Hosttech hostet Webseiten seit 2004 auf eigener Infrastruktur, verteilt über fünf Rechenzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Anbieter betreut heute über 60.000 Kunden und verwaltet mehr als 250.000 Domains, bleibt mit 48 Beschäftigten aber ein spezialisierter Mittelständler neben den großen Massenhostern. Was ein solcher Hoster anders macht als die Discount-Riesen, entscheidet für viele Website-Betreiber am Ende mehr als der beworbene Einstiegspreis.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenEine Website steht und fällt mit ihrem Hoster: Er verwahrt die Daten, hält die Seite erreichbar und trägt bei kleinen Firmen oft das halbe Geschäft mit. Genau an dieser Stelle setzt der Anbieter aus Berlin an und wirbt mit eigenen Rechenzentren, NVMe-Technik und einem Einstieg ab 2,99 Euro im Monat. Wo dieser Preis später endet und was in den Tarifen wirklich steckt, sehen Sie in der Tarifübersicht von Hosttech.
Das Wichtigste in Kürze
- Die hosttech GmbH sitzt in Berlin, ist seit 2004 aktiv und betreibt eigene Rechenzentren an fünf Standorten im DACH-Raum.
- Der Anbieter verwaltet über 250.000 Domains und rund 5.000 Serversysteme für mehr als 60.000 Kunden, bleibt mit 48 Beschäftigten aber ein überschaubarer Spezialist.
- Webhosting startet zum Einstiegspreis von 2,99 Euro im Monat im ersten Jahr; alle Tarife laufen auf NVMe-Speicher, mit kostenlosem SSL, Plesk und kostenloser Migration bei Hosttech.
- Die Rechenzentren sind nach ISO 27001 aufgestellt und laufen zu 100 Prozent mit zertifiziertem Naturstrom.
- Die Grenze: Der Telefon-Support ist auf feste Bürozeiten begrenzt; der 2,99-Euro-Einstieg ist zudem ein Erstjahrespreis mit höherer Verlängerung.
Welches Problem löst Hosttech?

Hosttech löst die Vertrauensfrage beim Webhosting: Die Website läuft auf eigenen Servern im DACH-Raum, unter europäischem Datenschutz und mit deutschsprachigem Support, statt auf anonymer Infrastruktur irgendwo auf der Welt.
Viele Selbstständige und kleine Firmen buchen Hosting allein nach dem Monatspreis und merken erst spät, wo ihre Website eigentlich liegt und wer im Ernstfall ans Telefon geht. Kippt der Server an einem Verkaufstag weg oder verschwindet eine Domain in einer anonymen Warteschleife, kostet der vermeintlich günstige Einstiegstarif mehr, als er je gespart hat.
Der Anbieter aus Berlin gibt darauf eine klare Antwort: eigene Rechenzentren statt weitervermieteter Fremdtechnik, ein fester Ansprechpartner in der Landessprache und eine Preisliste, die den Einstieg niedrig hält. Für Sie als Betreiber verschiebt sich damit die Rechnung weg vom reinen Monatspreis hin zu der Frage, wie belastbar die Infrastruktur im Hintergrund wirklich ist.
Dass diese Frage kein Nischenthema ist, zeigt der Markt: Nach den Erhebungen von W3Techs läuft rund die Hälfte aller Websites mit bekanntem System auf WordPress, und jede dieser Seiten braucht einen Ort, an dem sie zuverlässig liegt. Genau diesen Ort verkauft der Hosting-Anbieter, und zwar mit einem sehr konkreten geografischen Versprechen.
Was ist Hosttech?

Hosttech ist ein 2004 gegründeter Webhoster mit Sitz in Berlin, der Webhosting, WordPress-Hosting, Domains, E-Mail und Server für den deutschsprachigen Raum anbietet und dafür eigene Rechenzentren betreibt.
Angefangen hat das Unternehmen am Zürichsee, heute führt die hosttech GmbH ihren deutschen Firmensitz in der Brunnenstraße in Berlin. Aus dem kleinen Schweizer Anbieter ist über zwei Jahrzehnte ein DACH-weiter Spezialist geworden, der heute 60.442 Kunden betreut.
