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Logos erstellen: Schnell, einfach und kostenlos mit diesen Tools

Das Corporate Design bestimmt als Teil der Corporate Identity das Gesicht deines Unternehmens. Das Logo bestimmt das Erscheinungsbild aller Geschäftspapiere, wie Visitenkarten, Briefpapier und -Umschläge, aller Werbemittel, wie Flyer und Broschüren und natürlich der digitalen Auftritte, wie der Website oder – stark im Kommen – der App des Unternehmens.

Spannend wird es, wenn neben diesem »Standardprogramm« noch Besonderheiten wie etwa eine passende Arbeitskleidung, Autobeschriftungen oder gar Schreibtische, Büroräume und Autos dazu kommen, wie in dieser Kollektion zu sehen.

Logos erstellen: Schnell, einfach, kostenlos mit DesignEvo

Logo-Editoren als Web-App können alles sein zwischen großartig und grottig. DesignEvo schlägt auf der Skala Richtung “großartig” aus, wenn er auch nicht perfekt ist.

Für den schnellen, einfachen und kostenlosen Logo-Entwurf spricht einiges. Es muss nicht immer der Igel in der Tasche sein, der die ausschließliche Attraktivität kostenloser Lösungen ausmacht. Natürlich ist ein Tool wie DesignEvo für all jene mit knatschengen Budgets klar eine valide Option. Aber auch Designer oder Profis im Allgemeinen sollten sich das brandneue Tool einmal vorurteilsfrei ansehen.

DesignEvo Landing Page. (Screenshot: Dr. Web)

DesignEvo stammt aus der Softwareschmiede PearlMountain, die in der Vergangenheit vornehmlich für grafische Desktop-Anwendungen bekannt war. Mit DesignEvo gehen sie nun konsequent den Weg ins Web, bieten aber auch installierbare Anwendungen der beiden Newcomer an. So kann man etwa DesignEvo bereits jetzt als Mac-App herunterladen und verwenden. An der Windows-Version wird noch gearbeitet.

Der Logo-Designprozess, erstmal quick and dirty

Mit relativer Regelmäßigkeit habe ich Logos zu designen. Die Vorgehensweise dabei ist immer gleich. Ich frage den Kunden, ob er schon eine Vorstellung hat und horche ihn ansonsten zum Geschäftszweck seines Unternehmens regelrecht aus. Es hat noch keine Situation gegeben, nach der ein solches Gespräch nicht zu einer ersten Entwurfsreihe getaugt hätte.

Ich setze mich also an den Rechner und haue fünf bis sechs Vorschläge raus. Radikal unterschiedlich sehen die jeweils nicht aus. Total ausgefeilt sind sie natürlich auch nicht, denn wieso sollte ich Liebe ins Detail stecken, wenn der Kunde den Entwurf mit einem schnellen Kopfschütteln ins Nirvana befördern könnte?

Anstelle die Entwurfsreihe, wie früher, mit Illustrator und anderen Spatzenkanonen zu erstellen, verwende ich heutzutage eine Reihe kleiner Web-Tools, zu der sich ab heute DesignEvo gesellen wird.

Der erste Entwurf mit DesignEvo

Denn DesignEvo ist sehr gut für den schnellen Entwurf zwischendurch geeignet. Unter seiner Haube befinden sich schon mehr als 3.000 Templates aus allen möglichen Disziplinen. Dabei ist das Tool sehr einfach zu bedienen und liegt sogar in deutscher Sprache vor. Die Sprache wechselt man über das türkise Zahnrad-Icon ganz rechts unten im Editor-Fenster.

Man beginnt seinen Entwurf mit der Auswahl eines Templates oder durch Klick auf den Button Von vorne anfangen rechts oben im Editor. Da wir schnell zu einem Entwurf kommen wollen, entscheiden wir uns natürlich für den Start mit einem Template. Dazu können wir entweder durch die Kategorien scrollen oder links oben per Freitext in den Vorlagen suchen.

Gezielt suchen mit der Freitext-Option. (Screenshot: Dr. Web)

Da ich schnell einen Entwurf für Dr. Web Media machen will, suche ich nach medizinisch orientierten Templates und entscheide mich schnell für einen zweifarbigen Entwurf, da Dr. Web traditionell auch immer zweifarbig angelegt war.

Nach Auswahl eines Templates besteht die Möglichkeit, einen Firmennamen und einen Slogan anzugeben, die dann gemäß der Vorlage platziert werden. Pflicht ist das nicht. Wir können auch ohne Texte starten und jederzeit an beliebiger Stelle neue oder weitere Texte einfügen.

Nun befinden wir uns im Editor-Fenster in einer Arbeitsumgebung, die ausgesprochen intuitiv zu bedienen ist. Ganz links wechseln wir zwischen Symbol, Text und Form und rufen so die jeweiligen verfügbaren Elemente auf den Plan. Symbol ist hier die deutsche Übersetzung von Icon. Unter diesem Tab können wir im Freitext nach Piktogrammen suchen, die wir sodann per Klick auf die Arbeitsfläche befördern.

Intuitiver Editor mit rechts angeordneter Arbeitsfläche. (Screenshot: Dr. Web)

Gleiches gilt für die Formatierung von Text, im Sinne der Fontauswahl. Auch aufwändige, farbige Fonts stehen zur Verfügung. Diese bezeichnet DesignEvo als Kunst-Schrift im Gegensatz zur konventionellen Schrift, die in DesignEvo als Klassisch ausgezeichnet nicht.

Benötigen wir zusätzliche Formen, etwa Rahmen oder geometrische Formen, wie Kreis oder Rechteck, finden wir diese unter dem letzten Tab namens Form.

