Übersetzungsprogramme Vergleich
2026
Das sind die besten 43 Anbieter.
Ein Kunde aus Lyon schickt eine Anfrage auf Französisch, das Handbuch soll bis Monatsende in fünf Sprachen vorliegen, und der Onlineshop braucht eine englische Version. Wer solche Aufgaben mit kopierten Textschnipseln in einem Gratisübersetzer erledigt, verliert Formatierungen, übersetzt Fachbegriffe jedes Mal anders und gibt womöglich vertrauliche Inhalte aus der Hand. Übersetzungsprogramme lösen diese Probleme: KI-Übersetzer liefern in Sekunden einen Entwurf, CAT-Tools merken sich jede geprüfte Übersetzung, und Lokalisierungsplattformen steuern ganze Projekte über viele Sprachen hinweg. Wir haben 43 Anbieter geprüft, von KI-Übersetzern über klassische Programme für Übersetzerinnen und Übersetzer bis zu Plattformen für Website- und Softwarelokalisierung. Der Ratgeber erklärt, welche Art zu Ihren Texten passt, worauf Sie bei Qualität, Dateiformaten, Terminologie, Integrationen und Datenschutz achten, wie die Einführung gelingt und mit welchen Kosten Sie rechnen.
Phrase ist eine Plattform für Übersetzungsmanagement und Software-Lokalisierung, früher als Memsource bekannt. Der deutsche Sitz der Phrase GmbH ist Hamburg. Lokalisierungs-, Entwickler- und Marketing-Teams sowie Sprachdienstleister nutzen KI-Übersetzung, Workflows, Translation Memory und Integrationen.
phrase.com
Phrase ist eine Lokalisierungs- und Übersetzungsmanagement-Plattform (TMS), die früher Memsource hieß. In Deutschland betreibt die Phrase GmbH mit Sitz in Hamburg das Angebot, daneben besteht die Phrase a.s. in Prag, früher Memsource a.s.. Die Plattform richtet sich an Lokalisierungs-, Entwickler- und Marketing-Teams in Unternehmen sowie an Freelancer und Sprachdienstleister.
Phrase verbindet KI-gestützte maschinelle Übersetzung mit Translation Memory, Termbank, Vorübersetzung und Qualitätssicherung. Eine Orchestrierung wählt je nach Inhalt, Qualitätsanforderung und Kosten die passende Engine, eine Qualitätsbewertung prüft das Ergebnis. Mit dem Workflow-Builder lassen sich Abläufe automatisieren. Zur Software-Lokalisierung gehören Phrase Strings, Branching für Softwareprojekte und OTA-Updates, dazu kommen Multimedia-Lokalisierung für Untertitel und Synchronisation sowie ein Übersetzungsportal. Integrationen bestehen unter anderem mit GitHub, GitLab, Bitbucket, Figma, Contentful, WordPress, Zendesk und Google Drive. Entwickler nutzen APIs, Webhooks, CLI, Bibliotheken und einen MCP-Server.
Phrase bietet Pläne für Business, für Entwickler und Designer sowie für Freelancer und Sprachdienstleister. Für alle Pläne ist eine 14-tägige kostenlose Testversion verfügbar, der Kundensupport ist in allen Tarifen rund um die Uhr erreichbar. Die Preise der Business-Pläne richten sich nach Kapazitäten und werden zum Teil auf Anfrage genannt, die Preisseite zeigt Beträge in USD, EUR, GBP und CZK.
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Was sind Übersetzungsprogramme, und für wen lohnen sie sich?

Übersetzungsprogramme übertragen Texte, Dokumente, Websites oder Software von einer Sprache in eine andere oder unterstützen Menschen dabei. Das Spektrum reicht vom KI-Übersetzer, der einen Text in Sekunden übersetzt, bis zur Plattform, die Übersetzungsprojekte mit vielen Beteiligten steuert.
Die meisten Programme arbeiten heute mit neuronaler maschineller Übersetzung. Ein trainiertes Sprachmodell erfasst den ganzen Satz samt Zusammenhang und formuliert ihn in der Zielsprache neu, statt Wort für Wort zu ersetzen. Die Ergebnisse klingen dadurch deutlich natürlicher als bei früheren Systemen, bleiben aber bei Fachbegriffen, Mehrdeutigkeiten und Tonalität fehleranfällig.
