Der Alleinerbe von Dagobert Duck zu sein, würde das Thema Altersvorsorge sicher obsolet machen.

Altersvorsorge für Unternehmer: goldene Nüsse satt oder Altersarmut?

Sie als Unternehmer denken bitte nicht erst an die Altersvorsorge, wenn Sie bereits steil auf die 60 zugehen und ihr Rücken jeden morgen beim Aufstehen höllisch schmerzt.

Was für die normalsterblichen Angestellten gilt, sollten Sie ebenfalls beherzigen: frühzeitig unterschiedliche, goldene Nussarten sammeln und diese gut vor Fressfeinden schützen.

 

FAQ

Welche Altersvorsorgeoptionen gibt es für Unternehmer?

Unternehmer haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Altersvorsorge zu gestalten. Diese Optionen bieten Flexibilität und können auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden. Hier sind die wichtigsten Altersvorsorgeoptionen für Unternehmer:

Private Rentenversicherung: Eine private Rentenversicherung ist eine der gängigsten Optionen. Sie zahlen regelmäßig Beiträge ein und erhalten im Alter eine monatliche Rente. Diese Versicherung bietet verschiedene Auszahlungsoptionen, wie lebenslange Rente oder Kapitalauszahlung. Vorteil: Sie können die Höhe und Dauer der Einzahlungen selbst bestimmen.

Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Unternehmer können eine bAV nutzen, um für sich und ihre Mitarbeiter vorzusorgen. Die Beiträge können steuerlich begünstigt sein und teilweise sozialabgabenfrei. Es gibt verschiedene Durchführungswege wie Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds. Vorteil: Steuerliche Vorteile und mögliche Arbeitgeberzuschüsse.

Rürup-Rente (Basisrente): Diese Rentenversicherung ist speziell für Selbständige konzipiert. Die Beiträge sind steuerlich abzugsfähig. Die Rente wird lebenslang gezahlt, allerdings sind die Beiträge nicht vor Rentenbeginn verfügbar und die Rente ist nicht vererbbar. Vorteil: Hohe steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge.

Immobilieninvestitionen: Investitionen in Immobilien können eine stabile Einnahmequelle im Alter sein. Sie können Mieteinnahmen erzielen und von der Wertsteigerung profitieren. Vorteil: Immobilien bieten eine Absicherung gegen Inflation.

Kapitalanlagen: Unternehmer können in Aktien, Anleihen, Fonds oder andere Wertpapiere investieren. Diese Anlagen bieten die Möglichkeit, durch Kapitalgewinne und Dividenden ein Vermögen aufzubauen. Vorteil: Potenziell hohe Renditen, aber auch höheres Risiko.

Lebensversicherung: Eine Kapitallebensversicherung kombiniert einen Versicherungsschutz mit einer Sparkomponente. Bei Ablauf der Versicherung erhalten Sie eine Auszahlung. Vorteil: Kombination von Risikoschutz und Sparen.

Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung: Selbständige können freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Dies kann besonders sinnvoll sein, um zusätzliche Rentenansprüche zu erwerben. Vorteil: Sicherheit durch staatliche Rente.

Betriebsveräußerung: Der Verkauf des Unternehmens kann eine bedeutende Einkommensquelle für die Altersvorsorge sein. Es ist wichtig, frühzeitig einen Verkaufsplan zu entwickeln und steuerliche Aspekte zu berücksichtigen. Vorteil: Einmalige große Einnahme.

Eine Übersicht der wichtigsten Optionen:

Altersvorsorgeoption Beschreibung Vorteil
Private Rentenversicherung Regelmäßige Einzahlungen für monatliche Rente Flexible Einzahlungen und Auszahlungsoptionen
Betriebliche Altersvorsorge (bAV) Steuerbegünstigte Beiträge für Unternehmer und Mitarbeiter Steuerliche Vorteile, mögliche Arbeitgeberzuschüsse
Rürup-Rente (Basisrente) Speziell für Selbständige, steuerlich abzugsfähig Hohe steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge
Immobilieninvestitionen Kauf von Immobilien zur Erzielung von Mieteinnahmen und Wertsteigerung Stabile Einnahmen, Inflationsschutz
Kapitalanlagen Investitionen in Aktien, Anleihen, Fonds Potenziell hohe Renditen
Lebensversicherung Kombination von Versicherungsschutz und Sparen Risikoschutz und Sparen
Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung Erwerb zusätzlicher Rentenansprüche durch freiwillige Beiträge Sicherheit durch staatliche Rente
Betriebsveräußerung Verkauf des Unternehmens zur Altersvorsorge Einmalige große Einnahme

Zusätzliche Hinweise:

  • Individuelle Beratung: Lassen Sie sich von einem Finanzberater oder einem Altersvorsorgespezialisten beraten, um die beste Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden.
  • Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen und passen Sie Ihre Altersvorsorgestrategie regelmäßig an, um sicherzustellen, dass sie weiterhin Ihren Zielen entspricht.

Durch die Auswahl der passenden Altersvorsorgeoptionen können Sie Ihre finanzielle Zukunft als Unternehmer sicher gestalten.

Was ist der Unterschied zwischen einer privaten Rentenversicherung und der Rürup-Rente?

Der Unterschied zwischen einer privaten Rentenversicherung und der Rürup-Rente ist für Unternehmer und Selbständige wichtig zu verstehen, da beide Produkte verschiedene Vorteile und Einschränkungen bieten.

Private Rentenversicherung: Eine private Rentenversicherung ist eine flexible Vorsorgeform, bei der Sie regelmäßige Beiträge einzahlen und im Alter eine monatliche Rente oder eine Einmalzahlung erhalten. Sie haben die Freiheit, die Höhe der Beiträge und die Laufzeit des Vertrages weitgehend selbst zu bestimmen. Vorteil: Diese Art der Versicherung bietet Ihnen verschiedene Auszahlungsoptionen, wie lebenslange Rentenzahlungen oder eine Kapitalauszahlung. Zudem können Sie die Versicherung oft an geänderte Lebensumstände anpassen, beispielsweise durch Beitragsanpassungen oder Zuzahlungen.

Rürup-Rente: Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, ist speziell für Selbständige und Freiberufler konzipiert. Die Beiträge zur Rürup-Rente sind steuerlich begünstigt, was bedeutet, dass Sie einen großen Teil der eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben von der Steuer absetzen können. Vorteil: Im Vergleich zur privaten Rentenversicherung bietet die Rürup-Rente erhebliche steuerliche Vorteile. Jedoch gibt es auch Einschränkungen: Die Rürup-Rente ist nicht beleihbar, nicht vererbbar und nicht kapitalisierbar, was bedeutet, dass Sie das angesparte Kapital nicht als Einmalzahlung erhalten können, sondern nur als lebenslange Rente.