Befinden sich nun alle gewünschten Elemente auf unserer Arbeitsfläche, die wir unterhalb ihrerselbst per Pixelangabe in der Größe verändern können, kann die Bearbeitung beginnen. Per Klick aktiviert man das jeweilige Element, wodurch oberhalb der Arbeitsfläche eine Werkzeugleiste sichtbar wird, die kontextabhängig an diesem Element sinnvolle Bearbeitungsmöglichkeiten anbietet.

Größenänderungen der einzelnen Elemente erfolgen schlicht durch Ziehen an einer Ecke des Elements. Rotiert wird mit dem Kreissymbol am oberen Elementrand. Weiters können wir Elemente in Ebenen ordnen, um überlappende Designs zu erstellen. Das Ändern von Farben mittels solider Basisfarben oder eines freien Farbpickers ist ebenso vorgesehen, wie das simple Anlegen von Farbverläufen oder die Manipulation der Deckkraft.

Ich bearbeite also nun die gewählte Vorlage mit den nicht erklärungsbedürftigen Optionen und gelange schließlich nach etwa zwei Minuten zu diesem Ergebnis.

Der erste Entwurf nach zwei Minuten. (Screenshot: Dr. Web)

Über das Icon Vorschau ganz oben am Browserrand erreichen wir die Vorschau unseres Logos auf verschiedenen Medien, etwa als T-Shirt oder als Notizbuch, aber auch als Visitenkarte oder Website-Header.

Wie wirkt das Logo? Die Preview zeigt es dir. (Screenshot: Dr. Web)

Um das Logo als JPG, PNG und transparentes PNG herunterladen zu können, verlangt DesignEvo einen Share in den Sozialen Medien.

So bezahlt man DesignEvo. (Screenshot: Dr. Web)

Der Download funktioniert auch ohne. Es gilt allerdings eine Lizenz, die ihnen die kostenlose Verwendung nur erlaubt, wenn man einen Tweet oder sonstigen Beitrag absetzt. Dabei hat dieser keinen Bezug zur eigentlichen Arbeit, ist also generisch. Das tut nicht weh.

Kritikpunkte und Fazit

Leider erhalten wir die Logos nicht im Vektorformat. Dadurch, dass wir mit der Größe des Arbeitsbereiches spielen können, ist die erforderliche Größe nur eine weitere Einstellung. Die Bearbeitungsoptionen sind leider nicht für alle Elemente durchgängig. So können wir etwa Schriften Schatten, Schein und Umrisse zufügen, bei grafischen Elementen funktioniert das indes nicht. Hier ist dann die Reduktion auf den kleinsten gemeinsamen Nenner die einzige Lösung.

Obschon es die Möglichkeit gibt, einen Benutzeraccount anzulegen, können einmal erstellte Logo-Entwürfe nicht gespeichert werden. Genau genommen konnte ich überhaupt keinen Vorteil der Registrierung erkennen. Du kannst es also genauso gut lassen.

Stets gilt es zu beachten, dass das Tool komplett kostenlos ist. Und wenn wir es in dieser Weise als Geschenk betrachten, ist es schon ein recht großes Geschenk.

ShapeFactory: Design-Tools für Logos, Farben und Verläufe

Als Grafik- und Webdesigner stellt man sich täglich zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen. Dazu zählen unter anderem die Gestaltung von Logos sowie die stimmige Kombination von Farben und Verläufen. Ob man diese Aufgaben einem Online-Tool überlassen sollte, ist fraglich. Mit der ShapeFactory hat man zumindest diese Möglichkeit – und es macht durchaus Spaß.

Die ShapeFactory bietet vier verschiedene Design-Tools an, mit denen man sich schnell und einfach Logos zusammen baust sowie Farbkompositionen und Verläufe erstellst. Dabei ist ShapeFactory sehr ansprechend gestaltet und vor allem als Inspirationsquelle für eigene Designs oder einfach zum Zeitvertreib ein interessantes Werkzeug.

Das Logo erstellen

Mit dem Logo-Tool erstellt man in einer Minute ein Logo, indem man die Wortmarke eintippst und anschließend eine Schrift auswählt. Dabei stehen ihnen zahlreiche verschiedene Schriftarten zur Verfügung. Dazu zählen einfache serifenlose und serifenbetonte Schriften, aber auch ausgefallene und moderne Schriftarten, die besonders plakativ und somit für Logos besonders gut geeignet sind.

Logo-Tool

Anschließend fügt man noch eine Bildmarke hinzu, indem man sich für eine der verschiedenen Kategorien wie „Optische Täuschung“ oder „Cloud“ entscheidet. Insgesamt gibt es 13 Kategorien. Jede Kategorie beinhaltet zahlreiche Formen, aus denen man eine auswählt.

Im Handumdrehen erstellt ihnen das Tool ein Logo, indem es Wort- und Bildmarke auf verschiedene Art und Weise kombiniert. So erhältt man in der Vorschau mehrere Vorschläge, bei denen Wort- und Bildmarke mal neben- und mal untereinander platziert sind.

Außerdem kann man noch eine Farbkombination auswählen und das Logo für 40 US-Dollar herunterladen.

Für 10 US-Dollar zusätzlich gibt es noch eine Logoanimation dazu. Ob man so viel Geld für ein automatisiert erstelltes Logos ausgeben will, muss nun jeder selbst entscheiden. Aber es kann durchaus interessant sein, sich einfach mal zur Einstimmung auf ein neues Projekt ein paar Logovarianten zusammenstellen zu lassen.

Farben kombinieren mit dem Pigment-Tool

Die stimmige Kombination von Farben kann ebenso anspruchsvoll sein, wie das Gestalten von Logos. Daher gibt es auch hierfür ein Tool in der ShapeFactory.