Dazu kommen Werkzeuge, die menschliche Übersetzungsarbeit beschleunigen. Ein Translation Memory speichert jeden geprüften Satz und schlägt ihn wieder vor, sobald derselbe oder ein ähnlicher Satz auftaucht. Glossare und Terminologiedatenbanken sorgen dafür, dass ein Fachbegriff immer gleich übersetzt wird. Viele Programme übersetzen ganze Word-, PowerPoint- oder PDF-Dateien und erhalten dabei das Layout.
Lohnend sind Übersetzungsprogramme für fast jedes Unternehmen mit Kontakt ins Ausland: für Selbstständige mit internationalen Kunden, für Vertrieb und Kundenservice, für Marketingteams mit mehrsprachigen Websites, für Softwarehersteller mit Apps in vielen Sprachen und für Übersetzerinnen und Übersetzer, die schneller und einheitlicher arbeiten wollen. Je mehr Text regelmäßig in mehreren Sprachen entsteht, desto stärker zahlt sich ein passendes Programm aus.
- Regelmäßig fremdsprachige Texte: Anfragen, Angebote oder Dokumente kommen oft in anderen Sprachen.
- Mehrsprachige Website: Website oder Onlineshop sollen in mehreren Sprachen erscheinen.
- Fachbegriffe schwanken: Derselbe Begriff wird in jedem Text anders übersetzt.
- Layout geht verloren: Nach jeder Übersetzung bauen Sie Dokumente von Hand nach.
- Vertrauliche Inhalte: Verträge oder Kundendaten landen in kostenlosen Diensten.
- Steigende Übersetzungskosten: Wiederholte Inhalte werden jedes Mal neu bezahlt.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Vergleich von Übersetzungsprogrammen. Für den Büroalltag genügt oft ein KI-Übersetzer mit Geschäftstarif. Wer regelmäßig Handbücher, Websites oder Software in viele Sprachen bringt, prüft CAT-Tools und Lokalisierungsplattformen mit Translation Memory und Freigaben.
Typische Probleme beim Übersetzen ohne passendes Programm

Unternehmen ohne passendes Übersetzungsprogramm kämpfen mit uneinheitlichen Fachbegriffen, zerschossenen Formatierungen, langen Wartezeiten, unklaren Kosten und dem Risiko, vertrauliche Texte in ungeeignete Gratisdienste zu kopieren.
Das häufigste Problem ist fehlende Einheitlichkeit. Derselbe Fachbegriff erscheint im Handbuch, auf der Website und im Angebot jeweils anders übersetzt, weil jede Person einen anderen Dienst nutzt oder sich nicht an frühere Übersetzungen erinnert. Kunden irritiert das, und bei technischen oder rechtlichen Texten kann es teuer werden.
Dazu kommen Aufwand und Wartezeit. Texte werden aus Dokumenten kopiert, in einen Übersetzer eingefügt und mühsam zurück ins Layout gebaut. Bei Websites und Software fehlt der Überblick, welche Texte neu oder geändert sind. Jede Aktualisierung startet von vorn, und bereits bezahlte Übersetzungen gehen verloren, weil niemand sie zentral speichert.
Schließlich unterschätzen viele Unternehmen den Datenschutz. Wer Verträge, Personalunterlagen oder Kundendaten in einen kostenlosen Übersetzer kopiert, weiß oft nicht, ob der Dienst die Texte speichert oder für das Training nutzt. Ohne Vertrag zur Auftragsverarbeitung und klare Regeln im Team entsteht so ein Risiko, das kaum jemand auf dem Schirm hat.
Fachbegriffe und Produktnamen werden in jedem Text anders übersetzt.
Texte wandern mühsam zwischen Dokument, Übersetzer und Layout hin und her.
Verträge und Kundendaten landen in Gratisdiensten ohne klare Zusagen.
Bereits übersetzte Sätze werden bei jeder Aktualisierung neu bezahlt.
