E-Commerce Agentur Vergleich
2026
Das sind die besten 85 Anbieter.
Ein Onlineshop ist schnell aufgesetzt und selten schnell fertig. Die eigentliche Arbeit beginnt dort, wo Bestellungen in die Warenwirtschaft laufen sollen, wo Produktdaten aus Tabellen in ein ordentliches System wandern und wo B2B-Preise, Barrierefreiheit und Ladezeit gleichzeitig stimmen müssen. Genau dafür gibt es E-Commerce Agenturen, und ihre Bandbreite reicht vom inhabergeführten Zweierteam bis zum internationalen Systemintegrator. Dieser Ratgeber erklärt anbieterneutral, was eine E-Commerce Agentur leistet, welche Typen es gibt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, wie ein Shop-Projekt abläuft und woraus sich die Kosten zusammensetzen.
85 recherchierte E-Commerce Agenturen, noch nicht bewertet. Welche zu Ihnen passt? Der Bedarfs-Check oben findet sie und wir melden uns mit Ihrer persönlichen Empfehlung.
7thSENSE
7thSENSE ist eine E-Commerce-Agentur mit Hauptsitz in Reutlingen. Weitere Büros bestehen in Stuttgart, München, Frankfurt am Main, Berlin und Zürich. Als 360°-Commerce-Agentur baut das Team Onlineshops für Marken sowie Hersteller und betreut sie danach. Die Shops laufen auf Shopware, Adobe Commerce, Magento und Shopify Plus.
ACID21
ACID21 ist eine inhabergeführte Digitalagentur mit Sitz in Berlin und einem zweiten Standort in Heidelberg. Als zertifizierter Shopware-Partner entwickelt das rund 25-köpfige Team Onlineshops mit Shopware und Shopify. Hinzu kommen Web-Plattformen, Individualsoftware sowie native Apps für B2C und B2B.
ACL advanced commerce labs
ACL advanced commerce labs ist ein Commerce-Technologiedienstleister mit Hauptsitz in Graz und vier Standorten. Seit 1999 entwickelt und betreibt das Team aus über 120 Fachleuten Unified-Commerce-Lösungen für Handels- wie Markenunternehmen, darunter ein eigenes Ordermanagement-System.
ACRIS E-Commerce
ACRIS E-Commerce ist eine auf Shopware spezialisierte Agentur aus Linz in Oberösterreich. Das Team von über 17 Personen entwickelt Erweiterungen für Shopware 6 sowie individuelle Shoplösungen. Mit mehr als 200 Plugins zählt das Portfolio zu den umfangreichsten im Shopware Store.
ACTUM Digital
ACTUM Digital ist eine internationale Digitalagentur mit deutschem Standort in Düsseldorf und einer Schwestergesellschaft in Mannheim. Über 500 Fachleute an sieben Standorten in Europa und Indien setzen Commerce-Plattformen, Systemintegration sowie Produktdatenlösungen für Handelskunden um.
adesso
adesso ist ein IT-Dienstleister und Beratungshaus mit Sitz in Dortmund. Zur Gruppe gehören über 65 Standorte. In der Branchensparte Handel begleitet adesso Händler und Marken bei E-Commerce, Omnichannel sowie datengetriebenen Prozessen; die adesso Group zählt über 11.500 Mitarbeitende.
arboro
arboro ist eine Full-Service-Agentur für Onlineshops und Websites mit Sitz in Schwaigern bei Heilbronn. Ein zweiter Standort besteht in Appenzell in der Schweiz. Seit über 16 Jahren verbindet das Team Shopentwicklung auf Shopware, Shopify, Magento und commercetools mit Online-Marketing.
avolut
avolut ist ein Schweizer Softwareunternehmen mit Sitz in Dietikon bei Zürich, das digitale Plattformen, Customer Engagement und Datenlösungen zusammenführt. Im E-Commerce arbeitet die Agentur mit Shopify für D2C-Marken. Für anspruchsvolle B2B- und Omnichannel-Projekte kommt die Headless-Plattform Saleor zum Einsatz.
basecom
basecom aus Osnabrück ist ein agiler Software-Dienstleister für die digitale Transformation des Handels. Mehr als 150 Mitarbeitende gehören zum Team. Die Arbeitsfelder reichen von Digital Consulting über AI Solutions, E-Commerce und Data Management bis zu Digital Experience Solutions; beraten wird technologieoffen.
best it
best it mit Sitz in Berlin berät, implementiert und betreibt seit dem Jahr 2000 E-Commerce-Plattformen sowie Digital-Experience-Lösungen. Über 80 Mitarbeitende an fünf Standorten im DACH-Raum arbeiten mit Shopware, commercetools, Pimcore, Spryker und Shopify Plus, jeweils für B2C-, B2B- und D2C-Geschäftsmodelle.
brandung
brandung ist eine Full-Service-Digitalagentur mit Standorten in Köln und Berlin, die seit rund 20 Jahren E-Commerce, digitale Kommunikation und Online-Marketing verbindet. Rund 160 Fachleute bauen Commerce-Plattformen für B2C, B2B und D2C, klassisch mit Shopware ebenso wie composable und headless.
burgdigital
burgdigital aus Bielefeld ist eine Commerce- und Digitalagentur; der Schwerpunkt liegt auf B2B- und B2B2C-Handel. Das interdisziplinäre Team baut Onlineshops mit Shopware und Shopify. Eine eigene Import-Middleware verbindet die Shops mit ERP, PIM und CRM; die Agentur ist zertifizierter HubSpot Solutions Partner.
communicode
communicode ist eine Full-Service-Digitalagentur aus Essen, die Marken von der Strategie über Design bis zur Plattformentwicklung begleitet. Im E-Commerce liegt der Schwerpunkt auf Produktdaten: PIM-, MAM-, DAM- und PXM-Projekte stehen neben Shop-Optimierung, UX sowie Omnichannel-Marketing.
connectiv!
connectiv! ist eine Digitalagentur aus Lingen (Ems) mit zweitem Standort in Münster, die seit 1998 Digital-Commerce-Lösungen für B2B wie B2C auf Shopware und OXID eSales umsetzt. Kennzeichnend ist die enge Verzahnung von Shop, ERP, PIM und CRM bis hin zu Microsoft Dynamics 365.
CopeX
CopeX ist eine auf Magento spezialisierte E-Commerce-Agentur aus Linz in Österreich. Die 2015 gegründete GmbH entwickelt, integriert und betreibt Onlineshops auf Magento 2, Adobe Commerce sowie Mage-OS für Mittelstand wie Konzerne, als Hyvä Silver Partner und ohne Offshore-Teams.
creativestyle
creativestyle ist eine Digital-Commerce- und Open-Source-Agentur mit Hauptsitz in München; weitere Standorte sind Hamburg, Zürich, Krakau und Rybnik. Rund 110 Fachleute setzen seit 2001 Shops sowie B2B-Plattformen mit Magento, Shopware, Shopify und commercetools um; das Unternehmen gehört zur Smile Group.
Davies Meyer
Davies Meyer ist eine Full-Service-Digitalagentur mit Hauptsitz in Hamburg; Büros bestehen in Berlin, London, Zürich und Novi Sad. Seit 2000 arbeitet das Team für Marken wie PepsiCo, Henkel und Medion; im Handel liegt der Schwerpunkt auf Social Commerce, der Integration von Shopsystemen und eigener Content-Produktion.
denkwerk
denkwerk ist eine Digitalagentur mit Hauptsitz in Köln sowie weiteren Standorten in Berlin, Hamburg und München, an denen rund 220 Menschen arbeiten. Commerce-Projekte laufen im Leistungsfeld Platforms & Architecture, belegt etwa durch die E-Business-Neuausrichtung von STIEBEL ELTRON.
digital.manufaktur
digital.manufaktur ist eine E-Commerce-Agentur aus Hannover, die mittelständische Unternehmen in B2B und B2C von der Beratung über UX-Design bis zur Shop-Entwicklung begleitet. Der Schwerpunkt liegt auf Shopware 6, Adobe Commerce und Headless-Storefronts, ergänzt um die eigene B2B-Komplettlösung TradelinePro.
diva-e
diva-e ist eine Digitalagentur mit Sitz in München, die E-Commerce-Plattformen als eigenes Leistungsfeld innerhalb ihrer Digital Experience Platform anbietet. Rund 800 digitale Expert:innen arbeiten an zehn Standorten weltweit; seit 2024 gehört das Unternehmen zur niederländischen Conclusion Group.
dixeno
dixeno ist eine auf B2B-E-Commerce spezialisierte Agentur aus Paderborn mit weiteren Büros in Hamburg und Arnsberg-Neheim. Über 40 Expert:innen decken Beratung, UX/UI-Design, Entwicklung und Schnittstellen ab; technologischer Schwerpunkt ist der OXID eShop samt eigener DIXENO Suite.
dotSource
dotSource ist eine 2006 gegründete Digitalagentur mit Head Office in Jena und weiteren Standorten in Berlin, Leipzig, Dresden, Stuttgart und Rijeka. Über 400 Digitalexpertinnen und -experten setzen E-Commerce-Projekte für B2B wie B2C technologieoffen um, von der Systemauswahl bis zum Betrieb.
Dream Production
Dream Production ist eine Digitalagentur aus Zürich. Seit 2011 entwickelt und betreibt das Team Websites, Onlineshops sowie Web-Applikationen. E-Commerce-Plattformen sind eines von vier Leistungsfeldern; umgesetzt wird auf Shopify, Shopware, WooCommerce und Drupal Commerce, ergänzt um Headless-Architekturen.
eBakery
eBakery ist eine inhabergeführte 360-Grad-E-Commerce-Agentur aus Frankfurt am Main. Das Team baut Onlineshops auf Shopify, Shopware, JTL-Shop 5, Gambio, Magento und WooCommerce auf, danach folgt die laufende Betreuung. Hinzu kommen ERP-Anbindung, Marktplatz- und Amazon-Betreuung sowie Online-Marketing.
eCommerceBrains
eCommerceBrains ist eine inhabergeführte Magento-Agentur aus Köln, die Magento-2-Shops installiert, für den deutschen Markt rechtlich anpasst, optimiert und um eigene Extensions erweitert. Ergänzend betreut das Team Shopware, Shopify und WordPress sowie Design, SEO und KI-Themen.
eCommercely
eCommercely ist eine E-Commerce-Agentur mit Hauptsitz in Stuttgart und tritt als Marke der NETFORMIC GmbH auf. Das Team baut Shopify-, Shopware-, WooCommerce- und Gambio-Shops auf, danach folgt die Betreuung. Der Fokus liegt auf Startups und mittelständischen Händlern, angeboten werden Paketpreise und ein Schnellservice.