Die Größenordnung bleibt trotzdem überschaubar: 48 Beschäftigte, rund 5.000 vermietete Serversysteme und über 250.000 verwaltete Domains. Das ist weit entfernt von den Millionen-Kundenzahlen der großen Massenhoster und genau das ist der Punkt, mit dem sich der Anbieter positioniert.
Statt eines einzigen Riesen-Rechenzentrums verteilt Hosttech seine Technik auf fünf Standorte in drei Ländern. Wer bei dem Anbieter bucht, landet also nicht auf irgendeinem angemieteten Blech, sondern auf Servern, die das Unternehmen selbst betreibt und deren Standort Sie im Bestellprozess kennen.
Was macht Hosttech anders?

Hosttech setzt auf drei Unterscheidungsmerkmale: eigene Rechenzentren im DACH-Raum statt Fremdtechnik, durchgehend NVMe- und LiteSpeed-Technik und einen konsequenten Fokus auf Green IT mit zertifiziertem Naturstrom.
Der erste Unterschied ist der Serverstandort. Während viele Billighoster ihre Kapazität bei anonymen Großanbietern zukaufen, betreibt Hosttech seine Rechenzentren selbst, darunter ein über 1.800 Quadratmeter großes Datacenter in Berlin am Glasfaserring. Für Kunden mit europäischem Datenschutzbedarf ist das ein handfestes Argument, wie auch eine Auswertung zur Datenhoheit europäischer Firmenwebsites zeigt.
Der zweite Unterschied liegt in der Technik. Alle Webhosting-Pakete laufen auf NVMe-Speicher, das WordPress-Hosting zusätzlich auf LiteSpeed-Servern mit eigenem Caching und CloudLinux zur Ressourcentrennung. Das ist keine Selbstverständlichkeit im Discount-Segment, in dem oft noch klassische SSD- oder gar HDD-Technik den Preis drückt.
Der dritte Unterschied ist die Nachhaltigkeit. Der Anbieter betreibt seine Rechenzentren zu 100 Prozent mit zertifiziertem Naturstrom und wirbt mit dem Label „100% Green IT“. Ein DACH-weites Netz eigener Rechenzentren ist ohnehin ein Muster, das über die reine Website hinausreicht, wie der Blick darauf zeigt, wie europäische Anbieter den US-Cloud-Konzernen mit eigener Technik Paroli bieten.
Welche Funktionen bietet Hosttech?

Hosttech bündelt vier Funktionsbereiche: schnelle NVMe- und LiteSpeed-Performance, mehrschichtige Sicherheit mit Imunify360 und täglichen Backups, komfortable Verwaltung über Plesk samt SSH und Git sowie ein vollständiges WordPress- und E-Mail-Angebot.
Performance und Speicher
Die Rechenleistung staffelt Hosttech über die Tarife hinweg von 100 Prozent im Einstiegspaket bis 300 Prozent im größten, gemessen an einem Basiswert, und legt den Speicher entsprechend drauf: 100 GB im kleinsten Webhosting-Paket, 750 GB im größten. Der Arbeitsspeicher wächst parallel von 512 MB auf 3 GB, was datenbanklastigen Anwendungen wie einem Shop oder einem Forum zugutekommt. Der gesamte Speicher läuft dabei auf NVMe-Technik, die deutlich schneller liest und schreibt als klassische SSDs und die Datenbank bei jedem Seitenaufruf entlastet.
Im WordPress-Hosting kommt LiteSpeed mit dem hauseigenen Caching-Plugin dazu, das Seiten schon vor dem Aufruf zwischenspeichert. Ein Onlineshop mit 3.000 Artikeln und mehreren hundert Besuchern zur Mittagszeit profitiert davon spürbar, weil die Seite aus dem Cache ausgeliefert wird und die Datenbank nur bei echten Bestellungen anspringt. Die Ressourcentrennung über CloudLinux sorgt zusätzlich dafür, dass eine Lastspitze beim Nachbarn auf demselben Server die eigene Seite nicht ausbremst. Fällt die Antwortzeit unter eine Sekunde, bemerken Besucher den Unterschied nicht bewusst, springen aber messbar seltener ab, was gerade im Verkauf über Umsatz und Absprungrate entscheidet.