Flüssig klingende Maschinenübersetzungen verbergen falsche Aussagen.
Niemand weiß, welche Texte in welcher Sprache aktuell sind.
Übersetzung, CMS und Entwicklung arbeiten ohne Verbindung nebeneinander.
Welche Arten von Übersetzungsprogrammen gibt es?

Übersetzungsprogramme gibt es als KI-Übersetzer für Texte und Dokumente, als CAT-Tools für professionelle Übersetzungsarbeit, als Übersetzungsmanagement- und Lokalisierungsplattformen für Teams und als Werkzeuge, die Websites automatisch mehrsprachig machen. Dazu kommen Schnittstellen für Entwickler.
KI-Übersetzer übersetzen Texte und Dokumente maschinell, im Browser, als Programm für Windows und Mac oder als App. Sie eignen sich für den schnellen Alltag in Vertrieb, Einkauf und Verwaltung. Geschäftliche Tarife ergänzen Glossare, Dokumentübersetzung, Teamverwaltung und einen Verzicht auf die Speicherung der Texte.
CAT-Tools sind die Werkbank professioneller Übersetzerinnen und Übersetzer. Sie zerlegen Dokumente in Segmente, schlagen Treffer aus dem Translation Memory vor, prüfen Terminologie und Zahlen und binden Maschinenübersetzung als Vorschlag ein. Übersetzungsmanagement- und Lokalisierungsplattformen gehen einen Schritt weiter: Sie verwalten Projekte, Aufgaben, Freigaben und Dienstleister und sind mit CMS, Code-Repositories und Designprogrammen verbunden.
Website-Übersetzungstools erkennen die Inhalte einer Website, übersetzen sie maschinell und stellen sie unter eigenen Sprachversionen bereit, die Sie im Editor nachbearbeiten. Schnittstellen der großen Übersetzungsdienste schließlich erlauben es, Maschinenübersetzung direkt in eigene Programme, Shops oder Ticketsysteme einzubauen. Viele Anbieter verbinden mehrere dieser Ansätze.
Maschinelle Übersetzung von Texten und Dokumenten im Browser, als Programm oder App.
Werkbank für Übersetzer mit Translation Memory, Terminologie und Qualitätsprüfung.
Plattform für Projekte, Aufgaben, Freigaben und Dienstleister in vielen Sprachen.
Übersetzung von App- und Programmtexten, verbunden mit Code und Design.
Automatisch mehrsprachige Websites mit Editor für die Nachbearbeitung.
Maschinenübersetzung direkt in eigene Programme, Shops und Abläufe eingebaut.
- Ergebnis in Sekunden
- Günstig oder kostenlos
- Ideal für Entwürfe und den Alltag
- Prüfung durch Menschen nötig
- Hohe und einheitliche Qualität
- Wiederverwendung geprüfter Sätze
- Terminologie und Qualitätsprüfung
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Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Das passende Übersetzungsprogramm erkennen Sie an der Qualität in Ihren Sprachpaaren und Fachgebieten, an den unterstützten Dateiformaten, an Glossar und Translation Memory, an den Integrationen in Ihre Programme und an einem Datenschutz, der zu Ihren Texten passt.
Beginnen Sie mit Ihren eigenen Texten statt mit Werbeaussagen. Welche Sprachen brauchen Sie, welche Textarten fallen an, wer übersetzt, und wer prüft? Testen Sie zwei oder drei Programme mit echten Beispielen aus Ihrem Alltag, etwa einer Produktbeschreibung, einer E-Mail an Kunden und einem Abschnitt aus einem technischen Dokument. Die Unterschiede zeigen sich oft erst bei Fachbegriffen und Tonalität.
Danach zählen Formate und Arbeitsweise. Prüfen Sie, ob das Programm Word, PowerPoint, Excel, PDF und gegebenenfalls Austauschformate wie XLIFF verarbeitet und das Layout erhält. Für wiederkehrende Inhalte sind Glossar, Terminologiedatenbank und Translation Memory entscheidend. Teams brauchen Nutzerverwaltung, Rollen und Freigaben, Entwickler eine Schnittstelle und Anbindungen an CMS, Code-Repositories oder Designprogramme.
