Zeiterfassungssysteme Vergleich
2026
Die besten 42 Anbieter 2026
Zeiterfassungssysteme dokumentieren Beginn, Ende und Pausen der Arbeitszeit, für die Lohnabrechnung, die Projektkalkulation und den gesetzlichen Nachweis. Das Angebot reicht von der schlanken Cloud-App für kleine Teams bis zur Terminal-Anlage mit RFID-Ausweisen im Schichtbetrieb, mit großen Unterschieden bei Erfassungsart, Datenschutz und Preis. Dieser Ratgeber erklärt die Systemarten, die rechtlichen Pflichten und die Auswahlkriterien, damit Sie eine Lösung finden, die zu Ihrer Branche und Ihrer Belegschaft passt.
Wir haben 42 Die besten Zeiterfassungssysteme im Überblick für Sie recherchiert. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.
AIDA Orga
AIDA ORGA ist ein deutscher Anbieter fuer Zeiterfassung, Arbeitszeitmanagement, Zutrittssteuerung und Betriebsdatenerfassung. Arbeitszeiten lassen sich stationaer, mobil per App oder am Terminal erfassen. Geeignet fuer Unternehmen, die Zeitwirtschaft, Zutritt und Projektzeiten in einem System buendeln moechten.
askDANTE
askDANTE ist eine HR-Software für Zeiterfassung und Schichtplanung, die sich an kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen richtet. Arbeitszeiten lassen sich per Terminal, Web, App oder QR-Code gesetzeskonform erfassen, ergänzt um Schichtplaner, Abwesenheiten und Projektzeiten.
ATOSS
ATOSS bietet eine Workforce-Management-Suite für Zeitwirtschaft, Personaleinsatzplanung und Arbeitszeiterfassung. Die Lösung richtet sich an mittlere und große Unternehmen und ist als Cloud- sowie On-Premise-Variante verfügbar, ergänzt durch mobile Apps und Self Services.
awork
awork ist eine Projektmanagement-Software mit integrierter Zeiterfassung, die sich vor allem an Agenturen und projektorientierte Teams richtet. Erfasste Zeiten lassen sich Projekten und Kunden zuordnen und in Reports zur Auswertung der Billability aufbereiten.
Clockify
Clockify ist eine kostenlose Zeiterfassungssoftware für Teams jeder Größe. Sie erfassen Arbeitszeiten per Timer, Stundenzettel oder Kiosk, werten Projekte und Kosten in Berichten aus und nutzen die Basisfunktionen dauerhaft ohne Nutzerlimit. Betrieben wird der Dienst von CAKE.com.
clockin
clockin ist eine mobile Betriebssoftware fuer Handwerk, Bau und Aussendienst. Ueber die App erfassen Mitarbeitende Arbeits- und Projektzeiten mit einem Klick, dokumentieren Einsaetze und behalten Projekte in Echtzeit im Blick. Ueber 9.000 Betriebe vertrauen auf clockin.
clockodo
clockodo ist eine cloudbasierte Loesung aus Deutschland, mit der kleine und mittlere Unternehmen ihre Arbeits- und Projektzeiten digital erfassen. Neben der Stempeluhr bietet die Software Projektzeiterfassung, Auswertungen und eine Grundlage fuer die Leistungsabrechnung.
Crewmeister
Crewmeister ist eine browserbasierte Software fuer Arbeitszeiterfassung, Schichtplanung und Urlaubsverwaltung. Zeiten lassen sich online und per App erfassen. Die Loesung richtet sich an kleine und mittlere Betriebe sowie das Handwerk, die ihre Zeitwirtschaft einfach digitalisieren moechten.
Datafox
Datafox ist ein deutscher Hersteller von Hardware für die Zeiterfassung. Das Sortiment umfasst Terminals und Lesegeräte für Personalzeiterfassung, Zutrittskontrolle sowie Betriebs- und Maschinendatenerfassung, ergänzt um die Device-Management-Software Datafox Connect.
dormakaba
dormakaba verbindet Zutrittslösungen mit Zeiterfassung und Workforce Management. Der Anbieter liefert Tür- und Zutrittssysteme sowie Terminals für Zeit- und Datenerfassung und richtet sich an Unternehmen, die Zutritt und Zeitwirtschaft aus einer Hand betreiben möchten.
edtime
edtime ist eine Cloud-Lösung der eurodata AG zur digitalen Zeiterfassung und Personaleinsatzplanung. Mitarbeiter erfassen ihre Arbeitszeiten online, die Ausbaustufe edtime PLUS ergänzt eine Einsatzplanung über mehrere Standorte hinweg.
