Sobald ein kleines Gründerteam seine Kontakte über Tabellen, Postfächer und einzelne Werkzeuge hinweg verwaltet, wird der Unterschied zwischen den Systemen wichtig. Zwischen dem ersten Kontakt und dem unterschriebenen Vertrag gehen Interessenten leicht verloren, wenn die Kundendaten nicht an einem Ort zusammenlaufen. Ein früh gewähltes CRM verhindert diesen Verlust. Das kostenlose CRM von HubSpot bündelt von Anfang an Kontaktdaten, Deals und E-Mails in einer gemeinsamen Kundenakte für das ganze Team.

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Zwischen einer schlanken Vertriebs-Pipeline und einer mitwachsenden Plattform liegt für Gründer mehr als der Preis pro Platz. Kontakt erfassen, Deal verfolgen, Angebot nachhalten, im Kundendatensatz festhalten und für Marketing und Support sichtbar machen: Jeder dieser Schritte entscheidet mit über den ersten Umsatz und die zweite Bestellung. Dieser Vergleich stellt die beiden CRM-Lösungen HubSpot und Pipedrive entlang der Anforderungen gegenüber, die ein CRM für Start-ups und Gründer im Alltag wirklich erfüllen muss.

Das Wichtigste in Kürze

  • HubSpot startet mit einem dauerhaft kostenlosen CRM und wächst über die Starter-Plattform in Marketing, Vertrieb und Service hinein, ohne Systemwechsel. Für den ressourcenknappen Start liefert das kostenlose CRM von HubSpot genau diese gemeinsame Kundenakte für das ganze Team.
  • Pipedrive überzeugt als schlankes, vertriebsfokussiertes CRM mit einer sehr einfachen, visuellen Pipeline und schneller Einführung, bleibt aber ein reines Sales-Werkzeug ohne breite Marketing- und Service-Basis und ohne kostenlosen Plan.
  • HubSpot beginnt bei null Euro für das CRM, die Starter-Plattform kostet regulär 20 Euro pro Lizenz und Monat. Pipedrive startet ohne Gratis-Stufe bei 14 Euro pro Nutzer und Monat im Lite-Tarif mit jährlicher Abrechnung.
  • Über das richtige CRM für Start-ups entscheidet nicht der Platzpreis allein, sondern ob das Werkzeug schon beim ersten Kontakt kostenlos hilft und später Marketing, Vertrieb und Service auf einer Kundenakte zusammenhält.
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Wissenstest
HubSpot und Pipedrive im Gründerteam
5 Fragen aus dem Artikel. Wählen Sie Ihre Antwort, dann decken Sie die Lösung auf.
1 Was bietet HubSpot beim Einstieg, das Pipedrive nicht kennt? Aufklappen ↓
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Richtig: B. HubSpot bietet ein dauerhaft kostenloses CRM, mit dem ein Gründerteam bei null Euro startet. Pipedrive kennt keinen Gratis-Plan, sondern nur eine 14-tägige Testversion.
2 Was kostet der Einstieg in Pipedrive mindestens? Aufklappen ↓
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Richtig: C. Pipedrive beginnt im Lite-Tarif bei 14 Euro pro Nutzer und Monat mit jährlicher Abrechnung. Einen kostenlosen Plan bietet der Anbieter nicht.
3 Worin liegt der größte strukturelle Unterschied der beiden Systeme? Aufklappen ↓
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Richtig: A. HubSpot verbindet Marketing, Vertrieb und Service auf einer Plattform, Pipedrive konzentriert sich auf die Vertriebs-Pipeline. Der Unterschied ist die Breite der gemeinsamen Kundenakte, nicht die Teamgröße.
4 Wo liegen die Daten in der Starter-Plattform von HubSpot? Aufklappen ↓
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Richtig: B. Die kostenpflichtige Starter-Plattform speichert die Daten in einem EU-Rechenzentrum in Deutschland. Das dauerhaft kostenlose CRM läuft dagegen auf US-Servern.
5 Wie viele Integrationen zählt der HubSpot App-Marktplatz? Aufklappen ↓
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Richtig: A. Der App-Marktplatz von HubSpot zählt mehr als 2.000 Integrationen, darunter deutsche Systeme wie DATEV, lexoffice und sevDesk.

