Ein Mobilfunknetz bemerken die meisten Menschen erst im Funkloch, etwa im ICE zwischen zwei Tunneln oder im Kellerbüro eines Kunden. Die Funkstrecke eines Telefonats endet in der Stadt oft schon nach wenigen Hundert Metern, am nächsten von bundesweit rund 93.000 Antennenstandorten. Was danach mit Ihrer Stimme passiert, hat mit Funk erstaunlich wenig zu tun.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenFür Unternehmen hängt am Mobilfunk weit mehr als das Telefonat: Kartenterminals auf dem Wochenmarkt, die Auftrags-App im Außendienst, Sensoren im Lager und das Notebook im Zug brauchen dieselbe stabile Verbindung. Trotzdem bleibt das Netz für viele Entscheider ein Buch mit sieben Siegeln. Dieser Beitrag begleitet einen Anruf von der Antenne über die Glasfaser bis ins Rechenzentrum und zeigt, an welchen Stellschrauben Ihr Unternehmen selbst drehen kann.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Mobilfunknetz funkt nur zwischen Gerät und nächster Antenne. Ab dem Mast transportieren Glasfaser und Richtfunk die Daten ins Kernnetz der Betreiber.
- Funkzellen teilen das Land in viele kleine Gebiete, damit dieselben Frequenzen mehrfach nutzbar sind. Niedrige Frequenzen bringen Reichweite, hohe bringen Kapazität.
- Laut Bundesnetzagentur versorgt mindestens ein Betreiber 97,8 Prozent der Fläche mit 4G und 96,2 Prozent mit 5G. Ohne 4G und 5G bleiben 1,74 Prozent der Fläche (Stand Juni 2026).
- Für Unternehmen zählt die gemessene Versorgung am eigenen Standort mehr als jede Abdeckungskarte der Betreiber. Geräte, die nur über 2G funken, brauchen je nach Netz bis Mitte oder Ende 2028 Ersatz.
1 Wie weit reist ein Handytelefonat in der Stadt per Funk? Aufklappen ↓
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2 Welche Frequenzen reichen am weitesten und gelangen am besten in Gebäude? Aufklappen ↓
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3 Wie heißt die Übergabe einer laufenden Verbindung an die nächste Funkzelle? Aufklappen ↓
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4 Welcher Anteil der Fläche Deutschlands hat weder 4G noch 5G? Aufklappen ↓
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5 Bis wann schalten Telekom, Vodafone und Telefónica ihre 2G-Netze ab? Aufklappen ↓
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Welchen Weg nimmt ein Anruf durch das Mobilfunknetz?

Per Funk reist ein Anruf nur bis zur nächsten Antenne, in der Stadt oft wenige Hundert Meter weit. Ab dort übernehmen Glasfaser oder Richtfunk, das Kernnetz des Betreibers vermittelt die Verbindung. Am Ziel funkt wieder eine Antenne das Smartphone des Gesprächspartners an.
Das verbreitete Bild vom Handysignal, das quer durchs Land fliegt, führt also in die Irre. Streng genommen ist jedes Mobilfunknetz ein Festnetz, das nur auf den letzten Metern funkt: vom Smartphone zum Mast und am anderen Ende vom Mast zum Empfänger. Alles dazwischen läuft über Leitungen, Router und Rechenzentren, wie beim Internetanschluss im Büro.
Technisch besteht ein Mobilfunknetz aus drei Ebenen. Zum Funkzugangsnetz gehören die Antennen und Basisstationen, die per Funk mit den Endgeräten kommunizieren; im 4G-Standard heißen diese Stationen eNodeB, bei 5G gNodeB. Das Transportnetz, im Fachjargon Backhaul, verbindet jede Station mit dem Kern. Im Kernnetz prüfen Server, wer telefonieren darf, vermitteln Gespräche und öffnen das Tor ins Internet.
Beim Telefonieren zerlegt das Smartphone Ihre Stimme zunächst in kleine Datenpakete. Seit 4G reist auch Sprache als Paket durchs Netz, das Verfahren heißt Voice over LTE, kurz VoLTE. Die Pakete gehen per Funk zur Basisstation und von dort über das Transportnetz ins Kernnetz. Dort sucht das Netz den Angerufenen, lässt sein Telefon über die passende Funkzelle klingeln und schaltet die Verbindung durch.
Beim mobilen Surfen endet die Reise an einem anderen Ziel. Ein Gateway im Kernnetz übergibt die Datenpakete an das Internet, im 5G-Standard übernimmt diese Aufgabe die User Plane Function. Über Netzknoten und Austauschpunkte gelangen die Pakete dann zu den Servern von Streamingdiensten, Cloud-Anbietern oder Ihrer eigenen Firmen-IT.
Sprache per Datenpaket ist längst Alltag. Ende 2025 nutzten laut Bundesnetzagentur 79,1 Millionen SIM-Profile in Deutschland VoLTE. Das Telefonat selbst verliert zugleich an Gewicht. Am ersten Wiesn-Wochenende 2026 zählte die Telekom auf der Theresienwiese rund 360.000 Telefonate, etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahr.
Wie schnell das alles geht, misst die Latenz. Gemeint ist die Zeit, die ein Datenpaket für Hin- und Rückweg braucht. Die österreichische Regulierungsbehörde RTR ermittelte Anfang 2026 mit ihrem Netztest im Mittel 20,9 Millisekunden für 5G und 25,1 Millisekunden für 4G. Für ein Telefonat spielt dieser Wert eine Nebenrolle, für Videokonferenzen, Online-Kassen oder die Fernsteuerung von Maschinen eine Hauptrolle.
Für Ihr Unternehmen folgt daraus eine nüchterne Einsicht: Ein Engpass kann auf jeder der drei Ebenen liegen. Volle Empfangsbalken beschreiben nur die Funkstrecke zum Mast. Über die Auslastung der Zelle oder die Anbindung des Standorts sagen die Balken nichts.
- Drei Ebenen: Funkzugangsnetz, Transportnetz und Kernnetz teilen sich die Arbeit, ein Engpass kann auf jeder Ebene liegen.
- Sprache als Datenpaket: Seit 4G läuft Telefonie per VoLTE über dieselbe Technik wie das mobile Internet.
- Balken täuschen: Die Signalstärke verrät nichts über Auslastung und Anbindung einer Funkzelle.
Warum ist das Mobilfunknetz in Funkzellen aufgeteilt?

Funkfrequenzen sind knapp und lassen sich nicht beliebig vermehren. Das Zellprinzip teilt die Fläche deshalb in viele kleine Versorgungsgebiete, in denen die Betreiber dieselben Frequenzen mit Abstand erneut nutzen. So bedienen die Netze Millionen Geräte gleichzeitig mit wenigen Frequenzblöcken.
Mobilfunk war lange ein Luxus für wenige. Das A-Netz der Deutschen Bundespost ging 1958 als „öffentlicher beweglicher Landfunkdienst“ an den Start. Das spätere B-Netz reichte nicht einmal für 100.000 Anschlüsse, das C-Netz ab 1985 für kaum mehr als eine Million Menschen. Den Durchbruch brachten die digitalen D-Netze: Am 1. Juli 1992 startete die Telekom ihr D1-Netz, Mannesmann trat mit D2 als privater Wettbewerber an.
