Das NHL-Geschäftsmodell macht aus gefrorenem Wasser eine Milliardenmaschine. Im Dezember 2026 steht diese Maschine erstmals seit fünfzehn Jahren wieder in Deutschland. Der bestbezahlte Spieler der Liga heißt Leon Draisaitl, kommt aus Köln und verdient rund 14 Millionen Euro im Jahr. Hinter seinem Gehalt steckt eine Konstruktion, die mit sportlichem Wettbewerb weniger zu tun hat, als der Puck vermuten lässt.
drweb.de als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenQualitätsgeprüfte Inhalte direkt in Google News & DiscoverJetzt hinzufügenDie National Hockey League startet im Oktober in ihre erste 84-Spiele-Saison. Der Gehaltsdeckel klettert dabei zum ersten Mal über 90 Millionen Euro. Dahinter liegt ein Rekordjahr mit einem Umsatz von rund 5,9 Milliarden Euro, ein frischer Milliardenvertrag in Kanada und die Rückkehr der Stars zu Olympia. Die Liga vermarktet all das unter dem Slogan „The Next Golden Era“. Der Blick hinter die Bande zeigt etwas anderes als eine goldene Sportära, nämlich eines der geschlossensten Geschäftsmodelle im Profisport.
Das Wichtigste in Kürze
- Die NHL setzte in der Saison 2025/26 nach eigenen Angaben rund 5,9 Milliarden Euro um, bei einer Auslastung der Hallen von 97,5 Prozent.
- Der Salary Cap steigt von 82 Millionen Euro (2025/26) über 90 Millionen (2026/27) auf 98 Millionen Euro (2027/28), ein Sprung von über 25 Prozent in drei Jahren.
- Kein Auf- und Abstieg, ein harter Gehaltsdeckel und Expansionsgebühren jenseits von 1,7 Milliarden Euro machen jede der 32 Lizenzen zu einem geschützten Anlagegut.
- Sieben deutsche Profis stehen unter NHL-Vertrag, angeführt von Leon Draisaitl als bestbezahltem Spieler der gesamten Liga.
1Seit wann kennt die NHL einen harten Salary Cap?Aufklappen ↓
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2Wie hoch ist der NHL-Umsatz der Saison 2025/26 ungefähr?Aufklappen ↓
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3Was zahlt ein neues Team mindestens als Aufnahmegebühr?Aufklappen ↓
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4Wer ist der bestbezahlte Spieler der NHL?Aufklappen ↓
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5Wo sehen deutsche Fans die meisten NHL-Spiele?Aufklappen ↓
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Warum bestand die NHL jahrzehntelang aus nur sechs Klubs?

Die NHL entstand am 26. November 1917 in einem Hotel in Montreal. Über ein Vierteljahrhundert lang bestand die Liga danach aus nur sechs Klubs. Diese „Original Six“ prägen bis heute die Markenhierarchie und die Bewertungen.
Vier kanadische Klubbesitzer hatten damals vor allem ein Ziel, nämlich einen unbequemen Kollegen loszuwerden. Aus diesem Manöver ging eine Liga hervor, die zunächst regional blieb und lange gegen Konkurrenzligen um Spieler kämpfte. Der eigentliche Charakterzug der NHL zeigt sich schon in diesem Gründungsakt: Der Klubkreis entschied selbst, wer dazugehört. Von außen stieg niemand nach.
Zwischen 1942 und 1967 schrumpfte die Liga auf sechs Teams, die heute jeder Fan kennt: Montreal, Toronto, Boston, die New York Rangers, Detroit und Chicago. Ein Vierteljahrhundert Knappheit schuf Markentiefe, die sich bis in die aktuellen Franchise-Werte durchrechnet. Toronto und die Rangers thronen nicht zufällig an der Spitze der Bewertungen, sondern weil ihre Geschichte bis in die Monopolzeit zurückreicht.
Die frühe NHL kämpfte lange ums Überleben. Konkurrierende Ligen an der Westküste warben Spieler ab, die Weltwirtschaftskrise ließ Standorte wie Pittsburgh und Ottawa zeitweise verschwinden. Erst die Reduktion auf sechs finanzstarke Klubs stabilisierte den Betrieb, ein früher Beleg für den Vorrang wirtschaftlicher Kontrolle vor sportlicher Vielfalt.
Erst 1967 verdoppelte die Liga ihre Größe auf zwölf Teams und öffnete damit die erste große Kommerzialisierungsphase. Die Erweiterung folgte keiner sportlichen Logik, sondern einer wirtschaftlichen: neue Städte, neue Fernsehmärkte, neue Eintrittsgelder. Genau dieses Muster wiederholt sich bis heute bei jeder Expansionsrunde.
Die NHL war von Beginn an ein geschlossener Klub, der über Aufnahme und Wachstum selbst entscheidet. Die Original-Six-Ära legte das Fundament für die heutige Wertehierarchie der Marken.