Wichtige Unterschiede im Überblick:

Merkmal Private Rentenversicherung Rürup-Rente (Basisrente)
Flexibilität Hohe Flexibilität bei Beiträgen und Auszahlungen Eingeschränkte Flexibilität
Steuervorteile Keine oder geringere steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge Hohe steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge
Auszahlungsoptionen Wahl zwischen lebenslanger Rente und Einmalzahlung Nur lebenslange Rentenzahlung, keine Einmalzahlung möglich
Beleihbarkeit/Vererbbarkeit Beleihbar und vererbbar Nicht beleihbar und nicht vererbbar
Verfügbarkeit des Kapitals Kapital kann unter bestimmten Bedingungen vorzeitig entnommen werden Kapital ist bis zur Rente gebunden und kann nicht vorzeitig entnommen werden

Weitere Unterschiede im Detail:

  • Flexibilität bei Beiträgen: Bei der privaten Rentenversicherung können Sie die Beiträge oft anpassen, Zuzahlungen leisten oder Beitragsfreistellungen vereinbaren. Bei der Rürup-Rente sind die Beitragsanpassungen eingeschränkter.
  • Steuerliche Behandlung: Beiträge zur privaten Rentenversicherung können nicht in demselben Umfang steuerlich geltend gemacht werden wie Beiträge zur Rürup-Rente. Bei der Rürup-Rente können Sie bis zu einem festgelegten Höchstbetrag steuerlich absetzen.
  • Verfügbarkeit des Kapitals: Im Gegensatz zur privaten Rentenversicherung, bei der Sie in bestimmten Fällen das Kapital vorzeitig entnehmen können, bleibt das Kapital bei der Rürup-Rente bis zum Rentenbeginn gebunden und kann nur als Rente ausgezahlt werden.

Zusätzliche Hinweise:

  • Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen: Wählen Sie die Altersvorsorgeform, die am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen und finanziellen Zielen passt. Ein Finanzberater kann Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
  • Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Altersvorsorge, um sicherzustellen, dass sie weiterhin Ihren Lebensumständen und finanziellen Zielen entspricht.

Durch die klare Kenntnis dieser Unterschiede können Sie eine fundierte Entscheidung treffen, welche Vorsorgeoption am besten zu Ihrer finanziellen Planung passt.

Wieviel sollte ich monatlich in meine Altersvorsorge investieren?

Die Frage, wie viel Sie monatlich in Ihre Altersvorsorge investieren sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind einige wichtige Überlegungen und Schritte, die Ihnen helfen können, eine passende Summe festzulegen.

1. Analyse Ihrer aktuellen finanziellen Situation: Bevor Sie entscheiden, wie viel Sie monatlich investieren sollten, müssen Sie Ihre aktuelle finanzielle Lage genau prüfen. Berücksichtigen Sie Ihre Einnahmen, Ausgaben, bestehende Schulden und Ihr verfügbares Einkommen.

2. Bestimmung des gewünschten Lebensstandards im Alter: Überlegen Sie, wie Sie im Ruhestand leben möchten. Berücksichtigen Sie Ihre voraussichtlichen Ausgaben für Wohnen, Gesundheit, Reisen und Freizeitaktivitäten. Vorteil: Eine klare Vorstellung Ihres gewünschten Lebensstandards hilft Ihnen, Ihre finanziellen Ziele präzise zu setzen.

3. Berechnung der Rentenlücke: Ermitteln Sie die Differenz zwischen Ihrer erwarteten gesetzlichen Rente (falls vorhanden) und Ihrem gewünschten Einkommen im Ruhestand. Diese Rentenlücke zeigt Ihnen, wie viel zusätzliches Einkommen Sie benötigen.

4. Altersvorsorgeplan erstellen: Ein Altersvorsorgeplan hilft Ihnen, Ihre Sparziele zu strukturieren. Ein Finanzberater kann Ihnen dabei helfen, realistische Sparziele zu setzen und geeignete Anlageprodukte auszuwählen.

5. Regelmäßige Beiträge festlegen: Basierend auf Ihrer Rentenlücke und Ihrem Altersvorsorgeplan können Sie berechnen, wie viel Sie monatlich sparen müssen. Allgemein empfehlen Experten, mindestens 10-15 % Ihres Bruttoeinkommens für die Altersvorsorge zu sparen.

Beispielrechnung:

Faktor Betrag (in Euro)
Monatliches Bruttoeinkommen 5.000
Sparrate (10-15 % des Bruttoeinkommens) 500-750
Jährlicher Sparbetrag 6.000-9.000

Zusätzliche Faktoren berücksichtigen:

  • Laufzeit der Investition: Je früher Sie mit dem Sparen beginnen, desto weniger müssen Sie monatlich investieren, da Sie vom Zinseszinseffekt profitieren. Starten Sie möglichst frühzeitig, um kleinere monatliche Beträge einzahlen zu können.
  • Inflation: Denken Sie daran, dass die Inflation die Kaufkraft Ihrer Ersparnisse im Laufe der Zeit verringert. Es ist ratsam, dies bei der Planung zu berücksichtigen und gegebenenfalls höhere Beträge zu sparen.
  • Anlageformen und Renditen: Die Wahl der richtigen Anlageformen beeinflusst die Höhe Ihrer monatlichen Einzahlungen. Risikoärmere Anlagen wie Sparbücher oder Anleihen bieten geringere Renditen, während Aktien und Fonds höhere Renditen, aber auch höhere Risiken mit sich bringen.

Regelmäßige Anpassungen: Überprüfen und passen Sie Ihre Sparrate regelmäßig an, um sicherzustellen, dass sie Ihren aktuellen Lebensumständen und finanziellen Zielen entspricht. Vorteil: Durch regelmäßige Anpassungen bleiben Sie flexibel und können auf Veränderungen in Ihrem Einkommen oder Ihren Lebenszielen reagieren.

Zusätzliche Hinweise:

  • Notfallfonds: Es ist wichtig, neben der Altersvorsorge auch einen Notfallfonds aufzubauen, um unvorhergesehene Ausgaben abdecken zu können.
  • Beratung in Anspruch nehmen: Ein Finanzberater kann Ihnen helfen, Ihre finanzielle Situation zu analysieren und einen maßgeschneiderten Altersvorsorgeplan zu erstellen.

Durch eine sorgfältige Planung und regelmäßige Überprüfung können Sie sicherstellen, dass Sie genügend für Ihre Altersvorsorge sparen, um im Ruhestand finanziell abgesichert zu sein.

Welche steuerlichen Vorteile bietet die betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) bietet Unternehmern und Arbeitnehmern mehrere steuerliche Vorteile. Diese Vorteile machen die bAV zu einer attraktiven Option für die Altersvorsorge. Im Folgenden werden die wichtigsten steuerlichen Vorteile der bAV ausführlich beschrieben.

Steuer- und Sozialabgabenfreiheit der Beiträge: Beiträge zur bAV, die durch Entgeltumwandlung finanziert werden, sind bis zu einer bestimmten Grenze steuer- und sozialabgabenfrei. Für das Jahr 2024 können Beiträge bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der allgemeinen Rentenversicherung steuerfrei eingezahlt werden. Dies entspricht einem Betrag von bis zu 7.008 Euro jährlich. Sozialabgabenfrei sind Beiträge bis zu 4 % der BBG, was 3.504 Euro jährlich entspricht.

