Affiliate-Software Vergleich 2026
Das sind die besten 49 Anbieter.

Markus Seyfferth Michael Dobler
Markus Seyfferth
& Michael Dobler
10 Min. Lesezeit
4,7 (128) Bewerten
Alle Angaben verifiziert Monatlich aktualisiert Von Fachredakteuren kuratiert Fokus DACH-Markt
Orange Röhre mit Kette und Euromünze neben weißem Schild mit Text "GEMEINSAM VERKAUFT"

Eine Bloggerin empfiehlt Ihr Produkt, ein Kunde teilt seinen Rabattcode, eine Agentur bringt drei neue Abonnenten: Partner verkaufen mit, wenn die Abrechnung stimmt. Ohne passende Software endet das Partnerprogramm schnell in Tabellen, Rückfragen und verlorenen Provisionen. Affiliate-Software ordnet Klicks, Codes und Verkäufe den Partnern zu, berechnet Provisionen und zahlt sie aus. Für diesen Vergleich haben wir 50 Anbieter von Affiliate-Software geprüft, die ihre Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten: Partnerplattformen für Konzerne, Cloud-Software für Shops und SaaS-Firmen, Shop-Apps, Plugins und Referral-Software mit Affiliate-Modul. Im Ratgeber lesen Sie, worauf Sie bei Tracking, Provisionen, Auszahlung, Betrugsschutz, Datenschutz und Kosten achten sollten.


Anbieter für Affiliate-Software: Empfohlene Anbieter

Trackdesk

Sitz in Tschechien (EU) ISO 27001 zertifiziert 14 Tage kostenlos testen

Affiliate-Tracking-Software aus der Cloud für Unternehmen mit eigenem Partnerprogramm, für Affiliate-Netzwerke und iGaming-Anbieter. Die Plattform trackt per Postback, Pixel und Gutschein, deckt Provisionsmodelle von CPA bis RevShare und MLM ab und bringt Betrugsschutz sowie automatisierte Auszahlungen mit.

Trackdesk Screenshot trackdesk.com

Trackdesk ist ein Produkt der Trackdesk s.r.o. mit Sitz in Prag (Tschechien). Die Plattform bedient drei Einsatzfelder: firmeneigene Affiliate-Programme, Affiliate-Netzwerke mit mehreren Werbekunden und iGaming-Betreiber mit mehreren Marken. Das Unternehmen ist nach ISO 27001 zertifiziert.

Getrackt wird per Server-to-Server-Postback, Pixel, Gutschein, Deep Link und Klick-IDs von Google, Meta und TikTok. Provisionen sind als RevShare, CPA, CPL, CPS, hybrid, gestaffelt oder mehrstufig je Partner oder Angebot möglich. Mehrere Marken und Märkte laufen mit getrenntem Tracking und getrennten Auszahlungen in einem Konto. Betrugserkennung filtert Bots und ungültigen Traffic, ein Marktplatz hilft bei der Partnersuche, und KI-Funktionen helfen, Postbacks einzurichten und Provisionen zu prüfen.

Auszahlungen laufen über Wise, PayPal, Tipalti und Confirmo, in Fiat- und Kryptowährung. Unter den mehr als 900 Integrationen sind Stripe, Shopify, HubSpot, Salesforce und Zapier, ergänzt um REST-API, Webhooks und einen MCP-Server. Der Einstieg kostet 299 $ im Monat (5 Nutzer, 10 aktive Angebote), für 499 $ im Monat kommen Marktplatz, White-Label, eigene Domain und volle API hinzu, eine weitere Stufe beginnt bei 1.199 $. Testen lässt sich Trackdesk 14 Tage kostenlos.

Das spricht für Trackdesk
Server-to-Server-Tracking
Postbacks, Pixel, Gutscheine und Klick-IDs ordnen jede Conversion dem Partner zu.
Alle Provisionsmodelle
RevShare, CPA, CPL, CPS, Hybrid und MLM lassen sich je Partner oder Angebot festlegen.
Mehrere Marken
Marken und Märkte laufen mit eigenem Tracking und eigenen Auszahlungen in einem Konto.
Betrugserkennung
Bots und ungültiger Traffic werden erkannt und blockiert, bevor Kosten entstehen.
Auszahlung in Fiat und Krypto
Partner erhalten ihr Geld über Wise, PayPal, Tipalti oder Confirmo.
900+ Integrationen
Anbindungen an Stripe, Shopify, HubSpot und Salesforce, dazu API und MCP-Server.

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Was ist Affiliate-Software, und wer braucht sie?

Orange Röhre mit Kette und Euromünze neben weißem Schild mit Text "GEMEINSAM VERKAUFT"
Affiliate-Software ordnet Verkäufe den Partnern zu, berechnet Provisionen und zahlt sie aus.

Affiliate-Software ist ein Werkzeug, mit dem Unternehmen ein eigenes Partnerprogramm betreiben. Sie vergibt Links und Codes an Partner, ordnet Klicks und Verkäufe zu, berechnet Provisionen und zahlt sie aus.

Im Zentrum steht das Tracking. Klickt ein Besucher auf einen Partnerlink oder nutzt er einen Gutscheincode, merkt sich die Software den Partner und ordnet den späteren Kauf zu. Moderne Lösungen übertragen Verkäufe direkt vom Shop oder Zahlungssystem an die Software und sind damit weniger auf Cookies im Browser angewiesen.