Pigment-Tool

Das Pigment-Tool hilft dir, ansprechende Farbkombinationen zu erstellen. Dazu wählt man die Intensität und Helligkeit per Schieberegler aus und bekommst unzählige Vorschläge für eine Farbgebung. Die Vorschläge sind recht willkürlich. Du kannst diese aber auch noch auf eine bestimmte Farbe beschränken. Neben zwei Primärfarben, die aufeinander abgestimmt sind, werden verschiedene Abstufungen der Farben vorgeschlagen. So hat man im Handumdrehen eine Palette mit Farben für ihr nächstes Projekt.

Die Farben stehen ihnen anschließend als Palette für Sketch oder Adobe zur Verfügung. Du kannst sie ebenso als SVG-Datei herunterladen.

Die Farben werden als Hexadezimal- und RGB-Werte angezeigt. Auch eine Pantone-Farbe für die Verwendung im Druck ist mit dabei. Die SVG-Datei stellt jede Farbe als Karte mit den verschiedenen Farbwerten dar.

Verläufe erstellen mit dem Gradient-Tool

Ganz ähnlich funktioniert das Gradient-Tool, welches auf die gleiche Weise Farbverläufe generiert, die man dann als SVG-Datei herunterladen oder als CSS-Schnipsel in die Zwischenablage kopieren kann.

Gradient-Tool

Hier werden also jeweils zwei Farben zu einem linearen Verlauf kombiniert. Über einen Regler legt man noch den Winkel des Verlaufs fest. Wie schon beim Pigment-Tool hat man hierbei die Möglichkeit, die Auswahl auf eine bestimmte Farbe zu begrenzen.

Bilder einfärben mit dem Duotone-Tool

Neben schwarz-weiß Fotos sind es vor allem zweifarbig eingefärbte Fotos, die für eine besondere Ausstrahlung sorgen. Hier hilft ihnen das letzte Tool im Bunde der ShapeFactory.

Duotone-Tool

Mit dem Duotone-Tool färbt man Bilder ganz einfach ein. Dazu wählt man entweder zwei konkrete Farben aus oder lässt ihnen auf der Basis einer Farbe eine Farbkombination erstellen. Als Beispielfotos werden Fotos der Fotoseite Unsplash angezeigt. In einer Live-Vorschau sieht man direkt, wie die Bilder mit den ausgewählten Farben aussehen.

Du hast allerdings auch die Möglichkeit, nach bestimmten Bildern im Katalog von Unsplash zu suchen. Alternativ lädt man natürlich deine eigene Bilddatei hoch und färbst diese ein.

Anschließend steht ihnen die eingefärbte Datei zum Download zur Verfügung.

Fazit

Wer professionell als Grafik- oder Webdesigner arbeitet, wird der ShapeFacory sicher wenig Nutzen abgewinnen können. Illustrator und Photoshop bieten schließlich weitaus mehr Möglichkeiten. Und bei einem kreativen Kopf gehören die Gestaltung von Wort-Bild-Marken und das Finden von Farben, Verläufen und der richtigen Bildästhetik zum Handwerk.

Allerdings ist ShapeFactory sehr ansprechend und anspruchsvoll gestaltet und das Spielen mit den einzelnen Tools macht Spaß. Das große Plus von ShapeFactory ist, dass die Ergebnisse hier on-the-fly angezeigt werden und man direkt mehrere Varianten nebeneinander sieht.

Ein Besuch lohnt sich also allemal, auch wenn man die Werkzeuge in der Praxis womöglich niemals einsetzen wird. Vielleicht kann es aber hier und da mal Quelle der Inspiration sein.

Logaster: Schneller Logo-Generator für Eilige

Wer schnell und unkompliziert ein Logo benötigt, sollte sich mal Logaster ansehen. Der Dienst ist in Sachen Geschwindigkeit kaum zu schlagen. Leute mit mehr Zeit können sich nach dem Entwurf mit der Verfeinerung der ersten Idee vergnügen. Die anderen verwenden zu diesem Zeitpunkt ihr Logo bereits.

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Ich war auf der Suche nach einem Logo-Generator, denn ich brauchte eine Handvoll Ideen für ein Startup-Logo. Natürlich hätte ich meine üblichen Prozesse anwerfen können, ich wusste allerdings von Beginn an, dass das Budget gar nicht als solches zu bezeichnen war und dass es lediglich um eine erste, rohe Idee gehen würde.

Schnell stieß ich auf Logaster, das mich zunächst aufgrund der etwas konservativen Optik und des auf Flash basierenden Generators eher nicht so ansprach. Ich ließ mich davon nicht abschrecken und war schlussendlich mit den erzielten Ergebnissen durchaus zufrieden.

Für den einen oder anderen mag noch wichtig sein, dass Logaster in verschiedenen Sprachen, darunter auf Deutsch, verfügbar ist.

Logaster: Ruckzuck zur Logo-Idee

Um deine erste Logo-Idee zu entwerfen, bedarf es wenig.

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Im ersten Schritt gibt man den Text vor, der im Logo verwendet werden soll. Zudem wählt man grob eine Branche, um zu vermeiden, dass beim Entwurf für ein Tech-Magazin etwa eine Erdbeere oder ein Bagger Element deines Logos wird. Danach klickt man auf Weiter, was Logaster zu einem kurzen Nachdenken veranlasst. Am Ende dieses Vorgangs erhältt man eine seitenlange Liste unterschiedlicher Vorschläge.

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Natürlich ist da auch viel Ausschuss dabei, aber mit etwas Fantasie findet man schnell einen ersten Ansatz für eine Idee, die sich fortentwickeln lässt. Ich entschied mich auf die Schnelle für dieses Layout.

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Hat man sich auf einen Entwurf festgelegt, wird ihnen dieser im Editor angezeigt und man kannst ihn bearbeiten. Gleichzeitig kann man neben dem Editorfenster Geschäftsunterlagen sehen, die mit dem Logo ausgestattet sind. So gewinnt man eine bessere Vorstellung davon, was ihnen am Ende blüht, sollte man sich tatsächlich für das Logo entscheiden.