Factorial
Factorial ist eine HR-Software, die Zeiterfassung, Abwesenheiten, Gehaltsabrechnung und Talentmanagement in einer Plattform bündelt. Die Zeiterfassung ist Teil des Zeitmanagement-Moduls und lässt sich mit weiteren Personalprozessen verbinden.
GFOS
GFOS ist ein deutscher Softwareanbieter fuer Workforce Management, Manufacturing Execution und Zutrittskontrolle. Die Loesungen decken Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung und Fertigungssteuerung ab und richten sich an mittelstaendische Unternehmen bis hin zu Konzernen.
Harvest
Harvest ist eine Zeiterfassungssoftware mit integrierter Rechnungsstellung, die sich vor allem an Agenturen und Dienstleister richtet. Erfasste Projektzeiten lassen sich in Budgets, Auswertungen und Rechnungen ueberfuehren. Zahlreiche Integrationen ergaenzen den Funktionsumfang.
HeavenHR
HeavenHR ist eine HR-Plattform fuer Personalverwaltung und Lohnabrechnung, in die eine Zeiterfassung integriert ist. Arbeitszeiten werden gesetzeskonform ueber den Browser erfasst. Geeignet fuer Unternehmen, die Zeiterfassung, Abwesenheiten und Abrechnung auf einer Plattform buendeln moechten.
Interflex
Interflex, Teil der Allegion-Gruppe, bietet seit über 50 Jahren Lösungen für Workforce-Management und Sicherheit. Das Portfolio umfasst Zeiterfassung, Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung sowie Zutrittskontrolle, ergänzt um eigene Hardware-Terminals und Cloud- oder OnPrem-Betrieb.
ISGUS
ISGUS bietet mit ZEUS Workforce Management eine Lösung für Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Personaleinsatzplanung und Betriebsdatenerfassung. Ergänzt wird die Software durch eigene Terminals, eine Cloud-Variante, eine Mobile App und SAP-Anbindung.
Kenjo
Kenjo ist eine HR-Software für kleine und wachsende Unternehmen, die Schichtplanung, Zeiterfassung, Abwesenheiten und Lohnvorbereitung in einem System bündelt. Die Zeiterfassung richtet sich besonders an Teams ohne festen Büroarbeitsplatz.
MOCO
MOCO ist eine Agentursoftware, die Zeiterfassung mit Projektmanagement, Abrechnung und Ressourcenplanung verbindet. Sie ist auf Agenturen, Beratungen und Dienstleister zugeschnitten und in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Einsatz.
Papershift
Papershift ist eine cloudbasierte HR-Software mit Schwerpunkt auf Dienstplanung und Zeiterfassung. Neben Arbeitszeiten und Schichtplaenen deckt sie Abwesenheiten, Onboarding, Personalakte und Lohnabrechnung ab und richtet sich an kleine wie grosse Teams.
PCS Systemtechnik
Die PCS Systemtechnik GmbH aus Muenchen ist Anbieter von Hard- und Softwareloesungen fuer Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und Sicherheit. Mit den INTUS-Terminals richtet sich das Unternehmen vor allem an groessere Unternehmen mit Bedarf an robuster Erfassungshardware.
Personio
Personio ist eine HR-Software fuer kleine und mittlere Unternehmen mit integrierter Zeiterfassung. Arbeitszeiten und Abwesenheiten werden digital erfasst und mit Personalverwaltung und Abrechnungsvorbereitung verbunden. Geeignet fuer Firmen, die HR-Prozesse zentral buendeln moechten.
