WordPress Cookie Plugin: Das Real Cookie Banner im Praxistest

Markus Seyfferth
Autor Dr. Web
Aktualisiert:
12 Min. Lesezeit
Titelbild mit der Aufschrift Das Real Cookie Banner im Test.

Bereits im Juli 2021 haben wir erstmals über das Real Cookie Banner berichtet. Seitdem hat es eine beeindruckende Entwicklung hingelegt: Über 150.000 Websites nutzen inzwischen das Plugin – eine Erfolgsgeschichte, die für sich spricht.

Die Anforderungen an Webseitenbetreiber sind seit der Einführung der DSGVO komplexer denn je. Neben Datenschutz und Datensicherheit steht insbesondere die klare und transparente Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung im Fokus – und hier kommen die heißgeliebten Cookie-Banner ins Spiel. Sie sind die erste Interaktion, die ein Besucher auf der Webseite sieht, und entscheiden oft darüber, ob dieser bleibt oder die Seite verlässt. Ein wirksames und zugleich userfreundliches Cookie-Banner ist also ein echter Balanceakt.

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In unserem 2024er Test nehmen wir das Real Cookie Banner Plugin für WordPress erneut unter die Lupe. Es verspricht eine umfassende und rechtssichere Lösung für Webseitenbetreiber, die ihre Besucher DSGVO-konform über Cookies und Datenverarbeitungen informieren und deren Einwilligung sauber dokumentieren möchten. Doch kann das Plugin die hohen Anforderungen erfüllen? Welche Funktionen sind tatsächlich hilfreich, und wie gestaltet sich die Einrichtung in der Praxis? Das werden wir im Folgenden herausfinden:

Was sind Cookies – und wozu das Real Cookie Banner?

Cookies sind im Web-Kontext kleine Textdateien, die vielfältig Informationen speichern können. Zum Beispiel, wenn jemand was in den Warenkorb packt. Dabei wird zwischen essenziellen, funktionalen, statistischen und Marketing-Cookies unterschieden.

Beim Real Cookie Banner dreht sich also alles um Cookies und das Consent Management – also das Einholen der Einwilligung zur Datenverarbeitung oder für Cookies, wie es in Art. 6 DSGVO und § 25 TDDDG geschrieben steht. Die Rechtslage ist dabei eindeutig: Nur die wirklich essenziellen Cookies dürfen ohne Einwilligung gesetzt werden. Für alles andere – ob’s funktionale Dienste wie Google Maps sind oder Marketing-Cookies – braucht ein Websiten-Betreiber erst grünes Licht.

Die Pro-Version des Real Cookie Banner ist ideal für Webseitenbetreiber, die auf eine schnelle und fehlerfreie Einrichtung Wert legen. Die Pro-Version bietet zahlreiche vorgefertigte Vorlagen und automatisiert viele Schritte – ein klarer Vorteil für alle, die effizient arbeiten möchten.

Welche Arten von Cookies gibt es?

1. Essenzielle Cookies

Essenzielle Cookies bilden die technische Basis jeder Website. Sie sorgen dafür, dass Kernfunktionen wie das Einloggen oder der Warenkorb in einem Online-Shop funktionieren. Da diese Cookies für den grundlegenden Betrieb der Website erforderlich sind, dürfen sie auch ohne die Zustimmung des Nutzers gesetzt werden.

2. Funktionelle Cookies

Viele Websites laden Google Fonts von einem externen (Google-)Server, bevor die User dem überhaupt zugestimmt haben. Datenschutzkonform ist das nicht.

Funktionelle Cookies bieten Zusatzfunktionen, die die Nutzererfahrung verbessern, wie beispielsweise die Einbindung von Google Maps oder die datenschutzkonforme Einbindung von Google Fonts. Sie sind zwar hilfreich und gefühlt ziemlich wichtig, aber eben nicht absolut notwendig für den Betrieb der Website. Für deren Speicherung ist deshalb eine explizite Einwilligung des Nutzers erforderlich.

3. Statistische Cookies

Statistische Cookies sammeln Daten über das Verhalten der Nutzer auf der Website, wie etwa die Anzahl der Besucher, Seitenaufrufe oder die Verweildauer. Häufig wird z.B. Google Analytics eingebunden um die Besucherströme zu messen. Diese Daten helfen Betreibern dabei, Inhalte und Funktionen zu optimieren, sind jedoch nicht entscheidend für die Kernfunktionen der Website. Da sie nicht unbedingt notwendig sind, erfordern auch sie (in der Regel) die aktive Zustimmung des Nutzers.

