Timly will Betrieben den Überblick über ihr physisches Inventar zurückgeben: Geräte, Werkzeuge, Maschinen, IT und Verbrauchsmaterial an einem Ort, auffindbar per QR-Code statt in verstreuten Excel-Listen. Die Plattform stammt von der Timly Software AG aus Zürich und richtet sich an Organisationen, die genau wissen wollen, welches Objekt gerade wo steht, wem es gehört und wann es zur nächsten Prüfung muss. Wie sich das anfühlt, lässt sich vorab ansehen: die zehntägige Testphase von Timly läuft ohne Kaufzwang, eine kostenlose Online-Vorstellung kommt auf Wunsch dazu.

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Dieses Porträt zeigt, was Timly leistet, wie die Software Inventar, Wartung und Standort verbindet, was die Tarife kosten und für welche Betriebe sich der Umstieg lohnt. Grundlage sind die öffentlichen Angaben der Herstellerin, geprüfter Marktkontext und die dokumentierte Produktstruktur. Zu einem ehrlichen Bild gehört die Grenze der Anwendung ebenso wie ihre Stärken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein System für alle Objekte: Timly führt Geräte, Werkzeuge, Fahrzeuge, IT und Verbrauchsmaterial im selben Bestand, jedes Objekt trägt ein QR-Etikett für den direkten Zugriff.
  • Aus Zürich, Daten in Deutschland: Hinter der Marke steht die Timly Software AG; die Daten liegen in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland.
  • Vom Etikett zur Wartung: Ein Scan öffnet die Objektakte mit Standort, Zuständigkeit, Dokumenten und fälligen Prüfterminen, auch offline auf dem Smartphone.
  • Preis pro Betrieb, nicht pro Kopf: Timly rechnet mit unbegrenzter Nutzerzahl ab 195 Euro im Monat ab, ein Modell, das große Teams entlastet.
  • Bei Konzernen im Einsatz: Organisationen wie Panasonic, Siemens, die Stadt Bonn und Euromaster nutzen die Plattform, die Bewertung liegt bei 4,9 von 5 aus über 400 Rezensionen.

Welches Problem löst Timly?

Geschlossenes Notebook mit QR-Code und Schild „alles auffindbar“ vor weißem Hintergrund
Timly erfasst Geräte, Werkzeuge und Prüffristen zentral digital statt in verstreuten Excel-Tabellen und Notizzetteln

Timly löst das Suchproblem inventarreicher Betriebe: Wer welches Gerät gerade hat, wo ein Werkzeug steht und wann die nächste Prüfung fällig ist, steht sonst in Excel-Tabellen, Klebezetteln und den Köpfen einzelner Mitarbeitender, nicht an einem gemeinsamen Ort.

Kennen Sie das? Das Gerät ist angeschafft, nur weiß niemand genau, wo es steht. Der Akkuschrauber wandert von Baustelle zu Baustelle, das Prüfprotokoll liegt im Ordner, und die Frage nach dem aktuellen Standort endet in einer Rundmail. Sobald ein Betrieb über ein paar Dutzend Objekte hinauswächst, wird die Suche selbst zum Kostenfaktor.

Der wunde Punkt ist die verteilte Information. Eine Tabelle kennt den Anschaffungswert, aber nicht den heutigen Standort. Ein Wartungsplan im Kalender erinnert an die Prüfung, weiß aber nicht, ob das Gerät gerade verliehen ist. So fällt eine abgelaufene Prüfplakette oft erst auf, wenn das Betriebsmittel längst wieder im Einsatz ist.

Timly setzt an dieser Bruchstelle an und bündelt Objekt, Standort, Zuständigkeit, Dokumente und Termine in einer Akte je Gegenstand. Jede Angabe erfassen Sie einmal, danach bleibt sie am Objekt. Aus diesem einen Bestand speist sich alles Weitere, vom Prüfkalender bis zur Inventur.

Was ist Timly?

Akkuschrauber, Laptop, Helm, Kranmodell, Werkzeugkasten mit QR-Codes auf Regal, Text unten
Verschiedene Gegenstände mit demselben QR-Etikett stehen für den einheitlichen Objektbegriff von Timly.