Personizer
Personizer ist eine modulare HR-Software für kleine und mittlere Unternehmen, die sich als schlanke Alternative zur überladenen HR-Suite versteht. Sie kombiniert Online-Zeiterfassung, digitalen Urlaubsplaner und digitale Personalakte, die sich einzeln nach Bedarf zusammenstellen lassen.
primion
primion verbindet Zeiterfassung mit Zutrittskontrolle und bezeichnet sich als Spezialist für Converged Security und Workforce Management. Die Lösung umfasst Software für Zeitwirtschaft und Zutritt sowie eigene Terminals und richtet sich an Unternehmen und Organisationen.
Reiner SCT timeCard
timeCard von REINER SCT ist eine Zeiterfassung für kleine und mittlere Unternehmen mit eigenen Hardware-Terminals und Chipkarten. Die Lösung eignet sich für die Arbeitszeiterfassung von bis zu 500 Mitarbeitern.
rexx systems
rexx systems ist ein deutscher Anbieter von HR-Software, dessen Suite auch ein Modul zur Zeiterfassung umfasst. Die Zeiterfassung ist in Recruiting, Personalmanagement und Talentmanagement eingebettet und soll Transparenz und Sicherheit bei Arbeitszeiten schaffen.
Sage HR
Sage HR ist die cloudbasierte HR-Software des Anbieters Sage und verbindet Personalverwaltung mit Zeiterfassung. Die Suite deckt Personalprozesse in einer Anwendung ab und richtet sich an Unternehmen, die HR-Aufgaben und Arbeitszeiten gemeinsam digital verwalten moechten.
shiftbase
shiftbase ist eine Software fuer Personaleinsatzplanung und Workforce Management aus den Niederlanden. Sie verbindet Schichtplanung mit Zeiterfassung und Abwesenheitsverwaltung und richtet sich vor allem an Betriebe mit Schicht- und Dienstplaenen.
staffomatic
Staffomatic ist eine Software fuer Dienst- und Schichtplanung mit integrierter Zeiterfassung. Teams planen Schichten, verwalten Abwesenheiten und stempeln Arbeitszeiten per App. Geeignet fuer Betriebe mit Schichtbetrieb, die Planung und Erfassung digital verbinden moechten.
Timebutler
Timebutler ist eine Online-Software für Zeiterfassung sowie Urlaubs- und Abwesenheitsverwaltung. Das Unternehmen ist seit über 22 Jahren am Markt, mehr als 12.500 Unternehmen nutzen die Lösung. Betont werden gesetzeskonforme Prozesse und eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung auf deutschen Servern.
timeghost
timeghost bietet Zeiterfassung als Microsoft-365-App, die sich in Teams, Outlook und im Browser nutzen lässt. Die Lösung ist vollständig in Microsoft 365 integriert, läuft im eigenen Tenant und ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert.
TimePunch
TimePunch ist eine modulare Zeiterfassung Made in Germany für Personal- und Projektzeiterfassung. Die Lösung ist als Variante TimePunch PRO sowie als TimePunch Cloud verfügbar und lässt sich nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen.
TimeStatement
TimeStatement ist eine Schweizer Cloud-Zeiterfassung für Teams, Remote-Arbeit und Compliance. Sie erfassen Arbeits- und Projektzeiten ohne Installation, verwalten Abwesenheiten und Spesen und überführen die Zeiten direkt in Rechnungen.
TimeTac
TimeTac ist eine webbasierte Online-Zeiterfassung aus Oesterreich. Die modulare Cloud-Loesung deckt Arbeitszeiterfassung, Projektzeiterfassung und Urlaubsverwaltung ab, laesst sich auf allen Geraeten nutzen und bietet einen 30-taegigen kostenlosen Test.
Timeular
Timeular aus Oesterreich verbindet eine Zeiterfassungs-App mit einem optionalen physischen Tracker-Wuerfel. Durch das Umlegen des Wuerfels oder ueber die App wechseln Nutzer zwischen Taetigkeiten und erfassen so ihre Zeiten moeglichst beilaeufig.
timr
timr ist eine digitale Zeiterfassung aus Oesterreich fuer Arbeitszeiten, Projektzeiten und Abwesenheiten. Erfasst wird per Web, App und Terminal. Ergaenzend bietet timr ein Fahrtenbuch. Geeignet fuer Unternehmen, die mobile und rechtssichere Zeiterfassung suchen.
tisoware
tisoware ist eine Software für Zeiterfassung und Workforce-Management und gehört zur Atoria-Gruppe. Das Angebot reicht von der cloudbasierten PurpleClock für kleinere Teams bis zu tisoware Enterprise mit Terminals und umfasst Zutritt, Personaleinsatzplanung sowie Projekt- und Personalcontrolling.
