Bautagebuch App Vergleich
2026
Das sind die besten 32 Anbieter.
Regen ab zehn Uhr, zwei Leute vom Trockenbau fehlen, der Elektriker wartet auf Pläne, und der Bauherr ordnet mündlich eine Änderung an: Was heute auf der Baustelle passiert, kann in einem Jahr über Nachträge, Fristen und Vertragsstrafen entscheiden. Eine Bautagebuch-App hält Wetter, Personal, Leistungen, Fotos, Mängel und Anordnungen noch vor Ort fest, mit Zeitstempel und ohne Abtippen im Büro. Wir haben 32 Anbieter geprüft, von spezialisierten Bautagebuch-Apps über Plattformen für Baudokumentation und Mängelmanagement bis zu Handwerker- und Bausoftware mit eigenem Bautagebuch-Modul. Der Ratgeber erklärt, was in ein Bautagebuch gehört, welche Art von Lösung zu Ihrem Betrieb passt, worauf Sie bei Offline-Fähigkeit, Beweiskraft, Schnittstellen und Datenschutz achten und mit welchen Kosten Sie rechnen.
Bausoftware für Bauunternehmen im Hoch-, Tief- und Straßenbau: Pro-Bau/S AddOne mit Bautagebuch-Modul und der mobilen App AppOne für iOS und Android. Personal, Geräte, Leistungen, Fotos und Wetter, Export als PDF, Excel oder CSV. Hersteller ist die Husemann & Fritz GmbH in Bielefeld.
probau-s.de
Pro-Bau/S AddOne ist eine ERP-Bausoftware für Bauunternehmen, das digitale Bautagebuch ist ein Add-on-Modul davon. Hersteller ist die Husemann & Fritz EDV-Organisations- und Beratungs GmbH in Bielefeld. Die mobile Erfassung läuft über die Bautagebuch-App in AppOne für Android und iOS.
Erfasst werden Personal- und Gerätebuchungen, Leistungen, Fotos mit Notiz und Standort, Notizen und Wetterdaten, jeweils Projekten und Kostenstellen zugeordnet und mit Zeitstempel geführt. Die mobile Erfassung funktioniert auch ohne Internetverbindung, die Synchronisation löst der Nutzer aus. Im Büro entstehen Bautagesberichte im Bautagebucheditor auf Basis von Vorlagen oder manuell und lassen sich als PDF, Excel oder CSV exportieren. Fertige Berichte landen im Dokumentenarchiv, jede spätere Bearbeitung erzeugt eine neue Dokumentenversion. Das Modul ist an Personalzeiterfassung, Kostenrechnung, Finanzbuchhaltung und Dokumentenmanagement angebunden.
Preise sind nicht veröffentlicht. Der Einstieg erfolgt über einen Beratungscheck mit Demo des Bautagebuch-Moduls, den Anbieter und Interessenten gemeinsam vereinbaren.
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Was ist eine Bautagebuch-App, und was gehört in ein Bautagebuch?

Eine Bautagebuch-App ersetzt den Papierblock auf der Baustelle: Bauleiter, Poliere und Handwerker erfassen den Tagesbericht direkt auf Smartphone oder Tablet, mit Fotos, Wetter, Personal und Unterschrift. Daraus entsteht eine lückenlose, datierte Dokumentation des Bauablaufs.
In ein Bautagebuch gehören die Angaben, die später als Nachweis dienen: Datum und Wetter, anwesende Firmen und Personal, eingesetzte Geräte, ausgeführte Leistungen, gelieferte Materialien, Besuche und Begehungen, Behinderungen und Unterbrechungen, Anordnungen des Auftraggebers, Mängel sowie besondere Vorkommnisse. Fotos mit Datum und Ort machen den Baufortschritt nachvollziehbar.
Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zum Bautagebuch gibt es für Bauunternehmen in Deutschland nicht. Viele Bauverträge verlangen aber tägliche Berichte, und bei VOB/B-Verträgen brauchen Sie belastbare Nachweise etwa für Behinderungsanzeigen und Stundenlohnarbeiten. Für Architekten und Ingenieure nennt die HOAI in der Leistungsphase 8 ausdrücklich die Dokumentation des Bauablaufs, zum Beispiel durch ein Bautagebuch.
