CMMS Software Vergleich
2026
Das sind die besten 38 Anbieter.
Montag, sechs Uhr früh: Die Verpackungslinie steht, ein Lager ist heiß gelaufen. Der Wartungstermin stand in einer Excel-Liste, die seit dem Urlaub des Meisters niemand geöffnet hat, und das passende Ersatzteil liegt laut Bestandsliste im Lager, ist aber nicht auffindbar. Gute CMMS Software verhindert solche Wochenanfänge. Sie erinnert an fällige Wartungen, nimmt Störmeldungen per App direkt an der Maschine auf, verteilt Aufträge an Techniker und zeigt, welche Teile wirklich im Regal liegen. Für diesen Vergleich haben wir 38 Anbieter von CMMS Software geprüft, die ihre Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten: Cloud-CMMS mit mobiler App, klassische Instandhaltungssoftware, Wartungs- und Prüfplaner, EAM-Systeme und Plattformen für vorausschauende Instandhaltung. Im Ratgeber lesen Sie, worauf Sie bei Funktionen, mobiler Nutzung, Schnittstellen, Datenschutz und Kosten achten sollten.
Cloud-Software für Arbeitsschutz und Instandhaltung auf einer gemeinsamen Betriebsmittel-Datenbasis, ausgelegt für Industrie, Maschinen- und Anlagenbau, Intralogistik und Prüfdienstleister. UVV-Prüfungen, Wartung und Reparaturen laufen am selben Betriebsmittel zusammen.
tagideasy.de
tagIDeasy ist eine Cloud-Software der Work Safe Tec GmbH aus Marktsteft in Bayern. Das Produkt verbindet Arbeitsschutz und Instandhaltung in einem System. Zielgruppe sind Unternehmen aus Maschinen- und Anlagenbau, Industrie und Fertigung, Intralogistik, Entsorgung, Vermietung und Energie sowie Prüfdienstleister. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfpflichten. Wartung und Reparatur laufen am selben Betriebsmittel.
Kern ist die Betriebsmittelverwaltung mit Standort, Status und Historie. Daran hängen UVV-Prüfungen mit überwachten Fristen, Gefährdungsbeurteilung, Reparaturmanagement, Wartungsmanagement mit hinterlegten Intervallen, Checklisten und Unterweisungen. Fällige Wartungsaufträge entstehen automatisch. Die App für iOS und Android arbeitet auch offline, Betriebsmittel lassen sich per Scan aufrufen. Inventaraufkleber und RFID-Tags stehen für die Kennzeichnung bereit.
Hosting erfolgt in Deutschland, die Software ist DSGVO-konform und läuft in ISO-27001-Rechenzentren. Konzerne und große Bestände erhalten Angebote mit SSO, Multi-Mandant und API-Integration. Das Paket Starter kostet bei bis zu 2.000 Betriebsmitteln 199 Euro im Monat, Professional mit Wartung, Reparatur und App 399 Euro im Monat, jeweils zzgl. MwSt. bei jährlicher Abrechnung. Der Preis richtet sich nach der Zahl der Betriebsmittel, die Nutzerzahl ist unbegrenzt.
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Was ist CMMS Software, und welche brauchen Sie?

CMMS Software plant, steuert und dokumentiert die Instandhaltung. Sie verwaltet Anlagen und Wartungspläne, nimmt Störmeldungen auf, verteilt Arbeitsaufträge an Techniker und zeigt mit Kennzahlen, wo Ausfälle Geld kosten.
Die Abkürzung steht für Computerized Maintenance Management System. Im deutschen Sprachraum heißen solche Programme auch Instandhaltungssoftware oder IPS, also Instandhaltungsplanungs- und Steuerungssystem. Herzstück ist die Anlagenakte: Jede Maschine, jedes Gebäudeteil und jedes Gerät bekommt einen Eintrag mit Dokumenten, Ersatzteilen, Wartungsplänen und der vollständigen Historie.
Aus den Wartungsplänen erzeugt die Software Aufträge, sobald ein Intervall nach Zeit, Betriebsstunden oder Stückzahl fällig wird. Störungen melden Mitarbeiter per App oder QR-Code direkt an der Anlage, der Meister priorisiert und verteilt. Techniker dokumentieren Tätigkeiten, Material und Zeiten mobil, und aus diesen Daten entstehen Kennzahlen wie MTBF und MTTR.
