Dieter Petereit 25. Juni 2018

Zeta Producer: Einfacher kann ein Homepage-Baukasten kaum sein

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Homepage-Baukästen, auch Website-Builder genannt, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Das ist verständlich, denn sie erlauben es auch Design-Laien schnell zu ansprechenden Webseiten zu gelangen. Der Zeta Producer nimmt im Wettbewerb in verschiedener Hinsicht eine Sonderstellung ein.

Der Homepage-Baukasten: Ursprung des Designs im Netz

Das Prinzip des Homepage-Baukastens ist keineswegs neu. Im Gegenteil ist es sogar älter als das Konzept der heutzutage den Markt dominierenden Online-Content-Management-Systeme, wie Drupal, Joomla oder – allen voran – WordPress.

Baukastensysteme sind nichts neues. (Foto: Depositphotos)

In den Neunzigern des letzten Jahrhunderts waren Homepage-Baukästen die bevorzugte Vorgehensweise zur Webseiten-Erstellung und wurden sogar von den sich damals reihenweise gründenden oder neu orientierenden Agenturen genutzt. Das ist auch vollkommen verständlich.

Die Neunziger: Design ist ausschließlich visuell

Immerhin ist Design bis zur Erfindung des Web stets visuell gewesen. Es gab also bereits ausgereifte Software, um seitenorientiert Kommunikationsdesigns zu erstellen. QuarkXpress, der Layout-Dino, hatte in diesem Jahrzehnt sogar seine Hochzeit. Daneben gab es Pagemaker und InDesign. Niemand wäre auf die Idee gekommen, Design nicht visuell zu betreiben.

Da der typische Dienstleister in den Neunzigern entsprechend gut mit seitenbasierten Designtools umgehen konnte, war es nur naheliegend, auch für den Bereich des Webdesign auf derlei Tools zu setzen.

So entstanden Unsäglichkeiten, wie das vollkommen katastrophale, aber weithin genutzte Frontpage aus dem Hause Microsoft. Agenturen und Freelancer mit etwas höherem Anspruch setzten auf das Produkt Fusion der Softwareschmiede NetObjects.

Standardkonformes HTML und CSS bekamen wir weder vom einen, noch vom anderen Seitengenerator. Fusion musste bei jeder noch so kleinen Änderung stets die gesamte Website neu exportieren und hochladen und das HTML aus Frontpage war einfach grauenhaft, ähnlich wie heutzutage der HTML-Export aus Word ist. Unbrauchbar.

Webdesign braucht schnelle Tools, keine starren Ideologien

Mit GoLive und Dreamweaver kamen gegen Ende der Neunziger Editoren auf den Markt, die das visuelle Element mit dem Coding verbanden. So konnten wir nach dem WYSIWYG-Prinzip per Maus gestalten, hatten aber vollen Zugriff auf den eigentlichen Source-Code. Echte Nerds behaupteten allerdings schon damals, dass der echte Webdesigner nur einen Texteditor benötigen würde, um Seiten der reinen Lehre nach zu erschaffen.

Mich haben solche Web-Taliban schon damals fürchterlich genervt, denn ich war immer daran interessiert, mir die Arbeit so leicht wie möglich zu machen. Meine Kunden interessierten sich nämlich kein Stück dafür, welche Werkzeuge ich einsetzte, um ihr Projekt zu einem schnellen, kostengünstigen, dabei aber gleichermaßen ansprechenden Ergebnis zu führen.

Diese Offenheit im Umgang mit Web-Tools pflege ich auch heute noch, vielleicht sogar mehr denn je. Dabei verwende ich seit fast zwanzig Jahren konsequent Dreamweaver für größere Projekte. Kleinere Projekte wickelte ich schon mit den unterschiedlichsten Tools ab. Sogar mit den Online-Baukästen von Wix und Webydo arbeitete ich bereits. Pragmatismus ist da der bestimmende Faktor.

Dabei ist die Frage des richtigen Tools für Designer das eine, die Frage nach dem richtigen Tool für den Doityourselfer das andere. Könnte man denken. Ich versuche, stets beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, denn der Heimwerker baut sich nach meinen Erfahrungen doch eher selten die komplette Website. Gängig ist es hingegen, nach dem initialen Aufbau der Optik und der Strukturen den Kunden in den inhaltlichen Ausbau einzubeziehen. So kann er Eigenleistungen einbringen, die das Projekt nicht nur etwas preisgünstiger werden lassen, sondern auch die laufende Pflege vereinfachen.

