Onsite SEO Checkliste: 11 Maßnahmen für ein besseres Ranking in Google

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Mit der richtigen Onsite SEO ganz oben in den SERPs einsteigen.
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Für Webseiten ist Onsite SEO, also die Optimierung eines Internetauftritts für die Suchmaschinen, essentiell und aus der heutigen Zeit gar nicht mehr wegzudenken. Webseiten, die im Ranking der großen Suchmaschinen nicht auf den oberen Plätzen auftauchen, haben kaum Chancen, von Interessenten oder Besuchern beachtet zu werden, was sich bei vielen Firmen direkt auf den Umsatz auswirkt.

Für Unternehmen ist es daher oft die kostengünstigste Lösung, statt einen Mitarbeiter fest anzustellen, eine professionelle SEO-Agentur mit der Suchmaschinenoptimierung zu beauftragen und so das Potenzial, welches ein optimaler Webauftritt bietet, voll auszuschöpfen. Denn, im SEO-Bereich kann durchaus einiges falsch gemacht werden.

Dabei sind – vor allem in Nischen – bereits mit ordentlicher Onsite SEO gute Positionen in Suchergebnissen erreichbar. Und wenn es nicht reicht, müssen Sie dank sorgfältiger Onpage-Aufbereitung zumindest weniger Geld für entsprechendes Linkbuilding in die Hand nehmen.

Welche grundlegenden Tipps im SEO-Bereich die Wichtigsten sind, zeigt der folgende Beitrag.

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Was ist Onsite SEO?

Dieser Beitrag behandelt die Onsite bzw. Onpage SEO (die suchmaschinenoptimierte Seite und deren Inhalte), die ein Artikel aufweisen sollte, der auf gutes Ranking vorbereitet wurde. Ein solcher Inhalt teilt Google mit, worum es in dem Text geht und für welche Keywords er in den Suchergebnissen erscheinen soll (das sog. Fokus-Keyword). Ich zeige Ihnen die Dinge, die Sie für ein gutes Ranking tun können, bevor Sie den »Veröffentlichen« Button drücken.

Ein guter Text wird:

  • besser ranken
  • Ihre Absprungrate reduzieren
  • dafür sorgen, dass auch weitere Posts von Ihnen gelesen werden, da er einige passende Links auf andere Beiträge von Ihnen enthält.

Onsite SEO heisst, die Inhalte maschinenfreundlich zu optimieren

Suchmaschinen mögen optimierte Texte. Daher kommt es bei Webseiten vor allem auf die Qualität der Inhalte an. Auf Keyword-Stuffing, also eine möglichst hohe Anzahl von Keywords im Text, kann getrost verzichtet werden. Wichtig ist es, die Überschriften passend zu wählen, mit den entsprechenden Hx-Tags (h1, h2, h3, usw.) zu versehen und die wirklich relevanten Keywords zu verwenden. Auch die Textlänge sollte nicht willkürlich gewählt werden, denn die Besucher möchten keine langwierigen Romane lesen, sondern Leser-freundlichen Content geboten bekommen. 

Die Qualität der Inhalte muss stets über der Quantität stehen. Eine Überoptimierung der Texte ist daher nicht empfehlenswert. Leser merken besonders bei Blogbeiträgen sehr schnell, wenn die Texte für die Suchmaschinen und nicht primär für den Leser optimiert wurden. Findet sich das Fokus-Keyword im Titel-Tag, in einigen Überschriften und vereinzelt im Text, ist dies absolut ausreichend.

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Local SEO heisst, Inhalte auf die Region anpassen

Onsite SEO kann vor allem in Nischen und für regionale Suchanfragen und lokales Ranking extrem erfolgreich sein. Die Konkurrenz bei regionalen Suchanfragen nach dem Schema „Dienstleistung/Produkt Ort” ist meist dünn. Wenn Sie hier auf den richtigen Content (auf die korrekte Formulierung kommt es an) mit den richtigen Meta-Informationen und technischen Daten setzt, stellt unter solchen Nischenvoraussetzungen die erste Serp-Seite oft kein Problem dar. Externe Links sind dann nur noch wenige nötig.

Onsite SEO heisst, das Keyword in den h1-Titel einzufügen

Keywords sollten sich stets im Namen Ihres Artikels wiederfinden. Zudem sollte sichergestellt werden, dass der Titel Ihres Beitrags in einem H1-Tag integriert ist. Das signalisiert der Suchmaschine, welches Thema Ihr Beitrag behandelt. Sollte sich der Titel Ihres Textes nur in einem H2-Tag befinden, dann sollten Sie dies anpassen.

