Homepage Baukasten Vergleich
2026
Das sind die besten 63 Anbieter.
Der Begriff Homepage-Baukasten deckt 2026 fünf sehr verschiedene Produkttypen ab: reine Cloud-Baukästen, Editoren als Modul im Hosting-Tarif, Design-Werkzeuge für gestalterisch anspruchsvolle Projekte, Desktop-Software ohne Abo und KI-Builder, die eine Website aus einer kurzen Beschreibung erzeugen. Wir haben 63 Anbieter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem internationalen Markt geprüft und nach Produkttyp, Serverstandort, Funktionsumfang und Preis geordnet. Dieser Ratgeber erklärt anbieterneutral, was ein Homepage-Baukasten leistet, wie sich die Arten unterscheiden, worauf Sie bei DSGVO, Barrierefreiheit und Datenexport achten müssen und was der Betrieb am Ende wirklich kostet.
Wir haben 63 Homepage-Baukästen für Sie recherchiert. Welche passen zu Ihnen? Der Bedarfs-Check oben findet sie, und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.
10Web
10Web ist ein KI-gestützter Website-Builder auf WordPress-Basis. Aus einer kurzen Beschreibung erzeugen KI-Agenten Struktur, Texte und Bilder; der Entwurf wird danach in einem visuellen Editor bearbeitet. Gemanagtes Hosting, WooCommerce und SEO-Funktionen sind eingebunden. Gedacht ist der Baukasten für Kleinunternehmen, Freelancer und Agenturen.
1blu Homepage-Baukasten
Der 1blu-Webbaukasten ist ein browserbasiertes Baukastensystem der Berliner 1blu GmbH. Über 190 Designvorlagen, eine KI für Website und Texte sowie Bausteine für Formulare, Kalender und Shop stehen bereit. Domain, E-Mail-Postfächer und SSL sind enthalten. Gedacht ist der Baukasten für Einsteiger ohne HTML-Kenntnisse.
Adobe Portfolio
Adobe Portfolio ist ein Website-Baukasten für Kreative innerhalb der Adobe Creative Cloud. Vorgefertigte, responsive Themes werden über eine Live-Vorschau angepasst, Projekte aus Behance und Bildergalerien aus Lightroom lassen sich übernehmen. Gedacht ist das Produkt für Fotografen, Illustratoren und Designer mit Portfolio-Websites.
Alfahosting Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten SEO-Edition von Alfahosting ist ein Baukastensystem für Websites ohne Programmierkenntnisse. Hunderte Designvorlagen, Dutzende Webapps und ein möglicher Onlineshop gehören dazu, ebenso Domain, E-Mail und Speicherplatz. Gedacht ist der Baukasten für Privatpersonen, Vereine und kleine Betriebe.
B12
B12 ist ein KI-Website-Builder, der aus einer kurzen Beschreibung in wenigen Minuten eine Website, einen Shop, ein Portfolio, einen Blog oder eine kleine Web-App erzeugt. Editor mit KI-Chat, On-Page-SEO, Kontaktverwaltung und E-Signaturen sind eingebunden. Gedacht ist das Produkt für professionelle Dienstleister.
beepworld
Beepworld ist ein deutschsprachiger Homepage-Baukasten mit kostenlosem Basispaket und kostenpflichtigen Paketen. Der Browser-Editor bietet über 200 Designs, Fotoalben, Blog, Formularbaukasten und Gästebuch. Gedacht ist der Baukasten für Privatnutzer, Vereine, Hochzeitsseiten und kleine Gewerbetreibende.
Bitrix24 Sites
Bitrix24 Sites ist der Website- und Landingpage-Baukasten innerhalb der Geschäftsplattform Bitrix24. Seiten entstehen in einem Drag-and-drop-Editor aus über 100 branchenspezifischen Vorlagen und sind mit CRM, Onlineformularen, Live-Chat und Onlineshop verbunden. Gedacht ist das Modul für kleine Unternehmen und Vertriebsteams.
Canva Websites
Canva Websites ist die Website-Funktion der Design-Plattform Canva. Gestaltet wird auf der gewohnten Canva-Leinwand mit frei platzierbaren Elementen, das fertige Design erscheint anschließend als responsive Website. Das Modul richtet sich an Solo-Selbstständige, Kreative, Schulen und Marketing-Teams.
Carrd
Carrd ist ein Online-Baukasten für einseitige Websites wie Profile, Link-Sammlungen und Landingpages. Im Browser werden Elemente wie Text, Bild, Button, Formular und Embed abschnittsweise zusammengesetzt, ohne Code. Zielgruppe sind Einzelpersonen, Freelancer und kleine Projekte mit Bedarf an einer einzelnen Seite.
checkdomain Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten von checkdomain ist ein Drag-and-drop-Werkzeug im Browser, das Websites aus über 150 Designvorlagen oder per KI-Assistent aufbaut und auf der Plattform des Anbieters veröffentlicht. SSL und E-Mail-Postfächer sind in allen Tarifen enthalten. Zielgruppe sind Selbstständige, Vereine und kleine Unternehmen.
CM4all
CM4all entwickelt einen Website-Baukasten, der nicht an Endkunden verkauft, sondern als Plattform an Hoster, Telekommunikationsanbieter und weitere Partner geliefert wird. Zum Portfolio gehören Sitebuilder, Servicetools und eine Hosting-Plattform, die Partner unter eigener Marke und Oberfläche einsetzen können.
domainfactory Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten von DomainFactory ist ein browserbasiertes Werkzeug, mit dem Websites per Drag & Drop aus fertigen Designvorlagen entstehen. Zum Umfang gehören Domain, SSL-Zertifikat, E-Mail-Postfach, SEO-Einstellungen und Online-Shop-Vorlagen. Gedacht ist er für Selbstständige und kleine Unternehmen.
Dorik
Dorik ist eine browserbasierte Website-Plattform, die einen visuellen No-Code-Editor mit einem KI-Website-Generator verbindet. Zum Funktionsumfang zählen ein CMS mit Blog, native SEO-Werkzeuge, Web-Analytics und eine Airtable-Anbindung. Angesprochen werden Selbstständige, Portfolio-Betreiber, kleine Firmen und Agenturen.
Duda
Duda ist eine Website-Plattform für Agenturen, Hosting-Anbieter und SaaS-Unternehmen, die Websites in großer Zahl erstellen und betreuen. Der Editor arbeitet mit Vorlagen, Sektionen und Widgets; hinzu kommen Shop, Terminbuchung, SEO, White-Label-Betrieb und Schnittstellen zur Automatisierung.
Durable
Durable ist ein KI-gestützter Website- und Geschäftsbaukasten, der eine Website in rund 30 Sekunden erzeugt. Um die Seite herum liegen CRM, unbegrenzte Terminbuchung, Bewertungsanfragen, KI-Bildgenerierung sowie SEO und GEO. Zielgruppe sind Solo-Selbstständige und kleine Dienstleistungsbetriebe.
easyname Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten von easyname ist ein browserbasiertes Werkzeug, mit dem Websites per Drag-and-drop aus fertigen Designs entstehen. Enthalten sind Blog, Formulare, SEO-Einstellungen, SSL-Zertifikat und je nach Tarif ein Webshop. Er richtet sich an Privatpersonen, Vereine, Selbstständige und kleine Betriebe.
Format
Format ist ein Website-Baukasten mit Schwerpunkt auf Online-Portfolios für visuell arbeitende Kreative. Über 90 kuratierte Themen, ein Design-Editor und der Baustein Flex Block bilden die Gestaltung ab, ergänzt um Kundengalerien, Verträge und provisionsfreien Verkauf. Die Anbieterseite steht auch auf Deutsch bereit.
Framer
Framer ist eine Plattform zum Gestalten und Veröffentlichen interaktiver Websites. Strukturierte Inhalte liegen in CMS-Collections, Agenten und weitere KI-Funktionen verbrauchen monatliche Credits, die Auslieferung läuft über ein CDN. Basic zielt auf Freiberufler und kleine Studios, Pro auf Agenturen und Startups.
GoDaddy Website Builder
Der GoDaddy Website Builder ist ein gehosteter Baukasten, der direkt an Domain, Hosting und E-Mail des Registrars andockt. Der Browser-Editor arbeitet mit Abschnitten und vorgefertigten Blöcken, ein Einrichtungsdialog erzeugt den ersten Entwurf. Zielgruppe sind Kleinunternehmen, Selbstständige und Gründer.
goneo Homepage-Baukasten
easyPage ist der Homepage-Baukasten der goneo Internet GmbH aus Minden. Der Editor läuft im Browser, der Start erfolgt aus einer von 200 Vorlagen, aus einer leeren Seite oder aus einem KI-Entwurf. Domain, E-Mail und SSL gehören zum Tarif. Gedacht ist der Baukasten für Privatleute, Vereine und kleine Unternehmen.
