Übersetzungsprogramme Vergleich 2026
Das sind die besten 43 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
11 Min. Lesezeit
4,7 (48) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Aufgeschlagenes Deutsches Wörterbuch A-Z mit hellblauem Umschlag und mechanischen Zahnrädern als Dekoration

Ein Kunde aus Lyon schickt eine Anfrage auf Französisch, das Handbuch soll bis Monatsende in fünf Sprachen vorliegen, und der Onlineshop braucht eine englische Version. Wer solche Aufgaben mit kopierten Textschnipseln in einem Gratisübersetzer erledigt, verliert Formatierungen, übersetzt Fachbegriffe jedes Mal anders und gibt womöglich vertrauliche Inhalte aus der Hand. Übersetzungsprogramme lösen diese Probleme: KI-Übersetzer liefern in Sekunden einen Entwurf, CAT-Tools merken sich jede geprüfte Übersetzung, und Lokalisierungsplattformen steuern ganze Projekte über viele Sprachen hinweg. Wir haben 43 Anbieter geprüft, von KI-Übersetzern über klassische Programme für Übersetzerinnen und Übersetzer bis zu Plattformen für Website- und Softwarelokalisierung. Der Ratgeber erklärt, welche Art zu Ihren Texten passt, worauf Sie bei Qualität, Dateiformaten, Terminologie, Integrationen und Datenschutz achten, wie die Einführung gelingt und mit welchen Kosten Sie rechnen.


Übersetzungsprogramme im Vergleich: Empfohlene Anbieter

Phrase

Sitz in Hamburg 14 Tage kostenlos testen Support rund um die Uhr

Phrase ist eine Plattform für Übersetzungsmanagement und Software-Lokalisierung, früher als Memsource bekannt. Der deutsche Sitz der Phrase GmbH ist Hamburg. Lokalisierungs-, Entwickler- und Marketing-Teams sowie Sprachdienstleister nutzen KI-Übersetzung, Workflows, Translation Memory und Integrationen.

Phrase Screenshot phrase.com

Phrase ist eine Lokalisierungs- und Übersetzungsmanagement-Plattform (TMS), die früher Memsource hieß. In Deutschland betreibt die Phrase GmbH mit Sitz in Hamburg das Angebot, daneben besteht die Phrase a.s. in Prag, früher Memsource a.s.. Die Plattform richtet sich an Lokalisierungs-, Entwickler- und Marketing-Teams in Unternehmen sowie an Freelancer und Sprachdienstleister.

Phrase verbindet KI-gestützte maschinelle Übersetzung mit Translation Memory, Termbank, Vorübersetzung und Qualitätssicherung. Eine Orchestrierung wählt je nach Inhalt, Qualitätsanforderung und Kosten die passende Engine, eine Qualitätsbewertung prüft das Ergebnis. Mit dem Workflow-Builder lassen sich Abläufe automatisieren. Zur Software-Lokalisierung gehören Phrase Strings, Branching für Softwareprojekte und OTA-Updates, dazu kommen Multimedia-Lokalisierung für Untertitel und Synchronisation sowie ein Übersetzungsportal. Integrationen bestehen unter anderem mit GitHub, GitLab, Bitbucket, Figma, Contentful, WordPress, Zendesk und Google Drive. Entwickler nutzen APIs, Webhooks, CLI, Bibliotheken und einen MCP-Server.

Phrase bietet Pläne für Business, für Entwickler und Designer sowie für Freelancer und Sprachdienstleister. Für alle Pläne ist eine 14-tägige kostenlose Testversion verfügbar, der Kundensupport ist in allen Tarifen rund um die Uhr erreichbar. Die Preise der Business-Pläne richten sich nach Kapazitäten und werden zum Teil auf Anfrage genannt, die Preisseite zeigt Beträge in USD, EUR, GBP und CZK.

Das spricht für Phrase
KI-Übersetzung
Eine Orchestrierung wählt je Inhalt die passende Engine, eine Qualitätsbewertung prüft das Ergebnis.
Workflow-Automatisierung
Ein Workflow-Builder automatisiert Übersetzungsabläufe von der Anfrage bis zur Auslieferung.
Translation Memory und Termbank
Vorübersetzung, Termbank und Qualitätssicherung halten Begriffe und Stil über Projekte hinweg einheitlich.
Software-Lokalisierung
Phrase Strings mit Branching und OTA-Updates lokalisiert Apps und Software parallel zur Entwicklung.
Integrationen und APIs
GitHub, Figma, Contentful, WordPress und Zendesk sind angebunden, dazu APIs, CLI und MCP-Server.
Support und Testphase
Kostenlose Testversion über 14 Tage, Kundensupport rund um die Uhr in allen Tarifen.

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Was sind Übersetzungsprogramme, und für wen lohnen sie sich?

Aufgeschlagenes Deutsches Wörterbuch A-Z mit hellblauem Umschlag und mechanischen Zahnrädern als Dekoration
Vom KI-Übersetzer bis zur Lokalisierungsplattform: Übersetzungsprogramme übertragen Texte in Sekunden oder unterstützen Menschen beim Übersetzen.