Beim Datenschutz kommt es auf die Details an. Klären Sie, ob Texte nach der Übersetzung gelöscht werden, ob der Anbieter sie für das Training seiner Modelle nutzt, wo die Server stehen und ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten wird. Achten Sie schließlich auf Laufzeit, Zeichen- oder Wortkontingente und darauf, was passiert, wenn das Kontingent im Monat aufgebraucht ist.
Die Qualität schwankt je Sprachpaar, Fachgebiet und Textart. Testen Sie mit echten Beispielen und lassen Sie die Ergebnisse von Muttersprachlern bewerten.
Word, PowerPoint, Excel, PDF, InDesign oder Austauschformate wie XLIFF: Prüfen Sie, welche Formate das Programm verarbeitet und ob das Layout nach der Übersetzung erhalten bleibt.
Glossare, Terminologiedatenbanken und Translation Memory sorgen dafür, dass Produktnamen und Fachbegriffe in allen Texten gleich übersetzt werden.
Anbindungen an Office, CMS, Onlineshop, Code-Repositories und Designprogramme sparen Kopierarbeit. Eine Schnittstelle erlaubt automatische Übersetzungen in eigenen Programmen.
Löschung nach der Übersetzung, kein Training mit Ihren Texten, Serverstandort in der EU, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Zertifizierungen wie ISO 27001 schützen vertrauliche Inhalte.
Rollen, Aufgaben, Kommentare und Freigaben helfen, Maschinenübersetzungen vor der Veröffentlichung von sprachkundigen Personen prüfen zu lassen.
Eine verständliche Oberfläche in deutscher Sprache, Apps für die Geräte Ihres Teams und eine kurze Einarbeitungszeit entscheiden, ob das Programm im Alltag genutzt wird.
Abo je Nutzer, Abrechnung nach Zeichen oder Wörtern, Lizenz oder Projektpreis: Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihr Textvolumen, Ihre Sprachen und Ihr Team.
Welches Übersetzungsprogramm passt zu Ihnen?
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So führen Sie ein Übersetzungsprogramm ein

Die Einführung eines Übersetzungsprogramms gelingt in sechs Schritten: Bedarf erfassen, Programme mit echten Texten testen, Glossar und vorhandene Übersetzungen aufbereiten, Integrationen und Rechte einrichten, einen Prüfprozess festlegen und das Team schulen. Für einen KI-Übersetzer im Büro reichen wenige Tage, für eine Lokalisierungsplattform einige Wochen.
Am Anfang steht eine Übersicht, welche Texte in welche Sprachen übersetzt werden, wie oft, von wem und wie vertraulich sie sind. Daraus ergibt sich, ob ein KI-Übersetzer genügt oder ob Sie ein CAT-Tool oder eine Plattform brauchen. Testen Sie die Kandidaten mit echten Texten und lassen Sie die Ergebnisse von Muttersprachlern bewerten.
Danach legen Sie das Fundament für einheitliche Übersetzungen. Ein Glossar mit Ihren wichtigsten Produktnamen und Fachbegriffen ist schnell angelegt und verbessert die Ergebnisse sofort. Vorhandene Übersetzungen lassen sich per Alignment in ein Translation Memory überführen, damit bereits bezahlte Arbeit nicht verloren geht. Anschließend richten Sie Nutzer, Rollen und Anbindungen an CMS, Office oder Code-Repositories ein.
Entscheidend ist ein klarer Prüfprozess. Legen Sie fest, welche Texte direkt aus der Maschinenübersetzung verwendet werden dürfen, welche ein Post-Editing durch eine sprachkundige Person brauchen und welche weiterhin professionell übersetzt werden. Eine kurze Schulung und eine Regel, welche Inhalte nie in externe Dienste gehören, runden die Einführung ab.
Bedarf erfassen
Sie listen Textarten, Sprachen, Volumen, Beteiligte und Vertraulichkeit auf und entscheiden, welche Art von Programm passt.
Test mit echten Texten
Zwei oder drei Programme übersetzen dieselben Beispieltexte, Muttersprachler bewerten die Ergebnisse.