Um das Tracking herum bauen die Anbieter ein Partnerportal mit Anmeldung, Werbemitteln und Statistiken, Regeln für Provisionen nach Produkt, Umsatz oder Abo, Schutz vor Provisionsbetrug und eine automatische Auszahlung. Viele Tools verwalten neben klassischen Affiliates auch Kunden, die Freunde werben, Creator mit eigenen Codes und B2B-Partner wie Agenturen oder Reseller.

Affiliate-Software lohnt sich für Online-Shops, SaaS-Firmen, Kursanbieter und Marken, die Partner gegen Provision verkaufen lassen und die Abrechnung nicht mehr per Hand erledigen wollen. Auch als Alternative zu einem Affiliate-Netzwerk ist sie interessant, weil die Aufschläge je Provision entfallen. Der folgende Test zeigt, ob sich der Schritt für Sie lohnt.

Der 7-Punkte-Test: Brauchen Sie Affiliate-Software?
  • Partner: Mehr als eine Handvoll Blogger, Creator, Kunden oder Agenturen empfehlen Ihr Angebot gegen Provision.
  • Zuordnung: Partner fragen nach, warum ein Verkauf fehlt, und Sie können die Zuordnung nicht belegen.
  • Abrechnung: Provisionen rechnen Sie jeden Monat per Hand in einer Tabelle aus.
  • Codes: Rabattcodes für Partner kursieren, ohne dass Sie den Umsatz je Code sauber auswerten.
  • Abos: Sie verkaufen Abos und wollen Partner an jeder weiteren Zahlung beteiligen.
  • Kosten: Ein Affiliate-Netzwerk verlangt Gebühren, die Ihre Marge spürbar schmälern.
  • Wachstum: Neue Partner sollen sich selbst anmelden, Werbemittel holen und Statistiken einsehen.

Treffen drei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein strukturierter Vergleich. Klären Sie vorab, welche Partnertypen Sie gewinnen wollen und welches Shop- oder Zahlungssystem angebunden wird.

Diese 7 Probleme lösen Sie mit der richtigen Affiliate-Software

Orangener Taschenrechner auf Finanzunterlagen mit Display "ABGERECHNET" und Aufkleber "Finanzamt freut sich"
Eine Affiliate-Software ersetzt Tabellen und Handarbeit durch automatische Zuordnung und Abrechnung.

Die richtige Affiliate-Software macht jeden Verkauf einem Partner zuordenbar, rechnet Provisionen automatisch ab und schützt Ihr Budget vor unsauberen Partnern.

Das häufigste Problem ist die fehlende Zuordnung. Partner sehen ihre Verkäufe nicht, Sie können Rückfragen nicht belegen, und das Vertrauen sinkt. Eine Affiliate-Software verknüpft Partnerlinks, Gutscheincodes und Server-to-Server-Tracking und zeigt jedem Partner in seinem Portal Klicks, Umsätze und offene Provisionen.

Ein zweiter Hebel ist die Abrechnung. Statt Shop-Exporte jeden Monat in Tabellen zusammenzuführen, berechnet die Software Provisionen nach Ihren Regeln, wartet die Haltefrist für Rückgaben ab und zahlt gesammelt per PayPal, Stripe oder Überweisung aus. Gutschriften mit Steuerdaten ersparen Ihnen zusätzliche Rechnungen der Partner.

Schließlich bringt eine eigene Software Kontrolle. Sie entscheiden, wer mitmacht, erkennen Selbstkäufe und gefälschte Leads und zahlen keine Aufschläge eines Netzwerks auf jede Provision. Mit Einwilligung im Consent-Tool und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung bleibt das Tracking im Rahmen von DSGVO und TDDDG.

Fehlende Zuordnung

Ohne sauberes Tracking bleiben Verkäufe ohne Partner, und das Vertrauen der Affiliates sinkt.

Abrechnung per Hand

Provisionen aus Shop-Exporten und Tabellen auszurechnen kostet jeden Monat Stunden und produziert Fehler.

Hohe Netzwerkgebühren

Netzwerke berechnen Aufschläge auf jede Provision, die bei großen Programmen ins Geld gehen.

Partner ohne Überblick

Partner sehen weder Klicks noch Umsätze und verlieren die Lust, Ihr Angebot zu empfehlen.

Provisionsbetrug

Selbstkäufe, gefälschte Leads und Cookie-Stuffing kosten Geld, wenn niemand die Zahlen prüft.

Datenschutzrisiken

Tracking ohne Einwilligung und Partnerdaten ohne Vertrag verstoßen gegen DSGVO und TDDDG.

Insellösungen

Shop, Zahlungssystem, CRM und Partnerprogramm tauschen keine Daten aus, Reports bleiben lückenhaft.

Welche Arten von Affiliate-Software stehen zur Wahl?

Drei weiße Spardosen in Schweineform, zunehmend größer, mit Schild "Welche Größe?"
Partnerplattform, Cloud-Software, Shop-App oder Referral-Software: Geschäftsmodell und Programmgröße bestimmen die Art der Affiliate-Software.

Affiliate-Software reicht von Partnerplattformen für Konzerne über Cloud-Lösungen für Shops und SaaS-Firmen bis zu Shop-Apps, WordPress-Plugins und Referral-Software mit Affiliate-Modul.

Partnerplattformen für Konzerne verwalten Affiliates, Influencer, Medienhäuser und B2B-Partner in einem System, mit Verträgen, internationaler Auszahlung und ausgefeiltem Betrugsschutz. Preise verhandeln die Anbieter meist individuell. Für Online-Shops und kleinere Unternehmen genügen Cloud-Lösungen mit festem Monatspreis, die Partnerportal, Tracking und Auszahlung mitbringen.

