Google Trends lässt Sie seit dem 2. September Suchinteresse nach Kategorie durchforsten, ohne vorher ein einziges Suchwort einzutippen. Statt fertige Ideen zu prüfen, finden Redaktionen und SEO-Teams so Nachfrage, die noch keinen Namen hat. Für den DACH-Raum öffnet das eine neue Recherche-Richtung.

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Bisher verlangte Google Trends immer ein Startwort: erst das Keyword, dann die Kurve. Genau diese Reihenfolge dreht der neue Kategorie-Filter um.

Das Wichtigste in Kürze

  • Leere Suchleiste: Der Kategorie-Filter liefert jetzt auch ohne Keyword die meistgesuchten Begriffe einer Kategorie.
  • Neue Explore-Seite: Das Menü „Alle Kategorien“ sitzt neben Region, Zeitraum und Suchtyp und öffnet einen Kategoriebaum.
  • Content-Gap-Radar: Aufsteigende Suchanfragen zeigen Themenlücken, bevor die Konkurrenz sie besetzt.
  • Nur relative Werte: Trends normalisiert das Interesse, absolute Volumina liefern weiter klassische Keyword-Tools.

Was ist an dem Kategorie-Filter wirklich neu?

Kategorien gab es in Google Trends schon länger, allerdings nur als Filter über einem Suchbegriff, etwa um „Golf“ den Sport von „Golf“ dem Auto zu trennen. Die leere Suchleiste ist der eigentliche Sprung: Mit gesetzter Kategorie, Region und Zeitraum, aber ohne Startwort, erscheinen die meistgesuchten Themen und die aufsteigenden Anfragen des ganzen Segments.[1] Recherche-Richtung gedreht: Statt eine fertige Idee zu prüfen, stößt man auf Fragen, nach denen man selbst nie gesucht hätte.

Warum ist das für SEO und GEO im DACH-Raum relevant?

Die aufsteigenden Anfragen einer Kategorie sind ein Frühwarnsystem für Themenlücken. Genau hier entscheidet sich Sichtbarkeit in der KI-Suche, denn 99 % der Zitate in Googles AI Overviews stammen aus den organischen Top 10, wie unser Ratgeber zur Generative Engine Optimization zeigt. Seit der AI Mode auch im DACH-Raum ausgerollt ist, zählt jede Frage, die ein Markt früh stellt. Themen vor der Konkurrenz: Ein deutsches Kategorie-Signal verrät, worüber Ihre Zielgruppe morgen liest.

Wie nutzen Sie den Filter für Ihre Content-Strategie?

Keyword-lose Recherche in Google Trends
Von der Kategorie zur Themenliste, in vier Schritten und ganz ohne Startwort
1
Region setzen
Deutschland, Österreich oder die Schweiz als Land wählen, damit die Daten zum DACH-Markt passen.
2
Kategorie öffnen
Im Menü „Alle Kategorien“ die Branche wählen und die Suchleiste bewusst leer lassen.
3
Aufsteigende Anfragen lesen
Nicht nur die Top-Liste: Die aufsteigenden Anfragen zeigen die frischen Fragen eines Segments.
4
In Content gießen
Aus jeder Frage eine FAQ-, Service- oder Landingpage. Das echte Volumen mit einem Keyword-Tool gegenprüfen.

Setzen Sie zuerst die Region auf Deutschland, Österreich oder die Schweiz und wählen Sie dann Ihre Branchenkategorie im Baum „Alle Kategorien“. Lesen Sie gezielt die aufsteigenden Anfragen, nicht nur die Top-Liste, denn dort stecken die frischen Fragen für FAQ-, Service- und Landingpages. Relativ, nicht absolut: Trends normalisiert das Interesse, deshalb gehört zu jeder Idee ein Blick ins echte Suchvolumen, etwa mit einem Werkzeug aus unserem SEO- und GEO-Tools-Vergleich. Wie eng Google Suche und KI-Antworten inzwischen zusammendenkt, zeigt der neue AI Optimization Guide.

Blocken Sie eine halbe Stunde, öffnen Sie die neue Explore-Seite mit leerer Suchleiste und lassen Sie eine Kategorie Ihres Marktes laufen. Redaktionsplan fürs Quartal: Die erste Liste aufsteigender Anfragen liefert mehr Themen, als ein Team in drei Monaten abarbeitet.

Quelle

[1] Google Search Central: „Get started with Google Trends“

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