Probleme mit dem h1-Tag

Bei 20% aller Webseiten fehlt der h1-Tag.
Header-Tags – oder auch Überschriften – sind für die Onpage SEO von großer Wichtigkeit. Auf jeder einzelnen Seite einer Website sollte sich zum Beispiel nur eine <h1> Überschrift finden.

Zudem ist es von grundlegender Bedeutung, den Unterschied zwischen den Title-Tags und den Header-Tags zu kennen. Der Title-Tag ist hierbei das, was die Suchmaschine zu sehen bekommt, die Header-Tags sind diejenigen, die Ihre Besucher sehen. Einen Title-Tag gibt es pro Seite nur einmal, die Header-Tags können mehrfach vorkommen – als Überschrift 1, Überschrift 2 und so weiter.

Weiterführende Informationen:

The Truth About Multiple H1 Tags in the HTML5 Era

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Probleme mit dem Title-Tag

35% aller Webseiten enthalten doppelte Title-Tags.
Anhand des Titels wird entschieden, ob jemand ihre Website besucht. Daher ist der korrekte Title-Tag eines der wichtigsten Elemente Ihrer Website.

Suchmaschinen verwenden die Title-Tags um zu bestimmen, worum es im Text der Seite geht. Die Titel erscheinen in den Suchergebnissen zusammen mit einer kurzen Beschreibung. Doch anhand des Titels wird ein User entscheiden, ob er Ihre Website oder eine andere besucht. Daher ist der korrekte Title-Tag eines der wichtigsten Elemente Ihrer Website. Ein Element, dass das Ranking durchaus positiv beeinflussen kann.

Die Länge des Title-Tags ist sehr wichtig, denn davon hängt ab, wie viel von Ihrem Titel in den Suchergebnissen zu sehen sein wird. Eine Faustregel besagt, dass Google ungefähr 70 Zeichen anzeigen kann. Länger sollte der Titel also keinesfalls sein.

Onpage SEO heisst, das Keyword im ersten Absatz zu verwenden…

Auch im ersten Absatz sollte sich Ihr Schlüsselwort befinden, denn dieser ist von hoher Bedeutung für die Suchmaschine und damit auch für Ihr Ranking. Füge Ihr Keyword so dicht wie nur möglich am Anfang des ersten Absatzes ein. Überprüfen kann man solche Dinge beispielsweise mit dem Yoast-Plugin für WordPress.

Das Yoast-SEO-Plugin sagt, dass das Fokus-Keyword an den Anfang des Textes eingebaut wurde und sagt dazu: "gut gemacht".
Die besten Ratschläge gibt man immer den Anderen? Schon, aber auch für diesen Beitrag folgen wir unseren eigenen Empfehlungen.

…und das Schlüsselwort in Zwischenüberschriften (h2, h3) einzusetzen

Zwischenüberschriften sind für Mensch und Maschine gleich wichtig. Auch hier muss sich Ihr Ranking-Wort in zumindest einer <h2> oder <h3> Zwischenüberschrift befinden. Übrigens können Sie mit guten Zwischenüberschriften Scanner zu Lesern konvertieren.

Die Verwendung von Überschriften

Fingerspitzengefühl sollte auch bei den Inhalten der Überschriften bewiesen werden. Ein einfaches Spammen von Keywords wird hier eher kontraproduktiv für die Seite sein. Klare, kurze und präzise Überschriften mit 4 bis 6 Wörtern, beginnend mit einem Keyword, sind empfehlenswert. So kann der Leser, wie auch die Suchmaschine, den Artikel schnell einordnen. Durch eine klar formulierte und informative Überschrift erhält der Leser eine verständliche Übersicht über den folgenden Artikel.

  • <h1>Hauptüberschrift</h1>
  • <h2>Überschrift zweiter Ordnung</h2>
  • <h3>Überschrift dritter Ordnung</h3>
  • <h4>Überschrift vierter Ordnung</h4>
  • usw

Je länger der Text wird, desto mehr Überschriften und Zwischenüberschriften können und sollten verwendet werden. Dies hilft natürlich nicht nur der Suchmaschine selbst – auch die geneigten Leser kann einen gut strukturierten Text einfacher lesen und so auf der Seite schneller seine gesuchten Information finden. Damit erhält der Leser den gewünschten Mehrwert aus Ihrer Seite.

Onsite SEO heisst, das Fokus-Keyword im Fließtext zu benutzen…

Setzen Sie das Keyword ruhig mehrere Male im Fließtext ein. Nutzen Sie nicht immer das genau Schlüsselwort, sondern versuchen Sie auch Synonyme zu verwenden. Umschreiben Sie ihr Schlüsselwort und nutzen Sie naheliegende Kombinationen, wie im folgenden Screenshot:

Artverwandte Suchanfragen zum Thema SEO Tools.