SaaS-Firmen greifen oft zu schlanken Tools, die direkt an Stripe, Paddle oder Chargebee hängen und Provisionen für jede Abozahlung berechnen. Shop-Apps für Shopify und Plugins für WooCommerce oder WordPress betreiben das Programm direkt im Shop und eignen sich für den günstigen Einstieg. Referral-Software startet beim Empfehlungsprogramm für Kunden und verwaltet mit einem Affiliate-Modul zusätzlich Creator und Partner.

Am Rand stehen Verkaufsplattformen für digitale Produkte mit eigenem Affiliate-Marktplatz, Tracking-Tools für Affiliates selbst und Spezialsoftware für Branchen wie Glücksspiel oder Finanzhandel. Die Grundsatzfrage lautet jedoch: eigene Software oder Affiliate-Netzwerk? Netzwerke bringen Publisher mit, verlangen dafür aber Gebühren und behalten einen Teil der Kontrolle.

Partnerplattformen für Konzerne

Umfangreiche Plattformen für Affiliates, Influencer, Medienpartner und B2B-Partner mit Vertragsmanagement, Betrugsschutz und internationaler Auszahlung.

Affiliate-Software als Service

Cloud-Lösungen für Online-Shops und KMU mit Partnerportal, Tracking über Links und Codes und Abrechnung pro Monat.

Software für SaaS-Firmen

Schlanke Tools, die direkt an Stripe, Paddle oder Chargebee hängen und wiederkehrende Provisionen für Abos berechnen.

Shop-Apps und Plugins

Erweiterungen für Shopify, WooCommerce oder WordPress, die das Partnerprogramm direkt im Shop betreiben.

Referral-Software mit Affiliate-Modul

Empfehlungsprogramme für Kunden, die zusätzlich Affiliates, Creator oder Markenbotschafter verwalten.

Verkaufsplattformen mit Marktplatz

Plattformen für digitale Produkte und Kurse, auf denen Affiliates passende Angebote finden und über die Plattform abgerechnet werden.

Eigene Affiliate-Software
Für volle Kontrolle über Programm und Daten
  • Feste Monatsgebühr statt Aufschlag je Provision
  • Eigene Regeln, Partner und Daten
  • Direkte Beziehung zu jedem Partner
  • Partner müssen Sie selbst gewinnen
Affiliate-Netzwerk
Für schnelle Reichweite bei Publishern
  • Zugang zu vielen bestehenden Publishern
  • Tracking und Abrechnung übernimmt das Netzwerk
  • Gebühren und Aufschläge je Provision
  • Weniger Einfluss auf Regeln und Daten

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Die passende Affiliate-Software finden 2026

Der Leitfaden für Marketing-Leitungen, Shop-Betreiber und SaaS-Gründer zeigt, wie Sie Ziele und Partnertypen festlegen, Affiliate-Software nach Tracking, Provisionsmodellen, Auszahlung, Betrugsschutz, Datenschutz und Integrationen bewerten, Preismodelle vergleichen und Ihr Partnerprogramm sicher starten.

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Worauf Sie bei der Auswahl von Affiliate-Software achten sollten

Waage mit Münzen links und orangefarbenem Gewicht rechts, Schild mit "Passt" unten
Vor dem Preis prüfen Sie Tracking, Provisionsmodelle, Auszahlung und Datenschutz einer Affiliate-Software.

Zuerst zählen Tracking und Provisionsmodelle, danach Partnerportal, Auszahlung, Betrugsschutz, Datenschutz, Integrationen und Preis. Eine Software mit vielen Funktionen hilft wenig, wenn Verkäufe aus Ihrem Shop nicht sauber ankommen.

Beginnen Sie mit Ihrem Geschäftsmodell. Ein Shop braucht Provisionen in Prozent vom Warenkorb und eine Anbindung an Shopify oder WooCommerce, eine SaaS-Firma wiederkehrende Provisionen und eine Verbindung zu Stripe oder Paddle, ein Dienstleister feste Beträge je Lead. Prüfen Sie, welche Tracking-Methoden die Software beherrscht und wie sie Stornos verarbeitet.

Im zweiten Schritt schauen Sie auf die Partner. Ein deutschsprachiges Portal mit Selbstanmeldung, Werbemitteln und Statistiken erleichtert das Onboarding. Automatische Auszahlungen, Gutschriften mit Steuerdaten und eine Haltefrist für Rückgaben sparen Zeit und Ärger. Prüfregeln gegen Selbstkäufe und gefälschte Leads schützen das Budget.

Tracking und Partnerdaten fallen unter DSGVO und TDDDG. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Server in der EU und die Einbindung in Ihr Consent-Tool gehören auf die Liste. Vergleichen Sie Grundgebühr, Limits für Partner oder Umsatz und Transaktionsgebühren und testen Sie zwei oder drei Lösungen mit echten Testkäufen.

Tracking
Erfasst die Software jeden Verkauf?

Das Tracking ist der Kern jeder Affiliate-Software. Achten Sie auf mehrere Methoden: Partnerlinks, Gutscheincodes und Server-to-Server-Tracking, das ohne Cookie im Browser auskommt. Prüfen Sie auch, wie die Software Rückgaben und Stornos behandelt.

Partnerlinks und GutscheincodesServer-to-Server-TrackingStornos und RückgabenAttributionsregeln
Praxistipp: Kaufen Sie im Test über einen Partnerlink ein und prüfen Sie, wann der Verkauf im Dashboard erscheint.
Provisionsmodelle
Bildet das Tool Ihr Geschäft ab?