4. Marketing-Cookies

Marketing-Cookies verfolgen das Verhalten des Nutzers über mehrere Websites hinweg und ermöglichen so personalisierte Werbung. Sie erstellen Benutzerprofile, die es Werbetreibenden erlauben, gezielt Anzeigen zu schalten. Ein Beispiel ist das Facebook Pixel. Diese Cookies greifen stark in die Privatsphäre ein, weshalb für ihre Nutzung die ausdrückliche Zustimmung des Besuchers erforderlich ist.

Wie kommt das TDDDG zum Tragen?

Das TDDDG ist seit Mai 2024 in Kraft (zuvor als TTDSG ab Dezember 2021) und regelt ergänzend zur DSGVO die Erfordernis zur Zustimmung für das Setzen von Cookies und anderen Tracking-Tools auf Webseiten und setzt die EU-ePrivacy-Richtlinie (Richtlinie 2009/136/EG) in deutsches Recht um. Durch das TDDDG wurde der rechtliche Rahmen für die Einwilligung und den Schutz von Daten auf deutschen Websites präzisiert.

Die Einwilligung zu Cookies wird in § 25 des TDDDG geregelt:

Die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers […] sind nur zulässig, wenn der Endnutzer auf der Grundlage von klaren und umfassenden Informationen eingewilligt hat.

Es besteht also eine Opt-in-Pflicht für alle nicht-essenziellen Cookies.

Was ist das Real Cookie Banner?

Das Real Cookie Banner ist ein WordPress-Plugin, das Webseitenbetreibern dabei hilft, die strengen deutschen Datenschutzvorgaben einzuhalten – speziell die Regeln zur Einwilligung in Cookies und Tracking. Wer externe Dienste wie Google Analytics, Facebook Pixel oder andere Tracking- und Marketingtools nutzt, ist in Deutschland gesetzlich verpflichtet, Besucher klar zu informieren und deren Zustimmung für den Einsatz dieser Tools einzuholen. Genau hier setzt das Real Cookie Banner an.

Das Plugin bietet ein flexibles, anpassbares Cookie-Banner, das sowohl ästhetisch als auch rechtlich seinen Zweck erfüllt. Die Pro-Version des Plugins bringt einen integrierten Cookie-Scanner mit, der die Website automatisch nach Services durchsucht, die Daten verarbeiten und Cookies setzen. So spart man sich die mühsame manuelle Einrichtung und die Gefahr, ein Cookie oder Skript zu übersehen. Zusätzlich liefert das Plugin mehr als 290 vorgefertigte Vorlagen für gängige Services und Content-Blocker, was die Einrichtung erheblich beschleunigt.

Das Real Cookie Banner einrichten, Schritt für Schritt

Das Real Cookie Banner ist mehr als ein einfaches „Annehmen“ oder „Ablehnen“-Plugin. Es führt Sie Schritt für Schritt durch den Prozess, was besonders für technisch weniger versierte Nutzer hilfreich ist, um Cookies rechtssicher einzusetzen.

Schritt 1: Plugin hochladen und aktivieren

Haben Sie das Real Cookie Banner Plugin erworben (es gibt auch eine abgespeckte kostenlose Version, dazu später mehr), kann es direkt losgehen. Das Plugin wird einfach im WordPress-Dashboard hochgeladen und aktiviert.

Installiere Plugin aus hochgeladener Datei: real-cookie-banner-pro-5.0.1-plugin.zip.
Zunächst wird das Real Cookie Banner Plugin hochgeladen und aktiviert.

Schritt 2: Lizenz aktivieren

Im nächsten Schritt geben wir den Lizenzschlüssel ein. Praktisch: Man kann angeben, ob das Plugin in einer Testumgebung oder im Live-Betrieb eingesetzt wird. So braucht es nicht mehrere Lizenzen, nur um ein Plugin in einer Testumgebung aktivieren zu können.

Der Lizenzschlüssel für das Plugin wird eingegeben.
Der Lizenzschlüssel für das Plugin wird eingegeben.

