Banking-Apps Vergleich 2026
Das sind die besten 34 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
12 Min. Lesezeit
4,7 (52) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Orange Lederhandtasche mit Griff, Druckknopf-Verschluss und angehängtem Etikett auf hellem Hintergrund

Die Rechnung eines Lieferanten soll noch heute raus, die Freigabe der Mitgründerin fehlt, und der Kassenbon vom Geschäftsessen steckt seit Tagen im Portemonnaie. Wer selbstständig arbeitet oder ein kleines Unternehmen führt, erledigt einen großen Teil seiner Bankgeschäfte inzwischen unterwegs. Eine gute Banking-App zeigt Kontostände in Echtzeit, überweist in Sekunden, verwaltet Karten und Zugriffsrechte und schickt Belege direkt an die Buchhaltung. Wir haben 34 Anbieter geprüft, von Geschäftskonten der Neobanken über Business-Apps etablierter Banken bis zu Multibanking-Programmen, die mehrere Konten in einer Oberfläche bündeln. Der Ratgeber erklärt, welche Art zu Ihrem Unternehmen passt, worauf Sie bei Sicherheit, Einlagensicherung, Buchhaltungsanbindung und Gebühren achten, wie der Kontowechsel gelingt und mit welchen Kosten Sie rechnen.


Banking-Apps im Vergleich: Empfohlene Anbieter

moneyplex

Sitz in Frankfurt Windows, Linux, macOS HBCI und FinTS

moneyplex ist eine Multibanking- und Homebanking-Software der matrica GmbH, Frankfurt, für Windows, Linux und macOS. Sie verwaltet Konten mehrerer Banken per HBCI und FinTS, speichert Kontoauszüge offline und wertet Zahlungen aus. Neben der Standardversion gibt es die Editionen Pro und Business.

moneyplex Screenshot matrica.de

moneyplex ist eine Homebanking- und Finanzverwaltungssoftware der matrica GmbH in Frankfurt für Windows, Linux und macOS, aktuell in Version 20. Sie unterstützt FinTS und die in HBCI definierten Sicherheitsstandards und verwaltet Konten bei mehreren Banken in einer einzigen Anwendung, ganz ohne die Webseiten der Banken. Neben der Standardversion gibt es die Editionen Pro und Business, auch als Bundle für alle drei Betriebssysteme und auf USB-Stick.

Kontoauszüge sind auch ohne Internet verfügbar und werden so lange gespeichert, wie gewünscht, nicht nur 90 Tage. Ein- und Ausgaben lassen sich in Diagrammen gegenüberstellen, Zahlungen werden nach individuellen Regeln kategorisiert, einmal erfasste Bankverbindungen werden für neue Überweisungen gespeichert. Chipkartenleser renommierter Hersteller werden unterstützt, die sichere PIN-Eingabe hält die Sicherheits-PIN in der Umgebung des Lesers. Unterstützt werden unter anderem chipTAN USB, photoTAN und pushTAN.

Die Preise gelten je Lizenz und verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer zzgl. Versand: moneyplex 20 kostet 49,90 €, moneyplex 20 Pro 59,90 € und moneyplex 20 Business 139,90 € je Betriebssystem. Das Bundle für Windows, Linux und macOS kostet 74,90 € (Standard), 89,90 € (Pro) und 199,90 € (Business). Chipkarte und Kartenleser sind separat erhältlich.

Das spricht für moneyplex
Mehrere Banken, eine App
Konten verschiedener Banken werden per HBCI und FinTS in einer Software verwaltet.
Offline-Kontoauszüge
Kontoauszüge sind ohne Internet abrufbar und werden unbegrenzt lange gespeichert.
Auswertungen in Diagrammen
Ein- und Ausgaben lassen sich grafisch gegenüberstellen und über Jahre vergleichen.
Regeln zur Kategorisierung
Zahlungen werden nach individuellen Regeln kategorisiert und analysiert.
Sichere PIN-Eingabe
Die Sicherheits-PIN der Chipkarte bleibt in der geschützten Umgebung des Kartenlesers.
Editionen und Bundle
Standard, Pro und Business gibt es für Windows, Linux und macOS oder als Bundle.

Sind Sie selbst Anbieter? Jetzt empfohlener Anbieter werden

Diesen Vergleich teilen

Was ist eine Banking-App für Unternehmen, und wer braucht sie?

Orange Lederhandtasche mit Griff, Druckknopf-Verschluss und angehängtem Etikett auf hellem Hintergrund
Konto, Karten, Belege und Freigaben in einer Oberfläche: Eine Banking-App bringt das Geschäftskonto auf das Smartphone.

Eine Banking-App für Unternehmen ist eine mobile Anwendung, mit der Selbstständige, Freiberufler und Firmen ihr Geschäftskonto führen. Sie verbindet Überweisungen, Karten, Belege und Freigaben in einer Oberfläche, die auf dem Smartphone und meist auch im Browser läuft.

Im Kern steht das Konto. Sie sehen Umsätze und Kontostand in Echtzeit, überweisen per Echtzeitüberweisung, legen Daueraufträge an und sperren oder entsperren Karten mit einem Fingertipp. Viele Apps erzeugen virtuelle Karten für einzelne Abos oder Mitarbeitende, teilen das Guthaben auf Unterkonten auf und melden jeden Zahlungseingang per Mitteilung.