Übersetzungsprogramme übertragen Texte, Dokumente, Websites oder Software von einer Sprache in eine andere oder unterstützen Menschen dabei. Das Spektrum reicht vom KI-Übersetzer, der einen Text in Sekunden übersetzt, bis zur Plattform, die Übersetzungsprojekte mit vielen Beteiligten steuert.

Die meisten Programme arbeiten heute mit neuronaler maschineller Übersetzung. Ein trainiertes Sprachmodell erfasst den ganzen Satz samt Zusammenhang und formuliert ihn in der Zielsprache neu, statt Wort für Wort zu ersetzen. Die Ergebnisse klingen dadurch deutlich natürlicher als bei früheren Systemen, bleiben aber bei Fachbegriffen, Mehrdeutigkeiten und Tonalität fehleranfällig.

Dazu kommen Werkzeuge, die menschliche Übersetzungsarbeit beschleunigen. Ein Translation Memory speichert jeden geprüften Satz und schlägt ihn wieder vor, sobald derselbe oder ein ähnlicher Satz auftaucht. Glossare und Terminologiedatenbanken sorgen dafür, dass ein Fachbegriff immer gleich übersetzt wird. Viele Programme übersetzen ganze Word-, PowerPoint- oder PDF-Dateien und erhalten dabei das Layout.

Lohnend sind Übersetzungsprogramme für fast jedes Unternehmen mit Kontakt ins Ausland: für Selbstständige mit internationalen Kunden, für Vertrieb und Kundenservice, für Marketingteams mit mehrsprachigen Websites, für Softwarehersteller mit Apps in vielen Sprachen und für Übersetzerinnen und Übersetzer, die schneller und einheitlicher arbeiten wollen. Je mehr Text regelmäßig in mehreren Sprachen entsteht, desto stärker zahlt sich ein passendes Programm aus.

Der 6-Punkte-Test: Lohnt sich ein Übersetzungsprogramm für Sie?
  • Regelmäßig fremdsprachige Texte: Anfragen, Angebote oder Dokumente kommen oft in anderen Sprachen.
  • Mehrsprachige Website: Website oder Onlineshop sollen in mehreren Sprachen erscheinen.
  • Fachbegriffe schwanken: Derselbe Begriff wird in jedem Text anders übersetzt.
  • Layout geht verloren: Nach jeder Übersetzung bauen Sie Dokumente von Hand nach.
  • Vertrauliche Inhalte: Verträge oder Kundendaten landen in kostenlosen Diensten.
  • Steigende Übersetzungskosten: Wiederholte Inhalte werden jedes Mal neu bezahlt.

Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Vergleich von Übersetzungsprogrammen. Für den Büroalltag genügt oft ein KI-Übersetzer mit Geschäftstarif. Wer regelmäßig Handbücher, Websites oder Software in viele Sprachen bringt, prüft CAT-Tools und Lokalisierungsplattformen mit Translation Memory und Freigaben.

Typische Probleme beim Übersetzen ohne passendes Programm

Hellblauer Briefumschlag mit Marken, "Gestress"-Stempel und Aufkleber "Bitte bis morgen" in mehreren Sprachen
Uneinheitliche Fachbegriffe, zerschossene Layouts und vertrauliche Texte im Gratisdienst: Diese Probleme entstehen ohne passendes Übersetzungsprogramm.

Unternehmen ohne passendes Übersetzungsprogramm kämpfen mit uneinheitlichen Fachbegriffen, zerschossenen Formatierungen, langen Wartezeiten, unklaren Kosten und dem Risiko, vertrauliche Texte in ungeeignete Gratisdienste zu kopieren.

Das häufigste Problem ist fehlende Einheitlichkeit. Derselbe Fachbegriff erscheint im Handbuch, auf der Website und im Angebot jeweils anders übersetzt, weil jede Person einen anderen Dienst nutzt oder sich nicht an frühere Übersetzungen erinnert. Kunden irritiert das, und bei technischen oder rechtlichen Texten kann es teuer werden.

Dazu kommen Aufwand und Wartezeit. Texte werden aus Dokumenten kopiert, in einen Übersetzer eingefügt und mühsam zurück ins Layout gebaut. Bei Websites und Software fehlt der Überblick, welche Texte neu oder geändert sind. Jede Aktualisierung startet von vorn, und bereits bezahlte Übersetzungen gehen verloren, weil niemand sie zentral speichert.

Schließlich unterschätzen viele Unternehmen den Datenschutz. Wer Verträge, Personalunterlagen oder Kundendaten in einen kostenlosen Übersetzer kopiert, weiß oft nicht, ob der Dienst die Texte speichert oder für das Training nutzt. Ohne Vertrag zur Auftragsverarbeitung und klare Regeln im Team entsteht so ein Risiko, das kaum jemand auf dem Schirm hat.

Uneinheitliche Begriffe

Fachbegriffe und Produktnamen werden in jedem Text anders übersetzt.

Kopieren und Einfügen

Texte wandern mühsam zwischen Dokument, Übersetzer und Layout hin und her.

Vertrauliche Texte

Verträge und Kundendaten landen in Gratisdiensten ohne klare Zusagen.

Doppelte Kosten

Bereits übersetzte Sätze werden bei jeder Aktualisierung neu bezahlt.