Warum entscheidet das CRM über den Start eines jungen Unternehmens?

Das CRM entscheidet über den Start, weil zwischen dem ersten Kontakt und dem ersten Umsatz genau die Schritte liegen, die ein Werkzeug entweder verkettet oder liegen lässt. Einen Namen in eine Liste zu tippen ist schnell erledigt. Was über den Abschluss entscheidet, ist der Weg von der ersten Anfrage bis zum Auftrag, der im Kundendatensatz landet und dem ganzen Gründerteam sichtbar bleibt.

Ein junges Unternehmen jongliert von Beginn an mit Anfragen aus Messe, Website, Empfehlung und sozialen Kanälen. Jeder Kontakt wird erfasst, einer Phase zugeordnet, nachgefasst und im Idealfall mit dem passenden Datensatz verknüpft. Die verstreute Tabelle ist dabei schnell überfordert, denn sie zeigt eine Adresse, aber nicht das offene Angebot, die letzte E-Mail und die Zusage vom Telefonat derselben Person.

Dass gerade Gründer unter Zeitdruck stehen, belegt die Entwicklung der Szene. Der KfW-Gründungsmonitor 2026 hält fest, dass die Zahl der Existenzgründungen 2025 deutlich gestiegen ist und die Gründerlandschaft jünger wird, oft im Nebenerwerb und mit knappen Mitteln. Gründerinnen und Gründer, die neben dem eigentlichen Geschäft starten, haben für die Werkzeugpflege die wenigste Zeit und brauchen ein CRM, das vom ersten Tag an funktioniert.

Der Einsatz ist hoch, weil jeder vergessene oder doppelt bearbeitete Kontakt bares Geld kostet. Geht ein Interessent im vollen Postfach unter, während ein anderer im Team ihm parallel dasselbe Angebot schickt, leiden gleich zwei Vorgänge auf einmal. Ein CRM für Start-ups, das jeden Deal sauber führt und den Stand für alle sichtbar macht, ist damit kein Komfort, sondern entscheidet über die Liquidität der ersten Monate mit.

Für das junge Unternehmen heißt das: Die Wahl des CRM ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage der Startgeschwindigkeit und der gemeinsamen Kundensicht. Ein Werkzeug, das nur den Vertrieb bedient und dessen Wissen nie bei Marketing und Support ankommt, kostet nicht Minuten, sondern Folgeaufträge.

Auf den Punkt: Im Start entscheidet nicht das Erfassen des Kontakts, sondern der Weg zum Abschluss, der im Datensatz landet und für alle sichtbar bleibt. Ein CRM für Start-ups, das schon kostenlos einsatzbereit ist und später Marketing, Vertrieb und Service auf einer Kundenakte zusammenhält, verhindert die teuren Doppelspuren im knappen Gründerteam.

HubSpot gegen Pipedrive: die Vergleichsmatrix

Orangefarbener Ordner mit Registern, Rückenetikett, „inklusive“-Sticker und Rakete-Büroklammer
HubSpot führt Marketing, Vertrieb und Service auf einer gemeinsamen Kundenakte.

Beide CRM-Lösungen erfassen Kontakte, führen Deals durch eine Pipeline und binden E-Mails an, doch die Unterschiede beginnen dort, wo ein Gründerteam besondere Anforderungen an ein CRM für Start-ups stellt. Die folgende Matrix stellt HubSpot in der ersten Spalte den Funktionen von Pipedrive gegenüber, sortiert nach den Kriterien des Gründeralltags.

HubSpot ist die stärkere Wahl für Start-ups, die CRM, Marketing, Vertrieb und Service auf einer Plattform bündeln wollen, während Pipedrive besser zu Teams passt, die eine einfache, vertriebsfokussierte Pipeline in den Vordergrund stellen.