Dazu kommen Funktionen für die Buchhaltung. Belege fotografieren Sie direkt nach dem Bezahlen, die App ordnet sie der passenden Buchung zu. Einige Anbieter schreiben Rechnungen, bilden Rücklagen für Umsatzsteuer und Einkommensteuer oder übergeben die Buchungen an die Steuerkanzlei und gängige Buchhaltungsprogramme. Multibanking-Apps gehen einen anderen Weg: Sie führen kein eigenes Konto, sondern bündeln die Konten mehrerer Banken in einer Oberfläche.

Gebraucht wird eine Banking-App von allen, die Geschäftliches und Privates sauber trennen wollen: von Freiberuflern und Gründern über die kleine GmbH bis zum Mittelstand mit mehreren Konten und Mitarbeitenden. Kapitalgesellschaften brauchen ohnehin ein eigenes Geschäftskonto. Einzelunternehmer sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, viele Banken untersagen die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos aber in ihren Bedingungen, und die Buchhaltung wird mit getrennten Konten deutlich einfacher.

Der 6-Punkte-Test: Brauchen Sie eine neue Banking-App?
  • Privat und geschäftlich gemischt: Geschäftliche Zahlungen laufen über Ihr Privatkonto.
  • Belege im Portemonnaie: Kassenbons und Rechnungen sammeln Sie bis zum Monatsende.
  • Viele Portale: Für jedes Konto melden Sie sich bei einer anderen Bank an.
  • Eine Karte für alle: Mehrere Personen teilen sich eine Karte oder einen Zugang.
  • Hohe Gebühren: Kontoführung und Buchungen kosten mehr, als Sie nutzen.
  • Steuer überrascht: Rücklagen für Umsatz- und Einkommensteuer fehlen beim Zahltermin.

Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Vergleich von Banking-Apps. Selbstständige finden oft in einem Geschäftskonto einer Neobank einen schnellen Einstieg. Unternehmen mit mehreren Konten, Bargeld oder großem Zahlungsvolumen kombinieren dagegen häufig die Hausbank mit einer Multibanking-Lösung.

Typische Probleme ohne passende Banking-App

Orangene Kartonbox gefüllt mit Belegen und Quittungen. Aufschrift "Buchhaltung, irgendwann" auf dem Deckel
Verlorene Belege, fehlender Überblick über mehrere Konten und Zahlungen ohne Freigabe: Diese Probleme entstehen ohne passende Banking-App.

Unternehmen ohne passende Banking-App verlieren Zeit mit Belegsuche und Abstimmung, behalten Liquidität und offene Posten schlechter im Blick und tragen ein höheres Risiko bei Freigaben und Kartenmissbrauch.

Am meisten Zeit kostet die Zettelwirtschaft. Kassenbons sammeln sich im Portemonnaie, Rechnungen liegen im E-Mail-Postfach, und am Monatsende fehlt zu jeder dritten Buchung der Beleg. Die Steuerkanzlei fragt nach, die Buchhaltung verzögert sich, und für Zahlungen ohne Beleg droht im Zweifel der Verlust des Vorsteuerabzugs.

Ein zweites Problem ist der fehlende Überblick. Wer mehrere Konten bei verschiedenen Banken führt, meldet sich in mehreren Portalen an und sieht nie auf einen Blick, wie viel Geld tatsächlich verfügbar ist. Zahlungseingänge von Kunden fallen spät auf, Mahnungen gehen verspätet raus, und Rücklagen für die Steuer werden schnell als freies Guthaben verplant.

Schließlich leiden Kontrolle und Sicherheit. Teilen sich mehrere Personen eine einzige Karte oder einen Zugang, lässt sich nicht nachvollziehen, wer welche Zahlung ausgelöst hat. Ohne Freigaberegeln reicht eine gefälschte Rechnung oder eine täuschend echte E-Mail mit geänderter Bankverbindung, um Geld an Betrüger zu überweisen. Veraltete Verfahren wie TAN-Listen oder Zugänge ohne Sperrfunktion erhöhen das Risiko zusätzlich.

Verlorene Belege

Kassenbons und Rechnungen fehlen am Monatsende in der Buchhaltung.

Kein Überblick

Konten bei mehreren Banken zeigen nie die gesamte Liquidität.

Späte Zahlungseingänge

Eingänge fallen spät auf, Mahnungen gehen verspätet raus.

Versteckte Gebühren

Buchungen, Karten und Bargeld kosten mehr als erwartet.

Geteilte Zugänge

Niemand kann nachvollziehen, wer welche Zahlung ausgelöst hat.

Betrug mit falscher IBAN

Gefälschte Rechnungen werden ohne zweite Prüfung bezahlt.

Doppelte Erfassung

Umsätze werden von Hand ins Buchhaltungsprogramm übertragen.

Welche Arten von Banking-Apps gibt es?

Ein orangefarbener Tresor steht offen. Auf der Innenseite der Tür steht in grauer Schrift "Für jede Firmengröße die passende Bank"
Geschäftskonto einer Neobank, Business-App der Hausbank oder Multibanking über mehrere Konten: Die passende Art richtet sich nach Größe und Arbeitsweise.

