Cookiebot verspricht rechtssichere Cookie-Banner, für die Sie keine einzige Zeile Code schreiben. Dahinter steht Usercentrics, mit 2,4 Millionen Websites und Apps im Einsatz. Die eigentliche Frage lautet, wie viel von diesem Versprechen im Alltag von Agenturen und Website-Betreibern der Cookiebot einlösen kann?

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Sobald Google Analytics, ein Facebook-Pixel oder ein eingebettetes YouTube-Video im Einsatz sind, werden Cookies gesetzt, die einer expliziten Einwilligung bedürfen. Websitebetreiber haften dafür, auch wenn sie ohne böse Absicht oder unwissend gehandelt haben. Die technische Umsetzung dieser Pflicht übernimmt das Werkzeug für Sie, vom Scan bis zum fertigen Banner.

Das Wichtigste in Kürze

  • Cookiebot scannt Websites automatisch, blockiert Cookies vor der Einwilligung und pflegt die Cookie-Erklärung selbst.
  • Der kostenlose Tarif deckt eine Domain mit bis zu 50 Unterseiten ab, Premium beginnt bei 7 Euro pro Monat.
  • Google Consent Mode v2 gehört zum Funktionsumfang, samt der Signale ad_user_data und ad_personalization.
  • Für Agenturen zählen die Verwaltung mehrerer Domains unter einem Konto und das Reseller-Programm.

Welches Problem löst Cookiebot?

Keks hinter Absperrband mit Schild „Nur mit Einwilligung“
Cookiebot automatisiert Cookie-Einwilligung und erfüllt DSGVO-Anforderungen ohne eigene Programmierung von Bannern und Blockierungen

Cookiebot automatisiert die Einwilligung für Cookies und Tracker und erfüllt damit die DSGVO- und TDDDG-Pflicht, ohne dass Sie Banner, Blockierung und Nachweis selbst programmieren. Die Aufgabe klingt nach einem kleinen Häkchen im Footer, wächst in der Praxis aber zu einer echten Baustelle heran.

Jede Website, die Statistik- oder Marketing-Dienste lädt, braucht vorab die aktive Zustimmung der Besucher. Diese Zustimmung schreibt §25 TDDDG vor, die deutsche Umsetzung der ePrivacy-Regeln, flankiert von der europäischen Datenschutz-Grundverordnung. Ohne gültige Einwilligung drohen Abmahnungen und Bußgelder.

Das Ausmaß der Aufgabe unterschätzen viele. Eine durchschnittliche Unternehmensseite lädt heute Schriftarten, Karten, Videos, Analyse- und Werbedienste, die zusammen leicht ein Dutzend verschiedener Anbieter mit eigenen Cookies mitbringen. Jeder davon braucht eine eigene rechtliche Behandlung, und jede Änderung am Baukasten der Website verschiebt die Lage erneut.

Die saubere technische Umsetzung bedeutet mehr Handarbeit, als die meisten erwarten: Cookies erkennen, nach Zweck sortieren, vor dem Laden blockieren und jede Zustimmung revisionssicher dokumentieren. Diese Kette pflegt kaum jemand dauerhaft von Hand, zumal neue Werbe- und Analyse-Dienste laufend frische Cookies nachschieben.

Wie ernst der Gesetzgeber die Sache nimmt, zeigt der Blick über die Cookie-Frage hinaus. Als der Oberste Gerichtshof der USA jüngst den transatlantischen Datentransfer zertrümmerte, wurde erneut deutlich, wie schnell scheinbar geklärte Datenflüsse ins Wanken geraten. Für Website-Betreiber heißt das: Die dokumentierte Einwilligung ist keine Kür, sondern die Grundlage jeder belastbaren Rechtsposition.

Die Banner-Pflicht bleibt außerdem bestehen, wie die jüngste Entscheidung gegen den geplanten Artikel 88b gezeigt hat. Der Traum vom Ende der Klickfenster ist vorerst geplatzt, die Verwaltung der Einwilligungen bleibt. Genau diese Dauerpflicht nimmt die Plattform in die Automatik.

Was ist Cookiebot?

Gestapelte Kekse mit Aufschrift „Einwilligung“ und Holzstempel „Cookiebot“ auf weißem Grund
Als Vermittler zwischen Website und Diensten stempelt Cookiebot jede Einwilligung sauber ab.