Schritt 3: Das Sahnehäubchen im Real Cookie Banner? Die geführte Einrichtung!

Nach Installation und Aktivierung der Lizenz beginnt eine geführte Einrichtung. Sie werden quasi an die Hand genommen, und es wird Ihnen empfohlen, was als nächstes zu tun ist.

Checkliste für Einrichtung des Real Cookie Banner Plugins. Hier Schritt 3 von 10.
Bei der Checkliste sind wir hier beim Schritt 4 von 13, nachdem wir die Lizenz aktiviert und die Datenschutz-Seite bestimmt haben.

Dabei handelt es sich um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die in Form einer Checkliste gestaltet ist. So sehen Sie jederzeit, welche Schritte bereits erledigt wurden und welche Arbeitsschritte noch ausstehen.

Schritt 4: Impressum und Datenschutz-Seite angeben

Unter Einstellungen wird als Nächstes das eigentliche „Real Cookie Banner“ live geschaltet. Das macht man aber erst dann, wenn man alle Einstellungen (wie folgt) vorgenommen hat, was bei uns ca. 15 Minuten gedauert hat.

Die Einstellungen im Real Cookie Banner plugin, ob man das Cookie Banner und den Content Blocker aktivieren möchte.
Wichtige Angaben sind z.B. das Impressum und die Seite mit den Datenschutzhinweisen.

Schritt 5: Welche Einwilligungen braucht es?

Weiter geht’s mit dem nächsten Tab. Unter Einwilligung wird festgelegt, was bei den Einwilligungsoptionen angezeigt wird, also z.B. ob Besucher zustimmen können, dass ihre Daten in den USA verarbeitet werden dürfen. Das ist insbesondere für Google-Dienste von Relevanz.

Die Einstellungen im Real Cookie Banner plugin, ob man das Cookie Banner und den Content Blocker aktivieren möchte.
Unter Einwilligung kann man u.a. festlegen, ob man einen Altershinweis anzeigen möchte oder ob man die Einwilligung zur Datenverarbeitung z.B. in den USA einholen möchte.

Schritt 6: Die Website nach eingesetzten Services scannen

Wissen Sie auf Anhieb, welche Services auf Ihrer Website tatsächlich im Einsatz sind? Viele Website-Betreiber und sogar professionelle WordPress Agenturen sind oft überrascht, was sich alles an Diensten „unter der Haube“ verbirgt. Das führt häufig dazu, dass das Cookie-Banner falsch eingerichtet wird.

Die Website wird nach den im Einsatz befindlichen Services gescannt.
Die Website wird nach den im Einsatz befindlichen Services gescannt.

Der Services-Scanner durchsucht jede einzelne Unterseite nach zustimmungspflichtigen Services. Anschließend schlägt Ihnen der Scanner die passenden Vorlagen vor, mit denen Sie Ihr Cookie-Banner korrekt einrichten können.

Schritt 7: Die Services und Content Blocker einrichten

Was noch in der alten Version zwei Schritten waren, wurde nochmal stark vereinfacht: Die einzelnen Services mitsamt der dazugehörigen Content Blocker werden in einem Schritt eingerichtet. Fast jede Website verwendet zum Beispiel Google Analytics, bindet YouTube-Videos ein oder nutzt Google Maps. Für diese sogenannten Services können Sie dann aus über 160 Vorlagen auswählen. Diese Vorlagen gibt es nur in der Pro-Version, in der kostenlosen Basis-Version muss das alles händisch eingepflegt werden, was wiederum eine potentielle Fehlerquelle ist, selbst für versierte Anwender. Ein besonderer Pluspunkt: Auch die Google-Analytics-Integration über RankMath SEO wird unterstützt.

Im Real Cookie Banner Dashboard werden die Daten und technischen Details für über 160 Dienste vorgeschlagen, wie z.B. die von WooCommerce, Google Analytics, Google Maps, Youtube, Cloudflare usw.

Schritt 8: Content Blocker im Real Cookie Banner erstellen

WordPress Themes und Plugins laden gerne Scripte, die personenbezogene Daten übertragen und Cookies setzen, noch bevor Sie die Einwilligung Ihrer Besucher eingeholt haben. Dies ist datenschutzrechtlich problematisch und kann oft nicht manuell gesteuert werden. Content Blocker sorgen dafür, dass diese Funktionen erst nach der Zustimmung der Besucher ausgeführt werden. Wird eine der Vorlagen für Services verwendet, werden die Content Blocker automatisch mit angelegt.