Kriterium HubSpot Pipedrive
Kostenloser Einstieg ja, dauerhaft kostenloses CRM nein, nur 14-Tage-Test
Einstiegspreis (kostenpflichtig) Starter-Plattform 20 Euro pro Lizenz, Aktion ab 7 Euro (Stand 09/2026) Lite ab 14 Euro pro Nutzer und Monat
Ausrichtung Plattform für Marketing, Vertrieb und Service fokussiertes Vertriebs-CRM
Gemeinsame Kundenakte ja, eine Akte für alle Teams Vertriebssicht, Marketing und Service per Zusatz
Pipeline-Bedienung Deal-Board, breit ausbaubar sehr einfach, visuell, schnell erlernt
App-Marktplatz mehr als 2.000 Integrationen umfangreicher Erweiterungs-Marktplatz
Deutsche Systeme DATEV, lexoffice, sevDesk über Integrationen anbindbar
EU-Datenhaltung Rechenzentrum in Deutschland (ab Starter) EU-Rechenzentren verfügbar
KI-Assistenz Integrierte KI-Tools in der Plattform KI-Assistent im Vertriebskontext
Skalierung stark über den gesamten Kundenprozess stark im reinen Vertriebsbetrieb

Die Matrix macht das Muster sichtbar: Pipedrive deckt den Vertrieb als CRM sehr schlank und schnell ab und glänzt bei Einfachheit und Pipeline-Übersicht, während HubSpot die Kette bis zur gemeinsamen Kundenakte über Marketing und Service schließt und schon kostenlos beginnt. Den breiten Marktkontext dazu liefert der große Dr.-Web-Vergleich der CRM-Systeme. Die Infografik fasst die entscheidenden Zeilen zusammen.

Fünf Kriterien für das CRM im Gründerteam
Zwei Lösungen dort, wo aus einem Kontakt ein zahlender Kunde wird.

HubSpotEine Plattform, kostenloser Einstieg

JaKostenlos starten: dauerhaft freies CRM ohne Zeitlimit
JaEine Akte: Marketing, Vertrieb und Service verbunden
JaKI inklusive: eingebaute KI-Tools in der Plattform
JaEU-Hosting: Rechenzentrum in Deutschland ab Starter
Preis: Starter 20 Euro pro Lizenz, Aktion ab 7 Euro (Stand 09/2026)

PipedriveSchlanke, visuelle Vertriebs-Pipeline

JaEinfachheit: visuelle Pipeline, sehr schnell erlernt
JaFokus: auf den Vertrieb zugeschnitten
?Breite: Marketing und Service nur per Zusatz
?Gratis: kein kostenloser Plan, nur 14-Tage-Test
Preis: Lite ab 14 Euro pro Nutzer und Monat

Wo spielt HubSpot seine Stärken für Gründer aus?

HubSpot spielt seine Stärken als CRM für Start-ups dort aus, wo aus einem Kontakt ein zahlender Kunde wird: beim kostenlosen Einstieg, bei der gemeinsamen Kundenakte über Marketing, Vertrieb und Service, bei der eingebauten KI und bei der EU-Datenhaltung. Diese vier Punkte sind der Grund, warum viele Gründerteams direkt aus der HubSpot-Plattform starten.

Am Anfang steht der kostenlose Einstieg. Ein Team beginnt mit Kontaktverwaltung, Deal-Pipeline und E-Mail-Anbindung bei null Euro und ohne Zeitlimit. Das dauerhaft kostenlose CRM ist unbegrenzt nutzbar und umfasst ein hohes Kontaktvolumen, sodass junge Unternehmen erst dann in einen bezahlten Tarif wachsen, sobald der Bedarf an Automatisierung und Umfang steigt. Der Weg vom ersten Kontakt zur ausgebauten Plattform verläuft dann ohne Systemwechsel.

Die zweite Stärke ist die gemeinsame Kundenakte. Weil das CRM die Basis für Marketing, Vertrieb und Service bildet, sieht die Gründerin am offenen Deal die letzte Kampagne, die vergangene Support-Anfrage und die Angebotshistorie auf einen Blick. Über die Starter-Plattform kommen einfache Automatisierung, Anzeigenverwaltung mit Retargeting und 1.000 Marketingkontakte hinzu, gebündelt in einer Stufe ohne Aufpreis für die einzelnen Bereiche. So bündelt die Plattform von HubSpot die Werkzeuge, die ein Gründer sonst einzeln zusammenkaufen müsste.