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Am Ende war ich mit diesem Entwurf ganz zufrieden. Die ganze Ideenfindung hat mich bis zu diesem Zeitpunkt keine fünf Minuten gekostet. Erwähnenswert dabei ist noch, dass ich mich weder registrieren, noch sonst wie identifizieren musste. Wenn man allerdings am Ende des Vorgangs den Entwurf speichern will, kommt man um eine Registrierung nicht herum. Dazu kann man deine Social-Media-Accounts verwenden, oder klassisch ein neues Benutzerkonto anlegen.

Hat man seinen Entwurf im Backend von Logaster abgelegt, kann man ihn mit seinen Kontakten teilen, etwa um Feedback zu bekommen. Das ist aber nicht der Hauptzweck des Backends. Von dieser Stelle aus erweitert man den Logoentwurf um ebensolche für Geschäftsunterlagen, wie Visitenkarten und Briefbögen. Das funktioniert assistentengestützt, also ganz ähnlich wie das Logodesign selber. Auch hier stehen wieder haufenweise Layouts zur Auswahl bereit.

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Logaster: überschaubare Kosten für komplette Geschäftsunterlagen

Am Ende ist Logaster natürlich keine altruistische Veranstaltung, sondern ein kommerzieller Dienst. Ihre Designs erhält man nur dann in voller Auflösung als PNG und PDF, wenn man dafür zahlt. Das Angebot, das mir am Ende des Vorgangs gemacht wurde, war allerdings ziemlich fair. Insgesamt keine 30 Euro sollte ich für Logo, Visitenkarte, Briefumschlag, Briefbogen und Favicon hinlegen.

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Wenn man sein Logo erst einmal in verschiedenen Umgebungen, etwa auf einer Test-Website ausprobieren will, kann man es kostenlos in geringer Auflösung und mit Wasserzeichen versehen, herunterladen. Das ist natürlich keine tragfähige Lösung für die Dauer. Die volle Auflösung in den Formaten SVG, PDF, PNG und JPG würde überschaubare 25 Euro kosten. Im Brandkit-Angebot wäre das allerdings bereits enthalten.

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Ob man nun jemand ist, der seine Geschäftsunterlagen voll aus der Konserve ziehen möchte oder bloß ein bisschen Inspiration benötigt, auf jeden Fall ist Logaster einen Blick wert.

Shopify Hatchful

Marke - Logo

Shopify’s „Hatchful“ ist ein tolles Tool, um sich mit grundlegenden Fragen zum Logo-Design zu beschäftigen. Es werden einige Fragen zu den Anforderungen des Logos gestellt und Sie können aus vielen verschiedenen Optionen für das Basisdesign Ihres Logos auswählen.

Squarespace Logo Maker

Logo - Design
Auch der Logo Maker von Squarespace macht erstmal etwas her. Dieser eignet sich vor allem für die Erstellung von minimalistischen, eher filigranen Logos.

Canva Logo-Designer

Computer Programm - Logo

Canva ist gefühlt das am weitesten entwickelte Tool für Logo-Designs. Die Auswahl an Templates fühlt sich sehr wertig an, und auch die Invidualisierungsmöglichkeiten lassen kaum wünsche offen. Ein sehr fähiges Tool für Logos aus dem Baukasten, oder um sich überhaupt erstmal Gedanken zum eigenen Logo-Design zu machen.


Logo-Design: Darauf kommt es wirklich an

Logo-Design ist nicht bloß eine Frage der Gestaltung, der Schönheit. Logo-Design benötigt zuerst Informationen aus dem Marketing, nicht aus den schönen Künsten. Denn es soll nicht (nur) hübsch sein, sondern, bezogen auf den Unternehmenszweck, vor allem funktionieren.

Das Logo ist eines der wichtigsten Elemente im Corporate Design jeden Unternehmens. Ein gutes Logo wird stets im Hinterkopf des potentiellen Kunden bleiben. Großunternehmen kennen die Kraft international bekannter Logos, und geben Millionen von Dollar aus, um ihr Unternehmen zu einer Marke werden zu lassen. Dabei sind sie bestrebt, ihr Logo, ihre Marke omnipräsent wirken zu lassen. Es ist auf dem Briefpapier, jeder versendeten E-Mail, dem Klingelschild und vielen anderen Dingen zu finden. Es ist quasi das Gesicht eines Unternehmens. Dementsprechend sorgfältig muss es gestaltet werden.

Die Marke bestimmt das Logo

Die Marke repräsentiert das komplette Unternehmen. Angefangen von der Idee, den Mitarbeitern, den Büroflächen, dem Marketing und der Werbung. Die Marke ist alles.

Das Logo hingegen ist nur ein, wenn auch das wichtigste, optische Element, das dazu genutzt wird, die Marke zu visualisieren. Dadurch, dass es sozusagen an vorderster Front kämpft, spielt es eine immens wichtige Rolle in der Gesamtwirkung eines Unternehmens und ist in der Regel das erste, an das die Menschen bei einer Beschreibung einer Marke denken werden.

Ein wirklich gutes Logo benötigt nicht viel

Weniger ist mehr. Wenn dieser Satz überhaupt Gültigkeit hat, dann bei einem optimalen Logo.

1. Einfachheit

Manchmal ist das einfachste Logo auch das Beste. Wenn ein Logo einfach und somit leicht wiederzuerkennen ist, dann ist es genau richtig. Zu den bekanntesten Logos überhaupt zählen die ganz schlichten Logos. Ein Beispiel hierfür ist Nike:

Nike Air Max - Nike
Einfacher geht es kaum und der Faktor der Wiedererkennung ist extrem hoch.

