Webagenturen Schweiz Vergleich
2026
Das sind die besten 49 Anbieter.
Eine neue Website, ein Relaunch, ein Online-Shop: Wer ein Webprojekt in der Schweiz vergibt, steht vor einem grossen Markt mit sehr unterschiedlichen Anbietern. Neben Gestaltung und Technik zählen hier Mehrsprachigkeit, Datenschutz nach revDSG, Barrierefreiheit und ein verlässlicher Betrieb nach dem Go-live. Wir haben 50 Webagenturen mit Sitz oder Standort in der Schweiz geprüft, von grossen Digitalagenturen über Webagenturen für KMU bis zu CMS- und Shop-Spezialisten sowie kleinen Webstudios. Anbieterneutral zeigen wir, worauf Sie bei Auswahl, Ablauf, Vertrag und Kosten achten sollten.
Snowflake ist eine inhabergeführte Digitalagentur in Zürich und Bern für Unternehmen, Hochschulen, Kantone und öffentliche Institutionen. Die Agentur entwickelt Websites, Webshops und digitale Plattformen auf Open-Source-Basis, mit Schwerpunkt auf TYPO3 und UX-Design.
snowflake.ch
Snowflake Productions GmbH ist eine inhabergeführte Digitalagentur mit Hauptsitz in Zürich und einem zweiten Standort in Bern. Die Agentur ist seit 1999 im Web-Applikationsgeschäft tätig.
Snowflake konzipiert, gestaltet und entwickelt Websites, Webshops, digitale Plattformen und intelligente Suchen auf Open-Source-Basis. Der Fokus liegt auf TYPO3-Websites und UX-Design; hinzu kommen Strategie und Beratung, Online Marketing und GEO. Eigene Lösungen sind AI Cockpit AICO für KI-gestützte Übersetzungen im CMS sowie Smart Search. Kunden sind Unternehmen, Hochschulen, Kantone und öffentliche Institutionen.
Snowflake legt Wert auf User Experience, Barrierefreiheit, Performance, digitale Souveränität und langfristige Wartbarkeit. Sie kontaktieren die Agentur über das Kontaktformular oder die E-Mail-Adresse des jeweiligen Standorts.
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Was macht eine Webagentur, und wann brauchen Sie eine?

Eine Webagentur plant, gestaltet, entwickelt und betreibt Websites, Online-Shops und Web-Applikationen. Die Agentur deckt Konzept, UX, Gestaltung, Programmierung, CMS, Hosting und Wartung aus einer Hand ab.
Was gehört zu einem Website-Projekt? Am Anfang stehen Ziele, Zielgruppen und Inhalte. Auf dieser Grundlage entstehen Struktur, Prototyp und Design. Danach folgen Umsetzung im CMS, Tests, Go-live und der laufende Betrieb. Viele Webagenturen in der Schweiz übernehmen zusätzlich Suchmaschinenoptimierung, Texte und Übersetzungen.
Webagentur oder Freelancer? Ein Freelancer passt zu kleinen, klar umrissenen Projekten. Sobald mehrere Sprachen, Schnittstellen, ein Shop oder hohe Anforderungen an Datenschutz und Barrierefreiheit dazukommen, spielt eine Agentur mit verteilten Rollen ihre Stärken aus. Ferien oder Krankheit einer einzelnen Person bringen das Projekt dort nicht zum Stillstand.
Website-Baukästen genügen für einfache Auftritte. Für individuelle Gestaltung, besondere Funktionen und eine Website, die Anfragen bringen soll, lohnt sich der Weg über eine Schweizer Webagentur.
Treffen vier oder mehr der sechs Punkte zu, spricht viel für eine Webagentur. Bei sehr kleinen Projekten genügt oft ein erfahrener Freelancer.
- Mehr als ein Baukasten: Ihre Website braucht eigenes Design, Schnittstellen oder Funktionen, die ein Baukasten nicht abdeckt.
- Mehrsprachigkeit: Sie sprechen Kundschaft auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch an.
- Kein internes Webteam: Konzept, Gestaltung und Entwicklung lassen sich intern nicht abdecken.