Welche Lösung passt, hängt von Größe und Einsatzfeld ab. Ein Handwerksbetrieb oder die Haustechnik kommt mit einem schlanken Wartungsplaner aus, ein Produktionsbetrieb im Mittelstand braucht ein Cloud-CMMS mit App und Ersatzteilen, ein Konzern eher ein EAM-System mit ERP-Integration. Der folgende Test zeigt, ob Ihre heutige Lösung noch reicht.
- Wartungstermine: Wartungsintervalle stehen in Excel-Listen oder im Outlook-Kalender, und Termine rutschen regelmäßig durch.
- Störmeldungen: Störungen kommen per Zuruf, Telefon oder Zettel, ihr Bearbeitungsstand ist unklar.
- Historie: Welche Reparaturen an einer Maschine gelaufen sind, wissen nur einzelne Kollegen.
- Ersatzteile: Ersatzteile fehlen im entscheidenden Moment, oder das Lager ist mit Teilen voll, die niemand braucht.
- Prüfpflichten: Für Audits und Behörden suchen Sie Prüfnachweise wie DGUV V3 mühsam zusammen.
- Dokumente: Handbücher, Schaltpläne und Checklisten liegen verstreut auf Laufwerken und in Ordnern.
- Kennzahlen: Ausfallzeiten, Kosten je Anlage oder MTTR können Sie der Geschäftsführung nicht belegen.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein strukturierter Vergleich. Klären Sie vorab, wie viele Anlagen und Techniker die Software abdecken soll und ob Ihr ERP angebunden werden muss.
Diese 7 Probleme lösen Sie mit der richtigen CMMS Software

Die richtige CMMS Software verhindert vergessene Wartungen, macht Störungen nachvollziehbar, hält das Ersatzteillager schlank und liefert Prüfnachweise auf Knopfdruck. Gleichzeitig sichert sie das Wissen erfahrener Techniker.
Ungeplante Stillstände sind der teuerste Fehler in der Instandhaltung. Ein CMMS erinnert zuverlässig an fällige Wartungen und Inspektionen, auch wenn der zuständige Meister im Urlaub ist. Störmeldungen landen nicht mehr auf Zetteln oder im Telefon, sondern als Auftrag mit Priorität, Foto und Bearbeitungsstand im System.
Ebenso viel Zeit kostet die Suche. Techniker scannen den QR-Code an der Maschine und sehen sofort Handbuch, Schaltplan, letzte Reparaturen und passende Ersatzteile. Das Lager zeigt Mindestbestände und Verbräuche je Anlage, Bestellvorschläge vermeiden teure Eillieferungen und überflüssige Vorräte.
Für Audits und Behörden liefert die Software Prüfnachweise etwa für elektrische Anlagen nach DGUV Vorschrift 3, Druckbehälter oder Aufzüge. Aus Störungen, Zeiten und Kosten entstehen Kennzahlen, mit denen Sie Investitionen, Personalbedarf und den Austausch alter Anlagen gegenüber der Geschäftsführung begründen.
Maschinen fallen aus, weil Wartungen vergessen oder zu spät erledigt werden.
Techniker verlieren Zeit mit der Suche nach Handbüchern, Historie und Ansprechpartnern.
Meldungen gehen unter, Prioritäten sind unklar, und niemand weiß, wer gerade woran arbeitet.
Kapital steckt in überflüssigen Teilen, während kritische Teile im Notfall fehlen.
Prüftermine für Elektrik, Druckbehälter oder Aufzüge laufen ab, Nachweise fehlen im Audit.
Geht ein erfahrener Techniker in Rente, verschwindet sein Wissen über die Anlagen.
Ohne Daten zu Ausfällen und Kosten lassen sich Investitionen und Personalbedarf nicht begründen.
Welche Arten von CMMS Software stehen zur Wahl?

Der Markt reicht von Cloud-CMMS mit mobiler App über klassische, installierte Instandhaltungssoftware und schlanke Wartungsplaner bis zu EAM-Systemen und Plattformen für vorausschauende Instandhaltung.