Zeta Producer: Durchdachter Homepage-Baukasten für Anspruchsvolle

Es ist daher sowohl als Selberbauer, wie auch als Design-Freelancer eine gute Idee, bei einem entsprechenden Bedarf, einen guten Homepage-Baukasten zur Hand zu haben, der unterschiedliche Stufen der Kollaboration erlaubt.

Zeta Producer: Homepage des Baukastens (Screenshot: D. Petereit)

Und um genau einen solchen Homepage-Baukasten handelt es sich bei dem deutschen Produkt Zeta Producer. Der Zeta Producer ist ein Urgestein im Markt der Website-Builder und entsprechend ausgereift. Da die Software in Deutschland entwickelt und gepflegt wird, gibt es keine Sprachbarriere in der Bedienung und auch der Support findet in deutscher Sprache statt. Als deutsches Unternehmen setzt sich die Zeta Software GmbH entsprechend mit Normen auseinander, die der deutsche Seitenbetreiber einzuhalten hat, soweit die technische und gestalterische Erstellung seiner Webseiten davon betroffen ist.

Der private Seitenbetreiber, der etwa seinem Hobby der Rosenzucht frönt und dieses Hobby mit der Welt über seine Internetseite teilen will, darf den Zeta Producer sogar vollkommen kostenfrei verwenden, während sich der gewerbliche oder anderweitig nicht private Verwender für eine der Bezahlversionen entscheiden muss.

Um das Produkt zu testen, reicht in jedem Falle die kostenlose Version aus. So kannst du dir einen umfassenden ersten Eindruck davon verschaffen, ob der Zeta Producer deiner Arbeitsweise entgegenkommt und deinem Kunden die Erleichterung im täglichen Handling sein wird, die du für ihn für erforderlich hältst.

Der Zeta Producer läuft ab Windows Vista, also auch auf 7, 8 und 10 und kann an dieser Stelle heruntergeladen werden. Versionen für andere Betriebssysteme gibt es nicht. Andere Sprachen als die Deutsche werden für die Benutzeroberfläche nicht unterstützt. Mehrsprachige Websites kannst du aber selbstverständlich damit erstellen.

Die verschiedenen Versionen des Zeta Producer

Da der Preis keine Unerheblichkeit darstellt, sondern für die meisten Kunden und auch freischaffende Kollegen ein entscheidender Faktor ist, will ich schon an dieser Stelle darauf eingehen.

Die kostenlose Version hört auf den Namen Home und bezeichnet damit sehr deutlich den Einsatzbereich. Sie ist nicht eingeschränkt und bietet funktional den gleichen Leistungsumfang wie die Version mit dem Namen Express, welche allerdings 295 Euro plus Mehrwertsteuer kostet. Letztere darfst du indes auch kommerziell einsetzen, erstere nicht.

Beide erlauben dir das Erstellen beliebig vieler Website, ab Express auch für Kunden. Ebenso kannst du deine bisherige Website importieren oder an mehreren Rechnern an deiner Website arbeiten und die Nutzdaten über einen Cloud-Dienste, wie etwa Dropbox synchronisieren. Responsive Layouts erlauben das Design über Gerätegrenzen hinweg und zahlreiche Widgets bieten Features, wie etwa Bilderalben, Formulare oder die Integration von Videos und anderen Inhalten. Benötigst du Hilfe, kannst du neben der guten Dokumentation jederzeit das sehr aktive Forum in Anspruch nehmen. Hier beteiligen sich Entwickler, aber auch Verwender der Software, so dass deine Frage nie lange unbeantwortet bleibt und jederzeit praxisnah beantwortet wird.

Generell berechtigt der Kauf einer Version zum Erhalt aller Updates der jeweiligen Hauptversion. Momentan ist die Version 14 aktuell, so dass du alle Updates bis zum Erscheinen der Version 15 kostenfrei laden und verwenden kannst. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass Zeta Software eine Hauptversion nach der anderen raushaut, nur um dich zum erneuten Zahlen zu bringen.

Mindestens ein Jahr dauert es stets, bis eine neue Hauptversion erscheint und die Update-Preise sind moderat. Der Zeta Producer wird nicht im Abo-Modell vertrieben. Du kaufst die Software und mietest sie nicht.