Mehr Teilnehmer passen nur dann ins Netz, wenn sich dieselben Frequenzen mehrfach nutzen lassen. Das Zellprinzip beruht auf genau diesem Kniff. Jede Basisstation versorgt nur ein begrenztes Gebiet, und zwei Zellen, die weit genug auseinanderliegen, können dieselbe Frequenz nutzen, ohne sich zu stören. Je kleiner die Zellen ausfallen, desto öfter lässt sich ein Frequenzblock wiederverwenden und desto mehr Nutzer passen ins Netz.
An einem typischen Mast hängen drei Sektorantennen, die den Kreis um den Standort wie eine Torte in Stücke zu je 120 Grad teilen. Jedes Stück bildet eine eigene Funkzelle. Leicht nach unten geneigt, strahlen die Antennen vor allem in die eigene Zelle und möglichst wenig in die Nachbarschaft. In Lehrbüchern und Schaubildern erscheinen die Zellen als ordentliche Waben, in der Wirklichkeit folgen ihre Ränder Hügeln, Häuserzeilen und Wäldern.
Wie dicht das Netz geknüpft ist, zeigt der Jahresbericht der Bundesnetzagentur. Ende 2025 funkten in Deutschland 238.820 Basisstationen an 93.395 Antennenstandorten. Die Zahl der Stationen liegt weit über der Zahl der Standorte, weil an einem Standort meist Basisstationen für mehrere Mobilfunkstandards hängen.
| Kennzahl (Ende 2025) | Wert | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| Funk-Basisstationen insgesamt | 238.820 | über 7 % mehr |
| davon LTE (4G) | 92.036 | rund 4 % mehr |
| davon 5G | 67.272 | rund 19 % mehr |
| Antennenstandorte | 93.395 | keine Angabe |
| Standorte mit Small Cells | 3.464 | keine Angabe |
Wie groß eine Zelle ausfällt, hängt von Frequenz, Gelände und Nachfrage ab. Das Informationszentrum Mobilfunk, eine Plattform der Netzbetreiber, gibt für große Makrozellen auf dem Land Radien von drei bis sechs Kilometern an, in der Stadt von 300 Metern bis zwei Kilometern. Kleinzellen versorgen einen Umkreis von nur 50 bis 150 Metern. Nach oben setzt die Technik Grenzen: Im alten GSM-Standard begrenzt das Zeitraster der Übertragung den Zellradius auf rund 35 Kilometer.
Alle Geräte einer Zelle teilen sich deren Kapazität. Was wäre, würde ein einziger Sendemast eine ganze Großstadt versorgen? Hunderttausende Smartphones müssten sich dieselben Frequenzblöcke teilen. Jedem Gerät bliebe ein winziger Bruchteil der Datenrate, Videokonferenzen im Homeoffice wären unmöglich.
Wo sich viele Menschen drängen, verdichten die Betreiber das Netz deshalb weiter oder bauen auf Zeit zusätzliche Standorte auf. Für das Oktoberfest 2026 stellte die Telekom 14 temporäre Mobilfunkstandorte auf, vier davon in Festzelten. Angebunden sind die Standorte über zwei Leitungen mit je 10 Gigabit pro Sekunde. Am ersten Wiesn-Wochenende flossen 57,7 Terabyte durch das Telekom-Netz auf der Theresienwiese, 18 Prozent mehr als im Vorjahr.
Dauerhaft verdichten Kleinzellen, sogenannte Small Cells, das Netz in Innenstädten. Die kleinen Stationen hängen an Laternen oder Fassaden und versorgen nur ihre unmittelbare Umgebung. Die Bundesnetzagentur zählte Ende 2025 Small Cells an 3.464 Standorten, vor allem dort, wo sich Nutzer ballen.
- Wiederverwendung: Kleine Zellen erlauben, denselben Frequenzblock mit Abstand immer wieder einzusetzen.
- 238.820 Basisstationen: So viele funkten Ende 2025 an 93.395 Standorten, davon 67.272 für 5G.
- Geteilte Kapazität: Alle Geräte einer Zelle teilen sich die Datenrate, bei Großereignissen helfen Zusatzstandorte.
Woher weiß das Netz, wo Ihr Smartphone gerade ist?

Beim Einschalten bucht sich das Smartphone ein und weist sich über die SIM-Karte aus. Im Ruhezustand kennt das Netz nur eine Gruppe von Zellen, in der sich das Gerät aufhält. Für einen Anruf sucht das Netz das Gerät in all diesen Zellen, während eines Gesprächs wandert die Verbindung von Zelle zu Zelle mit.
Einbuchen: Die SIM-Karte weist sich aus
Auf jeder SIM-Karte, ob als Plastikkarte oder als fest verbaute eSIM, liegen eine weltweit eindeutige Teilnehmerkennung und ein geheimer Schlüssel. Denselben Schlüssel kennt nur noch die Teilnehmerdatenbank im Kernnetz des Heimatbetreibers. Der 3GPP-Standard schreibt vor, dass der Schlüssel die gesicherte Hardware nie im Klartext verlässt, also auch nie über die Funkstrecke geht.
Beim Einbuchen stellt das Netz der Karte eine Rechenaufgabe, die nur mit diesem Schlüssel lösbar ist. Stimmt das Ergebnis mit der Berechnung im Kernnetz überein, darf das Gerät ins Netz, und umgekehrt prüft auch die SIM-Karte die Echtheit des Netzes. Fachleute nennen das gegenseitige Authentifizierung. Die 5G-Norm schreibt das Verfahren ausdrücklich vor.
Gleichzeitig schließt 5G eine Sicherheitslücke, die frühere Netzgenerationen offen ließen. Die dauerhafte Teilnehmerkennung, bei älteren Netzen IMSI genannt, soll im 5G-Standard nicht mehr im Klartext über die Luftschnittstelle gehen. Das Smartphone verschlüsselt die Kennung vor dem Senden mit einem Schlüssel des Heimatnetzes und schickt nur die verschleierte Fassung, den Subscription Concealed Identifier, kurz SUCI. Voraussetzung bleibt, dass der Betreiber diesen Schlüssel auf der SIM-Karte hinterlegt hat.
Für Unternehmen erleichtert die eSIM vor allem die Verwaltung von Diensthandys, Tablets und vernetzten Maschinen. Das Netzprofil kommt elektronisch aufs Gerät. Eine Plastikkarte muss niemand mehr tauschen, auch nicht beim Wechsel des Anbieters. Allein für die Kommunikation zwischen Maschinen zählte die Bundesnetzagentur Ende 2025 bereits 86,1 Millionen SIM-Profile, rund 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Im Ruhezustand: Tracking Area und Paging
Ein ruhendes Smartphone meldet nicht jeden Zellwechsel, denn jede Einzelmeldung würde Akku und Netz unnötig belasten. Das Netz teilt dem Gerät stattdessen eine Liste von Aufenthaltsbereichen zu, sogenannten Tracking Areas, die jeweils mehrere Zellen umfassen. Das Gerät meldet sich nur beim Verlassen dieser Bereiche. Zusätzlich funkt das Smartphone in festen Abständen ein Lebenszeichen, um erreichbar zu bleiben.