E-CONOMIX
E-CONOMIX ist eine Digitalagenturgruppe aus Wels in Oberösterreich, die Onlineshops auf Magento, Shopware, WooCommerce und Pimcore Digital Commerce umsetzt. Zur E-CONOMIX Group gehören die Marken MSTAGE, Cyberhouse, Datareporter, LEMONTEC und CORS mit zusammen 110 Mitarbeitenden.
elio
elio ist eine Full-Service-Digitalagentur und IT-Dienstleisterin aus Gießen mit mehr als 150 Mitarbeitenden, die Onlineshops und Commerce-Plattformen umsetzt. Der Schwerpunkt liegt auf umfangreichen Shopware-Projekten als Shopware Platinum Partner; hinzu kommen OXID eSales und Shopify Plus.
Elogic Commerce
Elogic Commerce ist ein international aufgestellter E-Commerce-Dienstleister mit deutschem Standort in Dresden, der Projekte im Mid-Market und Enterprise-Segment auf Adobe Commerce, Shopify Plus, Salesforce Commerce Cloud, BigCommerce und commercetools umsetzt. Der Fokus liegt auf B2B und Replatforming.
Etribes
Etribes ist eine Digitalberatung aus Hamburg, die Handels- und Technologieunternehmen bei der Commerce Transformation begleitet, von der Strategie über die Tech Implementation bis zu KI-Lösungen. Mehr als 300 praxiserfahrene Mitarbeitende arbeiten dort; das Leistungsspektrum reicht bis zur Transaction Advisory.
Flagbit
Flagbit ist eine Digitalagentur aus Karlsruhe mit Schwerpunkt auf transaktionalen Systemen: Onlineshops auf Adobe Commerce, Magento, Shopware und Shopify, Produktdaten mit Akeneo sowie KI-Anwendungen. Zum Profil gehören mehr als 15 Jahre Markterfahrung und über 300 realisierte Projekte.
foobar Agency
foobar Agency ist eine Enterprise-E-Commerce-Agentur aus München, die Handel und Industrie im DACH-Raum betreut. Umgesetzt wird Composable und Headless Commerce nach dem MACH-Prinzip. Als zertifizierter Partner von commercetools, Shopify Plus, Snowflake und Hygraph verbindet die Agentur Commerce, Content und Datenarchitektur.
Hayloft-IT
Hayloft-IT ist ein Schweizer IT- und Webdienstleister aus Mellingen im Kanton Aargau, der seit über 20 Jahren tätig ist. Neben klassischem IT-Support und Serverbetrieb entstehen im Bereich Weblösungen Onlineshops, umgesetzt mit WooCommerce und Shopware. Hinzu kommen Webdesign, Hosting und Wartungspakete.
HEPTACOM
HEPTACOM ist eine auf Shopware spezialisierte Agentur aus Bremen mit knapp 30 Mitarbeitenden. Weitere Standorte bestehen in Berlin und Dresden. Der Schwerpunkt liegt auf Shopware 6 für Mittelstand und Industrie, ergänzt um eigene B2B-Erweiterungen und die Integrationsplattform HEPTAconnect.
hmmh
hmmh ist ein Anbieter aus Deutschland, der in diesem Vergleich unter der Domain hmmh.de geführt wird. Die eigene Website hat sich für die redaktionelle Prüfung nicht auslesen lassen; zu Firmierung, Sitz, Teamgröße und Leistungsumfang stehen deshalb keine belegten Angaben in diesem Profil.
insign
insign ist eine inhabergeführte Digitalagentur aus Uster im Kanton Zürich, die seit 1999 besteht und einen eigenen E-Commerce-Bereich unterhält. Umgesetzt werden Onlineshops mit Magento Open Source und Shopify, ergänzt um Individualentwicklung, ERP-Integration und KI-Anwendungen im Shop.
integer_net
integer_net ist eine 2012 gegründete E-Commerce-Agentur aus Aachen mit über 20 Mitarbeitenden, die B2B-Online-Shops, Self-Service-Portale und digitale Produktkataloge auf Basis von Magento samt Hyvä-Frontend umsetzt. Der Schwerpunkt liegt auf der Vertriebsdigitalisierung in Industrie und Handel.
interactive tools
interactive tools ist eine Digitalagentur mit Sitz in Berlin und einem zweiten Büro in München, die seit über 25 Jahren digitale Plattformen für B2B- und Consumer-Marken entwickelt. Im E-Commerce arbeitet die Agentur vor allem mit Headless CMS, Digital Experience Platforms und Kundenportalen.
intoCommerce
intoCommerce ist eine auf B2B spezialisierte E-Commerce-Agentur mit Sitz in Wiesbaden sowie weiteren Büros in Freiburg und Werther bei Bielefeld. Seit 2014 plant, entwickelt und betreut das Team Shopware-Shops für Industrie, Handel sowie den Mittelstand, seit 2023 mit Shopware-Gold-Partnerstatus.
kernpunkt
kernpunkt ist eine inhabergeführte Digitalagentur aus Köln, die seit 2001 Commerce-Plattformen für Mittelstand, Konzerne und Startups entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf Composable und Headless Commerce mit Technologien wie commercetools oder Akeneo, dazu auf AI-nativer Projektumsetzung.
Kosmonaut
Kosmonaut ist unter kosmonaut.io als E-Commerce-Dienstleister aus Deutschland im Vergleich geführt. Die Website ist durch einen Bot-Schutz abgesichert und liefert automatisierten Abrufen keine Inhalte aus, deshalb sind Sitz, Teamgröße, Plattform-Schwerpunkte und Referenzen hier noch nicht belegt.
Lemundo
Lemundo verbindet E-Commerce-Beratung und Digitalagentur, mit Sitz in Hamburg und einem zweiten Standort in Stuttgart. Das Team begleitet mittelständische Hersteller sowie Familienkonzerne im B2B- und D2C-Vertrieb, von der Shopsystem-Auswahl über die Entwicklung bis zum Online-Marketing.
LimeSoda
LimeSoda ist eine österreichische Digitalagentur mit Sitz in Wien sowie weiteren Büros in Linz und St. Pölten. Die 2002 gegründete Agentur baut Webshops auf Adobe Commerce, Magento Open Source, Shopware und WooCommerce. Beratung, Design, Entwicklung und Marketing wickelt ein fest angestelltes Team ab.
Mayflower
Mayflower ist ein Software- und Beratungshaus mit Sitz in München sowie weiteren Standorten in Würzburg und Berlin. Im E-Commerce arbeitet das Unternehmen als Entwicklungspartner für Individualsoftware und Replatforming, etwa beim Aufbau der Shopware-Plattform von Waschbär nach der Migration von Magento.
mediawave
mediawave ist eine inhabergeführte Digital-Commerce-Agentur und Beratung mit Hauptsitz in München, dazu kommen Tech-Hubs in Polen und Spanien. Der Schwerpunkt liegt auf Composable und Headless Commerce für B2B-Unternehmen sowie den Mittelstand, umgesetzt mit Shopware, commercetools, Spryker und Adobe Commerce.
milkycode
milkycode ist eine Full-Service-Webagentur aus Köln, die Online-Shops auf Magento 2, Shopware und WooCommerce umsetzt. Neben dem E-Commerce deckt das Team individuelle Softwareentwicklung, WordPress-Websites, Apps, Hosting und SEO ab. Gearbeitet wird zweisprachig auf Deutsch und Englisch.
MySign
MySign ist ein Schweizer Anbieter aus dem E-Commerce-Umfeld, der unter der Domain mysign.ch auftritt. Angaben zu Firmierung, Standort, Teamgröße und Leistungsumfang lassen sich derzeit nicht belegen: Die Website leitet Aufrufe weiter und antwortet mit einer Zugriffssperre. Auch das Impressum ist deshalb nicht erreichbar.
NETFORMIC
NETFORMIC ist eine 2002 gegründete E-Commerce- und PIM-Agentur mit vier Offices, der Hauptsitz liegt in Stuttgart. Mehr als 60 Mitarbeitende betreuen Mittelstand und KMU. Schwerpunkte sind Shopware und Shopify sowie Produktdatenmanagement auf Basis von Pimcore und Atamya.
netz98
netz98 ist eine auf Magento und Adobe Commerce spezialisierte E-Commerce-Agentur mit Hauptstandort in Mainz. Seit 2019 gehört die Agentur zur valantic und firmiert als valantic CEC Deutschland GmbH Zweigniederlassung Mainz. Der Schwerpunkt liegt auf B2B- und B2C-Shops samt ERP-, SAP- und PIM-Anbindung.
nextlevels
nextlevels ist eine Digitalagentur für E-Commerce, Apps und KI aus Mönchengladbach mit zweitem Standort in Düsseldorf. Als Shopware Silver Partner entwickelt das Team von über 25 Mitarbeitenden Shopware-6-Shops für B2C, B2B und D2C, migriert Altsysteme und bindet ERP-, PIM- und SAP-Systeme an.
norisk
norisk ist eine E-Commerce- und Advertising-Agentur aus Grünwald bei München, die unter dem Claim „Commerce. Brand. Growth.“ auftritt. Über 20 Spezialisten verbinden Shop-Entwicklung, Replatforming und Betrieb mit Brand Strategy sowie Performance-Marketing für Händler und Marken.
onacy
onacy ist eine E-Commerce-, Daten- und KI-Agentur aus Münster mit zweitem Standort in München. Als Shopware Enterprise Partner entwickelt die Agentur Onlineshops für Marken, Hersteller und Großhändler im Mittelstand. Angebunden werden Pimcore für die Produktdaten sowie ERP-Systeme wie Xentral.
