Ihrer Website verbindet, sortiert nach Reichweite.

Vier Trefferbilder, vier Maßnahmen
Sortieren Sie die gefilterten Suchanfragen nach Position und Klickrate. Jede Gruppe verlangt eine andere Antwort.
1
Position 1 bis 5
Halten
Die Seite beantwortet die Anfrage bereits. Halten Sie Zahlen und Beispiele aktuell und prüfen Sie, ob Seitentitel und Meta-Beschreibung die Frage aufgreifen.
2
Position 6 bis 15, Klickrate unter 3 Prozent
Nachschärfen
Google hält die Seite für relevant, Suchende klicken aber selten. Beantworten Sie die Frage unter einer eigenen Zwischenüberschrift, gleich im ersten Satz.
3
Position 16 bis 30, Impressionen steigen
Ausbauen
Die Seite streift das Thema nur. Ein eigener Abschnitt mit Beispielen und Zahlen kann den Beitrag auf die erste Ergebnisseite heben.
4
Treffer auf einer unpassenden Seite
Neu planen
Google zeigt eine Seite zu einem anderen Thema. Prüfen Sie, ob ein eigener Beitrag die Frage besser beantwortet, und verlinken Sie den neuen Beitrag von der bisherigen Seite aus.

Verlockend wirkt der Gedanke, für jede lange Anfrage eine eigene Seite zu bauen. Wir raten von solchen Einzelseiten ab. Google führt in seinen Spam-Richtlinien den Missbrauch von Brückenseiten auf, also Seiten, die nur erstellt werden, um bei bestimmten, ähnlichen Suchanfragen zu erscheinen. Ebenfalls unter Spam fällt das massenhafte Erzeugen von Seiten ohne Mehrwert, ausdrücklich auch mit generativer KI.

Sinnvoller ist eine starke Seite, die viele verwandte Fragen beantwortet. Treffer ohne passende Seite weisen dagegen auf klassische Content-Gaps hin: Themen, für die Google Ihre Website schon heute für relevant hält, ohne dass eine Seite sie gründlich behandelt. Wie Sie solche Lücken systematisch finden und schließen, beschreibt unser Beitrag über Content Gaps.

Formulieren Sie die häufigste Frage einer Gruppe als Zwischenüberschrift und setzen Sie die Antwort in die ersten ein bis drei Sätze darunter. Ein solcher Antwortblock bleibt auch aus dem Zusammenhang gerissen verständlich, für eilige Leser ebenso wie für Suchfunktionen, die einzelne Passagen als Auszug zeigen.

Nach vier bis acht Wochen wenden Sie den Filter erneut an, diesmal mit Datumsvergleich. Verbessern sich Position und Klickrate der Anfragen, deren Seiten Sie überarbeitet haben, stärker als im Rest der Website, hat die Änderung gewirkt. Bleiben die Werte gleich, lohnt ein zweiter Blick auf die Suchintention: Vielleicht erwarten die Suchenden eine Tabelle, eine Anleitung oder einen Preis statt eines Fließtexts.

Auf den Punkt
  • Gruppieren: Im Export ergeben die summierten Impressionen je Begriffsgruppe eine Rangliste Ihrer Themen.
  • Keine Brückenseiten: Eine starke Seite für viele verwandte Fragen schlägt viele inhaltsarme Seiten.
  • Messen: Wenden Sie den Filter nach vier bis acht Wochen erneut an, diesmal mit Datumsvergleich.

Welche Regex-Filter lohnen sich noch?

Ein Schlüsselbund mit fünf grünen Schlüsseln und einem Anhänger mit der Aufschrift
Fragewörter, Kaufsignale, Ortsnamen, eigene Marke: Für jede Frage an die Daten gibt es ein eigenes Muster.

Neben der Länge lohnen Filter auf Fragewörter, Kaufsignale, Ortsnamen und die eigene Marke. Der senkrechte Strich verbindet mehrere Begriffe zu einem „oder“. Marken- oder Firmennamen schließen Sie über „Stimmt nicht mit dem Regex überein“ aus.