Toggl Track
Toggl Track ist eine Zeiterfassungs- und Kapazitätsplanungs-Software für Teams und Freiberufler. Sie erfasst Arbeitszeiten, plant Kapazitäten, verwaltet Aufgaben und Projekte und berechnet Profitabilität. Ein kostenloser Einstieg wird angeboten.
Zeitguru
Zeitguru ist eine Online-Zeiterfassung mit integrierter Dienstplanung, die sich per Smartphone, Tablet und PC nutzen lässt. Neben der Arbeitszeiterfassung bietet die Lösung Urlaubsplanung, Auswertungen und Zeiterfassung per Geolokalisation.
ZEP
ZEP ist eine deutsche Plattform für Arbeits- und Projektzeiterfassung mit Ausbaustufen bis zur Professional Services Automation. Vom digitalen Stempeln über projektbezogene Zeiten bis zu Controlling und Reisekosten bündelt ZEP Zeiten und Projekte zentral.
ZMI
ZMI ist ein deutscher Anbieter fuer Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und HR. Die Loesungen decken Personalzeiterfassung, Projektzeiterfassung, Personaleinsatzplanung und Employee Self Service ab und lassen sich als Cloud oder On-Premise betreiben. Software made in Germany mit zahlreichen Schnittstellen.
Zoho People
Zoho People ist eine cloudbasierte HR-Software, in der die Zeiterfassung Teil einer umfassenden Personalverwaltung ist. Neben Zeit und Anwesenheit deckt die Suite unter anderem Onboarding, Stammdaten, Leistungsmanagement und Abwesenheiten ab.
Was ist ein Zeiterfassungssystem, und braucht Ihr Betrieb wirklich eins?

Ein Zeiterfassungssystem erfasst die Arbeitszeit der Beschäftigten und dokumentiert Beginn, Ende und Pausen an einem zentralen Ort. Statt handschriftlicher Stundenzettel oder verstreuter Excel-Tabellen entsteht eine nachvollziehbare Datenbasis, aus der sich Löhne, Überstunden und Projektzeiten sauber ableiten lassen.
Die Bandbreite ist groß. Am einen Ende steht die Cloud-App, in der Mitarbeitende am Handy auf Start und Stopp tippen. Am anderen Ende steht die Terminal-Anlage, an der sich Beschäftigte mit einem RFID-Ausweis an- und abmelden. Dazwischen liegen Systeme für die Projektzeiterfassung, die jede Stunde einem Kunden oder Auftrag zuordnen.
Verbindlich geworden ist das Thema durch die Rechtsprechung. Der Europäische Gerichtshof hat 2019 im sogenannten Stechuhr-Urteil eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung abgeleitet, das Bundesarbeitsgericht hat sie 2022 für Deutschland bestätigt. Seither müssen Arbeitgeber die geleistete Arbeitszeit systematisch festhalten, unabhängig von der Betriebsgröße.
Ob Ih<!–mce:potected r–> Betrieb ein eigenes Zeiterfassungssystem braucht, hängt weniger von der Größe ab als von der Arbeitsrealität. Die folgenden Punkte zeigen, wann sich die Einführung lohnt.
- Gesetzlicher Nachweis: Seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts müssen Sie die Arbeitszeit systematisch erfassen, ein System liefert den prüffesten Nachweis.
- Überstunden und Gleitzeit: Sobald Mehrarbeit, Gleitzeit oder Arbeitszeitkonten anfallen, wird die manuelle Verwaltung schnell unübersichtlich und streitanfällig.
- Mobile Teams: Arbeiten Beschäftigte auf Baustellen, im Außendienst oder im Homeoffice, braucht es eine ortsunabhängige Erfassung per App.
- Projektabrechnung: Wenn Sie Stunden nach Kunde oder Auftrag abrechnen, spart eine Projektzeiterfassung die spätere Rekonstruktion.
- Lohnabrechnung: Eine Schnittstelle zur Lohnsoftware wie DATEV oder Lexware vermeidet die doppelte Erfassung und Übertragungsfehler.