Onlineschmiede
Onlineschmiede ist eine inhabergeführte Fullservice-Webagentur aus Graz, die E-Commerce als eigenen Leistungsbereich neben Web Development, Design und Online-Marketing führt. Umgesetzt wird mit Shopware, Shopify und WooCommerce, dazu kommt mit OSPOS ein selbst entwickeltes Warenwirtschaftssystem.
piazza blu
piazza blu ist eine Digitalagentur aus Köln, die seit über 16 Jahren cloud-native Handelsplattformen entwickelt. 32 Fachleute arbeiten an Shop-Projekten nach MACH-Architektur, an PIM-Einführungen mit Akeneo und novomind iPIM sowie an 3D-Produktkonfiguratoren und Apps.
pixolith
pixolith ist eine Shopware-Agentur mit Sitz in Düsseldorf, die seit 2010 am Markt ist und sich auf B2B-Commerce für Marken, Hersteller und Zulieferer mit komplexen Prozessen konzentriert. Als Shopware Gold Partner deckt das Team Requirements Engineering, Design und Entwicklung ab.
Pixup Media
Pixup Media ist eine inhabergeführte E-Commerce-Agentur aus Berlin, die seit 2013 Strategie, Technik, Design, Marketing und Support selbst abdeckt. Der Schwerpunkt liegt auf Shopware und Shopify, ergänzt um Klaviyo, SEO und ein eigenes KI-Übersetzungswerkzeug.
RHIEM Intermedia
RHIEM Intermedia ist eine Shopware-Agentur aus Voerde am Niederrhein, die sich ausschließlich auf dieses Shopsystem festgelegt hat. Das Team aus 22 Mitarbeitenden deckt Konzeption, Theme-Entwicklung, eigene Plugins, Schnittstellen und Migrationen ab. Über 300 Projekte hat die Agentur bereits umgesetzt.
rosarot
rosarot ist eine Agentur für Werbung, Kommunikation und Design aus Zürich, die seit rund 18 Jahren für Schweizer Marken arbeitet. Online-Shops und E-Commerce bilden ein eigenes Leistungsfeld im Bereich Performance. Daneben stehen SEA, SEO, Analytics und Programmatic Advertising.
Shopexperten
Shopexperten ist eine plattformübergreifende E-Commerce-Agentur aus Bopfingen, die seit 2014 am Markt ist und mit acht Spezialisten arbeitet. Betreut werden PlentyONE, Shopware, Shopify, JTL, PrestaShop, Odoo und Amazon, von der Systemeinrichtung bis zum laufenden Service Desk.
SHOPMACHER
SHOPMACHER ist ein E-Commerce-Dienstleister aus Gescher im Münsterland, der Commerce-Plattformen entwickelt, betreibt und ausbaut. Das Unternehmen setzt auf Composable Commerce. Die SHOPMACHER eCommerce GmbH & Co. KG arbeitet mit über 65 Expertinnen und Experten an zwei Standorten. Der Dienstleister gehört zur MACH Alliance.
ShopStrategen
ShopStrategen ist eine herstellerunabhängige E-Commerce-Unternehmensberatung mit Sitz in Hamburg, die seit 2009 Händler in B2B, B2C und D2C bei Strategie, Shopsystem-Auswahl sowie Onlineshop-Optimierung begleitet. Als Consulting Boutique ohne Umsetzungsbindung deckt das Team zusätzlich Online-Marketing und KI im Handel ab.
SIWA Online
SIWA Online ist eine Digitalagentur aus Hagenberg im Mühlkreis mit zweitem Standort in Linz, die E-Commerce-Consulting mit Shopumsetzungen auf Shopify und PrestaShop verbindet. Hinzu kommen Systeme für PIM, DAM und ERP, umgesetzt mit Pimcore und Odoo. Die Zusammenarbeit läuft ISO-27001-zertifiziert.
Smart Commerce
Smart Commerce ist eine E-Commerce-Agentur aus Jena mit weiteren Standorten in Leipzig, Böblingen und Stuttgart, die auf B2B-Commerce und Composable Commerce spezialisiert ist. Die als Europäische Gesellschaft geführte Agentur verbindet Plattformprojekte mit PIM, Systemintegration und einem eigenen KI-Bereich.
Solution25
Solution25 ist eine inhabergeführte Shopware- und Shopify-Agentur aus Bremen, die Shop-Entwicklung, Migrationen und Integrationen für den B2B- wie B2C-Handel umsetzt. Aus dem eigenen Onlinehandel ist die Agentur 2017 entstanden. Seit 2025 ist Solution25 Shopware Platinum Partner, über 80 Fachleute arbeiten an drei Standorten.
Solution360
Solution360 ist eine E-Commerce-Agentur aus Berlin, die seit 2014 Onlineshops auf Basis von JTL-Shop, Shopware oder Shopify entwickelt und betreut. Kennzeichnend ist die eigene Plugin-Entwicklung: Für JTL-Shop stellt die Agentur unter anderem Payment-, SEO- und Template-Erweiterungen bereit.
SUNZINET
SUNZINET ist eine Full-Service-Digitalagentur mit Sitz in Köln sowie weiteren Standorten in Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Innsbruck, Danzig und Posen. Im E-Commerce deckt die Agentur Systemberatung, Shop-Entwicklung und B2B-Commerce ab. Gearbeitet wird mit Shopware, Shopify, commercetools und Salesforce B2B Commerce.
SUPERTONIC
SUPERTONIC ist eine Digitalagentur mit Hauptsitz in Wien sowie Partner-Hubs in Linz, Salzburg, München und Pécs. Der Schwerpunkt liegt auf E-Commerce mit Shopify, WooCommerce und Shopware, ergänzt um Web Development, digitales Marketing sowie Barrierefreiheit als festen Teil des Projektablaufs.
Suxesiv
Suxesiv ist eine Schweizer Digitalagentur aus Rheinfelden in der Region Basel, die Onlineshops, Webapplikationen und Corporate Sites umsetzt. Der Schwerpunkt liegt auf Shopware 6: von der Neuentwicklung über Migration und eigene Plugins bis zu Branchenlösungen für die Augenoptik.
TechDivision
TechDivision ist eine 2006 gegründete Digitalagentur mit Zentrale in Kolbermoor sowie weiteren Standorten in Hamburg, Wien und Zürich. Der E-Commerce-Schwerpunkt liegt im Adobe-Ökosystem mit Adobe Commerce und Adobe Experience Manager, ergänzt um Shopify Plus, Shopware und Akeneo als PIM.
Telekom MMS
Telekom MMS ist ein Full-Service-Digitaldienstleister aus Dresden und eine Tochter der Deutschen Telekom; rund 2.250 Mitarbeitende an zehn Standorten decken unter anderem Digital Commerce ab. Im Handel entstehen Composable- und Headless-Commerce-Architekturen für B2B, B2C sowie D2C.
TOWA
TOWA ist eine Digitalagentur mit Hauptsitz in Bregenz, die B2B-Unternehmen sowie den Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz begleitet. Im Bereich Commerce entstehen B2B-Shops und Enterprise-Marktplätze, durchgängig von der Beratung über die Implementierung bis zum Managed Service.
trendpoint
trendpoint ist eine Schweizer E-Commerce-Agentur aus Cham in der Zentralschweiz, die B2C- wie B2B-Onlineshops auf Basis von Shopware konzipiert, entwickelt und betreut. Die GmbH ist Shopware Solution Partner der ersten Stunde und begleitet auch Migrationen bestehender Shops auf Shopware.
Tudock
Tudock ist eine Hamburger Agentur für digitale Vertriebsarchitekturen. Verkaufsplattformen für B2C und B2B entstehen auf Adobe Commerce, Magento Open Source und Shopify Plus. Das rund 20-köpfige Team in der Speicherstadt ist seit 2020 Magento Contribution Partner.
Turbine Kreuzberg
Turbine Kreuzberg ist eine Technologieagentur aus Berlin-Kreuzberg mit einem zweiten Hub im portugiesischen Faro. Das Unternehmen arbeitet vollständig remote. Im Zentrum stehen Commerce-Plattformen und Enterprise-Anwendungen, gebaut auf Spryker, commercetools, OroCommerce, Shopware und BigCommerce.
Unic
Unic ist eine inhabergeführte Digitalagentur mit Sitz in Bern-Liebefeld. 300 Mitarbeitende arbeiten an sechs Standorten in der Schweiz, Deutschland und Polen. E-Commerce ist ein eigenes Leistungsfeld, umgesetzt mit Composable- und Headless-Ansätzen für B2B, B2C sowie D2C.
valantic CEC
valantic CEC ist die Commerce- und Customer-Experience-Einheit der valantic-Gruppe, die aus München geführt wird und Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie weiteren Ländern Europas, Asiens und den USA unterhält. Die Einheit verbindet E-Commerce-Strategie, Shop-Entwicklung und SAP-Projekte für B2C, B2B sowie D2C.
VIERPUNKT
VIERPUNKT ist eine E-Commerce-Agentur mit Sitz in Legau im Allgäu, die Onlineshops auf Shopify und Shopware neu aufbaut, migriert sowie optimiert. Die 1992 gegründete Agentur arbeitet als Shopify- und Shopware-Partner. Am Standort arbeiten festangestellte Mitarbeitende; im E-Commerce liegen 13 Jahre Erfahrung vor.
von Affenfels
von Affenfels ist eine Digitalagentur mit Sitz in Stuttgart, die digitale Plattformen für Content und Commerce entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf DXP- und MACH-Architekturen mit Composable Commerce; das interdisziplinäre Team bringt über 25 Jahre Erfahrung in Plattformprojekte ein.
Warscher
Warscher ist eine Fullservice-Digitalagentur aus Horgen bei Zürich, die E-Commerce als eigenes Leistungsfeld in der Entwicklung führt. Das Team konzipiert und betreibt Onlineshops, gestaltet Websites mit Webflow, WordPress und TYPO3, deckt außerdem Branding, UX-Design sowie Performance-Marketing ab.
Webmatch
Webmatch ist eine inhabergeführte E-Commerce-Agentur aus Köln, die seit 2007 Onlineshops sowie Commerce-Plattformen plant, entwickelt und optimiert. Technologiepartnerschaften bestehen unter anderem zu Shopware, Shopify, commercetools, Akeneo und Pimcore; Schwerpunkte sind D2C und B2B-Commerce.
WEBOHOLIX
WEBOHOLIX ist eine kleine Online-Agentur aus Steyr in Oberösterreich, die Onlineshops als eigenen Leistungspunkt neben Web Design, Grafikdesign, SEO-Texten und Werbevideo führt. Hinter der Plattform steht die Hy5 Shop OG; das Team arbeitet seit 2019 zusammen und betreibt auch eigene Onlineshops.