Die Vorlage für den Block von Google Maps mitsamt Skripten wurde automatisch mit eingerichtet.

Content Blocker: Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit vereint

Lehnen Ihre Besucher zunächst die nicht-essenziellen Cookies ab, können funktionale Inhalte wie YouTube-Videos oder Google Maps nicht sofort genutzt werden. Die Nutzer müssen dann erst ihre Zustimmung erteilen, bevor sie Google Maps oder YouTube-Videos auf Ihrer Website nutzen können.

Das bedeutet, dass eingebettete Inhalte wie Google Maps oder YouTube-Videos in ihrer gewohnten Form, jedoch mit einem vorgeschalteten Feld erscheinen, das die Zustimmung des Nutzers erfordert. Dies ermöglicht es, datenschutzkonforme Einwilligungen einzuholen, ohne das Erscheinungsbild Ihrer Website zu beeinträchtigen.

Im Real Cookie Banner können Sie auswählen, wie YouTube-Videos oder Google Maps auf Ihrer Website angezeigt werden sollen.

Auch Google Maps, Video- und Audioplayer sowie Social Media Feeds werden datenschutzkonform durch das Real Cookie Banner nachgeahmt, noch bevor die Nutzer ihre Zustimmung erteilt haben. Die Einwilligung wird in einem Modal erst dann eingeholt, wenn der Besucher z. B. versucht, das Video zu starten.

Schritt 9: Das Cookie-Banner anpassen (im Customizer)

Wir nähern uns der Ziellinie! Nun entscheiden Sie, in welcher Form und welchem Design das Real Cookie Banner auf Ihrer Website erscheinen soll. Sie haben die Wahl: Es kann als Banner oder Popup angezeigt und flexibel positioniert werden – mittig, unten rechts, oben links oder an einem anderen Ort Ihrer Wahl.

Das Erscheinungsbild des Cookie Banners lässt sich über verschiedene Optionen im Customizer definieren, unter anderem die Breite des Banners, die Farbe der Buttons, Schriftgröße usw.

Das „Real Cookie Banner“ bietet über 200 Möglichkeiten, das Cookie Banner individuell anzupassen. Darüber hinaus gibt es über 20 Design-Vorlagen, welche angewendet werden können, das Ganze in der Live-Vorschau des Customizers. Auch hier spart man gegenüber anderen Cookie-Plugins einiges an Zeit bei der Einrichtung.

Schritt 10: Rechtliche Links hinzufügen

Dank der Checkliste wissen Sie genau, dass nur noch die Links zu den Datenschutzeinstellungen integriert werden müssen. Auch das übernimmt das Real Cookie Banner für Sie. Über das Real Cookie Banner können Sie einstellen, wo und in welchem Menü die rechtlichen Links (bzw. Datenschutzeinstellungen) angezeigt werden sollen.

Über das Real Cookie Banner können Sie einstellen, wo und in welchem Menü die rechtlichen Links (bzw. Datenschutzeinstellungen) angezeigt werden sollen.

Benutzerfreundliche Sticky-Elemente für Einwilligungen

Damit Ihre Besucher ihre Einwilligungen jederzeit einsehen, ändern oder widerrufen können, bietet das Real Cookie Banner eine praktische Lösung: Sticky-Links. Diese kleinen Helfer bleiben immer im Blick, zum Beispiel am unteren Rand Ihrer Website. Das Erscheinungsbild und die Platzierung der Sticky Links lässt sich dabei sehr gut anpassen, bspw. über Custom Icons, Platzierung unten links, unten rechts usw.

Letzter Schritt: Das Cookie-Banner scharf schalten

Ist die Checkliste vollständig, kann das Cookie-Banner aktiviert werden. Während des ganzen Prozesses hat man dabei immer wieder die Checkliste mit all ihren To-dos im Blick. Schlussendlich ist die Checkliste dann abgearbeitet und sieht so aus:

Die Checkliste zur EInrichtung des Cookie Banners mitsamt aller Dienste haben wir erfolgreich abgearbeitet.

