AVA-Software Vergleich
2026
Das sind die besten 31 Anbieter.
Donnerstagnachmittag im Planungsbüro: Die Angebote für den Rohbau sind da, sieben Bieter, drei davon als PDF, einer auf Papier. Bis Montag soll der Vergabevorschlag beim Bauherrn liegen, und die Kostenberechnung stammt aus einer Excel-Tabelle vom Frühjahr. Gute AVA-Software verhindert solche Wochenenden. Sie erstellt das Leistungsverzeichnis aus Standardtexten, liest Bieterdateien per GAEB ein, baut den Preisspiegel automatisch und führt die Kosten vom ersten Budget bis zur Schlussrechnung zusammen. Für diesen Vergleich haben wir 31 Anbieter von AVA-Software geprüft, die ihre Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten: klassische AVA für Planungsbüros, Cloud-Lösungen, Bürosoftware mit AVA-Modul, Bausoftware für Unternehmen und Ausschreibungsplattformen. Im Ratgeber lesen Sie, worauf Sie bei Funktionen, Datenaustausch, Kostenplanung, BIM-Anbindung und Kosten achten sollten.
E-Vergabe-Lösung für öffentliche Auftraggeber: Das Beschaffungsmanagementsystem führt Bedarfserfassung, Direktauftrag, Vergabeverfahren, Angebotsprüfung und digitale Beschaffungsakte zusammen. Eine bauspezifische AVA mit Leistungsverzeichnis nach GAEB ist das System nicht.
cosinex.de
Die cosinex GmbH mit Sitz in Bochum entwickelt E-Vergabe- und Beschaffungssoftware für den öffentlichen Sektor. Das cosinex Beschaffungsmanagementsystem (BMS) richtet sich an Vergabestellen und Fachbereiche öffentlicher Auftraggeber. Für Bauvorhaben bleibt das BMS ein Grenzfall, weil das System den Vergabeprozess abbildet und keine Bau-AVA ersetzt.
Das BMS deckt den Weg vom Beschaffungsbedarf über Direktauftrag und förmliches Vergabeverfahren bis zum Vertrag ab. Fachbereiche erfassen Bedarfe direkt im System, Angebote durchlaufen formale Prüfung, Eignungsprüfung und Wertung, die Entscheidungen landen in der digitalen Beschaffungsakte. Ergänzend gehören ein zentrales Identity- und Access-Management mit 2-Faktor-Authentifizierung und ein Vier-Augen-Prinzip bei der Angebotsöffnung dazu.
Das System ist modular aufgebaut und an interne Prozesse anpassbar. Ergänzende Produkte sind der Vergabemarktplatz für die elektronische Angebotsabgabe, Vergabekatalog, Webforms und E-Rechnung. Telefonischer Support und das digitale Support-Center sind kostenfrei, eine Vollversion lässt sich 30 Tage testen. Preise nennt die Produktseite nicht.
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Was ist AVA-Software, und welche brauchen Sie?

AVA-Software unterstützt Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung von Bauleistungen. Planer erstellen damit Leistungsverzeichnisse, vergleichen Angebote im Preisspiegel, prüfen Rechnungen und behalten die Kosten nach DIN 276 im Blick.
Im Kern ersetzt AVA-Software die Textverarbeitung und die Tabellenkalkulation im Bauprojekt. Sie beschreiben jede Leistung als Position mit Menge und Einheit, greifen auf Standardtexte zurück und versenden das Leistungsverzeichnis im GAEB-Format an die Bieter. Die Angebote kommen als Datei zurück und landen ohne Abtippen im Preisspiegel.
Nach der Vergabe begleitet die Software die Ausführung. Aufmaße, Abschlagsrechnungen und Nachträge werden gegen den Vertrag geprüft, die Kostenkontrolle zeigt jederzeit Budget, Auftragssumme und Prognose. Viele Programme decken außerdem die frühen Phasen ab, also Kostenrahmen, Kostenschätzung und Kostenberechnung nach DIN 276.
Welche Lösung passt, hängt von Ihrer Rolle ab. Ein kleines Architekturbüro braucht eine schlanke AVA mit guten Vorlagen, eine Kommune zusätzlich Vergabedokumentation und E-Vergabe, ein Bauunternehmen eher Kalkulation und Bauabrechnung. Der folgende Test zeigt, ob Ihre heutige Lösung noch reicht.