- Schichtbetrieb: Bei festen Standorten und Schichten lohnt sich ein Terminal am Eingang, an dem sich die Belegschaft schnell an- und abmeldet.
Trifft mehr als die Hälfte dieser Punkte zu, spart ein System mehr Zeit und Ärger, als es kostet.
Welche Probleme ein Zeiterfassungssystem löst

Zeiterfassung ersetzt fehleranfällige Zettelwirtschaft durch eine belastbare Datenbasis für Lohn, Projekte und den gesetzlichen Nachweis. Wer Arbeitszeiten sauber erfasst, spart Nacharbeit in der Abrechnung und schützt sich vor Streit über Überstunden.
Die typischen Schwachstellen im Betrieb ähneln sich stark. Stundenzettel gehen verloren, Überstundenkonten stimmen nicht, und am Monatsende rekonstruiert jemand mühsam, wer wann gearbeitet hat. Ein System nimmt diese Arbeit ab und macht die Zahlen jederzeit prüfbar.
Handschriftliche Zettel gehen verloren und sind schwer auszuwerten. Eine digitale Erfassung sammelt alle Zeiten an einem Ort und macht sie sofort auswertbar.
Ohne System bleiben Mehrarbeit und Gleitzeit strittig. Ein Arbeitszeitkonto verrechnet Plus- und Minusstunden automatisch und transparent.
Die Rechtsprechung verlangt einen systematischen Nachweis der Arbeitszeit. Ein System dokumentiert Beginn, Ende und Pausen prüffest.
Die manuelle Übertragung in die Lohnsoftware kostet Zeit und erzeugt Fehler. Eine Schnittstelle liefert die Zeiten direkt an DATEV oder Lexware.
Nicht erfasste Stunden sind verlorener Umsatz. Eine Zuordnung nach Kunde und Auftrag macht jede Arbeitsstunde abrechenbar.
Getrennte Listen für Urlaub, Krankheit und Arbeitszeit widersprechen sich leicht. Ein System zeigt Anwesenheit und Abwesenheit in einer Ansicht.
Diese Arten von Zeiterfassungssystemen gibt es

Zeiterfassung teilt sich grob in drei Lager, die sich in Erfassungsart, Zielgruppe und Betriebsmodell unterscheiden. Die Cloud-App richtet sich an mobile Teams, die Terminal-Anlage an Betriebe mit festen Standorten, die Projektzeiterfassung an Dienstleister mit abrechenbaren Stunden.
Viele HR-Suiten führen Zeiterfassung außerdem als Modul neben Urlaub, Lohn und Personalakte. Für kleine Betriebe kann das reichen, während spezialisierte Systeme in Sachen Erfassungsart und Auswertung tiefer gehen.
Beschäftigte erfassen ihre Zeit im Browser oder per Smartphone. Der schnelle Start ohne eigene Hardware macht diese Systeme zur ersten Wahl für kleine und mobile Teams.
An einem Terminal melden sich Mitarbeitende mit Ausweis oder Fingerabdruck an. Diese Lösung passt zu festen Standorten, Schichtbetrieb und großen Belegschaften.
Jede Stunde wird einem Kunden, Projekt oder Auftrag zugeordnet. Agenturen, Kanzleien und Dienstleister rechnen damit ihre Leistungen präzise ab.
- Schneller Start ohne Terminals und ohne große Anfangsinvestition
- Orts- und geräteunabhängige Erfassung über Browser oder Smartphone
- Updates und Sicherheit laufen beim Anbieter, geringer IT-Aufwand im Haus
- Laufende Mietkosten, die mit der Nutzerzahl steigen
- Datenhaltung beim Anbieter, Serverstandort und Auftragsverarbeitung prüfen
- Robuste Erfassung per Ausweis oder Fingerabdruck am festen Standort
- Unabhängig von privaten Geräten der Beschäftigten
- Einmalige Hardwarekosten plus Montage und laufende Wartung
- Weniger flexibel für Außendienst, Baustelle und Homeoffice
- Erweiterung oft mit zusätzlicher Hardware und Fachkenntnis verbunden
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Das richtige Zeiterfassungssystem auswählen

Die Auswahl entscheidet sich an der Erfassungsart, der Gesetzeskonformität, dem Datenschutz und der Anbindung an die Lohnabrechnung. Ein System, das zur Arbeitsrealität passt, wird genutzt, ein unpassendes wird umgangen.