Google Sites
Google Sites ist der Website-Baukasten innerhalb von Google Workspace, geführt als Produkt für Team- und Projektwebsites. Seiten entstehen per Drag-and-drop in einem automatischen Rasterlayout, dynamische Inhalte aus Workspace-Apps lassen sich einbetten. Gedacht ist das Angebot für Teams, Behörden, Schulen und Vereine.
Host Europe Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten von Host Europe ist ein Zusatzmodul im Webhosting-Portfolio des Anbieters. Mit vorgefertigten Designvorlagen und einem Editor im Browser entstehen Seitenbereiche ohne HTML-Kenntnisse. Gedacht ist das Modul für Kleinunternehmen, Selbstständige und Vereine, die alles aus einer Hand beziehen wollen.
Hostinger Website Builder
Der Hostinger Website Builder ist ein browserbasierter Homepage-Baukasten, der zum Hosting-Angebot des Unternehmens gehört. Seiten entstehen per Drag-and-drop aus über 300 Vorlagen oder mithilfe eines KI-Assistenten, Hosting, Domain und Postfach sind im Tarif enthalten. Zielgruppe sind Einsteiger, Selbstständige und kleine Betriebe.
Hostpoint Sites
Hostpoint Sites ist der Website-Baukasten der Schweizer Hostpoint AG und wird neben Webhosting, Domains und Webshop im Kundenkonto geführt. Inhalte werden per Drag and Drop aus mehreren hundert Designvorlagen zusammengestellt. Gedacht ist das Produkt für Firmen, Vereine und Privatpersonen ohne Programmierkenntnisse.
Hoststar Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten von Hoststar ist Bestandteil der Schweizer Hosting-Abos und wird über das hauseigene My Panel im Browser bedient. Designvorlagen lassen sich per Drag and Drop aus Modulen wie Blog, Shop und Kontaktformular umbauen. Gedacht ist er für Kleinunternehmen, Vereine und Privatpersonen ohne Vorkenntnisse.
Infomaniak Site Creator
Site Creator ist der Website-Baukasten des Schweizer Anbieters Infomaniak. Aus vorgefertigten Themen entstehen Präsentationsseiten, Blogs und Onlineshops, Inhalte werden per Drag and Drop als Blöcke abgelegt. Entwicklung und Hosting finden in der Schweiz statt, ein kostenloses Einstiegsangebot ist verfügbar.
IONOS MyWebsite
IONOS MyWebsite ist der KI-gestützte Homepage-Baukasten der IONOS SE. Aus tausenden Vorlagen entstehen im Browser Websites, die sich um Terminbuchung, SEO-Funktionen und Marketingwerkzeuge erweitern lassen. Domain, E-Mail-Adresse und SSL-Zertifikat gehören zu jedem Paket, Zielgruppe sind Kleinunternehmen und Selbstständige.
Jimdo
Jimdo ist ein Homepage-Baukasten für Selbstständige und kleine Betriebe, der Website, Marketing, Buchung und Zahlung in einer Oberfläche bündelt. Eine KI erstellt Struktur, Texte und Bilder der Website, als weitere Bausteine stehen Rechtstexte, Buchungstool und Onlineshop bereit. Der Einstieg ist kostenlos möglich.
METANET Homepage-Baukasten
Der Website Baukasten der Zürcher METANET AG läuft im Browser: Seiten entstehen per Klicken und Ziehen aus über 100 Design-Vorlagen, ohne Programmierkenntnisse und ohne Programm-Installation. Bei jedem METAhost-Webhosting ist er enthalten, erweiterbar über die Add-ons Bundle, Business und Enterprise ab CHF 2.00 im Monat.
Mobirise
Mobirise ist eine Desktop-Software für Windows und macOS, mit der Websites offline aus vorgefertigten Blöcken gebaut und danach auf eigenem Hosting, einer Gratis-Subdomain oder einer eigenen Domain veröffentlicht werden. Die Basissoftware ist kostenlos und richtet sich an Selbstbauer, Freelancer und kleine Agenturen.
Mozello
Mozello ist ein gehosteter Homepage-Baukasten aus Lettland, der Website, Online-Shop und Buchungssystem in einer Oberfläche verbindet. Domainregistrierung, Webhosting und die übrige Technik übernimmt der Anbieter, mehrsprachige Seiten sind eingebaut. Das Angebot richtet sich an Kleinunternehmen, Selbstständige und Vereine.
Nicepage
Nicepage ist eine Webdesign-Software für Windows, macOS und den Browser, die Elemente frei auf der Fläche platziert und daraus responsiven Code erzeugt. Entwürfe lassen sich als HTML-Seite, WordPress-Theme oder Joomla-Template ausgeben. Gedacht ist sie für Webdesigner, Freelancer und Agenturen.
Npage
Npage ist der frühere Name des Homepage-Baukastens hPage: ein vollständig gehosteter Dienst, bei dem Seiten im Browser aus über 300 Designs und Inhaltsbausteinen entstehen. Eigene Domain, E-Mail-Postfächer und Besucherstatistiken gehören dazu. Gedacht ist er für Privatpersonen, Vereine und kleine Unternehmen.
Odoo Website Builder
Der Odoo Website Builder ist die Website-App der modularen Unternehmenssoftware Odoo. Seiten entstehen per Drag-and-drop in der Live-Ansicht und greifen auf dieselbe Datenbasis zu wie E-Commerce, CRM oder Buchhaltung. Gedacht ist das Werkzeug für kleine und mittlere Unternehmen mit Backoffice-Bedarf.
one.com Website Builder
Der one.com Website Builder ist ein Homepage-Baukasten, der gemeinsam mit Webhosting, Domain, E-Mail und SSL als Paket vertrieben wird. Gebaut wird im Chat mit der KI Aida oder über den Homepage-Baukasten im Kontrollpanel. Webshop und Buchungsfunktion sind integriert. Gedacht ist er für Einsteiger und kleine Betriebe.
Pagecloud
Pagecloud ist ein gehosteter Website-Baukasten aus Ottawa, dessen Editor Elemente frei auf der Seite positioniert statt sie in feste Raster zu zwingen. Neben Websites und Landingpages entstehen damit Popups, Banner und ein Online-Shop. Angesprochen werden kleine Unternehmen, Marketingteams und Agenturen.
Pixpa
Pixpa ist ein gehosteter Baukasten für Portfolio-Websites, der Seiten, Kundengalerien und Online-Shop in einer Plattform bündelt. Ein visueller Editor, über 200 Vorlagen sowie eingebauter Blog und SEO gehören dazu. Zielgruppe sind Fotografen, Künstler, Illustratoren und Designer.
Readymag
Readymag ist ein browserbasierter Website-Baukasten mit Schwerpunkt auf digitalem Publishing und Portfolios. Der Editor arbeitet als freie Zeichenfläche, auf der Elemente pixelgenau platziert werden. Der Baukasten richtet sich an Designer, Fotografen, Redaktionen und Hochschulen, die Longreads und Lookbooks ohne Code umsetzen.
Renderforest
Renderforest ist eine Online-Creative-Plattform, in der der Website-Baukasten neben Video-, Logo- und Grafikwerkzeugen als eigenes Modul läuft. Ein KI-Builder erzeugt aus wenigen Angaben eine Seite, die in einem Blockeditor angepasst wird. Hosting, Domain und SSL gehören dazu, die Oberfläche liegt auf Deutsch vor.
Simvoly
Simvoly ist ein Website- und Funnel-Baukasten, der Seitenbau, Verkaufstrichter, Shop, CRM und Marketing-Automation in einer Oberfläche bündelt. Der Editor arbeitet per Drag-and-drop mit fertigen Sektionen und Popups. Das Produkt richtet sich an Online-Marketer, Coaches, Kursanbieter und Agenturen mit White-Label-Bedarf.
Site123
SITE123 ist ein gehosteter Website-Baukasten, der ohne freies Drag-and-drop arbeitet: Inhalte werden in vorgegebene Strukturen und Layouts eingesetzt. Zum Umfang gehören responsive Vorlagen, SEO-Einstellungen, Hosting mit kostenloser Subdomain und ein Online-Shop. Der Baukasten richtet sich an Einsteiger ohne Vorkenntnisse.
Sitejet
Sitejet ist ein Website-Baukasten in zwei Ausprägungen: Sitejet Studio für Agenturen und Web-Profis mit Projektmanagement, Kundenportal und White-Label sowie der Sitejet Website Builder für Selbstständige und kleine Unternehmen. Beide bringen visuellen Editor, KI-Generator, SEO-Tools, Hosting und SSL mit.
Softr
Softr ist eine No-Code-Plattform aus Berlin, mit der aus vorhandenen Daten Weboberflächen und Geschäftsanwendungen entstehen. Fertige Bausteine für Listen, Formulare und Nutzerbereiche werden an eine Datenbank gebunden. Die Plattform richtet sich an Teams, die Portale und interne Werkzeuge ohne Entwickler aufbauen.