Sicherheit und Backups
Für die Absicherung sorgt bei Hosttech ein mehrschichtiges Konzept: die Malware-Erkennung Imunify360, eine Web Application Firewall sowie Schutz gegen Brute-Force-Angriffe und DDoS-Attacken. Imunify360 scannt eingehende Anfragen und Dateien laufend auf Schadcode, während die Firewall verdächtige Zugriffe abfängt, bevor sie die Website überhaupt erreichen.
Verschlüsselt wird jede Seite über kostenlose Let’s-Encrypt-Zertifikate, die ohne Aufpreis und ohne manuelle Verlängerung eingebunden sind. Wer ein geprüftes Zertifikat mit Organisationsvalidierung braucht, etwa für einen Shop mit Zahlungsabwicklung, bucht ein kostenpflichtiges DV- oder EV-Zertifikat dazu.
Dazu läuft im WordPress-Hosting ein tägliches Backup automatisch mit, sodass sich Inhalte nach einem Fehler oder Angriff auf einen früheren Stand zurücksetzen lassen. Bricht ein Plugin-Update eine Seite oder verschlüsselt ein Angreifer die Inhalte, entscheidet genau diese Rücksetzmöglichkeit darüber, ob aus einem Zwischenfall ein Totalausfall wird. Für eine kleine Agentur, die zehn Kundenseiten betreut, ist das der Unterschied zwischen einem ruhigen Nachmittag und einem verlorenen Wochenende.
Performance
NVMe-Speicher in allen Paketen, LiteSpeed mit eigenem Caching im WordPress-Hosting, Rechenleistung von 100 bis 300 Prozent.
Sicherheit
Imunify360, Web Application Firewall, DDoS- und Brute-Force-Schutz, tägliche Backups und kostenloses SSL.
Verwaltung
Control Panel Plesk, SSH und Git ab dem Tarif Hosting One, WordPress in einem Klick installiert.
Domains
Über 800 Endungen, akkreditierter Registrar bei SWITCH, nic.at und EURid, DNSSEC serienmäßig.
Verwaltung und Domains
Verwaltet werden die Pakete über das Control Panel Plesk, das Datenbanken, Postfächer und Domains in einer Oberfläche bündelt und WordPress, TYPO3 oder Joomla per Klick installiert. Wer sich nicht durch Serverkonfigurationen arbeiten möchte, kommt damit ohne tiefe Technikkenntnisse aus.
Ab dem Tarif Hosting One kommen SSH-Zugang und Git dazu, was Entwicklerinnen und Entwicklern ein sauberes Deployment erlaubt, statt Dateien per FTP hochzuladen. Ein Freelancer, der eine Seite aus einem Git-Repository ausrollt, spielt Änderungen so kontrolliert und wiederholbar ein.
Beim Thema Domains tritt Hosttech als akkreditierter Registrar auf, unter anderem bei SWITCH, nic.at und EURid, und verwaltet damit .ch-, .at- und .eu-Domains direkt statt über einen Zwischenhändler. Über 800 Endungen stehen zur Wahl, von .de über .com bis zur regionalen .swiss. Gegen manipulierte DNS-Antworten ist DNSSEC serienmäßig aktiv, das die Antworten des Domain Name System digital signiert, sodass Besucher zuverlässig auf dem echten Server landen.
WordPress und E-Mail
Neben dem klassischen Webhosting führt der Anbieter eine eigene WordPress-Reihe mit vier Paketen von Basic bis Supreme, die auf LiteSpeed, CloudLinux und automatische Updates ausgelegt ist. Die Rechenleistung reicht hier von 100 bis 800 Prozent, sodass auch ein stark frequentierter Shop genügend Reserven behält.
Ab dem mittleren Tarif gehört eine Staging-Umgebung dazu, in der sich Änderungen gefahrlos testen lassen, bevor sie live gehen; die größeren Pakete bringen WooCommerce für den Shop mit. Ein Dienstleister spielt ein Theme-Update erst im Staging ein, prüft es und schaltet es dann live, ohne die Kundenseite zu riskieren.
Für die Kommunikation liefert Hosttech einen eigenen Mailserver, im Webhosting mit bis zu mehreren tausend Postfächern je nach Tarif. Wer geschäftliche Postfächer mit Kalender- und Kontaktsynchronisation braucht, bucht Hosted Exchange mit Microsoft-Technik ab 6,50 Euro im Monat, inklusive 25 GB Speicher, einer Adresse und einer Domain, die sich alle erweitern lassen. Abgesichert wird der Dienst über eine Sophos-Hardware-Firewall, betrieben im Schweizer Rechenzentrum DATAROCK. Diese vier Pakete finden Sie gebündelt in der WordPress-Reihe von Hosttech.