2. Eine klare Aussage

Bringt das Logo eine klare, unmissverständliche Aussage rüber und zeigt sofort auf, worum es geht? Der versteckte Pfeil im Fedex-Logo beweist, dass das möglich ist.

Hier muss man allerdings zugeben, dass die Wiedererkennung bei diesem Logo nicht automatisch funktioniert. Der Pfeil besteht im Original nämlich nur aus Weißraum, und man muss quasi den versteckten Pfeil schon kennen, um diese Form auch zu assoziieren.

3. Unvergesslichkeit

Ist ein Logo einzigartig und unterscheidet es sich von anderen Logos deutlich? Steht es aus der Masse heraus und ist quasi unvergesslich? MTV hat es geschafft, diese Punkte in ihrem Logo zu vereinen:

Logo - MTV

Farbgebung

Im Normalfalle wird man Farben strategisch verwenden wollen, denn Farben lösen Emotionen aus. Farbpsychologie ist demnach ein Thema, dem man sich unbedingt nähern sollte.

Logo - Farbe

Coca-Cola, Virgin und Red Bull haben einen roten Farbton gewählt. Starbucks und Lacoste hingegen Grün. Barclays, Samsung und Intel stellen sich blau dar. Bildquelle: Business2Community

Eine zufällige Farbwahl für ein Unternehmen gibt es nicht. Auch wenn der Frau vom Chef spontan das rote Logo gefällt, das Coca Cola verwendet, bedeutet das nicht, dass diese Farbe auch für das Bestattungsunternehmen ihres Mannes geeignet ist.

Die Wahl der Farbe muss stets strategisch erfolgen. Was bedeuten die Farben psychologisch und ist es gut, wenn diese psychologische Wirkung mit meinem Unternehmen assoziiert wird?

Eine Farbwahl schließt Formkombinationen von vornherein aus. Ein roter Baum für einen Forstbetrieb käme jetzt irgendwie -- sagen wir -- dramatisch rüber.

Es ist also erforderlich, die eigene Grundausrichtung, das Produktportfolio, sowie den Kundenstamm gut zu kennen. Welche Farbe wir auch immer wählen, wir werden damit Emotionen auslösen. Besser für uns, wenn es die richtigen, die gewünschten sind.

Praktische Aspekte des Logo-Designs

1. Dateiformate

Je nachdem, wo das Logo eingesetzt werden soll, gilt es, bestimmte eher technische Rahmenbedingungen zu beachten. Unterschiedliche Verwendungszwecke erfordern unterschiedliche Dateiformate, Auflösungen und so weiter.

Für die Darstellung im Web benötigt man zumeist eine Variante mit transparentem Hintergrund, da ist ein PNG mit Alphatransparenz gut. Für den Einsatz in Druckerzeugnissen kann man die Web-Formate vergessen. Hier benötigen wir das Logo in einer Vektordatei-Variante (AI oder EPS). Sonst winken die Druckereien gelangweilt ab.

2. Proportionen

Ein Logo soll nicht nur auf einer Website gut funktionieren, sondern auch auf einem Briefbogen und ganz allgemein im Printbereich für Anzeigen und Flyer. Daher sollte das Logo keine ungewöhnlichen Proportionen aufweisen, die sich im typischen Raster gängiger Print-Erzeugnisse nicht gut abbilden lassen.

3. Zeitloses Design

Mode spielt im Logo-Design keine Rolle. Sicherlich ist es denkbar, auch das eigene Logo aktuellen Webdesign-Trends anzupassen. Das sollte jedoch stets nur ganz behutsam und unter Beibehaltung der maßgeblichen Gestaltungselemente erfolgen. Denn ganz grundsätzlich sollte das Logo über das Markenleben beständig bleiben, sozusagen zeitlos sein.

Fazit

Wichtig ist, zu verstehen, dass das Logo-Design nur in zweiter Linie etwas mit Gestaltung zu tun hat. In erster Linie ist Logo-Design eine Marketing-Fragestellung. Erst, wenn diese Fragestellung einer Antwort zugeführt wurde, kann ein kompetenter Kommunikationsdesigner daraus das perfekte Logo schmieden. Dabei gilt es dann noch genug weitere Fußangeln zu vermeiden, aber die Grundlagen sind sauber gelegt.

Weitere Quellen zum Thema Farbpsychologie


Diese Logo-Design-Trends sollte man kennen

Das Logo eines Unternehmens ist das erste Element, das Kunden mit der jeweiligen Marke verbinden. Wenn es markant und eingängig gestaltet ist, bleibt es in den Köpfen haften. Einfacher und zuverlässiger können Marken sich nicht präsent halten.

Da das Logo an vorderster Marketingfront kämpft, dabei aber ein relativ kleines Element ist, muss viel kreative Kraft aufgewendet werden, um tatsächlich die eine, optimale Lösung zu finden, die als Aushängeschild zur Öffentlichkeit taugt. Dabei gilt es, ein einmal gefundenes Design möglichst auf Dauer konsistent zu verwenden, um den Markencharakter zu erhalten.

Das bedeutet indes nicht, dass man ein einmal gestaltetes Logo nicht mehr verändern dürfte. Vielmehr müssen auch Logos mit der Zeit gehen und dem jeweiligen Zeitg wenn auch behutsam, angepasst werden. Denn sonst wirkt deine Marke über kurz oder lang altbacken, was nur dann in Ordnung ist, wenn das Logo sehr konservative Werte transportieren soll.

Logo-Design-Trends orientieren sich natürlich nicht an diesen Grundannahmen verantwortlich arbeitender Logo-Designer, sondern repräsentieren einzig den Zeitgeist. Es ist deine Aufgabe, diese Trends aufzugreifen und auf etwa bestehende Logos anzuwenden.