Prüfen Sie zuerst, wo und wie Ihre Belegschaft arbeitet. Ein Bautrupp braucht eine robuste App mit Standortnachweis, ein Büroteam kommt mit Browser-Erfassung aus, ein Schichtbetrieb profitiert vom Terminal am Eingang. Erst danach folgen Datenschutz, Schnittstellen und Bedienbarkeit.
Prüfen Sie, ob App, Browser oder Terminal zur Arbeitsrealität passt. Ein Bautrupp braucht mobile Erfassung, ein Schichtbetrieb ein Terminal, ein Büroteam die Browser-Lösung.
Das System sollte Arbeitszeiten manipulationssicher und nachträglich nachvollziehbar speichern und Höchstarbeitszeiten sowie Pausen nach dem Arbeitszeitgesetz abbilden.
Achten Sie auf ein Hosting in der EU, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und eine sparsame Datenerhebung, besonders bei Standort- und biometrischen Daten.
Eine geprüfte Anbindung an Ihre Lohnsoftware vermeidet die doppelte Erfassung. Klären Sie, welche Exportformate und Schnittstellen unterstützt werden.
Für mobile Teams zählen App-Qualität, Standortnachweis und Offline-Fähigkeit, damit auch ohne Empfang zuverlässig erfasst wird.
Eine einfache Oberfläche steigert die Akzeptanz. Bei mitbestimmungspflichtigen Betrieben braucht die Einführung die Zustimmung des Betriebsrats.
Welches Zeiterfassungssystem passt zu Ihrem Betrieb?
Beantworten Sie fünf kurze Fragen. Sie erhalten eine persönliche Empfehlung per E-Mail.
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Wir prüfen Ihre Angaben und melden uns in Kürze mit Ihrer persönlichen Empfehlung per E-Mail.
So führen Sie ein Zeiterfassungssystem ein

Eine geordnete Einführung klärt zuerst Ziele und Rechtsgrundlage, bindet den Betriebsrat ein und testet das System, bevor es in den Betrieb geht. Wer diese Reihenfolge einhält, vermeidet Konflikte mit der Belegschaft und teure Fehlkonfigurationen.
In kleinen Betrieben ist eine Cloud-Lösung in wenigen Wochen produktiv. In größeren Organisationen mit Betriebsrat, Terminals und komplexen Arbeitszeitmodellen dauert die Einführung länger, weil Mitbestimmung und Schnittstellen abgestimmt werden müssen.
Ziele und Rechtsgrundlage
Halten Sie fest, wofür Sie erfassen, für Lohn, Projekte oder Nachweis, und klären Sie die rechtliche Grundlage nach Arbeitszeitgesetz und Datenschutz.
Betriebsrat und Datenschutz
Binden Sie in mitbestimmungspflichtigen Betrieben den Betriebsrat früh ein und schließen Sie eine Betriebsvereinbarung sowie den Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Auswahl und Test
Testen Sie zwei bis drei Systeme mit einer kleinen Gruppe unter realen Bedingungen und prüfen Sie Erfassungsart, Auswertung und Schnittstellen.
Konfiguration
Richten Sie Arbeitszeitmodelle, Pausenregeln, Zuschläge und Nutzerrechte ein und verbinden Sie das System mit der Lohnsoftware.
Rollout und Schulung
Führen Sie das System für alle ein, schulen Sie die Belegschaft kurz und benennen Sie eine Ansprechperson für Rückfragen.
Betrieb und Auswertung
Prüfen Sie regelmäßig Auswertungen und Arbeitszeitkonten, korrigieren Sie Fehlbuchungen und passen Sie Regeln an neue Anforderungen an.
Die häufigsten Fehler bei der Zeiterfassung

Die meisten Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an übergangener Mitbestimmung, unklarem Datenschutz und fehlender Anbindung an die Lohnabrechnung. Diese Fehler lassen sich mit etwas Vorbereitung vermeiden.