Wo stehen die Server von Hosttech?

Hosttech betreibt fünf eigene Rechenzentren im DACH-Raum: in Berlin und Wien sowie an drei Schweizer Standorten. Alle sind nach ISO 27001 aufgestellt, das Berliner Datacenter zusätzlich nach der Rechenzentrumsnorm EN 50600.
Das deutsche Rechenzentrum in Berlin umfasst über 1.800 Quadratmeter, liegt am Glasfaserring und ist nach TÜViT EN 50600 sowie ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert. Damit erfüllt es die europäische Norm für die Planung und den Betrieb von Rechenzentren, die Verfügbarkeit, Sicherheit und Energieeffizienz gemeinsam bewertet.
In der Schweiz kommen drei Standorte dazu, darunter ein unterirdisches Datacenter in einem 15 Meter tiefen Bunker in Nottwil und ein Rechenzentrum in Appenzell mit Tier-4-Auslegung, Photovoltaik und einer angegebenen Verfügbarkeit von 99,998 Prozent. Ein weiteres Datacenter in Wädenswil am Zürichsee ist seit 2014 in Betrieb und auf bis zu 2.000 Server ausgelegt.
Der österreichische Standort in Wien arbeitet mit doppelter unterbrechungsfreier Stromversorgung, eigener Glasfaseranbindung und biometrischer Zutrittskontrolle. Zusammen ergibt sich ein Netz, das eine Website auch dann online hält, wenn an einem einzelnen Standort die Technik ausfällt.
Berlin
Über 1.800 Quadratmeter am Glasfaserring, Tier 3+, zertifiziert nach TÜViT EN 50600, ISO 9001 und ISO 14001.
Wien
Doppelte unterbrechungsfreie Stromversorgung, eigene Glasfaseranbindung und biometrische Zutrittskontrolle.
Nottwil
Datacenter DATAROCK in einem 15 Meter tiefen Bunker, FINMA-tauglich und in Tier-3-Design ausgeführt.
Wädenswil
Datacenter DATAPARK am Zürichsee, seit 2014 in Betrieb und auf bis zu 2.000 Server ausgelegt.
Appenzell
Rechenzentrum RZO mit Tier-4-Auslegung, Photovoltaik, PUE 1.15 und angegebener Verfügbarkeit von 99,998 Prozent.
Für die Rechtssicherheit zählt neben dem Standort das Zertifikat: Die Norm ISO/IEC 27001 regelt das Management der Informationssicherheit und ist der internationale Bezugspunkt für sichere Datenverarbeitung, nachzulesen bei der internationalen Norm ISO/IEC 27001. Für Kartenzahlungen kommt bei Hosttech zusätzlich die Zertifizierung nach dem Standard PCI DSS hinzu.
Zu beachten bleibt: Der Anbieter bewirbt einzelne Pakete als „Hosting aus Deutschland“, betreibt aber die Mehrzahl seiner Rechenzentren in der Schweiz und stammt ursprünglich von dort. Wer einen ausschließlich deutschen Serverstandort benötigt, sollte den Standort im Bestellprozess gezielt wählen und sich bestätigen lassen.
Was kostet Hosttech?

Webhosting bei Hosttech beginnt bei 2,99 Euro im Monat im ersten Jahr. Ab dem zweiten Jahr steigt der Preis je nach Paket auf 4,99 bis 16,99 Euro; das kleinste Paket bleibt beim Einstiegspreis.
Die vier Webhosting-Tarife unterscheiden sich vor allem in Speicher, Rechenleistung und Domain-Zahl. Wichtig für Ihre Kalkulation: Bei drei der vier Pakete ist der beworbene Preis ein Erstjahresrabatt, ab dem zweiten Jahr gilt der reguläre Verlängerungspreis.
