Die 13 besten HTML Editoren für Webentwickler (Update)

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Möchten Sie ihr Geld in der WordPress-Welt verdienen? Dann bietet sich anstatt eines HTML-Editors der Einsatz eines Page Builders wie Elementor an. Mit diesem Tool werden Sie das Ziel professionelle Websites zu erstellen wesentlich schneller erreichen.

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Wenn Sie Webentwickler sind oder es werden möchten, dann brauchen Sie einen leistungsfähigen HTML-Editor. Sicherlich könnten Sie auch mit Hilfe des Texteditors eine Webseite erstellen, doch schön und komfortabel geht indes anders. Besonders wichtig bei einem HTML-Editor sind z.B. eine gute Einfärbung der Syntax – das Syntax-Highlighting – und eine brauchbare Code-Vervollständigung. Wir stellen ihnen 13 HTML-Editoren vor.

CoffeeCup

CoffeeCup Html-Editor

CoffeeCup ist ein Produkt, das es in einer kostenlosen und in einer kostenpflichtigen Version gibt. CoffeeCup Free ist ein reiner Code-Editor für HTML, Markdown und CSS. Er bietet Syntaxhighlighting und Autovervollständigung, sowie den integrierten Datentransfer auf deine Website per FTP.

Codeschnipsel verwalten Sie in einer entsprechenden Bibliothek. Content, den Sie auf mehreren Seiten einer Website verwenden möchtem, speichern Sie in der Components Library. Von hier aus können Sie die Inhalte zentral aktualisieren. Zudem kennt CoffeeCup hunderte von Polyfills und JavaScripts, um die Kompatibilität zu älteren Browsern sicherzustellen.

Das Tool kennt auch in seiner kostenlosen Version bereits die Verwaltung von Webseiten als Projekt. Die entsprechenden Abhängigkeiten prüft es allerdings erst in der kostenpflichtigen Variante, die mit 29 US-Dollar nicht übermäßig hoch bepreist ist. Hier finden Sie dann weitere Annehmlichkeiten, wie etwa die Validierung oder Bereinigung von Code, sowie den unkomplizierten Einbau von Fonts oder Mediendateien.

Über den HTML-Editor hinaus bietet CoffeeCup ein ganzes Universum weiterer Produkte an. So gibt es auch einen WYSIWYG-Editor mit einer Vielzahl kostenpflichtiger Erweiterungen. Hier können Sie schnell ein paar Hundert US-Dollar ausgeben.

Die CoffeeCup-Produktpalette gibt es ausschließlich für die Windows-Plattform.

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Die Website auf verschiedenen Geräten testen — so geht’s

Hat man einmal die Basis für die Webseite erstellt, muss diese noch getestet werden. Denn was auf dem 27″ iMac toll aussieht, kann auf dem Laptop, dem iPad oder dem Handy total zerschossen aussehen.

LambdaTest LT Browser

LambdaTest LT Browser ist ein Entwickler-orientierter Browser, der Benutzern einen Entwicklungsarbeitsbereich bietet, in dem sie das Verhalten ihrer Website auf einer Vielzahl von Geräten und Ansichtsfenstern testen können.

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Der Browser emuliert mehr als 25 verschiedene Standard-Größen und – Geräte (plus benutzerdefinierte Ansichtsfenster), Debugging Seit-an-Seit, lokales Testing, Fehlerverfolgung und vieles mehr.

Mit LambdaTest LT Browser können Webentwickler auf schnellste Weise reaktionsschnelle und leistungsstarke Webanwendungen entwerfen und entwickeln.


Visual Studio Code

Visual Studio Code von Microsoft

Visual Studio Code ist ein kostenloser HTML-Editor aus dem Hause Microsoft. Mit Visual Studio Code haben die Redmonder ein ernstzunehmendes Produkt, das sich innerhalb kürzester Zeit eine Fangemeinde erarbeiten konnte, die den bisherigen Liebling Sublime Text fast schon vergessen lässt.