Fehler bleiben unentdeckt

Flüssig klingende Maschinenübersetzungen verbergen falsche Aussagen.

Kein Überblick

Niemand weiß, welche Texte in welcher Sprache aktuell sind.

Insellösungen

Übersetzung, CMS und Entwicklung arbeiten ohne Verbindung nebeneinander.

Welche Arten von Übersetzungsprogrammen gibt es?

Hellblauer Koffer mit Sprachlernmaterialien: Wörterbuch, Vokabelkarten, Stempel "GEPRÜFT" und Aufschrift "Für jede Sprache das passende Fach"
KI-Übersetzer, CAT-Tool, Lokalisierungsplattform oder Website-Übersetzung: Übersetzungsprogramme unterscheiden sich vor allem in Zielgruppe und Arbeitsweise.

Übersetzungsprogramme gibt es als KI-Übersetzer für Texte und Dokumente, als CAT-Tools für professionelle Übersetzungsarbeit, als Übersetzungsmanagement- und Lokalisierungsplattformen für Teams und als Werkzeuge, die Websites automatisch mehrsprachig machen. Dazu kommen Schnittstellen für Entwickler.

KI-Übersetzer übersetzen Texte und Dokumente maschinell, im Browser, als Programm für Windows und Mac oder als App. Sie eignen sich für den schnellen Alltag in Vertrieb, Einkauf und Verwaltung. Geschäftliche Tarife ergänzen Glossare, Dokumentübersetzung, Teamverwaltung und einen Verzicht auf die Speicherung der Texte.

CAT-Tools sind die Werkbank professioneller Übersetzerinnen und Übersetzer. Sie zerlegen Dokumente in Segmente, schlagen Treffer aus dem Translation Memory vor, prüfen Terminologie und Zahlen und binden Maschinenübersetzung als Vorschlag ein. Übersetzungsmanagement- und Lokalisierungsplattformen gehen einen Schritt weiter: Sie verwalten Projekte, Aufgaben, Freigaben und Dienstleister und sind mit CMS, Code-Repositories und Designprogrammen verbunden.

Website-Übersetzungstools erkennen die Inhalte einer Website, übersetzen sie maschinell und stellen sie unter eigenen Sprachversionen bereit, die Sie im Editor nachbearbeiten. Schnittstellen der großen Übersetzungsdienste schließlich erlauben es, Maschinenübersetzung direkt in eigene Programme, Shops oder Ticketsysteme einzubauen. Viele Anbieter verbinden mehrere dieser Ansätze.

KI-Übersetzer

Maschinelle Übersetzung von Texten und Dokumenten im Browser, als Programm oder App.

CAT-Tool

Werkbank für Übersetzer mit Translation Memory, Terminologie und Qualitätsprüfung.

Übersetzungsmanagement

Plattform für Projekte, Aufgaben, Freigaben und Dienstleister in vielen Sprachen.

Softwarelokalisierung

Übersetzung von App- und Programmtexten, verbunden mit Code und Design.

Website-Übersetzung

Automatisch mehrsprachige Websites mit Editor für die Nachbearbeitung.

Übersetzungsschnittstelle

Maschinenübersetzung direkt in eigene Programme, Shops und Abläufe eingebaut.

KI-Übersetzer
Maschine übersetzt
  • Ergebnis in Sekunden
  • Günstig oder kostenlos
  • Ideal für Entwürfe und den Alltag
  • Prüfung durch Menschen nötig
CAT-Tool mit Translation Memory
Mensch übersetzt mit Unterstützung
  • Hohe und einheitliche Qualität
  • Wiederverwendung geprüfter Sätze
  • Terminologie und Qualitätsprüfung
  • Einarbeitung und Fachwissen nötig

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2026
Ratgeber für Entscheider
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Das passende Übersetzungsprogramm finden 2026

Der Leitfaden zu Übersetzungsprogrammen für Unternehmen: welche Arten es gibt, wie Sie Qualität, Dateiformate, Terminologie, Integrationen und Datenschutz bewerten und wie Sie Maschinenübersetzung mit einem sauberen Prüfprozess sicher einsetzen.

Übersetzungsprogramme KI-Übersetzung CAT-Tools Translation Memory Lokalisierung Anbietervergleich
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Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Karteikasten mit blauer Box, Karteikarten und Lupe. Karte zeigt "Bitte nicht wörtlich nehmen". Beschriftungen: Wort, Sprache, Gedanke
Qualität in Ihren Sprachpaaren, Dateiformate, Terminologie, Integrationen und Datenschutz: Diese Kriterien entscheiden über das passende Übersetzungsprogramm.

Das passende Übersetzungsprogramm erkennen Sie an der Qualität in Ihren Sprachpaaren und Fachgebieten, an den unterstützten Dateiformaten, an Glossar und Translation Memory, an den Integrationen in Ihre Programme und an einem Datenschutz, der zu Ihren Texten passt.

Beginnen Sie mit Ihren eigenen Texten statt mit Werbeaussagen. Welche Sprachen brauchen Sie, welche Textarten fallen an, wer übersetzt, und wer prüft? Testen Sie zwei oder drei Programme mit echten Beispielen aus Ihrem Alltag, etwa einer Produktbeschreibung, einer E-Mail an Kunden und einem Abschnitt aus einem technischen Dokument. Die Unterschiede zeigen sich oft erst bei Fachbegriffen und Tonalität.