Banking-Apps für Unternehmen gibt es als Geschäftskonto von Neobanken und Fintechs, als Business-App etablierter Banken und als Multibanking-Anwendung, die Konten mehrerer Banken bündelt. Dazu kommen Programme für den Arbeitsplatzrechner mit Verfahren wie EBICS für größere Firmen.

Neobanken und Fintechs bieten ein Geschäftskonto, das vollständig über die App eröffnet und geführt wird. Die Kontoeröffnung dauert oft nur wenige Minuten per Videoidentifikation, die Gebühren sind transparent als Monatstarif ausgewiesen, und Funktionen wie Unterkonten, virtuelle Karten, Belegerfassung und Buchhaltungsexport gehören zum Standard. Einige Anbieter haben eine eigene Banklizenz, andere arbeiten mit einer Partnerbank oder als E-Geld-Institut. Das wirkt sich auf die Einlagensicherung aus.

Etablierte Banken haben eigene Apps für Geschäftskunden. Sie punkten mit Filialnetz, persönlicher Beratung, Bargeldeinzahlung, Krediten und dem Zahlungsverkehr für größere Volumen. Die Apps decken das Tagesgeschäft ab, komplexere Aufgaben wie Sammelaufträge oder Auslandszahlungen laufen oft über das Onlinebanking im Browser oder ein separates Programm.

Multibanking-Apps und Banking-Programme führen kein eigenes Konto. Sie verbinden sich über die Schnittstellen der Banken mit beliebig vielen Konten, zeigen alle Umsätze in einer Oberfläche und erlauben Überweisungen von jedem angebundenen Konto. Für Unternehmen mit mehreren Bankverbindungen sind sie die zentrale Übersicht. Programme für den Arbeitsplatzrechner unterstützen zusätzlich EBICS, Sammelaufträge und den Export an die Buchhaltung, was vor allem im Mittelstand gefragt ist.

Geschäftskonto einer Neobank

Konto mit eigener Banklizenz, vollständig per App eröffnet und geführt.

Fintech mit Partnerbank

Konto bei einer Partnerbank, App und Zusatzfunktionen vom Fintech.

Business-App der Hausbank

App etablierter Banken mit Filiale, Bargeld und persönlicher Beratung.

Multibanking-App

Bündelt Konten mehrerer Banken in einer Oberfläche, ohne eigenes Konto.

Banking-Programm mit EBICS

Software für den Arbeitsplatzrechner mit Sammelaufträgen und Buchhaltungsexport.

Konto für Auslandszahlungen

Mehrwährungskonto mit günstigen Überweisungen in Fremdwährung.

Geschäftskonto einer Neobank
Alles in der App
  • Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Transparente Monatstarife
  • Belegerfassung und Buchhaltungsexport
  • Bargeld und persönliche Beratung eingeschränkt
Business-App der Hausbank
App plus Filiale
  • Persönliche Beratung und Kredite
  • Bargeldeinzahlung in der Filiale
  • Kontomodell mit Grundgebühr und Postenpreisen
  • Zusatzfunktionen oft nur im Browser

Whitepaper
Die passende Banking-App finden
2026
Ratgeber für Entscheider
Kostenloser Download

Whitepaper:
Die passende Banking-App finden 2026

Der Leitfaden zu Banking-Apps für Unternehmen: welche Arten es gibt, wie Sie Sicherheit, Einlagensicherung, Buchhaltungsanbindung, Teamfunktionen und Gebühren bewerten und wie Sie Ihr Geschäftskonto ohne verlorene Zahlungen wechseln.

Banking-Apps Geschäftskonto Multibanking Onlinebanking Fintech Anbietervergleich
PDF · 16 Seiten · Kostenlos · Versand per E-Mail
Präsentiert von

Nach Ihrer Bestätigung per E-Mail gelangen Sie direkt zum Download. Datenschutzerklärung

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Kreditkarte von Bank Deutschland unter Lupe mit Etikett "Gebühren gefunden"
Sicherheit, Einlagensicherung, Buchhaltungsanbindung, Teamfunktionen und Gebühren: Diese Kriterien entscheiden über die passende Banking-App.

Die passende Banking-App schützt Ihr Geld mit sicheren Freigaben, liefert Buchungen und Belege sauber an die Buchhaltung, deckt Ihre Zahlungswege ab und bleibt bei den Gebühren kalkulierbar. Ein niedriger Grundpreis hilft wenig, wenn jede Bargeldeinzahlung oder Auslandszahlung extra kostet.

Prüfen Sie zuerst Sicherheit und Einlagensicherung. Alle Anbieter müssen Zahlungen mit einer starken Kundenauthentifizierung absichern, also mit zwei unabhängigen Merkmalen wie Gerät und Fingerabdruck. Achten Sie darauf, ob der Anbieter eine eigene Banklizenz hat, mit einer Partnerbank arbeitet oder als E-Geld-Institut zugelassen ist. Bei Banken greift die gesetzliche Einlagensicherung, bei E-Geld-Instituten werden Kundengelder getrennt verwahrt, aber nicht durch die Einlagensicherung geschützt.