Kommt ein Anruf oder eine Nachricht, schickt das Netz einen Suchruf in alle Zellen dieser Bereiche, das sogenannte Paging. Das gesuchte Smartphone antwortet über seine aktuelle Zelle. Erst jetzt kennt das Netz den Standort auf die Zelle genau und baut die Verbindung auf.
| Zustand des Smartphones | Was das Netz über den Ort weiß | Was im Hintergrund passiert |
|---|---|---|
| Ausgeschaltet oder im Flugmodus | nichts | kein Kontakt zum Netz, Anrufe erreichen das Gerät nicht |
| Ruhezustand | die Tracking Area, also eine Gruppe von Zellen | Gerät meldet Bereichswechsel, Netz sucht per Paging |
| Aktive Verbindung | die einzelne Funkzelle | Gerät misst Nachbarzellen, Netz steuert den Handover |
Im Gespräch: der Handover
Während eines Telefonats oder Downloads misst das Smartphone laufend, wie stark die Signale der Nachbarzellen ankommen, und meldet die Werte an seine Basisstation. Bietet eine Nachbarzelle das bessere Signal, stößt die bisherige Station den Wechsel an, den Handover. Die beiden Basisstationen stimmen sich dabei direkt ab, damit die Verbindung ohne spürbare Pause in die neue Zelle wandert.
Ein Rechenbeispiel zeigt, wie oft das passieren kann. Ein ICE mit 300 Kilometern pro Stunde legt fünf Kilometer pro Minute zurück. Bei Zellen mit einigen Kilometern Durchmesser würde ein Smartphone an Bord also etwa jede Minute die Zelle wechseln, zusammen mit allen anderen Geräten im Zug. Die Internationale Fernmeldeunion ITU verlangt von 5G Mobilität bis 500 Kilometer pro Stunde, ausdrücklich mit Blick auf Hochgeschwindigkeitszüge.
Im Zug kommt ein zweites Hindernis hinzu. Metallbeschichtete Fensterscheiben halten Sonnenwärme draußen und dämpfen zugleich die Funkwellen. Die Deutsche Bahn lässt die Scheiben in 3.300 ICE- und IC-Wagen deshalb per Laser mit einem feinen Wabenmuster versehen, das Mobilfunksignale durchlässt; das Projekt kostet laut heise online 50 Millionen Euro.
- Schlüssel bleibt geheim: SIM-Karte und Kernnetz teilen einen Schlüssel, der nie über die Funkstrecke geht.
- Ruhezustand: Ruhende Geräte kennt das Netz nur bereichsweise, erst ein Suchruf findet das einzelne Gerät.
- Staffelübergabe: Im Gespräch reichen die Basisstationen die Verbindung per Handover weiter, auch im ICE.
Welche Rolle spielen die Frequenzen im Mobilfunknetz?

Die Frequenz bestimmt Reichweite und Datenrate einer Funkzelle. Niedrige Bänder um 700 oder 800 Megahertz reichen weit und dringen gut in Gebäude ein, hohe Bänder um 3,6 Gigahertz transportieren viel mehr Daten über kurze Distanz. Die Netzbetreiber kombinieren deshalb beide.
Den Unterschied erklärt die Physik. Lange Wellen durchdringen Wände grundsätzlich besser, kurze Wellen dringen dagegen nur schlecht ins Innere von Gebäuden. Das Informationszentrum Mobilfunk beziffert die Folgen: Unter 1 Gigahertz erreichen Zellen auf dem Land meist Radien von drei bis fünf Kilometern. Bei 3,4 bis 3,7 Gigahertz schrumpft der Radius auf wenige Hundert Meter.
Hohe Frequenzbereiche bieten im Gegenzug breite, zusammenhängende Blöcke. Die Blockbreite wirkt wie die Zahl der Fahrspuren einer Autobahn: Je breiter, desto mehr Verkehr passt gleichzeitig durch. Ein Block von 10 Megahertz im Low-Band schafft rund 100 Megabit pro Sekunde, ein Block von 50 bis 90 Megahertz im High-Band bis zu 1 Gigabit pro Sekunde.
| Frequenzbereich | Typische Rolle in deutschen Netzen | Stärke |
|---|---|---|
| 700 bis 900 MHz | Flächenversorgung mit 2G, 4G und 5G | große Reichweite, gute Versorgung in Gebäuden, auf dem Land meist drei bis fünf Kilometer Radius |
| 1.500 bis 2.100 MHz | 4G und 5G, 2.100 MHz früher für 3G, 1.500 MHz vor allem für Downloads | Mischung aus Reichweite und Kapazität, Radien von zwei bis drei Kilometern |
| 2.600 MHz | zusätzliche 4G-Kapazität an stark genutzten Orten | mehr Kapazität auf kürzerer Distanz |
| 3,4 bis 3,7 GHz | 5G an Verkehrsknoten und in Innenstädten | sehr hohe Datenraten, Radien von wenigen Hundert Metern |
| 3,7 bis 3,8 GHz und 26 GHz | lokale Campusnetze von Unternehmen | eigene Frequenzen für ein Werks- oder Firmengelände |
Wie die Bänder zusammenspielen, zeigt wieder die Wiesn. In den Festzelten funkte die Telekom 2026 gleichzeitig mit 4G bei 1.800, 2.100 und 2.600 Megahertz und mit 5G bei 2.100 und 3.600 Megahertz. Auf den Masten kam erstmals das Band bei 1.500 Megahertz hinzu, das vor allem Downloads beschleunigt.
Frequenzen sind ein knappes Gut, und der Staat vergibt die Nutzungsrechte. Die UMTS-Versteigerung im August 2000 brachte umgerechnet rund 50,8 Milliarden Euro ein. Die Auktion der ersten 5G-Frequenzen endete 2019 nach 497 Runden bei 6,55 Milliarden Euro. Aus heutiger Sicht war die Rekordsumme von 2000 eine Hypothek: Das Geld floss in die Staatskasse statt in Masten.
2025 schlug die Bundesnetzagentur einen anderen Weg ein. Statt die Ende 2025 auslaufenden Rechte bei 800, 1.800 und 2.600 Megahertz erneut zu versteigern, verlängerte die Behörde die Nutzung bis Ende 2030 gegen Gebühren von insgesamt 607 Millionen Euro. Im Gegenzug verlangt die Behörde von Telekom, Vodafone und Telefónica ab 2030 eine Versorgung von bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fläche mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Wir halten diesen Tausch von Geld gegen Ausbaupflicht für den klügeren Weg, sofern die Behörde die Auflagen konsequent kontrolliert.
- Reichweite oder Tempo: Low-Band-Zellen reichen auf dem Land drei bis fünf Kilometer weit, 5G bei 3,6 Gigahertz nur wenige Hundert Meter.
- Blockbreite entscheidet: Breite Frequenzblöcke liefern bis zu 1 Gigabit pro Sekunde, schmale rund 100 Megabit.
- Ausbaupflicht: Für die bis Ende 2030 verlängerten Frequenzen verlangt die Bundesnetzagentur ab 2030 eine Versorgung von 99,5 Prozent der Fläche.
Was passiert hinter dem Funkmast?

Vom Mast gelangen die Daten per Glasfaserleitung oder Richtfunkstrecke zu den Rechenzentren des Betreibers. Server des Kernnetzes prüfen dort die Berechtigung, vermitteln Gespräche, zählen das Datenvolumen und leiten den Verkehr ins Internet oder in fremde Netze weiter.
Die Zubringerleitung, der Backhaul, bestimmt mit, wie schnell eine Funkzelle arbeiten kann. Ende 2025 waren laut Bundesnetzagentur etwa 60 Prozent der Standorte per Glasfaser angebunden und etwa 41 Prozent per Richtfunk, manche Masten nutzen beides. Die runden Scheiben an vielen Masten sind solche Richtfunkantennen, die Daten per gebündeltem Strahl zum nächsten Knotenpunkt schicken. Wie viel Geschäft in dieser Technik steckt, zeigt der Netzwerkausrüster Ubiquiti, der mit günstigen Funkstrecken für ländliche Internetanbieter groß geworden ist.