Banner-less Consent und Google Consent Mode v2: Zwei Highlights des Real Cookie Banner

Banner-less Consent aktivieren

Ein echtes Plus, besonders für kleinere Websites ohne umfassendes Tracking: Das neue Banner-less-Feature im Real Cookie Banner schafft das klassische Cookie Banner ab – ohne die DSGVO oder ePrivacy-Richtlinie zu vernachlässigen. Stattdessen greifen Content Blocker nur bei der Nutzung einwilligungspflichtiger Inhalte wie YouTube oder Google Maps. Nutzer können beim Abspielen direkt zustimmen, ohne dass ein vollständiges Banner die Interaktion stört.

Im WordPress-Backend unter Cookies > Einstellungen > Einwilligung > Einwilligung ohne Banner (Banner-less) können Anwender das neue Feature aktivieren.

Den Google Consent Mode v2 per Mausklick aktivieren

Der Google Consent Mode v2 ist eine Voraussetzung um Google Ads einsetzen und um in Google Ads Conversions zu messen zu können. Die Einrichtung in anderen Cookie Plugins kann dabei mitunter etwas haarig sein. Bonuspunkte gibt es für das Real Cookie Banner, wo sich der Google Consent Mode v2 per Knopfdruck aktivieren lässt.

Wichtig dabei: Der Consent Mode unterstützt die Einhaltung der DSGVO und der DMA-Vorgaben, indem er eine sichere Wahlmöglichkeit für Besucher bietet. Gerade bei der Arbeit mit Google Ads und Tag Manager ist dies von Bedeutung, um potenzielle Datenschutzverstöße zu vermeiden. Ein praktisches Feature, das die Nutzung von Google-Services ohne zusätzliche rechtliche Stolpersteine ermöglicht.

Preise des Real Cookie Banner

Die Preise für das Real Cookie Banner bewegen sich je nach Bedarf zwischen 59 EUR und 299 EUR (inkl. Mehrwertsteuer) pro Jahr, was in Anbetracht des ersparten Zeitaufwands sowie dem Gewinn an Datenschutz-rechtlicher Sicherheit durchaus angemessen ist.

Preistabelle des Real Cookie Banners. Bei 59 EUR für eine Website geht es los, im höchsten Tarif mit bis zu 25 Websites kostet es 299 EUR im Jahr.
Preistabelle des Real Cookie Banner. Bei 59 EUR für eine Website geht es los, im höchsten Tarif mit bis zu 25 Websites kostet es 299 EUR im Jahr (inkl. 19% USt.).

Die kostenlose Version des Real Cookie Banner

Wer knapp bei Kasse ist, kann sich auch die kostenlose Version zulegen. Die kostenlose Version beinhaltet zwar alles, was man braucht, um ein rechtssicheres Cookie-Banner einrichten zu können.

Bei der Basis-Version geht aber vor allem der zeitsparende Effekt durch die fehlenden Vorlagen flöten, sodass sich die Einrichtungszeit entsprechend deutlich erhöht. Mit einem anderen WordPress Cookie-Plugin hatte ich zuletzt 1,5 h gebraucht, um alles einzurichten. Da sind die 10 Minuten, die ich für die Einrichtung der Pro-Version gebraucht habe, also wirklich gut.

Fazit

Das Real Cookie Banner macht einen sehr durchdachten und ausgereiften Eindruck. Die Einrichtung in der Bezahlversion ist ein Klacks und alles funktioniert reibungslos. Vor allem für Agenturen und Webseitenbetreiber, die weder Lust noch Zeit haben, Stunden mit der Einrichtung ihres WordPress Cookie-Plugins zu verbringen, denen kann ich dieses Plugin uneingeschränkt ans Herz legen.

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Markus Seyfferth
Autor
ist seit 2019 geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Web. Er verantwortet die redaktionelle Ausrichtung des Dr. Web Magazins und bringt seine Expertise in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, WordPress, SEO sowie Online Marketing ein. Zudem verfasst er regelmäßig Fachartikel, um sein Wissen und seine Erfahrungen zu teilen und anderen im Online Marketing weiterzuhelfen.
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2 Kommentare

  1. Rainer Zufall

    RCB ist in der Tat das beste Plugin für. Aber auch das komplizierteste, weil wenn es keine Vorlage gibt (s. Schritte 6, 7) muss man alles selber zusammenstellen. Das kommt eigentlich bei jeder Website vor, dass es keine Vorlage gibt. Überraschenderweise bei Scripts, die jeder kennt, viele brauchen und auf Mio. Sites eingesetzt sind, sehen die Entwickler keinen Bedarf, reihen es weit hinten in ihre Priorität.