Google selbst hat 2021 bei der Vorstellung des Negativ-Filters ein Beispiel für Fragewörter gegeben: what|how|when|why. Solche Anfragen zeigen nach Googles Lesart, wo eine Seite Fragen direkt beantworten sollte, etwa in einem FAQ-Bereich. Für deutschsprachige Websites braucht das Muster die deutschen Fragewörter und einen Schutz gegen Fehltreffer.

ZielMusterEinstellung
Fragen am Anfang der Suchanfrage^(wie|was|warum|wieso|weshalb|wo|wann|welche|welcher|welches|wer|kann|können|gibt|ist|sind)( |$)Stimmt mit dem Regex überein
Fragen ab vier Wörtern^(wie|was|warum|wo|wann|welche) ([^ ]+ ){2,}[^ ]+$Stimmt mit dem Regex überein
Kaufsignale als eigenes Wort(^| )(kosten|preis|preise|kaufen|bestellen|angebot|vergleich|test|erfahrungen)( |$)Stimmt mit dem Regex überein
Kaufsignale auch im Kompositumkosten|preis|kaufen|vergleich|angebotStimmt mit dem Regex überein, Fehltreffer prüfen
Lokale Nachfrage (Beispielstädte)in der nähe|berlin|hamburg|münchen|kölnStimmt mit dem Regex überein
Eigene Marke ausschließen (Beispiel Dr. Web)dr[. ]*webStimmt nicht mit dem Regex überein
Großschreibung erzwingen, etwa in Adressen(?-i)PDFStimmt mit dem Regex überein
Nur ein Verzeichnis/ratgeber/Filter auf Seiten, Stimmt mit dem Regex überein
Acht Rezepte für den Regex-Filter, geprüft mit RE2. Quellen: Search Console Hilfe, Google Search Central Blog, eigene Tests.

Das Kürzel \b für eine Wortgrenze scheitert in RE2 an denselben Umlauten wie \w: \büber findet „über uns“ nicht, wie unser Test mit der RE2-Bibliothek bestätigt. Sicherer sind echte Leerzeichen als Grenze, geschrieben als (^| ) vor und ( |$) hinter dem gesuchten Wort. Um den senkrechten Strich gehört dagegen kein Leerzeichen. Googles Hilfe zeigt die Schreibweise mit Leerzeichen, doch (wie | was) verlangt vor „was“ ein Leerzeichen und übersieht deshalb die Anfrage „was kostet seo“.

Im Deutschen hat die Leerzeichen-Grenze einen Nachteil: Kaufsignale stecken oft im Kompositum, „preisvergleich“ oder „kostenrechner“ entgehen einem Muster, das „vergleich“ und „kosten“ nur als freistehende Wörter sucht. Lassen Sie die Grenze bei solchen Begriffen weg, erfasst der Filter dafür auch Fehltreffer wie „auto verkaufen“ oder „stellenangebot“. Welche Variante besser passt, hängt von Ihrem Wortschatz ab, im Zweifel probieren Sie beide.

Bedingungen, die zugleich gelten sollen, lassen sich nur begrenzt in ein Muster packen. Fragewort und Mindestlänge gehen zusammen: ^(wie|was|warum|welche) ([^ ]+ ){2,}[^ ]+$ zeigt Fragen ab vier Wörtern. Für „lang und ohne Markennamen“ fehlt RE2 dagegen die nötige Verneinung innerhalb des Musters, weil die Bibliothek keine Lookarounds unterstützt. Solche Kombinationen erledigen Sie im Export per Tabellenkalkulation oder über die Search Console API, deren Filtergruppen mehrere Bedingungen verknüpfen.

Für kleinere Websites bleibt der Regex-Filter das wichtigste Werkzeug, um Suchanfragen zu gruppieren. Googles neuere KI-Helfer in der Search Console setzen Masse voraus. Den Markenfilter bietet Google nur Properties mit ausreichend vielen Suchanfragen und Impressionen an, die Anfragegruppen in Search Console Insights nur Properties mit sehr großem Anfragevolumen. Der Regex-Filter funktioniert dagegen in jeder Property.