| Webhosting-Tarif | Preis pro Monat (1. Jahr) | Ab dem 2. Jahr | NVMe-Speicher | Kerninhalt |
|---|---|---|---|---|
| Hosting Light | 2,99 Euro | 2,99 Euro | 100 GB | 1 Domain, 512 MB RAM, Let’s Encrypt SSL, Plesk, kostenlose Migration |
| Hosting One | 2,99 Euro | 4,99 Euro | 150 GB | wie Light, dazu 1 GB RAM, SSH und Git |
| Hosting Plus | 2,99 Euro | 8,99 Euro | 350 GB | wie One, dazu 2 GB RAM, mehr Domains und Datenbanken |
| Hosting All-in | 2,99 Euro | 16,99 Euro | 750 GB | 3 GB RAM, unbegrenzt Domains, Datenbanken und Postfächer |
Wer gezielt auf WordPress setzt, greift zur separaten WordPress-Reihe, die bei 6,99 Euro im Monat beginnt und über Select und Deluxe bis zum Supreme-Paket für 49,99 Euro reicht. Der Aufpreis kauft LiteSpeed-Technik, Staging-Umgebung und ab dem Deluxe-Tarif WooCommerce für den Shop.
Günstig bleibt auch das Drumherum: Eine .de-Domain kostet im ersten Jahr 2,90 statt regulär 8,99 Euro, eine .ch-Domain 13 Euro, die regionale .swiss schlägt mit 115 Euro zu Buche. Kostenlose Let’s-Encrypt-Zertifikate sichern jede Seite ohne Aufpreis.
Wer ein geprüftes Zertifikat braucht, zahlt für ein DV-Zertifikat ab 17 Euro im Jahr, für eine Wildcard-Variante ab 95 Euro und für ein EV-Zertifikat mit Organisationsvalidierung ab 135 Euro. Die kostenlose Migration bestehender Seiten spart obendrein den Umzugsaufwand, wie sich direkt im Bestellprozess nachvollziehen lässt.
Hosttech verkauft Datensouveränität nicht als Premium-Aufschlag: Einstieg ab 2,99 Euro, eigene Rechenzentren, ISO 27001 im Betrieb. Der niedrige Erstjahrespreis ist die Einladung, der Verlängerungspreis die eigentliche Rechnung. Wer beides zusammen liest, trifft die klügere Entscheidung.
— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web
Für wen eignet sich Hosttech?

Hosttech passt zu Selbstständigen, kleinen Firmen und Agenturen, die Wert auf europäischen Serverstandort, WordPress-Tempo und einen erreichbaren Support legen. Weniger geeignet ist der Anbieter für reine Preis-Schnäppchenjäger, die nur den ersten Monat vergleichen.
Für eine Freiberuflerin mit einer Portfolio-Website und einem Newsletter reicht das kleinste Paket: 100 GB Speicher, kostenloses SSL und ein Postfach genügen, während der Preis dauerhaft bei 2,99 Euro bleibt. Wer dagegen einen WooCommerce-Shop mit ein paar hundert Bestellungen im Monat betreibt, fährt mit dem Deluxe-Paket der WordPress-Reihe besser, weil LiteSpeed und Staging die Ausfallrisiken beim Update senken.
Auch Agenturen, die mehrere Kundenprojekte verwalten, finden mit SSH, Git und Staging eine brauchbare Grundlage. Ein Dienstleister, der zehn kleine Firmenseiten betreut, kann sie über die größeren Tarife mit unbegrenzten Domains bündeln, statt für jede Seite einen eigenen Vertrag zu führen.
Die ehrliche Grenze: Wer einen rund um die Uhr erreichbaren Telefon-Support erwartet oder ausschließlich in Deutschland stehende Server vertraglich garantiert haben möchte, muss genau hinsehen. Der Telefondienst gilt nur zu festen Bürozeiten; der Datenstandort wiederum verteilt sich über den DACH-Raum. Eine breitere Marktübersicht finden Sie in unserem großen Webhosting-Vergleich mit den besten Anbietern Deutschlands.
Wie gut ist der Support von Hosttech?

Hosttech bietet Support per Telefon, Ticket und E-Mail auf Deutsch. Das Ticketsystem ist täglich von 7 bis 22 Uhr besetzt, für echte Ausfälle gibt es einen Notfallsupport rund um die Uhr; der Telefondienst läuft nur zu festen Bürozeiten.
Der Telefon-Support ist von Montag bis Freitag in zwei Zeitfenstern erreichbar, vormittags und nachmittags. Wer außerhalb dieser Zeiten anruft, kommt nicht durch, kann aber ein Ticket öffnen, das an sieben Tagen die Woche bis in den Abend bearbeitet wird.