In der Version Business musst du 595 Euro netto auf den digitalen Ladentisch zählen. Dafür erhältst du den Leistungsumfang der Version Express plus einige überaus nennenswerte Extras.

Ein integriertes Online-CMS erlaubt es dir und deinem Kunden, bestimmte Inhalte online, also ohne Zuhilfenahme des Zeta Producers, zu ändern. Das wichtigste Feature dürfte indes der integrierte Onlineshop sein, den du hier in einer Demo bestaunen kannst. Der Shop bietet keine Anbindung nach außen, eignet sich also eher für kleinere Verkäufer, wie den auf Zetas Seiten öfter genannten „Taste of Koroni„.

Taste of Koroni: Komplett mit dem Zeta Producer erstellt. (Screenshot: D. Petereit)

Neben diesen schwerwiegenderen Feature-Erweiterungen bringt die Business-Version weitere responsive Layouts zum Vorauswählen, sowie einen Fundus von mehr als 10.000 lizenzfreien Bildern mit. Zudem kannst du mit dem Zeta Producer erstellte Online-Dokumentationen aus der Business-Version heraus auch als PDF exportieren. Damit relativiert sich der zunächst recht stolz wirkende Preis von 595 Euro insgesamt betrachtet doch auf ein angemessenes Niveau.

Willst du deine ganze Agentur mit dem Zeta Producer ausstatten, könnte die Premium-Version sein, was du brauchst. Die verfügt über alle Features der Business-Version, ist dabei aber noch netzwerk- und mehrbenutzerfähig mitsamt ausgefeilter Benutzerverwaltung und Active Directory Integration.

Die Premium-Version benötigst du zudem, wenn du mehrsprachige Websites erstellen willst. Dabei kannst du Bild- und Dateielemente in allen Sprachversionen zentral verwalten. Nur die Textinhalte werden separat verwaltet.

Sollten dir die genannten Preise auf den ersten Blick den Atem geraubt haben, plädiere ich doch dafür, dass du dir das Tool einmal selber anschaust. Denn die Leistungsfähigkeit ist durchaus beachtlich. Zudem solltest du bedenken, dass der Kaufpreis nicht etwa pro Website oder pro Monat ist, sondern für beliebig viele Websites gilt. Wenn du hoffentlich ein paar Aufträge hast, dann rechnet sich der Betrag pro Auftrag sehr schnell auf zu vernachlässigende Größenordnungen runter.

Zeta Producer: Konzeptionell anders

Wenn du in jüngerer Zeit mit Homepage-Baukästen gearbeitet hast, dann waren das mit großer Wahrscheinlichkeit Online-Website-Builder, wie Wix und andere. Und es mag auch sein, dass dir dieser Ansatz weitaus logischer und klarer vorkommt als der Einsatz einer Software, die du lokal installieren musst.

Andererseits. Nutzt du einen Quelltext-Editor in der Cloud oder codest du doch mit einem lokal installierten Werkzeug. Wir hatten da vor einiger Zeit ja einige vorgestellt. Auch mein Dreamweaver ist lokal installiert. Du siehst, alles nur im Kopf.

Ich persönlich arbeite auch mit WordPress stets komplett lokal und lade lediglich die fertigen Ergebnisse hoch. Auch Beiträge schreibe ich lokal und niemals im Editor-Fenster des CMS. Für mich ist der Zeta Producer daher gar keine Umstellung und für dich auch nicht.

Klar, wir behaupten alle stets mit Inbrunst, dass wir digitale Nomaden sind und von jedem Ort der Welt schnell mal was machen können müssen. Das stimmt ja vielfach auch, aber deinen Rechner hast du doch dann dabei, oder etwa nicht? Ich habe ein einziges Mal versucht, eine kleine Änderung von einem Internet-Cafe aus zu machen, weil ich wirklich mal meinen Rechner nicht dabei hatte. Das tue ich NIE wieder.

Zetas Konzept ist also eigentlich gar nicht ungewöhnlich, sondern stellt die logische Herangehensweise dar. Native Vorteile gegenüber der Cloud kommen hinzu. Ist dein Rechner performant, ist es Zeta Producer ebenfalls. Hast du keine Internet-Verbindung kannst du dennoch normal weiter arbeiten. Das Backup liegt immer auf deinem Rechner und nicht nur in der Cloud.