Filter lassen sich über Dimensionen hinweg kombinieren. Ein zweiter Filter auf „Seite“ mit dem Muster /ratgeber/ beschränkt die langen Suchanfragen etwa auf einen Bereich Ihrer Website. Neue Muster testen Sie vorab auf regex101.com, die Variante Golang arbeitet dort mit derselben Syntax wie RE2. Ein ungültiges Muster liefert keine Treffer. Bleibt die Tabelle leer, suchen Sie deshalb zuerst nach Tippfehlern im Ausdruck.

Kurz gemerkt
  • Oder-Strich: | verbindet Alternativen, Klammern halten sie zusammen.
  • Wortgrenzen: \b versagt bei Umlauten am Wortrand, Leerzeichen als Grenze funktionieren.
  • Und-Bedingungen: Was ein einzelnes Muster nicht abbildet, erledigen Export oder API.

Wo stößt der Filter an Grenzen?

Grüner Kescher mit Loch, Holzstiel, Etikett „ANONYM“, weißer Hintergrund
Knapp die Hälfte der Klicks entfiel im April 2025 auf anonymisierte Anfragen, die kein Filter sichtbar macht.

Der Filter zeigt nur, was die Oberfläche der Search Console ausgibt: keine anonymisierten Anfragen, höchstens 1.000 Zeilen pro Ansicht und nur Suchanfragen, bei denen Ihre Website schon erscheint. Suchvolumen, Konkurrenz und Anfragen, für die Sie gar nicht auftauchen, bleiben unsichtbar.

Die Zeilengrenze gilt auch für die gefilterte Tabelle. Große Websites mit Tausenden langen Anfragen sehen deshalb nur einen Ausschnitt. Abhilfe schafft ein kürzerer Zeitraum, etwa Monat für Monat, oder ein zusätzlicher Filter auf einzelne Verzeichnisse. Für eine umfassendere Auswertung bleiben drei Wege jenseits der Oberfläche, die sich in Aufwand und Umfang deutlich unterscheiden.

DatenwegZeilenAnonymisierte AnfragenAufwand
Oberfläche und Exporthöchstens 1.000 je Ansichtfehlenkeiner
Looker-Studio-Connectorbis 50.000 pro Tag, Website und Suchtypfehlengering, Bericht in Looker Studio anlegen
Search Console APIbis 25.000 je Abruf, 50.000 pro Tag, Website und SuchtypfehlenProgrammierung oder Zusatzwerkzeug nötig
BigQuery-Massenexportkein Tageslimitals anonymisiert markiert, Suchanfrage leerGoogle-Cloud-Projekt, Daten erst ab Einrichtung
Vier Wege zu den Suchanfragen der Search Console. Quellen: Google Search Central Blog (Oktober 2022, Februar 2023), Search Analytics API, Search Console Hilfe.

Der Massenexport in Googles Datenbankdienst BigQuery hebt die Zeilengrenze auf, liefert anonymisierte Anfragen aber nur als markierte Zeilen ohne Suchbegriff. Zudem beginnt der Export erst mit dem Tag der Einrichtung, ältere Daten holen Sie nur über die API oder die Berichte. Richten Sie die Übertragung deshalb früh ein, auch wenn Sie die Daten erst später auswerten.

Unabhängig vom Datenweg kennt die Search Console nur Anfragen, bei denen Ihre Website in den Ergebnissen erschienen ist, und reicht höchstens 16 Monate zurück. Keywords und Fragen, für die Sie noch gar nicht ranken, finden Sie in den meisten SEO- und GEO-Tools, in den Vorschlägen der Google-Suche oder im Gespräch mit dem Vertrieb.

Google Ads Keyword Planner.
Häufige Keywords und typische Fragen finden Sie über die Google-Suche.

Unsere Einschätzung: Der Filter ist ein Sieb, keine Fundgrube. Die kurzen Anfragen fallen durch, was hängen bleibt, müssen Sie selbst sortieren. Diese Handarbeit lohnt sich, denn kaum eine Datenquelle beschreibt Kundenwünsche so unverstellt wie die eigenen Suchanfragen. Google stellt diese Daten kostenlos bereit.