Der Vorteil der App liegt in der Erfassung im Moment des Geschehens. Wetterdaten kommen automatisch, Fotos landen am richtigen Projekt und oft direkt auf dem Plan, Vorlagen sorgen für vollständige Einträge. Am Abend steht der Bericht als PDF bereit, statt am Wochenende aus Notizzetteln rekonstruiert zu werden.
- Berichte entstehen nachträglich: Tagesberichte werden abends oder am Wochenende aus Notizen und Erinnerung geschrieben.
- Fotos sind verstreut: Baustellenfotos liegen auf privaten Smartphones, in Chats und Mails statt am Projekt.
- Nachträge schwer belegbar: Bei Behinderungen, Anordnungen oder Mehraufwand fehlen datierte Nachweise.
- Doppelte Erfassung: Stunden, Material und Leistungen werden für Lohn und Rechnung erneut abgetippt.
- Mehrere Baustellen parallel: Die Bauleitung verliert den Überblick, welcher Bericht wo fehlt.
- Vertrag verlangt Berichte: Auftraggeber fordern tägliche Berichte, Fotodokumentation oder Mängellisten in fester Form.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein strukturierter Vergleich von Bautagebuch-Apps. Bei weniger Punkten reicht oft eine einheitliche Vorlage mit fester Ablage. Vertragliche Pflichten zur Dokumentation lassen Sie im Einzelfall prüfen.
Typische Probleme der Baudokumentation ohne passende Software

Die meisten Streitfälle auf dem Bau drehen sich um Fragen, die Monate später niemand mehr sicher beantworten kann: Wann lag die Behinderung vor, wer hat die Änderung angeordnet, wie sah der Zustand vor dem Schließen der Decke aus? Lückenhafte Notizen kosten dann bares Geld.
Auf Papier entstehen Berichte oft erst am Abend oder am Ende der Woche. Einträge fehlen, sind unleserlich oder widersprechen sich, und Fotos liegen ungeordnet auf privaten Smartphones. Wer später einen Nachtrag begründen oder einen Mangel abwehren will, sucht dann in Chatverläufen, Mails und Ordnern.
Ein zweites Problem ist doppelte Arbeit. Stunden, Material und Leistungen stehen im Bautagebuch, werden für Lohn, Nachkalkulation und Rechnung aber noch einmal abgetippt. Jede Übertragung kostet Zeit und erzeugt Fehler, besonders wenn mehrere Baustellen parallel laufen.
Hinzu kommen Fragen der Beweiskraft und des Datenschutzes. Nachträglich geänderte Einträge ohne Protokoll überzeugen vor Gericht wenig, und Fotos mit Personen oder Kennzeichen sind personenbezogene Daten. Ohne klare Regeln zu Ablage, Zugriff und Aufbewahrung bleibt die Dokumentation angreifbar.
Einträge entstehen Tage später und verlieren an Genauigkeit und Beweiskraft.
Bilder liegen verstreut auf Smartphones und in Chats statt am richtigen Projekt.
Ohne datierte Nachweise lassen sich Mehrkosten und Bauzeitverlängerung kaum durchsetzen.
Stunden, Material und Leistungen werden für Lohn und Rechnung erneut abgetippt.
Nachunternehmer, Planer und Bauherr erhalten Informationen verspätet oder gar nicht.
Apps ohne Offline-Modus scheitern in Kellern, Rohbauten und auf dem Land.
Fotos von Personen, private Geräte und fehlende Verträge schaffen rechtliche Risiken.
Welche Arten von Bautagebuch-Apps gibt es?

Bautagebuch-Apps unterscheiden sich vor allem darin, wie viel sie über den Tagesbericht hinaus abdecken: Manche konzentrieren sich ganz auf die Dokumentation, andere sind Teil einer Plattform für Mängel und Pläne oder einer kompletten Handwerker- und Bausoftware.