Timly ist eine cloudbasierte Asset-Management-Plattform für die Verwaltung physischer Objekte. Sie verbindet Inventar, Geräte, Werkzeuge, Wartung, Standort und Inventur in einem System und wird über Browser und mobile App bedient.

Entwickelt und betrieben wird die Software von der Timly Software AG mit Sitz in Zürich, gegründet 2020 von Philipp Baumann und Fitim Mehmeti. Die Idee entstand aus der Praxis eines Bauunternehmens, in dem Maschinen, Werkzeuge und Sicherheitsunterweisungen zu verwalten waren; daraus wurde eine allgemeine Plattform für jede Art von Inventar.

Heute zählt Timly hunderte Kunden weltweit, vom Handwerksbetrieb bis zum Industriekonzern. Technisch gibt es nichts zu installieren: Der Zugriff läuft über den Browser und eine App für iOS und Android, die auch ohne Netzverbindung arbeitet. Jedes Objekt bekommt ein QR- oder Barcode-Etikett, ein Scan öffnet direkt die passende Objektakte.

Der rote Faden ist der einheitliche Objektbegriff. Ob Laptop, Bagger, Medizingerät oder Palette Verbrauchsmaterial, jedes Ding folgt demselben Muster aus Etikett, Akte und Historie. Diese Breite unterscheidet die Plattform von Speziallösungen, die nur IT oder nur Werkzeuge kennen.

Was macht Timly anders?

Silberner Schlüssel mit QR-Code und Anhänger neben geöffnetem Vorhängeschloss auf Weiß
Ein Schlüssel in QR-Form als Sinnbild für den direkten Objektzugriff bei Timly.

Timly kombiniert drei Dinge, die sonst getrennt laufen: den QR-Code als direkten Zugang zu jedem Objekt, eine App, die auch ohne Netz arbeitet, und ein Preismodell mit unbegrenzten Nutzern statt Abrechnung pro Kopf.

Der erste Unterschied ist der QR-Code als Schlüssel. Statt sich durch Menüs zu klicken, scannt jede berechtigte Person das Etikett am Gerät und landet sofort in dessen Akte: Standort, Zuständigkeit, Handbuch, Prüfprotokoll. Auch fachfremde Mitarbeitende finden so ohne Schulung, was zum Objekt gehört.

Der zweite Unterschied ist das Preismodell. Timly rechnet nicht pro Nutzer ab, sondern pro Betrieb, die Zahl der Mitarbeitenden im Konto ist unbegrenzt. Gerade wo viele Menschen nur gelegentlich ein Gerät ausleihen oder zurückgeben, entfällt damit die sonst übliche Lizenzbremse.

Der dritte Unterschied ist die gemeinsame Datenbasis. Weil Stammdaten, Standort, Wartung und Inventur an derselben Akte hängen, erzählt jedes Objekt eine durchgehende Geschichte, statt in vier getrennten Werkzeugen zu leben. Diese drei Punkte zusammen unterscheiden die Plattform von einer reinen Geräteliste.

Welche Funktionen bietet Timly?

Vierteiliges weißes Regal mit beschrifteten Fächern und symbolischen Objekten
Ein Setzkasten mit vier Fächern steht für die vier Funktionsbereiche von Timly.

Timly deckt vier Bereiche ab: Objekte erfassen und per QR-Code auffinden, sie zuweisen und orten, sie warten und die Belegschaft schulen sowie Bestände zählen, nachbestellen und auswerten. Jede Funktion arbeitet auf derselben Objektakte.

Statt einer langen Merkmalsliste hilft der Blick auf das Zusammenspiel: Jede Ansicht greift auf denselben Objektbestand zu, jede Kennzahl auf dieselben Stamm- und Bewegungsdaten. Wie tief die einzelnen Bausteine reichen, zeigt die Funktionsübersicht von Timly im Detail.