Cookiebot ist eine Consent-Management-Plattform von Usercentrics, die Cookie-Einwilligungen auf Websites und Apps erfasst, verwaltet und dokumentiert. Das Kürzel CMP steht genau für diese Rolle zwischen Besucher, Website und Tracking-Diensten.

Entwickelt hat die erste Fassung ein Team um Daniel Johannsen, der die Plattform 2012 startete, um Datenschutz für Online-Unternehmen praktisch nutzbar zu machen. Heute läuft das Produkt unter dem Dach von Usercentrics, das sich als globaler Marktführer für Consent-Management positioniert.

Die Reichweite untermauert diesen Anspruch: Das Unternehmen beziffert den Einsatz auf 2,4 Millionen Websites und Apps und verarbeitet 8,8 Milliarden Nutzereinwilligungen pro Monat. Über 600.000 Kundinnen und Kunden nutzen die Software, die in mehr als 47 Sprachen ausliefert.

Technisch fügen Sie ein kleines Skript in Ihre Website ein oder installieren das WordPress-Plugin, den Rest übernimmt die Plattform. Abgedeckt wird dabei nicht nur die DSGVO, sondern auch der Digital Markets Act, die kalifornischen Regeln CCPA und CPRA sowie das Transparency and Consent Framework 2.3 der Online-Werbebranche. Damit reicht der Wirkungskreis über Europa hinaus bis in die wichtigsten internationalen Datenschutzräume.

Was macht Cookiebot anders?

Hand hält Sieb mit Cookie über Teller mit Aufschrift Website und Schild Erst Zustimmung
Auto-Blocking hält jeden Tracker zurück, bis die Zustimmung vorliegt.

Cookiebot setzt auf eine patentierte Scantechnologie, die Cookies eigenständig findet und blockiert, statt Sie jede Kategorie manuell pflegen zu lassen. Der Unterschied zu simplen Banner-Skripten liegt genau in dieser Automatik.

Viele günstige Banner zeigen nur ein Fenster an, blockieren im Hintergrund aber nichts. Ein Cookie-Banner ohne echte Blockierung gleicht einem Rauchmelder, der erst piept, nachdem die Küche abgebrannt ist: hübsch anzusehen, im Ernstfall nutzlos. Die Plattform dreht die Reihenfolge um und hält Cookies zurück, bis eine Einwilligung vorliegt. Dieses Prinzip trägt den Namen Prior Consent und bildet den rechtlich kritischen Punkt.

Dazu kommt die geprüfte Grundlage: Usercentrics führt die Normen ISO 27001 und ISO 27701 für Informationssicherheit und Datenschutz-Management und zählt zu den Google-zertifizierten CMP-Partnern. Diese Verbindung aus Automatik und Zertifizierung hebt das Werkzeug aus der Masse einfacher Cookie-Hinweise heraus.

Ehrlich bleibt aber auch: Die volle Automatik entfaltet ihren Wert erst in den Premium-Tarifen, der kostenlose Einstieg deckt bewusst nur eine kleine Website ab. Diesen Zuschnitt sollten Sie von Anfang an einkalkulieren, statt sich später über die Grenze von 50 Unterseiten zu wundern.

Welche Funktionen bietet Cookiebot?

Vier Metallschlüssel mit gravierten Anhängern (Scan, Banner, Consent, Domains) an einem Ring
Vier Schlüsselfunktionen bündelt Cookiebot in einem Werkzeug.

Cookiebot bündelt vier Kernfunktionen: den automatischen Cookie-Scan, den anpassbaren Consent-Banner mit Auto-Blocking, die Anbindung an Google Consent Mode v2 und die Verwaltung mehrerer Domains. Diese vier Bausteine tragen den größten Teil der täglichen Compliance-Arbeit.

Automatischer Cookie-Scan und Cookie-Erklärung

Der Scan bildet das Herz der Plattform. Sie geben Ihre Adresse ein, und der automatische Cookie-Scan von Cookiebot prüft die Website und erkennt alle Cookies und Tracking-Technologien. Das Ergebnis liefert die Software binnen zwei Minuten als Audit-Bericht.