Squarespace
Squarespace ist ein gehosteter All-in-one-Baukasten, der Website, Domain, Hosting, E-Mail und Verkaufsfunktionen in einem Abo bündelt. Vorgefertigte Vorlagen, ein Drag-und-Drop-Editor, Onlineshop, Terminplanung sowie SEO- und Marketing-Tools gehören dazu. Der Baukasten richtet sich an Selbstständige und kleine Dienstleister.
STRATO Homepage-Baukasten
Der STRATO Homepage-Baukasten Smartwebsite verbindet die Website-Erstellung mit Domain, SSL-Zertifikat und E-Mail-Postfächern aus einer Hand. Die Seite entsteht über einen KI-Generator oder aus responsiven Designvorlagen, ergänzt um SEO-, Marketing- und Shop-Erweiterungen. Der Betrieb läuft in deutschen Rechenzentren.
Strikingly
Strikingly ist ein cloudbasierter Website-Baukasten für schnell erstellte einseitige Websites und Landingpages. Bearbeitet wird direkt auf der Seite im Browser; Shop, Blog, Formulare, Newsletter und Mitgliederbereiche sind eingebaut. Gedacht ist der Baukasten für Einzelunternehmer, Kreative und kleine Teams ohne Code-Kenntnisse.
Telekom Website-Baukasten
Der Website-Baukasten der Deutschen Telekom ist ein hostinggebundenes Produkt für Geschäftskunden, das gemeinsam mit Domain, Webspace und E-Mail-Paketen vertrieben wird. Im browserbasierten Blockeditor werden Layoutbausteine mit eigenen Texten und Bildern gefüllt. Zielgruppe sind kleine Unternehmen und Selbstständige.
Tilda
Tilda Publishing ist ein browserbasierter Website-Builder, der Seiten aus über 550 vorgefertigten Blöcken zusammensetzt und mit Zero Block zusätzlich einen freien Designeditor bietet. Landingpages, Blogs und Onlineshops entstehen ohne Code. Gedacht ist das Werkzeug für Designer, Marketing-Teams und Agenturen.
Ucraft
Ucraft ist ein cloudbasierter Website-Baukasten mit Drag-and-drop-Editor für Websites, Portfolios und Onlineshops ohne Programmierkenntnisse. Das Hosting läuft über Google Cloud, Shop-, Blog- und Logo-Werkzeuge gehören dazu. Angesprochen werden Einzelunternehmer, Kreative, kleine Händler und Startups.
Umso
Umso ist ein Website-Baukasten mit KI-Generator, der aus einer Idee einen ersten Seitenentwurf erzeugt. Blog, Formulare, Analytics, Cookie-Banner und mehrsprachige Inhalte sind eingebaut, abgerechnet wird pro Website. Gedacht ist das Werkzeug für Gründer, Produktteams und kleine Softwareanbieter.
united-domains Website-Baukasten
Der Homepage-Baukasten von united-domains arbeitet KI-gestützt und wird als Zusatzprodukt zu Domain, Webspace und E-Mail angeboten. Acht KI-Funktionen erzeugen Seitenstruktur, Texte, Übersetzungen und SEO-Angaben. Zielgruppe sind Domaininhaber, Selbstständige und kleine Unternehmen.
Voog
Voog ist ein cloudbasierter Website-Baukasten aus Estland, der von Beginn an auf mehrsprachige Websites ausgelegt ist. Inhalte werden direkt auf der Seite bearbeitet; Designvorlagen, SEO-Werkzeuge, Onlineshop und Integrationen gehören dazu. Angesprochen werden kleine Unternehmen, Agenturen und Organisationen.
Webador
Webador ist ein gehosteter Homepage-Baukasten der niederländischen JouwWeb B.V. mit eigener deutscher Landesversion. Websites entstehen per Drag-and-drop aus Inhaltsblöcken oder über einen KI-Start, Hosting, SSL und Domain kommen aus einer Hand. Gedacht ist das Angebot für Privatpersonen, Vereine und kleine Betriebe.
Webflow
Webflow ist eine visuelle Website-Plattform, die zwischen Baukasten und Code-Editor liegt: Layouts entstehen über Klassen, Flexbox, Grid und Breakpoints. Zur Plattform kommen ein CMS mit eigenen Collections, Hosting und Lokalisierung hinzu. Zielgruppe sind Designer, Agenturen und Marketingteams; die Oberfläche ist englischsprachig.
webgo Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten der Hamburger webgo GmbH verbindet einen Drag-and-drop-Editor mit über 100 Designvorlagen, Webspace, Domain, SSL und E-Mail in einem Tarif. Onlineshop, Buchungsfunktion und SEO-Werkzeuge sind ergänzbar. Angesprochen sind Selbstständige, kleine Unternehmen und Vereine.
Webnode
Webnode ist ein gehosteter Homepage-Baukasten der Schweizer Webnode AG. Der Einstieg erfolgt über einen KI-Website-Generator oder eine Vorlage, danach wird im Browser direkt auf der Seite weitergearbeitet. Mit Onlineshop, Buchung, Rechnungen und mehrsprachigen Websites richtet sich das Angebot an Privatnutzer und Kleinunternehmen.
WebSite X5
WebSite X5 ist eine Desktop-Software des italienischen Herstellers Incomedia, mit der Websites lokal am eigenen Rechner entstehen und anschließend veröffentlicht werden. Ein Assistent führt in fünf Schritten durch Struktur, Design und Inhalte. Abgerechnet wird als einmalige Dauerlizenz statt als Abo.
Weebly
Weebly ist ein gehosteter Homepage-Baukasten aus der Square-Produktsuite. Der Editor arbeitet per Drag-and-drop mit anpassbaren Themes, der Onlineshop ist über Square an die Zahlungsabwicklung angebunden. Oberfläche und Support sind englischsprachig, Zielgruppe sind Kleinunternehmen und Gründer.
Wix
Wix ist ein gehosteter Homepage-Baukasten mit frei positionierendem Editor, über 800 Vorlagen und einem KI-gestützten Website-Generator. Onlineshop, Buchungen, CRM und App-Markt sind in die Plattform integriert. Das deutschsprachige Angebot richtet sich an Selbstständige, kleine Unternehmen und Agenturen.
WordPress.com
WordPress.com ist das gehostete Baukasten- und Publishing-Angebot von Automattic auf Basis der Open-Source-Software WordPress. Gearbeitet wird im Block-Editor mit Themes und Vorlagen, dazu kommen verwaltetes Hosting, Domains und E-Mail. Das Angebot richtet sich an Blogger, Publisher, Selbstständige und Unternehmen.
World4You Homepage-Baukasten
Der Homepage-Baukasten von World4You ist ein gehostetes Komplettpaket aus Website-Editor, Domain, E-Mail-Adresse und SSL-Zertifikat. Über 100 Designvorlagen, flexible Module, eine KI-Texthilfe und eine einfache Shop-Funktion gehören dazu. Zielgruppe sind Einsteiger, Selbstständige und kleine Unternehmen.
Zeta Producer
Zeta Producer ist ein Desktop-Website-Baukasten für Windows: Die Website entsteht lokal am eigenen PC und wird per FTP auf frei gewählten Webspace veröffentlicht. Layouts, Widgets und Design-Blocks lassen sich ohne Programmierung anpassen. Das Angebot richtet sich an Selbstständige, kleine Unternehmen und Vereine.
Zoho Sites
Zoho Sites ist ein browserbasierter Website-Baukasten innerhalb der Zoho-Produktsuite. Per Drag-and-drop werden Text-, Bild-, Video-, Tabellen- und Kartenelemente sowie vordefinierte Abschnitte gesetzt; SEO-Tool, Subsites und Mitgliederbereiche gehören dazu. Der Baukasten richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Agenturen.
Was ist ein Homepage-Baukasten, und brauchen Sie wirklich einen?

Ein Homepage-Baukasten ist eine Software, mit der Sie eine Website aus fertigen Designvorlagen und Bausteinen im Browser zusammensetzen, ohne HTML oder CSS zu schreiben. Hosting, SSL-Zertifikat und häufig auch die Domain liefert der Anbieter im selben Tarif mit. Für einen Auftritt mit wenigen Seiten und einer Person in der Pflege lohnt sich der Baukasten fast immer, für gewachsene Portale mit eigenen Inhaltstypen eher ein Content-Management-System.
Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt das Baukastenprinzip als Verfahren, bei dem standardisierte Bausteine zu unterschiedlichen Gesamtlösungen kombiniert werden. Übertragen auf die Website heißt das: Der Anbieter liefert Vorlagen, Abschnitte und Funktionsmodule, Sie entscheiden über Auswahl, Reihenfolge und Inhalt. Alles, was darunter liegt, also Server, Datenbank, Zertifikate und Aktualisierungen, bleibt beim Anbieter.