Wie wurde aus einer Nordamerika-Liga eine Weltmarke?

Der entscheidende Sprung kam nicht durch ein Tor, sondern durch eine Katastrophe: Der Lockout 2004/05 kostete eine komplette Saison und brachte danach den harten Salary Cap, das Fundament des heutigen Geschäftsmodells.
Bis dahin hatten reiche Klubs schwächere einfach überboten. Die Gehälter liefen davon. Die Eigentümer erzwangen im Arbeitskampf einen ligaweiten Gehaltsdeckel, der an den Umsatz gekoppelt ist. Seither wächst jedes Spielergehalt nur so schnell, wie die Liga insgesamt wächst, ein Mechanismus, den weder die Bundesliga noch die Premier League kennen.
Parallel expandierte die Liga in den Süden und Westen der USA, von Florida über Nashville bis nach Las Vegas. Sonnenstaaten ohne Eishockeytradition wurden zu Franchise-Standorten, weil dort Fernsehmärkte und Sponsoren lockten.
Die Zahlen hinter dieser Südexpansion überzeugten die Eigentümer schnell. Vegas zahlte 2016 eine Aufnahmegebühr von umgerechnet rund 430 Millionen Euro, Seattle 2021 bereits etwa 560 Millionen Euro. Beide Summen flossen direkt an die bestehenden Klubs, ohne dass ein einziges Spiel stattgefunden hätte. Genau diese Aufnahmegebühr verwandelte die Expansion von einem sportlichen Projekt in ein Finanzinstrument.
Heute umfasst die Liga 32 Teams. Die Saison 2025/26 war bereits ihre 109. Aus dem Hotelzimmer in Montreal ist ein Verbund geworden, den Sportico zusammen auf rund 58 Milliarden Euro taxiert. Die Wachstumsgeschichte liest sich als Folge von Eigentümerentscheidungen, nicht als Naturereignis.
Der Lockout 2004/05 machte die NHL vom offenen Gehaltswettlauf zum gedeckelten System. Die Expansion in Sonnenstaaten folgte Fernsehmärkten, nicht Eishockeytradition.
Wie verdient die NHL tatsächlich ihr Geld?

Die NHL zieht ihre Milliarden aus fünf Strömen: nationale und lokale Medienrechte, Sponsoring, Spieltagseinnahmen, Merchandise und Expansionsgebühren. Kein einzelner Strom dominiert, was die Liga robuster macht als ihr Ruf vermuten lässt.
Den Kern bilden die Medienrechte. In den USA zahlen ESPN/Disney und Turner zusammen rund 539 Millionen Euro pro Jahr, ein Vertrag über sieben Jahre und knapp 3,9 Milliarden Euro insgesamt, der 2027/28 ausläuft. In Kanada hat Rogers 2025 verlängert, für umgerechnet rund 6,8 Milliarden Euro, verteilt über zwölf Jahre ab der kommenden Saison. Zum Vergleich lohnt der Blick nach Europa, denn wie die UEFA in der Champions League ihre Gelder verteilt, zeigt eine andere Verteilungslogik: wie die UEFA in der Champions League 4,4 Milliarden Euro verteilt.
In Summe bringen die national verhandelten Medienverträge in den USA und Kanada der Liga in dieser Saison rund 846 Millionen Euro. Dazu kommen die lokalen Fernsehgelder der einzelnen Klubs, die je nach Markt stark schwanken. Erst beide Ebenen zusammen ergeben das Fundament, auf dem der gedeckelte Gehaltsetat überhaupt kalkulierbar wird.
Die zweite Säule ist das Sponsoring, das die Liga in den letzten Jahren aggressiv ausgebaut hat. Werbung auf dem Helm kam 2021, Trikot-Patches 2022. Inzwischen tragen 31 von 32 Teams einen Helm-Partner, 27 einen Trikot-Partner. Dazu kamen die digital eingeblendeten Bandenwerbungen, die je nach Zielmarkt wechseln und der Liga allein rund 170 Millionen Euro im Jahr bringen.
Medienrechte
Spieltag und lokal
Sponsoring
Merchandise
Expansion
Die dritte Säule sind die Spieltagseinnahmen. Hier zeigt sich eine Besonderheit des Systems. In der regulären Saison behält jedes Team seine lokalen Einnahmen aus Tickets, Hospitality und lokalen TV-Verträgen vollständig. Deshalb rangieren Klubs mit eigener Arena und starkem Heimatmarkt in den Bewertungen oben, während der sportliche Erfolg zweitrangig bleibt.
Ein eigenes Kapitel sind die Freiluftspiele. Das Winter Classic am Neujahrstag und die Stadium Series füllen Football-Stadien mit Zehntausenden Zuschauern und liefern der Liga ihre meistgesehenen Übertragungen. Solche Inszenierungen verkaufen weniger den einzelnen Klub als die Marke NHL insgesamt.