Webwirkung
Webwirkung ist eine auf E-Commerce spezialisierte Agentur aus Wil SG in der Ostschweiz, die ausschließlich Onlineshops und Shopware-Projekte umsetzt. Das 13-köpfige Team arbeitet seit 2014 an Konzept, Umsetzung, Performance und Digitalmarketing. Zudem ist Webwirkung Shopware Gold Partner.
wnm
wnm ist eine Agentur für Commerce, ERP und KI aus Lüneburg, die seit 2004 Onlineshops mit JTL-Shop, Shopware 6 und Shopify sowie Warenwirtschaftssysteme umsetzt. Betrieben wird die Marke von der wnm-systems GmbH. Das Unternehmen unterhält vier Standorte und hält den Status als JTL Platinum Servicepartner.
Y1
Y1 arbeitet an Premium-Commerce-Lösungen: Die Y1 Digital AG sitzt in Stuttgart, weitere Büros stehen in München, Berlin und Aarau. Die Agentur bündelt über 25 Jahre Commerce-Erfahrung in den Feldern Digital Strategy, Product Experience, Data & AI und Commerce Solutions.
ZENITBLAU
ZENITBLAU ist eine Agentur für digitale Kommunikation mit Standorten in Wien und Steyr, die Onlineshops auf Shopware 6 und WooCommerce umsetzt. Neben E-Commerce bietet die inhabergeführte ZENITBLAU OG Online Marketing, SEO, Google Ads, Social Media, Branding sowie KI und Automation an.
Was macht eine E-Commerce Agentur, und brauchen Sie wirklich eine?

Eine E-Commerce Agentur plant, baut und betreut Onlineshops, von der Systemauswahl über Konzept, Design und Entwicklung bis zu den Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Zahlung und Versand. Bei kleinem Katalog ohne Anbindung reicht oft ein Baukasten. Sobald Schnittstellen, Termindruck oder B2B-Logik dazukommen, kehrt sich die Rechnung um.
Der Begriff ist unscharf, weil ihn sehr verschiedene Häuser für sich beanspruchen. Gemeint ist ein Dienstleister, der den Handel im Netz technisch und konzeptionell umsetzt: Er wählt mit Ihnen das Shopsystem aus, entwirft Kategoriestruktur und Checkout, baut die Storefront, verbindet den Shop mit den Systemen dahinter und übernimmt danach Wartung und Weiterentwicklung. Der Unterschied zu einer Webdesign-Agentur liegt weniger in der Gestaltung als in allem, was hinter dem Bestellknopf passiert, also in Artikelstamm, Preislogik, Steuerregeln, Versandarten und Bestellstatus.
Ähnlich klar fällt die Abgrenzung zur Online-Marketing-Agentur aus. Die eine baut den Laden, die andere bringt Menschen hinein. Beide Aufgaben sind wichtig, und viele Häuser bieten beides an. Prüfen Sie dann, ob die zweite Disziplin eine eigene Abteilung mit eigenen Fachleuten ist oder nur eine Zeile im Angebot. Ein Softwarehaus wiederum entwickelt individuelle Anwendungen und denkt selten in Sortimenten, Retouren und Conversion. Wo die Grenze verläuft, zeigt der Vergleich der Softwareentwicklungs-Agenturen.
Bleibt die ehrliche Gegenfrage: Muss der Shop überhaupt von außen kommen? Wer 80 Artikel ohne Varianten verkauft, keine Warenwirtschaft anbinden muss und Zeit mitbringt, fährt mit einem Baukasten oder einer Standardinstallation oft vernünftiger. Eine Agentur verkauft kein Wunder, sondern Tempo, Verlässlichkeit und Bandbreite. Diese drei Dinge werden erst dann teuer eingekauft, wenn sie im eigenen Haus wirklich fehlen.
Ein Blick auf belegte Marktzahlen hilft bei der Einordnung. Nach der E-Commerce-Studie des Handelsverbands Österreich vom 22. Juni 2026 laufen in Österreich 44 Prozent der E-Commerce-Ausgaben über mobile Geräte, 2023 waren 24 Prozent. Wer die mobile Ansicht nachrangig behandelt, verliert also keine Randgruppe, sondern die Mehrheit. Für die Schweiz weist HANDELSVERBAND.swiss gemeinsam mit NIQ und der Schweizerischen Post für 2025 einen Online-Konsum von 15,8 Milliarden Franken aus, ein Plus von 6 Prozent. Der Markt wächst also weiter, und mit ihm der Anspruch an handwerklich saubere Shops.
Ob Ihr Vorhaben diese Schwelle erreicht, klärt der folgende Test. Sechs Punkte genügen, und schon zwei Treffer sprechen dafür, Angebote einzuholen.
- Sortiment und Datenpflege: Ihr Katalog wächst über einige hundert Artikel hinaus, Varianten und Attribute kommen dazu, und die Pflege läuft bislang über Tabellen.
- Schnittstellen: Bestellungen sollen in die Warenwirtschaft laufen, Bestände zurückgemeldet und Versandlabel automatisch erzeugt werden, statt dass jemand Daten abtippt.
- Entwickler im eigenen Team: Niemand im Haus kann das Shopsystem erweitern, Updates einspielen und im Störungsfall in den Code schauen.
- Termin und Tempo: Der Shop soll zu einer Messe, einer Saison oder einem Produktstart stehen, und der Termin verschiebt sich nicht.
- Rechtspflichten: Cookie-Einwilligung, Datenschutz, Impressum und in Deutschland die Barrierefreiheit im elektronischen Geschäftsverkehr müssen belastbar geregelt sein.
- Betrieb nach dem Start: Für Sicherheitsupdates, Störungen und Weiterentwicklung braucht es eine feste Zuständigkeit, nicht die Hoffnung auf freie Kapazität.
Lohnt sich der Schritt für jeden? Nein. Ein kleiner Katalog ohne Warenwirtschaft, ohne Preisstaffeln und ohne Termindruck lässt sich mit einem Baukasten oder einer Standardinstallation vernünftig selbst starten. Sobald aber zwei oder mehr dieser sechs Punkte zutreffen, kaufen Sie mit einer Agentur vor allem Tempo, Verlässlichkeit und Bandbreite ein. Wer die Punkte prüft, bevor er Angebote einholt, führt die ersten Gespräche mit einer Anforderungsliste statt mit einem Bauchgefühl.
Diese 7 Probleme löst eine E-Commerce Agentur

Sieben Baustellen tauchen im Shop-Alltag immer wieder auf: Abbrüche im Checkout, eine träge Storefront, Produktdaten in Tabellen, fehlende Anbindung an Warenwirtschaft und Versand, B2B-Logik jenseits des Standards, ein veraltetes Shopsystem und Lücken bei Datenschutz und Barrierefreiheit. Jede kostet Umsatz oder Zeit.
Wo eine Agentur ansetzt, zeigt sich am besten an den Punkten, an denen ein Shop im Tagesgeschäft klemmt. Auffällig ist dabei, dass die teuersten Probleme selten sichtbar sind. Kundinnen und Kunden bemerken den langsamen Filter und den umständlichen Checkout, aber der eigentliche Aufwand steckt in den Systemen dahinter.
Die Auszählung des eigenen Datensatzes stützt diesen Eindruck. Von den 85 verglichenen Agenturen nennen 41 die Anbindung eines ERP als eigene Leistung, 33 das Produktinformationsmanagement und 42 den B2B-Handel als Schwerpunkt. Design und Nutzerführung führen dagegen nur 29 ausdrücklich auf. Dieser Markt verkauft in erster Linie Systemintegration, nicht Optik. Wer eine Agentur nach der Bildstrecke ihrer Referenzen auswählt, prüft damit ausgerechnet die Disziplin, in der sich die Anbieter am wenigsten unterscheiden.
Der zweite Befund betrifft die Rechtslage in Deutschland. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz erfasst nach Paragraf 1 Absatz 3 Nummer 5 ausdrücklich Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, und Paragraf 2 Nummer 26 knüpft diese Definition an den Abschluss eines Verbrauchervertrags. Nach dem Wortlaut fallen reine B2B-Shops damit nicht darunter. Für Kleinstunternehmen gilt zudem eine Ausnahme: Nach Paragraf 3 Absatz 3 in Verbindung mit Paragraf 2 Nummer 17 sind Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme befreit. Kleine und mittlere Unternehmen nach Paragraf 2 Nummer 18 sind es ausdrücklich nicht. Der amtliche Volltext steht auf gesetze-im-internet.de, abgerufen am 1. September 2026.
Für Österreich und die Schweiz gelten eigene Regeln, die hier bewusst nicht behandelt werden. Österreich hat die zugrunde liegende EU-Richtlinie eigenständig umgesetzt, die Schweiz ist nicht Mitglied der Europäischen Union und von der Richtlinie nicht erfasst. Wer im DACH-Raum in mehreren Ländern verkauft, klärt diesen Punkt am besten früh mit einer Kanzlei und nicht mit der Agentur allein.
Die folgenden sieben Karten beschreiben jedes Problem und den Hebel, den eine Agentur dort ansetzt.
Pflichtkonto, spät sichtbare Versandkosten und fehlende Zahlarten kosten Bestellungen kurz vor dem Abschluss. Eine Agentur nimmt die Strecke vom Warenkorb bis zur Bestätigung auseinander und räumt die Hürden weg, statt am Design zu drehen.
Mit wachsendem Katalog werden Kategorieseiten, Filter und Suche träge. Wer die Ursache im Zusammenspiel von Datenmodell, Caching und Hosting sucht, statt Bilder zu verkleinern, gewinnt Ladezeit dort, wo sie wirklich verloren geht.
Wenn Beschreibungen, Attribute und Bilder über Tabellen und Laufwerke verteilt sind, wird jede Sortimentsänderung zur Handarbeit. Ein Produktinformationsmanagement bündelt die Daten und bedient Shop, Marktplatz und Katalog aus einer Quelle.
Ohne Schnittstelle wandern Bestellungen per Hand ins ERP, Bestände laufen auseinander und Kunden bestellen Ware, die längst weg ist. Im Datensatz dieses Vergleichs nennen 41 der 85 Agenturen ERP-Anbindung ausdrücklich als eigene Leistung.
Kundenindividuelle Preise, Staffeln, Angebote, Bestellfreigaben und Kauf auf Rechnung lassen sich mit Bordmitteln selten sauber abbilden. Genau hier trennt sich Erfahrung von Ambition, und 42 der 85 verglichenen Agenturen führen B2B als Schwerpunkt.