Die Wikipedia führt den Homepage-Baukasten als Sonderform des Web-Content-Management-Systems. Der Unterschied steckt weniger in der Technik als im Zuschnitt. Ein System wie WordPress oder TYPO3 installieren Sie auf eigenem Webspace, erweitern Funktionen über Plugins und tragen dafür Wartung, Sicherheit und Aktualisierungen selbst. Der Baukasten schnürt genau diese Aufgaben zu einem Abo zusammen und nimmt Ihnen dabei einen Teil der Freiheit ab.
Zwei weitere Wege führen ebenfalls zur eigenen Website. Eine Agentur übernimmt Konzept, Gestaltung und Technik vollständig, verlangt dafür aber vierstellige Beträge und verlängert jede spätere Textänderung um eine Abstimmungsschleife. Wer selbst HTML und CSS schreibt, behält die volle Kontrolle und zahlt nur das Hosting, braucht dafür jedoch Zeit und Übung. Der Baukasten sitzt bewusst zwischen diesen beiden Polen.
Nach der Erhebung „IKT in Unternehmen“ des Statistischen Bundesamtes gehört eine eigene Website in größeren Betrieben längst zur Standardausstattung, während kleine Unternehmen, Vereine und Selbstständige deutlich häufiger ohne auskommen. Genau in dieser Lücke sind die Baukästen groß geworden, denn dort steht weder ein Agenturbudget noch jemand für die technische Pflege bereit.
Brauchen Sie deshalb zwingend einen? Nein. Eine Website lässt sich auch ohne Baukasten betreiben, und für ein reines Portfolio genügt manchmal ein gepflegtes Profil in einem Fachverzeichnis. Der Baukasten spart Zeit und Betriebsaufwand, kostet dafür Flexibilität und Portabilität. Der folgende Test hilft bei der Einordnung.
- Domain: Sie brauchen eine eigene Internetadresse samt passender E-Mail-Adresse, statt auf ein Profil in einem fremden Portal auszuweichen.
- Umfang: Ihr Auftritt kommt mit weniger als rund zwanzig Seiten aus und wächst absehbar nicht zum Portal mit eigenen Inhaltstypen.
- Technik: Niemand im Haus schreibt HTML oder CSS, und niemand möchte sich um Server, Zertifikate und Aktualisierungen kümmern.
- Budget: Für eine Agentur fehlt der vierstellige Betrag, ein fester Monatsbeitrag im niedrigen zweistelligen Bereich ist dagegen eingeplant.
- Pflege: Texte, Preise und Öffnungszeiten sollen ohne Dienstleister und ohne Wartezeit änderbar bleiben.
- Funktionen: Shop, Terminbuchung, Blog oder Formulare werden gebraucht, aber als fertiger Baustein und nicht als Eigenentwicklung.
- Hosting: Ein eigener Webspace fehlt, oder Ihr vorhandener Hosting-Tarif enthält einen Editor, den Sie bisher nicht genutzt haben.
Lohnt sich der Schritt für jeden? Nein. Wer bereits ein gepflegtes Content-Management-System betreibt, mehrere Redakteure mit abgestuften Rechten braucht oder eigene Inhaltstypen pflegt, verliert im Baukasten mehr, als der Umstieg einspart. Treffen dagegen vier oder mehr Punkte auf Ihr Vorhaben zu, spricht wenig gegen einen Baukasten und viel gegen die selbst gebaute Alternative.
Diese 7 Probleme löst ein Homepage-Baukasten

Ein Homepage-Baukasten löst sieben Probleme auf einmal: die fehlende Auffindbarkeit, die Technik-Hürde aus Webspace und Zertifikat, die Abhängigkeit bei jeder Textänderung, die brechende Darstellung auf dem Smartphone, fehlende oder veraltete Rechtstexte, unkalkulierbare Agenturkosten und den liegen gebliebenen Betrieb aus Aktualisierungen und Sicherungen.
Am Anfang steht fast immer die Sichtbarkeit. Ein Profil in einem sozialen Netzwerk erreicht zwar Publikum, zeigt Ihr Angebot aber im Layout der Plattform, neben fremder Werbung und unter Regeln, die sich jederzeit ändern können. Eine eigene Domain kehrt dieses Verhältnis um.
Der zweite Block ist die Technik. Für eine selbst betriebene Website brauchen Sie Webspace, ein gültiges Zertifikat, eine aktuelle PHP-Version und einen Plan für Sicherungen. Nichts davon ist besonders schwer, in Summe entsteht daraus jedoch eine Daueraufgabe, die kleine Betriebe neben dem Tagesgeschäft selten schaffen.
Punkt drei und vier hängen eng zusammen. Wer für jede Preisänderung einen Dienstleister anschreibt, verschiebt Aktualisierungen so lange, bis die Seite nicht mehr stimmt. Und weil laut Google Search Central für die Indexierung die mobile Fassung zählt, fällt eine Seite, die auf dem Smartphone auseinanderbricht, gleich doppelt zurück.
Der fünfte Punkt ist in Deutschland der teuerste. Ratgeberportale wie e-recht24 dokumentieren seit Jahren, welche Angaben ein geschäftsmäßiger Auftritt enthalten muss und wie schnell aus einer Lücke im Impressum eine Abmahnung wird. Ein Generator im Baukasten ersetzt keine Rechtsberatung, verhindert aber die groben Auslassungen.
Bleiben Kosten und Betrieb. Der feste Monatsbetrag macht die Website kalkulierbar, und der Anbieter übernimmt die Arbeiten, an die im Alltag niemand denkt. Genau dieser Tausch, Geld und Flexibilität gegen Zeit und Sicherheit, ist der eigentliche Kern des Produkts.
Wer nur über Branchenbuch und soziale Netzwerke erreichbar ist, überlässt die Darstellung des eigenen Angebots einer fremden Plattform. Eine eigene Domain mit eigenen Inhalten bleibt dagegen unter Ihrer Kontrolle, auch wenn ein Portal seine Regeln ändert.
Webspace einrichten, ein Zertifikat ausstellen und verlängern, PHP-Versionen nachziehen, Sicherungen einplanen: Jeder Schritt ist lernbar, in Summe kostet er Abende. Im Baukasten gehören diese Aufgaben zum Abo und fallen bei Ihnen nicht mehr an.
Neue Öffnungszeiten, eine geänderte Preisliste, ein zusätzliches Teammitglied: Ohne eigenen Zugang wird daraus ein Ticket mit Wartezeit und Rechnung. Ein Baukasten-Editor verlegt diese Änderungen in fünf Minuten Eigenarbeit.
Google Search Central beschreibt seit der Umstellung auf die Mobile-First-Indexierung, dass für die Aufnahme in den Index die mobile Fassung einer Seite maßgeblich ist. Baukasten-Vorlagen sind durchgängig responsiv angelegt und zeigen die mobile Ansicht direkt im Editor.
Die Impressumspflicht steht seit 2024 im Digitale-Dienste-Gesetz, das an die Stelle des Telemediengesetzes getreten ist. Viele Baukästen führen über einen Generator für Impressum und Datenschutzerklärung und binden ein Einwilligungsbanner für Cookies ein.
Ein Agenturprojekt beginnt im vierstelligen Bereich, und jede Erweiterung kommt als eigenes Angebot dazu. Der Baukasten macht daraus einen festen Monatsbetrag, der sich im Voraus planen und im Zweifel wieder kündigen lässt.
Bei selbst betriebenen Websites schläft die Pflege als Erstes ein, und veraltete Erweiterungen werden zum Einfallstor. Im Baukasten laufen Aktualisierungen, Sicherungen und die Verlängerung der Zertifikate im Hintergrund beim Anbieter.
Welche Arten von Homepage-Baukästen gibt es?
Der Markt teilt sich in fünf Typen: reine Cloud-Baukästen, Hosting-Baukästen als Modul im Tarif, Design- und Pro-Werkzeuge, Desktop-Software ohne Abo sowie KI-Builder und Suite-Module. Der Produkttyp entscheidet stärker über Ihr Ergebnis als die Marke, weil er Serverstandort, Gestaltungsfreiheit und Umzugsfähigkeit gleichzeitig festlegt.
Der reine Cloud-Baukasten ist der bekannteste Typ und der schnellste Weg zu einer Seite. Vorlage auswählen, Beispieltexte ersetzen, veröffentlichen: Der Auftritt steht an einem Nachmittag. Bezahlt wird diese Geschwindigkeit mit einem festen Rahmen. Wo der Editor keine Option vorsieht, gibt es die Funktion schlicht nicht.