Shops zahlen meist einen Prozentsatz vom Warenkorb, SaaS-Firmen wiederkehrende Provisionen für jede Abozahlung, Dienstleister einen festen Betrag je Lead. Gute Software kennt Stufen nach Umsatz, Sonderprovisionen für einzelne Produkte und mehrstufige Modelle.

Prozent und FestbetragWiederkehrende ProvisionenStufen und BoniProvision je Produkt oder Partner
Praxistipp: Spielen Sie Ihr kompliziertestes Provisionsmodell im Test einmal komplett durch.
Partnerportal und Onboarding
Arbeiten Ihre Partner gern damit?

Partner melden sich selbst an, holen Links, Codes und Werbemittel und sehen Klicks, Umsätze und offene Provisionen. Ein deutschsprachiges, eigenes gebrandetes Portal wirkt professioneller als eine fremde Plattform.

Selbstanmeldung mit FreigabeWerbemittel und CodesStatistiken in EchtzeitPortal auf eigener Domain
Praxistipp: Melden Sie sich im Test selbst als Partner an und schauen Sie, wie schnell Sie Ihren ersten Link haben.
Auszahlung und Abrechnung
Wie kommt das Geld zu den Partnern?

Automatische Sammelauszahlungen per PayPal, Stripe oder Überweisung sparen Zeit. Für Partner in Deutschland zählen Gutschriften mit Umsatzsteuer und korrekte Steuerdaten. Prüfen Sie Mindestbeträge, Fristen und Gebühren der Auszahlung.

SammelauszahlungGutschrift mit SteuerdatenMindestbeträge und FristenAuszahlungsgebühren
Praxistipp: Fragen Sie nach einer Beispielgutschrift für einen Partner mit deutscher Umsatzsteuer.
Betrugsschutz
Erkennt die Software unsaubere Partner?

Selbstkäufe, gefälschte Leads und Cookie-Stuffing treiben die Kosten. Hilfreich sind Prüfregeln für IP-Adressen und Geräte, eine Haltefrist vor der Freigabe und Warnungen bei auffälligen Konversionsraten.

Haltefrist vor FreigabePrüfregeln für IP und GerätManuelle Freigabe von PartnernWarnungen bei Auffälligkeiten
Praxistipp: Legen Sie die Haltefrist mindestens so lang wie Ihr Rückgaberecht an.
Datenschutz
Läuft das Tracking rechtssicher?

Cookies und Tracking im Browser brauchen nach § 25 TDDDG in der Regel eine Einwilligung. Partnerdaten verarbeitet der Anbieter in Ihrem Auftrag, deshalb gehört ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO dazu. Achten Sie auf Server in der EU und die Einbindung in Ihr Consent-Tool.

AuftragsverarbeitungsvertragServerstandort in der EUEinbindung ins Consent-ToolTracking ohne Drittanbieter-Cookies
Praxistipp: Lassen Sie Datenschutz und Recht den Vertrag vor dem Start prüfen.
Integrationen und Preis
Passt die Software in Ihre Landschaft?

Fertige Anbindungen an Shopify, WooCommerce, Stripe, Paddle oder Ihr CRM sparen Entwicklungsaufwand. Beim Preis zählen Grundgebühr, Limits für Partner oder Umsatz und mögliche Transaktionsgebühren. Rechnen Sie die Kosten für Ihr erwartetes Programm in zwei Jahren.

Shop- und ZahlungssystemCRM und NewsletterOffene SchnittstelleLimits und Transaktionsgebühren
Praxistipp: Fragen Sie, was passiert, wenn Ihr Programm das Limit des Tarifs überschreitet.
5 Fragen, 2 Minuten

Welche Affiliate-Software passt zu Ihnen?

Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Übersicht per E-Mail. Unser Vergleich: Wir gleichen Ihre Antworten mit allen 49 recherchierten Anbietern ab, nicht nur mit den empfohlenen Anbietern.

Frage 1 von 5
Was verkaufen Sie über Partner?
Das Geschäftsmodell bestimmt Tracking und Provisionsmodell.
Produkte im Online-Shop
Bestellungen in Shopify, WooCommerce oder einem anderen Shopsystem.
Software im Abo
SaaS mit monatlichen oder jährlichen Zahlungen über Stripe, Paddle oder Chargebee.
Digitale Produkte und Kurse
Onlinekurse, E-Books oder Mitgliedschaften.
Leads und Abschlüsse
Anfragen, Termine oder Verträge, etwa bei Dienstleistern oder Finanzprodukten.
Frage 2 von 5
Wie viele Partner wollen Sie betreuen?
Die Zahl der Partner beeinflusst Preis und Funktionsumfang.
Bis 50
Ein kleiner Kreis aus Kunden, Bloggern oder Creatorn.
50 bis 500
Ein wachsendes Programm mit verschiedenen Partnertypen.
Mehr als 500
Ein großes Programm mit Publishern, Agenturen und Influencern.
Frage 3 von 5
Welche Partner wollen Sie gewinnen?
Kunden, Creator und B2B-Partner brauchen unterschiedliche Funktionen.
Zufriedene Kunden
Empfehlungen mit Prämie für Werber und Geworbene.
Blogger und Creator
Links, Gutscheincodes und Werbemittel für Inhalte.
Agenturen und Reseller
B2B-Partner mit eigenen Deals, Stufen und Verträgen.
Frage 4 von 5
Wie sollen Provisionen ausgezahlt werden?
Die Auszahlung kostet ohne Automatik viel Zeit.
Automatisch
Sammelauszahlung per PayPal, Stripe oder Überweisung.
Mit Gutschrift
Abrechnung mit Gutschrift und Steuerdaten der Partner.
Egal
Hauptsache, Tracking und Preis passen.
Frage 5 von 5
Welches Budget planen Sie?
Preise reichen vom kostenlosen Plugin bis zum individuellen Vertrag.
Möglichst gering
Plugin, Shop-App oder Einstiegstarif.
Monatsabo
Planbare Kosten für ein wachsendes Programm.
Individuelles Angebot
Plattform mit Beratung, Integration und Service.
Fast geschafft
Wohin sollen wir Ihre Übersicht senden?