- Rechtliche Anforderungen: revDSG, Barrierefreiheit oder Vorgaben Ihrer Branche müssen sauber umgesetzt sein.
- Laufender Betrieb: Sie wünschen Updates, Sicherheit und Hosting in festen Händen.
- Messbare Ziele: Die Website soll Anfragen, Bewerbungen oder Verkäufe bringen.
Treffen vier oder mehr Punkte zu, ist eine Webagentur meist die sinnvollere Wahl als ein Baukasten oder ein einzelner Freelancer. Bei sehr kleinen Projekten mit klarem Umfang kann ein erfahrener Freelancer genügen.
Diese 6 Probleme vermeiden Sie mit der passenden Webagentur

Die passende Webagentur schützt Sie vor sechs typischen Problemen: einem endlosen Relaunch, Abhängigkeit von einem Dienstleister, Sicherheitslücken, mangelhaftem Datenschutz, Chaos bei den Sprachversionen und einer Website ohne Anfragen.
Die meisten Probleme entstehen nicht im Code, sondern in der Planung. Unklare Ziele, fehlende Zuständigkeiten oder ein Vertrag ohne Regeln zu Rechten und Wartung führen zu Verzögerungen sowie Mehrkosten.
Seit dem 1. September 2023 gilt in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz. Websites brauchen eine aktuelle Datenschutzerklärung, Verträge mit Dienstleistern, die Personendaten bearbeiten, und angemessene Datensicherheit. Eine erfahrene Agentur plant diese Punkte von Beginn an ein. Der EDÖB stellt dazu Leitfäden bereit.
Das Projekt zieht sich über Monate, weil Ziele, Inhalte und Zuständigkeiten nie sauber festgelegt worden sind.
Ein proprietäres System oder fehlende Zugangsdaten binden Sie an einen einzigen Dienstleister.
Ohne Wartung veralten CMS und Erweiterungen. Angreifer finden so offene Türen.
Datenschutzerklärung, Auftragsbearbeitung und Analysewerkzeuge entsprechen nicht dem revDSG.
Deutsche, französische und italienische Seiten laufen auseinander. Übersetzungen fehlen oder veralten.
Die Website sieht gut aus, wird aber kaum gefunden und bringt keine Kontakte.
Welche Arten von Webagenturen finden Sie in der Schweiz?

Die wichtigsten Arten sind grosse Digitalagenturen, Webagenturen für KMU, CMS-Spezialisten, E-Commerce-Agenturen, Tech- und Software-Agenturen sowie kleine Webstudios. Viele Agenturen decken mehrere Bereiche ab, setzen aber klare Schwerpunkte.
Grosse Digitalagenturen betreuen komplexe Plattformen und verknüpfen das Web mit Strategie sowie Kampagnen. Webagenturen für KMU liefern Website, Hosting und Wartung aus einer Hand, häufig mit Standorten in Zürich, Bern, Basel, Luzern oder St. Gallen. CMS-Spezialisten kennen ein System wie WordPress, TYPO3 oder Drupal bis ins Detail.
Für Online-Shops sind E-Commerce-Agenturen mit Erfahrung in Zahlungsanbietern, Warenwirtschaft und Logistik die erste Adresse. Tech-Agenturen entwickeln Portale und Web-Applikationen. Kleine Webstudios punkten mit direktem Kontakt und starker Gestaltung. Die Gegenüberstellung zeigt, worin sich Agentur und Freelancer unterscheiden.
Strategie, Gestaltung, Entwicklung und Kampagnen unter einem Dach, ausgelegt auf grosse Plattformen.
Websites mit CMS, Hosting und Wartung aus einer Hand, oft mit regionalem Bezug.
Tiefe Erfahrung mit einem System wie WordPress, TYPO3, Drupal oder Craft.
Online-Shops mit Zahlungsanbietern, Warenwirtschaft und Versandlogistik.
Web-Applikationen, Portale und Schnittstellen mit individueller Entwicklung.
Wenige Köpfe, direkter Draht zur Inhaberin oder zum Inhaber, starke Gestaltung.