Achten Sie danach auf Buchhaltung und Zusammenarbeit. Wichtig sind Belegerfassung per Foto, automatische Zuordnung zu Buchungen, ein Export an DATEV oder Ihr Buchhaltungsprogramm und Zugänge für die Steuerkanzlei. Arbeiten mehrere Personen mit dem Konto, brauchen Sie eigene Zugänge, Karten mit Limits und Freigaben nach dem Vier-Augen-Prinzip. Prüfen Sie außerdem, ob die App Rechnungen schreiben und Rücklagen für die Steuer bilden kann.

Klären Sie schließlich Zahlungswege und Kosten. Brauchen Sie Bargeld, Schecks, Auslandszahlungen in Fremdwährung, Lastschrifteinzug bei Kunden oder ein Kreditkartenterminal? Viele günstige Tarife decken nicht alles ab. Vergleichen Sie den Monatspreis mit den Postenpreisen für Überweisungen, Karten, Bargeld und Fremdwährung und prüfen Sie, wie viele Nutzer und Karten im Tarif enthalten sind. Wer mehrere Konten behält, sollte zusätzlich eine Multibanking-Lösung einplanen.

Sicherheit
Wie gut ist Ihr Geld geschützt?

Zahlungen sollten mit zwei unabhängigen Merkmalen freigegeben werden. Karten lassen sich in der App sperren, Limits setzen und Mitteilungen für jede Buchung aktivieren.

Freigabe per Gerät und FingerabdruckKarten sofort sperren und entsperrenMitteilung bei jeder Buchung
Praxistipp: Richten Sie Limits für Überweisungen an neue Empfänger ein.
Lizenz und Einlagensicherung
Wer führt Ihr Konto?

Eigene Banklizenz, Partnerbank oder E-Geld-Institut: Davon hängt ab, ob die gesetzliche Einlagensicherung greift und welche Aufsicht zuständig ist.

Kontoführende Bank bekanntEinlagensicherung geklärtAufsichtsbehörde genannt
Praxistipp: Lesen Sie im Impressum und in den Bedingungen nach, welche Bank das Konto führt.
Buchhaltung und Belege
Kommt jede Buchung sauber in die Buchhaltung?

Belegfoto direkt nach dem Bezahlen, automatische Zuordnung, Export an DATEV oder Buchhaltungsprogramm und ein Zugang für die Steuerkanzlei sparen jeden Monat Stunden.

Belegerfassung per FotoExport an DATEV oder BuchhaltungZugang für die Steuerkanzlei
Praxistipp: Fragen Sie Ihre Steuerkanzlei, welche Schnittstelle sie bevorzugt.
Team und Freigaben
Passt die App zu Ihrer Organisation?

Eigene Zugänge, Karten mit Limits, Rollen und Freigaben nach dem Vier-Augen-Prinzip machen Ausgaben nachvollziehbar und schützen vor Betrug.

Eigene Zugänge je PersonKarten mit individuellen LimitsFreigaben nach dem Vier-Augen-Prinzip
Praxistipp: Prüfen Sie, wie viele Nutzer und Karten im Tarif enthalten sind.
Zahlungswege
Deckt die App alle Ihre Zahlungen ab?

Echtzeitüberweisung, Lastschrifteinzug, Bargeld, Auslandszahlungen und Fremdwährungen: Viele günstige Tarife decken nicht alle Wege ab.

Echtzeitüberweisung inklusiveBargeldeinzahlung möglichAuslandszahlungen und Fremdwährung
Praxistipp: Listen Sie Ihre Zahlungen der letzten drei Monate auf und prüfen Sie jeden Weg.
Überblick und Multibanking
Sehen Sie alle Konten auf einen Blick?

Wer mehrere Bankverbindungen behält, braucht eine Übersicht über alle Konten, Auswertungen nach Kategorien und eine Planung der Liquidität.

Konten anderer Banken einbindenAuswertung nach KategorienRücklagen für die Steuer
Praxistipp: Testen Sie, ob alle Ihre Banken in der Multibanking-Lösung unterstützt werden.
Bedienung und Service
Kommen Sie im Alltag gut zurecht?

Eine übersichtliche App, eine Browserversion für längere Aufgaben, deutschsprachiger Service und schnelle Erreichbarkeit bei Kartenverlust zählen im Alltag.

App und BrowserversionDeutschsprachiger ServiceErreichbarkeit bei Kartenverlust
Praxistipp: Testen Sie den Service mit einer konkreten Frage, bevor Sie wechseln.
Gebühren
Was kostet das Konto bei Ihrer Nutzung?

Monatspreis, Postenpreise, Karten, Bargeld, Fremdwährung und zusätzliche Nutzer: Vergleichen Sie die Gesamtkosten für ein Jahr mit Ihrem echten Zahlungsverhalten.

Alle Postenpreise bekanntNutzer und Karten im TarifKosten für Bargeld und Fremdwährung
Praxistipp: Rechnen Sie die Kosten mit Ihren Buchungen der letzten zwölf Monate nach.
Bedarfscheck in 2 Minuten

Welche Banking-App passt zu Ihrem Unternehmen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 34 recherchierten Anbietern ab.