Eine Version außerhalb der Wartung bekommt keine Sicherheitsupdates mehr, und jede Erweiterung erhöht das Risiko. Eine Agentur plant den Wechsel als Projekt mit Datenübernahme und Weiterleitungen, statt ihn als Notfall zu erledigen.
Cookie-Einwilligung nach Paragraf 25 TDDDG, Datenschutz nach der Datenschutz-Grundverordnung und in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz betreffen den Shop selbst, nicht nur die Rechtstexte. Wer das ans Projektende schiebt, baut zweimal.
Welche Arten von E-Commerce Agenturen gibt es?

Der Markt teilt sich in acht Typen, von der Full-Service-Digitalagentur über die Shop-Spezialagentur, den Enterprise-Systemintegrator und den B2B-Spezialisten bis zum inhabergeführten Kleinteam. Welcher passt, hängt an Projektgröße, Systemlandschaft und daran, wie viel Steuerung Sie selbst leisten wollen.
Eine Gliederung nach Shopsystem läge nahe, führt aber in die Irre. Im eigenen Datensatz nennen 46 der 85 Agenturen Shopware, 39 Shopify, 22 Adobe Commerce oder Magento, dazu kommen Pimcore, commercetools, WooCommerce, OXID, JTL und Spryker. Die Summe liegt weit über 85, das heißt: Die meisten Häuser führen mehrere Systeme. Die reine Ein-Plattform-Agentur ist die Ausnahme, nicht der Normalfall. Deshalb ordnet dieser Ratgeber nach Arbeitsweise und Zuschnitt, nicht nach Produktetikett.
Die Plattformfrage bleibt trotzdem eine Auswahlfrage, nur eine nachgelagerte. Sinnvoll ist die Reihenfolge Anforderungen, dann System, dann Agentur. Wer bereits weiß, dass sein Shop auf einem bestimmten System laufen soll, findet die passenden Häuser gebündelt im Shopware-Agentur-Vergleich und im Shopify-Agentur-Vergleich. Eine Empfehlung für ein bestimmtes Shopsystem gibt dieser Ratgeber bewusst nicht ab, weil die richtige Wahl von Sortiment, Prozessen und Budget abhängt und nicht von der Beliebtheit eines Herstellers.
Zur Verbreitung der Systeme kursieren viele Prozentzahlen. Belastbar belegen ließ sich am 1. September 2026 keine davon: Die einschlägigen Erhebungen des EHI Retail Institute waren über handelsdaten.de nicht abrufbar. Deshalb steht hier keine Marktanteilszahl, sondern nur die Auszählung des eigenen Anbieterfelds, klar als solche gekennzeichnet.
Quer durch alle Typen zieht sich eine Grundentscheidung, die mehr über den Projektalltag verrät als jedes Systemkürzel: Kaufen Sie alle Gewerke bei einem Haus ein, oder setzen Sie mehrere Spezialisten zusammen und steuern selbst? Die folgende Gegenüberstellung zeigt beide Wege mit ihren Stärken und ihren Kosten, ohne einen Sieger zu küren.
Ein Sonderfall verdient eine eigene Bemerkung. Headless und Composable Commerce klingen nach Zukunftssicherheit und werden oft als Selbstverständlichkeit angeboten. Im Datensatz führen 22 der 85 Agenturen entsprechende Leistungen. Sinnvoll ist ein entkoppelter Aufbau vor allem bei mehreren Kanälen, hohem Gestaltungsanspruch und vorhandenem Entwicklungsteam. Für einen überschaubaren Standardshop verteuert er Bau und Betrieb, ohne einen erkennbaren Nutzen zu bringen.
Konzept, Design, Entwicklung, Schnittstellen und Marketing aus einem Haus. Passend, wenn Sie einen Ansprechpartner für alle Gewerke wollen und intern niemanden haben, der mehrere Dienstleister steuert.
Tiefe statt Breite, dafür klare Systembindung. Ein Team, das ein Shopsystem seit Jahren baut, kennt seine Grenzen genau. Prüfen Sie in dem Fall besonders sorgfältig, ob die Systemempfehlung ergebnisoffen zustande kommt.
Große Organisationen mit Beratung, Architektur, Entwicklung und Betrieb, oft international und mit mehreren Plattformen im Portfolio. Sinnvoll bei komplexen Landschaften und mehreren Ländern, spürbar in Prozessreife und Preis.
Fokus auf Preislogik, Freigabeprozesse, Kundenhierarchien und die Anbindung an die Warenwirtschaft des Kunden. Wer im Großhandel oder in der Industrie verkauft, findet hier Fachlichkeit, die im B2C-Umfeld selten gebraucht wird.
Entkoppelte Storefronts, API-getriebene Architekturen und zusammengesetzte Systeme. Interessant bei mehreren Kanälen und hohem Gestaltungsanspruch, aber teurer im Bau und im Betrieb als eine Standardlösung.
Ausgerichtet auf den Systemwechsel mit Datenübernahme, Weiterleitungskonzept und Parallelbetrieb. Die passende Wahl, wenn nicht ein neuer Shop, sondern der geordnete Umzug eines laufenden Geschäfts ansteht.
Der Schwerpunkt liegt auf Umsatz, Conversion-Optimierung und Kanälen, die Umsetzung ist Mittel zum Zweck. Gut als Ergänzung, riskant als alleiniger Partner für ein Projekt mit vielen Schnittstellen.
Kurze Wege, persönliche Betreuung, günstigere Sätze. Der Preis dafür ist ein Klumpenrisiko: Urlaub, Krankheit oder ein zweites Großprojekt schlagen sofort auf Ihren Termin durch.
- Ein Vertrag, ein Ansprechpartner, eine Verantwortung für das Ergebnis
- Wenig Steuerungsaufwand im eigenen Haus, gut ohne interne Projektleitung
- Schnittstellen zwischen den Gewerken klärt die Agentur intern
- Abhängigkeit von einem Haus, dessen Stärken nicht in jeder Disziplin gleich sind
- Für jede Disziplin das jeweils stärkste Team, oft mit tieferer Fachlichkeit
- Wechsel eines Partners möglich, ohne das ganze Projekt neu aufzusetzen
- Erfordert eine erfahrene interne Projektleitung mit echter Zeit dafür
- Bei Störungen zeigen die Beteiligten schnell aufeinander statt auf die Ursache
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E-Commerce Agenturen 2026
Der Leitfaden für Entscheider: Agenturtypen von der Full-Service-Digitalagentur bis zum Enterprise-Systemintegrator, Auswahlkriterien mit Prüffragen, der Projektablauf in sieben Phasen, die drei Kostenblöcke eines Shop-Projekts und die Rechtspflichten von der Cookie-Einwilligung bis zur Barrierefreiheit. Mit Marktdaten für Österreich und die Schweiz.
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Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

Entscheidend sind live prüfbare Referenzen im eigenen Geschäftsmodell, nachgewiesene Schnittstellenerfahrung, eine ergebnisoffene Systemberatung, ein schriftlich geregelter Betrieb nach dem Start und klare Nutzungsrechte an Code und Zugängen. Partnerstufen der Hersteller belegen Nähe zum Hersteller, nicht die Qualität Ihres Projekts.
Der Markt ist unübersichtlich, und die Seite eins der Suchergebnisse besteht überwiegend aus Selbstdarstellungen von Agenturen und aus Portalen, die Leads an genau diese Agenturen vermitteln. Wer dort nach Orientierung sucht, liest Werbung. Umso wichtiger sind Kriterien, die sich unabhängig prüfen lassen, und zwar bevor ein Budget freigegeben wird.
Am meisten Erkenntnis bringt der Referenzshop, den Sie selbst öffnen und bis zum Checkout durchspielen. Achten Sie dabei weniger auf die Optik als auf die Nähe zum eigenen Fall. Ein prämiertes Modeprojekt hilft einem Großhändler mit Kundenpreisen, Staffeln und Freigabeprozessen wenig. Fragen Sie außerdem, ob die Agentur den genannten Shop heute noch betreut, denn eine Referenz aus dem Jahr 2019 beschreibt ein Team, das es so vielleicht nicht mehr gibt.
Der zweite Prüfstein sind die Schnittstellen. Lassen Sie sich den Weg der Daten aufzeichnen, von der Bestellung über die Warenwirtschaft bis zum Versandlabel und zurück zum Bestandsabgleich. Wer das nicht in wenigen Minuten skizzieren kann, hat es noch nicht gebaut. Wichtig ist auch, wer die Middleware später betreibt und wem die Schnittstellenlizenzen gehören.
Der dritte Punkt wird regelmäßig unterschätzt und ist der teuerste Vertragsfehler in diesem Markt. Domain, Hosting, Repository und Plattformlizenzen gehören auf den Namen Ihres Unternehmens, und für individuell entwickelten Code brauchen Sie ein umfassendes Nutzungsrecht. Fehlt beides, wird ein späterer Agenturwechsel zur Verhandlung mit ungleicher Ausgangslage. Ein sauber geregelter Betrieb gehört in denselben Vertragsteil, denn nur 22 der 85 verglichenen Agenturen führen Betrieb, Hosting oder Wartung überhaupt als eigene Leistung.
Bleibt der Standort. Die Nachfrage in diesem Feld ist stark von Städtenamen geprägt, und für den Auftaktworkshop sowie die Konzeptphase hilft Nähe tatsächlich. In Umsetzung und Betrieb spielt sie kaum eine Rolle, weil ohnehin über Ticketsystem, Videokonferenz und Repository gearbeitet wird. Wer den Umkreis zum Ausschlusskriterium macht, verkleinert seine Auswahl ohne fachlichen Gewinn. Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge: zuerst fachliche Eignung, dann Erreichbarkeit. Wer zusätzlich lokale Sichtbarkeit aufbauen will, findet die passenden Spezialisten im Local-SEO-Agentur-Vergleich.
Die acht Kriterien im folgenden Block bringen diese Prüfung in eine Reihenfolge, jeweils mit Prüffragen für das erste Gespräch.
Ein Referenzshop, den Sie im Browser öffnen, ein Produkt in den Warenkorb legen und bis zum Checkout durchspielen können, sagt mehr als jede Fallstudie. Entscheidend ist die Nähe zum eigenen Fall: B2B mit Kundenpreisen, D2C mit wenigen Artikeln oder Handel mit großem Katalog stellen verschiedene Aufgaben.