Für kritische Störungen führt der Anbieter einen Notfallsupport, der über ein eigenes Notfallticket rund um die Uhr erreichbar ist. Fällt eine Website mitten in der Nacht aus, ist das der Weg, der zählt. Den aktuellen Betriebszustand aller Systeme können Sie transparent auf einer öffentlichen Statusseite einsehen.
Unterm Strich ist der Support solide aufgestellt, mit einer klaren Einschränkung: Der persönliche Anruf ist an Bürozeiten gebunden. Für die meisten kleinen Websites reicht das, für einen Shop mit durchgehendem Betrieb ist der Notfallkanal das entscheidende Sicherheitsnetz.
Webhoster aus Berlin mit eigenen Rechenzentren im DACH-Raum
Wo können Sie Hosttech selbst ausprobieren?

Hosttech testen Sie am einfachsten über das kleinste Webhosting-Paket ab 2,99 Euro im Monat oder über eine kostenlose Migration Ihrer bestehenden Seite; beides startet direkt auf der Website des Anbieters.
Wer den Umstieg wagt, muss den Aufwand nicht selbst tragen: Die kostenlose Migration holt eine bestehende Website auf die Server des Anbieters, ohne dass Sie Dateien und Datenbanken von Hand umziehen. Für ein erstes Gefühl genügt das Einstiegspaket, das dauerhaft bei 2,99 Euro bleibt und schon NVMe-Speicher und SSL enthält.
Vor der Buchung lohnt der nüchterne Doppelblick, den auch das Herausgeber-Zitat oben empfiehlt: Einstiegspreis und Verlängerungspreis nebeneinanderlegen und den gewünschten Serverstandort im Bestellprozess prüfen. Wer das tut und den europäischen Standort schätzt, findet in Hosttech einen soliden Hoster mit eigener Infrastruktur. Den technischen Unterbau können Sie sich vorab bei den Rechenzentren von Hosttech ansehen, bevor Sie die kostenlose Migration starten.
Glossar: 12 wichtige Begriffe rund um Hosttech

Backup
Backup bezeichnet die regelmäßige Sicherungskopie aller Website-Daten. Im WordPress-Hosting von Hosttech läuft ein tägliches Backup automatisch mit, sodass sich Inhalte nach einem Fehler oder Angriff auf einen früheren Stand zurücksetzen lassen.
CloudLinux
CloudLinux ist ein Serverbetriebssystem, das die Ressourcen einzelner Kunden voneinander trennt. So bremst eine überlastete Nachbar-Website die eigene Seite nicht aus, was auf gemeinsam genutzten Servern sonst leicht passiert.
DNSSEC
DNSSEC erweitert das Domain Name System um digitale Signaturen und schützt so vor manipulierten DNS-Antworten. Bei Hosttech ist die Absicherung serienmäßig aktiv, damit Besucher zuverlässig auf dem echten Server landen.
DSGVO
DSGVO steht für die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt. Ein Serverstandort innerhalb des europäischen Raums vereinfacht die Einhaltung, weil heikle Datentransfers in unsichere Drittländer entfallen.
Hosted Exchange
Hosted Exchange ist ein von Hosttech betriebener Microsoft-Exchange-Dienst für E-Mail, Kalender und Kontakte. Er richtet sich an Teams, die zentrale Postfächer mit Synchronisation über mehrere Geräte brauchen.
ISO 27001
ISO 27001 ist die internationale Norm für das Management der Informationssicherheit. Die Rechenzentren von Hosttech sind danach zertifiziert, was einen geprüften Rahmen für den Schutz der gespeicherten Daten belegt.
LiteSpeed
LiteSpeed ist eine schnelle Server-Software mit eigenem Caching, die Seiten vor dem Aufruf zwischenspeichert. Im WordPress-Hosting von Hosttech sorgt sie dafür, dass Seiten auch unter Last zügig ausgeliefert werden.
Migration
Migration bezeichnet den Umzug einer bestehenden Website von einem Hoster zum anderen. Hosttech übernimmt diesen Umzug kostenlos, sodass Dateien und Datenbanken nicht von Hand übertragen werden müssen.