Im Kernnetz arbeiten spezialisierte Netzfunktionen. Im 5G-Kern laufen diese Funktionen als Softwaredienste, die sich über standardisierte Schnittstellen gegenseitig aufrufen. Die wichtigsten Rollen blieben dabei über die Generationen gleich, nur die Namen änderten sich.
| Aufgabe im Kernnetz | 4G-Kernnetz (EPC) | 5G-Kernnetz (5GC) |
|---|---|---|
| Anmeldung, Mobilität, Erreichbarkeit | MME | AMF |
| Teilnehmerdaten und Zugangsdaten | HSS | UDM, dazu AUSF für die Authentifizierung |
| Steuerung der Datensitzungen, Vergabe der IP-Adresse | MME und PDN-Gateway | SMF |
| Weiterleitung der Nutzdaten, Übergang ins Internet | Serving-Gateway und PDN-Gateway | UPF |
Als Software lassen sich die Funktionen bei Bedarf hochskalieren. Am weitesten treibt 1&1 dieses Prinzip. Das Unternehmen bezeichnet sein seit Dezember 2023 laufendes Netz als europaweit erstes vollständig virtualisiertes 5G-Netz auf Basis von Open RAN, einer offenen Bauweise für das Funkzugangsnetz. Für dieses Netz hat 1&1 mehr als 500 dezentrale Rechenzentren errichtet, rund 350 davon waren Mitte 2026 in Betrieb.
Wo das eigene Netz noch fehlt, hilft das Netz eines Konkurrenten aus. Dieses National Roaming erbringt für 1&1 seit Januar 2026 exklusiv Vodafone. Mitte 2026 erreichte das eigene 1&1-Netz rund 34 Prozent der Haushalte, bei der Fläche kam das Netz laut Bundesnetzagentur auf 2,1 Prozent mit 5G.
Beim Roaming im Ausland arbeiten ebenfalls zwei Kernnetze zusammen. Ihr Smartphone bucht sich in ein fremdes Netz ein, das Gastnetz fragt bei der Teilnehmerdatenbank Ihres Heimatbetreibers nach der Berechtigung. Innerhalb der EU fallen dafür seit dem 15. Juni 2017 keine Aufschläge mehr an.
- Zubringer zählt: Etwa 60 Prozent der Standorte hängen an Glasfaser, etwa 41 Prozent an Richtfunk.
- Kern aus Software: Im 5G-Kern übernehmen Softwaredienste wie AMF, SMF, UDM und UPF die Aufgaben von MME, HSS und Gateways.
- Fremde Netze: National Roaming und EU-Roaming funktionieren über die Abfrage beim Heimatnetz.
Vier von zehn Mobilfunkstandorten in Deutschland fehlt noch der Glasfaseranschluss. Das Rennen um schnelles 5G entscheiden Telekom, Vodafone und O2 deshalb im Tiefbau und nicht am Mast.
— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Was unterscheidet 2G, 4G und 5G?

Jede Generation hat die Datenrate vervielfacht und neue Dienste gebracht. 2G ermöglichte digitale Telefonie und SMS, 4G machte das Netz zu einem reinen Datennetz, in dem auch Sprache als Paket reist. 5G verkürzt die Reaktionszeit weiter und kann ein Netz in virtuelle Teilnetze für einzelne Anwendungen aufteilen.
| Generation | Start in Deutschland | Was neu war | Stand 2026 |
|---|---|---|---|
| 1G (A-, B-, C-Netz) | 1958 | analoges Autotelefon | längst abgeschaltet |
| 2G (GSM) | 1992 | digitale Telefonie, SMS | Abschaltung bis Ende 2028 |
| 3G (UMTS) | 2004 | mobiles Internet für den Massenmarkt | seit 2021 abgeschaltet |
| 4G (LTE) | 2010 | reines Datennetz, Telefonie per VoLTE | Rückgrat der Versorgung |
| 5G | 2019 | kurze Reaktionszeit, Network Slicing, eigener 5G-Kern | Ausbau zu 5G Standalone läuft |
Die dritte Generation ist bereits Geschichte. Telekom und Vodafone schalteten ihre UMTS-Netze zum 30. Juni 2021 ab, Telefónica nahm die letzten 3G-Standorte am 30. Dezember 2021 vom Netz. Die frei gewordenen Frequenzen nutzen die Betreiber seither für 4G und 5G.
Zäher hält sich ausgerechnet das älteste digitale Netz. Mit 2G erreichen Telekom, Vodafone und Telefónica jeweils über 98 Prozent der Fläche. Viele Geräte kennen nichts anderes: Notruf- und Standheizungsmodule in Autos, Notruftelefone in Aufzügen, Kartenterminals sowie industrielle Sensoren und Messgeräte. Die Telekom will ihr 2G-Netz bis Ende Juni 2028 abschalten, Vodafone bis Ende September 2028 und Telefónica bis Ende 2028. Für kritische IoT-Anwendungen betreibt Vodafone 2G in Ausnahmefällen bis Ende 2030 weiter.
Das erste 5G war ein Hybrid. Die Funktechnik war neu, die Steuerung lief aber über das 4G-Kernnetz, Fachleute sprechen von 5G Non-Standalone. Rund 82 Prozent der 5G-fähigen Basisstationen teilten sich Ende 2025 ihre Frequenzen per Dynamic Spectrum Sharing mit 4G, meldet die Bundesnetzagentur. Das 5G-Symbol auf dem Display weckt deshalb oft höhere Erwartungen, als die Verbindung erfüllt.
Erst 5G Standalone mit eigenem 5G-Kernnetz schöpft die Technik aus: niedrigere Latenz, höhere Datenraten und das Aufteilen des Netzes in Slices. Nach dem 3GPP-Standard stehen nur in dieser Konfiguration alle Dienste der ersten 5G-Phase zur Verfügung. Im Juni 2026 erreichte 5G Standalone laut Bundesnetzagentur bereits 96,1 Prozent der Fläche, versorgt durch mindestens einen Netzbetreiber.
Die Internationale Fernmeldeunion ITU hat für 5G ehrgeizige Mindestwerte festgelegt: 20 Gigabit pro Sekunde Spitzendatenrate im Download, eine Million vernetzte Geräte pro Quadratkilometer und für besonders zeitkritische Dienste eine Millisekunde Verzögerung auf der Funkstrecke. Diese Werte beschreiben, was die Technik unter Idealbedingungen leisten muss. Der Alltag Ihres Außendienstes sieht anders aus. Die realen Laufzeiten bis zu Servern im Internet liegen nach den RTR-Messungen bei gut 20 Millisekunden.
Network Slicing definiert der Standard als logisches Netz mit eigenen Eigenschaften. Möglich sind etwa garantierte Bandbreite oder besonders kurze Latenz. Ein Slice kann ein Kamerateam bei einer Live-Übertragung vom übrigen Verkehr abschirmen oder Maschinen im Werk Vorrang geben. Die Zahl kommerzieller Slicing-Angebote weltweit stieg laut Ericsson Mobility Report vom Juni 2026 von 65 auf 84.
- 3G ist weg, 2G folgt: UMTS verschwand 2021, 2G wird bis Ende 2028 abgeschaltet.
- 5G ist nicht gleich 5G: Rund 82 Prozent der 5G-Stationen teilen ihre Frequenzen noch mit 4G.