Visual Studio Code gibt es nicht nur für Windows, sondern auch für macOS und sogar für Linux. Damit können Sie plattformübergreifend mit dem gleichen Komfort und Funktionsumfang arbeiten.

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VS Code kann mit Extensions bequem funktional erweitert werden. Optische Veränderungen führen Sie über Themes herbei, von denen es ebenfalls eine breite Vielfalt gibt. VS Code arbeitet direkt mit Github zusammen und bietet nicht nur ein außerordentlich gutes Syntax-Highlighting für diverse Sprachen, sondern auch eine fortgeschrittene Variante der Code-Vervollständigung.

Bei Visual Studio Code muss man nur „HTML“ eingeben, und sofort wird das erforderliche Markup für eine Website (hier: index.html) vervollständigt.

VS Code unterliegt einem vierwöchigen Update-Turnus. Die Changelogs sind Monat für Monat umfangreich. Das Produkt wird massiv fortentwickelt, wobei Wünsche der Nutzergemeinde ernsthaft einbezogen werden. Neben den optischen und funktionellen Erweiterungsmöglichkeiten wird bei VS Code auch die Unterstützung der Anwender nicht vernachlässigt. So steht ihnen eine umfassende Dokumentation zur Verfügung und auch die beliebten Tutorial-Videos haben die Redmonder am Start.

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Atom

Ein Github-Octocon auf dunklem Hintergrund. Die Webseite des Atom HTML-Editors wird gezeigt.
Atom: Open Source für die drei bestimmenden Betriebssysteme.

Beim kostenlosen HTML-Editor Atom aus dem Hause Github (das mittlerweile auch zu Microsoft gehört) ist der Name Programm. Denn Atom ist vollständig modular aufgebaut. Um einen minimal großen Programmkern gruppieren sich Open-Source-Kontributionen in rauen Mengen. Sogenannte Packages sind das, die den Funktionsumfang des Tools aus dem Hause Github fast beliebig erweitern können.

Atom arbeitet direkt mit Github zusammen, so dass die Arbeit mit Versionskontrolle nahtlos möglich ist. Weitere Features rüsten Sie über die bereits erwähnten Packages nach, die Sie im Übrigen auch selbst erstellen und der Communitly zur Verfügung stellen können.

Des weiteren stehen für Atom zwei bahnbrechende Packages bereit, die besonders für Entwickler sehr interessant sind. Atom kann nämlich neuerdings fast zu einer echten IDE ausgebaut werden. Damit sind Sie dann in der Lage, komplette Projekte zu verwalten, um etwa festzustellen, welche Variable wo im Projekt noch vorhanden ist etc. Zusätzlich lässt sich die IDE mit Sprach-Packages zu jeder beliebigen Programmiersprache befähigen.

Atom steht für Windows, macOS und Linux zur Verfügung und erfreut sich ebenfalls einer sehr regen Fortentwicklung.

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Sublime Text 3 — Das Schweizer Taschenmesser

Sublime Text 3 HTML-Editor für Windows

Kein anderer HTML-Editor hat jemals einen solchen Siegeszug erlebt wie Sublime Text. Innerhalb kürzester Zeit nach Release eroberte er die Sympathien der professionellen Webentwickler. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass er für Windows, macOS und Linux gleichermaßen verfügbar ist.

Sublime eignet sich ganz hervorragend zum Editieren von Text, HTML, CSS und mehr. Insbesondere Funktionen wie Multiple Cursors, Multiple Select und Copy/Paste ist enorm hilfreich bei der Bearbeitung im HTML-Editor.

Seine Stärke ist die Anpassbarkeit durch Erweiterungen und per JSON-Datei vorzunehmende Benutzereinstellungen. Grundsätzlich gibt es kaum eine denkbare Anforderung, die man nicht durch Einstellen oder Erweitern hinzufügen könnte.