Bleibt der vierte Strom, das Merchandise, seit 2024 exklusiv über den Ausrüster Fanatics gebündelt. Trikots, Caps und Sammlerstücke laufen über eine zentrale Vermarktung, die Skaleneffekte hebt. Der fünfte Strom fällt seltener auf, wiegt aber schwer. Seit 2024 verantwortet der US-Konzern Fanatics das gesamte Trikot- und Fangeschäft, von der Produktion bis zum Onlineshop, eine Zentralisierung, die kein einzelner Klub allein erreichen würde.
Dieser fünfte Strom sind die Expansionsgebühren. Jede neue Franchise zahlt eine Aufnahmegebühr, die direkt unter den bestehenden Eigentümern aufgeteilt wird, ohne dass ein Ball rollt oder ein Puck fällt. Für die nächste Lizenz ruft die Liga mindestens 1,7 Milliarden Euro auf, dazu rund 860 Millionen Euro für eine Arena. Der Kader-Etat spielt in dieser Rechnung keine Rolle, denn hier verkauft die Liga schlicht Zugang zu ihrem geschlossenen Kreis.
- Medienrechte tragen den größten planbaren Block, in den USA rund 539 Millionen Euro jährlich.
- Lokale Einnahmen bleiben zu 100 Prozent beim Klub, was Arena-Besitzer bevorzugt.
- Expansionsgebühren sind reiner Ertrag für die Alteigentümer, aktuell ab 1,7 Milliarden Euro.
Wie groß ist die Marktmacht gegenüber NFL, NBA und MLB?

In Nordamerika ist die NHL wirtschaftlich betrachtet die kleinste der vier großen Ligen, dafür die am schnellsten wachsende. Der Abstand zeigt sich am deutlichsten bei den Medienrechten.
Ein Vergleich der Jahreswerte ordnet die Verhältnisse:
| Liga | Nationale Medienrechte pro Jahr | Einordnung |
|---|---|---|
| NFL | rund 8,5 Milliarden Euro | mit Abstand führend |
| NBA | rund 6 Milliarden Euro | zweitstärkster Block |
| MLB | rund 1,5 Milliarden Euro | national schwächer, lokal stark |
| NHL | rund 539 Millionen Euro | kleinster Block, stärkstes Wachstum |
Die Zahlen zeigen einen klaren Rückstand der NHL bei den nationalen US-Rechten. Eishockey bleibt in den USA ein regionales Phänomen mit starken Nischen im Norden und in Kanada. Genau deshalb hängt die Liga stärker an lokalen Einnahmen und am kanadischen Markt als ihre Konkurrenten.
Beim Publikum sieht die Bilanz freundlicher aus. Die reguläre Saison 2025/26 zog 23,16 Millionen Zuschauer in die Hallen, bei einer Auslastung von 97,5 Prozent. Kaum eine Liga füllt ihre Arenen so zuverlässig, ein Loyalitätswert, den die Bewertungen längst einpreisen.
Der Kontrast zur Publikumsstärke der Football-Liga bleibt trotzdem groß. Ein durchschnittliches NFL-Team spielt vor größerem nationalen Fernsehpublikum, während die NHL ihre Stärke aus der vollen Halle und aus dem kanadischen Kernmarkt zieht. Diese Abhängigkeit vom lokalen Geschäft macht die Liga anfälliger für Verschiebungen im Fernsehmarkt.
Die Franchise-Werte belegen die Dynamik. Toronto führt mit rund 3,7 Milliarden Euro, der Ligadurchschnitt liegt bei 1,8 Milliarden Euro, selbst das günstigste Team, Columbus, kommt auf 1,1 Milliarden Euro. Über drei Jahre hat sich der Durchschnittswert nach der Sportico-Bewertung 2025 mehr als verdoppelt, der stärkste Dreijahressprung aller nordamerikanischen Ligen.
Zwei Klubs zeigen die Dynamik besonders deutlich. Die Florida Panthers und die Carolina Hurricanes legten binnen eines Jahres um rund die Hälfte an Wert zu, getragen von sportlichem Erfolg und neuen Arenaverträgen. Solche Sprünge belegen, dass der Substanzwert einer Franchise stärker vom Standort und vom Vertragsumfeld abhängt als von einzelnen Titeln.
Wirtschaftlich ist die NHL die kleinste der vier US-Ligen, wächst aber am schnellsten. Volle Hallen und steigende Franchise-Werte gleichen den Rückstand bei den nationalen Medienrechten teilweise aus.
Wer ist bei der NHL eigentlich das Produkt?

Das Produkt der NHL ist nicht der Puck, sondern die Lizenz. Verkauft wird der geschützte Zugang zu einem Markt ohne Absteiger. Die Ware, die diesen Markt bespielt, ist der Spieler unter gedeckeltem Gehalt.