Schritt Was passiert
1. Objekt anlegen Gerät, Werkzeug oder IT einmal erfassen, mit Foto, Wert und Dokumenten
2. Etikett vergeben QR- oder Barcode-Etikett aufkleben, ein Scan öffnet die Objektakte
3. Zuweisen Objekt an Person, Standort oder Baustelle übergeben, mit digitaler Unterschrift
4. Warten und prüfen Wartungs- und Prüftermine planen, Störung als Ticket, Historie dokumentieren
5. Zählen und auswerten Inventur per Scan, Verbrauch nachbestellen, Auslastung auswerten
Der geführte Ablauf hält jede Stufe an derselben Objektakte, vom ersten Etikett bis zur Auswertung.

Erfassen und per QR-Code auffinden

Jedes Objekt beginnt mit einer Akte: Stammdaten, Foto, Anschaffungswert, Handbücher und Zubehör liegen an einem Ort. Über die Inventar App und die integrierte Scan-Funktion wird der Bestand mobil aufgenommen, ohne dass Sie am Schreibtisch sitzen müssen.

Der schnelle Zugang läuft über Direct-Access-Etiketten. Ein Handwerksbetrieb mit 45 Beschäftigten und mehreren hundert Maschinen klebt an jedes Gerät ein QR-Etikett; wer davorsteht, scannt es und sieht sofort, wem es zugewiesen ist und wann die nächste Prüfung ansteht. Die Suche im Ordner entfällt.

Zuweisen, orten und übergeben

Wo ein Objekt gerade steckt, zeigt Timly über Zuweisung an Personen und Standorte, ergänzt um Echtzeit-Tracking per GPS und Bluetooth sowie RFID für ganze Gebinde. So bleibt nachvollziehbar, ob der Bagger auf der Baustelle oder im Depot steht.

Bei der Übergabe hält eine digitale Unterschrift fest, wer ein Gerät angenommen hat. Zuweisung, Rückgabe und Transfer laufen als dokumentierte Vorgänge, und die Einsatzplanung ordnet knappe Ressourcen den kommenden Terminen zu, bevor zwei Teams dasselbe Messgerät buchen.

Timly im Überblick
Ein Objektbestand, viele Ansichten: vom QR-Etikett bis zur Auswertung
4,9 / 5
Bewertung aus über 400 Rezensionen
90 %
Zeitersparnis bei der Inventur, von Timly beziffert
ISO 27001
zertifizierte Rechenzentren in Deutschland
10 Tage
kostenlos testen, unbegrenzte Nutzerzahl

Vier Bereiche im Zusammenspiel

Erfassen und auffinden

Eine Objektakte je Gegenstand, QR- und Barcode-Etiketten, mobile App auch ohne Netz.

Zuweisen und orten

Zuweisung, Rückgabe und Transfer mit digitaler Unterschrift, dazu GPS- und Bluetooth-Tracking.

Warten und schulen

Wartungs- und Prüfintervalle, Ticketsystem und Schulungsverwaltung an einem Ort.

Zählen und bestellen

Digitale Inventur, internes Bestellsystem sowie REST-API und ERP-Anbindung.

Warten, prüfen und schulen

Für jedes Betriebsmittel lassen sich Wartungs- und Prüfintervalle hinterlegen, samt automatischer Erinnerung. Wiederkehrende Pflichten wie die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 verlieren so ihren Schrecken, weil kein Termin mehr in einer Nebentabelle untergeht.

Meldet ein Gerät einen Defekt, öffnet das Ticketsystem einen Vorgang mit Zuständigkeit und Status, je nach Tarif in mehreren Ausbaustufen. Die smarte Schulungsverwaltung hängt außerdem Sicherheitsunterweisungen an die passenden Objekte und Personen, sodass eine abgelaufene Einweisung genauso sichtbar wird wie eine fällige Wartung.

Zählen, nachbestellen und auswerten

Die digitale Inventur ersetzt die Zähl-Liste auf Papier: Objekte werden vor Ort gescannt, Abweichungen fallen sofort auf, und größere Bestände lassen sich als delegierte Inventur auf mehrere Personen verteilen. Verbrauchsmaterial führt Timly mit Beständen, sodass ein internes Bestellsystem rechtzeitig nachordert.