Danach zählen Formate und Arbeitsweise. Prüfen Sie, ob das Programm Word, PowerPoint, Excel, PDF und gegebenenfalls Austauschformate wie XLIFF verarbeitet und das Layout erhält. Für wiederkehrende Inhalte sind Glossar, Terminologiedatenbank und Translation Memory entscheidend. Teams brauchen Nutzerverwaltung, Rollen und Freigaben, Entwickler eine Schnittstelle und Anbindungen an CMS, Code-Repositories oder Designprogramme.

Beim Datenschutz kommt es auf die Details an. Klären Sie, ob Texte nach der Übersetzung gelöscht werden, ob der Anbieter sie für das Training seiner Modelle nutzt, wo die Server stehen und ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten wird. Achten Sie schließlich auf Laufzeit, Zeichen- oder Wortkontingente und darauf, was passiert, wenn das Kontingent im Monat aufgebraucht ist.

Übersetzungsqualität
Passt das Ergebnis zu Ihren Texten?

Die Qualität schwankt je Sprachpaar, Fachgebiet und Textart. Testen Sie mit echten Beispielen und lassen Sie die Ergebnisse von Muttersprachlern bewerten.

Test mit eigenen TextenBewertung durch MuttersprachlerAnrede und Tonalität einstellbar
Praxistipp: Vergleichen Sie mindestens drei Programme mit demselben Fachtext.
Dateiformate und Layout
Bleibt das Dokument intakt?

Word, PowerPoint, Excel, PDF, InDesign oder Austauschformate wie XLIFF: Prüfen Sie, welche Formate das Programm verarbeitet und ob das Layout nach der Übersetzung erhalten bleibt.

Office-Formate und PDFAustauschformate wie XLIFFLayout bleibt erhalten
Praxistipp: Testen Sie Ihr kompliziertestes Dokument, nicht das einfachste.
Terminologie und Glossar
Bleiben Fachbegriffe einheitlich?

Glossare, Terminologiedatenbanken und Translation Memory sorgen dafür, dass Produktnamen und Fachbegriffe in allen Texten gleich übersetzt werden.

Glossar pro SprachpaarTranslation MemoryImport vorhandener Übersetzungen
Praxistipp: Starten Sie mit den zwanzig wichtigsten Begriffen Ihres Unternehmens.
Integrationen
Passt das Programm zu Ihren Abläufen?

Anbindungen an Office, CMS, Onlineshop, Code-Repositories und Designprogramme sparen Kopierarbeit. Eine Schnittstelle erlaubt automatische Übersetzungen in eigenen Programmen.

Office- und Browser-ErweiterungAnbindung an CMS oder ShopSchnittstelle für Entwickler
Praxistipp: Listen Sie die drei Programme auf, in denen Ihre Texte entstehen.
Datenschutz und Sicherheit
Was passiert mit Ihren Texten?

Löschung nach der Übersetzung, kein Training mit Ihren Texten, Serverstandort in der EU, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Zertifizierungen wie ISO 27001 schützen vertrauliche Inhalte.

Keine Speicherung der TexteVertrag zur AuftragsverarbeitungServerstandort bekannt
Praxistipp: Prüfen Sie, ob die Zusagen auch in der Gratisversion gelten.
Prüfprozess und Freigabe
Wer kontrolliert die Übersetzung?

Rollen, Aufgaben, Kommentare und Freigaben helfen, Maschinenübersetzungen vor der Veröffentlichung von sprachkundigen Personen prüfen zu lassen.

Rollen und RechteFreigabe vor VeröffentlichungQualitätsprüfungen für Zahlen und Begriffe
Praxistipp: Legen Sie fest, welche Texte nie ungeprüft veröffentlicht werden.
Bedienung
Kommt Ihr Team damit zurecht?

Eine verständliche Oberfläche in deutscher Sprache, Apps für die Geräte Ihres Teams und eine kurze Einarbeitungszeit entscheiden, ob das Programm im Alltag genutzt wird.

Deutsche OberflächeProgramme für Windows und MacKurze Einarbeitung
Praxistipp: Lassen Sie Kollegen ohne Vorwissen das Programm eine Woche testen.
Kosten
Was kostet das Programm bei Ihrem Volumen?

Abo je Nutzer, Abrechnung nach Zeichen oder Wörtern, Lizenz oder Projektpreis: Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihr Textvolumen, Ihre Sprachen und Ihr Team.

Abrechnungsmodell verstandenKontingente und Überschreitung geprüftPrüfaufwand eingerechnet
Praxistipp: Schätzen Sie Ihr Textvolumen anhand der letzten drei Monate.
5 Fragen, 2 Minuten

Welches Übersetzungsprogramm passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 43 recherchierten Anbietern ab, nicht nur mit den empfohlenen Anbietern.