Steuerliche Förderung durch den Arbeitgeber: Wenn der Arbeitgeber zusätzliche Beiträge zur bAV leistet, sind diese ebenfalls bis zu den genannten Grenzen steuer- und sozialabgabenfrei. Dies bedeutet, dass Arbeitgeberbeiträge ebenfalls steuerlich begünstigt sind und die Nettobelastung für den Arbeitnehmer reduzieren.

Vorteile bei der Auszahlung: Die späteren Rentenzahlungen aus der bAV sind zwar steuerpflichtig, jedoch unterliegen sie im Ruhestand in der Regel einem niedrigeren Steuersatz als während der Erwerbsphase. Dies führt zu einer Steuerersparnis über die gesamte Laufzeit hinweg.

Vorteil für Arbeitgeber: Arbeitgeber können die von ihnen geleisteten Beiträge zur bAV als Betriebsausgaben absetzen. Dies reduziert die steuerliche Belastung des Unternehmens und bietet gleichzeitig eine attraktive Leistung zur Mitarbeiterbindung und -motivation.

Steuerliche Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge im Überblick:

Vorteil Beschreibung
Steuer- und sozialabgabenfreie Beiträge Beiträge bis zu 8 % der BBG steuerfrei, bis zu 4 % der BBG sozialabgabenfrei
Steuerliche Förderung durch Arbeitgeber Arbeitgeberbeiträge ebenfalls steuer- und sozialabgabenfrei bis zu den genannten Grenzen
Günstigere Besteuerung im Ruhestand Rentenzahlungen im Ruhestand meist mit niedrigeren Steuersätzen besteuert
Absetzbarkeit der Arbeitgeberbeiträge Arbeitgeber können Beiträge als Betriebsausgaben absetzen

Weitere steuerliche Aspekte:

  • Vermögenswirksame Leistungen: Falls vermögenswirksame Leistungen (VL) in die bAV fließen, sind diese bis zu bestimmten Grenzen ebenfalls steuer- und sozialabgabenfrei.
  • Förderung durch den Staat: Durch die Riester-Förderung können zusätzliche staatliche Zulagen und Steuerersparnisse erzielt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Zusätzliche Hinweise:

  • Einfacher Verwaltungsaufwand: Die Abwicklung der bAV erfolgt in der Regel durch den Arbeitgeber, was den Verwaltungsaufwand für den Arbeitnehmer minimiert.
  • Flexibilität: Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, ihre Beiträge zur bAV flexibel zu gestalten und an ihre individuelle Lebenssituation anzupassen.

Fazit: Die betriebliche Altersvorsorge bietet bedeutende steuerliche Vorteile sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Sie reduziert die steuerliche Belastung während der Erwerbsphase, bietet attraktive Leistungen im Ruhestand und trägt zur langfristigen finanziellen Sicherheit bei. Ein genauer Vergleich der verschiedenen Durchführungswege und eine individuelle Beratung helfen, die optimalen Vorteile der bAV zu nutzen.

Soll ich in Immobilien als Teil meiner Altersvorsorge investieren?

Die Investition in Immobilien als Teil Ihrer Altersvorsorge kann viele Vorteile bieten, aber auch einige Risiken mit sich bringen. Es ist wichtig, diese Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Vorteile von Immobilieninvestitionen:

1. Stabilität und Sicherheit: Immobilien gelten als vergleichsweise sichere und stabile Anlageform. Sie bieten eine gewisse Unabhängigkeit von den Schwankungen der Finanzmärkte und können langfristig stabile Wertsteigerungen erzielen.

2. Inflationsschutz: Immobilien bieten einen natürlichen Schutz gegen Inflation. Steigende Preise wirken sich in der Regel positiv auf den Wert von Immobilien aus und können auch die Mieteinnahmen erhöhen.

3. Zusätzliche Einkommensquelle: Durch die Vermietung von Immobilien können Sie regelmäßige Mieteinnahmen erzielen, die im Ruhestand eine wichtige Einnahmequelle darstellen können. Vorteil: Diese Einnahmen können zur Deckung Ihrer Lebenshaltungskosten im Alter beitragen.

4. Steuerliche Vorteile: Investitionen in Immobilien bieten verschiedene steuerliche Vorteile. Dazu gehören Abschreibungen, die steuerlich geltend gemacht werden können, und die Möglichkeit, bestimmte Kosten wie Zinsen für Immobilienkredite abzusetzen.

5. Kapitalaufbau: Immobilien können im Laufe der Zeit an Wert gewinnen, was zu einem erheblichen Kapitalzuwachs führen kann. Beim Verkauf der Immobilie kann dies eine bedeutende Einnahmequelle darstellen.

Nachteile von Immobilieninvestitionen:

1. Hohe Anfangsinvestition: Der Kauf von Immobilien erfordert eine beträchtliche Anfangsinvestition. Diese kann durch Eigenkapital oder durch die Aufnahme eines Kredits finanziert werden. Nachteil: Ein hoher Verschuldungsgrad kann das finanzielle Risiko erhöhen.

2. Laufende Kosten: Immobilienbesitz ist mit laufenden Kosten verbunden. Dazu gehören Instandhaltung, Reparaturen, Versicherungen und Verwaltungskosten. Diese Kosten müssen in Ihre finanzielle Planung einbezogen werden.

3. Markt- und Standortrisiken: Der Wert von Immobilien hängt stark vom Standort und den Marktbedingungen ab. Ungünstige Entwicklungen wie eine schlechte wirtschaftliche Lage oder sinkende Bevölkerungszahlen in der Region können den Wert Ihrer Immobilie negativ beeinflussen.

4. Verwaltungsaufwand: Die Verwaltung von Immobilien erfordert Zeit und Aufwand. Dies umfasst die Suche nach Mietern, die Verwaltung von Mietverträgen und die Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen. Alternativ können Sie eine Hausverwaltung beauftragen, was zusätzliche Kosten verursacht.

5. Liquiditätsrisiko: Immobilien sind weniger liquide als andere Anlageformen. Im Bedarfsfall kann es schwierig und zeitaufwändig sein, eine Immobilie schnell zu verkaufen.

Übersicht der Vor- und Nachteile von Immobilieninvestitionen:

Vorteile Nachteile
Stabilität und Sicherheit Hohe Anfangsinvestition
Inflationsschutz Laufende Kosten
Zusätzliche Einkommensquelle (Mieteinnahmen) Markt- und Standortrisiken
Steuerliche Vorteile Verwaltungsaufwand
Kapitalaufbau Liquiditätsrisiko

Zusätzliche Hinweise:

  • Diversifikation: Streuen Sie Ihre Anlagen, um das Risiko zu minimieren. Neben Immobilien sollten Sie auch andere Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Fonds in Betracht ziehen.
  • Beratung einholen: Ein Finanzberater kann Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen und Ihre Immobilieninvestition optimal in Ihre Altersvorsorge zu integrieren.

Fazit: Immobilien können eine wertvolle Ergänzung Ihrer Altersvorsorge sein, wenn Sie die Vorteile und Risiken sorgfältig abwägen. Die Stabilität, der Inflationsschutz und die potenziellen Mieteinnahmen machen Immobilien attraktiv. Allerdings sollten Sie die hohen Anfangskosten, laufenden Ausgaben und möglichen Markt- und Standortrisiken berücksichtigen. Eine gut durchdachte Strategie und professionelle Beratung sind entscheidend für den Erfolg Ihrer Immobilieninvestition.