Spezialisierte Bautagebuch-Apps bringen strukturierte Tagesberichte, Fotodokumentation und PDF-Export ohne viel Einarbeitung. Plattformen für Baudokumentation und Mängelmanagement verorten Fotos und Mängel direkt auf dem Plan und binden Nachunternehmer, Planer und Bauherren ein. Beide eignen sich, wenn Angebote und Rechnungen bereits in einem anderen System laufen.
Handwerkersoftware und Bausoftware mit Bautagebuch-Modul verbinden den Tagesbericht mit Zeiterfassung, Auftragsabwicklung, Nachkalkulation und Rechnung. Für Architekten und Ingenieure gibt es Bauleitungssoftware, die Bautagebuch, Protokolle und Mängel mit Kosten- und Terminplanung verknüpft. Große Bauunternehmen setzen oft auf Baumanagement-Plattformen mit Rollen, Freigaben und BIM-Anbindung.
Welche Art passt, hängt von Ihrer Rolle und Ihrer vorhandenen Software ab. Ein Handwerksbetrieb ohne Branchensoftware profitiert von einer Komplettlösung, ein Planungsbüro von Bauleitungssoftware, ein Generalunternehmer mit vielen Beteiligten von einer Plattform mit Mängel- und Planmanagement.
Konzentriert auf Tagesberichte, Fotos und PDF-Export, schnell eingeführt und meist günstig pro Nutzer.
Fotos, Mängel und Aufgaben direkt auf dem Plan, mit Zugängen für Nachunternehmer und Bauherren.
Tagesbericht verbunden mit Zeiterfassung, Aufträgen, Angeboten und Rechnungen in einem System.
Bautagebuch als Teil von Kalkulation, AVA, Nachkalkulation und Baustellencontrolling, oft mit GAEB.
Bautagebuch, Protokolle und Mängel für Architekten und Ingenieure in der Objektüberwachung.
Internationale Plattformen mit Rollen, Freigaben, BIM-Anbindung und Auswertungen für große Projekte.
- Tagesberichte, Fotos und PDF-Export im Mittelpunkt
- Kurze Einarbeitung auch für Monteure
- Meist günstig pro Nutzer und Monat
- Schnittstellen zu Lohn und Rechnung vorab prüfen
- Bautagebuch verbunden mit Zeiten, Aufträgen und Rechnungen
- Keine doppelte Erfassung für Lohn und Nachkalkulation
- Höherer Einführungsaufwand und Schulungsbedarf
- Wechsel später aufwendiger
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Worauf Sie bei der Auswahl einer Bautagebuch-App achten sollten

Eine Bautagebuch-App muss vor allem auf der Baustelle funktionieren: schnell, mit Handschuhen bedienbar, auch ohne Netz. Danach entscheiden Beweiskraft, Schnittstellen, Datenschutz und Preis darüber, ob sich die Lösung im Alltag hält.
Prüfen Sie zuerst die Erfassung vor Ort. Gibt es Vorlagen für Tagesberichte, automatische Wetterdaten, Sprachnotizen, Fotos mit Planverortung und Unterschrift auf dem Gerät? Funktioniert die App offline und gleicht später ab? Lassen Sie im Test einen Polier einen kompletten Tag erfassen, nicht nur die Bürokraft.
Für die Beweiskraft zählen unveränderliche Zeitstempel, ein Änderungsprotokoll, klare Rollen und ein sauberer PDF-Export. Schnittstellen zu Lohn, Zeiterfassung, Kalkulation, DATEV oder GAEB sparen doppelte Eingaben. Wer mit Nachunternehmern und Bauherren arbeitet, braucht Gastzugänge und Freigaben.
Beim Datenschutz klären Sie Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Löschfristen. Vergleichen Sie Preise pro Nutzer und Monat mit Paketpreisen, achten Sie auf Kosten für Gastnutzer, Speicher und Einrichtung und nutzen Sie die kostenlose Testphase auf einer echten Baustelle.
Große Schaltflächen, kurze Vorlagen, Sprachnotizen und Fotos mit einem Fingertipp entscheiden, ob Poliere und Monteure die App täglich nutzen. Lassen Sie die späteren Nutzer selbst testen.