Für die Fans fühlt sich die Liga wie ein sportlicher Wettbewerb an. Ökonomisch betrachtet sind sie die zahlende Basis, die Tickets kauft, Trikots trägt und Streaming-Abos abschließt. Ihre Treue ist der verlässlichste Rohstoff der Liga, weil sie unabhängig von der Tabellenposition nachfließt.
Der Spieler nimmt eine Doppelrolle ein. Als Angestellter verhandelt er sein Gehalt innerhalb eines Systems, das seine Gesamtvergütung an den Ligaumsatz koppelt. Bei einem vollen Kader von 23 Profis und dem aktuellen Deckel ergibt sich rechnerisch ein Schnitt von rund 3,3 Millionen Euro pro Kopf, real verteilt sich das höchst ungleich zwischen Stars und Rollenspielern.
Zugleich ist der Spieler Anlagegut. Sein Vertrag steht in den Büchern des Klubs, sein Marktwert schwankt mit Form und Verletzungen. Genau diese Unsicherheit macht den Kader zum riskantesten Posten einer Franchise, während die Lizenz selbst ihren Wert unabhängig vom Kader hält.
Den Nachschub regelt der Draft. Die sportlich schwächsten Teams wählen die besten Talente zuerst, was schwache Saisons belohnt und den Wettbewerb künstlich ausgleicht. In einem geschlossenen System ohne Abstieg ersetzt dieser Ausgleichsmechanismus die Drohung des sportlichen Absturzes.
Der eigentliche Handelsgegenstand der NHL ist die Lizenz, nicht das Spiel. Fans liefern die verlässlichen Einnahmen, Spieler tragen als gedeckelte Angestellte und schwankendes Anlagegut das wirtschaftliche Risiko.
Was kostet ein NHL-Team, ein Ticket, ein Spieler wirklich?

Der Einstieg in die NHL kostet inzwischen mehr als der Kauf mancher Bundesligaklubs samt Stadion: mindestens 1,7 Milliarden Euro Aufnahmegebühr plus rund 860 Millionen Euro für eine Arena. Der laufende Betrieb wirkt dagegen fast bescheiden.
Der teuerste Posten ist die Lizenz selbst. Die Vegas Golden Knights zahlten 2016 noch umgerechnet einen Bruchteil, Seattle folgte 2021 teurer. Für die nächste Erweiterung ruft die Liga bereits Milliardenbeträge auf. Diese Eintrittsschwelle hält den Kreis exklusiv und treibt die Werte der bestehenden Klubs.
Der laufende Betrieb wirkt daneben fast bescheiden. Reisen quer über den Kontinent, Arenamiete und medizinische Betreuung summieren sich, bleiben aber kalkulierbar. Anders als der Kaderwert lässt sich dieser Fixkostenblock von Jahr zu Jahr planen.
Der zweite große Block ist der Kader. Hier greift der Deckel:
| Saison | Salary Cap (Obergrenze) | Salary Floor (Untergrenze) |
|---|---|---|
| 2025/26 | 82 Millionen Euro | 61 Millionen Euro |
| 2026/27 | 90 Millionen Euro | 66 Millionen Euro |
| 2027/28 | 98 Millionen Euro | 72 Millionen Euro |
Jedes Team muss also mindestens die Untergrenze ausgeben, selbst ein Sparklub kommt an keiner Stelle unter 61 Millionen Euro Gehaltssumme vorbei. Diese Pflicht zur Mindestausgabe hält das Niveau der Liga eng beieinander und verhindert Ausreißer nach unten.
Neben dem Deckel kennt das System eine Reihe von Ausnahmen. Langzeitverletzte lassen sich über die Injured-Reserve-Regel zeitweise aus der Gehaltsrechnung nehmen, was manchen Klubs in den Playoffs zusätzlichen Spielraum verschafft. Diese Schlupflöcher sorgen regelmäßig für Streit zwischen Liga, Klubs und Spielergewerkschaft.
Für den Fan zählt am Ende der Ticketpreis. Dieser fließt komplett dem Heimklub zu. Ein Sitzplatz finanziert Arena, lokale Belegschaft und einen Teil des Kaders, während die überregionalen Kosten aus den Medien- und Sponsoringtöpfen kommen. Der Zuschauer zahlt damit vor allem für das lokale Erlebnis, nicht für den Ligabetrieb.
Wie hoch der einzelne Sitzplatz ausfällt, schwankt enorm. In traditionsreichen Märkten wie Toronto oder New York kostet ein durchschnittliches Ticket ein Vielfaches dessen, was Fans in kleineren Sonnenstaaten zahlen. Diese Preisspreizung spiegelt exakt die Werthierarchie der Franchises wider.
- Lizenz: ab 1,7 Milliarden Euro plus Arena, die höchste Eintrittsschwelle im Sport.