Der Hosting-Baukasten ist im DACH-Raum der unterschätzte Fall. Viele Betriebe haben ihren Tarif längst bei einem deutschen, österreichischen oder Schweizer Provider liegen und dort einen Editor im Paket, ohne davon zu wissen. Für die Auswahl ist dieser Typ interessant, weil Domain, Postfächer und Website unter einem Vertrag laufen und die Server im Regelfall in Europa stehen.
Design- und Pro-Werkzeuge gehen in die Gegenrichtung. Layout, Typografie und Interaktionen lassen sich frei bestimmen, manche Anbieter geben den erzeugten Quellcode heraus. Wer Wert auf einen eigenständigen Auftritt legt, findet hier die Grenze des Machbaren deutlich weiter hinten, braucht dafür aber Gestaltungswissen und Geduld.
Desktop-Software wirkt altmodisch und hat in deutschsprachigen Ländern trotzdem eine treue Anhängerschaft. Der Grund liegt im Lizenzmodell ohne laufendes Abo und in der Unabhängigkeit vom Anbieter: Die Seite liegt als Dateisatz vor und lässt sich auf jeden Webspace legen.
Die KI-Builder sind der jüngste Typ. Aus einer Beschreibung des Vorhabens entstehen Seitenstruktur, Texte und Bildauswahl in wenigen Minuten, die Nacharbeit findet danach im klassischen Editor statt. Sinnvoll ist dieser Weg vor allem als Startpunkt gegen das leere Blatt, nicht als Ersatz für eigene Inhalte.
Die Grenzen verwischen bewusst. Anbieter wie 10Web oder Sitejet setzen einen Baukasten-Editor auf einen CMS-Unterbau und verbinden damit die Bequemlichkeit des Abos mit der Offenheit der Plattform darunter. Prüfen Sie in solchen Fällen besonders genau, was beim Anbieterwechsel mitkommt.
Editor, Vorlagen und Hosting kommen als ein Dienst aus dem Browser, ohne eigenen Webspace. Anbieter wie Wix, Jimdo, Webnode, Site123, Webador, Mozello, Strikingly oder Carrd zielen auf Gründer, Kleinbetriebe und Vereine und bieten fast immer einen kostenlosen Einstieg mit Subdomain.
Der Editor steckt als Modul im Hosting- oder Domaintarif, etwa bei IONOS, STRATO, 1blu, webgo, goneo, checkdomain, Alfahosting, united-domains, easyname, World4You, Hostpoint, Hoststar, METANET oder Infomaniak. Domain, Postfach und Website laufen über einen Vertrag, und der Serverstandort liegt meist im DACH-Raum.
Webflow, Framer, Squarespace, Tilda, Readymag, Pixpa oder Format richten sich an Gestalter, Studios und Agenturen. Freie Positionierung, eigene Schriften, Animationen und teilweise Quellcode-Export erlauben Auftritte ohne Vorlagenoptik, verlangen aber Einarbeitung und Gestaltungswissen.
Zeta Producer, WebSite X5, Nicepage und Mobirise laufen auf dem eigenen Rechner, die fertige Seite wandert per FTP auf beliebigen Webspace. Der Kaufpreis fällt einmalig an, die Daten bleiben lokal, dafür übernehmen Sie Sicherung und Veröffentlichung selbst.
Durable, B12, 10Web, Renderforest und Dorik erzeugen Struktur, Texte und Bilder aus einer kurzen Beschreibung. Suite-Module wie Google Sites, Zoho Sites, Odoo, Bitrix24, Canva Websites oder Softr bringen den Website-Bauteil dagegen als Zugabe zu einer größeren Arbeitsumgebung mit.
- Ein Vertrag, ein Ansprechpartner, ein monatlicher Preis
- Start in Stunden, weil Vorlage, Zertifikat und Hosting bereitstehen
- Aktualisierungen und Sicherungen laufen beim Anbieter
- Bindung an das Ökosystem, Export meist nur als Text und Bild
- Freie Wahl von Hoster, Erweiterungen und Gestaltung
- Vollständiger Datenexport samt Datenbank und Medien
- Eigene Inhaltstypen und abgestufte Redaktionsrechte möglich
- Pflege, Sicherheitsaktualisierungen und Verantwortung bleiben beim Betreiber
2026
Whitepaper:
Homepage-Baukästen 2026
Der Leitfaden für Gründer und kleine Unternehmen: die fünf Produkttypen vom Hoster-Baukasten bis zum KI-Builder, die Abgrenzung zum CMS, DSGVO und Barrierefreiheit im DACH-Raum, belegte Preisspannen samt Folgepreisen und eine Checkliste für den Datenexport vor dem Abschluss.
Nach Ihrer Bestätigung per E-Mail gelangen Sie direkt zum Download. Datenschutzerklärung
Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Acht Kriterien entscheiden: DSGVO und Hosting-Standort, Barrierefreiheit nach BFSG, Funktionsumfang, Vorlagenqualität, SEO- und Performance-Grundlagen, Domain und E-Mail, Datenexport sowie Preis, Laufzeit und Support. Am schwersten wiegt in dieser Kategorie der Datenexport, weil sich alles andere später nachbessern lässt, ein Umzug dagegen kaum.
Beginnen Sie beim Recht, nicht beim Design. Artikel 28 DSGVO verlangt für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag einen schriftlichen Vertrag, und dieser Vertrag muss vor dem Livegang vorliegen. Viele der bekanntesten Baukästen werden von US-Unternehmen betrieben und stützen den Datentransfer auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework. Frühere Regelungen sind vom Europäischen Gerichtshof bereits zweimal aufgehoben worden, weshalb ein Rechenzentrum in der EU oder in der Schweiz die ruhigere Wahl bleibt.
Der zweite Rechtsposten ist neu und wird oft übersehen. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr erfasst und für Kleinstunternehmen eine Ausnahme vorsieht. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit erläutert Geltungsbereich und Fristen. Praktisch heißt das für die Auswahl: Vorlagen mit ausreichendem Kontrast, durchgängiger Tastaturbedienung und Feldern für Alternativtexte.
Danach folgt der nüchterne Teil. Notieren Sie die drei Funktionen, ohne die Ihr Auftritt nicht funktioniert, und prüfen Sie, in welchem Tarif diese enthalten sind. Der Faktencheck zu diesem Vergleich hat genau an dieser Stelle die meisten Missverständnisse ergeben, weil Anbieter Leistungen aus den oberen Stufen gern als allgemeine Produktmerkmale darstellen.
Bei Gestaltung und Sichtbarkeit liegen die Unterschiede feiner. Ein festes Raster schützt vor Layoutfehlern, freie Positionierung erlaubt eigenständige Auftritte. Für die Auffindbarkeit nennt Google Search Central vier Grundlagen, nämlich eigene Titel, Beschreibungen, sprechende Adressen und eine erreichbare Sitemap. Fast jeder Baukasten erfüllt diese vier Punkte, Unterschiede zeigen sich erst bei Ladezeit und Bildverarbeitung.
Das härteste Kriterium steht am Schluss, weil kaum jemand vor dem Abschluss daran denkt. Die meisten Baukästen geben Inhalte nur als Text und Bild heraus, nicht als lauffähige Website. Wer die Exportfrage in der Testphase einmal praktisch durchspielt, erkennt sofort, wie eng die Bindung an den Anbieter später wird.
Artikel 28 DSGVO verlangt für jede Auftragsverarbeitung einen Vertrag mit festgelegtem Gegenstand, Zweck und Weisungsbindung. Viele der bekanntesten Baukästen werden von US-Unternehmen betrieben und stützen den Datentransfer auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework, dessen Bestand juristisch umstritten bleibt. Anbieter mit Rechenzentrum und Sitz in der EU oder in der Schweiz ersparen Ihnen diese Diskussion.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 und betrifft vor allem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, also Websites, über die Verbraucher Verträge schließen. Für Kleinstunternehmen sieht das Gesetz eine Ausnahme vor, die Bundesfachstelle Barrierefreiheit erläutert Geltungsbereich und Übergangsfristen im Detail. Für die Baukasten-Auswahl zählt, was die Vorlagen von Haus aus mitbringen.
Die entscheidende Frage lautet nicht, wie viele Funktionen ein Anbieter listet, sondern ob Ihre drei wichtigsten enthalten sind und in welchem Tarif. Terminbuchung, Mitgliederbereiche, Mehrsprachigkeit und Shop-Funktionen stecken bei vielen Anbietern erst in den oberen Stufen oder kosten extra. Prüfen Sie außerdem die Mengengrenzen, etwa die Zahl erlaubter Seiten oder Shop-Artikel.
Baukästen unterscheiden sich grundlegend darin, wie viel Gestaltungsfreiheit der Editor zulässt. Ein festes Raster schützt vor Layoutfehlern und bleibt auf dem Smartphone stabil, freie Positionierung erlaubt eigenständige Auftritte und produziert bei ungeübter Hand schnell Chaos. Wichtiger als die schiere Zahl der Vorlagen ist, wie gut sie zu Ihrer Branche und Seitenstruktur passen.