Im Keller, im Rohbau oder auf dem Land fehlt oft der Mobilfunk. Eine gute App speichert Einträge und Fotos auf dem Gerät und gleicht sie automatisch ab, sobald wieder Verbindung besteht.
Prüfen Sie, ob Wetter, Personal, Geräte, Leistungen, Lieferungen, Behinderungen, Anordnungen und Mängel vorgesehen sind und ob Sie Vorlagen an Ihre Verträge anpassen können.
Wichtig sind automatische Zeitstempel, erkennbare Verfasser, ein Protokoll nachträglicher Änderungen, Unterschriften auf dem Gerät und ein vollständiger PDF-Export mit Fotos.
Stunden, Material und Leistungen aus dem Bautagebuch sollten in Lohn, Nachkalkulation und Rechnung weiterlaufen. Prüfen Sie Anbindungen an Ihre Handwerker- oder Bausoftware, DATEV, GAEB und BIM-Modelle.
Bauleitung, Nachunternehmer, Planer und Bauherren brauchen unterschiedliche Rechte. Gastzugänge, Freigaben und automatische Benachrichtigungen beschleunigen Abstimmungen und Mängelbeseitigung.
Baustellenfotos und Personalangaben sind personenbezogene Daten. Prüfen Sie Serverstandort, Verschlüsselung, Löschfristen und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Vergleichen Sie Preise pro Nutzer und Monat mit Paketpreisen, prüfen Sie Kosten für Gastnutzer, Speicher, Module und Einrichtung sowie Laufzeit und Kündigungsfrist.
Welche Bautagebuch-App passt zu Ihnen?
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So führen Sie eine Bautagebuch-App im Betrieb ein

Die Technik ist meist in wenigen Tagen eingerichtet. Entscheidend ist, dass Bauleiter, Poliere und Monteure die App jeden Tag nutzen. Das gelingt mit einer Pilotbaustelle, klaren Vorlagen und festen Regeln, wer wann was einträgt.
Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme: Welche Berichte verlangen Ihre Verträge, welche Angaben brauchen Lohnbüro und Nachkalkulation, welche Software ist schon im Einsatz? Daraus entstehen eine schlanke Vorlage für den Tagesbericht und eine Liste der nötigen Schnittstellen.
Testen Sie zwei oder drei Apps auf einer echten Baustelle mit den späteren Nutzern. Nach der Entscheidung richten Sie Projekte, Rollen, Vorlagen und Schnittstellen ein und schulen das Team direkt vor Ort. Eine Pilotbaustelle von einigen Wochen zeigt, wo Vorlagen zu lang sind oder Angaben fehlen.
Danach stellen Sie Baustelle für Baustelle um. Legen Sie fest, bis wann der Tagesbericht abgeschlossen sein muss, wer ihn prüft und wie lange die Daten aufbewahrt werden. Ein kurzer monatlicher Blick auf Vollständigkeit und Auswertungen hält die Qualität hoch.
Anforderungen klären
Sie erfassen, welche Berichte Verträge und Auftraggeber verlangen und welche Daten Lohn und Nachkalkulation brauchen.
Apps testen
Zwei oder drei Lösungen werden auf einer echten Baustelle von den späteren Nutzern getestet.
Einrichten
Sie legen Projekte, Rollen, Vorlagen und Schnittstellen an und klären Datenschutz und Geräte.
Pilotbaustelle
Ein Team arbeitet vollständig digital, Vorlagen und Abläufe werden nachgeschärft.
Umstellung aller Baustellen
Baustelle für Baustelle wechselt auf die App, Papierberichte laufen aus.
Betrieb und Kontrolle
Feste Fristen für Berichte, regelmäßige Prüfung und Auswertungen halten die Qualität hoch.
Häufige Fehler beim digitalen Bautagebuch

Die meisten Fehler entstehen nicht in der Software, sondern im Ablauf: Berichte werden zu spät geschrieben, Vorlagen sind überladen, und niemand prüft, ob die Einträge vollständig sind. Dann ist das digitale Bautagebuch kaum besser als der Notizblock.