Silberne Kugelbahn mit deutschen Verkaufsphasen, Orange Kugel am Start und Ziel
Pipedrive punktet mit einer sehr einfachen, visuellen Vertriebs-Pipeline.

Die dritte Stärke ist die eingebaute KI. HubSpot bringt KI-Tools mit, die bei Aufgaben wie dem Entwurf von Inhalten, der Arbeit mit CRM-Daten und dem Automatisieren wiederkehrender Abläufe unterstützen. Für ein kleines Team, das keine eigene Marketing- oder Vertriebsabteilung hat, übernimmt diese Assistenz einen Teil der Fleißarbeit.

Ein struktureller Vorteil bleibt die Datenhaltung. Die kostenpflichtige Starter-Plattform speichert Kundendaten in einem EU-Rechenzentrum in Deutschland, das dauerhaft kostenlose CRM läuft dagegen auf US-Servern. Für Teams, die den Speicherort mit Blick auf die Übermittlung an Drittländer nach der Datenschutz-Grundverordnung klären müssen, ist der Wechsel in die Starter-Stufe damit auch eine Frage des Serverstandorts. Hinzu kommen deutsche Anbindungen an DATEV, lexoffice und sevDesk sowie ein App-Marktplatz mit mehr als 2.000 Integrationen.

Auf den Punkt: HubSpot verbindet einen kostenlosen Start, eine gemeinsame Kundenakte über Marketing, Vertrieb und Service, eingebaute KI und ein deutsches Rechenzentrum ab der Starter-Stufe. Im knappen Gründeralltag spart genau diese Durchgängigkeit die Reibung, die sonst zwischen einzeln gekauften Werkzeugen entsteht.

Wie schlägt sich Pipedrive gegen HubSpot?

Pipedrive schlägt sich hervorragend als schlankes, sofort verständliches Vertriebs-CRM mit einer visuellen Pipeline und schneller Einführung, verliert gegen HubSpot aber beim kostenlosen Einstieg und bei der Breite über Marketing und Service hinweg. Ein fairer Vergleich benennt beides.

Die größte Stärke dieses CRM ist die Einfachheit. Pipedrive ist von Grund auf um die Vertriebs-Pipeline herum gebaut und zeigt das in der Bedienung: Ein Deal wandert per Ziehen von Spalte zu Spalte, der Status ist auf einen Blick sichtbar, und ein neues Teammitglied versteht das Board oft nach wenigen Minuten. Für einen Gründer, der ohne Einarbeitung sofort verkaufen will, ist diese Klarheit ein echtes Argument.

Auch beim Zuschnitt überzeugt Pipedrive. Weil sich der Anbieter auf den Vertrieb konzentriert, sind Aktivitäten, Erinnerungen und Abschlussprognosen dicht an der täglichen Verkaufsarbeit. Ein umfangreicher Erweiterungs-Marktplatz bindet weitere Werkzeuge an, und die 2010 in Estland gegründete Firma hat ihr Produkt seit Jahren auf genau diesen Anwendungsfall geschärft. Für ein reines Vertriebsteam ist Pipedrive eine der zugänglichsten Lösungen am Markt, das erkennt auch das HubSpot-Lager an.

Die Grenzen liegen dort, wo HubSpot stark ist. Pipedrive bleibt ein Vertriebswerkzeug: Marketing-Funktionen wie Kampagnen und Service-Funktionen wie ein Ticketsystem stehen nur als Zusatzprodukte oder über Anbindungen bereit, nicht als gemeinsame Basis. Einen kostenlosen Plan bietet Pipedrive nicht, sondern nur einen 14-tägigen Test. Für das reine Verkaufen wiegt das wenig, für ein Gründerteam, das Marketing, Vertrieb und Support aus einer Hand bedienen will, wiegt der Verzicht schwer.