…Interne Verlinkungen zu nutzen

Suchmaschinen verstehen die Struktur einer Internetpräsenz durch vorhandene interne Verlinkungen. Deswegen sollten auf einer Webseite relevante Inhalte untereinander verlinkt werden und von Sitemaps Gebrauch gemacht werden. 

Interne Links sorgen für eine bessere Durchklickrate Ihrer Artikel. Zudem helfen sie der Suchmaschine dabei, Ihre Website besser indexieren zu können. Beides ist sehr vorteilhaft. Denn zum einen wird sich die durchschnittliche Absprungrate Ihres Blogs vermindern, auf der anderen Seite lernt Google Ihren Blog besser kennen und höher gewichten mit einer niedrigen Bounce-Rate.

Winkel - Linie
Bei der Onsite SEO arbeitet man sich Stück für Stück voran, um die Inhalte besser maschinenlesbar zu machen.

Die internen Links sollten zweigeteilt gesetzt werden. Die wichtigsten internen Links werden so früh wie möglich in den Text integriert. Am Ende Ihres Beitrags können Sie dann nochmals zwei bis drei thematisch passende Links setzen. Übertreiben Sie hierbei nicht und setzen Sie nur Links, die dem Leser einen Mehrwert, also einen Nutzen verschaffen.

Verlinken Sie relevante, externe Ressourcen

Auch hierbei geht es um den Nutzen für Ihren Leser. Scheuen Sie sich nicht, ihm gute Informationen an die Hand zu geben, die ihre Artikel gut ergänzen können. Das verleiht Ihren Texten mehr Glaubwürdigkeit.

Relevanten Inhalten von Websites mit hoher Autorität sollte hierbei der Vorzug gegeben werden.

Ein typisches Onsite SEO-Problem: Zu viele interne Links gesetzt

Onsite SEO: 15% aller Webseiten setzen zuviele interne Links.

Auf der einen Seite ist es für die Onsite SEO wichtig, seine Artikel untereinander zu verlinken. Auf der anderen Seite hat man schnell zu viele interne Links integriert.

Ein gutes Onsite SEO bedeutet heute, eine natürliche interne Verlinkung zu schaffen, die qualitativ hochwertig ist. Die Verlinkungen müssen relevant und nützlich sein, dann wird Google den Wert zu schätzen wissen und die Seite dementsprechend gut ranken. Stellen Sie daher sicher, dass alle interne Links Ihrer Website einen Mehrwert für die User aufweisen. Haben Sie immer im Hinterkopf, dass das, was für die User gut ist, auch für die Suchmaschine optimal ist.

Problem 2: Fehlerhafte interne und externe Links

35% aller Webseiten enthalten kaputte interne Links.

Nicht funktionierende Links können ein wirklich großes SEO-Problem darstellen. Ein oder zwei nicht mehr funktionierende Links werden kein Problem sein. Doch passiert dies öfter, wird ein Besucher Ihre Website als qualitativ schlecht wahrnehmen. Zudem werden Sie Probleme mit den Bots der Suchmaschinen bekommen. Diese crawlen immer einige Ihrer Seiten und bei einer Häufung von »Broken Links« könnte es durchaus sein, dass diese Seiten nicht mehr in den Index aufgenommen werden. Das schadet der Autorität Ihrer Website enorm.

Nutzen Sie daher ein SEO-Tool oder Plugin für WordPress, um diese »Broken Links« aufzufinden und das Problem zu beheben.

Die Anzeige der Seite auf mobilen Endgeräten

Das WordPress-Theme oder HTML-Template, das auf der jeweiligen Webseite genutzt wird, muss in der heutigen Zeit unbedingt ein responsives Design aufweisen. Dies bedeutet, dass die Webseite auf allen unterschiedlichen Endgeräten optimal angezeigt wird.

Webseiten, die für mobile Endgeräte nicht ausgelegt sind, werden von Google abgestraft. Die Nutzergruppe von Tablet- und Smartphone-Besitzern wächst immer stärker, weshalb dieser Punkt für ein optimales SEO eine sehr wichtige Rolle spielt.

Nachdem Sie nun die Grundvoraussetzungen geschaffen haben, um Ihre Ergebnisse kontrollieren zu können, gehen wir ans Eingemachte und optimieren Ihre Texte so gut wie möglich für ein perfektes Ranking.

Onsite SEO: Das Mobile-friendly-Tool von Google bescheinigt Dr. Web, eine responsive Webseite zu haben.
Einen ersten Eindruck verschafft Ihnen das Google-Tool »Test auf Optimierung für Mobilgeräte«.