Mit Hilfe des Packet Managers – der installiert werden muss – können im Anschluss sehr komfortabel Erweiterungen heruntergeladen und installiert werden.

Bedingt durch die hohe Verbreitung des Editors gibt es mittlerweile eine umfassende Plugin-Bibliothek; dazu etliche Plugins, die auf den Websites der Entwickler angeboten werden.

Übrigens hat kaum ein anderer HTML-Editor eine so gute und umfassende (inoffizielle) Dokumentation. Auch Tutorials für Sublime Text 3 werden im Internet zuhauf angeboten, was die erforderliche Einarbeitungszeit deutlich verkürzt.

Sublime Text 3 ist nicht kostenfrei, kann allerdings unbegrenzt evaluiert (getestet) werden. Bei Gefallen sollten Sie der Fairness halber eine Lizenz für 80.- USD erwerben.

Seit Ende September 2017 ist Sublime Text offiziell in der finalen Version 3 erhältlich. Aufgrund der jahrelang verschleppten Entwicklung und der mangelnden Kompatibilität zu Version 2 hat Sublime Text indes stark an Zustimmung und somit auch an Bedeutung verloren.

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Android Studio

3D Modellierung - Produktdesign

Besonders für die Entwicklung mobiler Apps ist Android Studio eine interessante, kostenlose Alternative, bereitgestellt und stetig weiterentwickelt von Google.

Die Entwicklung der App kann man direkt in verschiedenen Android- und iOS-Geräten emulieren lassen, sodass man jede Änderung in der Webseite oder App sofort testen kann.

Frameworks wie z.B. Flutter lassen sich nahtlos per Plugin in die Entwicklungsumgebung integrieren. So macht Entwicklung Spaß!

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Brackets

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Brackets ist ein moderner, quelloffener HTML-Editor mit einigen interessanten Funktionen. Zum Beispiel kann er in Zusammenarbeit mit der Adobe Creative Cloud Extract (= Vorschau) Designdaten wie Farbe, Schriftarten und Verläufe direkt aus einer PSD-Datei lesen und in korrekten CSS-Code umsetzen. Ebenso lassen sich Ebenen als Bild extrahieren, Informationen aus der PSD als Variable in einem Präprozessor nutzen und bequem Abstände und Proportionen von Elementen ermitteln. Das alles ist möglich, ohne den Editor verlassen zu müssen.

Bitte beachten: Die Nutzung der Adobe Creative Cloud ist kostenpflichtig. Die Extract-Version kann direkt gemeinsam mit Brackets installiert werden. Da Brackets Teil der Creative Cloud ist, steht er für Windows und macOS gleichermaßen zur Verfügung.

Ein weiterer großer Pluspunkt an Brackets sind die Erweiterungen, mit denen der HTML-Editor auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Alle drei bis vier Wochen sollen neue Erweiterungen dazukommen. Erwähnt werden will auch die vollständige Unterstützung von Präprozessoren.

In Brackets können Sie „Schnelles Bearbeiten“ sowie „Live-Vorschau“ sogar zusammen mit LESS- und SCSS-Dateien verwenden, was das Arbeiten damit wesentlich vereinfacht. Zusammen mit den richtigen Erweiterungen und der Adobe Creative Cloud Extract kann dieser Editor damit die Bedürfnisse von Profis abdecken.

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CotEditor

Der CotEditor ist eine ressourcenschonende Open-Source Coding-Alternative für den Mac. Er eignet sich für Menschen, die ihren Editor nicht täglich benötigen und einfach nur einen guten Editor mit Syntax-Highlighting brauchen. Der CotEditor darf praktisch als Notepad++ für OS X verstanden werden.

Er bietet neben einer brauchbaren Code-Vervollständigung auch eine wirklich gute „Suchen-und-Ersetzen“-Funktionalität an, Splitview zum Unterteilen des Editorfensters in mehrere Bereiche, gutes Syntax-Highlighting für 40 Programmiersprachen und kommt mit 8 Themes daher. Für einen einfachen Editor kann sehr viel angepasst werden, der Editor ist auf jeden Fall einen näheren Blick wert.