Auf den Punkt: Pipedrive ist der ehrliche Gegenspieler mit einer sehr einfachen, visuellen Pipeline und schneller Einführung. Kostenloser Einstieg und die Breite über Marketing und Service fehlen ihm jedoch, und genau die brauchen Gründer, die mit einem Werkzeug mitwachsen wollen.

Was kostet das CRM für ein Start-up wirklich?

Miniatur-Wegweiser aus Pappe an einer Weggabelung mit deutschen Begriffen und Fernglas
Die Wahl folgt der Gabelung zwischen reinem Vertrieb und breiter Plattform.

Das CRM kostet ein Start-up mehr als den Platzpreis, weil zum Lizenzbetrag die Einrichtung, die Anbindung weiterer Werkzeuge und die getrennt gekauften Marketing- oder Service-Bausteine hinzukommen, und genau diese Posten fallen bei einer Plattformlösung kleiner aus. Der Preis pro Platz ist nur die erste Position der Rechnung.

Die Ausgangslage ist beim Einstieg klar. HubSpot beginnt bei null Euro mit dem dauerhaft kostenlosen CRM, die Starter-Plattform kostet regulär 20 Euro pro Lizenz und Monat. Für Neukundschaft gilt derzeit eine zeitlich begrenzte Aktion mit bis zu 65 Prozent Rabatt im ersten Jahr, das ergibt 7 Euro pro Lizenz und Monat bei jährlicher Vorauszahlung oder 10 Euro bei monatlicher Abrechnung, danach den Grundpreis (Stand 09/2026). Pipedrive kennt keinen kostenlosen Plan, der Lite-Tarif startet bei 14 Euro pro Nutzer und Monat mit jährlicher Abrechnung.

Was das CRM für ein Start-up wirklich umfasst
Der Platzpreis ist eine von vier Positionen, und die Plattform senkt die anderen drei.

Kostenloser Start

Spricht für HubSpot

Das CRM startet bei null Euro ohne Zeitlimit, Pipedrive erst bei 14 Euro pro Nutzer im Lite-Tarif.

Marketing inklusive

Spricht für HubSpot

Marketing und Service liegen schon in der Plattform. Ein reines Vertriebs-CRM muss sie erst dazukaufen.

KI in der Plattform

Spricht für HubSpot

Eingebaute KI-Tools gehören schon zur Plattform und unterstützen bei wiederkehrenden Aufgaben.

Onboarding einmalig

Ehrlich gerechnet

HubSpot kann für höhere Stufen ein einmaliges Onboarding berechnen, das in die Gesamtrechnung gehört.

Aus einer Hand: HubSpot bündelt Kontaktverwaltung, Marketing, Service und KI schon in der Plattform, statt sie über getrennte Werkzeuge und Zusatzlizenzen zusammenzurechnen.

Über den Platzpreis hinaus folgen die eigentlichen Positionen. Ein reines Vertriebs-CRM verlangt für Marketing und Service zusätzliche Bausteine, deren Anbindung, Pflege und Lizenz. Zur Ehrlichkeit gehört, dass auch HubSpot für die höheren Stufen ein einmaliges Onboarding berechnen kann und die kostenlose CRM-Stufe das HubSpot-Branding trägt. Die folgende Infografik ordnet diese Positionen.

Ein konservatives Rechenbeispiel macht den Einsatz greifbar. Angenommen, ein Gründerteam verliert im Monat zwei von zehn Anfragen, weil sie zwischen Tabelle und Postfach untergehen, und ein Abschluss bringt im Schnitt 2.000 Euro. Dann lägen über ein Jahr rund 48.000 Euro möglicher Umsatz brach, ein Vielfaches dessen, was ein CRM in derselben Zeit kostet. Die Zahl ist hypothetisch und fällt je nach Geschäftsmodell ganz anders aus, sie zeigt aber, an welcher Stelle das Werkzeug sein Geld verdient: nicht beim Platzpreis, sondern beim Kontakt, der sonst verloren ginge.

Ein CRM, das schon im Kostenlos-Tarif funktioniert und Marketing, Vertrieb und Service zusammenführt, spart dem Gründerteam jede Menge Arbeit.