Erkannt werden nicht nur klassische HTTP- und JavaScript-Cookies, sondern auch dynamisch gesetzte Skripte, HTML5 Local Storage, Flash-Cookies, IndexedDB und Pixel-Tags. Jeder Fund landet sortiert nach Zweck, Anbieter und Datenerfassung in einer Kategorie. Genau diese Vollständigkeit unterscheidet einen echten Scan von einer handgepflegten Liste, die schon nach wenigen Wochen Lücken hat.

Aus dem Scan erzeugt das Werkzeug eine Cookie-Erklärung, die sich selbst aktualisiert. Der Scan wiederholt sich regelmäßig, in den Premium-Tarifen monatlich, und trägt neue Cookies eigenständig nach. Ein Praxisbeispiel aus dem Alltag: Ein Onlineshop mit rund 300 Unterseiten bindet über die Monate neue Marketing-Pixel für saisonale Kampagnen ein. Ohne Neuscan bliebe die Erklärung veraltet und angreifbar, mit dem monatlichen Lauf bleibt sie ohne Zutun des Betreibers aktuell.

Die Breite der Erkennung entscheidet über die Rechtssicherheit. Auch versteckte Verfahren wie Ultrasound-Cross-Device-Tracking oder Silverlight-Speicher fallen dem Scan auf, nicht nur die offensichtlichen Analyse-Cookies. Den fertigen Audit-Bericht verschickt die Software zusätzlich per E-Mail, sodass Sie den Stand Ihrer Website auch ohne Login im Blick behalten.

Anpassbarer Consent-Banner und Auto-Blocking

Der Banner ist das sichtbare Gesicht der Plattform, und dahinter blockiert die Software alle gefundenen Cookies, bis Ihre Besucher aktiv und ausdrücklich zustimmen. Jede Einwilligung wandert sicher in die rechtliche Dokumentation.

Optisch passen Sie den Banner an Ihre Marke an: eigene Farben, das Logo, die Sprache und die Anordnung der Schaltflächen. Über Geotargeting spielt die Plattform je nach Herkunft der Besucher die passende Rechtslage aus, in mehr als 47 Sprachen. Wichtig für die Konformität: Keine Cookie-Kategorie steht vorab angekreuzt, und die Ablehnung ist genauso leicht erreichbar wie die Zustimmung.

Ein zweites Praxisbeispiel zeigt den Agentur-Nutzen: Eine Digitalagentur betreut Kunden in Deutschland und Frankreich und richtet pro Land ein eigenes Banner-Verhalten mit passender Sprache und Rechtslage ein, ohne den Quellcode der einzelnen Websites anzufassen.

Der Nachweis zählt im Streitfall am meisten, und das Consent-Log hält fest, wer wann welcher Kategorie zugestimmt hat. Damit liefert die Plattform genau die Dokumentation, die eine Aufsichtsbehörde oder ein Gericht sehen möchte.

Die Einwilligung altert außerdem mit Ansage. Nach spätestens einem Jahr fragt der Banner erneut nach, damit die Zustimmung frisch bleibt, und über die Widerrufsfunktion ändern Besucher ihre Wahl jederzeit mit wenigen Klicks. Für Werbepartner reicht die Software die Einwilligung zusätzlich über den TCF-Standard 2.3 weiter, sodass auch eingebundene Anzeigennetzwerke sauber informiert sind.

Wie Cookiebot in vier Schritten zur Consent-Compliance führt

Vom automatischen Scan bis zum revisionssicheren Nachweis, ohne eine Zeile Code

1

Scannen

Die patentierte Scantechnologie prüft Ihre Website und erkennt alle Cookies und Tracker, in den Premium-Tarifen monatlich neu.

2

Blockieren

Nach dem Prior-Consent-Prinzip hält die Plattform jeden Tracker zurück, bis Ihre Besucher aktiv zustimmen.

3

Einwilligen

Der anpassbare Banner holt die Zustimmung ein, in mehr als 47 Sprachen und mit Google Consent Mode v2.

4

Dokumentieren

Das Consent-Log hält fest, wer wann welcher Kategorie zugestimmt hat, und liefert den Nachweis für Behörden.

Google Consent Mode v2 und die Werbe-Signale

Für alle, die Google Ads oder Analytics nutzen, wird dieser Baustein entscheidend. Seit dem Update von November 2023 verlangt Google im Europäischen Wirtschaftsraum zwei zusätzliche Signale, damit Werbetreibende personalisierte Anzeigen, Analysen und Remarketing weiter nutzen dürfen.