Was passiert mit meiner Altersvorsorge, wenn ich mein Unternehmen verkaufe?

Beim Verkauf Ihres Unternehmens spielt die Altersvorsorge eine wichtige Rolle. Es gibt mehrere Aspekte zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Ihre Altersvorsorge gut gesichert bleibt und Sie finanziell abgesichert sind.

1. Veräußerungserlös als Altersvorsorge: Der Verkauf Ihres Unternehmens kann eine bedeutende Einkommensquelle für Ihre Altersvorsorge darstellen. Vorteil: Der Erlös aus dem Verkauf kann in verschiedene Altersvorsorgeprodukte investiert werden, um eine stabile und nachhaltige Rente zu gewährleisten.

2. Steuerliche Aspekte: Der Veräußerungserlös unterliegt der Besteuerung. Dabei spielt es eine Rolle, ob der Verkauf als privates Veräußerungsgeschäft oder als Teil der gewerblichen Tätigkeit angesehen wird. Vorteil: Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie steuerliche Vorteile nutzen, zum Beispiel durch Freibeträge oder steuerliche Vergünstigungen bei Betriebsveräußerungen im Rahmen der Altersvorsorge.

3. Weiterführung der bestehenden Altersvorsorgeverträge: Bestehende Altersvorsorgeverträge wie private Rentenversicherungen, Rürup-Renten oder betriebliche Altersvorsorgeverträge können in der Regel weitergeführt werden, auch wenn das Unternehmen verkauft wird. Es ist wichtig, die Bedingungen der jeweiligen Verträge zu prüfen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

4. Neuinvestition des Verkaufserlöses: Der Erlös aus dem Unternehmensverkauf kann in verschiedene Anlageformen investiert werden, um Ihre Altersvorsorge zu stärken. Dazu gehören:

  • Aktien und Fonds: Diese bieten potenziell hohe Renditen, allerdings auch ein höheres Risiko.
  • Immobilien: Investitionen in Immobilien können stabile Mieteinnahmen und Wertsteigerungen bieten.
  • Anleihen: Diese bieten regelmäßige Zinszahlungen und sind in der Regel sicherer als Aktien.
  • Private Rentenversicherung: Ein Teil des Erlöses kann in eine private Rentenversicherung investiert werden, um eine lebenslange Rente zu sichern.

5. Anpassung der Finanzplanung: Nach dem Verkauf des Unternehmens sollten Sie Ihre gesamte Finanzplanung überprüfen und anpassen. Vorteil: Eine neue Finanzstrategie hilft, Ihre Altersvorsorge optimal zu gestalten und mögliche Risiken zu minimieren.

6. Beratung durch Experten: Eine umfassende Beratung durch Steuerberater, Finanzberater und eventuell auch Rechtsanwälte ist entscheidend. Vorteil: Diese Experten können Ihnen helfen, die beste Strategie für die Nutzung des Verkaufserlöses und die Sicherung Ihrer Altersvorsorge zu entwickeln.

Schritte zur Sicherung der Altersvorsorge nach Unternehmensverkauf:

Schritt Beschreibung
Veräußerungserlös als Altersvorsorge nutzen Investition des Erlöses in verschiedene Altersvorsorgeprodukte
Steuerliche Aspekte beachten Nutzung von Freibeträgen und steuerlichen Vergünstigungen
Weiterführung bestehender Altersvorsorgeverträge Prüfung und gegebenenfalls Anpassung der Verträge
Neuinvestition des Verkaufserlöses Investition in Aktien, Fonds, Immobilien, Anleihen oder private Rentenversicherungen
Anpassung der Finanzplanung Überprüfung und Anpassung der gesamten Finanzstrategie
Beratung durch Experten Unterstützung durch Steuerberater, Finanzberater und Rechtsanwälte

Zusätzliche Hinweise:

  • Liquidität berücksichtigen: Stellen Sie sicher, dass ein Teil des Verkaufserlöses liquide bleibt, um kurzfristige Ausgaben und unvorhergesehene Kosten decken zu können.
  • Risikostreuung: Diversifizieren Sie Ihre Investitionen, um das Risiko zu minimieren und stabile Erträge zu erzielen.

Fazit: Der Verkauf Ihres Unternehmens bietet eine bedeutende Möglichkeit, Ihre Altersvorsorge zu sichern und zu stärken. Durch eine sorgfältige Planung, kluge Investitionen und die Beratung durch Experten können Sie den Verkaufserlös optimal nutzen, um im Ruhestand finanziell abgesichert zu sein.

Kann ich weiterhin in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen?

a, als Unternehmer können Sie weiterhin in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, allerdings gibt es einige Besonderheiten und Voraussetzungen, die Sie beachten sollten. Dies gilt insbesondere für bestimmte Gruppen von Selbständigen, wie beispielsweise Künstler und Publizisten, die über die Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind.

Künstlersozialkasse (KSK): Wenn Sie als Künstler oder Publizist tätig sind und über die KSK versichert sind, können Sie weiterhin in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die KSK übernimmt die Hälfte der Beiträge zur Rentenversicherung, während Sie die andere Hälfte selbst tragen. Vorteil: Dies ermöglicht Ihnen, von den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung zu profitieren, einschließlich Altersrente, Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente.

Freiwillige Beiträge: Selbständige, die nicht über die KSK versichert sind, haben die Möglichkeit, freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zu zahlen. Dies ist besonders sinnvoll, wenn Sie Ihre Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung weiter aufbauen oder sichern möchten. Vorteil: Freiwillige Beiträge bieten eine gewisse Absicherung und können auch helfen, die Wartezeiten für bestimmte Rentenansprüche zu erfüllen.

Verpflichtende Versicherungspflicht: In bestimmten Fällen sind Selbständige gesetzlich verpflichtet, in die Rentenversicherung einzuzahlen. Dazu gehören unter anderem Handwerker, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, selbständige Lehrer, Pflegepersonen und Hebammen. Vorteil: Diese Versicherungspflicht bietet eine zusätzliche Sicherheit und sorgt dafür, dass auch Selbständige eine Altersvorsorge aufbauen.

Beiträge und Bemessungsgrundlagen: Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Einkommen und den jeweiligen Bemessungsgrundlagen. Bei freiwilligen Beiträgen können Sie den Beitrag innerhalb bestimmter Grenzen selbst wählen, um Ihre finanzielle Belastung zu steuern.

Vorteile der freiwilligen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung:

Vorteil Beschreibung
Altersrente Anspruch auf Altersrente im Rentenalter
Erwerbsminderungsrente Absicherung bei Erwerbsminderung
Hinterbliebenenrente Versorgung der Hinterbliebenen im Todesfall
Beitragsflexibilität Möglichkeit, die Höhe der Beiträge innerhalb bestimmter Grenzen selbst zu wählen

Zusätzliche Hinweise:

  • Beratung in Anspruch nehmen: Es ist ratsam, sich von einem Rentenberater oder einem Experten für Altersvorsorge beraten zu lassen, um die besten Entscheidungen für Ihre individuelle Situation zu treffen.
  • Langfristige Planung: Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung Ihrer Beitragszahlungen kann helfen, Ihre Altersvorsorge optimal zu gestalten und an Ihre Lebenssituation anzupassen.