- Norm und Alltag: Eine Millisekunde gilt nur auf der Funkstrecke, reale Laufzeiten ins Internet liegen bei gut 20 Millisekunden.
Warum hat Deutschland trotz Ausbau noch Funklöcher?

Funklöcher bleiben dort, wo sich ein Standort wirtschaftlich nicht rechnet, wo Genehmigung, Strom oder Zubringerleitung fehlen oder wo Gelände und Gebäude das Signal schlucken. Laut Bundesnetzagentur haben 1,74 Prozent der Fläche weder 4G noch 5G, ganz ohne Netz sind 0,19 Prozent.
Auf dem Papier ist Deutschland fast flächendeckend versorgt. Im Juni 2026 erreichte mindestens ein Betreiber 97,8 Prozent der Fläche mit 4G und 96,2 Prozent mit 5G. Die verbleibenden weißen Flecken summieren sich trotzdem auf rund 6.243 Quadratkilometer, anteilig am meisten in Bayern, Thüringen und Rheinland-Pfalz.
Noch größer ist die Fläche, auf der nur ein Teil der Betreiber funkt. Als graue Flecken zählt die Bundesnetzagentur 12,58 Prozent der Fläche, dort fehlt mindestens ein Netz. Für Sie als Kunde entscheidet damit die Wahl des Anbieters mit, ob Sie auf der Baustelle, beim Kunden auf dem Land oder an der Landstraße Empfang haben.
5G-Flächenabdeckung je Netzbetreiber
Die Netzbetreiber werben lieber mit einer anderen Kennzahl. Die Telekom meldet eine 5G-Abdeckung von rund 99 Prozent der Haushalte, Telefónica beziffert die 5G-Versorgung auf 99 Prozent der Bevölkerung. Haushalte ballen sich aber dort, wo die Betreiber ohnehin zuerst bauen. Lager, Baustellen, Landstraßen und Bahnstrecken fallen durch dieses Raster, weshalb die Flächenquote für Unternehmen die ehrlichere Zahl ist.
Hinter jedem weißen Fleck steckt eine Rechnung. Ein neuer Standort braucht Grundstück, Baugenehmigung, Stromanschluss und eine Anbindung per Glasfaser oder Richtfunk. In dünn besiedelten Gegenden stehen diesen Kosten nur wenige zahlende Kunden gegenüber, weshalb sich ein Mast dort oft für keinen Betreiber allein rechnet.
Wo der Markt nicht baut, springt der Staat ein, allerdings langsam. Die bundeseigene Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft, kurz MIG, förderte 267 Masten in weißen Flecken. Bis September 2026 standen mehr als 50 davon. Bis Jahresende sollen über 100 Masten funken.
Mehr Druck bringen die Auflagen aus der Frequenzverlängerung von 2025. Ab 2029 müssen alle Bundesstraßen mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgt sein, ab 2030 auch alle Kreisstraßen mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Außerdem sind die Betreiber verpflichtet, beim Ausbau entlang der Schienenwege mitzuwirken.
Manche Funklöcher liegen zudem mitten im Gebäude. Eine Beton- oder Metallwand schwächt ein Mobilfunksignal um den Faktor 30, zwei Betonwände um den Faktor 1.000, rechnet die Forschungsstiftung Strom und Mobilkommunikation an der ETH Zürich vor. Metallisch beschichtete Wärmeschutzscheiben dämpfen ebenfalls stark, weshalb das Büro hinter moderner Glasfassade ohne Empfang sein kann, während draußen volle Balken leuchten.
Wie die Versorgung im Alltag ankommt, messen die Nutzer selbst. In der Messwoche 2026 erfassten über 60.000 Teilnehmende mit der App der Bundesnetzagentur knapp 20 Millionen Messpunkte. Rund 98 Prozent davon lagen im 4G- oder 5G-Netz. An weniger als einem Prozent fehlte jede Versorgung.
- Fläche zählt: 99 Prozent der Haushalte klingen besser als 96,2 Prozent der Fläche, für Firmen zählt die Fläche.
- Graue Flecken: Auf 12,58 Prozent der Fläche fehlt mindestens ein Netz, die Anbieterwahl entscheidet mit.
- Funkloch im Gebäude: Beton und beschichtetes Glas schlucken Signale, auch wenn draußen volle Balken leuchten.
Wie sichert Ihr Unternehmen die Mobilfunkversorgung ab?

Den Netzbetreiber wählen Sie am besten nach der gemessenen Versorgung an Ihren Standorten und auf Ihren Routen. Für kritische Anwendungen lohnen sich eine zweite Netz-Anbindung, eine fachgerechte Indoor-Versorgung und bei hohen Anforderungen ein eigenes Campusnetz.
Versorgung am eigenen Standort messen
Die Karte des Mobilfunk-Monitorings im Gigabit-Grundbuch zeigt die Versorgung je Betreiber. Die Daten stammen allerdings von den Netzbetreibern selbst. Die Bundesnetzagentur bittet deshalb darum, Funklöcher mit ihrer App Mobilfunk-Check zu melden. Wir bei Dr. Web raten vor dem nächsten Vertrag zu einem einfachen Test: Mit Prepaid-Karten aller Netze lässt sich die Versorgung an den wichtigsten Orten prüfen, vom Lager über den Besprechungsraum bis zur Pendelstrecke.
Gebäude von innen versorgen
Gegen Funklöcher im Gebäude hilft zuerst die WLAN-Telefonie: Moderne Smartphones telefonieren über das Firmen-WLAN, sofern Tarif und Gerät die Funktion unterstützen. Für größere Gebäude eignen sich Innenraum-Stationen, deren Sendeleistung das Bundesamt für Strahlenschutz auf deutlich unter ein Watt beziffert; Planung und Betrieb laufen über den Netzbetreiber. Frei verkäufliche Handyverstärker sind dagegen keine gute Idee. Die Nutzungsrechte an den Frequenzen liegen bei den Netzbetreibern, ohne deren Zustimmung darf niemand darauf senden.
Ausfälle mit einem zweiten Netz abfedern
Wie verwundbar das Netz ohne Strom ist, zeigte der Stromausfall im Berliner Südwesten Anfang Januar 2026. Nach einem Anschlag auf eine Kabelbrücke fiel in Steglitz-Zehlendorf rasch auch der Mobilfunk aus, weil viele Sendemasten nur für etwa 30 Minuten Batteriepuffer hatten. Eine Expertenkommission des Berliner Senats forderte daraufhin, dass Standorte mindestens 72 Stunden ohne Netzstrom durchhalten; der Bund lehnt starre Notstrom-Vorgaben bislang ab.