Cloud-CMMS laufen im Browser und als App, kosten ein Abo je Nutzer und sind oft innerhalb weniger Tage startklar. Sie richten sich an Mittelstand und Industrie, die Störmeldungen, Wartungen und Ersatzteile mobil steuern wollen. Klassische Instandhaltungssoftware wird auf eigenen Servern installiert und bildet komplexe Anlagenstrukturen, Lager und Schnittstellen zum ERP ab.
Wartungs- und Prüfplaner konzentrieren sich auf Termine, Checklisten und Nachweise und eignen sich für Haustechnik, Handwerk und kleinere Betriebe. Am anderen Ende stehen EAM-Systeme und Instandhaltungsmodule großer ERP-Anbieter für Konzerne mit vielen Standorten, die Anlagen über den gesamten Lebenszyklus verwalten.
Plattformen für Predictive Maintenance werten Sensordaten wie Schwingung und Temperatur aus und erzeugen daraus Aufträge. Asset- und Inventarsoftware sowie Field-Service-Tools mit Wartungsfunktion ergänzen das Feld als Grenzfälle, etwa für Werkzeuge, Geräte oder externe Kundendienste.
Instandhaltungssoftware im Browser mit mobiler App, QR-Codes und Abo je Nutzer, schnell startklar für Mittelstand und Industrie.
Installierte IPS-Lösungen auf eigenen Servern mit tiefer Anlagenstruktur, Lager und ERP-Anbindung.
Schlanke Programme für Wartungstermine, Checklisten und Prüfnachweise, etwa für Haustechnik oder Handwerk.
Instandhaltung als Teil großer Plattformen für Konzerne mit vielen Standorten und Anlagen über den gesamten Lebenszyklus.
Plattformen, die Sensordaten auswerten, Ausfälle vorhersagen und daraus Aufträge im CMMS erzeugen.
Inventar-, Geräte- oder Außendienstsoftware mit Wartungsfunktion als Grenzfall zum reinen CMMS.
- Zugriff über Browser und App von jedem Ort
- Updates und Datensicherung durch den Anbieter
- Monatliches oder jährliches Abo je Nutzer
- Abhängig von einer stabilen Internetverbindung
- Läuft auf eigenen Servern im Werk oder Rechenzentrum
- Kauflizenz mit Wartungsvertrag oder Miete
- Volle Kontrolle über Daten und Schnittstellen
- Updates und Betrieb in eigener Verantwortung
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Worauf Sie bei der Auswahl von CMMS Software achten sollten

Zuerst zählen Funktionsumfang und mobile Nutzung, danach Schnittstellen, Auswertungen, Datenschutz, Einführung und Kosten. Ein CMMS, das Techniker in der Halle nicht gern benutzen, bleibt trotz guter Funktionen leer.
Beginnen Sie mit Ihren Abläufen. Notieren Sie, wie Störungen heute gemeldet werden, wer Wartungen plant, wie Ersatzteile bestellt werden und welche Prüfpflichten Sie erfüllen müssen. Prüfen Sie dann, ob die Software diese Abläufe abbildet, ohne dass Sie Ihre Organisation an das Programm anpassen müssen.
Im zweiten Schritt geht der Blick in die Halle. Eine gute App öffnet die Anlagenakte per QR-Code, funktioniert offline und nimmt Fotos und Zeiten auf. Klären Sie außerdem, ob Ihr ERP angebunden werden kann, ob eine offene API existiert und wie Maschinendaten oder Sensoren ins System kommen.
Bei Cloud-Lösungen gehören Server in der EU und ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zur Pflicht. Werden Zeiten und Tätigkeiten je Techniker erfasst, beteiligen Sie den Betriebsrat. Testen Sie zwei oder drei Programme an echten Anlagen und rechnen Sie alle Kosten über fünf Jahre.
Im Kern zählen Anlagenverwaltung, Wartungspläne nach Zeit oder Zählerstand, Störmeldungen, Arbeitsaufträge und Dokumentation. Je nach Betrieb kommen Ersatzteile, Prüfmanagement, Schichtbücher, Fremdfirmen und Auswertungen hinzu. Manche Lösungen sind bewusst schlank, andere bilden komplette Werke ab.