Sagen Sie uns, wohin wir Ihre persönliche Empfehlung schicken dürfen. Sie kommt in wenigen Minuten per E-Mail.

Vielen Dank, {vorname}

Ihre persönliche Empfehlung ist unterwegs und kommt in wenigen Minuten per E-Mail. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

Wie Sie ein Partnerprogramm mit Affiliate-Software starten

Orangene Holzbausteine stapeln sich zu einer Treppe neben einer weißen Karte mit "Schritt für Schritt" und einem Warnschild "Vorsicht: Stufe!"
Klare Regeln, ein sauberer Testkauf und aktive Partnerpflege machen den Start eines Partnerprogramms planbar.

Eine Shop-App ist in wenigen Stunden eingerichtet, ein Programm mit eigener Domain, mehreren Partnertypen und Gutschriften braucht vier bis acht Wochen. Entscheidend sind klare Regeln, ein sauberer Test und aktive Partnerpflege.

Legen Sie zuerst fest, welche Partner Sie gewinnen wollen, welche Provision Ihre Marge trägt und welche Werbeformen erlaubt sind. Schreiben Sie diese Regeln in Teilnahmebedingungen, einschließlich der Pflicht, Partnerlinks als Werbung zu kennzeichnen.

Nach der Auswahl binden Sie Shop oder Zahlungssystem an, gestalten das Partnerportal mit Logo, Domain und Werbemitteln und nehmen das Tracking in Ihr Consent-Tool auf. Ein Testkauf über Partnerlink und Gutscheincode und ein Storno zeigen, ob alles richtig zugeordnet wird.

Laden Sie zum Start zuerst zufriedene Kunden, Blogger und bestehende Geschäftspartner ein. Werten Sie nach einigen Wochen Umsatz je Partner, Konversionsrate und Stornoquote aus, fördern Sie die besten Partner mit Sonderprovisionen und prüfen Sie auffällige Zahlen, bevor Sie auszahlen.

ein bis zwei Wochen

Ziele und Regeln

Sie legen fest, welche Partner Sie gewinnen wollen, welche Provision Sie zahlen und welche Werbeformen erlaubt sind.

Partnertypen festlegenProvisionsmodell kalkulierenTeilnahmebedingungen schreiben
1
zwei bis vier Wochen

Auswahl und Test

Zwei oder drei Lösungen durchlaufen denselben Test mit Partnerlink, Gutscheincode, Storno und Auszahlung.

Anforderungen auflistenTestkäufe durchführenDatenschutz und Vertrag prüfen
2
ein bis drei Wochen

Einrichtung

Shop oder Zahlungssystem werden angebunden, das Partnerportal erhält Logo, Domain und Werbemittel.

Tracking einbauenPortal gestaltenConsent-Tool anpassen
3
parallel

Partner gewinnen

Bestehende Kunden, Blogger, Creator und Agenturen erhalten eine Einladung und eine kurze Anleitung.

Kunden einladenPartnerseite veröffentlichenWerbemittel bereitstellen
4
ab dem ersten Monat

Abrechnen

Provisionen laufen nach der Haltefrist automatisch in die Auszahlung, Partner erhalten Gutschriften.

Haltefrist abwartenAuszahlung freigebenGutschriften versenden
5
laufend

Optimieren

Kennzahlen wie Umsatz je Partner, Konversionsrate und Stornoquote zeigen, wo Provisionen und Werbemittel nachgeschärft werden.

Top-Partner fördernAuffällige Partner prüfenAktionen planen
6
§ 25 TDDDG
Einwilligung für Cookies und Zugriffe auf das Endgerät, die nicht unbedingt erforderlich sind
Art. 28 DSGVO
Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter der Affiliate-Software
§ 5a Abs. 4 UWG
Partnerlinks und Codes müssen als Werbung erkennbar sein
§ 14 Abs. 2 UStG
Abrechnung per Gutschrift, wenn Advertiser und Partner das vereinbaren

Die häufigsten Fehler bei Affiliate-Software

Oranges Sparschwein mit "UPS"-Etikett, aus dem Münzen herausfallen
Falsch kalkulierte Provisionen, lückenhaftes Tracking und fehlende Haltefristen sind die häufigsten Fehler im Partnerprogramm.

Die meisten Partnerprogramme scheitern nicht an der Software, sondern an falsch kalkulierten Provisionen, lückenhaftem Tracking, fehlender Haltefrist und Partnern, die nach der Anmeldung niemand mehr betreut.

Der Klassiker ist eine Provision ohne Kalkulation. Wer die Sätze der Konkurrenz kopiert, ohne Marge, Kundenwert und Stornoquote zu kennen, bezahlt Umsatz, der keinen Gewinn bringt. Ebenso häufig verlassen sich Unternehmen nur auf Cookies im Browser und verlieren Verkäufe durch Tracking-Sperren.