- Mehrere Fachleute im Projekt
- Vertretung bei Ferien und Krankheit
- Wartung und Hosting oft inklusive
- Höherer Abstimmungsaufwand und Stundensatz
- Direkter Kontakt ohne Umwege
- Schlanke Strukturen, flexible Planung
- Passend für überschaubare Projekte
- Ausfallrisiko bei nur einer Person
2026
Whitepaper:
Webagenturen Schweiz 2026
Der Leitfaden für Geschäftsleitung, Marketing und Kommunikation: Briefing, Auswahl der Webagentur, Offerten vergleichen, Projektablauf, revDSG, Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit und Kostentreiber in der Schweiz, mit Checkliste für Vertrag und Wartung.
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Worauf Sie bei der Auswahl einer Webagentur in der Schweiz achten sollten

Prüfen Sie zuerst Referenzen, Technologie und das Team, das tatsächlich an Ihrem Projekt arbeitet. Danach zählen Prozess, Datenschutz, Hosting, Wartung, Mehrsprachigkeit und eine transparente Preisstruktur.
Welche Webagentur ist die richtige? Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Ein Verein mit einfacher Website braucht etwas anderes als ein Industriebetrieb mit Produktkatalog in drei Sprachen. Entscheidend ist, ob Erfahrung, Grösse und Arbeitsweise der Agentur zu Ihrem Vorhaben passen.
Erstellen Sie eine engere Auswahl mit drei Agenturen und schicken Sie allen dasselbe Briefing. So lassen sich Offerten fair vergleichen. Öffentliche Auftraggeber schreiben grössere Aufträge über die Plattform simap.ch aus. Die acht Kriterien helfen beim Abgleich.
Referenzen aus Ihrer Branche oder mit ähnlichem Umfang zeigen, ob die Agentur Ihre Anforderungen kennt. Schauen Sie sich die Websites live an und fragen Sie nach Ansprechpersonen bei den Kunden.
Ob WordPress, TYPO3, Drupal, ein Headless CMS oder eine Shop-Lösung: Die Agentur sollte die Wahl begründen und nicht nur ihr Lieblingssystem anbieten. Verbreitete Open-Source-Systeme senken die Abhängigkeit.
Bei der Präsentation tritt oft die Geschäftsleitung auf, während im Projekt ein anderes Team arbeitet. Lernen Sie Projektleitung, Gestaltung und Entwicklung vor dem Auftrag kennen.
Ein klarer Ablauf mit Meilensteinen, Freigaben und regelmässigen Statusberichten verhindert böse Überraschungen. Agile Arbeit braucht ebenso feste Absprachen zu Umfang und Budget.
Die Agentur sollte das revDSG kennen sowie Datenschutzerklärung, Auftragsbearbeitung und Analysewerkzeuge sauber umsetzen. Bei sensiblen Daten spricht viel für Hosting in der Schweiz.
Eine Website braucht Updates, Sicherheitsüberwachung und Backups. Ein Wartungsvertrag mit SLA legt Reaktionszeiten und Leistungen fest.
Viele Schweizer Websites erscheinen in zwei oder mehr Landessprachen. Gefragt sind ein sauberes Sprachkonzept im CMS, korrekte Sprachkennzeichnung und eine Lösung für Übersetzungen.
Festpreis, Kostendach oder Abrechnung nach Aufwand: Jedes Modell hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass Leistungen, Annahmen und Ausschlüsse klar in der Offerte stehen.
Welche Webagentur passt zu Ihrem Website-Projekt?
Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 49 recherchierten Anbietern ab, nicht nur mit den empfohlenen Anbietern.
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So läuft ein Website-Projekt ab: vom Briefing bis zum Betrieb

Ein Website-Projekt läuft in sechs Phasen: Briefing und Ziele, Offerte und Konzept, UX und Gestaltung, Entwicklung und Inhalte, Test und Go-live sowie Betrieb und Weiterentwicklung. Die Dauer hängt stark von Umfang, Sprachen und Ihren internen Freigaben ab.
Wie lange dauert ein Relaunch? Kleine Websites gehen oft nach wenigen Wochen online, grössere Unternehmenswebsites und Shops brauchen mehrere Monate. Den grössten Zeitfresser bilden selten die Programmierarbeiten, sondern Inhalte, Übersetzungen und Abstimmungen.