Frage 1 von 5
Welche Rechtsform hat Ihr Unternehmen?
Die Rechtsform bestimmt, welche Konten und Unterlagen infrage kommen.
Freiberuflich oder selbstständig
Einzelperson ohne Handelsregistereintrag.
Einzelunternehmen oder Personengesellschaft
Gewerbe, GbR, OHG oder KG.
GmbH oder UG
Kapitalgesellschaft mit Stammkapital.
Verein oder Sonstiges
Verein, Stiftung oder andere Form.
Frage 2 von 5
Wie viele Personen arbeiten mit dem Konto?
Zugänge, Karten und Freigaben hängen von der Teamgröße ab.
Nur ich
Ein Zugang und eine Karte reichen.
2 bis 5 Personen
Mitgründer, Assistenz oder Steuerkanzlei.
6 bis 25 Personen
Mehrere Karten mit Limits und Freigaben.
Mehr als 25 Personen
Rollen, Kostenstellen und Ausgabenverwaltung.
Frage 3 von 5
Was suchen Sie in erster Linie?
Geschäftskonto und Multibanking lösen unterschiedliche Aufgaben.
Neues Geschäftskonto mit App
Konto eröffnen und mobil führen.
Bessere App für mein bestehendes Konto
Bei der Hausbank bleiben.
Mehrere Konten in einer Übersicht
Multibanking über alle Banken.
Noch offen
Ich will die Varianten vergleichen.
Frage 4 von 5
Welche Funktionen sind Ihnen besonders wichtig?
Nicht jeder Anbieter deckt alle Zahlungswege ab.
Belege und Buchhaltung
Belegfoto, DATEV-Export, Steuerrücklagen.
Bargeld und Filiale
Einzahlungen und persönliche Beratung.
Auslandszahlungen
Fremdwährungen und internationale Überweisungen.
Team und Freigaben
Mehrere Karten, Limits und Vier-Augen-Prinzip.
Frage 5 von 5
Welches Budget planen Sie?
Ihre Angabe hilft, passende Tarife auszuwählen.
Möglichst kostenlos
Basiskonto oder Gratis-App.
Kleiner Monatstarif
Geschäftskonto mit wichtigen Funktionen.
Mittleres Budget
Teamtarif mit mehreren Nutzern und Karten.
Größeres Budget
Paket mit Service, Freigaben und Zahlungsverkehr.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

So gelingt der Umstieg auf eine neue Banking-App

Offene Kartonbox mit orange Sparschwein und weißen Röllchen, beschriftet "Vorsicht, Daueraufträge"
Zahlungen erfassen, neues Konto einrichten, Bankverbindung mitteilen, beide Konten parallel führen: So gelingt der Wechsel ohne verlorene Zahlungen.

Der Umstieg auf ein neues Geschäftskonto mit App dauert meist zwei bis sechs Wochen. Wichtig sind eine Übersicht aller Zahlungen, die rechtzeitige Information von Kunden und Lieferanten, eine Übergangszeit mit beiden Konten und die saubere Anbindung an die Buchhaltung.

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Listen Sie alle Daueraufträge, Lastschriften, regelmäßigen Zahlungseingänge und Karten auf, die am bisherigen Konto hängen. Prüfen Sie, welche Unterlagen der neue Anbieter für die Kontoeröffnung braucht, bei Kapitalgesellschaften etwa Handelsregisterauszug, Gesellschafterliste und Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten.

Danach eröffnen Sie das neue Konto und richten es ein. Legen Sie Zugänge und Rechte für alle Beteiligten fest, bestellen Sie Karten mit passenden Limits und verbinden Sie die App mit Buchhaltung und Steuerkanzlei. Teilen Sie die neue Bankverbindung Kunden, Lieferanten, Finanzamt, Krankenkassen und Zahlungsdienstleistern mit, und passen Sie Rechnungsvorlagen, Webseite und E-Mail-Signatur an.

Lassen Sie beide Konten einige Wochen parallel laufen. So fangen Sie Zahlungen ab, die noch auf dem alten Konto eingehen, und sehen, welche Lastschriften Sie übersehen haben. Erst wenn über einen vollständigen Monat keine Bewegungen mehr auf dem alten Konto auftauchen, kündigen Sie es. Kontoauszüge und Belege des alten Kontos laden Sie vorher vollständig herunter, denn sie unterliegen den Aufbewahrungspflichten.

1 Woche

Bestandsaufnahme

Sie listen alle Daueraufträge, Lastschriften, Zahlungseingänge und Karten am bisherigen Konto auf.

Zahlungen der letzten zwölf Monate prüfenAnforderungen notierenUnterlagen für die Eröffnung sammeln
1
1 bis 2 Wochen

Auswahl und Eröffnung

Sie vergleichen Tarife, eröffnen das neue Konto und identifizieren sich per Video oder in der Filiale.

Tarife vergleichenKonto eröffnenIdentifikation abschließen
2
1 Woche

Einrichtung

Zugänge, Rechte, Karten und Limits werden festgelegt, die App mit Buchhaltung und Steuerkanzlei verbunden.