Zum Mitnehmen
  • Monatlich filtern: Das Muster ab vier Wörtern liefert die Basis, ein zweiter Durchgang ab drei Wörtern erfasst auch Anfragen, deren Komposita die Wortzahl drücken.
  • Nach Reichweite sortieren: Überarbeiten Sie zuerst die Seiten zu Anfragen mit vielen Impressionen und schwacher Klickrate.
  • Früh exportieren: Richten Sie den BigQuery-Export jetzt ein, denn der Export liefert keine älteren Daten nach.
  • Grenzen kennen: Anonymisierte Anfragen und Suchvolumen liefert der Filter nicht.

Glossar: 17 wichtige Fachbegriffe zum Regex-Filter in der Search Console

Geöffnetes Buch mit Lesezeichen und ein grünes Sieb daneben auf weißem Grund
Von Anker bis Zeichenklasse: die wichtigsten Begriffe zum Regex-Filter in der Search Console.

Anker

Anker sind Zeichen in einem regulären Ausdruck, die eine Position statt eines Zeichens beschreiben. Der Zirkumflex (^) steht für den Anfang, das Dollarzeichen ($) für das Ende einer Suchanfrage. Im Längenfilter machen erst beide Anker eine exakte Wortzahl möglich.

Anonymisierte Suchanfrage

Anonymisierte Suchanfragen sind seltene Anfragen, die Google aus Datenschutzgründen nicht einzeln in der Search Console zeigt. Als anonymisiert gelten Anfragen, die in zwei bis drei Monaten von höchstens einigen Dutzend Nutzern gestellt werden. Die Klicks solcher Anfragen zählen im Diagramm mit, fallen aber bei jedem Suchanfrage-Filter heraus.

BigQuery-Massenexport

Der BigQuery-Massenexport (Bulk Data Export) überträgt die Leistungsdaten der Search Console täglich in Googles Datenbankdienst BigQuery. Anders als Oberfläche und API kennt der Massenexport keine Obergrenze für Zeilen. Anonymisierte Anfragen stehen dort nur als markierte Zeilen ohne Suchbegriff, Daten vor dem Tag der Einrichtung fehlen ganz.

Brückenseite

Brückenseiten (Doorway Pages) sind Seiten, die nur erstellt werden, um bei bestimmten, ähnlichen Suchanfragen in den Ergebnissen zu erscheinen, und Besucher dann auf weniger hilfreiche Zwischenseiten führen. Google wertet den Missbrauch solcher Seiten als Spam. Mit einer eigenen Seite für jede lange Suchanfrage riskieren Sie genau diese Einstufung.

Durchschnittliche Position

Die durchschnittliche Position gibt an, auf welchem Rang das höchste Ergebnis Ihrer Website im Mittel erschienen ist. In der Tabelle gilt der Wert je Suchanfrage oder Seite. Bei langen Anfragen schwankt die Position stärker, weil wenige Impressionen den Mittelwert bilden.

Impression

Eine Impression entsteht, sobald ein Link zu Ihrer Website in den Google-Suchergebnissen erscheint, unabhängig von einem Klick. Zwischen dem 13. Mai 2025 und dem 27. April 2026 hat ein Protokollierungsfehler die Impressionen verfälscht, betroffen waren auch Klickrate und Position.

KI-Modus

Der KI-Modus (AI Mode) ist Googles dialogorientierte Suche, die Antworten mit generativer KI zusammenstellt und Anschlussfragen erlaubt. Klicks und Impressionen aus dem KI-Modus zählt die Search Console seit Juni 2025 unter dem Suchtyp Web mit. Google beziffert die Länge der Anfragen dort auf das Dreifache klassischer Suchanfragen.

Klickrate

Die Klickrate (Click-through-Rate, CTR) ergibt sich aus der Zahl der Klicks geteilt durch die Zahl der Impressionen. Eine lange Suchanfrage mit hoher Reichweite und niedriger Klickrate zeigt, dass Google Ihre Seite für passend hält, das Suchergebnis aber zu selten überzeugt.