Frage 1 von 5
Was möchten Sie vor allem übersetzen?
Die Textart bestimmt, welche Art von Programm passt.
E-Mails und kurze Texte
Schnelle Übersetzungen im Alltag.
Dokumente mit Layout
Word, PowerPoint oder PDF.
Website oder Onlineshop
Mehrsprachige Seiten und Produkte.
Software oder Apps
Oberflächentexte und Updates.
Frage 2 von 5
Wer übersetzt bei Ihnen?
Davon hängt ab, welche Funktionen Sie brauchen.
Ich selbst
Gelegentlich und ohne Fachausbildung.
Mehrere Kollegen
Verschiedene Abteilungen im Unternehmen.
Professionelle Übersetzer
Intern oder als Dienstleister.
Ein Lokalisierungsteam
Projekte mit vielen Sprachen und Beteiligten.
Frage 3 von 5
Wie viele Sprachen brauchen Sie?
Die Zahl der Sprachen beeinflusst Tarif und Arbeitsweise.
Eine Fremdsprache
Meist Englisch.
Zwei bis fünf Sprachen
Wichtige europäische Märkte.
Sechs bis fünfzehn Sprachen
Internationaler Vertrieb.
Mehr als fünfzehn Sprachen
Weltweite Produkte und Inhalte.
Frage 4 von 5
Was ist Ihnen bei Datenschutz und Qualität wichtig?
Programme unterscheiden sich hier stark.
Keine Speicherung der Texte
Vertrauliche Inhalte sicher übersetzen.
Einheitliche Fachbegriffe
Glossar und Translation Memory.
Integration in vorhandene Programme
Office, CMS oder Entwicklung.
Schnell und einfach
Ohne Einrichtung sofort loslegen.
Frage 5 von 5
Welches Budget planen Sie?
Ihre Angabe hilft, passende Tarife auszuwählen.
Möglichst kostenlos
Gratisversion oder Open Source.
Kleiner Monatstarif
Einzelplatz mit Geschäftsfunktionen.
Teamtarif
Mehrere Nutzer, Glossare und Integrationen.
Größeres Budget
Plattform, Schnittstelle und Projektsteuerung.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

So führen Sie ein Übersetzungsprogramm ein

Blauer Karton mit Karteikartenboxen. Auf der Front steht "Glossar, bitte zuerst auspacken". Innen sind beschriftete Karteikarten sichtbar
Bedarf erfassen, testen, Glossar anlegen, Integrationen einrichten, Prüfprozess festlegen und schulen: So läuft die Einführung eines Übersetzungsprogramms.

Die Einführung eines Übersetzungsprogramms gelingt in sechs Schritten: Bedarf erfassen, Programme mit echten Texten testen, Glossar und vorhandene Übersetzungen aufbereiten, Integrationen und Rechte einrichten, einen Prüfprozess festlegen und das Team schulen. Für einen KI-Übersetzer im Büro reichen wenige Tage, für eine Lokalisierungsplattform einige Wochen.

Am Anfang steht eine Übersicht, welche Texte in welche Sprachen übersetzt werden, wie oft, von wem und wie vertraulich sie sind. Daraus ergibt sich, ob ein KI-Übersetzer genügt oder ob Sie ein CAT-Tool oder eine Plattform brauchen. Testen Sie die Kandidaten mit echten Texten und lassen Sie die Ergebnisse von Muttersprachlern bewerten.

Danach legen Sie das Fundament für einheitliche Übersetzungen. Ein Glossar mit Ihren wichtigsten Produktnamen und Fachbegriffen ist schnell angelegt und verbessert die Ergebnisse sofort. Vorhandene Übersetzungen lassen sich per Alignment in ein Translation Memory überführen, damit bereits bezahlte Arbeit nicht verloren geht. Anschließend richten Sie Nutzer, Rollen und Anbindungen an CMS, Office oder Code-Repositories ein.

Entscheidend ist ein klarer Prüfprozess. Legen Sie fest, welche Texte direkt aus der Maschinenübersetzung verwendet werden dürfen, welche ein Post-Editing durch eine sprachkundige Person brauchen und welche weiterhin professionell übersetzt werden. Eine kurze Schulung und eine Regel, welche Inhalte nie in externe Dienste gehören, runden die Einführung ab.

1 Woche

Bedarf erfassen

Sie listen Textarten, Sprachen, Volumen, Beteiligte und Vertraulichkeit auf und entscheiden, welche Art von Programm passt.

Textarten und Sprachen erfassenVolumen schätzenVertrauliche Inhalte kennzeichnen
1
1 bis 2 Wochen

Test mit echten Texten

Zwei oder drei Programme übersetzen dieselben Beispieltexte, Muttersprachler bewerten die Ergebnisse.

Beispieltexte auswählenTestzugänge einrichtenErgebnisse bewerten lassen
2
1 Woche

Glossar und Altbestände

Sie legen ein Glossar an und überführen vorhandene Übersetzungen in ein Translation Memory.

Wichtigste Begriffe sammelnGlossar anlegenAlte Übersetzungen importieren
3
Wenige Tage bis Wochen

Integration und Rechte

Nutzer, Rollen und Anbindungen an Office, CMS, Shop oder Entwicklung werden eingerichtet.