Ein klassischer Fehler ist der Bericht vom Freitagabend für die ganze Woche. Ein Bautagebuch überzeugt nur, wenn es zeitnah entsteht. Ebenso riskant sind ungenaue Einträge wie Verzögerung wegen Fremdgewerk, ohne Uhrzeit, Ursache und Fotos. Behinderungen müssen Sie bei VOB/B-Verträgen zudem schriftlich anzeigen, ein Eintrag im Bautagebuch allein ersetzt diese Anzeige nicht.
Häufig wird auch die App nach dem Funktionsumfang statt nach der Bedienung auf der Baustelle gewählt. Zu lange Formulare und fehlende Offline-Fähigkeit führen dazu, dass das Team wieder Zettel nutzt. Ohne Schnittstellen bleibt zudem die doppelte Erfassung für Lohn und Rechnung bestehen.
Unterschätzt werden schließlich Datenschutz und Aufbewahrung. Private Smartphones ohne Regeln, Fotos von Personen ohne Rechtsgrundlage und fehlende Verträge zur Auftragsverarbeitung schaffen Risiken. Bewahren Sie die Dokumentation mindestens bis zum Ende der Verjährungsfrist für Mängelansprüche auf, bei Bauwerken nach BGB in der Regel fünf Jahre ab Abnahme.
Einträge entstehen Tage später aus der Erinnerung und verlieren an Beweiskraft.
Formulierungen ohne Uhrzeit, Ursache, Beteiligte und Fotos helfen im Streitfall kaum.
Behinderungen stehen nur im Bautagebuch, die schriftliche Anzeige an den Auftraggeber fehlt.
Zu lange Formulare führen dazu, dass das Team wieder Zettel nutzt.
Die App überzeugt im Büro, scheitert aber offline oder mit Handschuhen.
Stunden und Material werden weiterhin doppelt erfasst.
Private Geräte, Personenfotos und fehlende Verträge schaffen Risiken, Daten sind zu früh gelöscht.
Was kostet eine Bautagebuch-App?

Die Kosten reichen von kostenlosen Einstiegsversionen über monatliche Preise pro Nutzer bis zu Firmenlizenzen für große Bauunternehmen. Entscheidend ist, wie viele Personen schreiben, wie viele nur lesen und welche Module Sie zusätzlich brauchen.
Die meisten Anbieter rechnen im Abo pro Nutzer und Monat ab, oft gestaffelt nach Funktionsumfang und mit Rabatt bei jährlicher Zahlung. Manche Lösungen bieten eine kostenlose Version mit wenigen Projekten oder Nutzern, andere eine Testphase von einigen Wochen. Gastzugänge für Nachunternehmer und Bauherren sind teils kostenlos, teils kostenpflichtig.
Bei Handwerker- und Bausoftware ist das Bautagebuch häufig ein Modul innerhalb eines größeren Pakets. Klassische Bausoftware wird teils noch als Kauflizenz mit Wartungsvertrag angeboten. Enterprise-Plattformen nennen ihre Preise meist erst auf Anfrage, abhängig von Projektvolumen und Nutzerzahl.
Rechnen Sie neben der Lizenz auch Einrichtung, Schulung, Tablets oder robuste Smartphones, mobile Daten und Speicher für Fotos ein. Dem stehen eingesparte Bürostunden, schnellere Abrechnung und besser belegte Nachträge gegenüber, die die Kosten oft schon auf wenigen Baustellen wieder hereinholen.
Für den Einstieg und kleine Betriebe, meist mit eingeschränkten Funktionen, Speicher oder Exporten.
Tagesberichte, Fotos und PDF-Export, oft mit Rabatt bei jährlicher Zahlung.
Planverortung, Mängelmanagement und Gastzugänge für Beteiligte, gestaffelt nach Funktionsumfang.
Bautagebuch verbunden mit Zeiterfassung, Aufträgen und Rechnungen, teils als Kauflizenz mit Wartung.
Rollen, Freigaben, BIM-Anbindung und Auswertungen für große Bauunternehmen, Preise auf Anfrage.
Einrichtung, Vorlagen, Schulung, Tablets oder robuste Smartphones und mobile Daten.