Instandhaltung passiert an der Maschine, nicht am Schreibtisch. Eine gute App öffnet per QR-Code die Anlagenakte, zeigt offene Aufträge, nimmt Fotos und Zeiten auf und funktioniert auch in Hallen ohne Netz. Akzeptanz bei den Technikern entscheidet über den Erfolg.
Ersatzteilbestellungen, Kostenstellen und Stammdaten liegen oft im ERP, Maschinendaten in der Steuerung oder im MES. Prüfen Sie, ob eine fertige Anbindung an Ihr ERP wie SAP besteht, ob eine offene API vorhanden ist und wie Sensordaten ins System kommen.
Kennzahlen wie MTBF, MTTR, Ausfallzeiten und Kosten je Anlage zeigen, wo sich Investitionen lohnen. Gute CMMS liefern Dashboards für Meister und Berichte für die Geschäftsführung, ohne dass jemand Daten in Excel nachbearbeitet.
Bei Cloud-Lösungen gehören Server in der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und ein klares Rechtekonzept zur Pflicht. Werden Techniker namentlich erfasst, redet der Betriebsrat mit. Für kritische Infrastruktur kann ein Betrieb auf eigenen Servern sinnvoll sein.
Der größte Aufwand steckt in den Stammdaten: Anlagen, Wartungspläne, Ersatzteile und Dokumente. Fragen Sie, ob der Anbieter beim Import hilft, Vorlagen mitbringt und Schulungen vor Ort oder online anbietet. Ein deutschsprachiger Support mit Instandhaltungswissen spart später viel Zeit.
Cloud-CMMS rechnen meist je Nutzer und Monat ab, oft gestaffelt nach Editionen. Installierte Lösungen werden gekauft und mit einem Wartungsvertrag aktuell gehalten. Hinzu kommen Module, Einrichtung, Schulung und Schnittstellen. Lesende Nutzer oder Störmelder sind bei manchen Anbietern kostenlos.
Welche CMMS Software passt zu Ihrer Instandhaltung?
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Wie Sie CMMS Software einführen und den Umstieg planen

Ein Cloud-CMMS für ein kleines Team ist in wenigen Tagen startklar, ein Werk mit Tausenden Anlagen und ERP-Anbindung braucht einige Monate. Entscheidend sind saubere Stammdaten, ein Pilotbereich und die Schulung der Techniker.
Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme. Welche Anlagen stehen in Ihren Hallen, welche Wartungen und Prüfungen sind fällig, und welche Listen, Ordner und Programme nutzen Sie heute? Mit dieser Übersicht fordern Sie Vorführungen an, in denen die Anbieter Ihre eigenen Anlagen und Abläufe zeigen.
Nach der Entscheidung folgen die Stammdaten. Legen Sie die Anlagenstruktur vom Standort bis zur Baugruppe an, übertragen Sie Wartungspläne und Ersatzteile und hängen Sie Handbücher und Checklisten an. QR-Codes an den Maschinen machen die Anlagenakte für alle erreichbar.
Stellen Sie nicht alles auf einmal um. Eine Halle oder ein Bereich arbeitet einige Wochen vollständig digital, Störungen kommen nur noch über das System. Im Anschluss übertragen Sie Vorlagen und Erfahrungen auf weitere Bereiche, aktivieren die ERP-Anbindung und werten die ersten Kennzahlen aus.
Bestandsaufnahme
Sie halten fest, welche Anlagen, Wartungen, Prüfpflichten und Abläufe die neue Software abdecken muss.
Auswahl und Test
Zwei oder drei Anbieter zeigen ihre Software an Ihren echten Anlagen, Testzugänge folgen.
Vertrag und Planung
Sie klären Lizenzmodell, Nutzerzahl, Datenübernahme, Schulung und den Starttermin.
Stammdaten
Anlagenstruktur, Wartungspläne, Ersatzteile und Dokumente werden angelegt oder importiert.
Pilotbetrieb
Ein Bereich oder eine Halle arbeitet vollständig mit der neuen Software, Erfahrungen fließen zurück.
Ausbau
Nach dem Pilot folgen weitere Bereiche, Schnittstellen und Auswertungen.