Vor dem Go-live prüfen Sie Funktionen, Darstellung auf allen Geräten, Ladezeit und Barrierefreiheit. Weiterleitungen von alten auf neue Adressen sichern Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Nach dem Start zeigen Kennzahlen wie Anfragen, Ladezeit und Core Web Vitals, wo sich Verbesserungen lohnen.
Briefing und Ziele
Sie legen Ziele, Zielgruppen, Inhalte, Funktionen, Sprachen, Termine und Budgetrahmen fest. Ein schriftliches Briefing bündelt alle Punkte.
Offerte und Konzept
Sie holen Offerten ein und wählen eine Agentur. Gemeinsam erarbeiten Sie Struktur, Sitemap und Funktionsumfang.
UX und Gestaltung
Die Agentur entwickelt Wireframes, einen klickbaren Prototyp und das visuelle Design für alle Bildschirmgrössen.
Entwicklung und Inhalte
Die Agentur setzt CMS, Funktionen und Schnittstellen um. Parallel entstehen Texte, Bilder und Übersetzungen.
Test und Go-live
Sie testen Funktionen, Darstellung, Ladezeit, Barrierefreiheit und Datenschutz. Weiterleitungen sichern alte Adressen. Anschliessend wird die Website aufgeschaltet.
Betrieb und Weiterentwicklung
Updates, Backups und Monitoring halten die Website sicher. Auswertungen zeigen, wo sich Inhalte und Funktionen verbessern lassen.
Die häufigsten Fehler bei der Wahl einer Webagentur

Am häufigsten fehlt ein klares Briefing, oder die Entscheidung fällt allein nach Preis. Ebenso verbreitet sind verspätete Inhalte, ungeregelte Rechte an Code sowie Domain, fehlende Wartung, vergessener Datenschutz und keine interne Projektleitung.
Viele Fehler zeigen sich erst Monate nach dem Start: wenn die Agentur wechselt, ein Update ansteht oder eine Sicherheitslücke bekannt wird. Dann rächt sich ein Vertrag ohne Regeln zu Zugangsdaten, Nutzungsrechten und Domainhalter.
Denken Sie Barrierefreiheit von Anfang an mit. Für die Bundesverwaltung schreiben das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) und der Standard eCH-0059 barrierefreie Webangebote vor. Private Unternehmen orientieren sich an den WCAG des W3C. Nachträgliche Anpassungen kosten deutlich mehr als eine saubere Umsetzung im Projekt.
Offerten lassen sich nicht vergleichen, und im Projekt tauchen ständig neue Wünsche auf.
Die günstigste Offerte lässt oft Konzept, Tests oder Wartung weg. Die Lücken kosten später mehr.
Die Technik ist fertig, doch Texte, Bilder und Übersetzungen fehlen. Der Go-live verschiebt sich.
Code, Gestaltung, Zugangsdaten oder Domain liegen bei der Agentur. Ein Wechsel wird schwierig.
Nach dem Go-live kümmert sich niemand um Updates. Sicherheitslücken bleiben offen.
Die Datenschutzerklärung fehlt, und Formulare sind für Screenreader unbrauchbar. Nachbesserungen werden teuer.
Entscheide bleiben liegen und Freigaben ziehen sich. Die Agentur wartet.
Was kostet eine Website bei einer Webagentur in der Schweiz?

Die Kosten hängen vor allem von Umfang, Anzahl Sprachen, individueller Gestaltung, Funktionen, Schnittstellen und dem Aufwand für Inhalte ab. Ein Onepager liegt am unteren Ende, individuelle Web-Plattformen am oberen. Seriöse Agenturen nennen den Preis erst nach einem Briefing.
Was treibt den Preis? Jede zusätzliche Sprache erhöht den Aufwand für Inhalte, Tests und Pflege. Individuelles Design kostet mehr als ein angepasstes Theme. Shops, Buchungssysteme und Schnittstellen zu ERP oder CRM brauchen Entwicklungszeit. Auch Barrierefreiheit und Datenschutz verlangen Sorgfalt, sparen aber teure Nachbesserungen.