- Leistungsverzeichnis: Sie schreiben Leistungsverzeichnisse in Word oder Excel und kopieren Texte aus alten Projekten zusammen.
- Datenaustausch: Bieter schicken Angebote als PDF oder Papier, und Sie tippen Preise von Hand ab.
- Preisspiegel: Den Vergleich der Angebote bauen Sie in einer Tabelle selbst, Rechenfehler fallen spät auf.
- Kosten: Kostenschätzung, Kostenberechnung und Kostenanschlag liegen in getrennten Dateien ohne Verbindung.
- Abrechnung: Abschlagsrechnungen prüfen Sie ohne Übersicht über bereits gezahlte Beträge und offene Nachträge.
- Modell: Mengen aus dem CAD- oder BIM-Modell übertragen Sie per Hand ins Leistungsverzeichnis.
- Bauherr: Für den Bauherrn stellen Sie Kostenberichte mühsam aus mehreren Quellen zusammen.
Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein strukturierter Vergleich. Klären Sie vorab, welche Leistungsphasen die Software abdecken soll und mit welchen Programmen Ihre Bieter und Fachplaner arbeiten.
Diese 7 Probleme lösen Sie mit der richtigen AVA-Software

Die richtige AVA-Software spart das Abtippen von Angeboten, findet Fehler im Preisspiegel und zeigt Kostenüberschreitungen, solange Sie noch gegensteuern können. Gleichzeitig dokumentiert sie Vergaben nachvollziehbar.
Der größte Zeitfresser ist der Medienbruch. Leistungsverzeichnisse entstehen in Word, Angebote kommen als PDF, und der Vergleich landet in Excel. Mit einem sauberen GAEB-Austausch liest die Software Bieterdateien ein und baut den Preisspiegel automatisch, inklusive Hinweisen auf fehlende Positionen und auffällige Einheitspreise.
Ebenso wichtig ist der Blick auf das Budget. Kostenschätzung, Kostenberechnung, Aufträge und Nachträge hängen in der AVA zusammen, Abweichungen werden je Kostengruppe sichtbar. Für den Bauherrn erstellen Sie Kostenberichte auf Knopfdruck, statt Zahlen aus mehreren Dateien zusammenzusuchen.
Öffentliche Auftraggeber profitieren zusätzlich von Vorlagen nach VOB, Fristenkontrolle und einer lückenlosen Vergabeakte. Mit einer Anbindung an CAD oder BIM-Modelle kommen Mengen direkt aus der Planung, und Änderungen im Entwurf erreichen das Leistungsverzeichnis, ohne dass jemand neu zählen muss.
Leistungsverzeichnisse, Angebote und Rechnungen wandern zwischen Programmen von Hand hin und her.
Ohne durchgängige Kostenkontrolle fallen Überschreitungen erst bei der Schlussrechnung auf.
Fehlende Positionen, Rechenfehler und Spekulationspreise übersieht man in selbst gebauten Tabellen leicht.
Bieter und Fachplaner arbeiten mit anderer Software, Dateien lassen sich nicht sauber einlesen.
Öffentliche Auftraggeber brauchen nachvollziehbare Vergabeakten, Fristen und eine saubere Dokumentation.
Änderungen im Entwurf kommen nicht im Leistungsverzeichnis an, Mengen stimmen nicht mehr.
Budget, Aufträge, Nachträge und Zahlungen lassen sich nicht auf Knopfdruck berichten.
Welche Arten von AVA-Software stehen zur Wahl?

Der Markt reicht von klassischer, installierter AVA für Planungsbüros über Cloud-Lösungen und Bürosoftware mit AVA-Modul bis zu Bausoftware für Unternehmen, Schweizer Bauadministration und Ausschreibungsplattformen.
Klassische AVA-Software läuft auf den Rechnern im Büro, wird gekauft oder gemietet und deckt meist die Leistungsphasen 2 bis 9 ab. Cloud-AVA arbeitet im Browser, kostet ein Abo je Nutzer und bringt oft ein Bieterportal mit, über das Ausschreibungen und Angebote online laufen. Bürosoftware für Planer verbindet AVA mit Honorarabrechnung, Zeiterfassung und Projektcontrolling.