Selbst, wenn man das Glück hat, ein Logo auf einem weißen Blatt Papier frisch entwerfen zu können, sollte man sich dabei nicht ausschließlich von aktuellen Trends tragen lassen. Denn ein Logo ist nicht rein als Designaufgabe zu definieren.

Logo Design Trend #1: Einfachheit und gestalterische Ruhe

Im Logo-Design setzten sich besonders ruhige, zurückhaltende und seriöse Ansätze durch. Understatement als Kontrast zu übertriebener Selbstdarstellerei wirkt auf jeden Fall im Durcheinander unserer Tage sympathisch, wobei durchaus nicht verschwiegen werden sollte, dass der Trend zur Einfachheit, zum Minimalismus schon seit einigen Jahren unübersehbar ist.

Hier spielt ebenso der Trend zum Flat Design seine Rolle. Einfachheit entsteht teils schon durch Verflachung vorhandener Komplexität. Das zeigte 2017 Audi mit seinem neuen Logo im Flat Style:

Audis bisheriges Logo. (Bildquelle: Audi)
Audis bisheriges Logo. (Bildquelle: Audi)
Audis neues Logo. (Bildquelle: Audi)
Audis neues Logo. (Bildquelle: Audi)

Obschon die Gestaltung nun einem modernen Trend folgt, ist das Logo unproblematisch als zur Marke gehörig erkennbar.

Abseits des Flat Design ist ein Trend zu beobachten, der sich ebenfalls in unruhigen Zeiten zu verstärken scheint. Immer mehr Marken ziehen es bei Logo-Redesigns vor, Mut zu Vintage und Retro zu zeigen. So wird eine Kontinuität impliziert, die stabile Werte transportiert und so Sicherheit geben soll. Da Menschen stets dazu neigen, zu glauben, dass früher eh alles besser war, ist der Schachzug durchaus erfolgversprechend.

Vielfach wird Kontinuität schon durch die teils überbehutsame Erneuerung bestehender Logos betont. So sind die Änderungen am Logo von YouTube zwar eigentlich eindeutig, aber doch nicht als unbedingt mutig zu bezeichnen.

Das bisherige Logo (Bildquelle: YouTube)
Das bisherige Logo (Bildquelle: YouTube)
Das neue Logo. (Bildquelle: YouTube)
Das neue Logo. (Bildquelle: YouTube)

Hinsichtlich der grafischen Elemente moderner Logos sehen wir zudem die steigende Verwendung einfacher geometrischer Formen. Einst komplexe Logos wurden in jüngerer Zeit deutlich reduziert, vielfach auf ihre geometrischen Grundformen.

Logo Design wird responsiv

Dieser Trend ist etwas schwierig, denn er bezeichnet ein Logo-Design, das eigentlich am Ende nicht zu einem Logo führt, sondern zu mehreren. Das kann, muss aber nicht funktionieren.

Ausgangspunkt der Überlegungen sind hier Logos, die nicht mit einem minimalen Footprint auskommen, sondern eher ausladender angelegt sein müssen, oder jedenfalls sollen. Wenn man sich ausladendere Logos nun im Einsatz auf verschiedensten Flächen vorstellt, dann wird ihnen recht schnell auffallen, dass es Konstellationen gibt, in denen einheitliches Design nicht funktionieren wird.

Nehmen wir an, Sie haben ein recht großes Logo gestaltet, dann wird das auf Websites und anderen großen Medien eventuell gut aussehen. Was aber ist mir der Visitenkarte oder noch kleineren Elementen? Oder nehmen wir schon die responsive Website. Sicherlich könnte man jetzt Kompromisse machen und etwa Schriftarten anpassen oder das Logo hochkant stellen. Aber eine gute Lösung ist das alles nicht.

Da ist es naheliegend, Überlegungen aus dem responsiven Webdesign zu übernehmen und Logos in gleicher Weise responsiv zu gestalten. Bis zu einer gewissen Elementgröße passen sich derlei Logos einfach per Skalierung an, danach wird umgebrochen oder direkt eine andere Optik gezeigt.

Flexibles, responsives Logodesign.
Flexibles, responsives Logodesign. (Bildquelle: Fabio Ongarato (fabioongaratodesign.com.au))

Inwieweit dieser Trend sich auf vorhandene Logos umsetzen lässt, ist fraglich. Jedenfalls kann er ein Denkanstoß für all jene sein, die bislang übermäßig viele Kompromisse eingehen mussten, um ihr Logo auf diversen Oberflächen ordentlich darstellen zu können (und doch vielfach gescheitert sind).

Dass auch etablierte Logos in Maßen responsiv eingesetzt werden können, zeigt die Website „Responsive Logos” sehr schön. Mit der Größenveränderung deines Browserfensters verändern sich die dargestellten Logos.

Responsive Logos eignen sich zudem gut für den Einsatz in Social Media. Und wer kann schon heutzutage auf Social Media verzichten?

Logo Design Trend #3: Typografie mal so und mal so

Typografie hat im Logo-Design natürlich schon immer eine große Rolle gespielt. Die meisten erfolgreichen Marken setzen auf ein Wort-Bild-Logo oder verwenden direkt ihren Namen in zum Logo gestalteter Form.

Insofern könnte man sich durchaus wundern, Typografie hier als einen Trend serviert zu bekommen. Du hast im Prinzip Recht. Nur geht es mir gar nicht um den normalen Einsatz des Markennamens im Logo, sondern um Abwandlungen dieses Konzepts, die wir erst seit kürzerer Zeit sehen.

Dabei handelt es sich zum einen um die starke Simplifizierung von Logo-Schriften. In auf ihre Grundformen reduzierten Formen eingesetzte Fonts, wie etwa im neuen Mozilla-Logo zu besichtigen, sind stark im Kommen.