- Kader: zwischen 61 und 82 Millionen Euro Gehaltssumme, streng gedeckelt.
- Ticket: bleibt vollständig beim Heimklub und finanziert das lokale Geschäft.
Wer profitiert am NHL-System, wer zahlt drauf?

Am stärksten profitieren die Eigentümer, deren Lizenzen unabhängig vom sportlichen Erfolg im Wert steigen. Die Spieler teilen sich die Hälfte des Umsatzes, tragen dafür aber das Risiko schwankender Einnahmen mit.
Das Herzstück der Verteilung ist die 50-50-Regel. Spieler und Eigentümer teilen die hockeybezogenen Einnahmen exakt hälftig, abgesichert über ein Treuhandkonto namens Escrow. Kommt der Umsatz höher herein als geplant, fließt Geld an die Spieler zurück. Für 2025/26 summiert sich diese Rückzahlung auf rund 150 Millionen Euro, bei Leon Draisaitl allein auf etwa 785.000 Euro.
Für die Spieler bedeutet das System eine ständige Unsicherheit über das tatsächliche Nettogehalt. Fällt der Ligaumsatz schwächer aus als geplant, behält die Liga einen größeren Teil ein. Die Spielergewerkschaft hat in der jüngsten Tarifrunde deshalb hart um niedrigere Rückbehalte gerungen.
Die Eigentümer stehen auf der sicheren Seite. Ihre Franchise gewinnt an Wert, weil kein Absteiger den Markt verwässert und jede Expansion frisches Geld in den Kreis spült. Selbst ein sportlich schwaches Team wie zuletzt einige Sonnenstaaten-Klubs hat seinen Substanzwert über die Jahre gesteigert.
Draufzahlen kann die öffentliche Hand. Viele Arenen entstehen mit kommunaler Beteiligung. Die Städte übernehmen Infrastruktur, während die Gewinne privat bleiben. Dieses Muster kennt der europäische Fußball ebenso, allerdings mit einer entscheidenden Ausnahme, denn wie der SC Freiburg ohne Scheich-Millionen wirtschaftet, zeigt ein bewusst gegenläufiges Modell.
In Nordamerika finanzieren Städte neue Arenen häufig mit dreistelligen Millionenbeträgen, in der Hoffnung auf Jobs und Prestige. Ökonomen bezweifeln den Nutzen seit Langem, weil die Erträge überwiegend beim privaten Klub landen. Genau an diesem Verteilungskonflikt entzündet sich in vielen US-Städten der Streit um öffentliche Sportförderung.
Die NHL hat das Verlieren zum Geschäftsmodell veredelt. Kein Absteiger, ein gedeckelter Kader und Expansionsgebühren jenseits von 1,7 Milliarden Euro sorgen dafür, dass eine der 32 Lizenzen selbst bei sportlichem Absturz keinen Cent an Substanz einbüßt.
— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web
Die Eigentümer gewinnen sicher, weil ihre Lizenz vom sportlichen Ergebnis entkoppelt ist. Spieler teilen die Hälfte des Umsatzes, Städte tragen oft die Arena-Lasten.
Wie politisch ist die NHL?

Die NHL ist politischer, als ihr Familienimage vermuten lässt: öffentliche Arena-Finanzierung, ein straff geführtes Kartell unter Commissioner Gary Bettman und ein jahrelanges Ringen um die Olympia-Teilnahme prägen ihr Verhältnis zur Politik.
Commissioner Gary Bettman steht seit 1993 an der Spitze und hat die Liga durch mehrere Lockouts geführt. Seine Amtszeit steht für die konsequente Durchsetzung der Eigentümerinteressen, vom Gehaltsdeckel bis zur Standortpolitik. Kritiker sehen in ihm den Architekten eines Kartells, Befürworter den Garanten wirtschaftlicher Stabilität.
Seine Macht speist sich aus den Lockouts. Dreimal hat Gary Bettman die Spieler ausgesperrt, zuletzt 2012, um die Aufteilung der Einnahmen zugunsten der Eigentümer zu verschieben. Jeder dieser Arbeitskämpfe endete mit einem für die Klubbesitzer günstigeren Tarifvertrag.
Ein Dauerthema ist die öffentliche Arena-Finanzierung. Neue Hallen entstehen oft mit Steuergeld oder Steuervergünstigungen, während die Klubs die Einnahmen aus Spielen, Konzerten und Events behalten. Diese Sozialisierung der Baukosten bei Privatisierung der Erträge ist in den USA seit Jahren umstritten.
Sichtbar wurde die politische Dimension zuletzt bei Olympia. Über Jahre hatte die Liga ihre Profis von den Winterspielen ferngehalten, aus Sorge um Verletzungen und Terminkalender. Erst 2026 kehrten die Stars in Mailand und Cortina zurück, nach zähem Ringen zwischen Liga, Spielergewerkschaft und olympischen Verbänden, belohnt mit großer internationaler Aufmerksamkeit.