Diese beiden Signale heißen ad_user_data und ad_personalization und ergänzen die bestehenden Parameter ad_storage und analytics_storage. Wie Googles Hilfe zum Consent Mode im EWR beschreibt, entscheiden diese Signale, ob Nutzerdaten überhaupt an Google fließen dürfen. Ohne saubere Übergabe verlieren Kampagnen Messdaten und laufen ins Blinde.

Die Anbindung übernimmt bei Cookiebot eine fertige Tag-Manager-Vorlage, gebaut für die Consent-API. Sie verknüpfen die Einwilligung aus dem Banner mit den Google-Signalen, ohne jedes Tag von Hand zu konfigurieren. So messen Sie Conversions weiter auf aggregierter Ebene und gewinnen über Modellierung sogar Erkenntnisse aus den Sitzungen, in denen ein Besucher ablehnt.

Der Gewinn liegt in der Messbarkeit trotz Ablehnung. Über die Conversion-Modellierung schätzt Google fehlende Datenpunkte aus dem beobachtbaren Verhalten, statt sie ersatzlos zu verlieren. So behalten Sie eine belastbare Grundlage für Gebote und Budgets, auch in einem Markt, in dem ein wachsender Teil der Besucher der Datenweitergabe widerspricht.

Multi-Domain und Verwaltung für Agenturen

Ab dem Premium-Tarif Small verwaltet die Plattform mehrere Domains unter einem Konto. Agenturen und Betreiber vieler Websites steuern damit alle Mandanten zentral, statt für jede Domain ein eigenes Werkzeug zu pflegen.

Für Enterprise-Bedarf legt Usercentrics Advanced nach: unbegrenzte Domains, Bulk-Editing über viele Websites hinweg und geteilte Einwilligungen über mehrere Geräte hinweg. Dazu kommt ein Reseller- und Partnerprogramm, über das Agenturen die Lösung unter eigener Rechnung weitergeben. Für ein Portfolio aus zwanzig Kundenseiten bedeutet eine zentrale Konsole spürbar weniger Klickarbeit als zwanzig einzelne Konten.

Das Reseller-Modell geht noch einen Schritt weiter. Agenturen treten unter eigenem Namen auf, rechnen selbst mit ihren Kunden ab und verwalten die Einwilligungen aller Mandanten über eine gemeinsame Oberfläche. Für den Aufbau eines wiederkehrenden Compliance-Angebots bildet dieses Modell die Grundlage.

Wie sicher und DSGVO-konform ist Cookiebot?

Geöffneter Tresor mit Cookie darin und ISO 27001-Siegel auf der Tür vor weißem Hintergrund
Zertifizierungen und Prior Consent tragen die Rechtssicherheit von Cookiebot.

Cookiebot arbeitet nach dem Prior-Consent-Prinzip, führt die Zertifizierungen ISO 27001 und ISO 27701 und dokumentiert jede Einwilligung revisionssicher. Diese drei Punkte tragen die rechtliche Belastbarkeit der Plattform.

Die DSGVO verlangt eine Einwilligung, die freiwillig, spezifisch, informiert und durch aktive Handlung erfolgt. Vorangekreuzte Kästchen hat der Bundesgerichtshof im bekannten Planet49-Urteil ausdrücklich verboten. Die Software bildet diese Anforderung ab, indem der Banner keine Kategorie vorab aktiviert.

Zur Transparenz gehört auch die Information, welche Cookies zu welchem Zweck, für welchen Zeitraum und von welcher Herkunft laufen. Genau diese Angaben zieht das Werkzeug aus dem Scan und schreibt sie in die Cookie-Erklärung. Die Einwilligung lässt sich zudem so leicht widerrufen, wie sie gegeben wurde, und wird mindestens einmal pro Jahr erneuert.

Für den Datenschutz zählt außerdem, wo die Nachweise liegen und wie sie geführt werden. Die Zertifizierungen nach ISO 27001 und ISO 27701 belegen ein geprüftes Managementsystem für Informationssicherheit und Datenschutz, wie größere Auftraggeber ein solches System in ihren Vergaben zunehmend voraussetzen.