Die häufigsten Fehler bei CMMS Software

Die meisten Projekte scheitern nicht an der Software, sondern an der Einführung: Techniker nicht eingebunden, Stammdaten unterschätzt, alles auf einmal umgestellt und den Lizenzpreis ohne Folgekosten verglichen.
Viele Betriebe entscheiden nach einer Präsentation im Besprechungsraum. In der Halle zeigt sich dann, dass die App zu viele Klicks braucht oder offline nicht funktioniert. Binden Sie deshalb Techniker und Meister früh ein und lassen Sie sie die App im Alltag testen, bevor Sie unterschreiben.
Teuer wird außerdem ein leeres System. Fehlen Anlagen, Wartungspläne und Ersatzteile, kehren die Teams schnell zu Excel zurück. Ebenso schädlich ist das Gegenteil: Wer jedes Formular mit Pflichtfeldern überlädt, bekommt keine Störmeldungen mehr. Starten Sie schlank und erweitern Sie nach dem Pilot.
Unterschätzt werden Schnittstellen und Mitbestimmung. Ohne ERP-Anbindung pflegen Sie Teile und Kosten doppelt, und ohne Betriebsrat stockt die Zeiterfassung. Rechnen Sie Einrichtung, Module, Schnittstellen und zusätzliche Nutzer mit ein, bevor Sie das günstigste Angebot wählen.
Die Geschäftsführung wählt nach Präsentation, die App ist für die Arbeit in der Halle aber zu umständlich.
Anlagen, Pläne und Ersatzteile fehlen oder sind lückenhaft, das System bleibt leer.
Alle Hallen und Standorte starten gleichzeitig, Fehler multiplizieren sich.
Jeder Sonderfall bekommt ein eigenes Feld, Formulare werden lang, Meldungen bleiben aus.
Ersatzteile und Kosten werden doppelt in ERP und CMMS gepflegt.
Zeiterfassung pro Techniker sorgt für Widerstand und verzögert den Start.
Einrichtung, Module, Schnittstellen und zusätzliche Nutzer machen das günstige Angebot teuer.
Was kostet CMMS Software wirklich?

CMMS Software kostet in unserem Vergleich zwischen 0 Euro für kostenlose Einstiegsversionen und 11.900 Euro für eine Kauflizenz mit unbegrenzten Nutzern. Cloud-Abos liegen meist bei 8 bis 100 Euro je Nutzer und Monat oder bei 49 bis 495 Euro im Monat für den ganzen Betrieb. EAM-Systeme großer Anbieter kalkulieren die Hersteller individuell.
Kleine Teams kommen günstig ins Thema. remberg bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif, Instandio verlangt bis 5 Wartungs- und 25 Prüfobjekte nichts, und bei Wowflow sind Lizenzen für Auftraggeber und Dienstleister gratis. Für Ersatzteile, Auswertungen und mehrere Standorte führt der Weg meist in einen bezahlten Tarif.
Viele Cloud-CMMS rechnen je Nutzer und Monat ab. QRmaint beginnt bei 8 Euro, remberg kostet 25 bis 45 Euro, Foxtag 39 bis 69 Euro und Wowflow 39,90 bis 99,90 Euro je Lizenz, eMaint Professional 80 Euro je Benutzer bei mindestens drei Benutzern. Andere Anbieter verlangen einen Paketpreis für den Betrieb, oft mit unbegrenzten Nutzern: Instandio ab 49 Euro, KEVOX 83 bis 168 Euro, tagIDeasy 199 bis 399 Euro, Timly 195 bis 495 Euro und imaso maintenance ab 435 Euro im Monat für bis zu 100 Nutzer.
Als Kauflizenz kostet imaso maintenance 11.900 Euro einmalig, der Support ab 240 Euro im Monat kommt hinzu. Prüfplattformen wie docustry kosten 2.400 bis 9.900 Euro im Jahr. Die meisten etablierten Anbieter wie SAP, IBM Maximo, IFS Ultimo, isproNG oder GreenGate nennen keine Listenpreise und erstellen Angebote nach Nutzern, Modulen und Standorten. Rechnen Sie Einrichtung, Schnittstellen, Schulung und Support mit ein und vergleichen Sie die Kosten über fünf Jahre.
remberg bietet einen kostenlosen Tarif, Instandio ist bis 5 Wartungs- und 25 Prüfobjekte kostenlos, bei Wowflow sind Auftraggeber- und Dienstleister-Lizenzen gratis.