Nutzen Sie den Google Keyword Planner

Der Google Keyword Planner ist ein hervorragendes Tool zur Onpage SEO Ihrer Beiträge, denn es hilft Ihnen dabei, die Schlüsselwörter zu finden, nach denen Ihre potenziellen Leser wirklich suchen.

Sie können erkennen, wie viele Suchanfragen pro Monat für ein Keyword getätigt werden, und wie groß der Wettbewerb für gerade dieses Keyword ist. Das hilft Ihnen, die Schlüsselwörter zu wählen, für die es weniger Konkurrenz gibt, die jedoch trotzdem viel Effekt versprechen. Manchmal erscheint es sinniger, weniger beliebte Suchwörter oder Phrasen zu verwenden und dadurch »genauer« zu ranken, anstatt nur allgemein.

„Beispiel: Statt zu versuchen, auf Teufel komm raus für T-Shirts hoch zu ranken, ist es sinniger für »T-Shirts in Pink« an der Spitze zu stehen, falls Sie Shirts in schickem Rosa verkaufen.“

Nutzen Sie kurze URLs

Google liebt mittlerweile kurze URLs, egal ob sie sprechend sind, oder nicht. Vor einiger Zeit war es noch so, dass die Keywords sich in der URL befinden sollten. Doch im Zuge der eigenen Umstellung der URLs auf kurze IDs gewichtet die Suchmaschine die sprechenden Varianten der Permalinks nicht mehr so hoch.

Google geht eindeutig dazu über, sehr kurze URLs zu wollen. Achte daher darauf, dass die Permalinks sehr kurz sind, egal welches Schema Sie verwenden.

Achten Sie auf Rechtschreibfehler und Grammatik

Rechtschreibfehler und mangelhafte Grammatik sind die Feinde eines guten Rankings. Beides sorgt für eine schlechte Lesbarkeit Ihrer Beiträge. Das wird nicht nur Ihren Lesern auffallen, sondern vor allem auch der Suchmaschine.

Gerüchten zufolge wertet Google Beiträge mit vielen Fehlern und einer schlechten Grammatik bereits ab, was logisch wäre. Denn Google legt viel Wert auf guten Content, der einen Mehrwert für die Besucher bietet. Sie werden nicht jeden Fehler ausmerzen können, doch mit gutem Willen und etwas Mühe können Ihre Texte fast fehlerfrei werden.

Onpage SEO heisst, lange Inhalte zu produzieren

Eine der Onsite SEO-Regeln besagt, dass lange Inhalte wesentlich besser ranken als kurzer Content. Je tiefer Sie in Ihre Themen einsteigen, je länger Ihre Artikel werden, desto besser werden sie auch ranken. Denn dann bieten sie ihren Besuchern einen umfassenden Einblick in die Themenbereiche, die sie interessieren.

Das Yoast-SEO-Plugin sagt, dass dieser Artikel mit über 4.000 Wörtern lang genug ist.

Umfassende, lange Inhalte werden daher von Google als wertvoller erachtet, als kurze Artikel, die das Thema nur anreißen. Zudem erhöhen lange Beiträge die Verweilzeit auf Ihrer Website. Wie lange sich die Besucher durchschnittlich auf Ihrem Blog aufhalten, ist ein weiteres Qualitätszeichen für die Suchmaschine. Das bedeutet, dass Google Websites höher bewerten wird, wenn sie eine hohe Verweilzeit aufweisen können.

Das Problem mit der Wortanzahl

Onsite SEO: 18% aller Webseiten enthalten Content mit weniger als 300 Wörtern pro Artikel.

SEMrush konnte auf achtzehn Prozent der getesteten Websites eine zu geringe Wortanzahl in den Artikel feststellen (Link zur Quelle). Auf wenn es laut Google keine erforderliche Mindestanzahl an Wörter gibt, ist es naheliegend, dass gute Inhalte umso besser sind, je mehr sie in die Tiefe gehen.

300 Wörter sind für einen Artikel also in der Regel viel zu wenig. Google ist bekannt dafür, dass sie Inhalten mit wesentlich mehr Tiefe einen absoluten Vorrang in den Suchergebnissen gewähren. Zudem bekommt ein Artikel, der sehr tief in eine Materie eintaucht, auch mehr Backlinks. Und damit auch eine bessere Position im Ranking.

Veröffentlichen Sie lieber weniger Beiträge und schreiben Sie dafür qualitativ hochwertige, lange Artikel. Qualität ist ein wichtiger Rankingfaktor neben der Ausführlichkeit.

Zudem hat dies den positiven Nebeneffekt, dass Sie mit der Zeit als Experte wahrgenommen werden. Das tut (Ihrem Ego und) Ihrer Website gut.