— Michael Dobler, Herausgeber Dr. Web

Zur Wahrheit gehört die Gegenrechnung. Ein Team, das ausschließlich verkauft und weder Marketing noch Support im selben System braucht, fährt mit einer schlanken Vertriebs-Pipeline günstig und schnell, weil das Team die Breite einer Plattform gar nicht ausreizt. Sobald aber Marketing, Vertrieb und Service dieselbe Kundschaft betreuen und dieselbe Akte brauchen, kippt die Rechnung zugunsten der Plattform, die diese Anbindung nicht extra herstellen muss. Wie sich die Kosten einzelner Funktionen entwickeln, zeigt der Überblick, was KI im CRM heute schon leistet und was sie kostet.

Auf den Punkt: Der Platzpreis ist die kleinste Position der CRM-Rechnung. Kostenloser Start, mitgelieferte Marketing- und Service-Basis und KI in der Plattform senken die drei anderen Posten, sobald ein Gründerteam mehr als nur reinen Vertrieb abbilden will.

Für wen eignet sich HubSpot, für wen Pipedrive?

Miniatur-Rennstrecke mit orangefarbenen Kisten und Start/Ziel-Bannern vor weißem Hintergrund
Für Start-ups läuft die gemeinsame Kundenakte als Erste durchs Ziel.

Pipedrive eignet sich als CRM für Start-ups mit reinem Vertriebsfokus, die eine sofort verständliche Pipeline und schnelle Einführung suchen, HubSpot für Gründerteams, deren Vertrieb mit Marketing und Service auf einer Kundenakte zusammenwachsen soll. Die Grenze verläuft entlang der Breite des Bedarfs, nicht entlang der Teamgröße allein.

Ein Gründer, der ausschließlich verkauft, ein kleines Vertriebsteam führt und weder Marketing noch Support im selben Werkzeug braucht, fährt mit Pipedrive gut: eine klare, visuelle Pipeline, schnelle Einarbeitung und ein Produkt, das genau auf diesen Vertriebsalltag zugeschnitten ist. Für das reine Verkaufen ist dieses CRM eine erstklassige Wahl. Vor der Entscheidung hilft die Checkliste mit den zehn wichtigsten Fragen vor dem Kauf eines CRM.

Sobald aber Marketing, Vertrieb und Service dieselbe Kundschaft betreuen, die Kundenakte geteilt werden soll und das Werkzeug ohne Systemwechsel mitwachsen muss, verschiebt sich die Rechnung zugunsten von HubSpot. Dann ist die Plattform der Eintritt in eine durchgängige, gemeinsame und abteilungsübergreifende Kundensicht vom ersten Kontakt bis zum wiederkehrenden Kunden, und der kostenlose Start senkt die Hürde für das knappe Gründerbudget.

Auf den Punkt: Pipedrive passt zum Gründer mit reinem Vertriebsfokus und dem Wunsch nach maximaler Einfachheit, HubSpot zum Team mit gemeinsamer Kundenakte über Marketing, Vertrieb und Service. Die Einfachheit trennt beide, der kostenlose Start und die gemeinsame Kundensicht entscheiden.

Fazit: Warum HubSpot für Start-ups und Gründer vorn liegt

Zwei Bücher übereinander, orangefarbenes Lesezeichen oben, Schildchen unten
Das Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um CRM für Start-ups.

HubSpot liegt bei Start-ups und Gründern vorn, sobald das CRM schon kostenlos starten und später Marketing, Vertrieb und Service auf einer Kundenakte zusammenhalten soll. Für diesen Anwendungsfall, und das ist der Regelfall im wachsenden jungen Unternehmen, rechtfertigt die gemeinsame Plattform ihren Preis, den sie ohnehin erst mit dem Wachstum verlangt.

Pipedrive bleibt der ehrliche Gegenspieler. Die Pipeline ist übersichtlich, die Einführung schnell, der Vertriebsfokus klar, und für den Gründer, der nur verkaufen will, ist dieses CRM eine erstklassige Wahl.