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Google Web Designer

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Ja, Google macht auch Tools für Webdesigner. Der Google Web Designer geht dabei eher in Richtung Adobe Dreamweaver. Er ist kein reiner HTML-Editor, sondern ein kombinierter WYSIWYG- (What you see is what you get) und Text-Editor.

Arbeiten sind unter beiden Oberflächen möglich, einmal in der grafischen Oberfläche und dann auch in der Code-Ansicht. Der Google Web Designer soll aus der grafischen Oberfläche heraus gültigen HTML5- und CSS3-Code generieren und steht für macOS, Windows und Linux kostenfrei zur Verfügung.

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Bluefish

Bluefish: Programmfenster

Der Editor Bluefish ist ein Open-Source-Projekt unter der GNU/GPL-Lizenz und damit wirklich komplett frei und ohne Kosten zu jedem Zweck verwendbar. Bluefish wird maßgeblich entwickelt und koordiniert vom Niederländer Olivier Sessink, der sich mit etlichen Publikationen einen Namen als Experte für die Programmierung sicherer Computeranwendungen gemacht hat.

Bluefish ist nicht nur ein reiner Texteditor mit Unterstützung für Dutzende von Sprachen, darunter selbstverständlich HTML nebst Syntaxhervorhebung, sondern bietet weit mehr. Das Tool kann Projekte verwalten und typische Projektaufgaben, wie übergreifendes Suchen und Ersetzen, ausführen. Der Editor ist in der Lage, Seiten auch entfernt zu bearbeiten und unterstützt zu diesem Zweck eine ganze Reihe gängiger Protokolle, darunter (S)FTP und WebDAV.

Neben der Autovervollständigung für die meisten unterstützten Sprachen schließt Bluefish offene Tags automatisch und sorgt auf diese Weise für weniger Kopfschmerzen durch intensives Suchen. Das Bluefish-Interface kann in 17 Sprachen bedient und auf den Plattformen Windows, macOS, LInux, FreeBSD, OpenBSD und Solaris gleichermaßen installiert werden.

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Notepad++

Notepad++ HTML-Editor für Windows

Notepad++ ist so etwas wie der Klassiker in unserer Übersicht. Entstanden ist er aus der Situation, dass der bei Windows mitgelieferte Editor bereits extrem in die Jahre gekommen war und wichtige Funktionen nicht verfügbar waren.

Notepad++ vermag mehrere Dateien in Tabs zu öffnen, bietet Code-Vervollständigung und gutes Syntax-Highlighting. Ein Makro-Rekorder, mit dem sich häufig wiederkehrende Befehle automatisieren lassen, ist ebenfalls an Bord. Die Oberfläche ist an persönliche Bedürfnisse anpassbar und es stehen eine Menge Plugins zur Erweiterung des Featuresets zur Verfügung.

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NoteTab

NoteTab: Hauptfenster

NoteTab entstammt der Softwareschmiede Fookes Ltd. aus der Schweiz und gehört ebenfalls zu den Urgesteinen in der Branche der HTML-Editoren. Schon seit den Neunzigern nutzen überzeugte Kunden, darunter die Harvard-Universität und das MIT diesen HTML-Editor aus den Schweizer Bergen.

NoteTab ist ein reiner Editor, gemacht für die Bearbeitung von HTML, XML und CSS. Er versteht sich als Fortentwicklung des bekannten NotePad und steht auch ausschließlich für Windows zur Verfügung. Natürlich können Sie auch JavaScript oder PHP mit NoteTab schreiben, als reiner Text-Editor legt ihnen die Software da keine Steine in den Weg. Der Editor unterstützt Sie allerdings auch nicht weiter dabei, etwa mit Syntax-Highlighting oder Code-Bibliotheken.