Für Auswertung und Anbindung sorgen REST-API, ERP-Integration und DATEV-Export. Leistungs- und Verbrauchsdaten zeigen, welche Geräte ausgelastet sind und welche stillstehen, und die hauseigene Timly-AI unterstützt bei Auswertung und Pflege des Bestands.

Wie sicher sind Ihre Daten bei Timly?

Grauer Safe mit ISO 27001-Logo, Zahlenschloss, Notiz und DE-Fahne vor weißem Hintergrund
Ein Tresor mit ISO-Aufkleber und DE-Fähnchen steht für die Datenhaltung von Timly in Deutschland.

Ihre Daten liegen bei Timly in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland und werden DSGVO-konform verarbeitet. Die Übertragung ist verschlüsselt, ergänzend gelten die Cloud-Sicherheitsnormen ISO 27017 und ISO 27018.

Für viele Betriebe ist der Serverstandort das entscheidende Argument. Obwohl die Timly Software AG in der Schweiz sitzt, liegen die Kundendaten in deutschen Rechenzentren auf europäischer Cloud-Infrastruktur. Damit bleibt die Verarbeitung im Geltungsbereich der EU-Datenschutz-Grundverordnung, ohne den Umweg über ein Drittland als Regelfall.

Die Rechenzentren sind nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, ergänzt um die cloudspezifischen Normen ISO 27017 und ISO 27018. Zusammen mit der verschlüsselten Datenübertragung ist das ein handfester Nachweis, kein bloßes Werbeversprechen.

Innerhalb des Systems steuern benutzerdefinierte Rollen, wer welche Objekte sieht und bearbeitet. Ein erweitertes Audit-Log protokolliert Änderungen, und für größere Organisationen bindet Single Sign-On die Anmeldung an das bestehende Firmenkonto an, statt eigene Passwörter zu verwalten.

Was kostet Timly?

Schlüsselbund mit blauem Preisschild und Hinweis: „Zweitschlüssel (nicht enthalten)“
Ein Preisschild an einem Ring voller Anhänger als Sinnbild für den Preis pro Betrieb bei unbegrenzten Nutzern.

Timly kostet als Essential+ 195 Euro im Monat und als Professional 495 Euro im Monat, jeweils mit unbegrenzter Nutzerzahl. Die Enterprise-Stufe gibt es auf Anfrage. Eine zehntägige Testphase und eine kostenlose Online-Vorstellung sind inklusive.

Der Preis richtet sich nach dem Funktionsumfang, nicht nach der Kopfzahl. Die Preisübersicht von Timly staffelt drei Stufen, die aufeinander aufbauen; Zusatzmodule wie physische GPS-Tracker kommen nur bei Bedarf hinzu.

Tarif Preis pro Monat Nutzer Kern-Umfang
Essential+ 195 € unbegrenzt Zuweisung, Inventur Standard, Essential-Ticketsystem, DATEV-Export
Professional 495 € unbegrenzt zusätzlich REST-API, digitale Unterschrift, GPS-Tracking, Inventur Pro
Enterprise auf Anfrage unbegrenzt zusätzlich Single Sign-On, eigene Rollen, Mehrmandantenfähigkeit, Einsatzplanung
Preise Stand September 2026. Abrechnung wahlweise in Euro, Franken, Pfund oder Dollar, Zusatzmodule optional.

Das Modell mit unbegrenzten Nutzern spielt seine Stärke dort aus, wo viele Beschäftigte nur gelegentlich scannen: Eine Lizenz je Kopf würde solche Gelegenheitsnutzer teuer machen. Für sehr kleine Betriebe mit nur einer Handvoll Objekten ist der Einstieg ab 195 Euro dagegen vergleichsweise hoch, hier zählt der Vergleich mit dem tatsächlichen Nutzen.

Der teuerste Gegenstand im Betrieb ist der, den niemand mehr findet. Wer Anschaffung, Standort und Prüfung an ein Etikett bindet, spart weniger beim Kaufpreis als bei den Stunden, die sonst in der Suche versickern. Der ehrliche Gradmesser ist nicht der Funktionskatalog, sondern wie schnell ein Neuling ein beliebiges Gerät wiederfindet.

— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web

Für wen eignet sich Timly?

Silberne Waage mit Stein links, bunten Objekten rechts und Schild
Eine Waage zwischen einem und vielen Objekten zeigt, für welche Betriebsgröße Timly passt.

Timly eignet sich für geräte- und werkzeugintensive Organisationen ab etwa hundert Objekten: Handwerk und Bau, IT-Abteilungen, öffentliche Hand, Schulen und Gesundheitswesen. Weniger passend ist die Plattform für sehr kleine Betriebe oder als Ersatz für eine vollständige Warenwirtschaft.

Am stärksten spielt die Plattform ihre Vorteile dort aus, wo viele Objekte an vielen Orten im Einsatz sind. Ein Bauunternehmen mit fünf Kolonnen verteilt Maschinen und Werkzeuge über wechselnde Baustellen; per Scan sieht die Bauleitung, welches Gerät auf welcher Baustelle ist und wann die nächste Prüfung ansteht, statt morgens durchzutelefonieren.

Ebenso profitieren öffentliche Einrichtungen und Schulen. Eine Berufsschule mit 600 Notebooks und Tablets weist jedes Gerät einer Klasse oder Lehrkraft zu und dokumentiert Rückgabe und Zustand per Unterschrift. Dass das auch im großen Maßstab trägt, zeigt der Reifendienst Euromaster, der rund 250 Servicestandorte über Timly digitalisiert hat.

Für wen passt Timly?
Drei Profile und eine ehrliche Grenze

Geräte- und werkzeugintensive Betriebe

Bau, Handwerk und Industrie mit vielen Maschinen und Werkzeugen an wechselnden Orten.

Öffentliche Hand, Schulen, Gesundheit

Ämter, Schulen und Kliniken mit großem IT- und Gerätebestand und regelmäßigen Prüfpflichten.

Weniger geeignet

Sehr kleine Betriebe mit wenigen Objekten und alle, die eine volle Warenwirtschaft mit Buchhaltung suchen.

Die Grenze zeigt sich an klaren Signalen. Timly ist ein Asset-Management-System, kein ERP: Buchhaltung, Auftragsabwicklung oder ein Warenlager mit Kommissionierung für den Onlinehandel bildet die Plattform nicht ab. Wer genau das sucht, ist mit einer Warenwirtschaft besser bedient.

Auch die Betriebsgröße gehört zum ehrlichen Blick. Für den Ein-Personen-Betrieb mit wenigen Geräten steht der Einstiegspreis in keinem guten Verhältnis zum Nutzen. Vor der Entscheidung lohnt darum der eigene Test: die zehntägige Testphase selbst starten und ein paar echte Geräte durchspielen, bevor der Bestand vollständig wandert.

Wie gut ist der Support bei Timly?

Rezeptionsklingel mit Gravur „drei Wege“, drei Symbolkärtchen und Mini-Schuhen vor Weiß
Eine Tischklingel mit drei Symbol-Kärtchen steht für die Support-Wege von Timly.

Timly bietet Support per E-Mail, Live-Chat und Telefon, dazu Einführung, Training und Webinare. Ein Helpcenter und Lernmaterialien decken die Selbsthilfe ab; der Umfang der Betreuung steigt mit dem Tarif.

Anders als reine Self-Service-Werkzeuge legt die Plattform Wert auf die begleitete Einführung. Implementierung und Training helfen beim ersten Aufbau des Bestands, Webinare und ein Helpcenter tragen den laufenden Betrieb, und schon der Einstiegstarif enthält Premium-Support.

Realistisch bleibt eine Einschränkung: Feste, öffentlich zugesicherte Reaktionszeiten weist Timly nicht flächendeckend aus, und die höchsten Ausbaustufen des Ticketsystems stecken erst in den oberen Tarifen. Wer im Tagesgeschäft auf garantierte Hilfe angewiesen ist, sollte diesen Punkt vor dem Abschluss klären.

Wo können Sie Timly selbst ausprobieren?