Bauunternehmen nutzen eher Bausoftware mit Kalkulation, Aufmaß und Bauabrechnung, mit der sie Angebote auf Leistungsverzeichnisse abgeben und Nachunternehmer beauftragen. In Österreich zählt der Datenaustausch nach ÖNORM A 2063, in der Schweiz arbeiten Planer mit dem Normpositionen-Katalog NPK und Software für die Bauadministration.
Ergänzend stehen Ausschreibungsplattformen für Versand und Bieterkommunikation, GAEB-Konverter für einzelne Dateien sowie Textdatenbanken und Baukostendaten zur Wahl. Viele Büros kombinieren deshalb eine AVA mit einer Textquelle und einem Bieterportal.
Installierte Programme für Architektur- und Ingenieurbüros mit Kostenplanung, Leistungsverzeichnis, Preisspiegel und Abrechnung.
AVA im Browser mit Abo, automatischen Updates und oft mit Bieterportal und gemeinsamer Projektablage.
Lösungen für Planungsbüros, die AVA mit Honorar, Zeiterfassung und Projektcontrolling verbinden.
Programme für Bauunternehmen mit Kalkulation, Aufmaß, Bauabrechnung und Nachunternehmer-Vergabe.
Software mit ÖNORM-Datenaustausch oder NPK-Leistungsverzeichnis und Bauadministration nach Schweizer Regeln.
Online-Plattformen für Versand von Ausschreibungen, Bieterkommunikation und digitale Angebotsabgabe.
GAEB-Konverter, Textdatenbanken und Baukostendaten, die eine AVA ergänzen.
- Läuft auf eigenen Rechnern oder im Büronetz
- Kauf mit Wartungsvertrag oder Mietlizenz
- Arbeitet auch ohne Internetverbindung
- Updates und Datensicherung in eigener Verantwortung
- Zugriff über den Browser von Büro und Baustelle
- Updates und Datensicherung durch den Anbieter
- Monatliches oder jährliches Abo je Nutzer
- Abhängig von einer stabilen Internetverbindung
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Worauf Sie bei der Auswahl von AVA-Software achten sollten

Zuerst zählen Funktionsumfang und Datenaustausch, danach Kostenplanung, BIM-Anbindung, Vergaberecht, Bedienung und Kosten. Eine AVA, die Bieterdateien nicht sauber einliest, kostet Sie trotz guter Oberfläche jede Woche Stunden.
Beginnen Sie mit Ihren Abläufen. Notieren Sie, welche Leistungsphasen die Software abdecken soll, welche Projektgrößen Sie bearbeiten und wer im Büro welche Aufgaben übernimmt. Prüfen Sie dann, ob Lose, Bedarfspositionen, Wahlpositionen und Nachträge so abgebildet werden, wie Sie arbeiten.
Im zweiten Schritt geht der Blick auf die Umgebung. GAEB DA XML ist in Deutschland gesetzt, bei Projekten in Österreich oder der Schweiz kommen ÖNORM, NPK und SIA 451 dazu. Klären Sie, ob Ihr CAD-Programm Mengen übergibt, welche Textdatenbanken angebunden sind und wie die Software mit der E-Vergabe-Plattform Ihrer Auftraggeber zusammenspielt.
Bei Cloud-Lösungen gehören Server in der EU und ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zur Pflicht. Testen Sie zwei oder drei Programme mit einem echten Leistungsverzeichnis, lassen Sie Bieterdateien aus einem abgeschlossenen Projekt einlesen und rechnen Sie alle Kosten über fünf Jahre.
Für Planungsbüros zählen Kostenplanung, Leistungsverzeichnis, Angebotsprüfung, Preisspiegel, Vergabe, Rechnungsprüfung und Kostenkontrolle. Manche Programme decken nur Ausschreibung und Vergabe ab, andere den gesamten Weg von der Kostenschätzung bis zur Kostenfeststellung.