Nutzen Sie Multimedia-Elemente

Ein weiterer Faktor, den Suchmaschinen verwenden, um die Ranking-Position Ihrer Artikel zu bestimmen, ist, wie Besucher mit Ihren Inhalten interagieren. Deshalb ist es eine gute Idee, Multimedia-Elemente in den Beiträgen zu verwenden.

Hierbei kommen viele Möglichkeiten in Betracht, es muss nicht immer ein Video von YouTube sein. Sie könnten zum Beispiel auch eine Slideshare Präsentation erstellen und einbetten. Zudem kämen noch Umfragen oder Quizzes infrage, denn beides regt Ihre Besucher zum Interagieren an.

Antworten Sie stets auf Kommentare

Der Kommentar-Bereich eines Blogs ist das meist vernachlässigte Instrument der Besucherbindung. Antworten Sie auf die Kommentare, die Sie auf Ihre Inhalte bekommen. So stoßen Sie unter Umständen eine wertvolle Diskussion an, denn auch Google entgeht nicht, dass ein Artikel mit vielen Kommentaren wertvoller sein muss, als einer vollkommen ohne Rückmeldungen.

Auch kritische Kommentare sollten veröffentlicht und beantwortet werden.
Auch kritische Kommentare sollten veröffentlicht werden, solange sie nicht beleidigend sind. Schlucken Sie die Kritik und versuchen Sie daraus zu lernen und Ihre Artikel zu verbessern.

Optimieren Sie ihre Bilder für das Web

Auf vielen Websites kann man Bild-Material finden, das in unnötig hoher Auflösung hochgeladen wurde. Das verlangsamt den Seitenaufbau einer Website ungemein. Langsame Websites werden von Besuchern und Suchmaschinen zugleich nicht gemocht. Schneiden Sie ihre Bilder also stets auf die größte Variante Ihrer Beitragsbilder zu und optimieren Sie die Dateigröße der Bilder.

Optimieren Sie ihre Bilder für die Google Bildersuche

Auch in diesem Bereich liegt viel Potenzial, dass Sie nicht außer Acht lassen sollten. Hier bieten sich Ihnen gleich zwei Möglichkeiten.

Benenne die Bilddateien mit Ihren Keywords. Ihre Schlüsselwörter gehören definitiv in den Namen der Bilder hinein. Schreiben Sie über On-Page SEO, dann benennen Sie ihr Bild auch so. Es sollte dann on-page-seo.jpg heißen. Die Google-Bildersuche weiß anhand der Schlüsselwörter dann Ihre Bilder zuzuordnen.

On-Page SEO: Titel und ALT-Tag zu Bildern hinzufügen
So einfach fügen Sie einen Titel und den Alt-Text zu Ihren Bildern hinzu.

Eine weitere gute Idee ist es, stets den Alt-Tag des Bildes zu nutzen (unbedingt!) und diesen dann mit relevanten Keywords zu füllen.

Problem: Fehlende Alt-Tags und kaputte Bild-Verlinkungen

Onpage SEO: 45% aller Bilder enthalten keine Alt-Tags.

Bilder und Grafiken sind in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil des Content-Marketings. Doch sie können auch einen Haufen SEO-Probleme auslösen. Immer noch benutzen viel zu wenige Webmaster die wichtigen Alt-Tags für die Bilder und achten zudem nicht darauf, dass die verwendeten Bilder immer angezeigt werden können. Beides ist jedoch wichtig für die Onsite SEO.

Die Alt-Tags zum Beispiel erfüllen gleich zwei Funktionen. Zum einen erscheinen sie, wenn ein Bild nicht angezeigt werden kann, zum anderen sind Alt-Tags für die Bildsuche von Google wichtig. Suchmaschinen sind immer noch nicht clever genug, um ein Bild ohne verwendeten Alt-Tag zu interpretieren. Daher sind diese Tags eklatant wichtig, denn sie helfen Google, das Bild anhand der Beschreibung innerhalb des Alt-Tags richtig in bestimmte Kategorien zu sortieren.

Zudem bietet der Tag noch die Möglichkeit, Ihre SEO-Keywords hinein zu schreiben, denn dadurch machen Sie es Google nochmals einfacher, die Grafiken einzuordnen. Übrigens können auch sehbehinderte Menschen von einem optimalen Alt-Tag profitieren, denn anhand einer guten Beschreibung verschaffen sie sich eine Vorstellung dessen, was auf dem Bild zu sehen ist.

Bilder, die aus irgendeinem Grund nicht mehr angezeigt werden, verursachen die gleichen Probleme wie defekte Links. Sie führen in eine Sackgasse. Beide Gründe können dazu führen, dass die Suchmaschinen ihre Website degradiert, weil sie ein schlechtes Benutzererlebnis bietet.