Hinter dem langen Zögern steckte reines Kalkül. Die Liga unterbricht für die Winterspiele ihren laufenden Betrieb, ohne an den olympischen Erlösen beteiligt zu sein. Erst die Aussicht auf neue Märkte in Europa kippte die Rechnung zugunsten einer Teilnahme.
Unter Gary Bettman führt die NHL ihre Eigentümerinteressen straff durch. Öffentliche Arena-Finanzierung und der lange Olympia-Streit zeigen, wie eng Sport und Politik hier verzahnt sind.
Was könnte die NHL zu Fall bringen?

Das größte Risiko der NHL sind nicht die Gegner auf dem Eis, sondern das Fernsehen: Die lokalen Sportsender wanken, der lukrative US-Rechtevertrag läuft 2027/28 aus. Dazu kommt langfristig ein physisches Problem.
Die regionalen Sportsender, die früher stabile lokale Einnahmen sicherten, stecken in der Krise. Kabelabbestellungen und Insolvenzen im Netzwerk um FanDuel Sports Network haben etlichen Klubs ihre verlässlichen Erlöse gekappt. Dieser Umbruch trifft die NHL härter als die großen Ligen, weil sie stärker vom lokalen Geschäft lebt.
Besonders betroffen sind Teams in mittelgroßen US-Märkten. Etliche Klubs verloren binnen kurzer Zeit ihren regionalen Sender und mussten die Übertragung selbst organisieren, oft mit deutlich geringeren Einnahmen. Die Liga treibt deshalb ein eigenes Streamingmodell voran, um die Kontrolle über die lokale Vermarktung zurückzugewinnen.
Das zweite Risiko ist der nationale US-Vertrag. Die aktuellen 539 Millionen Euro pro Jahr laufen nach 2027/28 aus. Ob Streamingdienste und Sender den Preis halten oder steigern, bleibt offen. Ein schwächerer Anschlussvertrag würde die Wachstumsstory der Liga empfindlich bremsen.
Langfristig lauert ein Problem, das keine Liga wegverhandeln kann, nämlich das Eis selbst. Steigende Temperaturen verteuern den Betrieb von Hallen und bedrohen die Basis in wärmeren Regionen, wo Nachwuchs auf natürlichem Eis kaum noch entsteht. Die Expansion in Sonnenstaaten könnte sich als Wette gegen das Klima erweisen.
Der Nachwuchs hängt am natürlichen Eis. In Regionen mit milden Wintern wächst kaum noch eine Generation heran, die auf zugefrorenen Seen das Schlittschuhlaufen lernt. Fällt diese Basis weg, verteuert sich die Talentförderung, weil sie vollständig in klimatisierte Hallen wandert.
Die lokalen Sportsender kollabieren, der US-Rechtevertrag steht 2027/28 zur Neuverhandlung. Beide Risiken treffen die NHL an ihrer medialen Schwachstelle, während der Klimawandel die Nachwuchsbasis bedroht.
Was bedeutet die NHL für deutsche Fans und Unternehmer?

Für deutsche Fans rückt die NHL näher, als sie seit Jahren stand: Im Dezember 2026 spielt Tim Stützle mit Ottawa in Düsseldorf, dazu stellt Deutschland mit Leon Draisaitl den bestbezahlten Profi der Liga. Der wirtschaftliche Abstand zur DEL bleibt trotzdem gewaltig.
Sieben Deutsche stehen aktuell unter NHL-Vertrag, so viele Weltklassespieler wie nie. Neben Draisaitl in Edmonton sind das Moritz Seider in Detroit, Tim Stützle in Ottawa, Nico Sturm und Philipp Grubauer als Stanley-Cup-Sieger sowie J.J. Peterka und Lukas Reichel. Diese Dichte an Spitzenspielern nutzt die Liga gezielt für ihre Europastrategie, wie der kicker in seiner NHL-Berichterstattung dokumentiert.
Leon Draisaitl ragt aus dieser Gruppe heraus. Der gebürtige Kölner spielt seit 2014 in Edmonton, gewann 2020 als erster Deutscher die Trophäe für den besten Scorer der Liga und wurde im selben Jahr zu Deutschlands Sportler des Jahres gewählt. Sein 2024 unterschriebener Achtjahresvertrag machte ihn zum bestbezahlten Profi der gesamten Liga.
Rund 100 Millionen Euro will die NHL in den kommenden Jahren in Europa investieren. Deutschland steht dabei im Fokus. Im Dezember 2026 kehrt die Liga nach fünfzehn Jahren mit einem regulären Saisonspiel zurück, wenn Stützles Ottawa Senators in Düsseldorf auf die Chicago Blackhawks treffen. Für den Zugang zahlen deutsche Fans allerdings, denn reguläres Free-TV fehlt inzwischen, Sky zeigt rund 300 Partien und das Streamingangebot NHL.TV läuft über DAZN.