Nutzer und Rollen anlegenIntegrationen verbindenDatenschutzvertrag abschließen
4
1 Woche

Prüfprozess festlegen

Sie bestimmen, welche Texte direkt, mit Post-Editing oder weiterhin professionell übersetzt werden.

Textklassen festlegenPrüfer benennenFreigaben einrichten
5
Start

Schulung und Betrieb

Das Team lernt Glossar, Dokumentübersetzung und Freigaben kennen, das Glossar wächst im Alltag weiter.

Kurzschulung durchführenRegeln für vertrauliche Texte verteilenGlossar laufend pflegen
6
Durchlaufzeit
Tage vom Ausgangstext bis zur freigegebenen Übersetzung
Wiederverwendung
Anteil der Sätze aus dem Translation Memory
Korrekturaufwand
Änderungen beim Post-Editing je Text
Kosten je Wort
Gesamtkosten geteilt durch übersetzte Wörter

Häufige Fehler beim Einsatz von Übersetzungsprogrammen

Hellblauer Rucksack mit schwarzen Schultergurten und Etikett, frontal auf weißem Hintergrund fotografiert
Ungeprüfte Maschinenübersetzung, vertrauliche Texte im Gratisdienst und fehlende Glossare: Diese Fehler kosten Qualität und Vertrauen.

Die häufigsten Fehler beim Einsatz von Übersetzungsprogrammen sind ungeprüft veröffentlichte Maschinenübersetzungen, vertrauliche Texte in kostenlosen Diensten, fehlende Glossare, unterschätzte Dateiformate und rechtlich verbindliche Texte ohne fachkundige Prüfung.

Maschinenübersetzungen klingen heute so flüssig, dass Fehler kaum auffallen. Gerade das macht sie gefährlich: Ein falsch übersetzter Fachbegriff, eine verdrehte Verneinung oder eine unpassende Anrede landet ungeprüft auf der Website oder im Vertrag. Texte für Kunden, Produkte und Recht gehören deshalb vor der Veröffentlichung in die Hände einer sprachkundigen Person.

Ebenso häufig fehlt die Grundausstattung. Ohne Glossar übersetzt das Programm Produktnamen und Fachbegriffe immer wieder anders, ohne Translation Memory bezahlen Sie für bereits übersetzte Sätze erneut. Wer Dateiformate unterschätzt, baut Layouts nach der Übersetzung von Hand nach, und wer eine Website übersetzt, vergisst oft Sprachversionen in den Suchmaschinen sauber auszuweisen.

Schließlich unterschätzen viele Unternehmen Datenschutz und Recht. Vertrauliche Unterlagen gehören nur in Programme mit klaren Zusagen zur Datenverarbeitung und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Für Urkunden und Dokumente, die Behörden vorgelegt werden, brauchen Sie weiterhin beeidigte oder ermächtigte Übersetzerinnen und Übersetzer, kein Programm kann eine beglaubigte Übersetzung ersetzen.

1
Maschinenübersetzung ungeprüft

Flüssig klingende Fehler landen direkt auf Website oder im Vertrag.

Texte für Kunden und Recht immer von Menschen prüfen lassen.
2
Vertrauliches im Gratisdienst

Verträge und Kundendaten wandern in Dienste ohne klare Zusagen.

Geschäftstarif mit Löschzusage und Vertrag zur Auftragsverarbeitung nutzen.
3
Kein Glossar

Produktnamen und Fachbegriffe werden in jedem Text anders übersetzt.

Glossar mit den wichtigsten Begriffen vor dem Start anlegen.
4
Translation Memory ungenutzt

Bereits übersetzte Sätze werden bei jeder Aktualisierung neu bezahlt.

Vorhandene Übersetzungen importieren und das Memory pflegen.
5
Dateiformate unterschätzt

Layouts müssen nach der Übersetzung von Hand nachgebaut werden.

Komplizierteste Dokumente schon in der Testphase prüfen.
6
Beglaubigung erwartet

Behörden lehnen maschinell übersetzte Urkunden ab.

Für Urkunden beeidigte oder ermächtigte Übersetzer beauftragen.
7
Suchmaschinen vergessen

Übersetzte Websites erscheinen nicht in den Suchergebnissen anderer Länder.

Sprachversionen mit eigenen Adressen und Sprachangaben ausweisen.

Was kostet ein Übersetzungsprogramm?

Hellblaues Gerät mit rotem LED-Display und Bedienungselementen, auf Metallständer montiert
Gratisversion, Abo je Nutzer, Abrechnung nach Zeichen oder Lizenz: Die Gesamtkosten hängen von Textvolumen, Sprachen und Teamgröße ab.

Ein Übersetzungsprogramm kostet je nach Art zwischen nichts und einem höheren monatlichen Betrag je Nutzer. Viele KI-Übersetzer haben eine kostenlose Version mit Grenzen, geschäftliche Tarife rechnen je Nutzer und Monat ab, Schnittstellen nach übersetzten Zeichen, CAT-Tools als Lizenz oder Abo und Plattformen nach Nutzern, Wörtern oder Projekten.