Ein Punkt bleibt Ihre Verantwortung: Cookiebot liefert das Werkzeug, die richtige Konfiguration für Ihre konkreten Dienste treffen Sie selbst. Ein sauber eingerichteter Scan und ein ehrlich gepflegter Dienste-Katalog sind die halbe Miete.

Cookie-Compliance ist kein Design-Detail, sondern Haftungsrecht. Cookiebot verschiebt die Grenze zwischen Pflicht und Programmierung: Die Pflicht bleibt, die Programmierung fällt weg.

— Markus Seyfferth, Chefredakteur Dr. Web

Was kostet Cookiebot?

Drei verschiedene Kekse mit Preisschildern auf weißem Hintergrund, links mit „0€” beschriftet
Vom kostenlosen Keks bis zum großen Tarif skaliert der Preis mit der Website.

Cookiebot startet mit einem dauerhaft kostenlosen Tarif für eine Domain mit bis zu 50 Unterseiten, der Premium-Einstieg liegt bei 7 Euro pro Monat. Die Preisstruktur skaliert danach nach Zahl der Unterseiten und Domains.

Der Free-Tarif enthält den automatischen Scan, die automatische Konfiguration, die Abdeckung von DSGVO und US-Regeln sowie Google Consent Mode, und das für unbegrenzte Nutzer. Eine Kreditkarte verlangt der Einstieg nicht. Für eine kleine Website reicht dieser Tarif dauerhaft aus.

Ab Premium Lite für 7 Euro pro Monat kommen die Anpassung des Banners, das eigene Logo, Geotargeting und die 47 Sprachen dazu. Die höheren Stufen Small, Medium, Large und XLarge erweitern das Kontingent der Unterseiten bis über 7.000 und schalten die Verwaltung mehrerer Domains frei. Den passenden Zuschnitt für die eigene Größenordnung finden Sie in der Tarifübersicht von Cookiebot mit den Staffelungen.

TarifPreisUnterseitenDomains
Freekostenlosbis 501
Premium Liteab 7 € / Monatbis 501
Premium SmallStaffelpreisbis 350mehrere
Premium MediumStaffelpreisbis 3.500mehrere
Premium LargeStaffelpreisbis 7.000mehrere
Premium XLargeStaffelpreisüber 7.000mehrere
Usercentrics Advancedauf Anfragesession-basiertunbegrenzt

Abgerechnet wird ohne Langzeitvertrag, kündbar jederzeit, zahlbar per Karte oder PayPal. Die höheren Euro-Beträge der Staffeln zeigt die Preisseite je nach gewählter Währung, den kostenlosen Einstieg und die 7-Euro-Marke nennt die Plattform dagegen klar.

Für Enterprise-Kunden rechnet Usercentrics Advanced nicht nach Unterseiten, sondern nach Sitzungen ab, was bei sehr großen Portalen die fairere Grundlage sein kann.

Welcher Cookiebot-Tarif passt zu welcher Website?

Die Struktur skaliert nach Zahl der Unterseiten und Domains

Free
0 €
  • Eine Domain, bis 50 Unterseiten
  • Automatischer Scan und Konfiguration
  • Google Consent Mode inklusive
  • Ohne Kreditkarte, dauerhaft kostenlos
Usercentrics Advanced
auf Anfrage
  • Unbegrenzte Domains, Abrechnung nach Sitzungen
  • Bulk-Editing über viele Websites
  • A/B-Testing und Cross-Device-Consent
  • SSO, MFA und Customer Success Manager

Für wen eignet sich Cookiebot?

Drei Kekse mit orangefarbenen Bändern und beschrifteten Etiketten auf weißem Hintergrund
Vom Blog bis zum Agentur-Portfolio findet jede Größe ihren Tarif.

Cookiebot passt zu Website-Betreibern, Freelancern und Agenturen, die Cookie-Compliance ohne eigenen Entwickler und ohne Programmierung lösen wollen. Die Bandbreite reicht vom einzelnen Blog bis zum Agentur-Portfolio mit Dutzenden Domains.

Für die einzelne kleine Website zählt der kostenlose Tarif als ehrlicher Startpunkt. Ein Praxisbeispiel: Eine Freiberuflerin mit einer Portfolio-Seite von 30 Unterseiten bindet Google Analytics und ein Kontaktformular ein und deckt beides über den Free-Tarif ab, ohne einen Cent zu zahlen. Erst mit eigenem Logo im Banner oder einer zweiten Domain lohnt der Sprung zu Premium.