Der Aufwand eines Shop-Projekts steckt selten in der Optik und fast immer in den Systemen dahinter. Lassen Sie sich den Weg der Daten erklären, von der Bestellung im Shop über die Warenwirtschaft bis zum Versandlabel und zurück zum Bestandsabgleich.
Eine Agentur, die nur ein Shopsystem beherrscht, wird Ihnen dieses System empfehlen. Das muss kein Fehler sein, solange die Empfehlung begründet und die Bindung offengelegt wird. Kritisch wird es, wenn Anforderungen nachträglich zur Plattform passend geschnitten werden.
Der Start ist der Anfang des Betriebs und nicht das Ende des Projekts. Sicherheitsupdates, Störungen, kleine Änderungen und die Weiterentwicklung laufen dauerhaft weiter. Im Datensatz dieses Vergleichs nennen nur 22 der 85 Agenturen Betrieb, Hosting oder Wartung ausdrücklich als eigene Leistung.
Ein Agenturwechsel entscheidet sich Jahre vorher, nämlich im Vertrag. Halten Sie schriftlich fest, wem individuell entwickelter Code, Designdateien und Konfigurationen gehören, und lassen Sie Domains, Repository, Hosting und Lizenzen auf Ihren Namen laufen.
Ein gutes Angebot benennt, was nicht enthalten ist. Datenaufbereitung, Produktfotos, Texte, Schulung, Schnittstellenlizenzen und Change Requests entscheiden am Ende darüber, ob der Projektpreis gehalten wird. Vergleichen Sie deshalb Leistungsbeschreibungen und nicht Summen.
Im Pitch sitzen erfahrene Köpfe, im Projekt arbeiten andere. Fragen Sie nach den Personen, die Ihr Projekt tatsächlich umsetzen, und nach ihrer Auslastung. Wichtig ist auch das Größenverhältnis: Ein kleines Projekt bei einem sehr großen Haus rutscht in der Priorität leicht nach hinten.
Die Suche in diesem Markt ist stark von Städtenamen geprägt, und für Workshops sowie die Konzeptphase hilft Nähe tatsächlich. In Umsetzung und Betrieb spielt sie kaum eine Rolle, weil ohnehin über Ticketsystem, Videokonferenz und Repository gearbeitet wird. Wer den Standort zum Ausschlusskriterium macht, verkleinert die Auswahl ohne fachlichen Gewinn.
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Wie ein E-Commerce-Projekt mit der Agentur abläuft

Ein Shop-Projekt durchläuft sieben Phasen, von Anforderungen und Systementscheidung über Konzept, Entwicklung, Schnittstellen und Datenmigration bis zu Test, Golive und laufendem Betrieb. Der häufigste Bremsklotz sind nicht die Entwickler, sondern Produktdaten, Bilder und Texte aus dem eigenen Haus.
Die Reihenfolge klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber regelmäßig gedreht. Viele Projekte starten mit der Frage nach dem Shopsystem, obwohl niemand die Prozesse aufgeschrieben hat. Dann werden Anforderungen nachträglich zur Plattform passend geschnitten, und aus jeder Lücke wird eine Individualentwicklung, die später bei jedem Update mitgepflegt werden muss.
Realistische Dauern hängen an zwei Größen, nämlich an der Zahl der Schnittstellen und an der Qualität der vorhandenen Produktdaten. Die Größe des Sortiments spielt eine kleinere Rolle, als die meisten erwarten. Ein Shop mit 20.000 sauber gepflegten Artikeln aus einem Produktinformationsmanagement ist schneller migriert als einer mit 800 Artikeln, deren Beschreibungen über Tabellen und Laufwerke verteilt liegen. Belastbare Branchenerhebungen zu Projektlaufzeiten gibt es im DACH-Raum nicht, die folgenden Korridore sind daher typische Erfahrungswerte und keine Messwerte.
Zwei Phasen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Die Datenmigration liegt überwiegend beim Auftraggeber und wird fast immer zu spät begonnen. Wer sie als eigenes Teilprojekt mit Termin, Verantwortlichem und Budget führt, spart am Ende mehrere Wochen. Und der Golive ist kein Ziel, sondern eine Tür: Danach beginnt der Betrieb mit Sicherheitsupdates, Monitoring, Support und Weiterentwicklung, und dieser Teil endet nie.
Ein technischer Punkt entscheidet beim Wechsel eines bestehenden Shops über den Erfolg. Mit dem neuen System ändern sich fast immer die Adressen von Kategorien und Produkten. Ohne ein Weiterleitungskonzept aus dauerhaften 301-Redirects laufen alte Adressen ins Leere, und die über Jahre aufgebaute Sichtbarkeit bricht wenige Wochen nach dem Start ein. Dieses Konzept gehört in die Planung, nicht in die Woche danach. Wer den Shop anschließend systematisch in der Suche stärken will, findet Spezialisten im SEO-Agentur-Vergleich.
Die folgende Zeitleiste zeigt alle sieben Phasen mit typischer Dauer und den Aufgaben, die in jeder von ihnen anfallen.
Anforderungen, Ziele und Systementscheidung
Am Anfang steht die Aufnahme von Geschäftsmodell, Sortiment, Prozessen und Systemlandschaft. Daraus entsteht eine Anforderungsliste, und erst danach fällt die Entscheidung für ein Shopsystem.
Konzept, Informationsarchitektur und Design
Kategoriestruktur, Navigation, Produktseite und Checkout werden entworfen und als Prototyp abgestimmt. Gestaltung folgt der Struktur, nicht umgekehrt.
Aufbau der Storefront und Entwicklung
Das Team setzt Theme und Templates um und entwickelt die Teile, die der Standard nicht abdeckt. Jede Individualentwicklung erhöht später den Aufwand bei Updates.
Anbindung von ERP, PIM, Zahlung und Versand
Die Schnittstellen entstehen parallel zur Storefront. Getestet wird mit echten Daten und echten Prozessen, nicht mit Beispielartikeln.
Datenmigration und Inhalte
Artikel, Kunden und Bestellungen wandern in das neue System, Texte und Bilder werden aufbereitet. Diese Phase liegt überwiegend beim Auftraggeber und bremst Projekte häufiger aus als die Entwicklung.
Test, Abnahme und Golive
Vor dem Start laufen Funktionstest, Lasttest und rechtliche Prüfung, dazu das Weiterleitungskonzept aus 301-Redirects. Der Umschalttermin gehört nicht auf einen Freitagabend.
Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung
Nach dem Start beginnt der Betrieb mit Sicherheitsupdates, Monitoring, Support und laufender Optimierung. Wer dafür kein Budget einplant, verliert die Investition langsam wieder.
Die häufigsten Fehler im E-Commerce-Projekt

Die teuersten Fehler sind eine zu früh gesetzte Plattform, zu spät gelieferte Produktdaten, ein Relaunch ohne Weiterleitungskonzept, nachträglich gedachte Schnittstellen, gestapelte Individualentwicklung, verschobene Rechtspflichten, fehlendes Betriebsbudget und Zugänge, die auf die Agentur laufen.
Auffällig an dieser Liste ist, dass fast kein Punkt technischer Natur ist. Shop-Projekte scheitern selten an Code, sondern an Reihenfolge, Zuständigkeit und Budgetplanung. Genau deshalb lassen sich die meisten dieser Fehler mit Entscheidungen vermeiden, die vor dem ersten Entwicklungstag fallen.
Besonders folgenreich ist die Kombination aus zwei Fehlern, die zusammen auftreten. Wer die Produktdaten zu spät liefert und gleichzeitig kein Weiterleitungskonzept plant, verschiebt den Start in eine Phase, in der das Team schon unter Druck steht. In dieser Lage fällt die SEO-Absicherung als Erstes weg, weil sie unsichtbar ist. Der Schaden zeigt sich vier bis acht Wochen später im Bericht der Suchmaschine, wenn die Ursache längst niemand mehr mit dem Umzug in Verbindung bringt.
Der zweite große Block betrifft das Geld nach dem Projekt. Ein Shop ist kein Möbelstück, sondern eine Software, die gepflegt werden muss. Sicherheitsupdates, Anpassungen an neue Zahlarten, Änderungen im Sortiment und die Weiterentwicklung laufen dauerhaft weiter. Wer das gesamte Budget in den Bau steckt, hält den Shop danach nur noch am Leben, statt ihn zu verbessern. Vernünftig ist ein festes Jahresbudget für Betrieb und Weiterentwicklung, verankert im Wartungsvertrag.
Der dritte Block ist juristischer Natur und wird oft erst beim Wechsel bemerkt. Laufen Domain, Hosting, Repository und Lizenzen auf den Namen der Agentur, dann verhandeln Sie im Konfliktfall nicht über Qualität, sondern über Zugriff. Dasselbe gilt für individuell entwickelten Code ohne geregelte Nutzungsrechte. Diese Punkte kosten in der Vertragsphase nichts und später sehr viel.
Die folgenden acht Fehler stehen jeweils mit einer konkreten Gegenmaßnahme, damit aus der Warnung eine Handlung wird.
Wird das Shopsystem gesetzt, bevor Prozesse und Sortiment beschrieben sind, werden die Anforderungen später zur Plattform passend gebogen. Aus jeder Lücke wird eine Individualentwicklung.
Artikeltexte, Attribute und Bilder kommen aus dem eigenen Haus. Fehlen sie, steht die Migration still, während die Entwicklung längst fertig ist und die Rechnung läuft.
Beim Wechsel ändern sich Kategorie- und Produktadressen. Ohne 301-Weiterleitungen laufen alte Adressen ins Leere, und die über Jahre aufgebaute Sichtbarkeit bricht kurz nach dem Start ein.
Wenn Warenwirtschaft, Produktdaten und Versand am Ende angeflanscht werden, passen Datenmodell und Prozesse nicht zusammen. Nachträgliche Änderungen treffen dann auch die fertige Oberfläche.
Jede Sonderlösung neben dem Standard muss bei jedem Update mitgepflegt werden. Nach zwei Jahren kostet der Betrieb mehr als der ursprüngliche Bau.
Cookie-Einwilligung, Datenschutz und die Barrierefreiheit im elektronischen Geschäftsverkehr betreffen Aufbau und Bedienung des Shops. Kurz vor dem Start wird daraus Nacharbeit an fertigen Seiten.
Nach dem Start kommen Sicherheitsupdates, Störungen, kleine Änderungen und Weiterentwicklung. Wer das gesamte Budget in den Bau steckt, hält den Shop danach nur noch am Leben.