Zugänge und Rechte vergebenKarten mit Limits bestellenBuchhaltung anbinden
3
1 bis 2 Wochen

Bankverbindung mitteilen

Kunden, Lieferanten, Finanzamt, Krankenkassen und Zahlungsdienstleister erhalten die neue IBAN.

Rechnungsvorlagen anpassenLastschriften umstellenWebseite und Signatur aktualisieren
4
4 bis 8 Wochen

Parallelbetrieb

Beide Konten laufen weiter, verspätete Zahlungen auf dem alten Konto werden umgeleitet.

Altes Konto wöchentlich prüfenVergessene Lastschriften umstellenRestguthaben übertragen
5
Stichtag

Altes Konto kündigen

Nach einem Monat ohne Bewegungen wird das alte Konto gekündigt, Auszüge sind vorher gesichert.

Kontoauszüge herunterladenKarten vernichtenKündigung schriftlich bestätigen lassen
6
Belegquote
Anteil der Buchungen mit zugeordnetem Beleg
Zeit für Buchhaltung
Stunden pro Monat für Belege und Abstimmung
Kontokosten
Gesamte Bankgebühren pro Monat
Offene Posten
Summe und Alter unbezahlter Rechnungen

Häufige Fehler bei der Wahl einer Banking-App

Vorhängeschloss mit orangener Abdeckung und Kette, Schlüssel mit Etikett "Geheimzahl 1234"
Nur auf den Grundpreis geschaut, Freigaben nicht eingerichtet, altes Konto zu früh gekündigt: Diese Fehler lassen sich vermeiden.

Die meisten Fehler entstehen, weil Unternehmen nur auf den Grundpreis schauen, Sicherheitsfunktionen ungenutzt lassen oder den Kontowechsel überstürzen.

Ein häufiger Fehler ist der Blick auf den Monatspreis allein. Ein kostenloses Konto wird teuer, wenn Bargeldeinzahlungen, zusätzliche Karten, Auslandszahlungen oder weitere Nutzer einzeln berechnet werden. Ebenso problematisch ist ein Tarif, dessen Funktionen weit über den Bedarf hinausgehen.

Bei der Sicherheit werden Freigaben und Limits oft nicht eingerichtet. Alle Beteiligten nutzen denselben Zugang, Karten haben keine Obergrenzen, und Überweisungen an neue Empfänger laufen ohne zweite Prüfung durch. Gerade gefälschte Rechnungen und Anrufe angeblicher Bankmitarbeiter zielen auf genau diese Lücken.

Beim Wechsel wird das alte Konto zu früh gekündigt, und Lastschriften platzen. Andere vergessen, die App mit der Buchhaltung zu verbinden, und tippen Umsätze weiter von Hand ab. Wer ausschließlich auf eine Neobank setzt, sollte zudem prüfen, ob ein Zweitkonto bei einer anderen Bank sinnvoll ist, falls ein Konto einmal gesperrt oder eine App nicht erreichbar ist.

1
Nur auf den Grundpreis geschaut

Bargeld, Zusatzkarten und Auslandszahlungen kosten später extra.

Gesamtkosten mit den eigenen Buchungen eines Jahres berechnen.
2
Ein Zugang für alle

Mehrere Personen nutzen dieselben Zugangsdaten und dieselbe Karte.

Eigene Zugänge und Karten mit Limits für jede Person einrichten.
3
Keine Freigaben

Überweisungen an neue Empfänger laufen ohne zweite Prüfung.

Vier-Augen-Prinzip für hohe Beträge und neue Empfänger aktivieren.
4
Altes Konto zu früh gekündigt

Vergessene Lastschriften platzen, Zahlungen gehen verloren.

Beide Konten mindestens einen Monat parallel führen.
5
Buchhaltung nicht angebunden

Umsätze werden weiter von Hand abgetippt.

Schnittstelle zu DATEV oder Buchhaltungsprogramm direkt einrichten.
6
Einlagensicherung ignoriert

Größere Guthaben liegen bei einem Anbieter ohne gesetzliche Einlagensicherung.

Kontoführende Bank und Einlagensicherung vor der Eröffnung prüfen.
7
Kein Zweitkonto

Bei einer Kontosperre oder Störung ist das Unternehmen nicht zahlungsfähig.

Ein zweites Konto bei einer anderen Bank als Rückfallebene führen.

Was kostet eine Banking-App für Unternehmen?

Orange Parkuhr mit Münzeinwurf, Kontoführung-Aufkleber und grauem Metallstab auf weißem Hintergrund
Kostenloses Basiskonto, Monatstarif der Neobank, Kontomodell der Hausbank oder Multibanking-Abo: Die Gesamtkosten hängen von Ihrer Nutzung ab.

Die Kosten reichen von kostenlosen Basiskonten und Multibanking-Apps über Monatstarife der Neobanken bis zu Kontomodellen etablierter Banken mit Grundgebühr und Postenpreisen. Entscheidend sind Zahl der Nutzer und Karten, Zahlungsvolumen, Bargeld und Auslandszahlungen.