Besonders heikel ist die Standorterfassung per App. Ein dauerhaftes GPS-Tracking ohne Rechtsgrundlage und ohne Zustimmung verstößt gegen den Datenschutz und kann teuer werden. Wer solche Funktionen nutzt, braucht eine saubere Grundlage und Transparenz gegenüber der Belegschaft.
Die Einführung einer Zeiterfassung ist in vielen Betrieben mitbestimmungspflichtig. Ohne Zustimmung droht ein Stopp des Projekts.
Eine dauerhafte Standorterfassung ohne Rechtsgrundlage und Zustimmung verstößt gegen den Datenschutz und kann Bußgelder auslösen.
Werden gesetzliche Pausen nicht automatisch berücksichtigt, entstehen falsche Arbeitszeiten und Ärger bei der Abrechnung.
Ohne Anbindung an die Lohnsoftware werden Zeiten doppelt erfasst und per Hand übertragen, was Fehler erzeugt.
Ein kompliziertes Terminal auf der Baustelle oder im mobilen Einsatz wird selten korrekt genutzt und liefert lückenhafte Daten.
Wer die Nachweispflicht aussitzt, riskiert Nachforderungen und eine schlechte Position bei Streit über Arbeitszeiten.
Eine Speicherung auf Servern außerhalb der EU erschwert die DSGVO-Konformität und schafft rechtliche Unsicherheit.
Was kostet ein Zeiterfassungssystem?
Die Preise reichen vom kostenlosen Basis-Tool über wenige Euro pro Nutzer und Monat bis zur vierstelligen Investition in Terminals und Enterprise-Lizenzen. Entscheidend sind die Erfassungsart und die Zahl der Beschäftigten.
Cloud-Software rechnet meist pro Nutzer und Monat ab und lässt sich mit dem Team skalieren. Terminal-Lösungen verursachen zusätzlich einmalige Hardwarekosten und laufende Wartung. Rechnen Sie neben der Lizenz auch Einführung, Schulung und Schnittstellen ein, damit die Gesamtkosten realistisch bleiben.
Einige Anbieter bieten eine dauerhaft kostenlose Version für wenige Nutzer, oft mit Grundfunktionen ohne Auswertung, Schnittstellen oder Support.
Das gängige Modell für kleine und mittlere Betriebe, mit App, Auswertung und Lohn-Schnittstelle, skalierbar mit der Teamgröße.
Hinzu kommen Montage und Wartung. Sinnvoll bei festen Standorten und Schichtbetrieb, kombiniert mit einer laufenden Softwaregebühr.
Große Systeme mit Personaleinsatzplanung, Zutritt und tiefen Schnittstellen werden individuell kalkuliert, meist im vierstelligen Bereich aufwärts.
Neben der Lizenz zählen Einführung, Schulung, Schnittstellen und bei Terminals die Hardware samt Wartung. Kalkulieren Sie diese Posten über drei Jahre, um Angebote fair zu vergleichen.
1 Seit wann gilt in Deutschland die Pflicht zur systematischen Arbeitszeiterfassung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Welches Gericht hat 2019 im Stechuhr-Urteil die Grundlage gelegt? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Was bedeutet revisionssichere Zeiterfassung? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Welche Erfassungsart passt am besten zum Außendienst? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Was regelt das Arbeitszeitgesetz unter anderem? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar der wichtigsten Begriffe
Die zentralen Begriffe rund um Zeiterfassung, kurz und verständlich erklärt.
- Zeiterfassung
Die systematische Erfassung von Arbeitszeit mit Beginn, Ende und Pausen, als Grundlage für Lohn, Projekte und gesetzlichen Nachweis.
- Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
Das deutsche Gesetz, das Höchstarbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten regelt und den Rahmen für die Erfassung setzt.
- BAG-Beschluss 2022
Die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, nach der Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch erfassen müssen.
- Stechuhr-Urteil
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2019, das eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung in der EU begründet hat.
- Revisionssicherheit
Die manipulationssichere und nachvollziehbare Speicherung von Daten, sodass Änderungen protokolliert und Zeiten prüffest bleiben.
- Gleitzeit
Ein Arbeitszeitmodell mit flexiblem Beginn und Ende innerhalb eines Rahmens, meist mit einem Arbeitszeitkonto verbunden.