Eine zweite SIM in einem anderen Netz hilft deshalb bei Störungen eines einzelnen Betreibers. Ein großflächiger Stromausfall kann dagegen alle Netze zugleich lahmlegen. Für Kassen, Router und Server gehören eine unterbrechungsfreie Stromversorgung am eigenen Standort und ein Offline-Modus für den Zahlungsverkehr in denselben Notfallplan.
| Ihr Bedarf | Passende Lösung | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Kein Empfang in Büro, Lager oder Keller | WLAN-Telefonie, Indoor-Lösung des Netzbetreibers | Handyverstärker nur mit Zustimmung des Netzbetreibers betreiben |
| Kassen, Router oder Telematik müssen immer erreichbar sein | zweite SIM in einem anderen Netz, Router mit automatischem Netzwechsel | ein Stromausfall am Mast kann beide Netze treffen |
| Geräte mit reinem 2G-Funkmodul | Austausch gegen Module für 4G, LTE-M oder NB-IoT | Abschaltung der 2G-Netze bis Ende 2028 |
| Maschinen und Fahrzeuge auf dem Werksgelände | 5G-Campusnetz oder Angebot eines Netzbetreibers | eigene Frequenzen bei 3,7 bis 3,8 GHz über die Bundesnetzagentur |
| Außendienst auf wechselnden Routen | Netz mit der besten gemessenen Flächenversorgung | graue Flecken betreffen 12,58 % der Fläche |
Maschinen und Altgeräte vernetzen
Die 2G-Abschaltung trifft ausgerechnet Geräte, an die im Alltag niemand denkt: Notruftelefone in Aufzügen, alte Kartenterminals, Telematik in Fahrzeugen, Sensoren und Messgeräte. Für neue Anwendungen hat die Standardisierungsorganisation 3GPP eigene Funkstandards für das Internet der Dinge geschaffen: NB-IoT und LTE-M. Beide Standards kommen mit wenig Bandbreite und Energie aus. Mit Herstellern und Dienstleistern klären Sie am besten frühzeitig, welche Geräte bis 2028 einen Nachfolger brauchen.
Ein eigenes Campusnetz aufbauen
Für Werke, Häfen, Messen oder Kliniken kann sich ein eigenes Campusnetz lohnen. Bis November 2025 hatte die Bundesnetzagentur 484 Zuteilungen im Bereich 3,7 bis 3,8 Gigahertz für lokale 5G-Netze erteilt, dazu 27 im Bereich um 26 Gigahertz. Auf der öffentlichen Liste der Inhaber stehen Industrieunternehmen wie Airbus, BASF, Miele und Lufthansa Technik, Messegesellschaften, Häfen, der Flughafen Frankfurt und die Berliner Charité.
Ein Campusnetz bringt eigene Frequenzen, volle Kontrolle und garantierte Kapazität auf dem Gelände, verlangt aber Planung, Betrieb und Fachpersonal. Für Echtzeitanwendungen lässt sich das Netz mit Rechenleistung direkt auf dem Gelände kombinieren, dem sogenannten Edge Computing. Die Daten wandern dann nicht erst zu einem entfernten Rechenzentrum und wieder zurück.
Vor dem nächsten Mobilfunkvertrag helfen fünf Prüffragen:
- Welche Netze erreichen Ihre wichtigsten Standorte, Räume und Routen nachweislich?
- Welche Geräte funken noch über 2G und wer kümmert sich bis 2028 um Ersatz?
- Welche Prozesse brauchen eine zweite Verbindung über ein anderes Netz?
- Wie überbrücken Sie einen Stromausfall, der auch Router und Kassen trifft?
- Braucht Ihr Werk ein eigenes Campusnetz, oder genügt das öffentliche 5G-Netz?
Die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern. Das Standardisierungsgremium 3GPP hat die Fertigstellung der ersten 6G-Spezifikationen im Juni 2026 für Dezember 2028 terminiert. Am Grundprinzip dürfte auch 6G wenig ändern: Funk auf den letzten Metern, dahinter Glasfaser und Rechenzentren. Für diesen Wechsel sind Unternehmen gut aufgestellt, die heute ihre Standorte vermessen und ihre 2G-Geräte rechtzeitig vor der Abschaltung 2028 austauschen.
- Selbst messen: Prepaid-Karten aller Netze und die App Mobilfunk-Check zeigen die echte Versorgung vor Ort.
- Doppelt absichern: Eine zweite SIM hilft bei Störungen eines Netzes, für Stromausfälle gehören Notstrom und Offline-Modus in den Notfallplan.
- 2G-Geräte tauschen: Aufzugnotrufe, Terminals und Sensoren mit 2G-Modul brauchen bis 2028 Ersatz.
Glossar: 16 wichtige Fachbegriffe zu Mobilfunknetzen

Backhaul
Backhaul bezeichnet die Zubringerleitung, die eine Basisstation mit dem Kernnetz des Betreibers verbindet, per Glasfaser oder Richtfunk. Die Kapazität dieser Strecke begrenzt, wie viele Daten eine Funkzelle insgesamt weiterreichen kann. Ein schneller Funkstandard nützt wenig, sobald der Zubringer zum Flaschenhals wird.
Basisstation
Basisstation heißt die Funk- und Steuertechnik an einem Mobilfunkstandort, die über Antennen mit den Endgeräten kommuniziert. Im 4G-Standard lautet die Bezeichnung eNodeB, im 5G-Standard gNodeB. Ein Standort kann mehrere Basisstationen für verschiedene Frequenzen, Netzgenerationen und Betreiber beherbergen.
Beamforming
Beamforming beschreibt ein Verfahren, bei dem Antennen aus vielen einzeln ansteuerbaren Elementen ihr Signal gezielt in Richtung einzelner Endgeräte bündeln. Die Technik steckt in den sogenannten Massive-MIMO-Antennen für 5G. In Deutschland kommt Beamforming derzeit nur im Frequenzbereich um 3,6 Gigahertz zum Einsatz.
Campusnetz
Campusnetz nennt sich ein lokales Mobilfunknetz auf einem Werks-, Hafen-, Messe- oder Klinikgelände, das ein Unternehmen selbst oder über einen Dienstleister betreibt. Die Bundesnetzagentur teilt dafür eigene Frequenzen im Bereich 3,7 bis 3,8 Gigahertz und um 26 Gigahertz zu. Typische Einsätze sind vernetzte Maschinen, fahrerlose Fahrzeuge und Logistik.
eSIM
eSIM steht für eine fest im Gerät verbaute SIM, auf die das Netzprofil elektronisch übertragen wird. Einen Kartentausch braucht dafür niemand mehr, was die Verwaltung großer Flotten aus Diensthandys, Tablets und vernetzten Geräten erleichtert. Die eSIM erfüllt dieselben Sicherheitsaufgaben wie die klassische Karte.
Handover
Handover heißt die Übergabe einer laufenden Verbindung von einer Funkzelle an die nächste. Das Endgerät liefert dafür Messwerte über die Signalstärke benachbarter Zellen, die Basisstationen stimmen den Wechsel untereinander ab. Ohne Handover bräche jedes Telefonat ab, sobald ein Auto oder Zug eine Zellgrenze überquert.
IMSI
IMSI (International Mobile Subscriber Identity) ist die weltweit eindeutige, höchstens 15-stellige Kennung eines Mobilfunkteilnehmers auf der SIM. Die Kennung setzt sich aus Ländercode, Netzcode und Teilnehmernummer zusammen. Weil ältere Netze die IMSI teils unverschlüsselt übertrugen, konnten gefälschte Basisstationen, sogenannte IMSI-Catcher, Handys in ihrer Umgebung erfassen.
Kernnetz
Kernnetz nennen Fachleute den zentralen Teil eines Mobilfunknetzes in den Rechenzentren des Betreibers. Dort liegen Teilnehmerdaten, Anmeldung, Vermittlung und Abrechnung, dort beginnt auch der Übergang ins Internet und in fremde Netze. Fällt das Kernnetz aus, bleiben selbst intakte Antennen stumm.
Latenz
Latenz bezeichnet die Verzögerung, die ein Datenpaket auf seinem Weg durchs Netz erfährt, gemessen in Millisekunden. Niedrige Werte zählen bei Videokonferenzen, Onlinespielen und ferngesteuerten Maschinen. Die ITU verlangt für zeitkritische 5G-Dienste eine Millisekunde auf der Funkstrecke, reale Laufzeiten bis zu Servern im Internet liegen deutlich höher.