Domain, Hosting, Repository und Plattformlizenzen im Namen des Dienstleisters machen jeden Wechsel zur Verhandlung. Der Shop wird zum Faustpfand.
Was kostet eine E-Commerce Agentur wirklich?

Die Gesamtrechnung besteht aus drei Blöcken: Lizenz und Plattform, Projektumsetzung durch die Agentur und laufender Betrieb. Wer nur den Projektpreis vergleicht, vergleicht ein Drittel. Eine neutrale Erhebung zu Stundensätzen und Projektkosten im DACH-Raum existiert nach unserer Recherche vom 1. September 2026 nicht.
Dieser Negativbefund ist unbequem, aber wichtiger als eine schöne Zahl. Geprüft wurden BVDW, Bitkom, das EHI Retail Institute, der Handelsverband Österreich und HANDELSVERBAND.swiss. Keine dieser Stellen veröffentlicht eine belastbare Erhebung zu Agenturkosten im E-Commerce. Sämtliche Preisspannen, die im Netz kursieren, stammen von Agenturen, Vermittlungsplattformen oder Softwareanbietern, also von Parteien, die selbst zur Auswahl stehen. Deshalb nennt dieser Ratgeber keine Eurobeträge und beschreibt die Stufen stattdessen über Umfang, Dauer und Zahl der beteiligten Gewerke.
Nützlicher als eine Zahl ist ohnehin die Struktur. Der erste Block umfasst Lizenz, Hosting und Plattformgebühren und fällt unabhängig von der Agentur an. Open-Source-Systeme verlagern diesen Posten in Betrieb und Wartung, gehostete Systeme rechnen ihn monatlich ab, teils mit einem Anteil am Umsatz. Der zweite Block ist die Umsetzung, abgerechnet als Festpreis für einen klar abgegrenzten Umfang, nach Stunden- oder Tagessatz oder als Budget je Sprint. Der dritte Block ist der Betrieb, und genau er entscheidet über die Gesamtbetriebskosten der nächsten drei Jahre.
Dazu kommen Posten, die selten im Angebot stehen und trotzdem sicher anfallen. Datenaufbereitung und Produktfotos, Texte, Übersetzungen, Lizenzen für Schnittstellen und Erweiterungen, Change Requests während des Projekts, Schulung der Mitarbeitenden, Gebühren der Zahlungsanbieter und Provisionen der Marktplätze summieren sich schnell zu einem eigenen Budgetposten. Ein gutes Angebot benennt seine Ausschlüsse. Ein Angebot ohne Ausschlüsse ist kein besseres Angebot, sondern ein unvollständiges.
Wer Angebote vergleichbar machen will, geht in drei Schritten vor: dieselbe Anforderungsliste an alle Häuser geben, um dieselbe Gliederung des Angebots bitten und die Kosten über drei Jahre statt über die Projektlaufzeit rechnen. Erst diese Sicht zeigt, ob ein günstiger Bau mit teurem Betrieb wirklich der günstigere Weg ist.
Ein Ausblick auf 2026 gehört dazu, weil er auf die Kosten wirkt. Barrierefreiheit ist in Deutschland für Shops mit Verbrauchergeschäft keine Kür mehr, der Bußgeldrahmen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes reicht nach Paragraf 37 Absatz 2 bis 100.000 Euro. Künstliche Intelligenz taucht bei 22 der 85 verglichenen Agenturen im Leistungsbild auf, meist für Produkttexte und Datenpflege. Und der mobile Handel wächst weiter: In Österreich hat er nach der Studie des Handelsverbands 2026 einen Anteil von 44 Prozent erreicht. Alle drei Punkte sind Argumente für Budget im Betrieb, nicht nur im Bau.
Ein Shopsystem im Standard, ein angepasstes Theme, keine oder eine einfache Schnittstelle. Der Aufwand steckt in Einrichtung, Inhalten und Rechtstexten, kaum in Entwicklung.
Eigenes Konzept und Design, Anbindung an Warenwirtschaft und Versand, Produktdaten aus einem PIM. Konzeption, Entwicklung, Schnittstellen und Datenaufbereitung laufen parallel.
Kundenpreise, Freigabeprozesse, mehrere Länder oder Mandanten, gewachsene Systemlandschaft mit Middleware. Meist mehrere Teams, oft in Stufen ausgeliefert statt in einem Golive.
Sicherheitsupdates, Monitoring, Support, kleine Änderungen und Weiterentwicklung. Dieser Block läuft weiter, solange der Shop lebt, und wird beim Vergleich von Angeboten am häufigsten vergessen.
Für Stundensätze und Projektkosten von E-Commerce Agenturen im DACH-Raum existiert nach unserer Recherche vom 01.09.2026 keine neutrale Erhebung. Geprüft wurden BVDW, Bitkom, EHI Retail Institute, Handelsverband Österreich und HANDELSVERBAND.swiss. Sämtliche kursierenden Preisspannen stammen von Agenturen, Vermittlungsplattformen oder Softwareanbietern, also von Parteien, die selbst zur Auswahl stehen. Statt eine erfundene Präzision zu übernehmen, beschreiben die vier Stufen Umfang, Dauer und Zahl der beteiligten Gewerke. Zur Gesamtrechnung gehören außerdem Lizenz und Hosting der Plattform sowie versteckte Posten wie Datenaufbereitung, Produktfotos, Texte, Schnittstellenlizenzen, Change Requests, Schulung, Gebühren der Zahlungsanbieter und Provisionen der Marktplätze.
1 Was bedeutet Replatforming? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
2 Welche drei Kostenblöcke ergeben zusammen die Gesamtkosten eines Onlineshops? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
3 Wofür steht die Abkürzung PIM? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
4 Was ist bei einem Shop-Relaunch der häufigste Grund für Sichtbarkeitsverluste bei Google? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
5 Was meint Headless Commerce? Aufklappen ↓
Auflösung aufdecken ↓
Glossar: E-Commerce-Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Onlineshops, Schnittstellen und die Zusammenarbeit mit einer E-Commerce Agentur. Bewusst ohne Produktnamen einzelner Plattformen, damit die Begriffe bei der Auswahl helfen und nicht bei der Produktwerbung.
- E-Commerce
E-Commerce bezeichnet den Handel mit Waren und Dienstleistungen über elektronische Kanäle, in der Praxis vor allem über einen Onlineshop, über Marktplätze und über mobile Anwendungen. Der Begriff umfasst nicht nur den Kaufvorgang, sondern die gesamte Kette von der Produktdarstellung über Zahlung und Versand bis zur Retoure.
- Onlineshop und Shopsystem
Der Onlineshop ist die Verkaufsfläche, das Shopsystem die Software dahinter. Das System verwaltet Artikel, Preise, Bestände, Kunden und Bestellungen und stellt den Checkout bereit. Ob eine Agentur zu Ihnen passt, entscheidet sich häufig daran, wie gut sie genau das gewählte System kennt.
- Storefront
Als Storefront wird der sichtbare Teil des Shops bezeichnet, also Startseite, Kategorien, Produktseiten, Suche und Warenkorb. In klassischen Systemen gehört die Storefront fest zum Shopsystem. Bei entkoppelten Aufbauten läuft sie als eigene Anwendung und holt sich Daten über Schnittstellen.
- Checkout und Warenkorbabbruch
Der Checkout ist die Strecke vom Warenkorb bis zur Bestellbestätigung mit Adresse, Versandart und Zahlung. Ein Warenkorbabbruch liegt vor, wenn Kundinnen und Kunden Artikel ablegen, den Kauf aber nicht abschließen. Häufige Ursachen sind Pflichtkonten, überraschende Versandkosten und fehlende Zahlarten.
- Conversion Rate
Die Conversion Rate beschreibt den Anteil der Besuche, aus denen eine gewünschte Handlung wird, im Shop meistens eine Bestellung. Sie wird als Prozentwert angegeben und ist nur innerhalb desselben Shops über die Zeit sinnvoll vergleichbar. Zwischen Branchen, Geräten und Kanälen schwankt der Wert stark.
- Replatforming
Replatforming ist der Wechsel des Shopsystems, einschließlich der Übernahme von Artikeln, Kunden und Bestellungen. Der Begriff wird oft mit dem Relaunch verwechselt, der nur Gestaltung und Struktur auf derselben Plattform erneuert. Ein Replatforming ist in Aufwand und Risiko deutlich größer.
- Migration und 301-Weiterleitung
Die Migration überführt Daten und Inhalte aus dem alten in das neue System. Weil sich dabei fast immer die Adressen der Seiten ändern, gehört ein Weiterleitungskonzept dazu: Eine 301-Weiterleitung meldet dauerhaft um und übergibt die Rankingsignale der alten Adresse an die neue.
- PIM
Produktinformationsmanagement stellt Produktinformationen für verschiedene Ausgabemedien und Vertriebskanäle bereit. Nach der deutschen Wikipedia setzt das eine medienneutrale Verwaltung, Pflege und Änderung der Daten in einem zentralen System voraus. Für Shops mit großem Sortiment ist ein PIM oft wichtiger als jedes Designdetail.
- ERP
Enterprise-Resource-Planning bezeichnet nach der deutschen Wikipedia die Aufgabe, Personal, Ressourcen, Kapital, Betriebsmittel, Material sowie Informations- und Kommunikationstechnik rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen, zu steuern und zu verwalten. Im Shop-Alltag ist das ERP die Quelle für Bestände, Preise und Auftragsdaten.
- Middleware und iPaaS
Middleware sitzt zwischen Shop und den Systemen dahinter und übersetzt Datenformate, statt jedes System direkt mit jedem anderen zu verbinden. Eine Integrationsplattform als Dienst, kurz iPaaS, stellt diese Vermittlung als gemietete Cloud-Lösung bereit. Der Vorteil liegt in weniger Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und leichterer Wartung.
- Headless Commerce
Bei Headless Commerce wird die Storefront vom Shop-Backend getrennt und über eine Programmierschnittstelle versorgt. Die englische Wikipedia beschreibt genau diese Entkopplung als Kern des Begriffs, vergleichbar mit einem entkoppelten Content-Management-System. Ein deutschsprachiger Lexikoneintrag existiert bislang nicht.
- Composable Commerce und MACH
Composable Commerce beschreibt einen Aufbau, bei dem das gesamte Handelssystem aus austauschbaren Diensten zusammengesetzt wird, etwa für Katalog, Suche, Zahlung und Checkout. Das Kürzel MACH steht für die vier Bauprinzipien Microservices, API-first, Cloud-native und Headless. Anders als Headless meint der Begriff das ganze System, nicht nur die Trennung der Storefront.