NoteTab ist in seiner Light-Version kostenlos, bietet aber in der Bezahlvariante für 39,95 Euro deutlich mehr Funktionen. Dabei fehlt in der Light-Version eigentlich nur eine Funktion relativ schmerzlich, nämlich die Syntax-Hervorhebung für HTML und CSS.

Ansonsten bietet NoteTab Light sogar die Einbindung von Twitters Bootstrap, Autocomplete, Code-Bibliotheken oder Projekt-Templates ohne Griff ins Portemonnaie des Users. Das Anlegen und Verwalten ihrer eigenen Codeschnipsel-Sammlung kostet ebenfalls kein Geld.

Die Entwickler von NoteTab legen großen Wert auf maximale Kompatibilität, so dass die Software selbst in der aktuellen Version immer noch auf Windows XP lauffähig ist. Daraus resultiert, dass Sie auf den optischen Genuss moderner Interface-Komponenten leider verzichten müssen.

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PSPad

PSPad: Hauptfenster

Der Entwickler Jan Fiala aus der tschechischen Republik pflegt sein kostenloses Tool PSPad mittlerweile seit 2001. Im Dezember 2019 gab es das bis dato letzte Update auf die Version 5.0.2. Nicht ohne Selbstbewusstsein bezeichnet er PSPad als den ultimativen Editor für Softwareentwickler und sicherlich braucht sich der Leistungsumfang des schlanken Helfers nicht vor kostenpflichtigen Alternativen zu verstecken.

PSPad unterstützt sehr viele Programmiersprachen, ebenso wie die Auszeichnungssprachen HTML und CSS. Das Syntax-Highlighting wird durchgängig geleistet und kann zudem nach eigenem Belieben angepasst oder erweitert werden. Mit einem einfachen Tastendruck können Sie sich eine HTML-Vorschau anzeigen lassen. Das ist natürlich komfortabel. Dabei sind die Fähigkeiten des Programms nicht auf einzelne Dateien begrenzt.

Vielmehr versteht sich PSPad als Projekt-Entwicklungsumgebung und beherrscht als solche auch das Suchen und Ersetzen von Code-Stellen über mehrere Dateien hinweg, sowie das Vergleichen verschiedener Dateiversionen mit farblicher Kennzeichnung der Unterschiede.

Eine Plugin-Schnittstelle erlaubt es externen Entwicklern, die Leistungsfähigkeit des PSPad zu erweitern. An dieser Stelle finden Sie eine ganze Reihe entsprechender Extensions. Wenn Sie das Tool zum Verfassen von Webseiten-Inhalten nutzen, werden Sie sich freuen, dass es eine deutschsprachige Rechtschreibprüfung gibt. Ein FTP-Client gehört ebenfalls zum Lieferumfang.

PSPad gibt es exklusiv für das Windows-Betriebssystem. Das Programm ist kostenfrei. Es existiert auch keine leistungsstärkere, dann kostenpflichtige Version.

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Komodo Edit

Komodo Edit im kleinen Schwarzen.

Aus dem Hause ActiveState stammt der freie Quelltext-Editor Komodo Edit, eine abgespeckte Variante der kostenpflichtigen Entwicklungsumgebung Komodo IDE. Komodo IDE ist eine der leistungsfähigeren Entwicklungsumgebungen für Programmierer. Die hat ihre Stärken besonders im Bereich der Entwicklung nativer Apps durch die Integration mit Cordova und PhoneGap, aber auch Webentwickler werden durch die Integration mit Gulp, Grunt, Yarn oder npm optimal unterstützt.

All das bietet Komodo Edit nicht. Das Tool ist tatsächlich ein reiner HTML-Editor, der sich in verschiedenen Sprachen bedienen lässt und nur die wichtigsten Features, etwa Syntaxhighlighting und Autovervollständigung an Bord hat. Auch in der freien Version bietet Komodo bereits die Projektverwaltung, so dass die Arbeit an ihrer Website nicht allzu mühselig wird.