Kostenlose Versionen begrenzen meist Textlänge, Zahl der Dokumente oder Funktionen und geben oft weniger Zusagen zur Datenverarbeitung. Geschäftliche Tarife der KI-Übersetzer kosten einen festen Betrag je Nutzer und Monat und enthalten Dokumentübersetzung, Glossare und Teamverwaltung. Schnittstellen für Entwickler werden in der Regel nach der Zahl der übersetzten Zeichen abgerechnet, häufig mit einem kostenlosen Kontingent zum Einstieg.

CAT-Tools für Übersetzerinnen und Übersetzer gibt es als dauerhafte Lizenz, als Abo oder als kostenlose Open-Source-Programme. Übersetzungsmanagement- und Lokalisierungsplattformen rechnen nach Nutzern, nach verwalteten Wörtern oder Schlüsseln, nach Projekten oder nach individuellem Angebot ab. Website-Übersetzungstools staffeln ihre Tarife meist nach Zahl der Wörter und Sprachen.

Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihr Unternehmen: Zahl der Nutzer, monatliches Textvolumen, benötigte Sprachen, Integrationen und den Aufwand für menschliche Prüfung. Ein Translation Memory senkt die Kosten mit jeder Wiederholung, weil bereits übersetzte Sätze nicht erneut bezahlt werden müssen.

Kostenlose Version kostenlos mit Grenzen

Begrenzte Textlänge, Dokumente oder Funktionen, oft weniger Zusagen zum Datenschutz.

KI-Übersetzer für Unternehmen niedrig je Nutzer und Monat

Dokumentübersetzung, Glossare, Teamverwaltung und Löschzusagen.

Übersetzungsschnittstelle nach Verbrauch je übersetzte Zeichen

Abrechnung nach Volumen, häufig mit kostenlosem Einstiegskontingent.

CAT-Tool kostenlos bis mittel Lizenz oder Abo

Open Source, dauerhafte Lizenz oder Abo je Arbeitsplatz.

Lokalisierungsplattform mittel bis hoch je Nutzer, Wort oder Projekt

Projektsteuerung, Freigaben, Integrationen und viele Sprachen.

Website-Übersetzung niedrig bis mittel nach Wörtern und Sprachen

Staffelung nach Wortzahl, Sprachversionen und Seitenaufrufen.

Wovon die Kosten abhängen

Die Kosten eines Übersetzungsprogramms richten sich vor allem nach Art des Programms, Zahl der Nutzer, Textvolumen, Sprachen und Integrationen. Für gelegentliche Übersetzungen reichen kostenlose Versionen oder günstige Einzeltarife. Wer Plattformen mit Projektsteuerung, Schnittstellen und viele Sprachen braucht, zahlt deutlich mehr. Rechnen Sie den Aufwand für menschliche Prüfung immer mit ein.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Übersetzungsprogrammen aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Was speichert ein Translation Memory? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Ein Translation Memory speichert Ausgangssätze zusammen mit ihrer geprüften Übersetzung. Taucht derselbe oder ein ähnlicher Satz wieder auf, schlägt das Programm die vorhandene Übersetzung vor.
2 Wofür steht die Abkürzung CAT bei CAT-Tools? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. CAT steht für Computer-Assisted Translation. Ein Mensch übersetzt, das Programm unterstützt mit Translation Memory, Terminologie, Qualitätsprüfungen und Vorschlägen aus der Maschinenübersetzung.
3 Was versteht man unter Post-Editing? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Beim Post-Editing prüft und überarbeitet eine sprachkundige Person den Entwurf einer Maschinenübersetzung, bis er den Anforderungen an Richtigkeit und Stil entspricht.
4 Wozu dient ein Glossar im Übersetzungsprogramm? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Im Glossar legen Sie fest, wie bestimmte Begriffe übersetzt werden. So bleiben Produktnamen, Fachbegriffe und feste Formulierungen in allen Texten einheitlich.
5 Was gilt für Urkunden, die Sie einer Behörde vorlegen müssen? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Für Urkunden und viele behördliche Dokumente verlangen Ämter eine beglaubigte Übersetzung. Diese dürfen in Deutschland nur öffentlich bestellte, beeidigte oder ermächtigte Übersetzerinnen und Übersetzer anfertigen.

Glossar: Begriffe rund um Übersetzungsprogramme

Die wichtigsten Begriffe rund um maschinelle Übersetzung, CAT-Tools, Terminologie und Lokalisierung, kompakt und anbieterneutral erklärt.

Maschinelle Übersetzung

Automatische Übertragung eines Textes in eine andere Sprache durch ein Programm, ohne menschliches Zutun.

Neuronale maschinelle Übersetzung

Verfahren, bei dem ein trainiertes neuronales Netz ganze Sätze samt Zusammenhang übersetzt, heute der Standard bei KI-Übersetzern.

CAT-Tool

Programm für computergestützte Übersetzung, das Übersetzer mit Translation Memory, Terminologie und Qualitätsprüfungen unterstützt.

Translation Memory

Datenbank, die Ausgangssätze und ihre geprüften Übersetzungen speichert und bei Wiederholungen vorschlägt.

Fuzzy Match

Teilweise Übereinstimmung eines neuen Satzes mit einem Eintrag im Translation Memory, meist in Prozent angegeben.