Zwischen Solo-Website und Agentur steht der klassische Mittelständler mit einer Handvoll Domains. Für einen Handwerksbetrieb mit Firmenseite, Karriereportal und kleinem Onlineshop deckt ein Premium-Tarif alle drei Auftritte über ein Konto ab, statt drei getrennte Lösungen zu verlangen. Die Wahl der Stufe richtet sich schlicht nach der Summe der Unterseiten und der Zahl der Domains.

Für Agenturen kippt die Rechnung in Richtung Premium und Advanced. Mehrere Kundendomains unter einem Konto, Bulk-Editing und das Reseller-Programm sparen die Zeit, die sonst pro Mandant von Neuem anfällt. Kürzere Wege beim Website-Betrieb zahlen sich ohnehin aus, wie unser Beitrag dazu, warum schnelle Software die beste Software ist, an anderer Stelle zeigt. Ein schlankes, schnell ladendes Banner gehört zu diesem Bild.

Weniger geeignet ist die Plattform für Betreiber, die jede Cookie-Kategorie bewusst von Hand kuratieren und dafür ein eigenes Framework pflegen. Für diesen Sonderfall bringt die starke Automatik weniger Mehrwert, weil ihr größter Vorzug dort ungenutzt bleibt.

Wie gelingt der Einstieg mit Cookiebot?

Keksregal mit Bauanleitung, Inbusschlüssel und Kärtchen „ohne Code“ vor weißem Hintergrund
Der Einstieg gelingt in wenigen Minuten, ganz ohne Programmierung.

Der Einstieg gelingt über ein kleines Skript oder das kostenlose WordPress-Plugin, danach übernimmt der erste Scan die Konfiguration weitgehend selbst. Programmierkenntnisse verlangt keiner der beiden Wege.

In WordPress installieren Sie das WordPress-Plugin von Cookiebot, das die Website scannt, Cookies automatisch blockiert und den anpassbaren Banner ausspielt. Die Google-Consent-Mode-Integration bringt das Plugin bereits mit. Testen lässt sich Premium 14 Tage lang, kleine Websites bleiben danach dauerhaft kostenfrei.

Beim Support setzt die Plattform auf eine ausführliche Hilfe- und Entwickler-Dokumentation sowie ein Support-Team. Die Zertifizierungen nach ISO 27001 und ISO 27701 stehen dabei für einen geprüften Umgang mit Ihren Daten. Damit begleitet das Werkzeug nicht nur die Einrichtung, sondern auch den laufenden Betrieb.

Praktisch läuft der Start in wenigen Minuten: Sie binden das Skript oder Plugin ein, warten den ersten Scan ab und passen den Banner an Ihre Marke an. Schon danach greift die Blockierung, und die Cookie-Erklärung steht bereit. Für tiefere Eingriffe hält die Entwickler-Dokumentation die passenden Schnittstellen bereit, für den Regelbetrieb bleiben sie optional.

Wo können Sie Cookiebot selbst ausprobieren?

Keks unter Lupe mit Ameisen, Text „Jetzt scannen“ und einem Farbfeld
Der erste Scan macht sichtbar, welche Tracker heute unbemerkt mitlaufen.

Am schnellsten prüfen Sie den Nutzen, indem Sie Ihre eigene Website scannen und den kostenlosen Tarif einrichten, bevor Sie über Premium entscheiden. Der erste Scan zeigt Ihnen schwarz auf weiß, welche Cookies Ihre Seite heute ohne Einwilligung setzt.

Für Betreiber einer kleinen Website führt der Weg über den dauerhaft kostenlosen Tarif, der eine Domain und bis zu 50 Unterseiten abdeckt. Agenturen und größere Projekte springen sinnvoller gleich in einen Premium-Tarif und richten die Verwaltung mehrerer Domains ein. In beiden Fällen lohnt sich vorab der ehrliche Blick auf die Dienste, die Ihre Seite tatsächlich lädt.

Wer den Aufwand einer Handlösung gegen die Automatik abwägt, kann die Probe aufs Exempel machen und die kostenlose Testversion starten. Am Ende bleibt die Pflicht zur Einwilligung ohnehin bestehen, die Frage ist nur, wie viel davon Sie selbst tragen.