Komodo Edit liegt aktuell in der Version 12.0 vor und steht für Windows, macOS und LInux gleichermaßen zum kostenlosen Download bereit.

Link zur Website mit Download (Windows, Mac OSX, Linux)


Du willst auf keinen Fall coden? Dann schau dir Mobirise an.

Der Begriff HTML-Editor wird auch von jenen verwendet, die ihnen damit das Editieren von HTML gar nicht erlauben, sondern ihnen stattdessen eine visuelle Umgebung für das Webdesign bieten. Sollten Sie entsprechend auf diesem Beitrag gelandet sein, weil Sie genau einen solchen suchen, werden Sie inzwischen gemerkt haben, dass Sie am falschen Ort sind. Damit Sie uns nicht komplett frustriert wieder verlassen, will ich Sie mit einem Werkzeug bekannt machen, das genau die Fähigkeiten hat, die Sie suchen.

Mobirise ist ebenfalls ein Editor, den Sie auf ihrer Festplatte installieren müssen, er lässt dich aber Seiten nur visuell gestalten. An den Code kommen Sie gar nicht ran. Dabei ist Mobirise extrem performant und einfach zu bedienen. Wenn Sie eine responsive Website schnell benötigen, solltest Sie sich den kostenlosen Editor Mobirise auf jeden Fall näher ansehen. Er steht für Windows und macOS zur Verfügung.


Historische HTML-Editoren, die das Zeitliche gesegnet haben

Aptana Studio 3

Aptana Studio 3 HTML-Editor für Windows

Das Aptana Studio gehörte einstmals zu einer der bekanntesten und umfassendsten Entwicklungsumgebungen für Windows, Mac und Linux.

Die größten Stärken des Editors waren seine gute Anpassbarkeit und vor allem die Git-Integration sowie das eingebaute Terminal. Andererseits war eine der größten Schwachstellen des Aptana Studios die zum Teil extrem unbefriedigende Performance. Aptana Studio 3 unterstützte die neuesten Webstandards wie HTML5 und CSS3. Für Ruby und JavaScript bot Aptana einen integrierten Debugger an.

Arachnophilia

Arachnophilia ist eine Java-Anwendung.

Arachnophilia, aus der Feder des Washingtoners Paul Lutus, ist insofern interessant gewesen, als es neben den funktionalen auch moralische Aspekte zur Schau trägt. Die letzte Version von wurde am 9. April 2018 veröffentlicht.

Lutus erstellte aus dem einstigen Windows-Programm Arachnophilia in den letzten Jahren eine rein auf Java basierende Version, die universell auf allen Betriebssystemen mit Java- Runtime funktioniert, weil er Microsoft nicht mehr unterstützen wollte.

Der HTML-Editor ist nicht einfach Open Source, sondern nach Lutus Definition Careware. Voraussetzung für die Nutzung ist es, dass Sie aufhören zu „heulen“ und sich bewusst werden, wie schön das Leben eigentlich ist. Doch, das meint Lutus ernst.

Funktional bietet Arachnophilia Hausmannskost. Das unverzichtbare Autocomplete ist allerdings ebenso an Bord wie eine ansehnliche Syntax-Hervorhebung. Das Tool ist in erster Linie für die Webentwicklung konzipiert, unterstützte jedoch auch gängige Programmiersprachen anderer Couleur.

Für Windows existierte ein Installationsprogramm, alle anderen Nutzer mussten das JAR-Archiv verwenden. Wer Java-Anwendungen kennt, weiß, dass die Performance nicht zum Rasantesten gehört, was in der freien Wildbahn anzutreffen ist. Wer aber dem moralischen Ansatz des Lutus folgen wollte, kam kaum an Arachnophilia vorbei.