Doch die Aufgaben, die im Start über Wachstum entscheiden, löst HubSpot durch gemeinsame Kundendaten, die über Marketing, Vertrieb und Service hinweg zugeänglich sind. Wer diese integrierte Datenhaltung will, ist als Gründer mit HubSpot auf der sicheren Seite.

Glossar: 12 Begriffe rund um CRM für Start-ups

Karteikasten mit FAQ-Karten neben einem orangefarbenen Origami-Fragezeichen
Die häufigsten Fragen zu HubSpot und Pipedrive auf einen Blick.

App-Marktplatz

Der App-Marktplatz ist das Verzeichnis, über das sich ein CRM mit weiteren Werkzeugen verbindet, etwa Buchhaltung, Newsletter oder Kalender. Der Marktplatz von HubSpot zählt mehr als 2.000 Integrationen. Je größer die Auswahl, desto seltener muss ein Gründerteam eine Anbindung selbst bauen.

CRM (Customer Relationship Management)

Ein CRM verwaltet alle Kundendaten, Vorgänge und Kontakthistorien an einem Ort. Für Start-ups ist das CRM das System, in dem aus einer Visitenkarte ein nachverfolgbarer Deal wird. Ein gutes CRM hält fest, wer wann was zugesagt hat, und macht das für das ganze Team sichtbar.

CRM-Kontakte

CRM-Kontakte sind die gespeicherten Kundendatensätze mit Adressen und Ansprechpartnern. Ihr Limit ist bei HubSpot über alle Tarife sehr hoch. Von ihnen zu unterscheiden sind die Marketingkontakte, an die aktiv E-Mails gesendet werden und die tarifabhängig begrenzt sind.

Deal

Ein Deal ist eine einzelne Verkaufschance im CRM, von der ersten Anfrage bis zum Abschluss nachverfolgbar. Deals wandern durch die Phasen der Pipeline und zeigen, wie viel Umsatz gerade in Aussicht steht. In beiden verglichenen Systemen bilden Deals die Grundeinheit der Vertriebsarbeit.

Kundenakte

Die Kundenakte bündelt alle Informationen zu einer Person oder Firma: Kontakte, Angebote, Käufe und Kampagnen. Teilen Marketing, Vertrieb und Service dieselbe Kundenakte, entsteht kein Bruch zwischen den Bereichen und keine doppelte Ansprache derselben Person.

Marketingkontakte

Marketingkontakte sind bei HubSpot die Kontakte, an die aktiv E-Mails und Kampagnen gehen. Ihre Zahl ist tarifabhängig begrenzt, die Starter-Plattform enthält 1.000 davon. Kontakte, die nur im CRM liegen, ohne beworben zu werden, zählen nicht als Marketingkontakte.

Onboarding

Onboarding bezeichnet die geführte Ersteinrichtung eines CRM, teils gegen eine einmalige Gebühr. HubSpot kann diese Gebühr für höhere Stufen berechnen. Für die Gesamtkosten eines CRM für Start-ups gehört diese einmalige Position neben den laufenden Lizenzgebühren in die Rechnung.

Pipeline

Die Pipeline ist die visuelle Abfolge der Vertriebsphasen, durch die ein Deal wandert, etwa von der Anfrage über das Angebot bis zum Abschluss. Pipedrive hat seine Bedienung ganz um dieses Board herum gebaut, HubSpot bietet die Pipeline als Teil der breiteren Plattform.

Retargeting

Retargeting spricht Website-Besucher später mit passender Werbung erneut an. Die Starter-Plattform von HubSpot enthält eine Anzeigenverwaltung mit Retargeting. Für ein Gründerteam ist das ein Weg, verlorene Kontakte zurückzuholen, ohne ein zusätzliches Werbe-Werkzeug zu kaufen.

Starter-Plattform

Die Starter-Plattform ist die günstigste kostenpflichtige Stufe von HubSpot. Diese Stufe bündelt Marketing-, Vertriebs-, Service-, Content- und Data-Werkzeuge ohne Aufpreis für die einzelnen Bereiche und speichert die Daten in einem EU-Rechenzentrum in Deutschland.