Für den deutschen Fan bedeutet das eine doppelte Hürde. Für alle Spiele des Lieblingsklubs sind sowohl ein Sky-Abo als auch ein DAZN-Paket nötig, dazu Bereitschaft für Anwürfe tief in der Nacht. Genau diese Zugangskosten bremsen das Wachstum, das die Liga in Deutschland eigentlich anpeilt.
Wie klein die Dimensionen hierzulande bleiben, zeigt der direkte Vergleich mit dem deutschen Eishockey. In der DEL verdienen selbst Topspieler zwischen 300.000 und 400.000 Euro, während ganze Vereinsetats sich im einstelligen Millionenbereich bewegen. Der wirtschaftliche Abstand zeigt sich am schärfsten an einer einzigen Zahl: Der Mindestetat eines einzigen NHL-Teams von 61 Millionen Euro übersteigt den kompletten Gesamtetat der gesamten zweiten deutschen Liga, die für 2024/25 mit 57,6 Millionen Euro plante. Damit spielt die NHL in einer anderen Größenordnung, so wie sich die Ligamodelle grundlegend unterscheiden, was auch die Ökonomie der Fußball-Bundesliga mit ihrer 50+1-Regel illustriert.
Für deutsche Unternehmer liegt der interessante Punkt weniger im Sponsoring als im Modell. Die NHL führt vor, wie ein geschlossener Markt ohne Abstiegsrisiko Werte stabilisiert, das genaue Gegenteil des europäischen Auf- und Abstiegssystems. Ob dieses Kartellprinzip langfristig gegen das offene europäische Modell besteht, entscheidet sich in den kommenden Rechteverhandlungen.
Der Nachwuchs zeigt, wie sich die Kluft verstärkt. Deutsche Talente wechseln immer früher nach Nordamerika, weil die dortigen Strukturen mehr Eiszeit, bessere Trainer und ein Vielfaches an Gehalt bieten. Für die DEL bleibt die Rolle des Ausbildungsmarktes, dessen beste Produkte am Ende in Übersee spielen.
Die NHL rückt mit deutschen Stars und dem Düsseldorf-Spiel näher an das deutsche Publikum, bleibt hinter der Bezahlschranke aber sichtbar teurer. Wirtschaftlich trennt die DEL vom Franchise-Modell ein Faktor von 30 bis 40.
Glossar: 13 wichtige Fachbegriffe zum NHL-Geschäftsmodell

CBA (Collective Bargaining Agreement) Das CBA ist der Tarifvertrag zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft. Der Vertrag regelt Gehaltsdeckel, Mindestlöhne, Vertragslaufzeiten und die Aufteilung der Einnahmen. Die aktuelle Fassung läuft bis September 2030 und führt ab 2026/27 die 84-Spiele-Saison ein.
Draft Der Draft ist das jährliche Auswahlverfahren für Nachwuchsspieler. Die sportlich schwächsten Teams wählen zuerst, was einen Ausgleichsmechanismus schafft. Dieses System belohnt schwache Saisons mit Zugriff auf die größten Talente und ersetzt in der geschlossenen Liga den fehlenden Abstieg.
Escrow Escrow bezeichnet ein Treuhandkonto, auf dem ein Teil der Spielergehälter zurückgehalten wird. Über dieses Konto wird die 50-50-Aufteilung der Einnahmen zwischen Spielern und Eigentümern nachträglich exakt abgerechnet.
Expansion Fee Die Expansion Fee ist die Aufnahmegebühr, die ein neues Team an die bestehenden Eigentümer zahlt. Der Betrag fließt nicht in den Ligabetrieb, sondern unter die Alteigentümer, aktuell ab 1,7 Milliarden Euro.
Franchise Eine Franchise ist ein Lizenzklub innerhalb der geschlossenen Liga. Anders als ein europäischer Verein kann eine Franchise weder absteigen noch aufsteigen, aber den Standort wechseln oder verkauft werden.
Hard Salary Cap Der Hard Salary Cap ist eine feste, nicht überschreitbare Gehaltsobergrenze pro Team. Die NHL nutzt ihn seit 2005. Er koppelt die Gesamtvergütung aller Spieler direkt an den Ligaumsatz.
Hockey-Related Revenue Hockey-Related Revenue meint alle Einnahmen, die dem Eishockeybetrieb zugerechnet werden. Diese Größe bildet die Basis für die 50-50-Aufteilung und damit für die Höhe des Gehaltsdeckels.
Original Six Die Original Six sind die sechs Klubs, die von 1942 bis 1967 die gesamte Liga bildeten: Montreal, Toronto, Boston, die New York Rangers, Detroit und Chicago. Ihre lange Geschichte erklärt die hohen Markenwerte bis heute.