GAEB DA XML ist in Deutschland Pflicht für den Austausch mit Bietern und Fachplanern. Für Projekte in Österreich brauchen Sie ÖNORM A 2063, in der Schweiz NPK und SIA 451. Viele Programme lassen ihre Schnittstellen zertifizieren.
Gute AVA-Software verbindet Kostenschätzung, Kostenberechnung, Aufträge, Nachträge und Rechnungen in einer Datenbasis. So sehen Sie jederzeit, wie sich die Kosten gegenüber dem Budget entwickeln, gegliedert nach Kostengruppen oder Vergabeeinheiten.
Mit einer Anbindung an CAD oder an IFC-Modelle wandern Bauteile und Mengen direkt ins Leistungsverzeichnis. Ändert sich der Entwurf, aktualisieren Sie die Mengen, statt sie neu zu zählen. Prüfen Sie, mit welchen CAD-Programmen die Kopplung funktioniert.
Öffentliche Auftraggeber brauchen Vergabeunterlagen nach VOB/A, Fristen, Vergabevermerke und eine lückenlose Dokumentation. Hinzu kommen E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD, die Bauunternehmen inzwischen auch an private Auftraggeber schicken.
AVA-Software ist ein Werkzeug für Spezialisten, wird aber oft nur in einigen Projektphasen genutzt. Eine klare Oberfläche, gute Vorlagen, Schulungen und ein erreichbarer Support entscheiden darüber, ob das Büro die Software wirklich ausreizt.
Klassische AVA-Software wird gekauft und mit einem Wartungsvertrag aktuell gehalten, viele Anbieter bieten inzwischen auch Miete oder Abo an. Cloud-Lösungen rechnen je Nutzer und Monat ab. Hinzu kommen Module, Textdatenbanken, Schulung und Netzwerklizenzen.
Welche AVA-Software passt zu Ihrem Büro?
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Wie Sie AVA-Software einführen und den Umstieg planen

Eine Cloud-AVA für ein kleines Büro ist in wenigen Tagen startklar, eine installierte Lösung mit CAD-Kopplung und eigenen Textsammlungen braucht meist einige Wochen. Entscheidend sind gute Vorlagen, ein Pilotprojekt und die Schulung aller Projektleitungen.
Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme. Welche Leistungsphasen bearbeiten Sie, welche Formate schicken Ihnen Bieter und Fachplaner, und welche Textsammlungen und Kostenkennwerte haben Sie über Jahre aufgebaut? Mit dieser Liste fordern Sie Vorführungen an, in denen die Anbieter Ihr eigenes Leistungsverzeichnis zeigen.
Nach der Entscheidung legen Sie Büro-Vorlagen, Kostengruppen, Textbausteine und Bieteradressen an und richten die Kopplung an Ihr CAD-Programm ein. Eigene Leistungsverzeichnisse aus alten Projekten übernehmen Sie über GAEB als Vorlage für neue Ausschreibungen.
Stellen Sie nicht alle Projekte auf einmal um. Ein Pilotprojekt läuft komplett in der neuen Software, laufende Projekte schließen Sie im alten System ab. Im Anschluss übertragen Sie Vorlagen und Erfahrungen auf alle neuen Projekte und sammeln eigene Kostenkennwerte für künftige Kostenschätzungen.
Bestandsaufnahme
Sie halten fest, welche Leistungsphasen, Formate und Programme die neue Software abdecken oder anbinden muss.
Auswahl und Test
Zwei oder drei Anbieter zeigen ihre Software an Ihren echten Projekten, Testversionen folgen.
Vertrag und Planung
Sie klären Lizenzmodell, Arbeitsplätze, Datenübernahme, Schulung und den Starttermin.
Einrichtung
Vorlagen, Kostengruppen, Textbausteine, Adressen der Bieter und Schnittstellen werden angelegt.
Pilotprojekt
Ein Projekt läuft vollständig in der neuen Software, laufende Projekte bleiben im alten System.
Ausbau
Nach dem Pilotprojekt übertragen Sie Vorlagen und Erfahrungen auf alle neuen Projekte.
Die häufigsten Fehler bei AVA-Software

Die meisten Fehlkäufe entstehen vor dem Vertrag: Software nach Prospekt gewählt, GAEB-Import nicht getestet, nur die Ausschreibung betrachtet und den Kaufpreis ohne Wartung und Module verglichen.