Network Slicing
Network Slicing teilt ein physisches 5G-Netz in mehrere logische Teilnetze mit eigenen Eigenschaften auf, etwa garantierter Bandbreite oder besonders kurzer Latenz. Ein Slice kann zum Beispiel Kamerateams oder Maschinen vom übrigen Verkehr abschirmen. Voraussetzung ist ein 5G-Kernnetz im Standalone-Betrieb.
Open RAN
Open RAN steht für eine offene Bauweise des Funkzugangsnetzes, bei der Hard- und Software verschiedener Hersteller über standardisierte Schnittstellen zusammenarbeiten. Die O-RAN Alliance treibt das Konzept seit 2018 voran, zu ihren Gründern zählt die Deutsche Telekom. In Deutschland baut 1&1 sein Netz vollständig auf dieser Technik auf.
Paging
Paging nennt sich der Suchruf, mit dem das Netz ein Endgerät im Ruhezustand in allen Zellen seines Aufenthaltsbereichs ausruft. Erst die Antwort des Geräts verrät dem Netz die genaue Funkzelle. Das Verfahren schont den Akku, weil ruhende Smartphones nicht jeden Zellwechsel melden müssen.
Small Cell
Small Cell bezeichnet eine Kleinzelle mit geringer Sendeleistung und kurzer Reichweite von etwa 50 bis 150 Metern. Netzbetreiber installieren solche Stationen an Laternen, Fassaden oder in Gebäuden, dort, wo sich viele Menschen drängen. Die Kleinzellen ergänzen die großen Makrozellen auf Masten und Dächern.
Standalone (5G SA)
Standalone (5G SA) bezeichnet ein 5G-Netz mit eigenem 5G-Kernnetz. Die ersten 5G-Netze liefen im Non-Standalone-Modus, also mit 5G-Funk an einem 4G-Kern. Erst der Standalone-Betrieb schaltet laut 3GPP den vollen Funktionsumfang frei, darunter Network Slicing und kürzere Reaktionszeiten.
SUCI
SUCI (Subscription Concealed Identifier) heißt die verschlüsselte Form der dauerhaften Teilnehmerkennung im 5G-Standard. Das Endgerät verschleiert die Kennung mit einem öffentlichen Schlüssel des Heimatnetzes, bevor die Kennung über die Funkstrecke geht. Das Verfahren erschwert das Ausspähen von Teilnehmern, setzt aber einen hinterlegten Schlüssel auf der SIM voraus.
VoLTE
VoLTE (Voice over LTE) bezeichnet Telefonie über das 4G-Netz, bei der die Sprache als Datenpaket reist. In Deutschland ist VoLTE seit 2015 im Einsatz, Ende 2025 nutzten 79,1 Millionen SIM-Profile den Dienst. Im 5G-Standalone-Netz heißt das Gegenstück Voice over New Radio, kurz VoNR.
FAQ: Wie funktioniert das Mobilfunknetz in Deutschland?

Wie weit reicht ein Mobilfunkmast?
Mit niedrigen Frequenzen zwischen 700 und 900 Megahertz versorgt ein Mast auf dem Land meist einen Umkreis von drei bis fünf Kilometern, theoretisch sind bis zu 15 Kilometer möglich. Hohe 5G-Frequenzen um 3,6 Gigahertz schaffen dagegen nur wenige Hundert Meter. Die tatsächliche Reichweite hängt zusätzlich von Gelände, Nutzerzahl und Netzplanung ab, sogar Regen und Nebel dämpfen die Signale. In Innenstädten planen die Betreiber ihre Zellen bewusst klein, damit genug Kapazität für alle Geräte bleibt.
Wie viele Mobilfunknetze gibt es in Deutschland?
Deutschland hat vier Mobilfunknetze mit eigener Infrastruktur: die Netze von Telekom, Vodafone, Telefónica mit der Marke O2 und seit Dezember 2023 von 1&1. Discounter und andere Anbieter ohne eigene Antennen nutzen eines dieser vier Netze. Ende 2025 entfielen laut Bundesnetzagentur 90 Prozent der aktiv genutzten SIM-Profile auf die Netzbetreiber und 10 Prozent auf Diensteanbieter und virtuelle Netzbetreiber. Das eigene 1&1-Netz versorgt bislang 2,1 Prozent der Fläche mit 5G. Wo eigene Antennen fehlen, springt per National Roaming das Vodafone-Netz ein.
Wann wird 2G in Deutschland abgeschaltet?
Die Telekom will ihr 2G-Netz bis Ende Juni 2028 abschalten, Vodafone bis Ende September 2028 und Telefónica bis Ende 2028. Für Kunden von 1&1 gilt das Vodafone-Datum, weil 1&1 kein eigenes 2G-Netz betreibt. Betroffen sind nicht nur reine 2G-Geräte: Ältere 4G-Smartphones ohne VoLTE weichen für Gespräche ins 2G-Netz aus und können nach der Abschaltung weder telefonieren noch Notrufe absetzen. Auch das automatische Notrufsystem eCall funktioniert in Autos mit reinem 2G- oder 3G-Modul dann nicht mehr. Für kritische IoT-Anwendungen betreibt Vodafone 2G in Ausnahmefällen bis Ende 2030 weiter.
Warum ist mein mobiles Internet so langsam?
Mögliche Bremsen sind eine überlastete Funkzelle, eine knappe Zubringerleitung am Mast oder ein schmales Frequenzband, denn volle Empfangsbalken zeigen nur die Signalstärke, nicht die freie Kapazität. Im Gebäude dämpfen zusätzlich Beton und beschichtete Fenster das Signal. Alle Geräte einer Zelle teilen sich deren Datenrate, im vollen Stadion oder Pendlerzug bleibt für das einzelne Smartphone entsprechend wenig übrig. Auch das 5G-Symbol verspricht oft mehr, als die Verbindung hält: Rund 82 Prozent der 5G-Stationen teilten sich Ende 2025 ihre Frequenzen noch mit 4G. Mit der App Mobilfunk-Check der Bundesnetzagentur lässt sich die tatsächliche Datenrate messen und mit der geschätzten Maximalgeschwindigkeit aus dem Vertrag vergleichen.
Wie lange funktioniert das Mobilfunknetz bei Stromausfall?
Wie lange ein Mast ohne Netzstrom weiterfunkt, bestimmen seine Batterien und Notstromanlagen, eine gesetzliche Mindestdauer schreibt in Deutschland niemand vor. Beim Stromausfall im Berliner Südwesten im Januar 2026 hielten viele Sendemasten nur etwa 30 Minuten durch. Eine Expertenkommission des Berliner Senats verlangte danach eine Pufferzeit von mindestens 72 Stunden, die Bundesregierung lehnt starre Vorgaben ab und verweist auf die Pflicht der Netzbetreiber, ihre Netze angemessen zu schützen. Fällt das Netz aus, funktionieren auch Notrufe und Warnungen per Cell Broadcast nicht mehr.
Funktioniert der Notruf auch ohne SIM-Karte?
Nein, Notrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte sind in Deutschland laut Notrufverordnung nicht zulässig. Mit einer gültigen SIM-Karte gelangt ein Anruf unter der 112 dagegen auch über das Netz eines anderen Betreibers zur Notrufabfragestelle, falls das eigene Netz vor Ort fehlt. Jeder Netzbetreiber muss solche Notrufe für Kunden fremder Netze durchstellen. Ausgenommen sind Karten, die das Netz beim Einbuchen als ungültig bewertet.