Kartenbox mit Aufschrift „10 Tage“ und QR-Code, daneben ein Schlüssel, auf weißem Grund
Ein Ticket mit „10 Tage“ in einem QR-Karteikasten als Sinnbild für die Testphase von Timly.

Timly testen Sie zehn Tage lang kostenlos auf timly.com, wahlweise mit einer kostenlosen Online-Vorstellung durch eine Fachperson. Der Einstieg beginnt bei 195 Euro im Monat mit unbegrenzter Nutzerzahl.

Der ehrlichste Test führt über den eigenen Bestand: ein paar reale Geräte anlegen, etikettieren und einmal den Weg von der Zuweisung bis zur Wartung durchspielen. Wer die vollständigen Tarife und den Funktionsumfang in Ruhe vergleichen möchte, findet beides gebündelt bei Timly.

Wie breit das Feld der Software-Auswahl ist, zeigt der Blick über das einzelne Werkzeug hinaus. Einen Überblick über weitere Kategorien gibt die Übersicht Beste Software finden von Dr. Web, und wer Inventar in größere Betriebsabläufe einbetten will, findet im Ratgeber dazu, wie ERP-Software die Lagerverwaltung im Maschinenbau digitalisiert, den passenden Rahmen.

Glossar: 12 Begriffe rund um Timly

Aufgeschlagenes Glossar mit Begriffserklärungen, Seitenreiter, Lupe und Textfeld
Ein Nachschlagewerk mit Lesezeichen und Suchsymbol begleitet das Glossar zu Timly.

Asset Management

Asset Management bezeichnet die systematische Verwaltung physischer Anlagegüter über den gesamten Lebenszyklus, von der Anschaffung über Nutzung und Wartung bis zur Aussonderung. Timly bildet diesen Kreislauf digital ab.

Inventar

Inventar ist die Gesamtheit der Gegenstände, die ein Betrieb besitzt und einsetzt, von IT über Werkzeuge bis zum Fuhrpark. In Timly trägt jedes Inventarobjekt eine eigene Akte.

Inventur

Inventur ist die stichtagsbezogene Erfassung und Zählung aller Bestände. Statt Papierlisten nutzt die digitale Inventur den Scan vor Ort, wodurch Abweichungen sofort auffallen.

QR-Code

QR-Code ist ein zweidimensionaler Strichcode, der per Smartphone-Kamera gelesen wird. In Timly öffnet der Scan eines Objekt-Etiketts direkt dessen digitale Akte.

RFID

RFID steht für Radio Frequency Identification, das kontaktlose Auslesen von Funkchips. Damit lassen sich ganze Gebinde erfassen, ohne jedes Etikett einzeln zu scannen.

Echtzeit-Tracking

Echtzeit-Tracking meint die laufende Standortbestimmung von Objekten, in Timly über GPS und Bluetooth. So ist nachvollziehbar, wo sich ein mobiles Gerät gerade befindet.

Betriebsmittelprüfung

Betriebsmittelprüfung ist die gesetzlich vorgeschriebene, wiederkehrende Prüfung von Arbeitsmitteln, etwa nach DGUV Vorschrift 3. Timly hinterlegt Fristen und erinnert an fällige Termine.

Ticketsystem

Ticketsystem erfasst Störungen und Aufgaben als nachverfolgbare Vorgänge mit Status und Zuständigkeit. In Timly hängt ein Ticket direkt am betroffenen Objekt.

Mehrmandantenfähigkeit

Mehrmandantenfähigkeit erlaubt es, mehrere getrennte Organisationseinheiten in einem System zu führen, ohne dass sich deren Daten vermischen. Timly bietet sie in der Enterprise-Stufe.

Single Sign-On

Single Sign-On ist die zentrale Anmeldung, mit der Nutzer über ihr bestehendes Firmenkonto Zugriff erhalten. Das spart eigene Passwörter und vereinfacht die Rechtevergabe.

REST-API

REST-API ist eine standardisierte Schnittstelle, über die andere Programme Daten mit Timly austauschen. So lässt sich der Objektbestand an ein ERP oder eigene Systeme anbinden.