Vergleichen Sie die Gesamtkosten über mehrere Jahre. Hosting, Wartung, Lizenzen, Übersetzungen und Weiterentwicklung kommen zur Projektsumme hinzu. Achten Sie in Offerten auf Preise in CHF, die Mehrwertsteuer und auf klare Angaben zu Festpreis, Kostendach oder Abrechnung nach Aufwand.
Wenige Seiten, Standardfunktionen, oft auf Basis eines Themes. Geeignet für einen ersten professionellen Auftritt.
Eigenes Design, Redaktionssystem, Mehrsprachigkeit und Formulare. Konzept und Inhalte machen einen grossen Teil des Aufwands aus.
Zahlungsanbieter, Warenwirtschaft, Versand und rechtliche Texte erhöhen den Aufwand. Lizenzen und Gebühren kommen laufend hinzu.
Portale, Buchungssysteme und Web-Applikationen mit eigener Entwicklung. Agenturen kalkulieren diese Projekte individuell.
Rechnen Sie Hosting, Wartung, Lizenzen für Erweiterungen, Inhalte, Übersetzungen und die Weiterentwicklung über mehrere Jahre hinzu. Eine günstige Website ohne Wartung kann über die Laufzeit teurer werden als ein Projekt mit klar vereinbartem Betrieb.
1 Seit wann gilt das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) in der Schweiz? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Worauf stützt sich der Schweizer Standard eCH-0059 für barrierefreie Webangebote? Aufklappen ↓
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3 Was kennzeichnet ein Headless CMS? Aufklappen ↓
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4 Was regelt ein SLA im Wartungsvertrag? Aufklappen ↓
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5 Wie sichern Sie sich die Rechte an Code, Design und Domain? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: Begriffe rund um Webagenturen kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Website-Projekte, Technik, Datenschutz und Betrieb, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Briefing
Das Briefing beschreibt Ziele, Zielgruppen, Inhalte, Funktionen, Termine und Budgetrahmen eines Website-Projekts. Gute Offerten setzen ein klares Briefing voraus.
- Offerte
Die Offerte ist das schriftliche Angebot der Agentur mit Leistungsumfang, Aufwand, Preis und Terminen. In der Schweiz ist der Begriff gängiger als Angebot.
- Pflichtenheft
Das Pflichtenheft hält fest, wie die Agentur die Anforderungen umsetzt: Funktionen, Technik, Schnittstellen und Abnahmekriterien. Bei öffentlichen Ausschreibungen gehört das Pflichtenheft oft zu den Unterlagen.
- CMS
Ein Content-Management-System ist ein Redaktionssystem, mit dem Sie Texte, Bilder und Seiten ohne Programmierkenntnisse pflegen. Verbreitet sind etwa WordPress, TYPO3 und Drupal.
- Headless CMS
Ein Headless CMS trennt die Pflege der Inhalte von ihrer Darstellung. Die Inhalte gelangen über eine Schnittstelle auf Website, App oder andere Kanäle.
- Responsive Design
Responsive Design passt Layout und Inhalte automatisch an die Bildschirmgrösse an. Die Website funktioniert so auf Smartphone, Tablet und Desktop.
- UX/UI
UX steht für User Experience, also das gesamte Nutzungserlebnis. UI meint das User Interface, die sichtbare Oberfläche mit Navigation, Schaltflächen und Formularen.
- Prototyp
Ein Prototyp ist ein klickbares Modell der Website vor der Entwicklung. Sie prüfen damit Struktur und Abläufe, bevor teure Programmierarbeit anfällt.
- Hosting
Hosting bezeichnet den Betrieb der Website auf einem Server. Für sensible Daten wählen viele Schweizer Organisationen Rechenzentren in der Schweiz.
- SLA
Ein Service Level Agreement regelt im Wartungsvertrag Reaktionszeiten, Verfügbarkeit, Support und Updates. So wissen Sie im Voraus, was bei einer Störung passiert.
- revDSG
Das revidierte Bundesgesetz über den Datenschutz ist seit dem 1. September 2023 in Kraft. Für Websites betrifft das Gesetz Datenschutzerklärung, Auftragsbearbeitung, Datensicherheit und Datenübermittlung ins Ausland. Die Aufsicht liegt beim EDÖB.