Fazit: Auch als Unternehmer können Sie weiterhin in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sei es durch die Künstlersozialkasse, freiwillige Beiträge oder durch eine bestehende Versicherungspflicht. Diese Beiträge bieten Ihnen wertvolle Sicherheiten im Alter und in anderen Lebenssituationen. Eine sorgfältige Planung und gegebenenfalls die Beratung durch Experten sind entscheidend, um die Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung optimal zu nutzen.

Welche Risiken sollte ich bei der Altersvorsorge berücksichtigen?

Bei der Planung Ihrer Altersvorsorge gibt es mehrere Risiken, die Sie berücksichtigen sollten, um sicherzustellen, dass Ihre finanzielle Zukunft abgesichert ist. Hier sind die wichtigsten Risiken, die Sie beachten sollten:

1. Langlebigkeitsrisiko: Das Risiko, länger zu leben als erwartet und dadurch Ihre Altersvorsorgegelder aufzubrauchen.

  • Lösung: Wählen Sie Altersvorsorgeprodukte, die lebenslange Rentenleistungen bieten, wie beispielsweise Rentenversicherungen.

2. Inflationsrisiko: Die Inflation kann die Kaufkraft Ihrer Ersparnisse verringern.

  • Lösung: Investieren Sie in Anlageformen, die potenziell höhere Renditen bieten und inflationsgeschützt sind, wie Immobilien oder Aktien.

3. Anlagerisiko: Schwankungen und Verluste an den Finanzmärkten können den Wert Ihrer Investitionen beeinträchtigen.

  • Lösung: Diversifizieren Sie Ihr Portfolio, um das Risiko zu streuen, und wählen Sie eine Mischung aus risikoarmen und risikoreichen Anlagen.

4. Zinsänderungsrisiko: Änderungen der Zinssätze können sich auf den Wert von festverzinslichen Anlagen auswirken.

  • Lösung: Setzen Sie auf eine Mischung aus festverzinslichen und variabel verzinslichen Anlagen, um Zinsänderungsrisiken zu minimieren.

5. Liquiditätsrisiko: Das Risiko, dass Sie im Bedarfsfall nicht schnell genug auf Ihre Ersparnisse zugreifen können.

  • Lösung: Halten Sie einen Teil Ihrer Altersvorsorge in leicht zugänglichen und liquiden Anlagen, wie Tagesgeldkonten oder kurzfristigen Anleihen.

6. Gesundheitsrisiko: Unerwartete Gesundheitsprobleme können zu hohen Ausgaben führen und Ihre Altersvorsorge beeinträchtigen.

  • Lösung: Schließen Sie eine Kranken- und Pflegeversicherung ab, um sich gegen hohe Gesundheitskosten abzusichern.

7. Gesetzliches Risiko: Änderungen der Gesetzgebung können die Rahmenbedingungen für Ihre Altersvorsorge ändern, wie Steuergesetze oder Rentenregelungen.

  • Lösung: Bleiben Sie informiert über gesetzliche Änderungen und passen Sie Ihre Altersvorsorgestrategie entsprechend an.

8. Rentenniveau-Risiko: Das Risiko, dass das gesetzliche Rentenniveau sinkt und die Rente nicht ausreicht, um den Lebensstandard zu halten.

  • Lösung: Bauen Sie eine zusätzliche private Altersvorsorge auf, um nicht ausschließlich von der gesetzlichen Rente abhängig zu sein.

9. Währungsrisiko: Schwankungen der Währungen können den Wert Ihrer internationalen Investitionen beeinflussen.

  • Lösung: Streuen Sie Ihre Anlagen nicht nur geografisch, sondern auch währungstechnisch, um Währungsrisiken zu minimieren.

10. Ausgabenrisiko: Unerwartet hohe Ausgaben, wie Reparaturen am Haus oder Auto, können Ihre Altersvorsorge belasten.

  • Lösung: Halten Sie einen Notfallfonds bereit, um unvorhergesehene Ausgaben decken zu können.

Übersicht der Risiken und Lösungen:

Risiko Beschreibung Lösung
Langlebigkeitsrisiko Gefahr, die Ersparnisse aufzubrauchen Lebenslange Rentenprodukte wählen
Inflationsrisiko Verlust der Kaufkraft durch Inflation Investition in inflationsgeschützte Anlagen
Anlagerisiko Schwankungen und Verluste an den Finanzmärkten Diversifizierung des Portfolios
Zinsänderungsrisiko Änderungen der Zinssätze beeinträchtigen den Wert festverzinslicher Anlagen Mischung aus festverzinslichen und variabel verzinslichen Anlagen
Liquiditätsrisiko Schwierigkeit, schnell auf Ersparnisse zuzugreifen Investition in liquide Anlagen
Gesundheitsrisiko Unerwartete Gesundheitskosten Kranken- und Pflegeversicherung abschließen
Gesetzliches Risiko Änderungen der Gesetzgebung Informiert bleiben und Strategie anpassen
Rentenniveau-Risiko Sinkendes gesetzliches Rentenniveau Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge
Währungsrisiko Währungsschwankungen beeinflussen internationale Investitionen Geografische und währungstechnische Streuung der Anlagen
Ausgabenrisiko Unerwartet hohe Ausgaben Notfallfonds bereit halten

Zusätzliche Hinweise:

  • Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen und aktualisieren Sie Ihre Altersvorsorgestrategie regelmäßig, um auf Veränderungen in Ihrem Leben und in den Märkten reagieren zu können.
  • Beratung in Anspruch nehmen: Ein Finanzberater kann Ihnen helfen, die besten Strategien zur Risikominderung und optimalen Altersvorsorge zu entwickeln.

Indem Sie diese Risiken berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Altersvorsorge robust und zukunftssicher ist.

Wie oft sollte ich meine Altersvorsorgestrategie überprüfen?

Sie sollten Ihre Altersvorsorgestrategie regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass sie weiterhin zu Ihren Zielen und Lebensumständen passt. Eine jährliche Überprüfung ist empfehlenswert, da sich Ihre finanzielle Situation, Marktbedingungen und persönliche Umstände ändern können. Hier sind die Gründe und Schritte für eine regelmäßige Überprüfung:

1. Veränderungen in Ihrer Lebenssituation: Ereignisse wie Heirat, Geburt eines Kindes, Scheidung oder der Tod eines Familienmitglieds können Ihre finanzielle Situation und Ihre Altersvorsorgeziele beeinflussen.

  • Beispiel: Nach der Geburt eines Kindes können Sie Ihre Sparziele und Versicherungen anpassen, um die Zukunft des Kindes abzusichern.

2. Marktbedingungen und Wirtschaftslage: Finanzmärkte und die wirtschaftliche Lage unterliegen Schwankungen, die den Wert Ihrer Investitionen beeinflussen können.