SynWrite

MCarets

SynWrite war eine der ersten Editoren mit einer großen Funktionsvielfalt. Die Idee hinter SynWrite war die Vereinigung der guten Ansätze aller auf dem Markt erhältlichen Editoren in einem Einzigen – und so liest sich auch die Feature-Liste. Dabei ließ sich der Editor jederzeit mit eigenen Plugins – in Phyton geschrieben – erweitern. Neben den üblichen Funktionen wie Code-Folding und Auto-Vervollständigung beherrschte SynWrite zum Beispiel auch Multiple-Carrets (siehe Animation oben).

Diese Funktion konnte sich als sehr zeitsparend erweisen. Zudem beherrschte SynWrite das wichtige Emmet (ehemals Zen Coding).

Die letzte Version 6.40.2770 wurde am 29. August 2017 veröffentlicht.

jEdit

jEdit - HTML-Editor für Windows

jEdit konnte so ziemlich jede erdenkliche Datei öffnen, bearbeiten und die Syntax entsprechend einfärben. Das Öffnen mehrerer Dateien als Tabs war ebenfalls möglich und erleichterte die Arbeit an einem Projekt ungemein. Nicht vorhandene Optionen konnten mittels Plugins ergänzt werden.

jEdit beherrschte aber schon im Auslieferungszustand etliche wichtige Funktionen, darunter Code-Folding, das Markieren zusammenhängender Elemente und Tags, einen Dateimanager und eine gute „Suchen und Ersetzen“-Funktion. Hinzu kam die Möglichkeit, den Editor anzupassen und zu erweitern, so dass sich jEdit durchaus nicht hinter dem Wettbewerb zu verstecken braucht.

PlainEdit.NET

PlainEdit.Net

PlainEdit konnte mehrere Dateien in Tabs öffnen, war ebenfalls über Plugins erweiterbar und bot eine Menge Funktionen, darunter Dokument- und Textvorlagen. Über eine Seitenleiste konnten Snippets (Vorlagen, Codeteile oder sonstige Texte) schnell und einfach eingefügt werden. Zudem verfügte PlainEdit über eine gute „Suchen und Ersetzen“-Funktion von Texten mit regulären Ausdrücken – auch in nicht geöffneten Dateien. Als Besonderheit sollte erwähnt werden, dass der Editor sogar von einem USB-Stick betrieben werden konnte. PlainEdit war in einer deutschen Übersetzung vorhanden.

Phase 5

Phase5 HTML-Editor für Windows

Phase5 wurde von 1998 bis 2018 veröffentlicht und weiterentwickelt und war einer der bekanntesten kostenfreien Editoren für Windows.

Einige Features von Phase5 waren: Projektverwaltung, Tag-Vervollständigung für HTML-Befehle, ein integrierter Bildbetrachter, ein Syntax-Debugger, Umlaut-Konvertierung, ein Einrückassistent, projektweites Ersetzen von Text und benutzerdefinierte Menüs und Vorlagen.

Der HTML-Editor unterstützt gängige Formate wie PHP, Javascript, HTML, VBScript, JAVA und Pearl. Er besaß einen Dateimanager zum schnellen Wechsel zwischen den Dokumenten. Sie konnten mehrere Dokumente gleichzeitig editieren und so weiter…

Phase 5 lief unter Windows 7 und 8, Vista, XP, 2000, 98 – 32/64 Bit und auch Server-Versionen.

Programmer’s Notepad

programmers-notepad

Das Programmer’s Notepad ist ein Editor für Windows und wurde zuletzt am 4. Januar 2017 aktualisiert. Neben Syntax Highlighting beherrschte der Editor den Umgang mit Code Snippets, bietet Code Folding (ein Ein- und Ausfalten von Code zur besseren Übersicht) und war über PyPN-Scripting und die Nutzung von Add-Ons vollständig auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar.