Neobanken und Fintechs rechnen meist mit festen Monatstarifen ab. Ein Basistarif für Selbstständige ist teils kostenlos, Tarife für Teams mit mehreren Nutzern, Karten und Unterkonten kosten mehr, und Pakete für größere Unternehmen enthalten zusätzlich Freigaben, Ausgabenverwaltung und persönlichen Service. Bargeld, Fremdwährung und zusätzliche Karten sind häufig nicht im Grundpreis enthalten.

Etablierte Banken kombinieren eine monatliche Kontoführungsgebühr mit Preisen je Buchung, Karte und Bargeldvorgang oder bieten Pakete mit einem Kontingent an Buchungen. Die App selbst ist dort meist kostenlos, Verfahren wie EBICS oder spezielle Zahlungsverkehrsprogramme können zusätzlich kosten.

Multibanking-Apps sind teils kostenlos mit Werbung oder eingeschränktem Funktionsumfang, für mehr Konten, Geschäftsfunktionen und Exporte fällt ein Abo oder ein einmaliger Kaufpreis an. Programme für den Arbeitsplatzrechner mit EBICS werden je Arbeitsplatz lizenziert. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihre tatsächliche Nutzung über ein Jahr, nicht nur den Preis auf der Startseite.

Basiskonto für Selbstständige gratis bis niedrig pro Monat

Konto mit Karte und App, Zusatzleistungen meist gegen Aufpreis.

Tarif für kleine Teams niedrig bis mittel pro Monat

Mehrere Nutzer, Karten, Unterkonten und Buchhaltungsexport.

Paket für Unternehmen mittel bis hoch pro Monat

Freigaben, Ausgabenverwaltung, viele Karten und persönlicher Service.

Kontomodell der Hausbank mittel Grundgebühr plus Posten

Monatliche Kontoführung, dazu Preise je Buchung, Karte und Bargeld.

Multibanking-App gratis bis niedrig Abo oder Kaufpreis

Basisversion teils kostenlos, Geschäftsfunktionen und Exporte im Abo.

Banking-Programm mit EBICS auf Anfrage je Arbeitsplatz

Lizenz für Zahlungsverkehr mit Sammelaufträgen und Buchhaltungsexport.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten für ein Geschäftskonto mit App richten sich vor allem nach der Zahl der Nutzer und Karten, dem Zahlungsvolumen und den Zusatzleistungen. Selbstständige finden kostenlose oder günstige Basistarife. Wer Bargeld einzahlt, viel ins Ausland überweist oder ein Team mit vielen Karten ausstattet, zahlt deutlich mehr. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihre tatsächliche Nutzung über ein Jahr.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Banking-Apps aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Wie schnell muss das Geld bei einer SEPA-Echtzeitüberweisung beim Empfänger sein? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei einer Echtzeitüberweisung steht das Geld dem Empfänger innerhalb von zehn Sekunden zur Verfügung, rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres.
2 Was verlangt die starke Kundenauthentifizierung beim Onlinebanking? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Die starke Kundenauthentifizierung kombiniert zwei unabhängige Merkmale, etwa das Smartphone als Besitz und den Fingerabdruck oder eine PIN. Sie geht auf die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 zurück.
3 Was prüft die Empfängerüberprüfung vor einer Überweisung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Seit Oktober 2025 gleichen Banken im Euroraum vor einer Überweisung den Empfängernamen mit der IBAN ab und zeigen das Ergebnis an. Das erschwert Betrug mit gefälschten Bankverbindungen.
4 Was ist eine Multibanking-App? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Multibanking-Apps führen kein eigenes Konto. Sie verbinden sich über die Schnittstellen der Banken mit allen Konten und zeigen Umsätze und Kontostände gemeinsam an.
5 Wofür nutzen vor allem größere Unternehmen das Verfahren EBICS? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. EBICS ist ein Standard für die Übertragung von Zahlungsaufträgen und Kontoauszügen zwischen Unternehmen und Banken. Er eignet sich besonders für große Mengen an Zahlungen.

Glossar: Begriffe rund um Banking-Apps

Die wichtigsten Begriffe rund um Banking-Apps, Geschäftskonto, Zahlungsverkehr und Sicherheit, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Banking-App

Mobile Anwendung, mit der Kunden ihr Bankkonto führen, Überweisungen auslösen, Karten verwalten und Umsätze einsehen.

Geschäftskonto

Bankkonto für die geschäftliche Nutzung durch Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen, getrennt vom Privatkonto.

Neobank

Bank oder Finanzdienstleister ohne Filialnetz, der Konten vollständig über App und Browser anbietet.

Multibanking

Verwaltung von Konten bei mehreren Banken in einer einzigen Anwendung.

PSD2

Europäische Zahlungsdiensterichtlinie, die unter anderem den Zugang Dritter zu Konten und die starke Kundenauthentifizierung regelt.

Starke Kundenauthentifizierung

Absicherung von Zugriffen und Zahlungen mit zwei unabhängigen Merkmalen aus Wissen, Besitz und Inhärenz.

Echtzeitüberweisung

SEPA-Überweisung, bei der das Geld innerhalb von zehn Sekunden beim Empfänger ankommt, an jedem Tag rund um die Uhr.

Empfängerüberprüfung

Abgleich von Empfängername und IBAN vor einer Überweisung, im Euroraum seit Oktober 2025 vorgeschrieben.