Quellen
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Bundesnetzagentur | Mobilfunknetze: Frequenzvergaben | https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/OeffentlicheNetze/Mobilfunknetze/mobilfunknetze.html | besucht am 26.09.2026
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Bundesnetzagentur | 2G-Abschaltung | https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Breitband/2GAbschaltung/start.html | besucht am 26.09.2026
Bundesnetzagentur | Übersicht der Zuteilungsinhaber für lokale Netze im Frequenzbereich 3.700 bis 3.800 MHz | https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/OffentlicheNetze/LokaleNetze/Zuteilungsinhaber3,7GHz.pdf?__blob=publicationFile&v=23 | besucht am 26.09.2026
Bundesnetzagentur | Zweite bundesweite Mobilfunkmesswoche, Pressemitteilung vom 09.07.2026 | https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20260709_Messwoche.html | besucht am 26.09.2026
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Bundesamt für Strahlenschutz | GSM: Basiswissen | https://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/basiswissen/gsm/gsm.html | besucht am 26.09.2026
Bundesamt für Strahlenschutz | 5G: Basiswissen | https://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/basiswissen/5g/5g.html | besucht am 26.09.2026
Informationszentrum Mobilfunk | Physik im Mobilfunk: Wie die Ausbreitungseigenschaften von Frequenzen die Standortplanung beeinflussen | https://www.informationszentrum-mobilfunk.de/2021/09/14/physik-im-mobilfunk-wie-die-ausbreitungseigenschaften-von-frequenzen-die-standortplanung/ | besucht am 26.09.2026
Informationszentrum Mobilfunk | Medium Cells | https://www.informationszentrum-mobilfunk.de/2025/12/19/medium-cells/ | besucht am 26.09.2026
Deutsche Telekom | Telekom setzt erstmals 700-MHz-Frequenz für 5G ein | https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/medieninformationen/2022/06/telekom-setzt-erstmals-700-mhz-frequenz-fuer-5g-ein | besucht am 26.09.2026
Deutsche Telekom | Oktoberfest: Telekom macht Festgelände fit für Rekord-Wiesn | https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/medieninformationen/2026/09/oktoberfest-telekom-macht-festgelaende-fit-fuer-rekord-wiesn | besucht am 26.09.2026
Deutsche Telekom | Datenrekord am ersten Wiesn-Wochenende im Telekomnetz | https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/medieninformationen/2026/09/datenrekord-am-ersten-wiesn-wochenende-im-telekomnetz | besucht am 26.09.2026
Deutsche Telekom | Und tschüss 3G: Jetzt kommt LTE für alle | https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/medieninformationen/2020/09/und-tschuess-3g-jetzt-kommt-lte-fuer-alle | besucht am 26.09.2026
Deutsche Telekom | Handy-Birthday: 30 Jahre Mobilfunk für alle | https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/news/2022/06/handy-birthday-30-jahre-mobilfunk-fuer-alle | besucht am 26.09.2026
Deutsche Telekom | Sprache mit 5G: Das Telefonieren von morgen | https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/news/2021/12/sprache-mit-5g-das-telefonieren-von-morgen | besucht am 26.09.2026
Deutsche Telekom | Telekom nimmt 81 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb | https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/medieninformationen/2026/08/telekom-nimmt-81-neue-mobilfunkstandorte-in-betrieb | besucht am 26.09.2026
ComputerBase | UMTS: Vodafone schaltet 3G-Netz zum 30. Juni 2021 ab | https://www.computerbase.de/news/internet/vodafone-3g-umts-abschaltung-30-juni-2021.72021/ | besucht am 26.09.2026
Telefónica Deutschland | The End of UMTS in Germany: O2 Deactivates Last 3G Sites in Its Network | https://www.telefonica.de/news/press-releases-telefonica-germany/2021/12/the-end-of-umts-in-germany-o2-deactivates-last-3g-sites-in-its-network.html | besucht am 26.09.2026
Telefónica Deutschland | Mehr Tempo im Mobilfunk: rund 4.500 Ausbauprojekte im ersten Halbjahr 2026 | https://www.telefonica.de/news/corporate/2026/06/mehr-tempo-im-mobilfunk-telefonica-deutschland-setzt-im-ersten-halbjahr-2026-rund-4500-ausbauprojekte-um.html | besucht am 26.09.2026
1&1 AG | Geschäftsbericht 2025 | https://imagepool.1und1.ag/v2/download/berichte/GB_1u1_2025_DEU.pdf | besucht am 26.09.2026
1&1 AG | Halbjahresfinanzbericht 2026 | https://imagepool.1und1.ag/v2/download/berichte/1und1-AG_H1-2026_DE.pdf | besucht am 26.09.2026
Museumsstiftung Post und Telekommunikation | A-Netz: öffentlicher beweglicher Landfunkdienst | https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/adb698bf-e3f7-4531-b9f3-58ad677f95ce | besucht am 26.09.2026
heise online | 15 Jahre UMTS-Auktion: Nach dem großen Kater | https://www.heise.de/news/15-Jahre-UMTS-Auktion-Nach-dem-grossen-Kater-2778571.html | besucht am 26.09.2026
heise online | Besserer Mobilfunkempfang: Fenster in 3300 Zugwagen werden nachgelasert | https://www.heise.de/news/Besserer-Mobilfunkempfang-Fenster-in-3300-Zugwagen-werden-nachgelasert-9348337.html | besucht am 26.09.2026
heise online | Ausfallsichere Handynetze: Bundesregierung lehnt starre Notstrom-Vorgaben ab | https://www.heise.de/news/Ausfallsichere-Handynetze-Bundesregierung-lehnt-starre-Notstrom-Vorgaben-ab-11434156.html | besucht am 26.09.2026
teltarif.de | GSM-Repeater: Funkloch selbst stopfen (Rechtslage) | https://www.teltarif.de/repeater-funkloch-genehmigung/news/53267.html?page=2 | besucht am 26.09.2026
Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) | Internet Monitor Jahresbericht 2025 | https://www.rtr.at/TKP/aktuelles/publikationen/publikationen/m/im/RTR_Internet_Monitor_Jahresbericht-2025_ua.pdf | besucht am 26.09.2026
Ericsson | Ericsson Mobility Report, Juni 2026 | https://www.ericsson.com/49ce36/assets/local/reports-papers/mobility-report/documents/2026/ericsson-mobility-report-june-2026.pdf | besucht am 26.09.2026
Forschungsstiftung Strom und Mobilkommunikation (FSM) an der ETH Zürich | Empfindlichkeit, Dämpfung, Störfestigkeit, Abhörsicherheit, Fading | https://www.emf.ethz.ch/de/emf-info/themen/technik/mobilkommunikation/empfindlichkeit-daempfung-stoerfestigkeit-abhoersicherheit-fading | besucht am 26.09.2026
Bundesministerium der Justiz | Verordnung über Notrufverbindungen (NotrufV), § 4 | https://www.gesetze-im-internet.de/notrufv/__4.html | besucht am 26.09.2026
Europäische Kommission | Roaming: überall in der EU ohne Aufpreis verbunden | https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/roaming | besucht am 26.09.2026
O-RAN Alliance | About O-RAN Alliance | https://www.o-ran.org/about | besucht am 26.09.2026