Das neue Logo von Mozilla vereint mehrere Trends. (Bildquelle: Mozilla)
Das neue Logo von Mozilla vereint mehrere Trends. (Bildquelle: Mozilla)

Was wir hier bei Mozilla zusätzlich sehen können, ist ein weiterer Trend, nämlich der hin zur Akzentuierung einzelner Buchstaben innerhalb eines ansonsten rein textlichen Logos. Mozilla hebt hier auf Bestandteile der Protokollsyntax HTTP:// ab, mit der Internetadressen beginnen. Andere, etwa Pixar, ersetzen einen Buchstaben durch ein grafisches Element. Im Beispielfalle wird das I durch einen Stehleuchte ersetzt, die zumeist animiert wird und Hauptdarsteller vieler Minifilmchen des Hauses ist.

Vielfach werden auch Fonts direkt als Logo eingesetzt. Das kann bei sehr einfachen Fonts mit dennoch hohem Wiedererkennungsfaktor durchaus funktionieren. Der Trend wird als Geometric Type bezeichnet und setzt Klassikern, wie etwa der ewig jungen und unsterblichen Helvetica deutlich zu.

Für mich ist es eine Form des Brutalismus, Sie mögen es anders interpretieren. Der Trend geht jedenfalls hin zum Einsatz von Großbuchstaben in Logos, und zwar zum ausschließlichen Einsatz von Großbuchstaben, im Englischen wohlklingend als Uppercasification bezeichnet. Der Hintergrund ist interpretierbar.

Während die einen wähnen, es sei quasi die Gegenbewegung zum weiter oben erwähnten Trend zu Einfachheit und gestalterischer Ruhe, ist es für andere schlicht die besser gestaltbare Geometrie, die zum Einsatz reiner Großbuchstaben einlädt.

Die Erstgenannten sind der Auffassung, dass eine laute Welt es erfordert, dass wir sie gestalterisch noch übertönen. Großbuchstaben, in Foren seit jeher als Anschreien interpretiert, seien da der richtige Ansatz. Die mehr pragmatisch vorgehenden Designer halten deshalb viel von reinen Großbuchstaben, weil so geometrisch simple Schriftblöcke entstehen, die sich in Gestaltungsrastern gut verwenden lassen.

Ebenso zum Trend entwickelt sich die auf mich ebenfalls brutalistisch wirkende Vorgehensweise, Buchstaben übereinander zu stapeln, um so grafisch wirkende Blöcke zu schaffen oder beengte Platzverhältnisse besser auszunutzen. So betrachtet können wir das sogenannte Letter Stacking auch als eine Form des responsiven Logo-Designs bezeichnen.

Logo des New York City Ballet: Ineinandergeschobene Buchstaben. Das Logo ist zudem auch responsiv. Schau selbst. (Bildquelle: NYCB)
Logo des New York City Ballet  (Bildquelle: NYCB)

Zu guter Letzt will ich noch die Übernahme der im Webdesign ohnehin bereits trendenden Farbverläufe in das Logo-Design, insbesondere in das Logo-Design rein mit Fonts, erwähnen. Ich könnte auch die Verwendung auffälliger Farben benennen, ebenso wie das Überschwappen des Designs in der Form der Duotones.

Das ist alles irgendwo logisch, aber meines Erachtens nicht als grundlegende Ideen für das Logo-Design zu gebrauchen. Auffällige Farben, Verläufe und Duotones sind auf den Einsatz in farbigen Medien limitiert. Ein gutes Logo hingegen muss auch monochrom funktionieren.

Deshalb experimentiere ruhig auch mit diesen Elementen, aber nimm sie nicht zur Grundlage deines Logo-Designs. Wenn das einzige Einzigartige an deinem Vorschlag der Farbverlauf ist, dann schmeiß ihn weg und fang von vorne an. Wenn man hingegen ein monochrom gut funktionierendes Logo entwickelt hat, spricht nichts dagegen, dieses medienbezogen auch in farblicher Hinsicht auszuprobieren.


Gelungene Logo-Design-Beispiele

Die Gestaltung eines Logos unterliegt ganz eigenen Regeln. Da bietet es sich an, zunächst gut zu recherchieren, welche Trends und Techniken gerade aktuell sind. Natürlich sollte man bei deiner eigenen Umsetzung möglichst ein zeitloses Ergebnis im Sinn haben. Und damit ihnen dazu mehr Zeit bleibt, habe ich die nötige Recherche schon übernommen und stelle ihnen mehr als ein Dutzend herausragende, aktuelle Werke zur Inspiration vor.

Als optimal aus werbepsychologischer Sicht gilt es, wenn die gezeichnete Richtung der Symbole sich von unten links nach oben rechts entwickelt. Das signalisiert etwa Fortschritt, Dynamik, insgesamt eine positive Tendenz. Das prominenteste Beispiel für diese Art der Logo-Gestaltung dürfte wohl Apple sein, bei dem dem Blättchen die Pfeilwirkung nach rechts oben zukommt. Aber auch in der folgenden Liste findet man Beispiele dieser Gestaltung, etwa das Logo von Monolith oder das von Printhero.