Teuer wird eine fehlende Haltefrist. Provisionen fließen ab, bevor Rückgaben eingehen, und das Geld zurückzuholen gelingt selten. Ungeprüfte Anmeldungen öffnen die Tür für Selbstkäufe, gefälschte Leads und Partner, die mit unpassenden Inhalten der Marke schaden.

Vergessen Sie die rechtliche Seite nicht. Tracking braucht in der Regel eine Einwilligung, die Partnerdaten einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Partner müssen Links und Codes als Werbung kennzeichnen, und eine fehlende Kennzeichnung kann auch das werbende Unternehmen treffen.

1
Provision ohne Kalkulation

Die Provision orientiert sich an Wettbewerbern, nicht an der eigenen Marge, und frisst den Gewinn.

Provision aus Marge, Kundenwert und Stornoquote ableiten und mit einem Startwert testen.
2
Nur Cookie-Tracking

Browser-Sperren und gelöschte Cookies lassen Verkäufe verschwinden, Partner verlieren Vertrauen.

Server-to-Server-Tracking und Gutscheincodes zusätzlich einrichten.
3
Keine Haltefrist

Provisionen werden ausgezahlt, bevor Rückgaben und Stornos eingehen.

Haltefrist mindestens so lang wie das Rückgaberecht festlegen.
4
Jeder Partner willkommen

Anmeldungen werden ohne Prüfung freigegeben, unseriöse Partner schaden der Marke.

Partner vor der Freigabe prüfen und klare Teilnahmebedingungen veröffentlichen.
5
Partner allein gelassen

Nach der Anmeldung hören Partner nichts mehr, Links und Werbemittel veralten.

Regelmäßig Neuigkeiten, Aktionen und Werbemittel an die Partner schicken.
6
Datenschutz übersehen

Tracking läuft ohne Einwilligung, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung fehlt.

Tracking ins Consent-Tool einbinden und den Vertrag nach Art. 28 DSGVO abschließen.
7
Kennzeichnung vergessen

Partner setzen Links ohne Hinweis auf Werbung, Abmahnungen treffen auch das Unternehmen.

Kennzeichnungspflicht in die Teilnahmebedingungen schreiben und stichprobenartig prüfen.

Was kostet Affiliate-Software wirklich?

Rosafarbenes Sparschwein mit orangem Etikett "pro Monat" neben einer Münze auf weißem Hintergrund
Plugin, Monatsabo oder individuelles Angebot: Programmgröße und Funktionsumfang bestimmen die Kosten einer Affiliate-Software.

Affiliate-Software kostet in unserem Vergleich zwischen 0 Euro für Gratisversionen und mehreren tausend US-Dollar im Monat für Partnerplattformen. Die meisten Cloud-Tarife für Shops und SaaS-Firmen liegen zwischen 49 und 200 US-Dollar im Monat, Plugins für WordPress und WooCommerce kosten meist einige hundert US-Dollar im Jahr.

Für den Einstieg kommen Gratisversionen und Plugins in Frage. affiliate-toolkit, YITH WooCommerce Affiliates, Goaffpro, UpPromote, Cello, PromoteKit und ReferralHero haben eine kostenlose Version oder einen Gratistarif, meist mit Grenzen bei Partnern, Bestellungen oder Funktionen. WordPress-Plugins laufen mit Jahreslizenz: AffiliateWP kostet regulär 299 bis 599 US-Dollar, SliceWP 229 oder 349 US-Dollar, Solid Affiliate 374 bis 749 US-Dollar im Jahr. Gebühren auf Provisionen fallen bei Plugins in der Regel nicht an, Hosting und Pflege übernehmen Sie selbst.

Cloud-Lösungen rechnen pro Monat ab, Stand 13. Oktober 2026: Affiliatly 16 bis 129 US-Dollar, FirstPromoter und Rewardful 49 bis 149 US-Dollar, Tolt 69 bis 199 US-Dollar, Tapfiliate 89 oder 179 US-Dollar, Post Affiliate Pro 89 bis 649 US-Dollar, Reditus 99 bis 799 €, ReferralHero 199 oder 399 US-Dollar und LeadDyno 49 bis 749 US-Dollar. Bei vielen Anbietern steigt der Preis mit dem Umsatz, den Ihre Partner vermitteln, einige verlangen zusätzlich einen Prozentsatz davon.

Partnerplattformen für größere Programme beginnen bei impact.com mit 30 US-Dollar im Monat und reichen bis 2.500 US-Dollar plus 2,5 % Transaktionsgebühr und Einrichtungsgebühr. Trackdesk startet bei 299 US-Dollar, Affise bei 499 US-Dollar, TUNE kostet 1.500 US-Dollar im Monat. Partnerize, PartnerStack, Everflow, CAKE, Ingenious Technologies und die Spezialanbieter für iGaming erstellen Angebote nach Bedarf. Rechnen Sie Grundgebühr, Umsatzanteil und Auszahlungsgebühren für das Programm, das Sie in zwei Jahren erwarten.

Kostenloser Einstieg 0 € Gratisversion oder Gratistarif

Kostenlose Versionen oder Tarife haben unter anderem affiliate-toolkit, YITH WooCommerce Affiliates, Goaffpro, UpPromote, Cello, PromoteKit und ReferralHero. GrowSurf verlangt keine Grundgebühr, aber 3 % Erfolgsgebühr.