- Arbeitszeitkonto
Ein Konto, das Plus- und Minusstunden verrechnet und den Saldo der geleisteten Arbeitszeit anzeigt.
- Terminal
Ein festes Gerät zur Zeiterfassung, an dem sich Beschäftigte per Ausweis, Chip oder Fingerabdruck an- und abmelden.
- RFID
Eine Funktechnik, mit der ein Ausweis oder Chip am Terminal berührungslos erkannt wird.
- Projektzeiterfassung
Die Zuordnung von Arbeitsstunden zu Kunde, Projekt oder Auftrag, als Grundlage für die Abrechnung von Leistungen.
- DATEV-Schnittstelle
Eine geprüfte Verbindung zur Lohnsoftware DATEV, über die erfasste Zeiten ohne doppelte Eingabe übergeben werden.
- DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten wie Arbeitszeiten regelt.
- Auftragsverarbeitung
Der Vertrag zwischen Betrieb und Anbieter, der die datenschutzkonforme Verarbeitung der Daten beim Dienstleister regelt.
- Vertrauensarbeitszeit
Ein Modell ohne feste Kontrolle der Anwesenheit, bei dem trotzdem die geleistete Arbeitszeit erfasst werden muss.
- Überstunden
Arbeitszeit, die über die vereinbarte Regelarbeitszeit hinausgeht und über ein Arbeitszeitkonto ausgeglichen oder vergütet wird.
- Personaleinsatzplanung
Die Planung von Schichten und Einsätzen, oft in großen Systemen mit der Zeiterfassung kombiniert.
Häufige Fragen
Ist Zeiterfassung in Deutschland Pflicht?
Ja, Arbeitgeber müssen die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch erfassen. Diese Pflicht hat das Bundesarbeitsgericht 2022 bestätigt, aufbauend auf einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2019, und sie gilt unabhängig von der Betriebsgröße.
Seit wann gilt die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung?
Die Pflicht besteht seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom September 2022. Grundlage ist das Stechuhr-Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2019, das eine systematische Erfassung in der EU verlangt.
Welches Zeiterfassungssystem ist das beste für kleine Unternehmen?
Für kleine Unternehmen eignet sich meist eine Cloud-Lösung mit App und einfacher Bedienung. Entscheidend sind eine passende Erfassungsart, eine Schnittstelle zur Lohnsoftware und ein Hosting in der EU, während teure Terminals oft erst bei festen Standorten sinnvoll werden.
Was kostet ein Zeiterfassungssystem?
Cloud-Software kostet meist zwischen 2 und 10 Euro pro Nutzer und Monat. Kostenlose Basis-Tools decken kleine Teams ab, während Terminals einmalig mehrere Hundert bis über tausend Euro je Gerät kosten und Enterprise-Lösungen individuell kalkuliert werden.
Ist Zeiterfassung per App und GPS erlaubt?
Die Erfassung per App ist erlaubt, eine dauerhafte Standortverfolgung dagegen nur eingeschränkt. Der Standort darf nur zweckgebunden, transparent und mit sauberer Rechtsgrundlage erhoben werden, ein dauerhaftes Tracking ohne Zustimmung verstößt gegen den Datenschutz.
Was bedeutet revisionssichere Zeiterfassung?
Revisionssicher bedeutet, dass erfasste Zeiten manipulationssicher gespeichert und alle Änderungen nachvollziehbar protokolliert werden. So halten die Daten einer Prüfung stand und lassen sich als verlässlicher Nachweis der Arbeitszeit verwenden.
Muss der Betriebsrat der Zeiterfassung zustimmen?
In Betrieben mit Betriebsrat ist die Einführung einer Zeiterfassung mitbestimmungspflichtig. Sie sollten den Betriebsrat früh einbinden und die Nutzung in einer Betriebsvereinbarung regeln, damit das Projekt nicht blockiert wird.
Welche Arten von Zeiterfassungssystemen gibt es?
Grob unterscheidet man Cloud- und App-Systeme, Terminal-Lösungen mit Hardware und Systeme für die Projektzeiterfassung. Viele Personalsysteme führen die Zeiterfassung außerdem als Modul neben Urlaub, Lohn und Personalakte.
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