Mebius / Visual identity

Urheber: Andriy Bondar
Stil: Linien

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Kids’ Dentist

Urheber: Graforidza
Stil: Doppelte Bedeutung

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Cookies for Dogs

Urheber: dima je
Stil: Doppelte Bedeutung

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LuckyTurn Media Sketch

Urheber: Arnas Goldberg
Stil: Erste Zeichnung

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Trinity Design / Visual identity

Urheber: Andriy Bondar
Stil: 3D

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Lammtara

Urheber: Ameermagdy
Stil: Charakter

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BeefCut Butchery

Urheber: Simone Rossum
Stil: Doppelte Bedeutung

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PrintHero

Urheber: Kliment
Stil: Charakter

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Moon Photography

Urheber: phuongkani168
Stil: Linien

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Mitch Loewenherz

Urheber: mitchloewenherz
Stil: Charakter

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Simple Systems

Urheber: Fedot
Stil: Vereinfachung

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Emma

Urheber: Ambigramm
Stil: Nikita Prokhorov

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The Land Contour

Urheber: Yoga Perdana
Stil: Textur

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Dynamic Dust

Urheber: Alex Tass
Stil: Vereinfachung

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Moby Dick

Urheber: Alexander Johnson
Stil: Doppelte Bedeutung

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Blood, Sweat & Skills

Urheber: Dizzyline
Stil: Illustrativ

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Monolith Identity

Urheber: Mauricio Cremer
Stil: Linien

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Chicken Finger

Urheber: Eric Friedensohn
Stil: Linien

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(Beitragsbild: Depositphotos)

HÉROES -- Encuentro Nacional de Jóvenes

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Designer: Valeria Ruiz-Schulze
© Valeria Ruiz-Schulze

The Hair Tailor

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Designer: Pete Gardner
© Pete Gardner

Chá Literário — Visual Identity

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Designer: Tiago Campea
© Tiago Campea

Crows’ Nest

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Designer: Pavel Emelyanov, Eskimo
© Pavel Emelyanov, Eskimo

Truit Idenity Design

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Designer: Nikolay Boyanov
© Nikolay Boyanov

Sandwich or Salad

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Designer: Masif
© Masif

Glasswear Industries Identity

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Designer: Nina Georgieva
© Nina Georgieva

What if You Hire Arek -- Brand Identity + Web

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Designer: Dora Klimczyk
© Dora Klimczyk

Lamon Luther

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Designer: Russell Shaw
© Russell Shaw

Kempeli Rebranding

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Designer: Kempeli Design e Comunicação
© Kempeli Design e Comunicação

Traditional China Medicine -- Authentic China Identity

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Designer: Yohanes Raymond
© Yohanes Raymond

Lingua Viva -- Language School -- Rebranding

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Designer: Necon
© Necon

Identidade Visual para o Estúdio Vii

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Designer: Eduardo dos Santos, Juliano Simoes da Rocha, Estúdio Vii
© Eduardo dos Santos, Juliano Simoes da Rocha, Estúdio Vii

ACESSO Personal Travel Corporate Identity

branding14
Designer: FERNANDA?AMOS
© FERNANDA?AMOS

Sletat

branding15
Designer: Roman Korolev
© Roman Korolev

Memorial Museum of Siberia -- Branding

branding16
Designer: Lukasz Ociepka
© Lukasz Ociepka

MYLÈNE POISSON SOMMELIÈRE

branding17
Designer: CASERNE, David Tremblay, Elizabeth Beaudoin, Ugo Varin
© CASERNE, David Tremblay, Elizabeth Beaudoin, Ugo Varin

Blake Rigler Identity

branding18
Designer: Bruno do Nascimento
© Bruno do Nascimento

Speechwell Brand Identity and Website Design

branding19
Designer: Higher
© Higher

Branding Mais Marketing

branding20
Designer: Átika Usina Criativa
© Átika Usina Criativa

AMC Branding

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Designer: THUMB DESIGN
© THUMB DESIGN

Cape Horn Yacht Services

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Designer: Sergey Tarasenko
© Sergey Tarasenko

Lodz Design Festival

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Designer: Ortografika, Magdalena Lauk, Joanna Namyslak, Michal Leonczuk, Marcin Dabrowski
© Ortografika, Magdalena Lauk, Joanna Namyslak, Michal Leonczuk, Marcin Dabrowski

Gelatalia

branding24
Designer: Abdulaziz Aljafen
© Abdulaziz Aljafen

Konstruct

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Designer: Ghost
© Ghost

John Dolan Photography

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Designer: Bluerock Design
© Bluerock Design

White Pages

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Designer: Josip Kelava
© Josip Kelava

Khansa’a Personal Identity

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Designer: Khansa’a Abu Naji
© Khansa’a Abu Naji

ISTD Mutton Quad brief

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Designer: Samuel Hoh
© Samuel Hoh

4NETWORKS Identity

branding30
Designer: Jirí Chlebus
© Jirí Chlebus

Fashion Cult

branding31
Designer: b2s6
© b2s6

3i Logo, Branding

branding32
Designer: abed marzouk
© abed marzouk

EC Pohl & Co

branding33
Designer: Matt Vergotis
© Matt Vergotis

Confideri

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Designer: ARENAS lab, Irina Shoya
© ARENAS lab, Irina Shoya

The Circle Events Place Corporate Identity

branding35
Designer: bobby galvez
© bobby galvez

Stationery -- Branding Mock-Up

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Designer: infostyle.itembridge
© infostyle.itembridge

Krasnoyarsk Universiade: Poster & Corporate Identity

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Designer: Pokras Lampas
© Pokras Lampas

Grauforz

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Designer: Anagrama
© Anagrama

ITI

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Designer: Heydays
© Heydays

Pixelfarm Corporate and Brand Identity

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Designer: Denis Olenik, Avivo
© Denis Olenik, Avivo

Semet Identity // Branding

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Designer: Mohd Almousa
© Mohd Almousa

Grid Bear -- Corporate Identity

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Designer: Daru Sim
© Daru Sim

Branding :: Helius Creative Office, Fleet & Promo

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Designer: Rod Burkholz
© Rod Burkholz

Hospital de Braga

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Designer: Rui Granjo
© Rui Granjo

(Der Beitrag erschien zuerst am 20. März 2013 und wurde zuletzt am 7. Februar 2020 aktualisiert.)

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