Viele Büros entscheiden nach einer Vorführung mit einem Musterprojekt. Lose, Bedarfspositionen, Zulagen oder Nachträge kommen darin nicht vor. Bringen Sie deshalb eigene Leistungsverzeichnisse mit und lassen Sie Bieterdateien aus abgeschlossenen Projekten einlesen, bevor Sie unterschreiben.
Teuer wird der halbe Umstieg. Wer nur Ausschreibung und Vergabe in die neue Software holt, führt Kostenplanung und Rechnungsprüfung weiter in Excel und verliert den durchgängigen Kostenverlauf. Ebenso häufig fehlen nach dem Kauf Textdatenbanken oder Baupreise, weil sie extra kosten oder nicht angebunden sind.
Unterschätzt wird außerdem die Einführung. Werden alle Projekte gleichzeitig umgestellt oder kennt nur eine Person die Software, bleiben Ausschreibungen liegen. Rechnen Sie Wartung, Module, Netzwerklizenzen und Schulung mit ein, bevor Sie das günstigste Angebot wählen.
Die Vorführung zeigt ein Musterprojekt, Ihre Sonderfälle wie Lose, Bedarfspositionen oder Nachträge kommen nicht vor.
Bieterdateien lassen sich nicht vollständig einlesen, Preise müssen doch wieder abgetippt werden.
Kostenplanung und Rechnungsprüfung laufen weiter in Excel, der Kostenverlauf bleibt lückenhaft.
Standardtexte oder Baupreise fehlen, weil die Datenbank extra kostet oder nicht angebunden ist.
Laufende Projekte stocken, weil Daten fehlen und das Team noch lernt.
Nur eine Person kennt die Software, im Urlaub bleiben Ausschreibungen liegen.
Wartung, Module, Netzwerklizenz und Texte machen das günstige Angebot teuer.
Was kostet AVA-Software wirklich?

AVA-Software kostet in unserem Vergleich zwischen 0 Euro für kostenlose Einstiegsversionen und knapp 3.900 Euro für eine umfangreiche Kauflizenz. Cloud- und Mietmodelle liegen bei 49 bis 250 Euro je Nutzer und Monat, Bausoftware für Unternehmen kalkulieren die Anbieter individuell.
Kleine Büros kommen günstig ins Thema. AVAPLAN Base und SIDOUN Globe4all sind kostenfrei, die DBD-BaukostenApp ebenso. Für Preisspiegel, Vergabe und Abrechnung im Büroalltag führt der Weg aber meist zu einer Vollversion. Günstige Mietmodelle beginnen bei SJ AVA mit 220 Euro im Jahr, nextbau kostet ab 570 Euro im Jahr.
Cloud-Lösungen und Monatsmieten rechnen je Nutzer oder Lizenz ab. NOVA AVA liegt Stand Oktober 2026 zwischen 49 und 129 Euro im Monat, Phase0 bei 80 Euro je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung und 160 Euro für die Volle Lizenz, AVANTI kostet zur Miete 125 bis 250 Euro im Monat. Kauflizenzen beginnen bei AVAPLAN Lite mit 390 Euro. Hottgenroth LV/AVA kostet 999 Euro, AVA.relax je nach Edition 1.263 bis 1.897 Euro und MWM-Libero 1.890 Euro für die erste Lizenz.
Umfangreiche Pakete werden teurer: ASBwin Komplett kostet als Standardlizenz ab 3.840 Euro, AVANTI BIM als Kauf 3.600 Euro. Etablierte Anbieter wie ORCA AVA und CaliforniaX sowie Bausoftware wie NEVARIS, RIB iTWO, Messerli oder SORBA nennen keine Listenpreise und erstellen Angebote nach Arbeitsplätzen und Modulen. Rechnen Sie Wartung, Zusatzmodule, Textdatenbanken und Schulung mit ein und vergleichen Sie die Kosten über fünf Jahre.
AVAPLAN Base, SIDOUN Globe4all und die DBD-BaukostenApp sind kostenfrei. Für Preisspiegel, Abrechnung und Mehrplatzbetrieb brauchen Sie meist eine Vollversion.