Terminologiedatenbank

Verzeichnis freigegebener Fachbegriffe mit ihren Übersetzungen, Definitionen und verbotenen Varianten.

Glossar

Liste mit festgelegten Übersetzungen für Begriffe und Produktnamen, die ein Programm bei jeder Übersetzung berücksichtigt.

Post-Editing

Prüfung und Überarbeitung einer Maschinenübersetzung durch eine sprachkundige Person.

Sprachpaar

Kombination aus Ausgangssprache und Zielsprache, etwa Deutsch nach Englisch.

Lokalisierung

Anpassung von Inhalten, Websites oder Software an Sprache, Kultur, Formate und Rechtslage eines Zielmarkts.

Übersetzungsmanagementsystem

Plattform, die Übersetzungsprojekte mit Aufgaben, Beteiligten, Freigaben und Anbindungen an andere Programme steuert.

XLIFF

Austauschformat auf XML-Basis, mit dem übersetzbare Texte zwischen Programmen weitergegeben werden.

TMX

Standardformat, um Translation Memorys zwischen verschiedenen Programmen auszutauschen.

Alignment

Verfahren, das vorhandene Ausgangstexte und Übersetzungen Satz für Satz zuordnet, um daraus ein Translation Memory zu erstellen.

Schnittstelle

Technischer Zugang, über den andere Programme, Shops oder Websites Übersetzungen automatisch anfordern, oft API genannt.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um Übersetzungsprogramme, KI-Übersetzung, Datenschutz, Dateiformate und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Funktionen und Tarife ändern sich häufig, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter. Die Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Was ist ein Übersetzungsprogramm?

Ein Übersetzungsprogramm überträgt Texte, Dokumente, Websites oder Software in eine andere Sprache oder unterstützt Menschen beim Übersetzen. Dazu zählen KI-Übersetzer, CAT-Tools mit Translation Memory, Lokalisierungsplattformen und Werkzeuge für mehrsprachige Websites.

Wie gut sind KI-Übersetzer heute?

KI-Übersetzer liefern für viele Sprachpaare flüssige und meist verständliche Übersetzungen. Bei Fachbegriffen, Mehrdeutigkeiten, Tonalität und rechtlich verbindlichen Texten machen sie aber weiterhin Fehler, die oft erst auf den zweiten Blick auffallen. Texte für Kunden und Veröffentlichungen sollte deshalb eine sprachkundige Person prüfen.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Übersetzer und CAT-Tool?

Ein KI-Übersetzer übersetzt den Text selbstständig per Maschine. Ein CAT-Tool unterstützt Menschen beim Übersetzen mit Translation Memory, Terminologie und Qualitätsprüfungen und bindet Maschinenübersetzung als Vorschlag ein. KI-Übersetzer passen zum schnellen Alltag, CAT-Tools zu professioneller Übersetzungsarbeit.

Gibt es kostenlose Übersetzungsprogramme?

Ja, viele KI-Übersetzer bieten eine kostenlose Version mit Grenzen bei Textlänge, Dokumenten oder Funktionen, und es gibt kostenlose Open-Source-CAT-Tools. Für vertrauliche Inhalte eignen sich Gratisversionen oft nicht, weil sie weniger Zusagen zur Datenverarbeitung geben.

Sind Übersetzungsprogramme datenschutzkonform?

Übersetzungsprogramme lassen sich datenschutzkonform nutzen, wenn der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet, Texte nach der Übersetzung löscht und nicht für das Training verwendet. Prüfen Sie Serverstandort und Zusagen für den konkreten Tarif, bevor Sie vertrauliche Texte übersetzen.

Können Übersetzungsprogramme ganze Dokumente mit Layout übersetzen?

Ja, viele Programme übersetzen Word-, PowerPoint-, Excel- und PDF-Dateien und erhalten dabei das Layout weitgehend. Wie gut das gelingt, hängt von Programm und Dokument ab. Testen Sie Ihre kompliziertesten Dateien, bevor Sie sich festlegen.

Braucht man trotz Übersetzungsprogramm noch menschliche Übersetzer?

Ja, für wichtige Texte bleiben Menschen unverzichtbar. Sie prüfen Maschinenübersetzungen im Post-Editing, übersetzen Marketing- und Fachtexte mit dem richtigen Ton und fertigen beglaubigte Übersetzungen für Behörden an, die kein Programm ersetzen kann.

Wie übersetze ich meine Website?

Eine Website übersetzen Sie am einfachsten mit einem Website-Übersetzungstool oder einem Übersetzungs-Plugin für Ihr CMS. Das Programm erkennt die Inhalte, übersetzt sie maschinell und stellt eigene Sprachversionen bereit, die Sie im Editor nachbearbeiten. Achten Sie darauf, dass die Sprachversionen für Suchmaschinen sauber ausgewiesen sind.

Was kostet ein Übersetzungsprogramm?

Ein Übersetzungsprogramm kostet je nach Art zwischen nichts und einem höheren monatlichen Betrag je Nutzer. KI-Übersetzer rechnen meist je Nutzer und Monat ab, Schnittstellen nach Zeichen, CAT-Tools als Lizenz oder Abo und Plattformen nach Nutzern, Wörtern oder Projekten. Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihr Textvolumen.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
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Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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