Schreiben Sie passende Meta-Beschreibungen

Die Titel-Variationen

In WordPress haben Sie zwei Möglichkeiten, einen Namen für Ihre Artikel zu finden. Die eine Variante wird nur auf Ihrer Website angezeigt, die andere nur in den Suchergebnissen, wenn Sie es so einstellen. Bei der Benennung Ihrer Beiträge für die Website-Ansicht sind Sie recht frei, es kann durchaus auch ein langer Titel sein.

Für die optimale Darstellung Ihrer Titel in den Suchergebnissen haben Sie allerdings nur circa 65 Zeichen zur Verfügung. Längere Titel werden abgeschnitten dargestellt. Beiden Varianten ist gemein, dass Ihre Keywords optimalerweise stets am Anfang eines Titels stehen sollten.

Die Meta-Beschreibung

Die Meta-Description erscheint unterhalb Ihres Titels in den Suchergebnissen und informiert die potenziellen Besucher kurz und knackig, ob es sich lohnt, Ihre Website zu besuchen. Schreibe so kurz und prägnant wie möglich, worum es in Ihrem Artikel geht. Hier ein Beispiel für einen SEO-Titel und die richtige Meta-Beschreibung:

So kann man die Meta-Description in Yoast-SEO anpassen.
So einfach verfassen Sie einen SEO-Titel und die Beschreibung in Yoast SEO.

In beiden Bereichen bekommen Sie durch die Balken unterhalb des Eingabefelds angezeigt, wie viel Platz Ihnen noch zur Verfügung steht. Gleichzeitig ergibt sich eine Vorschau auf das Suchergebnis aus Ihren Eingaben.

Problem: Die Meta Description

Onsie SEO: 30% aller Seiten enthalten doppelte Meta-Descriptions und weitere 25% gar keine.

Die Meta-Beschreibung wird in den Suchergebnissen gleich unterhalb des Titels angezeigt und soll den Usern einen guten Eindruck darüber vermitteln, worum es in dem Artikel geht. Einen Ihnenekten Einfluss auf das Ranking soll die Meta-Description nicht besitzen, ich persönlich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass eine gute Beschreibung durchaus das Ranking – wenn auch nur gering – beeinflussen kann.

Allerdings sorgt eine gute Meta-Beschreibung auch für eine bessere Seiten-CTR, was gerade für Webmaster wichtig ist, die Google Adsense einbinden.

Viele Websites besitzen doppelte Meta-Beschreibungen, andere hingegen haben keine expliziten Beschreibungen in Verwendung. Auch hier kann ein SEO-Tool oder ein Plugin für WordPress für Abhilfe sorgen.

Weiterführende Informationen:

How to create the right meta description
Meta Description SEO Best Practices

Machen Sie die Website richtig schnell

Google und Ihre Besucher werden eine richtig schnelle Website lieben. Google wird Ihren Blog definitiv besser ranken, wenn er schnell ist. Ihre Besucher werden Ihre Website auch lieber mögen, wenn sie nicht so lange auf den Seitenaufbau warten müssen. Nutze für die Messung der Geschwindigkeit die Pingdom Tools mit der Einstellung »Stockholm, Schweden«.

Onpage SEO: Die Webseiten-Geschwindigkeit kann man testen mit Tools wie Pingdom.

Das verschafft Ihnen einen guten Eindruck dessen, was noch optimiert werden müsste, damit Ihre WordPress-Website schnell wird.

Das Pingdom-Testergebnis.
Eine halbe Sekunde Ladezeit ist durchaus auch bei einer normalen Website möglich.

Technische Onsite SEO: 3 typische Probleme

SEMrush unternahm eine Studie, in der absolut reale Daten gesammelt werden sollten. Hierzu wurden anonyme Daten von circa 100.000 Websites erfasst und ausgewertet. Heraus kamen die elf häufigsten SEO-Probleme auf der technischen Seite, die einen Ihnenekten Einfluss auf das Ranking haben können.

Problem 1: Duplicate Content

Onpage SEO: 50% aller Webseiten enthalten doppelte Inhalte.

Google definiert den Duplicate Content wie folgt:

„Duplizierter Content sind im Allgemeinen umfangreiche Contentblöcke, die anderem Content auf derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffällig ähneln. Im Allgemeinen besteht dabei keine Täuschungsabsicht.“

Doppelte Inhalte wurden auf 50 Prozent aller untersuchten Websites gefunden. Google selbst geht zumeist von nicht willentlich produzierten doppelten Inhalt aus. Dementsprechend wird es keine offiziellen Strafen für doppelten Content geben. Doch das bedeutet nicht, dass hier ein Auge zugedrückt wird, denn im Allgemeinen ranken Websites mit doppeltem Inhalt immer noch schlechter als ohne.