NVMe
NVMe ist eine Speichertechnik, die deutlich schneller liest und schreibt als klassische SSDs. Alle Webhosting-Pakete von Hosttech laufen auf NVMe-Speicher, was Ladezeiten und Datenbankzugriffe beschleunigt.
Plesk
Plesk ist ein weit verbreitetes Control Panel zur Verwaltung von Webhosting. Bei Hosttech bündelt es Domains, Postfächer und Datenbanken in einer Oberfläche, sodass sich das Hosting ohne tiefe Serverkenntnisse steuern lässt.
Staging
Staging bezeichnet eine Testumgebung, in der sich Änderungen an einer Website gefahrlos ausprobieren lassen, bevor sie live gehen. In der WordPress-Reihe von Hosttech gehört sie ab dem mittleren Tarif dazu.
WAF
WAF steht für Web Application Firewall, einen Filter, der schädliche Anfragen abfängt, bevor sie die Website erreichen. Bei Hosttech ergänzt sie zusammen mit Imunify360 den Schutz gegen automatisierte Angriffe.
FAQ: Häufige Fragen zu Hosttech

Wo betreibt Hosttech seine Server?
Hosttech betreibt fünf eigene Rechenzentren im DACH-Raum: in Berlin, in Wien und an drei Schweizer Standorten. Alle sind nach ISO 27001 aufgestellt, das Berliner Datacenter zusätzlich nach der Rechenzentrumsnorm EN 50600. Den gewünschten Standort wählen Sie im Bestellprozess.
Was kostet Webhosting bei Hosttech?
Webhosting beginnt bei 2,99 Euro im Monat im ersten Jahr. Ab dem zweiten Jahr steigt der Preis je nach Paket auf 4,99 bis 16,99 Euro; das kleinste Paket Hosting Light bleibt dauerhaft bei 2,99 Euro. Eine eigene WordPress-Reihe startet bei 6,99 Euro im Monat.
Ist Hosttech DSGVO-konform?
Die Rechenzentren von Hosttech sind nach ISO 27001 zertifiziert, das Berliner Datacenter zusätzlich nach ISO 9001, ISO 14001 und TÜViT EN 50600. Der Datenstandort liegt im europäischen Raum, was die Einhaltung der DSGVO erleichtert, weil Transfers in unsichere Drittländer entfallen.
Bietet Hosttech WordPress-Hosting an?
Ja. Hosttech führt eine eigene WordPress-Reihe mit vier Paketen von Basic bis Supreme, ausgelegt auf LiteSpeed, CloudLinux und automatische Updates. Ab dem mittleren Tarif gehört eine Staging-Umgebung dazu, die größeren Pakete bringen WooCommerce für den Shop mit.
Kann ich meine Website kostenlos zu Hosttech umziehen?
Ja. Hosttech übernimmt die Migration einer bestehenden Website kostenlos und überträgt dabei Dateien und Datenbanken, sodass Sie den Umzug nicht von Hand erledigen müssen. Das senkt den Aufwand beim Wechsel des Hosters deutlich.
Wie erreiche ich den Support von Hosttech?
Hosttech bietet Support per Telefon, Ticket und E-Mail auf Deutsch. Das Ticketsystem ist täglich von 7 bis 22 Uhr besetzt, für Ausfälle gibt es einen Notfallsupport rund um die Uhr. Der Telefondienst läuft von Montag bis Freitag zu festen Bürozeiten.
Bleibt der Einstiegspreis von 2,99 Euro dauerhaft?
Nur beim kleinsten Paket Hosting Light bleibt der Preis dauerhaft bei 2,99 Euro. Bei den Tarifen Hosting One, Plus und All-in ist die 2,99 Euro ein Erstjahresrabatt; ab dem zweiten Jahr gelten 4,99, 8,99 beziehungsweise 16,99 Euro im Monat.
Quellen
- Hosttech, Webhosting-Tarife und Leistungen: hosttech.de/webhosting
- Hosttech, WordPress-Hosting-Reihe: hosttech.de/wordpress-hosting
- Hosttech, Rechenzentren und Infrastruktur: hosttech.de/unternehmen/infrastruktur
- ISO/IEC 27001, Norm für Informationssicherheit: iso.org
- PCI Security Standards Council, PCI DSS: pcisecuritystandards.org
- W3Techs, Verbreitung von Content-Management-Systemen (September 2026): w3techs.com