Plugins mit Jahreslizenz 79 € bis 749 US-Dollar pro Jahr

AAWP ab 79 € im Jahr, AffiliateWP 299 bis 599 US-Dollar, SliceWP 229 oder 349 US-Dollar, Easy Affiliate 249 bis 499 US-Dollar, Solid Affiliate 374 bis 749 US-Dollar, jeweils reguläre Preise.

Affiliate-Software aus der Cloud 16 bis 749 US-Dollar pro Monat

Affiliatly ab 16 US-Dollar, FirstPromoter und Rewardful ab 49 US-Dollar, Tolt ab 69 US-Dollar, Tapfiliate und Post Affiliate Pro ab 89 US-Dollar, Reditus ab 99 €, ReferralHero 199 oder 399 US-Dollar, LeadDyno bis 749 US-Dollar.

Partnerplattformen ab 30 US-Dollar bis individuell pro Monat oder auf Anfrage

impact.com von 30 bis 2.500 US-Dollar plus 2,5 % Transaktionsgebühr, Trackdesk ab 299 US-Dollar, Kiflo ab 399 US-Dollar, Affise ab 499 US-Dollar, TUNE 1.500 US-Dollar. Partnerize, PartnerStack, Everflow, CAKE und Ingenious Technologies kalkulieren individuell.

Kosten, die oft übersehen werden

Viele Tarife kombinieren eine Grundgebühr mit einem Anteil am vermittelten Umsatz: Refersion verlangt 3 oder 2 %, UpPromote 2 bis 1 %, Cello 3,5 %, ReferralCandy je nach Tarif 10,5 bis 0,25 % auf die ersten Bestellungen neuer Kunden. Automatische Auszahlungen kosten bei Rewardful 3 % und bei Tolt 2 % der Auszahlung. Verkaufsplattformen rechnen pro Verkauf ab, Digistore24 mit 7,9 % plus 1 €, CopeCart mit 4,9 % plus 1 €. Hinzu kommen Provisionen selbst, Einrichtung, Werbemittel und die Betreuung der Partner. Preise in US-Dollar schwanken mit dem Wechselkurs, einige Anbieter werben derzeit mit befristeten Rabatten.

Der Dr.-Web-Quizmaster
Wissenstest
Wie gut kennen Sie sich mit Affiliate-Marketing aus?
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Was bedeutet das Kürzel CPS im Affiliate-Marketing? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Beim Modell Cost per Sale erhält der Partner eine Provision, sobald ein vermittelter Kauf abgeschlossen ist, meist als Prozentsatz vom Warenkorb. Für Anfragen und Anmeldungen ist Cost per Lead üblich.
2 Was ist Server-to-Server-Tracking? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Beim Server-to-Server-Tracking, auch Postback genannt, sendet der Shop oder das Zahlungssystem den Verkauf direkt an die Affiliate-Software. Browser-Sperren und gelöschte Cookies stören die Zuordnung damit deutlich weniger.
3 Was regelt das Cookie-Laufzeitfenster eines Partnerprogramms? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Das Laufzeitfenster legt fest, wie viele Tage nach dem Klick auf einen Partnerlink ein Kauf noch provisioniert wird, etwa 30 oder 60 Tage. Ein längeres Fenster macht das Programm für Partner attraktiver.
4 Wofür steht eine mehrstufige Provision? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Bei mehrstufigen Modellen erhält ein Partner einen Anteil an den Provisionen der Partner, die er selbst für das Programm gewonnen hat. Viele Affiliate-Tools bieten solche Stufen als Option an.
5 Was müssen Affiliates in Deutschland bei Partnerlinks beachten? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Richtig: A. Nach § 5a Abs. 4 UWG muss der kommerzielle Zweck einer Handlung erkennbar sein. Partnerlinks und Rabattcodes in Artikeln, Videos oder Posts brauchen deshalb eine Kennzeichnung als Werbung oder Anzeige.

Glossar: Begriffe rund um Affiliate-Software

Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um Affiliate-Marketing, Partnerprogramme und Tracking kompakt und anbieterneutral.

Affiliate

Partner, der Produkte eines Unternehmens über Links, Codes oder Inhalte bewirbt und für vermittelte Verkäufe oder Leads eine Provision erhält.

Advertiser

Unternehmen, das ein Partnerprogramm betreibt und Provisionen an Affiliates zahlt, auch Merchant genannt.

Partnerprogramm

Regelwerk aus Provisionen, Laufzeiten, Werbemitteln und Bedingungen, unter denen Partner ein Unternehmen bewerben.

Affiliate-Netzwerk

Plattform, die Advertiser und Publisher zusammenbringt und Tracking sowie Abrechnung für viele Programme übernimmt.

Partnerlink

Individueller Link mit Kennung des Partners, über den Klicks und Käufe zugeordnet werden.

Gutscheincode-Tracking

Zuordnung eines Kaufs über einen Rabattcode, der einem bestimmten Partner gehört, ohne Klick auf einen Link.

Cookie-Laufzeit

Zeitraum nach einem Klick, in dem ein Kauf noch dem Partner zugeordnet wird.

Server-to-Server-Tracking

Übermittlung von Verkaufsdaten direkt vom Shop oder Zahlungssystem an die Affiliate-Software, auch Postback genannt.

Attribution

Regel, welcher Partner bei mehreren Kontakten vor einem Kauf die Provision erhält, etwa der letzte oder der erste Klick.

CPS

Cost per Sale, Provision für einen vermittelten Verkauf, meist als Prozentsatz vom Umsatz.