FinTS

Deutscher Standard für Onlinebanking, früher HBCI, über den Banking-Programme Konten verschiedener Banken abrufen.

EBICS

Standard für den Datenaustausch zwischen Unternehmen und Banken, vor allem für große Mengen an Zahlungen.

Unterkonto

Zusätzliches Konto oder Bereich innerhalb eines Kontos, etwa für Steuerrücklagen oder einzelne Projekte.

Virtuelle Karte

Karte ohne physisches Plastik, die in der App erzeugt wird und sich für Onlinezahlungen und Abos eignet.

Einlagensicherung

Gesetzlicher Schutz von Guthaben bei Banken bis zu einer festgelegten Höchstgrenze je Kunde und Bank.

Partnerbank

Bank mit eigener Lizenz, die für ein Fintech ohne Banklizenz die Konten führt.

E-Geld-Institut

Zahlungsdienstleister mit eigener Zulassung, der Kundengelder getrennt verwahrt, aber nicht der Einlagensicherung unterliegt.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Banking-Apps für Selbstständige und Unternehmen, Geschäftskonto, Sicherheit, Multibanking und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Konditionen und Funktionen ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter. Die Hinweise ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall.

Was ist eine Banking-App für Unternehmen?

Eine Banking-App für Unternehmen ist eine mobile Anwendung, mit der Selbstständige und Firmen ihr Geschäftskonto führen. Sie zeigt Umsätze in Echtzeit, löst Überweisungen aus, verwaltet Karten und Zugriffsrechte und überträgt Belege an die Buchhaltung.

Brauche ich als Selbstständiger ein Geschäftskonto?

Nein, Einzelunternehmer und Freiberufler sind gesetzlich nicht zu einem Geschäftskonto verpflichtet. Viele Banken untersagen die geschäftliche Nutzung von Privatkonten aber in ihren Bedingungen, und getrennte Konten erleichtern die Buchhaltung deutlich. GmbH und UG brauchen dagegen ein eigenes Konto.

Sind Banking-Apps sicher?

Ja, Banking-Apps sind sicher, wenn Sie die Schutzfunktionen nutzen. Zahlungen werden mit zwei unabhängigen Merkmalen freigegeben, Karten lassen sich sofort sperren, und Mitteilungen melden jede Buchung. Halten Sie Betriebssystem und App aktuell und geben Sie Zugangsdaten nie am Telefon weiter.

Ist mein Geld bei einer Neobank geschützt?

Das hängt von der Zulassung ab. Hat der Anbieter eine eigene Banklizenz oder führt eine Partnerbank das Konto, greift die gesetzliche Einlagensicherung bis zur Höchstgrenze je Kunde und Bank. Bei E-Geld-Instituten werden Gelder getrennt verwahrt, aber nicht durch die Einlagensicherung geschützt.

Was ist der Unterschied zwischen Geschäftskonto und Multibanking-App?

Ein Geschäftskonto ist ein echtes Bankkonto mit eigener IBAN, die App gehört zur kontoführenden Bank. Eine Multibanking-App führt kein eigenes Konto, sondern bündelt die Konten mehrerer Banken in einer Oberfläche. Viele Unternehmen kombinieren beides.

Kann ich Belege direkt in der Banking-App erfassen?

Ja, viele Geschäftskonten mit App bieten eine Belegerfassung per Foto. Die App ordnet den Beleg der passenden Buchung zu und übergibt beides an die Buchhaltung oder die Steuerkanzlei. Prüfen Sie, ob der Export zu Ihrem Buchhaltungsprogramm passt.

Wie lange dauert die Eröffnung eines Geschäftskontos per App?

Die Eröffnung dauert bei vielen Neobanken nur wenige Minuten bis einige Tage. Sie identifizieren sich per Video oder mit dem Personalausweis, Kapitalgesellschaften reichen zusätzlich Handelsregisterauszug und Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten ein. Bei Filialbanken kann es länger dauern.

Können mehrere Mitarbeitende eine Banking-App nutzen?

Ja, Business-Tarife bieten eigene Zugänge, Karten mit Limits und Rollen für Mitarbeitende und die Steuerkanzlei. Zahlungen lassen sich nach dem Vier-Augen-Prinzip freigeben. Wie viele Nutzer im Preis enthalten sind, unterscheidet sich je Tarif.

Was kostet ein Geschäftskonto mit App?

Die Kosten reichen von kostenlosen Basiskonten über Monatstarife der Neobanken bis zu Kontomodellen der Filialbanken mit Grundgebühr und Postenpreisen. Entscheidend sind Nutzer, Karten, Bargeld und Auslandszahlungen. Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihre Nutzung über ein Jahr.

4,7 52 Bewertungen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
252 Vergleiche veröffentlicht
Alle Artikel

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Newsletter

Mehr solcher Vergleiche?
Jetzt kostenlos abonnieren.

Jeden Dienstag die besten Artikel aus dem Dr. Web-Magazin direkt in Ihr Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Einmal pro Woche, kein täglicher Spam
Jederzeit mit einem Klick abmeldbar
DSGVO-konform via Brevo