Glossar und Altbestände
Sie legen ein Glossar an und überführen vorhandene Übersetzungen in ein Translation Memory.
Integration und Rechte
Nutzer, Rollen und Anbindungen an Office, CMS, Shop oder Entwicklung werden eingerichtet.
Prüfprozess festlegen
Sie bestimmen, welche Texte direkt, mit Post-Editing oder weiterhin professionell übersetzt werden.
Schulung und Betrieb
Das Team lernt Glossar, Dokumentübersetzung und Freigaben kennen, das Glossar wächst im Alltag weiter.
Häufige Fehler beim Einsatz von Übersetzungsprogrammen

Die häufigsten Fehler beim Einsatz von Übersetzungsprogrammen sind ungeprüft veröffentlichte Maschinenübersetzungen, vertrauliche Texte in kostenlosen Diensten, fehlende Glossare, unterschätzte Dateiformate und rechtlich verbindliche Texte ohne fachkundige Prüfung.
Maschinenübersetzungen klingen heute so flüssig, dass Fehler kaum auffallen. Gerade das macht sie gefährlich: Ein falsch übersetzter Fachbegriff, eine verdrehte Verneinung oder eine unpassende Anrede landet ungeprüft auf der Website oder im Vertrag. Texte für Kunden, Produkte und Recht gehören deshalb vor der Veröffentlichung in die Hände einer sprachkundigen Person.
Ebenso häufig fehlt die Grundausstattung. Ohne Glossar übersetzt das Programm Produktnamen und Fachbegriffe immer wieder anders, ohne Translation Memory bezahlen Sie für bereits übersetzte Sätze erneut. Wer Dateiformate unterschätzt, baut Layouts nach der Übersetzung von Hand nach, und wer eine Website übersetzt, vergisst oft Sprachversionen in den Suchmaschinen sauber auszuweisen.
Schließlich unterschätzen viele Unternehmen Datenschutz und Recht. Vertrauliche Unterlagen gehören nur in Programme mit klaren Zusagen zur Datenverarbeitung und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Für Urkunden und Dokumente, die Behörden vorgelegt werden, brauchen Sie weiterhin beeidigte oder ermächtigte Übersetzerinnen und Übersetzer, kein Programm kann eine beglaubigte Übersetzung ersetzen.
Flüssig klingende Fehler landen direkt auf Website oder im Vertrag.
Verträge und Kundendaten wandern in Dienste ohne klare Zusagen.
Produktnamen und Fachbegriffe werden in jedem Text anders übersetzt.
Bereits übersetzte Sätze werden bei jeder Aktualisierung neu bezahlt.
Layouts müssen nach der Übersetzung von Hand nachgebaut werden.
Behörden lehnen maschinell übersetzte Urkunden ab.
Übersetzte Websites erscheinen nicht in den Suchergebnissen anderer Länder.
Was kostet ein Übersetzungsprogramm?

Ein Übersetzungsprogramm kostet je nach Art zwischen nichts und einem höheren monatlichen Betrag je Nutzer. Viele KI-Übersetzer haben eine kostenlose Version mit Grenzen, geschäftliche Tarife rechnen je Nutzer und Monat ab, Schnittstellen nach übersetzten Zeichen, CAT-Tools als Lizenz oder Abo und Plattformen nach Nutzern, Wörtern oder Projekten.
Kostenlose Versionen begrenzen meist Textlänge, Zahl der Dokumente oder Funktionen und geben oft weniger Zusagen zur Datenverarbeitung. Geschäftliche Tarife der KI-Übersetzer kosten einen festen Betrag je Nutzer und Monat und enthalten Dokumentübersetzung, Glossare und Teamverwaltung. Schnittstellen für Entwickler werden in der Regel nach der Zahl der übersetzten Zeichen abgerechnet, häufig mit einem kostenlosen Kontingent zum Einstieg.
CAT-Tools für Übersetzerinnen und Übersetzer gibt es als dauerhafte Lizenz, als Abo oder als kostenlose Open-Source-Programme. Übersetzungsmanagement- und Lokalisierungsplattformen rechnen nach Nutzern, nach verwalteten Wörtern oder Schlüsseln, nach Projekten oder nach individuellem Angebot ab. Website-Übersetzungstools staffeln ihre Tarife meist nach Zahl der Wörter und Sprachen.
Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihr Unternehmen: Zahl der Nutzer, monatliches Textvolumen, benötigte Sprachen, Integrationen und den Aufwand für menschliche Prüfung. Ein Translation Memory senkt die Kosten mit jeder Wiederholung, weil bereits übersetzte Sätze nicht erneut bezahlt werden müssen.
Begrenzte Textlänge, Dokumente oder Funktionen, oft weniger Zusagen zum Datenschutz.
Dokumentübersetzung, Glossare, Teamverwaltung und Löschzusagen.
Abrechnung nach Volumen, häufig mit kostenlosem Einstiegskontingent.
Open Source, dauerhafte Lizenz oder Abo je Arbeitsplatz.
Projektsteuerung, Freigaben, Integrationen und viele Sprachen.
Staffelung nach Wortzahl, Sprachversionen und Seitenaufrufen.
Die Kosten eines Übersetzungsprogramms richten sich vor allem nach Art des Programms, Zahl der Nutzer, Textvolumen, Sprachen und Integrationen. Für gelegentliche Übersetzungen reichen kostenlose Versionen oder günstige Einzeltarife. Wer Plattformen mit Projektsteuerung, Schnittstellen und viele Sprachen braucht, zahlt deutlich mehr. Rechnen Sie den Aufwand für menschliche Prüfung immer mit ein.
1 Was speichert ein Translation Memory? Aufklappen ↓
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2 Wofür steht die Abkürzung CAT bei CAT-Tools? Aufklappen ↓
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3 Was versteht man unter Post-Editing? Aufklappen ↓
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4 Wozu dient ein Glossar im Übersetzungsprogramm? Aufklappen ↓
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5 Was gilt für Urkunden, die Sie einer Behörde vorlegen müssen? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um Übersetzungsprogramme
Die wichtigsten Begriffe rund um maschinelle Übersetzung, CAT-Tools, Terminologie und Lokalisierung, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Maschinelle Übersetzung
Automatische Übertragung eines Textes in eine andere Sprache durch ein Programm, ohne menschliches Zutun.
- Neuronale maschinelle Übersetzung
Verfahren, bei dem ein trainiertes neuronales Netz ganze Sätze samt Zusammenhang übersetzt, heute der Standard bei KI-Übersetzern.
- CAT-Tool
Programm für computergestützte Übersetzung, das Übersetzer mit Translation Memory, Terminologie und Qualitätsprüfungen unterstützt.
- Translation Memory
Datenbank, die Ausgangssätze und ihre geprüften Übersetzungen speichert und bei Wiederholungen vorschlägt.
- Fuzzy Match
Teilweise Übereinstimmung eines neuen Satzes mit einem Eintrag im Translation Memory, meist in Prozent angegeben.
- Terminologiedatenbank
Verzeichnis freigegebener Fachbegriffe mit ihren Übersetzungen, Definitionen und verbotenen Varianten.
- Glossar
Liste mit festgelegten Übersetzungen für Begriffe und Produktnamen, die ein Programm bei jeder Übersetzung berücksichtigt.
- Post-Editing
Prüfung und Überarbeitung einer Maschinenübersetzung durch eine sprachkundige Person.
- Sprachpaar
Kombination aus Ausgangssprache und Zielsprache, etwa Deutsch nach Englisch.
- Lokalisierung
Anpassung von Inhalten, Websites oder Software an Sprache, Kultur, Formate und Rechtslage eines Zielmarkts.
- Übersetzungsmanagementsystem
Plattform, die Übersetzungsprojekte mit Aufgaben, Beteiligten, Freigaben und Anbindungen an andere Programme steuert.
- XLIFF
Austauschformat auf XML-Basis, mit dem übersetzbare Texte zwischen Programmen weitergegeben werden.
- TMX
Standardformat, um Translation Memorys zwischen verschiedenen Programmen auszutauschen.