CPL

Cost per Lead, Provision für eine vermittelte Anfrage, Anmeldung oder Registrierung.

Wiederkehrende Provision

Provision, die bei Abos für jede weitere Zahlung des geworbenen Kunden fällig wird.

Mehrstufige Provision

Modell, bei dem Partner auch an den Umsätzen der von ihnen geworbenen Partner beteiligt sind.

Partnerportal

Bereich, in dem Partner Links, Codes, Werbemittel, Statistiken und Auszahlungen einsehen.

Referral-Programm

Empfehlungsprogramm, bei dem Kunden neue Kunden werben und dafür eine Prämie erhalten.

Provisionsbetrug

Erschleichen von Provisionen, etwa durch Selbstkäufe, gefälschte Leads oder Cookie-Stuffing.

Gutschrift

Abrechnung, die der Advertiser für die Leistung des Partners ausstellt, nach § 14 Abs. 2 UStG zulässig, wenn beide Seiten das vereinbart haben.

EPC

Earnings per Click, durchschnittlicher Verdienst eines Partners je Klick, eine wichtige Kennzahl für die Attraktivität eines Programms.

Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Affiliate-Software und Partnerprogramme, kurz und anbieterneutral.

Was ist Affiliate-Software?

Affiliate-Software ist ein Werkzeug, mit dem Unternehmen ein eigenes Partnerprogramm betreiben. Sie vergibt Partnerlinks und Gutscheincodes, ordnet Verkäufe oder Leads den Partnern zu, berechnet Provisionen und zahlt sie aus. Meist gehören ein Partnerportal, Schutz vor Provisionsbetrug und Berichte zum Funktionsumfang.

Was ist der Unterschied zwischen Affiliate-Software und Affiliate-Netzwerk?

Mit Affiliate-Software betreiben Sie Ihr Programm selbst, ein Affiliate-Netzwerk stellt Ihnen zusätzlich seine Publisher zur Verfügung. Software kostet meist eine feste Monatsgebühr, Netzwerke verlangen Aufschläge auf die Provisionen. Viele Unternehmen kombinieren beides oder wechseln mit wachsendem Programm zur eigenen Software.

Welche Affiliate-Software ist die beste?

Eine pauschal beste Affiliate-Software existiert nicht, die richtige Wahl hängt von Geschäftsmodell, Partnertypen, Shop- oder Zahlungssystem und Budget ab. Shops starten oft mit einer App oder einem Plugin, SaaS-Firmen mit einem Tool für Stripe oder Paddle, Konzerne mit einer Partnerplattform. Testen Sie zwei oder drei Kandidaten mit echten Testkäufen.

Welche Affiliate-Software ist kostenlos?

Kostenlose Einstiegsversionen haben unter anderem affiliate-toolkit, YITH WooCommerce Affiliates, Goaffpro, UpPromote, Cello, PromoteKit und ReferralHero, meist mit Grenzen bei Partnern, Bestellungen oder Funktionen. GrowSurf verlangt keine Grundgebühr, behält aber 3 % des Empfehlungsumsatzes ein. Für ein wachsendes Programm lohnt sich meist ein bezahlter Tarif mit automatischer Auszahlung (Stand 13. Oktober 2026).

Was kostet Affiliate-Software?

Affiliate-Software kostet zwischen 0 Euro für Gratisversionen und mehreren tausend US-Dollar im Monat für Partnerplattformen. In unserem Vergleich liegen die meisten Cloud-Tarife zwischen 49 und 200 US-Dollar im Monat, etwa Rewardful ab 49 US-Dollar oder Tapfiliate ab 89 US-Dollar, WordPress-Plugins wie AffiliateWP kosten regulär 299 bis 599 US-Dollar im Jahr. Viele Anbieter verlangen zusätzlich einen Anteil am vermittelten Umsatz (Stand 13. Oktober 2026).

Funktioniert Affiliate-Tracking ohne Cookies?

Affiliate-Tracking funktioniert auch ohne Cookies, etwa über Gutscheincodes oder Server-to-Server-Tracking. Beim Server-to-Server-Tracking meldet der Shop oder das Zahlungssystem den Verkauf direkt an die Affiliate-Software. Viele Anbieter kombinieren mehrere Methoden, damit Browser-Sperren weniger Verkäufe kosten.

Ist Affiliate-Tracking mit der DSGVO vereinbar?

Affiliate-Tracking ist mit der DSGVO vereinbar, wenn Einwilligung, Vertrag und Serverstandort geregelt sind. Cookies und ähnliche Techniken brauchen nach § 25 TDDDG in der Regel eine Einwilligung über Ihr Consent-Tool. Mit dem Anbieter schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, und Server in der EU vereinfachen die Prüfung.

Wie lange dauert die Einrichtung einer Affiliate-Software?

Eine Shop-App oder ein Plugin ist in wenigen Stunden eingerichtet, ein Programm mit eigener Domain, mehreren Partnertypen und Gutschriften braucht meist vier bis acht Wochen. Planen Sie Regeln, Auswahl, Einrichtung, Testkäufe und die Einladung der ersten Partner ein.

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Michael Dobler & Markus Seyfferth
Autoren
Michael Dobler und Markus Seyfferth bilden das Autorenduo hinter den Vergleichen von Dr. Web. Anbietervergleiche sind ihre Spezialität und entstehen grundsätzlich gemeinsam: Praxiswissen aus über drei Jahrzehnten Web trifft auf den strategischen Rundum-Blick eines Chefredakteurs, damit Entscheider ohne Umwege die beste Wahl für ihr Business treffen.
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