  • Beispiel: Eine Wirtschaftskrise könnte Anpassungen in Ihrem Portfolio erfordern, um Verluste zu minimieren und Chancen zu nutzen.

3. Gesetzliche Änderungen: Änderungen in der Steuergesetzgebung oder Rentenpolitik können Auswirkungen auf Ihre Altersvorsorge haben.

  • Beispiel: Neue Steuervergünstigungen oder geänderte Beitragsgrenzen können es notwendig machen, Ihre Sparbeträge anzupassen.

4. Fortschritte und Zielerreichung: Überprüfen Sie, ob Sie auf dem richtigen Weg sind, Ihre Altersvorsorgeziele zu erreichen. Dies hilft, notwendige Anpassungen vorzunehmen, falls Sie hinter oder vor Ihrem Plan liegen.

  • Beispiel: Wenn Ihre Investitionen besser als erwartet laufen, können Sie Ihre Ziele höher setzen oder früher in den Ruhestand gehen.

5. Risikoanpassungen: Mit zunehmendem Alter oder sich ändernden persönlichen Umständen kann es notwendig sein, Ihr Risikoprofil anzupassen.

  • Beispiel: Nähern Sie sich dem Ruhestand, sollten Sie möglicherweise sicherere Anlagen bevorzugen und riskantere Investments reduzieren.

Schritte zur regelmäßigen Überprüfung Ihrer Altersvorsorgestrategie:

Schritt Beschreibung
Analyse der aktuellen Lebenssituation Prüfen Sie persönliche Veränderungen wie Familienzuwachs oder Änderungen im Beruf
Überprüfung der Marktbedingungen Beobachten Sie wirtschaftliche Entwicklungen und Markttrends
Berücksichtigung gesetzlicher Änderungen Informieren Sie sich über neue Gesetze und deren Auswirkungen auf Ihre Altersvorsorge
Fortschrittsbewertung Vergleichen Sie Ihre aktuellen Ersparnisse und Investitionen mit Ihren Altersvorsorgezielen
Risikoprofil anpassen Überprüfen und passen Sie Ihr Portfolio basierend auf Ihrem aktuellen Risikoprofil an

Zusätzliche Hinweise:

  • Dokumentation: Halten Sie alle Anpassungen und deren Begründungen schriftlich fest, um die Entwicklung Ihrer Strategie nachvollziehen zu können.
  • Beratung: Ziehen Sie einen Finanzberater hinzu, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die besten Anpassungen vorzunehmen.

Fazit: Eine jährliche Überprüfung Ihrer Altersvorsorgestrategie hilft Ihnen, auf Veränderungen zu reagieren und sicherzustellen, dass Ihre finanzielle Zukunft gesichert ist. Indem Sie regelmäßig analysieren, anpassen und optimieren, bleiben Sie flexibel und gut vorbereitet auf alle Lebenslagen.

Wann sollte ich mit der Altersvorsorgeplanung beginnen?

Mit der Altersvorsorgeplanung sollten Sie so früh wie möglich beginnen. Der beste Zeitpunkt ist der Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn. Je früher Sie anfangen, desto mehr profitieren Sie von Zinseszinseffekten und der Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum kleinere Beträge zu sparen. Hier sind einige detaillierte Gründe, warum ein früher Start vorteilhaft ist:

1. Zinseszinseffekt nutzen: Durch den Zinseszinseffekt wachsen Ihre Ersparnisse über die Jahre exponentiell. Das bedeutet, dass Zinsen auf Ihre bereits erwirtschafteten Zinsen gezahlt werden, was Ihr Vermögen schneller anwachsen lässt.

  • Beispiel: Wenn Sie mit 25 Jahren monatlich 100 Euro sparen und eine durchschnittliche jährliche Rendite von 5 % erzielen, haben Sie mit 65 Jahren etwa 150.000 Euro angespart. Beginnen Sie erst mit 35 Jahren, haben Sie bei gleichen Bedingungen nur etwa 85.000 Euro.

2. Kleinere Sparbeträge notwendig: Ein früher Start ermöglicht es Ihnen, mit kleineren monatlichen Beiträgen ein komfortables Altersguthaben aufzubauen. Das entlastet Ihr monatliches Budget und macht das Sparen weniger belastend.

  • Beispiel: Um im Alter von 65 Jahren ein Vermögen von 500.000 Euro zu haben, müssten Sie ab dem 25. Lebensjahr monatlich etwa 300 Euro sparen. Beginnen Sie erst mit 45 Jahren, müssten Sie monatlich über 1.200 Euro zurücklegen.

3. Risikobereitschaft und Anlagehorizont: Je jünger Sie sind, desto mehr Zeit haben Sie, um mögliche Verluste durch Marktschwankungen auszugleichen. Das erlaubt Ihnen, in renditestärkere, aber auch risikoreichere Anlagen zu investieren.

  • Beispiel: Jüngere Sparer können stärker in Aktien investieren, die langfristig höhere Renditen bieten als sicherere Anlagen wie Anleihen oder Sparkonten.

4. Steuerliche Vorteile ausschöpfen: Viele Altersvorsorgeprodukte bieten steuerliche Vorteile. Je länger Sie diese nutzen, desto größer sind Ihre Steuerersparnisse.

  • Beispiel: Beiträge zu einer Rürup-Rente können jährlich steuerlich geltend gemacht werden, was über Jahrzehnte zu erheblichen Steuerersparnissen führen kann.

5. Sicherheit und Planung: Eine frühzeitige Planung bietet Sicherheit und gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Altersvorsorge flexibel an Lebensveränderungen anzupassen.

  • Beispiel: Sie können auf Veränderungen in Ihrer Lebenssituation wie Heirat, Kinder oder berufliche Veränderungen reagieren und Ihre Sparstrategie entsprechend anpassen.

Vorteile eines frühen Starts der Altersvorsorge:

Vorteil Beschreibung
Zinseszinseffekt Exponentielles Wachstum der Ersparnisse durch Zinsen auf Zinsen
Kleinere Sparbeträge notwendig Frühzeitiges Sparen ermöglicht geringere monatliche Beiträge
Höheres Risiko möglich Längerer Anlagehorizont erlaubt Investitionen in risikoreichere, renditestärkere Anlagen
Steuerliche Vorteile Längere Nutzung von steuerlichen Vorteilen durch Altersvorsorgeprodukte
Flexibilität und Sicherheit Frühzeitige Planung ermöglicht Anpassungen an Lebensveränderungen

Zusätzliche Hinweise:

  • Regelmäßige Überprüfung: Auch wenn Sie früh anfangen, ist es wichtig, Ihre Altersvorsorgestrategie regelmäßig zu überprüfen und anzupassen.
  • Beratung: Ein Finanzberater kann Ihnen helfen, die besten Produkte und Strategien für Ihre Altersvorsorge zu finden und optimal zu nutzen.

Fazit: Je früher Sie mit der Altersvorsorgeplanung beginnen, desto besser können Sie von den Vorteilen wie dem Zinseszinseffekt, kleineren monatlichen Beiträgen und einem längeren Anlagehorizont profitieren. Ein frühzeitiger Start bietet Ihnen mehr Sicherheit und Flexibilität, um Ihre finanziellen Ziele im Alter zu erreichen.