- Alignment
Verfahren, das vorhandene Ausgangstexte und Übersetzungen Satz für Satz zuordnet, um daraus ein Translation Memory zu erstellen.
- Schnittstelle
Technischer Zugang, über den andere Programme, Shops oder Websites Übersetzungen automatisch anfordern, oft API genannt.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Übersetzungsprogramme, KI-Übersetzung, Datenschutz, Dateiformate und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Tarife ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter. Die Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Was ist ein Übersetzungsprogramm?
Ein Übersetzungsprogramm überträgt Texte, Dokumente, Websites oder Software in eine andere Sprache oder unterstützt Menschen beim Übersetzen. Dazu zählen KI-Übersetzer, CAT-Tools mit Translation Memory, Lokalisierungsplattformen und Werkzeuge für mehrsprachige Websites.
Wie gut sind KI-Übersetzer heute?
KI-Übersetzer liefern für viele Sprachpaare flüssige und meist verständliche Übersetzungen. Bei Fachbegriffen, Mehrdeutigkeiten, Tonalität und rechtlich verbindlichen Texten machen sie aber weiterhin Fehler, die oft erst auf den zweiten Blick auffallen. Texte für Kunden und Veröffentlichungen sollte deshalb eine sprachkundige Person prüfen.
Was ist der Unterschied zwischen KI-Übersetzer und CAT-Tool?
Ein KI-Übersetzer übersetzt den Text selbstständig per Maschine. Ein CAT-Tool unterstützt Menschen beim Übersetzen mit Translation Memory, Terminologie und Qualitätsprüfungen und bindet Maschinenübersetzung als Vorschlag ein. KI-Übersetzer passen zum schnellen Alltag, CAT-Tools zu professioneller Übersetzungsarbeit.
Gibt es kostenlose Übersetzungsprogramme?
Ja, viele KI-Übersetzer bieten eine kostenlose Version mit Grenzen bei Textlänge, Dokumenten oder Funktionen, und es gibt kostenlose Open-Source-CAT-Tools. Für vertrauliche Inhalte eignen sich Gratisversionen oft nicht, weil sie weniger Zusagen zur Datenverarbeitung geben.
Sind Übersetzungsprogramme datenschutzkonform?
Übersetzungsprogramme lassen sich datenschutzkonform nutzen, wenn der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet, Texte nach der Übersetzung löscht und nicht für das Training verwendet. Prüfen Sie Serverstandort und Zusagen für den konkreten Tarif, bevor Sie vertrauliche Texte übersetzen.
Können Übersetzungsprogramme ganze Dokumente mit Layout übersetzen?
Ja, viele Programme übersetzen Word-, PowerPoint-, Excel- und PDF-Dateien und erhalten dabei das Layout weitgehend. Wie gut das gelingt, hängt von Programm und Dokument ab. Testen Sie Ihre kompliziertesten Dateien, bevor Sie sich festlegen.
Braucht man trotz Übersetzungsprogramm noch menschliche Übersetzer?
Ja, für wichtige Texte bleiben Menschen unverzichtbar. Sie prüfen Maschinenübersetzungen im Post-Editing, übersetzen Marketing- und Fachtexte mit dem richtigen Ton und fertigen beglaubigte Übersetzungen für Behörden an, die kein Programm ersetzen kann.
Wie übersetze ich meine Website?
Eine Website übersetzen Sie am einfachsten mit einem Website-Übersetzungstool oder einem Übersetzungs-Plugin für Ihr CMS. Das Programm erkennt die Inhalte, übersetzt sie maschinell und stellt eigene Sprachversionen bereit, die Sie im Editor nachbearbeiten. Achten Sie darauf, dass die Sprachversionen für Suchmaschinen sauber ausgewiesen sind.
Was kostet ein Übersetzungsprogramm?
Ein Übersetzungsprogramm kostet je nach Art zwischen nichts und einem höheren monatlichen Betrag je Nutzer. KI-Übersetzer rechnen meist je Nutzer und Monat ab, Schnittstellen nach Zeichen, CAT-Tools als Lizenz oder Abo und Plattformen nach Nutzern, Wörtern oder Projekten. Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihr Textvolumen.
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