Google Search Central nennt als Grundlage eigene Seitentitel, aussagekräftige Meta-Beschreibungen, sprechende Adressen und eine erreichbare Sitemap. Diese vier Punkte beherrschen fast alle Baukästen. Unterschiede zeigen sich bei der Ladezeit der Vorlagen, bei der Bildkomprimierung und bei den Core Web Vitals, also den Messwerten für Ladeverhalten und visuelle Stabilität.
Viele Anbieter legen eine Domain im ersten Jahr kostenlos bei und berechnen sie danach regulär. Ähnlich verhält es sich mit Postfächern, Speicherplatz und Traffic. Prüfen Sie außerdem, auf wen die Domain registriert wird, denn diese Frage entscheidet später über den Umzug.
Die meisten Baukästen geben Inhalte nur als Text und Bild heraus, nicht als lauffähige Website. Layout, Struktur und Funktionsbausteine bleiben im System des Anbieters und müssen beim Wechsel neu aufgebaut werden. Einige Design-Werkzeuge und die Desktop-Programme bilden die Ausnahme, weil sie Quellcode oder einen vollständigen Dateisatz ausgeben.
Fast alle Anbieter dieser Kategorie werben mit einem befristeten Aktionspreis. IONOS bewirbt MyWebsite Plus mit 1 Euro pro Monat für zwölf Monate gegenüber 18 Euro regulär, World4You nennt 3 Euro im ersten Jahr gegenüber 10 Euro regulär. Rechnen Sie deshalb grundsätzlich mit dem Folgepreis und prüfen Sie zusätzlich Einrichtungsgebühren, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist.
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Wie Sie einen Homepage-Baukasten erfolgreich einführen

Sechs Phasen führen von der Idee zur gepflegten Website: Ziel und Seitenstruktur festlegen, Anbieter testen und Tarif wählen, Domain, E-Mail und Zertifikat einrichten, Inhalte und Rechtstexte erstellen, vor dem Livegang technisch prüfen und danach Indexierung und Pflege sichern. Zwei bis sechs Wochen gelten als realistische Orientierung, gerechnet in Arbeitsabenden statt in Kalendertagen.
Der häufigste Fehlstart besteht darin, zuerst eine Vorlage zu suchen. Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge: erst die Seitenliste, dann die Vorlage, die diese Liste trägt. Wer vorab notiert, welche Seiten der Auftritt braucht und welche Frage jede einzelne beantworten soll, spart in der Gestaltung später Tage.
In der Testphase zahlt sich Gründlichkeit aus. Zwei oder drei Kandidaten parallel mit echten Texten und echten Bildern zu befüllen, dauert einen Abend und zeigt mehr als jede Funktionstabelle. Prüfen Sie in dieser Phase auch gleich den Datenexport, denn danach steigen die Wechselkosten deutlich.
Die Domain gehört auf Ihren Namen. Diese eine Entscheidung entscheidet später über jeden Umzug, und sie kostet im Zweifel nur den kleinen Aufpreis für eine getrennte Registrierung. Postfächer und Zertifikat gehören in denselben Arbeitsschritt, damit E-Mail-Adresse und Website von Anfang an zusammenpassen.
Den größten Zeitblock verschlingen die Inhalte. Texte, Fotos, Alternativtexte, Impressum und Datenschutzerklärung entstehen am besten parallel zur Gestaltung, damit die Vorlage von Beginn an mit echten Inhalten getestet wird. Ein Generator liefert dabei den Rohentwurf für die Rechtstexte, die Prüfung auf den eigenen Fall bleibt trotzdem nötig.
Vor der Veröffentlichung steht ein kurzer Durchgang durch die Technik. Formulare werden testweise abgeschickt, die Seite auf dem Smartphone geprüft, Kontrast und Tastaturbedienung kontrolliert. Danach wird die Sitemap in der Search Console hinterlegt, und die Indexierung lässt sich dort beobachten. Der Livegang ist der Beginn der Pflege, nicht ihr Ende.
Ziel, Zielgruppe und Seitenstruktur festlegen
Am Anfang steht keine Software, sondern eine Liste. Wer soll die Seite lesen, welche Frage soll sie beantworten, und welche Seiten braucht es dafür wirklich?
Anbieter testen, Tarif und Vorlage wählen
Zwei bis drei Anbieter in der kostenlosen Phase mit echten Inhalten befüllen und erst danach entscheiden. Der Tarif richtet sich nach der Pflichtfunktionsliste, nicht nach dem Aktionspreis.
Domain sichern, E-Mail und Zertifikat einrichten
Die Domain wird auf den eigenen Namen registriert, nicht auf den des Anbieters. Postfächer, Weiterleitungen und das SSL-Zertifikat gehören in denselben Arbeitsgang.
Inhalte, Bilder und Rechtstexte erstellen
Dieser Schritt kostet die meiste Zeit und wird regelmäßig unterschätzt. Texte, Fotos, Alternativtexte sowie Impressum und Datenschutzerklärung entstehen parallel, damit am Ende nichts fehlt.
Technik-Check vor dem Livegang
Vor der Veröffentlichung wird die Seite einmal vollständig durchgeklickt, auf dem Smartphone ebenso wie am großen Bildschirm. Formulare werden testweise abgeschickt, Ladezeit und Tastaturbedienung geprüft.
Livegang, Indexierung und Pflege
Nach der Veröffentlichung wird die Sitemap in der Search Console hinterlegt und die Indexierung beobachtet. Danach beginnt die eigentliche Arbeit, nämlich die regelmäßige Aktualisierung von Inhalten und Rechtstexten.
Die häufigsten Fehler bei der Einführung

Sieben Fehler kosten am meisten: die Vorlage nach Optik statt nach Seitenstruktur wählen, einen Gratistarif gewerblich nutzen, Rechtstexte ungeprüft aus einem Generator übernehmen, die Domain auf den Anbieter registrieren lassen, Bilder unkomprimiert hochladen, den Datenexport nie prüfen und die Website nach dem Livegang nie wieder anfassen.
Die ersten beiden Fehler passieren in der ersten Stunde. Vorlagen werden mit professionell produzierten Beispielbildern ausgeliefert und wirken deshalb ausnahmslos gut. Entscheidend ist aber, ob die Vorlage Ihre Seitenstruktur trägt. Ähnlich verhält es sich mit dem Gratistarif: Der Einstieg kostet nichts, und die Anbieterwerbung samt Subdomain fällt erst auf, wenn der erste Kunde die Seite aufruft.
Der dritte Fehler ist der teuerste. Ein Generator für Impressum und Datenschutzerklärung liefert einen brauchbaren Rohentwurf, kennt aber weder Ihre Rechtsform noch die tatsächlich eingesetzten Dienste. Wer Schriften, Karten oder Statistik einbindet, ohne das im Text zu nennen, hat die Erklärung faktisch nicht angepasst.
Der vierte Fehler wirkt harmlos und entfaltet sich erst nach Jahren. Läuft die Domain auf den Anbieter, gehört die wichtigste Adresse Ihres Betriebs formal jemand anderem. Der Umzug hängt dann an dessen Mitwirkung, und genau diese fehlt im Kündigungsfall regelmäßig.
Die Fehler fünf und sechs sind technischer Natur und lassen sich in Minuten vermeiden. Fotos werden vor dem Hochladen skaliert und komprimiert, und der Datenexport wird einmal in der Testphase ausgelöst. Beides kostet einen Abend und erspart später Wochen.
Bleibt der siebte Fehler, der bei Baukasten-Websites am häufigsten vorkommt. Nach dem Livegang fühlt sich das Projekt abgeschlossen an, und die Seite bleibt stehen. Ein fester Termin je Quartal für Inhalte und einmal jährlich für die Rechtstexte genügt bereits, um diesen Verfall zu verhindern.
Eine Vorlage mit großflächigen Bildstrecken wirkt im Katalog überzeugend und passt trotzdem nicht, wenn Ihr Auftritt vor allem Text, Preise und Öffnungszeiten transportieren soll.
Kostenlose Tarife blenden Anbieterwerbung ein, laufen auf einer Subdomain und lassen weder eigene Domain noch Postfach zu. Für einen geschäftsmäßigen Auftritt wirkt das unseriös und erschwert zusätzlich die Pflichtangaben.
Ein Generator kennt weder Ihre Rechtsform noch die eingesetzten Dienste. Fehlende Angaben zum Auftragsverarbeiter, falsche Rechtsform oder nicht genannte Statistikdienste sind die häufigsten Lücken.
Läuft die Domain nicht auf Ihren Namen, entscheidet der Anbieter über den Umzug. Im Streitfall oder bei einer Kündigung wird aus einem Routinevorgang eine langwierige Auseinandersetzung.