SJ AVA kostet 220 € Miete im Jahr, Pakete ab 450 €. nextbau liegt bei 570 € für die Editionen Bauunternehmer und Architekten und 975 € für Komplett+.
NOVA AVA 49 bis 129 € je Lizenz, Phase0 ab 80 € je Nutzer bei jährlicher Zahlung bis 160 € für die Volle Lizenz, AVANTI zur Miete 125 bis 250 €.
AVAPLAN Lite 390 € bis ProPlus 1.549 €, Hottgenroth LV/AVA 999 €, AVA.relax 1.263 bis 1.897 €, MWM-Libero 1.890 €, AVANTI 1.400 bis 3.600 €, ASBwin 640 bis 3.840 €. Wartung kommt meist hinzu.
Zum Lizenzpreis kommen häufig Wartungsverträge für Updates und Support, Zusatzmodule für BIM, Kostenplanung oder Bieterportal, Netzwerklizenzen und Textdatenbanken wie STLB-Bau oder SIRADOS. Schulung und Einrichtung der Büro-Vorlagen kosten ebenfalls Zeit oder Geld. Vergleichen Sie deshalb immer die Gesamtkosten über fünf Jahre.
1 Wofür steht die Abkürzung AVA im Bauwesen? Aufklappen ↓
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2 Welches Format nutzen Planer und Bauunternehmen in Deutschland für den Austausch von Leistungsverzeichnissen? Aufklappen ↓
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3 Nach welcher Norm gliedern Planer in Deutschland die Kosten im Hochbau? Aufklappen ↓
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4 Was zeigt ein Preisspiegel? Aufklappen ↓
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5 Welche Rolle spielt ein Aufmaß in der Abrechnung? Aufklappen ↓
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Glossar: Begriffe rund um AVA-Software
Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Kostenplanung kompakt und anbieterneutral.
- AVA
Abkürzung für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, also den Einkauf von Bauleistungen vom Leistungsverzeichnis bis zur Schlussrechnung.
- Leistungsverzeichnis
Gegliederte Beschreibung aller auszuführenden Bauleistungen mit Positionen, Mengen und Einheiten, kurz LV.
- Position
Kleinste Einheit im Leistungsverzeichnis mit Ordnungszahl, Kurztext, Langtext, Menge, Einheit und später dem Einheitspreis.
- GAEB
Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen. Er legt die Formate fest, mit denen Leistungsverzeichnisse zwischen Programmen ausgetauscht werden.
- GAEB DA XML
Aktuelles Austauschformat des GAEB mit Datenarten für jede Phase, etwa X81 Leistungsbeschreibung, X83 Angebotsaufforderung und X84 Angebotsabgabe.
- ÖNORM A 2063
Österreichische Norm für den Datenaustausch in Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, das Gegenstück zu GAEB.
- NPK
Normpositionen-Katalog der Schweizer Zentralstelle CRB, Grundlage für standardisierte Leistungsverzeichnisse in der Schweiz.
- STLB-Bau
Standardleistungsbuch für das Bauwesen mit genormten Texten für Leistungsbeschreibungen nach VOB.
- DIN 276
Norm für die Kostenermittlung im Bauwesen mit Kostengruppen und Stufen vom Kostenrahmen bis zur Kostenfeststellung.
- Kostengruppe
Gliederungsebene der DIN 276, etwa 300 Bauwerk und Baukonstruktionen oder 400 Bauwerk und technische Anlagen.
- Kostenanschlag
Kostenermittlung auf Basis der Angebote oder Aufträge, mit der Planer die Kosten vor der Ausführung absichern.
- Preisspiegel
Gegenüberstellung aller Angebote Position für Position als Grundlage für Prüfung und Vergabevorschlag.
- Vergabeeinheit
Paket aus Leistungen, das gemeinsam ausgeschrieben und an ein Unternehmen vergeben wird, meist ein Gewerk.
- Aufmaß
Ermittlung der tatsächlich ausgeführten Mengen als Grundlage der Abrechnung, vor Ort oder aus Plänen und Modellen.
- Nachtrag
Vergütung für geänderte oder zusätzliche Leistungen, die im ursprünglichen Leistungsverzeichnis nicht enthalten waren.