Vertriebs-CRM

Ein Vertriebs-CRM ist auf die reine Verkaufsarbeit zugeschnitten und stellt die Pipeline in den Mittelpunkt. Pipedrive ist ein solches System und punktet mit Einfachheit, deckt Marketing und Service aber nur über Zusatzprodukte oder Anbindungen ab, nicht als gemeinsame Basis.

FAQ: HubSpot vs. Pipedrive als CRM für Start-ups

Welches CRM eignet sich am besten für Start-ups und Gründer?

Für die meisten Start-ups führt an HubSpot kaum ein Weg vorbei, weil das CRM dauerhaft kostenlos startet und Marketing, Vertrieb und Service auf einer Kundenakte zusammenhält. Pipedrive ist die stärkere Wahl für Gründer mit reinem Vertriebsfokus, die eine sehr einfache, visuelle Pipeline und schnelle Einführung suchen.

Was kostet HubSpot im Vergleich zu Pipedrive?

HubSpot bietet ein dauerhaft kostenloses CRM, die Starter-Plattform kostet regulär 20 Euro pro Lizenz und Monat, für Neukundschaft derzeit mit einer befristeten Aktion ab 7 Euro im ersten Jahr (Stand 09/2026). Pipedrive kennt keinen kostenlosen Plan und beginnt im Lite-Tarif bei 14 Euro pro Nutzer und Monat mit jährlicher Abrechnung.

Hat HubSpot ein kostenloses CRM für Gründer?

Ja, HubSpot bietet ein dauerhaft kostenloses CRM ohne Zeitlimit, das unbegrenzt nutzbar ist und ein sehr hohes Kontaktvolumen fasst. Ein Gründerteam startet damit bei null Euro mit Kontaktverwaltung, Deal-Pipeline und E-Mail-Anbindung und wächst erst später in einen bezahlten Tarif hinein.

Ist Pipedrive einfacher zu bedienen als HubSpot?

Pipedrive ist um eine einzige, visuelle Vertriebs-Pipeline herum gebaut und deshalb sehr schnell erlernt, das ist eine echte Stärke für reine Vertriebsteams. HubSpot bietet mehr Breite über Marketing und Service und ist dadurch umfangreicher, bleibt aber für den Vertriebsalltag ebenfalls gut zugänglich.

Wo werden die Kundendaten bei HubSpot gespeichert?

Die kostenpflichtige Starter-Plattform von HubSpot speichert die Kundendaten in einem EU-Rechenzentrum in Deutschland, das dauerhaft kostenlose CRM läuft dagegen auf US-Servern. Für Teams mit Vorgaben zur Datenübermittlung an Drittländer nach der DSGVO ist der Serverstandort ein Grund, in die Starter-Stufe zu wechseln.

Wächst HubSpot mit einem Start-up mit?

Ja, HubSpot ist auf Mitwachsen ausgelegt. Ein Team startet mit dem kostenlosen CRM und geht ohne Systemwechsel in die Starter-, Professional- oder Enterprise-Stufe über, wenn Automatisierung, Marketing und Service dazukommen. Ein reines Vertriebs-CRM erfordert dafür eher zusätzliche Werkzeuge und Anbindungen.

Quellen

  • HubSpot | CRM-System, kostenlose Version: Funktionen und Umfang | https://www.hubspot.de/products/crm | besucht am 09.09.2026
  • HubSpot | Starter-Plattform: Preise und Leistungen | https://www.hubspot.de/products/crm/starter | besucht am 09.09.2026
  • HubSpot | Produkt- und Dienstleistungskatalog | https://legal.hubspot.com/de/hubspot-product-and-services-catalog | besucht am 09.09.2026
  • KfW | KfW-Gründungsmonitor 2026, Gründungstätigkeit in Deutschland | https://www.kfw.de/gruendungsmonitor | besucht am 09.09.2026
  • Datenschutz-Grundverordnung | Art. 44 DSGVO, Allgemeine Grundsätze der Datenübermittlung | https://dsgvo-gesetz.de/art-44-dsgvo/ | besucht am 09.09.2026

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