Direkt aus der Kamera geladene Fotos wiegen mehrere Megabyte pro Datei. Die Startseite lädt dann auf dem Smartphone spürbar langsam, und die Messwerte für das Ladeverhalten fallen ab.
Wer erst beim Anbieterwechsel nach dem Export fragt, stellt fest, dass nur Texte und Bilder herauskommen. Layout, Struktur und Funktionsbausteine bleiben im alten System zurück.
Veraltete Preise, ein nicht mehr besetztes Team und ein Impressum mit alter Anschrift schaden mehr als eine schlichte Gestaltung. Auch Suchmaschinen bewerten eine seit Jahren unveränderte Seite zurückhaltend.
Was kostet ein Homepage-Baukasten wirklich?

Kostenlose Tarife gibt es dauerhaft, gewerblich taugen sie selten. Der Einstieg kostet bei den geprüften Anbietern rund 4 bis 10 Euro im Monat, Tarife mit Shop-Grundlagen rund 11 bis 30 Euro, Design- und Verkaufstarife darüber. Entscheidend für Ihre Rechnung ist nicht der Aktionspreis im ersten Jahr, sondern der Folgepreis ab Jahr zwei.
Der kostenlose Einstieg ist in dieser Kategorie die Regel und nicht die Ausnahme. Wix, Jimdo, Site123, Webador, Webnode, Strikingly und Nicepage führen dauerhaft kostenlose Stufen, bei beepworld kostet das Basispaket mit fünf Seiten 0 Euro, und Mobirise stellt die Grundsoftware kostenfrei bereit. Bezahlt wird mit Anbieterwerbung, einer Subdomain und fehlenden Postfächern.
Im bezahlten Einstieg liegen die belegten Preise eng beieinander. easyname verlangt 4,90 Euro im Monat, goneo 4,95 Euro bei jährlicher Zahlung, Alfahosting 4,99 Euro bei zwölf Monaten Laufzeit, domainfactory 6,99 Euro, STRATO 7 Euro bei zwölf Monaten, 1blu und Renderforest jeweils 7,99 Euro, checkdomain 9,90 Euro und webgo 9,95 Euro. Wer eine Website mit wenigen Seiten plant, bewegt sich also in einem überschaubaren Rahmen.
Sobald ein Shop, mehr Speicher oder Mehrsprachigkeit dazukommen, verdoppelt bis verdreifacht sich der Betrag. checkdomain berechnet für den Tarif mit E-Commerce 23,90 Euro, 1blu für Premium 24,99 Euro, webgo für Business 19,95 Euro und für den Shop-Tarif ab 31,95 Euro. WordPress.com liegt bei jährlicher Zahlung mit 25 Euro für Business und 45 Euro für Commerce in derselben Region.
Die Schweizer Anbieter preisen in Franken aus und sind deshalb nicht direkt vergleichbar. Hostpoint verlangt CHF 9.00, CHF 15.00 und CHF 25.00 pro Monat für die drei Stufen, Hoststar CHF 10.55 bis CHF 31.70 inklusive Installation und Mehrwertsteuer, und bei METANET kostet das zugrunde liegende METAhost-S-Hosting nach sechs Einführungsmonaten zu CHF 5.90 danach CHF 12.90, wobei die Baukasten-Pakete ab CHF 2.00 monatlich dazukommen.
Die eigentliche Falle steckt jedoch nicht in der Höhe, sondern in der Befristung. IONOS bewirbt MyWebsite Starter mit 6 Euro für sechs Monate gegenüber 12 Euro regulär, Plus mit 1 Euro für zwölf Monate gegenüber 18 Euro und Pro mit 18 Euro für sechs Monate gegenüber 33 Euro. World4You nennt 3 Euro im ersten Jahr bei einem Regelpreis von 10 Euro inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer, domainfactory hebt den Business-Tarif nach der Einführungsphase von 9,99 auf 11,99 Euro, und Hostinger verlängert den Premium-Tarif von 2,99 Euro bei 48 Monaten Laufzeit auf 9,99 Euro.
Dazu kommen Posten, die im beworbenen Monatspreis nicht auftauchen. 1blu berechnet einmalig 4,90 Euro Einrichtung, Alfahosting 9,99 Euro bei einmonatiger Laufzeit, STRATO 15 Euro bei einmonatiger Laufzeit. Hinzu kommen die Domain ab dem zweiten Jahr, zusätzliche Postfächer, Transaktionsgebühren im Shop, kostenpflichtige Vorlagen und Stockbilder sowie Aufpreise für weitere Sprachen.
Für 2026 zeichnen sich drei Entwicklungen ab. Der Einstieg über eine Beschreibung statt über eine Vorlage ist bei den KI-Buildern zum Standard geworden, Barrierefreiheit wird zunehmend als Merkmal der Vorlagen beworben, und die Hoster bündeln ihre Baukästen enger mit Domain und Postfach. Am Preisgefüge hat das bislang wenig geändert, am Auswahlgespräch dagegen viel.
Dauerhaft kostenlose Tarife führen unter anderem Wix, Jimdo, Site123, Webador, Webnode, Strikingly, Nicepage und Mobirise, bei beepworld kostet das Basispaket mit 0,5 GB Speicher und fünf Seiten ebenfalls 0 Euro. Gemeinsam sind diesen Tarifen Anbieterwerbung, eine Subdomain und der Verzicht auf ein eigenes Postfach.
Belegte Einstiegspreise liegen zwischen rund 4 und 10 Euro: easyname 4,90 Euro, goneo 4,95 Euro bei Jahreszahlung, Alfahosting Start v2 4,99 Euro bei zwölf Monaten, domainfactory Basic 6,99 Euro, STRATO Smartwebsite Basic 7 Euro bei zwölf Monaten, 1blu Start 7,99 Euro, Renderforest 7,99 Euro bei Jahreszahlung, checkdomain Start 9,90 Euro und webgo Starter 9,95 Euro.
Tarife mit Shop-Grundlagen, mehr Speicher und mehr Seiten bewegen sich meist zwischen 11 und 30 Euro: easyname Website und Shop XL 14,90 Euro, checkdomain Premium 14,90 Euro und Business mit E-Commerce 23,90 Euro, 1blu Business 14,99 Euro und Premium 24,99 Euro, webgo Business 19,95 Euro, WordPress.com Business 25 Euro bei Jahreszahlung sowie beepworld Business 29,90 Euro.
Darüber liegen Design-Werkzeuge und Verkaufstarife, etwa webgo Shop ab 31,95 Euro oder WordPress.com Commerce 45 Euro bei Jahreszahlung. Desktop-Software rechnet anders: Zeta Producer kostet einmalig 295 Euro in der Express- und 595 Euro in der Business-Fassung, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer und ohne laufendes Abo.
Der beworbene Monatspreis ist in dieser Kategorie fast nie der Preis, den Sie dauerhaft zahlen. Sechs Posten fehlen in fast jeder ersten Kalkulation: der Folgepreis nach Ablauf der Aktion, einmalige Einrichtungsgebühren zwischen 4,90 und 15 Euro, die Domain ab dem zweiten Jahr, zusätzliche Postfächer und Speicher, Transaktionsgebühren im Shop sowie Aufpreise für Premium-Vorlagen, Stockbilder und weitere Sprachen. Rechnen Sie die Gesamtkosten über 24 Monate, dann sortiert sich das Feld anders als nach dem Startpreis.
1 Was unterscheidet einen Homepage-Baukasten von einem CMS? Aufklappen ↓
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2 Was bedeutet Vendor-Lock-in bei einem Homepage-Baukasten? Aufklappen ↓
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3 Was spricht im gewerblichen Einsatz gegen einen dauerhaft kostenlosen Tarif? Aufklappen ↓
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4 Worauf zielt der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO? Aufklappen ↓
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5 Was macht ein KI-Homepage-Baukasten anders als ein klassischer Baukasten? Aufklappen ↓
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Glossar: Baukasten-Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Homepage-Baukästen, von Template und Drag-and-Drop über Vendor-Lock-in bis zur Barrierefreiheit, kompakt erklärt.
- Template (Designvorlage)
Ein Template ist eine vorgefertigte Gestaltungsvorlage mit Layout, Farben, Schriften und Beispielinhalten. Sie tauschen die Beispiele gegen eigene Texte und Bilder aus. Die Zahl der Vorlagen sagt weniger aus als die Frage, ob eine davon zu Ihrer Seitenstruktur passt.
- Drag-and-Drop-Editor
Im Drag-and-Drop-Editor ziehen Sie Bausteine wie Text, Bild, Formular oder Galerie an die gewünschte Stelle der Seite. Manche Editoren arbeiten mit einem festen Raster, andere erlauben freie Positionierung. Das Raster schützt vor Layoutfehlern, die freie Positionierung gibt mehr Gestaltungsspielraum.