Die Kosten für eine Bautagebuch-App richten sich vor allem nach der Zahl der schreibenden Nutzer, dem Funktionsumfang und der Frage, ob Sie eine Spezial-App oder ein Modul einer Komplettsoftware wählen. Hinzu kommen Gastzugänge, Speicher für Fotos, Einrichtung, Schulung und mobile Geräte. Eine kostenlose Version genügt für den Einstieg, für mehrere Baustellen und Teams brauchen Sie meist ein kostenpflichtiges Paket. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten für Ihre tatsächliche Nutzerzahl.
1 Welche Angabe gehört typischerweise in einen Bautagesbericht? Aufklappen ↓
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2 Ersetzt ein Eintrag im Bautagebuch die Behinderungsanzeige nach VOB/B? Aufklappen ↓
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3 Warum ist die Offline-Fähigkeit einer Bautagebuch-App wichtig? Aufklappen ↓
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4 Was erhöht die Beweiskraft eines digitalen Bautagebuchs? Aufklappen ↓
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5 In welcher Leistungsphase der HOAI wird das Bautagebuch ausdrücklich genannt? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um das Bautagebuch
Die wichtigsten Begriffe rund um Bautagebuch, Bautagesbericht, Baudokumentation, Mängelmanagement und Vertragspflichten, kompakt und anbieterneutral erklärt.
- Bautagebuch
Fortlaufende, datierte Dokumentation des Bauablaufs mit Wetter, Personal, Leistungen, Lieferungen, Behinderungen, Anordnungen, Mängeln und Fotos.
- Bautagesbericht
Einzelner Tageseintrag des Bautagebuchs, häufig als PDF an Auftraggeber oder Bauleitung übermittelt.
- Baudokumentation
Gesamtheit aller Nachweise eines Bauprojekts, etwa Bautagebuch, Fotos, Protokolle, Pläne, Prüfberichte und Abnahmen.
- VOB/B
Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B, allgemeine Vertragsbedingungen, die in vielen Bauverträgen vereinbart werden.
- Behinderungsanzeige
Schriftliche Mitteilung an den Auftraggeber, dass die Ausführung behindert ist. Bei VOB/B-Verträgen Voraussetzung für Ansprüche auf Bauzeitverlängerung.
- Stundenlohnzettel
Nachweis über Arbeitsstunden, Material und Geräte bei Stundenlohnarbeiten, den der Auftraggeber bei VOB/B-Verträgen zeitnah erhält.
- HOAI Leistungsphase 8
Objektüberwachung durch Architekten und Ingenieure, zu deren Grundleistungen die Dokumentation des Bauablaufs zählt, zum Beispiel per Bautagebuch.
- Mängelmanagement
Erfassen, Zuweisen, Nachverfolgen und Abschließen von Mängeln, oft mit Foto und Verortung auf dem Plan.
- Planverortung
Markierung eines Fotos, Mangels oder Eintrags an der genauen Stelle im digitalen Bauplan.
- Nachtrag
Zusätzliche Vergütung für geänderte oder zusätzliche Leistungen, die eine lückenlose Dokumentation von Anordnungen und Mehraufwand voraussetzt.
- Abnahme
Billigung der Bauleistung durch den Auftraggeber. Mit ihr beginnt in der Regel die Verjährungsfrist für Mängelansprüche.
- Offline-Modus
Funktion, mit der Einträge und Fotos ohne Internetverbindung erfasst und später automatisch abgeglichen werden.
- Zeitstempel
Automatisch gespeicherter Zeitpunkt eines Eintrags oder Fotos, der die Entstehung nachvollziehbar macht.
- GAEB
Standard-Datenaustauschformat im Bauwesen für Leistungsverzeichnisse, Angebote und Aufmaße.
- Auftragsverarbeitung
Verarbeitung personenbezogener Daten durch einen Dienstleister im Auftrag, etwa einen Cloud-Anbieter, geregelt in einem Vertrag nach Art. 28 DSGVO.