- Barrierefreiheit und WCAG
Eine barrierefreie Website lässt sich auch mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen nutzen. Die WCAG des W3C sind die international anerkannte Referenz; der Standard eCH-0059 stützt sich darauf.
- Core Web Vitals
Core Web Vitals sind Kennzahlen für Ladezeit, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität einer Seite. Die Werte fliessen in die Bewertung durch Suchmaschinen ein.
- Relaunch
Ein Relaunch ersetzt eine bestehende Website durch einen überarbeiteten Auftritt, oft mit neuem Konzept, Design und CMS. Weiterleitungen alter Adressen sichern dabei die Sichtbarkeit in Suchmaschinen.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Webagenturen in der Schweiz, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Was kostet eine Website bei einer Schweizer Webagentur?
Die Kosten reichen vom kompakten Onepager bis zur individuellen Web-Plattform und hängen von Umfang, Sprachen, Gestaltung, Funktionen sowie Schnittstellen ab. Ein verbindlicher Preis entsteht erst mit einer Offerte auf Basis eines klaren Briefings. Rechnen Sie zusätzlich laufende Kosten für Hosting, Wartung, Lizenzen und Weiterentwicklung ein.
Wie lange dauert ein Website-Projekt?
Kleine Websites gehen oft nach wenigen Wochen online, grössere Unternehmenswebsites und Online-Shops brauchen mehrere Monate. Den grössten Einfluss haben Umfang, Anzahl Sprachen und die Geschwindigkeit interner Freigaben. Häufig verzögern fehlende Inhalte und Übersetzungen den Go-live stärker als die Technik.
Webagentur oder Freelancer?
Für kleine, klar umrissene Projekte genügt oft ein Freelancer, für mehrsprachige Websites, Shops und Projekte mit Wartung ist eine Webagentur meist die sicherere Wahl. Eine Agentur verteilt Konzept, Gestaltung und Technik auf mehrere Fachleute und überbrückt Ausfälle. Ein Freelancer arbeitet dafür schlanker und mit direktem Kontakt.
Welches CMS ist das richtige?
Das richtige CMS hängt von Umfang, Sprachen, Redaktionsteam und Funktionen ab. WordPress eignet sich für viele KMU-Websites, TYPO3 und Drupal für grosse, mehrsprachige Auftritte, ein Headless CMS für Inhalte auf mehreren Kanälen. Lassen Sie sich die Systemwahl begründen und achten Sie auf verbreitete, gut gepflegte Systeme.
Was verlangt das revDSG von meiner Website?
Das seit dem 1. September 2023 geltende revDSG verlangt vor allem eine transparente Datenschutzerklärung und angemessene Datensicherheit. Hinzu kommen Verträge mit Dienstleistern, die Personendaten bearbeiten, etwa für Hosting oder Analyse, sowie Angaben zur Übermittlung ins Ausland. Leitfäden dazu veröffentlicht der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB).
Muss meine Website barrierefrei sein?
Für die Bundesverwaltung ja, für private Unternehmen in der Schweiz gilt bislang keine allgemeine Pflicht. Das Behindertengleichstellungsgesetz und der Standard eCH-0059 verpflichten vor allem Angebote des Bundes. Als Referenz dienen die WCAG des W3C. Eine barrierefreie Website erreicht mehr Menschen. Wer Kundschaft in der EU bedient, sollte zusätzlich die dortigen Vorgaben prüfen.
Wem gehören Code, Design und Domain nach dem Projekt?
Das hängt vom Vertrag ab, deshalb sollten Sie Rechte an Code, Design, Zugangsdaten und Domain ausdrücklich regeln. Lassen Sie sich die nötigen Nutzungsrechte einräumen und die Herausgabe aller Zugangsdaten zusichern. Registrieren Sie die Domain auf Ihr eigenes Unternehmen als Halter.
Brauche ich einen Wartungsvertrag?
Ja, in den meisten Fällen ist ein Wartungsvertrag sinnvoll, weil CMS und Erweiterungen regelmässig Sicherheitsupdates brauchen. Ein SLA legt Reaktionszeiten, Backups, Updates und Support fest. Ohne Wartung steigen Sicherheitsrisiken und die Kosten für spätere Reparaturen.
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