- Marktplatz-Anbindung
Eine Marktplatz-Anbindung überträgt Artikel, Preise und Bestände automatisch an Handelsplattformen und holt Bestellungen zurück in das eigene System. Der Reiz liegt in zusätzlicher Reichweite ohne eigenen Traffic-Aufbau. Der Preis dafür sind Provisionen, strenge Datenvorgaben und ein Kanal, dessen Regeln Sie nicht bestimmen.
- Omnichannel
Omnichannel bedeutet, dass Kundinnen und Kunden über Kanäle hinweg denselben Warenkorb, dieselben Preise und dieselben Bestände vorfinden, ob im Shop, im Ladengeschäft oder auf dem Marktplatz. Technisch setzt das eine gemeinsame Datenbasis voraus. Ohne saubere Bestandsführung bleibt der Anspruch ein Versprechen.
- D2C
Direct-to-Consumer beschreibt den Direktverkauf eines Herstellers an Endkunden, unter Umgehung des klassischen Handels. Der Reiz liegt in besseren Margen und im direkten Kundenkontakt. Die Herausforderung liegt darin, Logistik, Service und Marketing selbst zu leisten und den bestehenden Handelspartnern nicht in die Quere zu kommen.
- B2B-Commerce
B2B-Commerce meint den Onlinehandel zwischen Unternehmen, etwa im Großhandel oder in der Industrie. Typische Anforderungen sind kundenindividuelle Preise, Staffelpreise, Angebote, Bestellfreigaben, Kauf auf Rechnung und die Anbindung an die Warenwirtschaft des Kunden. Im Datensatz dieses Vergleichs nennen 42 von 85 Agenturen B2B als Schwerpunkt.
- Fulfillment
Fulfillment umfasst alles, was nach dem Bestellklick passiert, also Kommissionierung, Verpackung, Versand, Sendungsverfolgung und Retourenabwicklung. Viele Händler geben diesen Teil an Dienstleister ab. Für die Agenturauswahl zählt vor allem, ob der Shop sauber an das Lager- und Versandsystem angebunden wird.
- Total Cost of Ownership
Die Gesamtbetriebskosten fassen alle Kosten eines Shops über seine Lebensdauer zusammen, also Lizenz und Plattform, Projektumsetzung sowie den laufenden Betrieb mit Wartung, Updates und Weiterentwicklung. Wer nur die Projektsumme betrachtet, vergleicht ein Drittel der Rechnung. Für eine belastbare Entscheidung lohnt der Blick über drei Jahre.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen rund um Onlineshops, Agenturauswahl und Projektkosten, kurz und anbieterneutral beantwortet.
Was macht eine E-Commerce Agentur?
Eine E-Commerce Agentur plant, baut und betreut Onlineshops, von der Systemauswahl über Konzept, Design und Entwicklung bis zu den Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Zahlung und Versand sowie zum laufenden Betrieb. Der Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung, nicht auf der Werbung für den fertigen Shop. In der Praxis kommen Datenmigration, Produktdatenpflege über ein PIM, Anbindung an Marktplätze und die Weiterentwicklung nach dem Golive dazu. Wie breit das Leistungsbild ausfällt, unterscheidet sich stark zwischen einer Full-Service-Digitalagentur und einem Spezialisten für ein einzelnes Shopsystem.
Was kostet eine E-Commerce-Agentur?
Die Kosten setzen sich aus drei getrennten Blöcken zusammen, nämlich Lizenz und Plattform, Projektumsetzung durch die Agentur und laufender Betrieb nach dem Start. Wer nur den Projektpreis vergleicht, vergleicht ein Drittel der Rechnung. Zu Stundensätzen und Projektkosten von Agenturen im DACH-Raum gab es bei unserer Recherche am 01.09.2026 keine neutrale Erhebung von Verbänden oder Behörden. Geprüft wurden BVDW, Bitkom, EHI, Handelsverband Österreich und HANDELSVERBAND.swiss. Alle kursierenden Preisspannen stammen von Agenturen, Vermittlungsplattformen oder Softwareanbietern, also von Parteien mit eigenem Interesse. Aus diesem Grund nennen wir hier keine Eurobeträge, sondern beschreiben die Projektstufen über Umfang, Dauer und Zahl der beteiligten Gewerke.
Was ist der Unterschied zwischen einer E-Commerce-Agentur und einer Webdesign-Agentur?
Eine Webdesign-Agentur gestaltet Oberflächen und baut Websites meist auf einem Content-Management-System, eine E-Commerce Agentur beherrscht zusätzlich das Shopsystem und die Anbindung an die Systeme dahinter. Der Unterschied zeigt sich selten am Design, sondern an Artikelstamm, Preislogik, Steuerlogik, Versandregeln und Bestellstatus. Sobald Bestellungen automatisch in die Warenwirtschaft laufen und Lagerbestände zurückgemeldet werden sollen, endet der Zuständigkeitsbereich der reinen Gestaltung.
Wie unterscheidet sich eine E-Commerce Agentur von einer Online-Marketing-Agentur?
Die E-Commerce Agentur baut und betreibt den Shop, die Online-Marketing-Agentur bringt Menschen hinein. Beide Disziplinen brauchen einander, arbeiten aber an verschiedenen Stellschrauben, nämlich an der Umsetzung auf der einen und an Reichweite über Suche, Anzeigen und Newsletter auf der anderen Seite. Viele Häuser bieten beides an. Prüfen Sie in dem Fall, ob die Marketingleistung eine eigene Abteilung mit eigenen Fachleuten ist oder nur ein Anhängsel im Angebot.
Brauche ich eine spezialisierte oder eine Full-Service-Agentur?
Die Antwort hängt an drei Größen, nämlich am Projektumfang, an der eigenen Kapazität für Steuerung und an der Zahl der beteiligten Gewerke. Wer Konzept, Design, Entwicklung, Schnittstellen und Betrieb aus einer Hand einkaufen will und intern niemanden hat, der Dienstleister koordiniert, fährt mit einer Full-Service-Agentur ruhiger. Wer eine erfahrene interne Projektleitung hat, kann mit Spezialisten oft tiefere Fachlichkeit einkaufen und zahlt dafür mit eigenem Steuerungsaufwand.
Wie erkenne ich eine gute E-Commerce-Agentur?
Eine gute E-Commerce Agentur zeigt live erreichbare Referenzshops im eigenen Geschäftsmodell, erklärt ihre Systemwahl ergebnisoffen, weist Schnittstellenerfahrung mit Warenwirtschaft und Produktdaten nach und regelt Betrieb, Reaktionszeiten und Nutzungsrechte schriftlich. Ein Angebot, das seine Ausschlüsse benennt, ist ein besseres Zeichen als eines, in dem alles inbegriffen scheint. Partnerstufen der Plattformhersteller belegen Nähe zum Hersteller, nicht die Qualität Ihres Projekts.
Welche ERP-Systeme sollte eine gute Agentur integrieren können?
Wichtiger als eine lange Liste von Systemnamen ist der Nachweis, dass die Agentur genau Ihr System schon einmal angebunden hat, und zwar mit Ihrer Prozesslogik. Fragen Sie nach dem konkreten Referenzprojekt, nach dem Weg der Daten und danach, ob direkt angebunden wurde oder über eine Middleware. Im eigenen Datensatz dieses Vergleichs nennen 41 von 85 Agenturen ERP-Anbindung ausdrücklich als Leistung und 33 nennen Produktdatenmanagement. Beides ist im Mittelstand häufiger das entscheidende Kriterium als die Optik der Storefront.
Wie lange dauert die Umsetzung eines E-Commerce-Projekts?
Die Dauer richtet sich nach der Zahl der Schnittstellen und der Qualität der Produktdaten, nicht nach der Größe des Sortiments. Ein Shop auf Basis eines Standard-Themes ohne Anbindung ist in wenigen Wochen möglich, ein individueller Shop mit Warenwirtschaft, Produktdatenmanagement und Versandanbindung braucht mehrere Monate, ein B2B- oder Enterprise-Projekt mit eigener Preis- und Freigabelogik deutlich länger. Der häufigste Bremsklotz sind Produktdaten, Bilder und Texte, die aus dem eigenen Haus kommen müssen.
Sollte ich eine lokale oder eine remote arbeitende E-Commerce-Agentur wählen?
Räumliche Nähe hilft in Workshops, in der Konzeptphase und bei schwierigen Abstimmungen, in Umsetzung und Betrieb spielt sie kaum eine Rolle. Deshalb lohnt es sich, den Standort als ein Kriterium unter vielen zu behandeln und nicht als Ausschlusskriterium. Wichtiger sind Erfahrung im eigenen Geschäftsmodell, verlässliche Ansprechpartner und geregelte Reaktionszeiten. Wer ohnehin verteilt arbeitet, gewinnt mit einer breiteren Auswahl mehr, als er durch die Anfahrt verliert.
Übernimmt eine E-Commerce Agentur auch Betreuung und Weiterentwicklung?
Viele Agenturen bieten Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung an, allerdings als eigenen Vertragsteil und nicht als Zugabe zum Projekt. Klären Sie vor der Beauftragung, was der Wartungsvertrag abdeckt, welche Reaktionszeiten gelten, wer Sicherheitsupdates einspielt und wie Änderungswünsche abgerechnet werden. Im Datensatz dieses Vergleichs nennen nur 22 von 85 Agenturen Betrieb, Hosting oder Wartung ausdrücklich als eigene Leistung. Der laufende Betrieb ist der am häufigsten unterschätzte Kostenblock eines Shop-Projekts.
Welche ist die beste E-Commerce Agentur Deutschlands?
Die eine beste E-Commerce Agentur gibt es nicht, weil Projektgröße, Geschäftsmodell, Shopsystem und Standort die Antwort jedes Mal verändern. Für einen B2B-Großhändler mit komplexer Preislogik passt ein anderer Anbieter als für eine D2C-Marke mit 200 Artikeln. Nützlicher als eine Rangliste ist deshalb eine Auswahlliste von drei bis fünf Häusern, die Ihr Geschäftsmodell und Ihre Systemlandschaft nachweislich kennen. Genau dafür ist dieser Vergleich gebaut, mit 85 Anbietern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und Firmendaten aus dem jeweiligen Live-Impressum.
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