- Responsive Design
Responsive Design bezeichnet ein Layout, das sich automatisch an die Bildschirmbreite anpasst. Auf dem Smartphone rutschen mehrspaltige Bereiche untereinander, Schriftgrößen und Abstände ändern sich mit. Nahezu alle Baukasten-Vorlagen sind heute responsiv angelegt.
- Domain
Die Domain ist die Adresse Ihrer Website, etwa beispiel.de. Sie wird bei einem Registrar registriert und jährlich verlängert. Entscheidend ist, wer als Inhaber eingetragen ist, denn diese Angabe bestimmt, wer die Domain umziehen darf.
- Subdomain
Eine Subdomain ist eine Adresse unterhalb einer bestehenden Domain, etwa meinbetrieb.anbieter.de. Kostenlose Baukasten-Tarife veröffentlichen Seiten fast immer auf einer solchen Anbieter-Subdomain. Für einen gewerblichen Auftritt wirkt das wenig eigenständig.
- Webhosting
Webhosting bezeichnet den Speicherplatz auf einem Server samt Anbindung ans Netz, auf dem Ihre Website liegt. Im Baukasten steckt das Hosting im Abo, bei einem Content-Management-System buchen Sie es getrennt. Zum Hosting gehören außerdem Sicherungen, Zertifikate und die Serverpflege.
- SSL/TLS-Zertifikat
Ein SSL- oder TLS-Zertifikat verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server und schaltet die Adresse auf https um. Browser markieren Seiten ohne Zertifikat als nicht sicher. Baukästen stellen das Zertifikat in der Regel automatisch aus und verlängern es selbsttätig.
- Content-Management-System (CMS)
Ein Content-Management-System trennt Inhalte von der Gestaltung und verwaltet sie in einer Datenbank oder in strukturierten Dateien. Sie installieren es auf eigenem Webspace und erweitern es über Plugins und Themes. Der Homepage-Baukasten gilt als geschlossene Sonderform dieser Gattung.
- Whitelabel
Whitelabel bedeutet, dass ein Anbieter seine Software ohne eigene Marke zur Verfügung stellt, damit Agenturen oder Hoster sie unter eigenem Namen anbieten können. Mehrere Baukästen im DACH-Markt stammen technisch von solchen Whitelabel-Plattformen. Für Kunden bleibt das meist unsichtbar.
- Vendor-Lock-in
Vendor-Lock-in beschreibt die Bindung an einen Anbieter, die einen Wechsel technisch oder wirtschaftlich erschwert. Bei Homepage-Baukästen entsteht sie dadurch, dass Layout und Funktionsbausteine im System des Anbieters bleiben. Der Export von Texten und Bildern allein löst dieses Problem nicht.
- Datenexport
Der Datenexport ist die Ausgabe Ihrer Inhalte in einem Format, das sich außerhalb des Systems weiterverwenden lässt. Üblich sind Text- und Bilddateien, seltener ein vollständiger Satz aus HTML, CSS und Medien. Prüfen Sie den Export bereits in der Testphase, nicht erst bei der Kündigung.
- Cookie-Banner und Einwilligung
Ein Cookie-Banner holt die Einwilligung für Cookies und ähnliche Techniken ein, die nicht technisch notwendig sind. Erforderlich ist eine echte Wahlmöglichkeit zwischen Zustimmung und Ablehnung. Viele Baukästen liefern ein solches Banner mit, die richtige Konfiguration bleibt Ihre Aufgabe.
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO regelt, wie ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. Festgehalten werden Gegenstand, Dauer, Zweck, Weisungsbindung und Subdienstleister. Der Vertrag muss vor dem Livegang vorliegen.
- Barrierefreiheit nach BFSG und WCAG
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 und erfasst vor allem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr. Als technischer Maßstab dienen die Web Content Accessibility Guidelines, kurz WCAG. Praktisch geht es um Kontrast, Tastaturbedienung, Alternativtexte und eine saubere Überschriftenstruktur.
- Core Web Vitals
Core Web Vitals sind Messwerte von Google für das Ladeverhalten, die Reaktionszeit und die visuelle Stabilität einer Seite. Sie fließen in die Bewertung der Nutzererfahrung ein. Bei Baukästen entscheiden vor allem die Vorlage und die Größe der hochgeladenen Bilder über die Werte.
- KI-Website-Builder
Ein KI-Website-Builder erzeugt aus einer kurzen Beschreibung des Vorhabens eine erste Fassung der Website samt Seitenstruktur, Texten und Bildauswahl. Die Nacharbeit findet anschließend im normalen Editor statt. Sinnvoll ist der Einstieg vor allem gegen das leere Blatt, nicht als Ersatz für eigene Inhalte.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Homepage-Baukästen, Kosten, Recht und den späteren Anbieterwechsel, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Was kostet ein Homepage-Baukasten?
Ein Homepage-Baukasten kostet im Einstieg rund 4 bis 10 Euro im Monat, Tarife mit Shop-Grundlagen liegen bei etwa 11 bis 30 Euro. Dauerhaft kostenlose Tarife gibt es ebenfalls, sie zeigen allerdings meist Anbieterwerbung und laufen nur auf einer Subdomain. Achten Sie vor allem auf den Folgepreis ab dem zweiten Jahr, weil fast alle Anbieter mit einem befristeten Aktionspreis werben.
Gibt es einen kostenlosen Homepage-Baukasten?
Ja, viele Anbieter führen einen dauerhaft kostenlosen Tarif. Dieser Tarif blendet in der Regel Anbieterwerbung ein, läuft auf einer Subdomain und enthält weder eine eigene Domain noch ein E-Mail-Postfach. Für einen privaten Test reicht das aus, für einen gewerblichen Auftritt mit Impressum und eigener Adresse in aller Regel nicht.
Was ist der Unterschied zwischen einem Homepage-Baukasten und einem CMS?
Der Homepage-Baukasten ist eine geschlossene Komplettlösung aus Editor, Vorlagen und Hosting, das Content-Management-System dagegen eine offene Plattform, die Sie selbst hosten, erweitern und pflegen. Der Baukasten spart Einrichtung und Wartung, das CMS gibt Ihnen eigene Inhaltstypen, freie Erweiterungen und einen vollständigen Datenexport. Technisch gilt der Baukasten als Sonderform des Web-Content-Management-Systems.
Homepage-Baukasten oder WordPress, was ist besser?
Für kleine Auftritte, die schnell stehen sollen und niemanden dauerhaft binden, ist der Baukasten die pragmatischere Wahl, für wachsende Projekte mit Sonderfunktionen und Umzugsoption das CMS. WordPress verlangt eigenes Hosting sowie regelmäßige Aktualisierungen von Kern, Themes und Erweiterungen. Ein Baukasten übernimmt diese Aufgaben, bindet Sie dafür an sein Ökosystem.
Welcher Homepage-Baukasten ist DSGVO-konform?
Rechtskonform wird eine Baukasten-Website nicht durch den Anbieter allein, sondern durch die Kombination aus Serverstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO und Ihren eigenen Einstellungen zu Cookies, Schriften und Statistik. Anbieter mit Sitz und Rechenzentrum in der EU oder in der Schweiz ersparen Ihnen die Diskussion über den Datentransfer in die Vereinigten Staaten. Prüfen Sie vor dem Abschluss, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag bereitsteht und welche Subdienstleister mitverarbeiten.
Kann ich meine Website später zu einem anderen Anbieter umziehen?
Ein Umzug gelingt nur eingeschränkt, weil die meisten Baukästen Ihre Inhalte nicht als vollständige Website exportieren. Domain, Texte und Bilder nehmen Sie mit, Layout, Struktur und Funktionsbausteine bauen Sie beim neuen Anbieter neu auf. Fragen Sie deshalb schon vor dem Abschluss nach den Exportformaten und registrieren Sie die Domain auf Ihren eigenen Namen.
Ist eine Website aus dem Baukasten SEO-tauglich?
Ja, moderne Baukästen erlauben eigene Seitentitel, Meta-Beschreibungen, saubere Adressen und eine Sitemap, also die Grundlagen, die Google Search Central für die Indexierung nennt. Die Grenzen liegen weniger im Baukasten als in der Ladezeit mancher Vorlagen und in der Tiefe der technischen Einstellungen. Wer strukturierte Daten, eigene Weiterleitungsregeln oder feine Eingriffe in den Quelltext braucht, stößt früher an eine Grenze.
Wie lange dauert es, eine Homepage mit einem Baukasten zu erstellen?
Zwei bis sechs Wochen sind eine realistische Orientierung für einen vollständigen Auftritt mit zehn bis zwanzig Seiten, Rechtstexten und eigenen Bildern. Der technische Teil ist an einem Nachmittag erledigt, die Zeit geht für Texte, Fotos und Abstimmung drauf. Wer Seitenstruktur und Inhalte vorher festlegt, verkürzt die Strecke deutlich.
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