- Aufmaß
Ermittlung der tatsächlich ausgeführten Mengen als Grundlage für die Abrechnung der Bauleistung.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Bautagebuch-Apps, digitale Bautagesberichte, Pflichten nach VOB/B und HOAI, Fotodokumentation, Datenschutz und Kosten, kurz und anbieterneutral beantwortet. Die rechtlichen Hinweise sind allgemein gehalten und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Funktionen und Preise ändern sich, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter.
Was ist eine Bautagebuch-App?
Eine Bautagebuch-App ist eine Software für Smartphone und Tablet, mit der Sie den Bautagesbericht direkt auf der Baustelle erfassen. Wetter, Personal, Leistungen, Lieferungen, Behinderungen, Mängel und Fotos landen mit Datum und Uhrzeit am richtigen Projekt und lassen sich als PDF exportieren.
Was gehört in ein Bautagebuch?
In ein Bautagebuch gehören Datum, Wetter, anwesende Firmen und Personal, Geräte, ausgeführte Leistungen, Lieferungen, Besuche, Behinderungen, Anordnungen, Mängel und besondere Vorkommnisse. Fotos mit Datum und Ort ergänzen die Einträge und machen den Baufortschritt nachvollziehbar.
Ist ein Bautagebuch Pflicht?
Für Bauunternehmen gibt es in Deutschland keine allgemeine gesetzliche Pflicht zum Bautagebuch, viele Bauverträge verlangen aber tägliche Berichte. Für Architekten und Ingenieure gehört die Dokumentation des Bauablaufs in der HOAI-Leistungsphase 8 zu den Grundleistungen, das Bautagebuch wird dort als Beispiel genannt. Prüfen Sie Ihre Verträge im Einzelfall.
Ist ein digitales Bautagebuch rechtssicher?
Ein digitales Bautagebuch ist als Nachweis geeignet, wenn die Einträge zeitnah entstehen, Zeitpunkt und Verfasser erkennbar sind und spätere Änderungen protokolliert werden. Automatische Zeitstempel, Fotos und Unterschriften auf dem Gerät stärken die Beweiskraft. Eine Garantie für den Streitfall gibt keine Software.
Welche Bautagebuch-App ist die beste?
Die beste Bautagebuch-App ist die, die Ihr Team auf der Baustelle täglich nutzt und die zu Ihrer vorhandenen Software passt. Handwerksbetriebe profitieren oft von Handwerkersoftware mit Bautagebuch-Modul, Planungsbüros von Bauleitungssoftware und Generalunternehmer von Plattformen mit Mängel- und Planmanagement.
Gibt es eine kostenlose Bautagebuch-App?
Ja, einige Anbieter haben kostenlose Versionen mit begrenzter Zahl an Projekten oder Nutzern, viele weitere bieten eine kostenlose Testphase. Für mehrere Baustellen, Teams und Schnittstellen brauchen Sie meist ein kostenpflichtiges Paket. Achten Sie auch bei kostenlosen Versionen auf Datenschutz und Exportmöglichkeiten.
Was kostet eine Bautagebuch-App?
Die meisten Bautagebuch-Apps kosten einen monatlichen Betrag pro Nutzer, gestaffelt nach Funktionsumfang. Als Modul einer Handwerker- oder Bausoftware ist das Bautagebuch oft im Paket enthalten, Enterprise-Plattformen nennen Preise meist auf Anfrage. Rechnen Sie Gastzugänge, Einrichtung, Schulung und Geräte mit ein.
Funktioniert eine Bautagebuch-App auch ohne Internet?
Viele Bautagebuch-Apps funktionieren offline und gleichen Einträge und Fotos automatisch ab, sobald wieder Netz verfügbar ist. Das ist wichtig für Keller, Rohbauten und ländliche Baustellen. Testen Sie die Offline-Fähigkeit vor der Entscheidung, etwa im Flugmodus.
Wie lange muss ein Bautagebuch aufbewahrt werden?
Bewahren Sie das Bautagebuch mindestens bis zum Ende der Verjährungsfrist für Mängelansprüche auf, bei Bauwerken nach BGB in der Regel fünf Jahre ab Abnahme. Dienen Einträge als Grundlage für Rechnungen oder Buchungen, können steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen gelten. Stimmen Sie die Fristen mit Ihrer Steuerberatung ab.
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