ISO 27001

ISO 27001 ist die international führende Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme. Timly betreibt die Datenhaltung in nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentren.

Häufige Fragen zu Timly

Ein Stapel weißer FAQ-Karten liegt in einer grauen Ablage
Ein Kartenstapel mit „FAQ“-Aufkleber begleitet die häufigen Fragen zu Timly.

Was ist Timly?

Timly ist eine cloudbasierte Asset-Management-Plattform für die Verwaltung physischer Objekte wie Geräte, Werkzeuge, IT und Verbrauchsmaterial. Jedes Objekt trägt ein QR-Etikett, ein Scan öffnet die Akte mit Standort, Zuständigkeit, Dokumenten und Prüfterminen. Betrieben wird die Software von der Timly Software AG aus Zürich.

Was kostet Timly?

Essential+ kostet 195 Euro im Monat, Professional 495 Euro im Monat, jeweils mit unbegrenzter Nutzerzahl. Die Enterprise-Stufe gibt es auf Anfrage. Eine zehntägige Testphase und eine kostenlose Online-Vorstellung sind inklusive, abgerechnet wird wahlweise in Euro, Franken, Pfund oder Dollar.

Wie viele Nutzer sind bei Timly inklusive?

Alle Tarife enthalten eine unbegrenzte Nutzerzahl. Timly rechnet nach Funktionsumfang pro Betrieb ab, nicht pro Kopf. Das lohnt sich besonders, wenn viele Beschäftigte nur gelegentlich Objekte scannen, zuweisen oder zurückgeben.

Wo werden die Daten von Timly gespeichert?

Die Kundendaten liegen in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland auf europäischer Cloud-Infrastruktur, verarbeitet nach DSGVO. Ergänzend gelten die Cloud-Normen ISO 27017 und ISO 27018, die Übertragung ist verschlüsselt.

Braucht Timly eine Installation?

Nein. Timly ist reine Cloud-Software und läuft im Browser sowie in einer App für iOS und Android. Die App funktioniert auch offline, sodass sich Objekte ohne Netzverbindung scannen und erfassen lassen.

Was lässt sich mit Timly verwalten?

Timly verwaltet nahezu jedes physische Objekt: IT-Geräte, Werkzeuge, Maschinen, Fahrzeuge, Möbel und Verbrauchsmaterial. Neben den Stammdaten bildet die Plattform Standort, Zuweisung, Wartung, Prüffristen, Inventur und Auswertung ab.

Für wen eignet sich Timly?

Timly passt zu geräte- und werkzeugintensiven Organisationen ab etwa hundert Objekten: Bau und Handwerk, IT-Abteilungen, öffentliche Hand, Schulen und Gesundheitswesen. Weniger geeignet ist die Plattform für sehr kleine Betriebe oder als Ersatz für eine vollständige Warenwirtschaft mit Buchhaltung.

Kann Timly Prüf- und Wartungstermine überwachen?

Ja. Für jedes Betriebsmittel lassen sich Wartungs- und Prüfintervalle hinterlegen, etwa für die wiederkehrende Prüfung elektrischer Betriebsmittel. Timly erinnert automatisch an fällige Termine, und Störungen lassen sich als Ticket am Objekt dokumentieren.

Quellen

  • Timly | Startseite mit Produkt-, Funktions- und Kundenübersicht | https://timly.com/ | besucht am 02.09.2026
  • Timly | Preise, Tarife und Testbedingungen | https://timly.com/de/preise/ | besucht am 02.09.2026
  • Timly | Funktionsübersicht | https://timly.com/de/funktionen/ | besucht am 02.09.2026
  • Timly | Unternehmen, Gründung und Team | https://timly.com/de/unternehmen/ | besucht am 02.09.2026
  • Europäische Union | Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung 2016/679) | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2016/679/oj | besucht am 02.09.2026
  • ISO | ISO/IEC 27001 Informationssicherheit | https://www.iso.org/standard/27001 | besucht am 02.09.2026
  • DGUV | Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel (DGUV Vorschrift 3) | https://www.dguv.de/ | besucht am 02.09.2026
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