Aufgeschlagenes Buch
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Consent-Management auf einen Blick.

ad_personalization

ad_personalization ist ein Consent-Signal aus Google Consent Mode v2. Der Parameter legt fest, ob Nutzerdaten für personalisierte Werbung wie Remarketing verwendet werden dürfen. Die Plattform überträgt das Signal aus dem Banner an die Google-Dienste.

ad_user_data

ad_user_data ist das zweite neue Consent-Signal des Google Consent Mode v2. Der Parameter steuert, ob personenbezogene Daten überhaupt zu Werbezwecken an Google gesendet werden. Ohne Zustimmung bleibt dieser Kanal geschlossen.

Auto-Blocking

Auto-Blocking bezeichnet das automatische Zurückhalten von Cookies und Skripten, bis eine Einwilligung vorliegt. Erkannte Tracker werden vorab blockiert, statt erst nach dem Laden reguliert. Diese Reihenfolge ist rechtlich entscheidend.

CMP (Consent-Management-Plattform)

CMP steht für Consent-Management-Plattform, ein Werkzeug zur Erfassung, Verwaltung und Dokumentation von Einwilligungen. Cookiebot gehört zu dieser Software-Kategorie. Eine CMP sitzt zwischen Besucher, Website und Tracking-Diensten.

Consent-Log

Consent-Log nennt sich die revisionssichere Aufzeichnung, wer wann welcher Cookie-Kategorie zugestimmt hat. Die Plattform speichert diese Nachweise für die rechtliche Dokumentation. Im Streitfall dient das Log als Beleg gegenüber Behörden.

Cookie-Erklärung

Cookie-Erklärung ist die Übersicht aller auf einer Website eingesetzten Cookies nach Zweck, Anbieter und Laufzeit. Sie entsteht aus dem Scan und aktualisiert sich automatisch. Die Erklärung erfüllt die Transparenzpflicht der DSGVO.

DSGVO

DSGVO steht für die Datenschutz-Grundverordnung, das zentrale europäische Datenschutzgesetz seit 2018. Sie verlangt für viele Cookies eine freiwillige, informierte und aktive Einwilligung. Verstöße können empfindliche Bußgelder auslösen.

Geotargeting

Geotargeting beschreibt das Ausspielen unterschiedlicher Banner-Regeln je nach Herkunftsland der Besucher. So passt sich die Einwilligung an die jeweils geltende Rechtslage an. Für international ausgerichtete Websites spart das viel Handarbeit.

Google Consent Mode v2

Google Consent Mode v2 ist die Schnittstelle, über die eine Website Einwilligungssignale an Google-Dienste übergibt. Die Version 2 ergänzte 2023 die Signale ad_user_data und ad_personalization. Die Plattform liefert dafür eine fertige Tag-Manager-Vorlage.

Prior Consent

Prior Consent bezeichnet die vorherige Einwilligung, also die Zustimmung vor dem ersten Setzen eines Cookies. Das Prinzip wird über Auto-Blocking umgesetzt. Die Reihenfolge unterscheidet konforme von scheinkonformen Bannern.

TCF 2.3

TCF 2.3 steht für das Transparency and Consent Framework der europäischen Online-Werbebranche in der Version 2.3. Der Standard regelt, wie Einwilligungen zwischen Websites und Werbepartnern ausgetauscht werden. Die Plattform unterstützt dieses Rahmenwerk.

TDDDG

TDDDG ist das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz, bis Mai 2024 als TTDSG bekannt. Der §25 verlangt eine Einwilligung für das Speichern und Auslesen von Informationen auf Endgeräten. Technisch notwendige Cookies bleiben ausgenommen.

Ein Keks mit Kulleraugen steht vor einem Personenleitsystem, ein FAQ-Schild hängt am Pfosten
Die häufigsten Fragen zu Cookiebot, Preisen und DSGVO kurz beantwortet.

Ist Cookiebot kostenlos?

Cookiebot bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif für eine Domain mit bis zu 50 Unterseiten, inklusive automatischem Scan und Google Consent Mode. Für größere Websites, Banner-Anpassung und mehrere Domains beginnt Premium bei 7 Euro pro Monat. Eine Kreditkarte verlangt der kostenlose Einstieg nicht.