Das resultiert daraus, dass die Suchmaschine zumeist nicht klar erkennen kann, welche Version des Inhaltes bevorzugt in den Index aufgenommen werden soll. Zudem wurden die Suchmaschinen entwickelt, um das Web für die Anwender zu einem besseren Ort zu machen, in dem Informationen leicht gefunden werden können. Wertvoller Inhalt ist daher nur derjenige, der auch einzigartig ist.

Weiterführende Informationen:

Problem 2: Schlechtes Text zu HTML-Verhältnis

28% weisen ein ungünstiges Verhältnis von Text zu HTML-Quellcode auf.

Ein altbekanntes Onsite SEO-Problem. Mehr als ein Viertel aller Websites weisen ein ungünstiges Verhältnis von Text zu HTML-Code auf. Das bedeutet, dass die betreffende Website proportional mehr HTML-Code, als von Menschen lesbaren Text ausgibt. Das kann viele Ursachen haben, zum Beispiel zu kurze Texte, die meist nicht mehr als die von Google geforderten 300 Wörter umfassen.

Allerdings kann auch eine schlecht codierte oder gepflegte Website Schuld sein. Sie könnte viel ungültigen Code aufweisen oder eine übermäßige Nutzung von JavaScript und Inline-Styles aufweisen.

Behoben werden kann das Problem recht einfach:

  • Entfernen Sie unnötige Skripts. Das reduziert die Seitengröße und dient der Geschwindigkeit.
  • Überprüfen Sie ihre Plugins. Sie müssen nicht jede Spielerei anbieten.
  • Laden Sie JavaScript nur dort, wo es benötigt wird.
  • Ergänzen Sie ihre Texte auf eine brauchbare Durchschnittslänge (mindestens 500 Wörter, besser mehr).

Problem 3: Die falsche oder fehlende Sprachdeklaration

Bei 12% aller Webseites fehlt die  Deklaration der Sprache der Webseite.

Unser Publikum im Web ist global. Da jedoch viele andere Völker mit deutschem Content relativ wenig anfangen können, ist es wichtig, die Standard-Sprache zu deklarieren. Die Sprachdeklaration ist für viele Dinge wichtig, zum Beispiel:

  • Sie informiert den Browser über die Sprache des Inhalts – wichtig für Übersetzungen und der korrekten Anzeige der Seiten
  • Sie stellt sicher, dass die Inhalte von Screenreadern und Text-zu-Sprache Konvertern in der korrekten Sprache wiedergegeben werden
  • Sie hilft bei der GEO-Lokalisierung und dem internationalen SEO
  • Sie hilft den wichtigen Relevanz-Score zu verbessern.

Nutze diese Liste der Sprachcodes, um die richtige Sprachdeklaration ausgeben zu lassen.

Problem 4: Temporäre Umleitungen

Redirects sind ein hervorragender Weg, die Suchmaschinen wissen zu lassen, dass sich eine Seite »bewegt« hat und unter der alten URL nicht mehr zu erreichen ist. Diese Umleitungen können entweder dauerhaft sein, dann gibt man den Statuscode 301 aus, oder nur zeitlich begrenzt, dann nutzt Sie den Code 302. Eine dauerhafte Umleitung mit Statuscode 301 wird keinen Verlust an Autorität nach sich ziehen.

Bei einer temporären Umleitung sieht das schon anders aus, unter anderem kann es dazu führen, dass eine veraltete Seite in den Index aufgenommen wird. Die neue Seite könnte hingegen von Google ignoriert werden. Das kann zu einem echten Problem werden. Daher sollte – wenn die Änderung von Dauer ist – immer ein 301 Redirect ausgegeben werden. Das ist auch laut Moz der beste Ansatz.

Google könnte ansonsten annehmen, dass ein 302-Redirect eigentlich eine dauerhafte Umleitung sein sollte und diese dann als 301 interpretieren. Das könnte einen Verlust von Traffic verursachen, also sollten Sie stets selbst die Kontrolle darüber übernehmen, welcher Redirect wo ausgegeben wird.

Content is King — aber nur in Balance zwischen Mensch und Maschine

Schritt für Schritt schafft es Google von Update zu Update die Qualität der Inhalte immer besser einzuschätzen. Zwangsläufig wird der Suchmaschinen-Riese dadurch weniger anfällig für Black-Hat-Methoden. Das ist die eigentliche eine Chance für alle seriösen Website-Betreiber: Sie können nämlich mit ihrem Wissen glänzen und mit guten Inhalten Besucher gewinnen.