Relocation Relocation bezeichnet den Umzug einer Franchise an einen neuen Standort. Statt eines sportlichen Abstiegs wechselt ein wirtschaftlich schwacher Klub die Stadt, wie zuletzt Arizona nach Utah.
Revenue Sharing Revenue Sharing ist der Umverteilungsmechanismus, über den finanzstarke Klubs schwächere stützen. Er hält die Liga im Gleichgewicht und sichert das Überleben von Teams in kleinen Märkten.
RSN (Regional Sports Network) Ein RSN ist ein regionaler Sportsender, der lokale Spiele überträgt. Für die NHL waren RSNs lange eine verlässliche Einnahmequelle, geraten durch Kabelabbestellungen und Insolvenzen aber zunehmend unter Druck.
Salary Floor Der Salary Floor ist die Mindestsumme, die ein Team für Gehälter ausgeben muss. Er verhindert, dass Klubs sparen und dadurch das sportliche Niveau der Liga drücken. Für 2025/26 liegt er bei 61 Millionen Euro.
Winter Classic Das Winter Classic ist ein jährliches Freiluftspiel, meist am Neujahrstag, das die Liga als mediales Aushängeschild inszeniert. Das Spiel zählt zu den reichweitenstärksten Terminen der Rechteverträge.
FAQ: Wie verdient die NHL wirklich ihr Geld?

Wie hoch ist der Umsatz der NHL?
Die NHL setzte in der Saison 2025/26 nach eigenen Angaben rund 5,9 Milliarden Euro um. In der ligainternen Mischwährungsrechnung nennt die Liga sogar Werte um umgerechnet 6,5 Milliarden Euro. Beide Zahlen markieren einen Rekord, getragen von Medienrechten, Sponsoring und vollen Hallen.
Warum kennt die NHL keinen Abstieg?
Die NHL ist eine geschlossene Liga aus 32 Lizenzklubs. Neue Teams kommen nur über kostenpflichtige Expansion hinzu, nicht über sportlichen Aufstieg. Der fehlende Abstieg schützt den Wert jeder Franchise und ist ein Kernmerkmal des nordamerikanischen Ligamodells.
Wie funktioniert der Salary Cap in der NHL?
Der Salary Cap ist eine feste Gehaltsobergrenze pro Team, gekoppelt an den Ligaumsatz. Für 2025/26 liegt er bei rund 82 Millionen Euro, die Untergrenze bei 61 Millionen Euro. Kein Team darf die Obergrenze überschreiten, jedes muss die Untergrenze erfüllen.
Wer ist der bestbezahlte Spieler der NHL?
Bestbezahlter Spieler der NHL ist der deutsche Center Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers mit rund 14 Millionen Euro pro Saison. Er unterschrieb 2024 einen Achtjahresvertrag und stieg damit an die Spitze der Gehaltsliste.
Wo läuft die NHL in Deutschland im Fernsehen?
In Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender Sky rund 300 NHL-Partien pro Saison. Das Streamingangebot NHL.TV läuft seit 2025/26 über DAZN. Regelmäßige Free-TV-Übertragungen entfallen, seit der frühere Vertrag mit ProSiebenSat.1 ausgelaufen ist.
Wann spielt die NHL 2026 in Deutschland?
Am 18. und 20. Dezember 2026 trägt die NHL zwei reguläre Saisonspiele in Düsseldorf aus. Die Ottawa Senators um den deutschen Nationalstürmer Tim Stützle treffen dabei auf die Chicago Blackhawks. Für die NHL sind das die ersten Spiele in Deutschland seit fünfzehn Jahren.
Quellen
- Sportico | NHL Escrow Rebate Record; NHL Team Values 2025 | https://www.sportico.com | besucht am 01.09.2026
- ESPN | NHL-Umsatzprognose zur Saison 2025/26 | https://www.espn.com | besucht am 01.09.2026
- Front Office Sports | NHL Skates Into New Season With Record Revenue | https://frontofficesports.com | besucht am 01.09.2026
- Forbes | The NHL’s Most Valuable Teams 2025 | https://www.forbes.com | besucht am 01.09.2026
- CBC | Rogers to retain Canadian NHL rights | https://www.cbc.ca | besucht am 01.09.2026
- S&P Global Market Intelligence | NHL media rights midway analysis | https://www.spglobal.com | besucht am 01.09.2026
- kicker | NHL 2025/26 Übertragung; Warum die NHL auf Deutschland setzt | https://www.kicker.de | besucht am 01.09.2026
- Sky Sport | NHL 2026/27 live, Spiele in Düsseldorf | https://sport.sky.de | besucht am 01.09.2026
- eishockey.net | NHL vs. DEL Vergleich | https://www.eishockey.net | besucht am 01.09.2026