Leistungsbericht

Der Leistungsbericht der Search Console zeigt Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position Ihrer Website in der Google-Suche. Die Daten lassen sich nach Suchanfragen, Seiten, Ländern, Geräten, Suchdarstellung und Datum gliedern, bei Suchanfragen und Seiten auch per Regex filtern.

Longtail-Keyword

Longtail-Keywords sind spezifische Suchbegriffe, die einzeln selten gesucht werden. Chris Anderson, damals Chefredakteur von Wired, machte 2004 den Begriff Long Tail für die lange, flache Nachfragekurve seltener Produkte bekannt. Maßgeblich ist das Suchvolumen, nicht die Wortzahl: Auch ein einzelnes Fachwort kann ein Longtail-Keyword sein.

Quantifizierer

Quantifizierer legen in einem regulären Ausdruck fest, wie oft ein Baustein vorkommen darf. Das Pluszeichen steht für einmal oder öfter, geschweifte Klammern für feste Grenzen: {3,} für dreimal oder öfter, {3} für genau dreimal. RE2 erlaubt in solchen Klammern höchstens 1.000 Wiederholungen.

RE2

RE2 ist die Regex-Bibliothek von Google, deren Syntax die Search Console verwendet. Die Bibliothek garantiert eine Laufzeit, die linear mit der Länge des Textes wächst, und verzichtet dafür auf Rückverweise und Lookarounds. Wortzeichen und Wortgrenzen kennt RE2 nur im ASCII-Bereich, Umlaute und ß zählen nicht dazu.

Regulärer Ausdruck

Ein regulärer Ausdruck (Regex) beschreibt ein Textmuster aus normalen Zeichen und Sonderzeichen wie Klammern, Pluszeichen oder senkrechtem Strich. In der Search Console filtern reguläre Ausdrücke Suchanfragen und Seitenadressen, etwa nach Länge, Fragewörtern oder Verzeichnissen.

Search Analytics API

Die Search Analytics API ist die Programmierschnittstelle zum Leistungsbericht der Search Console. Ein Abruf liefert bis zu 25.000 Zeilen, pro Tag, Website und Suchtyp sind 50.000 Zeilen möglich. Filtergruppen verknüpfen mehrere Bedingungen, auch reguläre Ausdrücke.

Short-Head-Keyword

Short-Head-Keywords sind kurze, allgemeine Suchbegriffe aus ein oder zwei Wörtern mit hohem Suchvolumen und starker Konkurrenz. Im Leistungsbericht stehen solche Begriffe meist oben. Das Muster ^[^ ]+( [^ ]+)?$ zeigt nur diese kurzen Anfragen an.

Suchintention

Die Suchintention beschreibt das Ziel hinter einer Suchanfrage, etwa Information, Vergleich vor dem Kauf, Kauf oder den Besuch einer bestimmten Website. Lange Anfragen verraten die Intention meist deutlicher als kurze, weil Fragewörter, Produktnamen oder Ortsangaben sie offenlegen.

Zeichenklasse

Eine Zeichenklasse fasst in eckigen Klammern Zeichen zusammen, von denen an dieser Stelle eines stehen darf. [aeiou] steht für einen Vokal, [^ ] mit vorangestelltem Zirkumflex für jedes Zeichen außer dem Leerzeichen. Im Längenfilter bildet [^ ]+ ein Wort.

FAQ: Was verrät der Regex-Filter in der Search Console?

Grünes Sieb mit Spaghetti über Schüssel, FAQ-Anhänger am Griff, weißer Grund
Häufige Fragen zum Regex-Filter der Search Console, von Groß- und Kleinschreibung bis zur leeren Tabelle.

Was ist Regex, einfach erklärt?

Ein regulärer Ausdruck, kurz Regex, ist ein Suchmuster aus normalen Zeichen und Sonderzeichen, mit dem sich Texte nach Regeln statt nach festen Wörtern durchsuchen lassen. Ein senkrechter Strich steht zum Beispiel für „oder“, ein Pluszeichen für eine Wiederholung. Die Search Console nutzt Regex in der Syntax RE2, um Suchanfragen und Seitenadressen zu filtern.

Unterscheidet der Regex-Filter der Search Console Groß- und Kleinschreibung?