Bei der Inhaltserstellung gilt es jedoch, eine weitere Kunst zu beherrschen: Sie müssen die Balance zwischen Suchmaschine und Mensch als Leser finden. Was das heißt? Ein menschlicher Leser könnte schnell gelangweilt sein, wenn Sie zu tief ins Detail gehen. Für eine Suchmaschine ist dies hingegen essentiell, da Details geradezu eine Garantie für ein erschöpfendes Behandeln eines Themas sind.

Ein Beispiel: Sie sind Unternehmer und haben Probleme mit einem Mitarbeiter. Weil er immer zu spät kommt und seine Arbeit nicht erledigt, wollen Sie ihm kündigen. Dafür brauchen Sie jetzt einen Anwalt und suchen nach „Arbeitsrechtsexperte %Ort%”.

Der Arbeitsrechtsexperte, der nun von Ihnen gefunden werden will, muss also nicht nur das Keyword Arbeitsrechtsexperte auf seiner Seite integrieren, sondern auch den Ort. Betrachtet eine Anwaltskanzlei nun ihre Website nicht vor dem Hintergrund einer Suchmaschine, ist sie vielleicht versucht, einen Satz wie „Unser Team besteht aus Spitzenanwälten in allen Rechtsbereichen“ auf die Seite einzupflegen und es dabei zu belassen. Den Ort finden die Besucher ja letztlich auch im Impressum.

Die Kanzlei ginge vor, wie seit Jahrzehnten aus Zeitungsanzeigen, Telefonbuchanzeigen etc. gewohnt. Die Suchmaschine wiederum hat aber so keine Chance, aus diesem Satz den Arbeitsrechtsexperten herzuleiten und ihn auch noch am gesuchten Ort zu lokalisieren. Demzufolge wird diese Kanzlei nie unter der genannten Suchphrase auftauchen.

Ein Absatz, in dem alle Rechtsbereiche, die eine große Kanzlei abdeckt, einfach gelistet werden, wird indes ebenso nicht zielführend sein. Denn in diesem Fall wird die Website der Kanzlei zwar vielleicht in den SERPs ausgeworfen, aber der User erkennt unter Umständen nicht, dass er bei der richtigen Kanzlei gelandet ist. Schließlich ist das Wort „Arbeitsrecht“ irgendwo in dem langen Absatz versteckt. Im Gegensatz dazu hätte der eine Satz mit den Spitzenanwälten in allen Rechtsbereichen den Unternehmer vielleicht schnell und einfach überzeugt.

Fazit

Die Onsite SEO ist und bleibt eine „Low hanging fruit“, weil Sie als Websitebetreiber die alleinige Gestaltungsmacht darüber haben. In Nischen oder bei regionalen Suchen kann Onsite SEO als alleinige Maßnahme schon zeitnah Erfolge erzielen.

Sie erfordert allerdings viel Arbeitsaufwand – vor allem, wenn Sie bei einer bestehenden, größeren Seite rückwirkend nacharbeiten müssen. Das jedoch ist ein Zeitinvestment, das der Grundstein für eine erfolgreiche Webkampagne sein kann. Sie kann sich lohnen, indem sie 1. Ihnen direkt zu besseren Rankings führt oder 2. die Ausgaben für Linkbuilding niedriger hält.

Vergessen Sie aber bei aller Optimierung für die Suchmaschine nicht, dass in erster Linie ihre Leser zählen. Betreiben Sie daher stets Leser-SEO, statt einer reinen Onpage SEO.

Optimieren Sie ihre Artikel zuerst für die Menschen, erst danach für die Suchmaschinen. Auch Google selbst möchte Inhalte so optimiert wissen. Bedenken Sie stets, dass nicht Google ihre Artikel teilt; das tun nur Ihre Leser.

Beitragsbild von Merakist auf Unsplash.

Eine Antwort

  1. Johannes Müller von Google hat zum Thema „Überschriften“, zu deren Hierarchie und Inhalt klare Informationen geliefert, die sich hier wiederfinden: https://www.seo-suedwest.de/5487-google-erklaert-wie-ueberschriften-genutzt-werden.html
    Demnach sollte man das oben Genannte zumindest kritisch betrachten.

    Zur Textlänge gibt es seitens Google ebenfalls konkretisierte Erkenntnisse: „Immer wieder weist Google darauf hin, dass es keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Textlänge bzw. der Wortanzahl und den Rankings gibt.“
    Zitat von hier: https://www.seo-suedwest.de/5849-google-ein-artikel-mit-1-000-woertern-macht-noch-keine-gute-website.html

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