 

Altersvorsorge? Ist doch Quatsch. Oder etwa doch nicht?

Sie als Unternehmer denken bitte nicht erst an die Altersvorsorge, wenn Sie bereits steil auf die 60 zugehen und ihr Rücken jeden morgen beim Aufstehen höllisch schmerzt.

Was für die normalsterblichen Angestellten gilt, sollten Sie ebenfalls beherzigen: frühzeitig unterschiedliche, goldene Nussarten sammeln und diese gut vor Fressfeinden schützen.

Der Lebenswinter is coming für jeden von uns.

Eines Tages haben Sie kein Bock mehr auf Maloche und Lust auf Dauerhängematting, oder sind schlicht körperlich so ausgezehrt, dass es nicht mehr geht.

Dann sollten Sie nicht nur genügend Leben übrig, sondern auch genügend Finanzmittel beiseite geschafft haben, damit es für ein paar Extra-Biere und einen tiefergelegten Rollator locker reicht.

Der Alleinerbe von Dagobert Duck zu sein, würde das Thema Altersvorsorge sicher obsolet machen.
Der Alleinerbe von Dagobert Duck zu sein, würde das Thema Altersvorsorge sicher obsolet machen.

The Dark Side des Unternehmertums

Bevor ich mit ihnen verschiedene Anlageklassen durchgehe, muss ich eines noch loswerden: Unternehmer ist nicht gleich Unternehmer.

Der Lebensstil, den sich ein Lidl-Gründer Dieter Schwarz oder der lange Zeit beim HSV mitregierende Multi-Milliardär Klaus-Michael Kühne leisten, könnte nicht weiter von dem entfernt sein, was ein Otto Normalverbraucher-Unternehmer im Alter erwarten darf.

Unternehmer klingt vielleicht zu großspurig und weckt bei einem Lohnabhängigen womöglich falsche Vorstellungen. Selbstständiger, Solo-Unternehmer oder gar Schein-Selbständiger trifft es besser.

Ein-Mann-Homepage-Macher, Bodenleger mit einem Azubi, gehetzter Kurierfahrer: sie alle bilden das Heer derjenigen, die auf eigene Rechnung tätig sind oder sein müssen.

Diese Unternehmer sammeln keine goldenen Nüsse im Akkord, sondern wissen im Gegenteil oft nicht, wovon sie im Alter leben sollen.

26 % verfügen über gar keine Altersvorsorge, und gemäß dem Armutsbericht 2022 des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands gehören Selbstständige zu den besonders von Armut gefährdeten Erwerbstätigen.

The Bright Side of Life: ein erfolgreiches Unternehmen

Nach diesem Exkurs in die dark side des Unternehmertums kehren wir nun ans Licht zurück. Wir schauen uns einen exemplarischen, erfolgreichen Unternehmer an.

Sagen wir „Hallo“ zu Markus Meier. Er hat Informatik an der FH in Furtwangen studiert. Zusammen mit zwei befreundeten Kommilitonen gründete Markus schon während des Studiums eine Digitalagentur.

Die drei Junggründer schrubbten zwischen morgendlichen Vorlesungen und exzessiven, nächtlichen Stockwerkpartys Webdesignaufträge für Unternehmen aus der Region. Von diesen Jobs blieb einiges an Geld auf ihrem GbR-Firmenkonto hängen.

Nach dem Studium setzten die frischgebackenen Absolventen ihre Selbstständigkeit fort und wandelten die GbR in eine GmbH um.

Alle drei sind Gesellschafter-Geschäftsführer, Mitglied in der Künstlersozialkasse, und zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine Säule ihrer Altersvorsorge.

Anfang Zwanzig, volle Auftragsbücher, niedrige Fixkosten, Cash, hoher IQ? Die drei ledigen Geschäftspartner und Freunde sitzen an einem Sonntag in ihrem Freiburger Büro.

Thema: Altersvorsorge. Sie wollen ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und misstrauen verheißungsvollen Renditeversprechen von perfekt gegelten Anlageberatern.

Welche Anlageklassen gibt es?

Aktien

Mit einem Direktkauf von Aktien (stocks) würden unsere Informatiker Anteile an einem börsennotierten Unternehmen erwerben.

Eines dieser Unternehmen ist z.B. die Telekom. Das Unternehmen zahlt einen Teil ihres Gewinns in Form von Dividenden an die Anleger aus.

In schlechten Jahren fallen die Dividendenzahlungen schon mal aus. Zusätzlich zu eventuellen Dividenden können Aktienanleger von Kurssteigerungen profitieren.

Für das Realisieren von Kursgewinnen ist das Timing entscheidend, und das ist auch das Schwierigste an einem Stock Picking.

Wer rechtzeitig in Blue Chips wie Apple, Microsoft, amazon und Google investiert hätte, wäre auch mit einer kleineren Investitionssumme heute Multimillionär.

Doch die Kursschwankungen von Aktien lassen viele Anleger die Nerven verlieren.

Die selbstständige Aktienanlage ist heute im Vergleich zu den Neunzigern, wo ich bei der Sparkasse in Freiburg Lehrzeit in der Wertpapierabteilung verbrachte, ein Kinderspiel.

Börsen-Apps gibt es gefühlt wie Sand am Meer. Da lohnt ein Blick auf Vergleichsseiten, um sich nicht im Dschungel der Angebote zu verlieren. Auch über Großbanken wie die Commerzbank oder ING sind Aktieninvests „kinderleicht“ möglich.

Wir Deutschen gelten eher als Aktienmuffel. Die oben erwähnte Telekom entfachte das Aktienfieber der Deutschen, denn der ehemalige Staatsbetrieb wollte mit einem Börsengang Ende 1996 mächtig Asche machen.

Dafür spannten die Telekommunisten den bekannten Schauspieler Manfred Krug vor den Werbekarren und schalteten massiv Werbespots zur besten Sendezeit.

Der Krug-Manni kaufte nächtens Aktien von seinem Schreibtisch im Wohnzimmer aus. Hält der Krug da wirklich einen Krug Milch in der Hand?

Millionen Deutsche machten es ihm jedenfalls nach und zeichneten die T-Aktie. Sichere Geldanlage? Mitnichten. Die T-Aktie wurde zum Trauma.

 

Immobilien

Motto: „Schaffe, schaffe, Häusle baue, und nicht nach d`Mädle schaue“.

Mix Ralf Bendix & Halodries - Schaffe Schaffe Häusle baue

Schon 1964 klagten diese drei fidelen, mit stylischem Hut bedeckten Musikanten über ausufernde Bürokratie und nervenaufreibende Bauphase.

Das selbst bewohnte und abbezahlte Immobilieneigentum ist sicherlich ein Herzstück einer gelungenen Altersvorsorge. In den letzten 10 Jahren sind die Preise für Immobilien stark gestiegen.

Und trotzdem war für viele Menschen dank historisch sehr niedriger Darlehenszinsen der Traum von den eigenen vier Wänden noch realisierbar.