QRmaint ab 8 €, remberg 25 bis 45 €, Foxtag 39 bis 69 €, Wowflow 39,90 bis 99,90 € je Lizenz, eMaint Professional 80 € je Benutzer bei mindestens drei Benutzern.
Instandio ab 49 €, KEVOX 83 bis 168 €, tagIDeasy 199 bis 399 €, Timly 195 bis 495 €, imaso maintenance ab 435 € für bis zu 100 Nutzer.
docustry kostet 2.400 bis 9.900 € im Jahr, imaso maintenance als Kauflizenz 11.900 € einmalig mit unbegrenzten Nutzern. EAM-Systeme kalkulieren die Anbieter individuell.
Zum Abo oder Lizenzpreis kommen häufig Einrichtung und Datenübernahme, Schulungen, Module für Ersatzteile oder Zustandsüberwachung, ERP-Schnittstellen und Supportverträge. Bei Kauflizenzen fallen zusätzlich Wartung und Updates an. Klären Sie außerdem, ob Melder und lesende Nutzer extra kosten, und vergleichen Sie die Gesamtkosten über fünf Jahre.
1 Wofür steht die Abkürzung CMMS? Aufklappen ↓
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2 Welche Kennzahl beschreibt die mittlere Zeit zwischen zwei Ausfällen? Aufklappen ↓
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3 Welche Norm gliedert die Instandhaltung in Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung? Aufklappen ↓
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4 Was unterscheidet vorbeugende von zustandsorientierter Instandhaltung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Wozu dienen QR-Codes an Maschinen in einem CMMS? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um CMMS Software
Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um Instandhaltung, Wartungsplanung und CMMS Software kompakt und anbieterneutral.
- CMMS
Computerized Maintenance Management System, also Software zur Planung, Steuerung und Dokumentation der Instandhaltung.
- IPS
Instandhaltungsplanungs- und Steuerungssystem, der im deutschen Sprachraum gebräuchliche Begriff für CMMS.
- EAM
Enterprise Asset Management. Software, die den gesamten Lebenszyklus von Anlagen von der Beschaffung bis zur Ausmusterung abdeckt, meist für große Unternehmen.
- DIN 31051
Norm mit den Grundlagen der Instandhaltung und den vier Grundmaßnahmen Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung.
- Wartung
Maßnahmen, die den Abbau des Abnutzungsvorrats verzögern, etwa Schmieren, Reinigen oder Filterwechsel.
- Inspektion
Prüfen und Beurteilen des Istzustands einer Anlage, einschließlich der Ursachen von Abnutzung.
- Instandsetzung
Wiederherstellen des funktionsfähigen Zustands nach einem Schaden oder Ausfall.
- Vorbeugende Instandhaltung
Wartung nach festen Intervallen, gemessen in Zeit, Betriebsstunden oder Stückzahlen, unabhängig vom aktuellen Zustand.
- Zustandsorientierte Instandhaltung
Maßnahmen, die erst bei Erreichen definierter Messwerte wie Schwingung, Temperatur oder Verschleiß ausgelöst werden.
- Predictive Maintenance
Vorausschauende Instandhaltung, die Ausfälle aus Sensordaten und Mustern vorhersagt, bevor sie eintreten.
- Arbeitsauftrag
Digitale Anweisung an Techniker mit Anlage, Tätigkeit, Material, Termin und Rückmeldung, im Englischen Work Order.
- Anlagenstruktur
Hierarchische Gliederung von Standort, Gebäude, Linie, Maschine und Baugruppe als Grundlage für Pläne und Auswertungen.
- MTBF
Mean Time Between Failures, die mittlere Betriebszeit zwischen zwei Ausfällen einer Anlage.
- MTTR
Mean Time To Repair, die mittlere Dauer von der Störung bis zur wiederhergestellten Funktion.