Ist ein Cookie-Banner Pflicht?

Ein Einwilligungsbanner ist Pflicht, sobald eine Website Cookies setzt, die nicht technisch notwendig sind, etwa für Statistik oder Marketing. Grundlage sind §25 TDDDG und die DSGVO. Der Versuch, die Banner-Pflicht in der EU abzuschaffen, ist zuletzt gescheitert, die Pflicht bleibt also bestehen.

Ist Cookiebot DSGVO-konform?

Cookiebot ist auf DSGVO-Konformität ausgelegt: Die Plattform blockiert Cookies vor der Einwilligung, aktiviert keine Kategorie vorab, dokumentiert jede Zustimmung und pflegt die Cookie-Erklärung. Die konforme Nutzung hängt zusätzlich von der richtigen Konfiguration für Ihre konkreten Dienste ab.

Was ist der Unterschied zwischen Cookiebot und Usercentrics?

Cookiebot ist das Produkt, Usercentrics das Unternehmen dahinter, daher der Name Cookiebot by Usercentrics. Cookiebot Core richtet sich an kleine bis mittlere Websites, Usercentrics Advanced an große Unternehmen mit session-basierter Abrechnung, unbegrenzten Domains und Enterprise-Funktionen.

Unterstützt Cookiebot Google Consent Mode v2?

Ja. Die Plattform liefert eine fertige Tag-Manager-Vorlage für die Google-Consent-API und überträgt die Signale ad_user_data und ad_personalization sowie ad_storage und analytics_storage. So bleiben Anzeigenmessung und Remarketing im Europäischen Wirtschaftsraum nutzbar, auch wenn ein Teil der Besucher ablehnt.

Braucht die Einrichtung von Cookiebot Programmierkenntnisse?

Nein. Sie binden ein kleines Skript ein oder installieren das kostenlose WordPress-Plugin, der erste Scan übernimmt die Konfiguration weitgehend selbst. Banner-Design, Sprachen und Blockierung stellen Sie über die Oberfläche ein, ohne eine Zeile Code zu schreiben.

Wie oft scannt Cookiebot eine Website?

Die Plattform scannt eine Website beim Einrichten und danach automatisch erneut, in den Premium-Tarifen monatlich. Neu gefundene Cookies pflegt die Plattform selbstständig in die Cookie-Erklärung ein, sodass diese ohne Handarbeit aktuell bleibt.

Quellen

  • Cookiebot by Usercentrics | Startseite und Produktübersicht | https://www.cookiebot.com/de/ | besucht am 22.07.2026
  • Cookiebot by Usercentrics | Google Consent Mode v2 | https://www.cookiebot.com/de/google-consent-mode/ | besucht am 22.07.2026
  • Cookiebot by Usercentrics | Cookie-Scanner / Cookie-Checker | https://www.cookiebot.com/de/cookie-scanner/ | besucht am 22.07.2026
  • Cookiebot by Usercentrics | Consent-Banner und DSGVO-Anforderungen | https://www.cookiebot.com/de/cookie-consent/ | besucht am 22.07.2026
  • Cookiebot by Usercentrics | WordPress-Plugin | https://www.cookiebot.com/de/wordpress-cookie-plugin/ | besucht am 22.07.2026
  • Cookiebot by Usercentrics | Preise und Tarife | https://www.cookiebot.com/en/pricing/ | besucht am 22.07.2026
  • Cookiebot Support | Premium Lite Plan (Preis 7 Euro pro Monat) | https://support.cookiebot.com/hc/en-us/articles/13775776141468-Premium-Lite-Plan | besucht am 22.07.2026
  • Usercentrics | Über uns (Unternehmen, Gründung, Kennzahlen) | https://usercentrics.com/about-us/ | besucht am 22.07.2026
  • Google Ads-Hilfe | Aktualisierungen des Consent Mode für EWR-Traffic | https://support.google.com/google-ads/answer/13695607 | besucht am 22.07.2026
  • Europäische Union | Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung 2016/679) | https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2016/679/oj | besucht am 22.07.2026
  • Bundesministerium der Justiz | §25 TDDDG (Einwilligung, Endeinrichtungen) | https://www.gesetze-im-internet.de/tdddg/__25.html | besucht am 22.07.2026
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