Jetzt liegen die Immobilienkreditzinsen um die 4 %, bei immer noch hohen Betonpreisen aufgrund von vor allem in den Metropolregionen fehlenden Wohnungen, sowie zudem stark gestiegenen Baukosten.

Ein perfekter Sturm für jemand, der nicht gerade den legendären Geldspeicher von Dagobert Duck entdeckt hat.

Unsere drei Modelljungs bewohnen zusammen eine 3-Zimmer-Wohnung zur Miete in der Altstadt. In dieser Arbeiter-WG werden sie wohl noch eine Weile leben bleiben. Gedrittelt ist die astronomische Miete noch erträglich.

Von offenen oder geschlossenen Immobilienfonds lassen sie auch erst einmal die Finger, zumal bei geschlossenen Immobilienfonds eine Zeichnung oft erst ab 10.000 € möglich ist.

 

Geldmarktinstrumente

Damit kennen sich unsere drei Webdesigner schon etwas aus. Die Firmenrücklagen in Höhe von 25.000 € liegen auf einem Tagesgeldkonto.

Das Risiko eines Totalverlusts ist gleich Null. Ihre Hausbank, die Sparkasse Freiburg Nördl. Breisgau, ist Einzahler in den gesetzlichen Einlagensicherungsfonds. 100.000 € sind gedeckelt.

Markus hat neben seinem privaten Girokonto auch ein Tagesgeldkonto eröffnet. Auf dem liegen 20.000 €. 0,5 % Zinsen zahlt ihm die Bank für diese überschüssigen Piepen.

Um das neue E-Bike für den Weg ins Büro zu bezahlen, überweist er 3.000 € auf das Girokonto. Von dem Tagesgeldkonto direkt kann er keine Überweisungen tätigen.

Zudem besitzt er dank einer großzügigen Schenkung von Tante Hilde ein Festgeldkonto, das mit 30.000 € bestückt ist.

Er hat das Geld für 2 Jahre angelegt und bekommt dafür 2 % Zinsen p.a. Die 600 € Zinsertrag aus dem ersten Jahr spart er auf dem Festgeldkonto an.

Am 30.6.2023 läuft die Festgeldanlage aus und das Geld steht ihm wieder zur freien Verfügung.

Sicherheit. Niedriges Verlustrisiko. Eingeschränkte Verfügbarkeit bei der Festgeldanlage.

Wer auf Nummer sicher gehen will und den Kaufkraftverlust seines Geldes durch die Inflation ausblendet, der findet mit Geldmarkinstrumenten ruhig in den Schlaf.

Das Festgeldkonto so richtig berühmt gemacht hat übrigens der umstrittene Bayern-Macher Uli Hoeneß.

Uli Hoeneß kauft Luca Toni

Der sprach immer von dem Festgeldkonto des FC Bayern, wenn es um Spielerkäufe ging. Ob er in Wahrheit die täglich verfügbaren Millionen auf dem Bayern-Tagesgeldkonto meinte?

Ein eher lockeres Verhältnis zu Geldfragen machte ihn schließlich mit dem Essen der JVA Landberg bekannt.

Ulis Termingeschäfte empfehle ich ausdrücklich nicht für die Altersvorsorge.

 

Unseren drei Jungunternehmern brummt langsam der Schädel vor lauter Anlagekram. Sie machen Mittag und gehen auf dem Münstermarkt eine lange Rote mit Halb (für Nicht-Freiburger: eine Grillwurst, halbiert auf das Brötchen gelegt und mit Zwiebeln garniert) essen. Die übrigen Anlageklassen wollen sie sich nach der Mittagspause nur noch kurz anschauen. Schließlich wartet um 15:30 die Bundesliga-Konferenz in der Kneipe um die Ecke auf sie.

 

Anleihen, Rohstoffe, Kryptowährungen und van Goghs

So eine Firma wie die Telekom kann auch durch die Ausgabe einer Anleihe Geld am Kapitalmarkt beschaffen. Die Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier mit einer festen Laufzeit und i.d.R. festgelegten Zinsen.

Innerhalb der Laufzeit können die Anleihenkurse schwanken und somit auch Kursgewinne realisiert werden. Der Zinssatz hängt wesentlich von der Bonität des Emittenten ab und ist ein Risikoindikator.

Staatsanleihen von Argentinien mögen zwar Erinnerungen an den letzten Weltmeister wachrufen und hoch verzinst sein, sind aber aufgrund der wackeligen Zahlungsfähigkeit des südamerikanischen Staates eher etwas für Zocker.

Rohstoffe? Da fällt einem als erstes vielleicht Gold ein. Kreativere Verwendungen für das Sehnsuchtsmetall als die Lagerung eines Goldbarrens unter dem Bett, zeigt uns der Bösewicht aus Goldfinger:

Shirley Bassey • Goldfinger Theme Song

Gold? Markus denkt lieber an die Investition in drei Lindt-Goldhasen zu Ostern.

Bei Silber kommt ihn vielleicht ein Ring für seine Freundin in den Sinn, aber sicher nicht die physische Aufbewahrung von Silber in einem Tresor einer Schweizer Bank.

Und in der WG geht es mehr um Bölkstoffe als um Rohstoffe.

Kryptowährungen. Steckt schon kryptisch im Wort drin. Dann doch lieber mit imperialen Credits bezahlen und in der Mos Eisley Bar einen Cocktail schlürfen.

Star Wars - Cantina scene (original audio)

Bilder und sonstige Kunstgegenstände? Die Jungs sind Anfang 20 und stehen am Beginn ihrer Berufslaufbahn. Zuletzt dekorierte Markus für 24 € eine Wand seines WG-Zimmers mit dem Filmposter von The Big Lebowski. So viel zum Thema Bilder.

Fazit

Das wichtigste Asset habe ich als Anlageklasse gar nicht aufgeführt. Ihre Digitalagentur, ihre Fähigkeit durch fleißiges und geschicktes unternehmerisches Handeln Gewinne zu erzielen.

Jetzt wo Markus und seine zwei Buddies noch Berufsneulinge sind, sollten sie sich vielleicht erst einmal auf monatliche Sparpläne (nur Aktien, ETFs, Mischfonds) fokussieren.

So können sie schon z.B. ab 50 € monatlich an den Wertentwicklungen am Aktienmarkt teilhaben.

Wenn das Geschäft brummt und größere Summen aus einer Gewinnausschüttung anzulegen sind, kommt Markus sicher auf mich zu.

Die Kohle von Tante Hilde soll er mal auf der hohen Kante belassen. In einem Unternehmerleben muss es nicht immer nur aufwärts gehen.

Ein paar goldene Nüsse mehr auf dem Konto, als das ein verbeamteter Lehrer braucht, ist eine wirkungsvolle Beruhigungspille für stürmischere Zeiten.

 

Quellen

verbraucherzentrale, Private Altersvorsorge, 21.3.23

Handwerksblatt, Vielen Selbstständigen droht Altersarmut, 21.3.23

weltsparen, Assetklassen, 22.3.23

Finanztip, So vermeidest Du Geldsorgen im Alter, 21.3.23

Der paritätische Gesamtverband, Armutsbericht 2022, 21.3.23

Dagobert Duck Giphy, 22.3.23

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