- Rechnungsprüfung
Kontrolle von Abschlags- und Schlussrechnungen gegen Vertrag, Aufmaß und bereits gezahlte Beträge.
- Kostenfeststellung
Letzte Stufe der Kostenermittlung nach DIN 276 mit den tatsächlich entstandenen Kosten nach Abschluss des Projekts.
- Mengenermittlung aus BIM
Übernahme von Massen und Bauteilen aus einem digitalen Gebäudemodell, meist im Format IFC, direkt in das Leistungsverzeichnis.
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um AVA-Software, Ausschreibungsprogramme und Kostenplanung, kurz und anbieterneutral.
Was ist AVA-Software?
AVA-Software ist ein Programm für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung von Bauleistungen. Planer erstellen damit Leistungsverzeichnisse, tauschen sie per GAEB mit Bietern aus, vergleichen Angebote im Preisspiegel, prüfen Rechnungen und führen die Kostenplanung nach DIN 276 vom Budget bis zur Kostenfeststellung.
Welche AVA-Software ist die beste?
Eine pauschal beste AVA-Software existiert nicht, die richtige Wahl hängt von Rolle, Bürogröße, Leistungsphasen und vorhandener Software ab. Planungsbüros brauchen starke Kostenplanung und GAEB-Austausch, Kommunen zusätzlich Vergabedokumentation, Bauunternehmen eher Kalkulation und Bauabrechnung. Testen Sie zwei oder drei Lösungen mit einem echten Leistungsverzeichnis.
Was kostet AVA-Software?
AVA-Software kostet zwischen 0 Euro für kostenlose Einstiegsversionen und knapp 3.900 Euro für eine umfangreiche Kauflizenz je Arbeitsplatz. Cloud- und Mietmodelle liegen bei 49 bis 250 Euro je Nutzer und Monat. Bausoftware für Bauunternehmen und große Installationen kalkulieren die Anbieter auf Anfrage. Rechnen Sie Wartung, Module und Schulung über fünf Jahre mit ein.
Was bedeutet GAEB bei AVA-Software?
GAEB steht für den Gemeinsamen Ausschuss Elektronik im Bauwesen und bezeichnet das Standardformat für den Austausch von Leistungsverzeichnissen. Für jede Phase gibt ein eigener Dateityp den Takt vor, etwa X83 für die Angebotsaufforderung und X84 für das Angebot. Eine AVA-Software sollte GAEB DA XML vollständig lesen und schreiben.
Ist Cloud-AVA-Software sicher?
Cloud-AVA ist sicher, sofern der Anbieter Server in der EU, Verschlüsselung, Rollen und Rechte sowie regelmäßige Datensicherungen bietet. Schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab und klären Sie, wie Sie Ihre Projektdaten bei einem Wechsel vollständig exportieren.
Ist AVA-Software auch kostenlos erhältlich?
Kostenlose Einstiegsversionen und Viewer existieren, für den vollen Funktionsumfang zahlen Sie jedoch Kauf, Miete oder Abo. Kostenlose Versionen eignen sich, um Leistungsverzeichnisse zu öffnen, kleine Ausschreibungen zu testen oder Bieterdateien anzusehen. Für Preisspiegel, Kostenplanung und Abrechnung im Büroalltag brauchen Sie eine Vollversion.
Kann AVA-Software Mengen aus dem BIM-Modell übernehmen?
Viele AVA-Programme übernehmen Mengen aus BIM-Modellen im Format IFC oder über eine direkte Kopplung an das CAD-Programm. Bauteile und Massen landen dann im Leistungsverzeichnis, und bei Planänderungen aktualisieren Sie die Mengen, statt neu zu zählen. Prüfen Sie die Kopplung mit einem echten Modell aus Ihrem Büro.
Wie lange dauert die Einführung von AVA-Software?
Die Einführung dauert bei kleinen Büros mit Cloud-Lösung wenige Tage und bei installierten Lösungen mit CAD-Kopplung meist mehrere Wochen. Entscheidend sind Büro-Vorlagen, Textbausteine und die Schulung aller Projektleitungen. Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt und schließen Sie laufende Projekte im alten System ab.
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