    Doch der Support ist ansonsten schnell, nett und kompetent – selbst wenn man nur eine Free-Version betreibt, die Leute bemühen sich, jede Frage zu beantworten. Das bestärkt einem darin, diese „Services“ und „Blocker“ selbst zu versuchen. Hat man den Dreh mal raus, warum das so doppelt gemoppelt wird, dann geht es easy. Und: Es schaut einfach voll profilike aus, so ein Cookiebanner von RCB.

    Andere Plugins des Genres scannen auch, haben aber für alles was sie finden, eine passende Erklärung, welche dem Besucher dann gezeigt wird. Diese beziehen die Beschreibungen oft aus externen Datenbanken (z.B cookiedatabase.org).
    Aber: Eins der bekanntesten Plugins dieser Art schießt seit V 7.x dermaßen übers Ziel, dass aus den stets 10 Cookies plötzlich 100 unbekannte Geistercookies werden! D.h. dem Besucher werden ~100 Cookie Einwilligungen präsentiert, die es auf der Website gar nicht gibt.

    Mit RCB hat man halt die Gewissheit: Es findet alle Einbindungen fremder Sites, Scripts, egal ob mit oder ohne Cookies im Gepäck, hat für die aller-aller-wichtigsten Zwecke auch Vorlagen. Weitere bastelt man sich selber und ist somit auf der sichereren Seite. RCB scannt, findet, … verwirrt aber weder Betreiber noch Besucher mit Unmengen an Geistercookies uä.

    Nachtrag zum Artikel:
    Die Free-Version bringt übrigens auch ein paar Vorlagen mit. Welche weiß ich leider nicht mehr, glaube aber YT, Google Maps usw. sind dabei.
    Sind es nun 160 oder 290 Vorlagen?

  2. Jan

    Hallo Rainer,

    vielen Dank für deinen ausführlichen und konstruktiven Kommentar zu Real Cookie Banner (RCB). Es freut uns sehr, dass du RCB als bestes Plugin empfindest und unseren Support positiv hervorhebst.

    Wir verstehen, dass die Einrichtung ohne passende Vorlagen herausfordernd sein kann. Tatsächlich bieten wir aktuell über 160 Service-Vorlagen an, die regelmäßig aktualisiert und erweitert werden, um den vielfältigen Bedürfnissen unserer Nutzer gerecht zu werden. Im vergangenen Jahr haben wir mehr als 300 Updates bestehender Vorlagen vorgenommen und zahlreiche neue Services hinzugefügt. Unsere Vorlagen werden von geschulten Informatikern und Juristen sorgfältig erstellt, um höchste rechtliche und technische Standards sicherzustellen. Im Gegensatz zu einigen Alternativlösungen greifen wir nicht auf externe Cookie-Datenbanken zurück, die auch unserer Erfahrung nach oft fehleranfällig sind, sondern entwickeln unsere Vorlagen intern mit großer Sorgfalt.

    Zusätzlich warten derzeit 629 Vorlagen für weitere Services, die basierend auf Support-Anfragen und Telemetriedaten bereits rund 470.000-mal angefragt oder auf Websites verwendet werden, auf eine Umsetzung. Ich hoffe, dass durch das Teilen dieser Einblicke deutlich wird, dass wir entgegen deiner Behauptung einen großen Bedarf für zusätzliche Service-Vorlagen sehen. Aufgrund der Masse und dem Anspruch, dass Real Cookie Banner wirklich funktioniert und nicht z.B. mit „Geistercookies“ aufwartet soll (womit du als Nutzer auch nicht geholfen wäre), müssen wir basierend auf der Relevanz und der Nachfrage unserer Nutzer priorisieren.

    Wir verstehen, dass du die Wahrnehmung hast, bestimmte weit verbreitete Services zu nutzen, deren Relevanz du als hoch einschätzt. Gleichzeitig können andere Services, die nicht direkt in deinem Blickfeld liegen, weniger relevant erscheinen – aber zugleich deutlich häufiger von Real Cookie Banner Nutzern verwendet werden.

    Viele Grüße

    Jan, Team devowl.io

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