Fazit

Es gibt und gab eine Menge HTML-Editoren für Windows, Mac OSX und Linus, doch die guten sind rarer gesät. Für den nicht-täglichen Gebrauch bietet sich Notepad++ an, für den täglichen Gebrauch eines professionellen Webentwicklers wird dieser nicht reichen. Da gibt es professionellere Lösungen, wie zum Beispiel Visual Studio Code und Sublime Text 3, welche beide umfassend an persönliche Bedürfnisse angepasst werden können.

12 Antworten

  1. Die Angaben für CoffeeCup sind nicht aktuell. Es gibt einen HTML-Editor in einer kostenfreien und einer 29-Dollar-Version (m.W. beide nur WIN) und weitere Apps. Davon hier relevant ist der Sitedesigner (WIN und macOS), der Code-Edition genauso erlaubt wie WYSIWYG-Gestaltung. Für beide Vorgehensweisen sind Frameworks (Foundation, Bootstrap) und als Code-Grundlagen Flexbox, CSS-Grid implementierbar.
    Wenn man allerdings nach aktuellen Tests des Sitedesigners sucht, stößt man häufig auf Verrisse (steile Lernkurve, Abstürze etc.). Das schreckt bei einem Preis von 100 Dollar ab. Hat jemand positive Erfahrungen damit?

  2. Für mich gehört auch noch Pinegrow dazu:
    https://pinegrow.com/
    ===========
    Pinegrow is a Mac, Windows and Linux web editor that lets you build responsive websites faster with live multi-page editing, CSS & SASS styling.
    ===============

  3. Ich würde bei Android Studio ggf. noch erwähnen, dass dies auf IntelliJ & Co von JetBrains basiert. Da gibt es dann auch als tatsächliche HTML-Editoren (wüsste nicht, dass es das bei Android gibt…) u.a. PhpStorm, WebStorm, RubyMine etc.

  4. Hi,
    ich bin kein Developer und suche daher nach einem Ersatz für „Taco HTML Edit“, der leide rnicht mehr aktuaalisiert wird.

    Die integrierte Vorschau der Website fand ich extrem komfortabel, bei „Brackets“ bekomme ich die aber nicht zum laufen.

    Gibt’s da was nettes für „Gelegenheits-Website-Aktualisierer“ wie mich?

    Besten Dank für alle Tipps von den Profis hier.
    Stephan

    1. Eigentlich hätte ich auch gerne einen Editor mir geteilter Ansicht, Code und WYSIWYG, der aber auch mit dem PHP-Code klar kommt. Bluegriphon (Linux) zerschießt den PHP-Code, also unbrauchbar, und unter Windows gab es mal einen Editor der geteilte Ansicht hatte und auch mit dem PHP-Code klar kam und zuletzt kostenlos wurde, aber die Entwicklung hatte Microsoft auch in die Tonne geworfen.

      Frage:
      Gäbe es einen Editor für Linux (Ubuntu) der geteilte Ansicht hat (Code + Ansicht), mit dem PHP-Code klar kommt oder auch gleich den Code im Editor interpretieren kann und ggf. live Bearbeitung hätte?

  5. Im Prinzip gibt es nur drei nennenswerte Editoren für moderne Webentwicklung und das sind VS Code, Sublime Text und Atom.
    Ich nutze VS Code, die Unterstützung von allen erdenklichen Sprachen, Framework, Terminals und Features wie Emmet, Code completion, Format on save und LiveServer ist er konkurrenzlos, zumindest aus meiner Sicht.

  6. Vielen Dank für diesen Artikel! Von den genannten Editoren habe ich die meisten schon eingesetzt bzw. getestet, aber bin immer bei PSPad geblieben. Auch wenn sein UI etwas altbacken ausschaut und die Plugins recht alt sind, überzeugt mich die Installations-Freiheit, die hoch-konfigurierbaren Einstellungen, der sehr breite Einsatzbereich, der direkte Kontakt zum Entwickler und die verzögerungsfreie Ausführung.
    Sonnige Grüße!

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