Nein, standardmäßig ignoriert der Regex-Filter der Search Console Groß- und Kleinschreibung. Soll der Filter exakt unterscheiden, setzen Sie (?-i) an den Anfang des Musters. Bei Suchanfragen ist dieser Schalter selten nötig, bei Seitenadressen mit Großbuchstaben kann die Unterscheidung dagegen wichtig sein.

Warum zeigt Ihr Regex-Filter keine Daten an?

Häufig liegt ein Fehler im Muster vor, denn ein ungültiger oder zu strenger Ausdruck liefert keine Treffer. Typisch sind Leerzeichen um den senkrechten Strich: (wie | was) findet die Anfrage „was kostet seo“ nicht, weil das Muster vor „was“ ein Leerzeichen verlangt. Bei sehr seltenen Suchanfragen bleibt die Tabelle außerdem leer, weil Google solche Anfragen anonymisiert.

Können Sie mit Regex auch URLs filtern?

Ja, der Regex-Filter funktioniert in der Search Console auch für Seiten. Mit einem Muster wie /ratgeber/ zeigt der Bericht nur Adressen aus diesem Verzeichnis. Ein zusätzlicher Suchanfrage-Filter mit dem Längenmuster aus diesem Artikel zeigt dann die langen Suchanfragen genau dieses Bereichs.

Ersetzt der Filter für markenbezogene Suchanfragen den Regex-Filter?

Nein, der Filter für markenbezogene Suchanfragen trennt nur Markenanfragen per KI von allen übrigen und ersetzt den Regex-Filter deshalb nicht. Zur Verfügung steht der Markenfilter zudem nur Properties auf oberster Ebene mit ausreichend vielen Suchanfragen und Impressionen. Für eigene Kriterien wie Wortzahl, Fragewörter oder Produktnamen bleibt der Regex-Filter nötig.

Was sind Longtail-Keywords?

Longtail-Keywords sind spezifische Suchbegriffe mit geringem Suchvolumen. In der US-Datenbank des Toolanbieters Ahrefs haben knapp 93 Prozent aller Keywords weniger als zehn Suchen im Monat. Meist bestehen solche Anfragen aus mehreren Wörtern, den Ausschlag für die Einordnung gibt aber das Suchvolumen.

Quellen

  • Google Search Central Blog | Search Console regex filters update and quick tips | https://developers.google.com/search/blog/2021/06/regex-negative-match | besucht am 28.09.2026
  • Google | Leistungsbericht (Suchergebnisse): Erweiterte Filterung und Vergleich | https://support.google.com/webmasters/answer/17011165?hl=de | besucht am 28.09.2026
  • Google for Developers | Search Analytics: query | https://developers.google.com/webmaster-tools/v1/searchanalytics/query | besucht am 28.09.2026
  • Google Search Central Blog | Introducing the branded queries filter in Search Console | https://developers.google.com/search/blog/2025/11/search-console-branded-filter | besucht am 28.09.2026
  • Google Search Central Blog | Introducing Query groups in Search Console Insights | https://developers.google.com/search/blog/2025/10/search-console-query-groups | besucht am 28.09.2026
  • Google | How AI powers great search results | https://blog.google/products-and-platforms/products/search/how-ai-powers-great-search-results/ | besucht am 28.09.2026
  • Google | How AI Mode is changing and expanding the way people search | https://blog.google/products-and-platforms/products/search/ai-mode-us-insights/ | besucht am 28.09.2026
  • Google Search Central Blog | Introducing Search Generative AI performance reports in Search Console | https://developers.google.com/search/blog/2026/06/gen-ai-performance-reports | besucht am 28.09.2026
  • Google | Generative AI performance report (Search) | https://support.google.com/webmasters/answer/16984139?hl=en | besucht am 28.09.2026
  • Google Research | Google Search by Voice: A Case Study | https://research.google.com/pubs/archive/36340.pdf | besucht am 28.09.2026
  • Google Search Central | Spamrichtlinien für die Google Websuche | https://developers.google.com/search/docs/essentials/spam-policies?hl=de | besucht am 28.09.2026
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