- OEE
Overall Equipment Effectiveness, die Gesamtanlageneffektivität aus Verfügbarkeit, Leistung und Qualitätsrate.
- DGUV Vorschrift 3
Unfallverhütungsvorschrift für elektrische Anlagen und Betriebsmittel mit regelmäßigen Prüfpflichten, die ein CMMS terminiert und dokumentiert.
- TPM
Total Productive Maintenance. Ansatz, bei dem Maschinenbediener einfache Wartungsaufgaben selbst übernehmen.
- Ersatzteilmanagement
Verwaltung von Ersatzteilbeständen mit Lagerorten, Mindestmengen, Verbrauch je Anlage und Bestellvorschlägen.
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um CMMS Software, Instandhaltungssoftware und Wartungsplanung, kurz und anbieterneutral.
Was ist CMMS Software?
CMMS Software ist ein Programm zur Planung, Steuerung und Dokumentation der Instandhaltung. Sie verwaltet Anlagen, erzeugt Wartungsaufträge nach Zeit oder Zählerstand, nimmt Störmeldungen auf, verteilt Arbeit an Techniker, verwaltet Ersatzteile und liefert Kennzahlen wie MTBF und MTTR.
Was ist der Unterschied zwischen CMMS und EAM?
Ein CMMS konzentriert sich auf die operative Instandhaltung, ein EAM-System verwaltet Anlagen über den gesamten Lebenszyklus. EAM umfasst zusätzlich Beschaffung, Investitionsplanung, Finanzen und Ausmusterung und richtet sich vor allem an große Unternehmen mit vielen Standorten. Für den Mittelstand reicht meist ein CMMS mit ERP-Anbindung.
Welche CMMS Software ist die beste?
Eine pauschal beste CMMS Software existiert nicht, die richtige Wahl hängt von Betriebsgröße, Anlagen, Abläufen und vorhandener IT ab. Kleine Teams brauchen eine einfache App mit Wartungsplänen, Produktionsbetriebe zusätzlich Ersatzteile und ERP-Anbindung, Konzerne ein EAM-System. Testen Sie zwei oder drei Lösungen an echten Anlagen.
Was kostet CMMS Software?
CMMS Software kostet zwischen 0 Euro für kostenlose Einstiegsversionen und rund 12.000 Euro für eine Kauflizenz mit unbegrenzten Nutzern. Cloud-Abos liegen meist bei 8 bis 100 Euro je Nutzer und Monat oder bei 49 bis 495 Euro im Monat als Paketpreis für den Betrieb. EAM-Systeme kalkulieren die Anbieter individuell. Rechnen Sie Einrichtung, Schnittstellen und Schulung über fünf Jahre mit ein.
Ist CMMS Software auch kostenlos erhältlich?
Einige Anbieter bieten kostenlose Versionen für kleine Teams oder eine begrenzte Zahl an Anlagen an. Sie eignen sich für den Einstieg und zum Testen. Für Ersatzteile, Auswertungen, Schnittstellen und mehrere Standorte brauchen Sie meist eine kostenpflichtige Edition.
Ist Cloud-CMMS sicher?
Cloud-CMMS ist sicher, sofern der Anbieter Server in der EU, Verschlüsselung, Rollen und Rechte sowie regelmäßige Datensicherungen bietet. Schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab und klären Sie, wie Sie Ihre Daten bei einem Wechsel vollständig exportieren.
Kann CMMS Software Ausfälle vorhersagen?
Einige CMMS werten Sensordaten wie Schwingung, Temperatur oder Stromaufnahme aus und warnen vor drohenden Ausfällen. Diese vorausschauende Instandhaltung heißt Predictive Maintenance und braucht Sensoren an den Anlagen sowie eine Anbindung an das System. Für den Einstieg genügen meist Wartungspläne nach Zeit oder Zählerstand.
Wie lange dauert die Einführung von CMMS Software?
Die Einführung dauert bei kleinen Teams mit Cloud-Lösung wenige Tage und bei großen Werken mit ERP-Anbindung mehrere Monate. Den größten Aufwand machen die Stammdaten, also Anlagen, Wartungspläne und Ersatzteile. Beginnen Sie mit einem Pilotbereich und schulen Sie Techniker und Meister früh.
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