Du siehst, es spricht einiges für den lokalen Einsatz eines potenten Werkzeugs. Schauen wir daher jetzt einmal, wie der Einstieg in Zeta Producer gelingen kann.

Erste Schritte mit dem Zeta Producer

Sobald du den Zeta Producer gestartet hast, öffnet sich ein Auswahlfenster, in welchem du dir eine der vorgefertigten Vorlagen als Grundlage für deine Website aussuchen kannst. Darunter befinden sich auch leere Vorlagen, die lediglich grob Strukturen vorgeben, die es dann zu füllen gilt.

Dieser Bildschirm ist dein Startpunkt in den Zeta Producer. (Screenshot: D. Petereit)

Direkt aus dieser Übersicht kannst du die Demoseiten zur jeweiligen Vorlage in deinem Lieblingsbrowser aufrufen. So testest du schnell und unkompliziert, ob dir die Vorlage auch außerhalb der doch recht kleinen Vorschau zu gefallen vermag und wie sie sich unter verschiedenen Auflösungen verhalten wird.

Zeta weist darauf hin, dass du das Layout später jederzeit ändern kannst. Das ist natürlich richtig, aber wir wissen ja beide, dass das strukturelle und das visuelle Design nicht völlig voneinander zu lösen sind. Mit anderen Worten: Ein hübsches Design in Struktur A kann furchtbar aussehen in Struktur B.

Zeta kann da nichts für. Immerhin unterstützt es dich insoweit, als es sich um die intelligente Skalierung der vorhandenen Bilder kümmert. Alle diesbezüglichen Bearbeitungen sind non-destruktiv.

Bist du mit deiner Auswahl zufrieden, klickst du unten rechts auf weiter und gelangst zu diesem Screen, auf dem du deiner Website einen Namen geben sollst:

Der Name der Website ist gleichzeitig der Name deines Projekts. Deshalb wird er hier schon abgefragt. (Screenshot: D. Petereit)

Konntest du dich auf einen Namen einigen (den du später immer noch ändern kannst), bleibt dir nur, auf „Website erstellen” zu klicken und dich in Geduld zu üben. Denn jetzt arbeitet der Zeta Producer durchaus eine Weile vor sich hin.

Zeta Producer hat deine neue Website aus dem gewählten Template generiert. (Screenshot: D. Petereit)

Schlussendlich präsentiert dir der Zeta Producer eine Website, die mit den Inhalten und der Struktur aus der Vorlage gefüllt ist. Das ist auch gut so, denn anhand der vorbefüllten Inhaltsblöcke kommst du viel schneller hinter das Bedienkonzept, als wenn du die Site von Hand zusammenstöpseln müsstest.

Die Bearbeitung erfolgt vollständig visuell. Für den Austausch von Bildelementen oder das Editieren von Texten wirst du mit nichts konfrontiert, was du nicht aus jedem gängigen Office-Programm ohnehin schon kennst.

Auf der linken Seite neben dem Editor-Fenster findest du im Wesentlichen dein Navigationskonzept, also deine Informationsarchitektur. Hier legst du neue Seiten und sortierst sie hierarchisch ein. Das geht ganz simpel per Drag and Drop. Ebenfalls an dieser Stelle legst du System-Seiten an, wie etwa die 404, die immer dann angezeigt werden soll, wenn die Seite, die eigentlich angefordert wurde, nicht existiert.

So sieht die Seite nach ein bisschen Hier-und-da-Geklicke schon deutlich Dr. Webbiger aus als zu Beginn:

Hier und da ein paar kleine Änderungen und der Dr. ist schon erkennbar. (Screenshot: D. Petereit)

Das Bearbeiten der einzelnen Elemente im Zeta-Editor ist tatsächlich als intuitiv zu bezeichnen und bedarf keiner Kenntnisse im Webdesign. Wobei derlei Kenntnisse natürlich immer schon dann hilfreich sind, wenn man eine geeignete Informationsarchitektur überhaupt erst erstellen will. Seis drum. Zeta Producer kann auch der ambitionierte Laie bedienen. Der Profi wird bestenfalls noch bessere Ergebnisse erzielen.

Einstellungen, die die Website insgesamt betreffen, wie etwa der Einbau der Tracking Codes aus Google Analytics, SEO-Parameter oder der Zugang zum eigenen Webspace über FTP, nimmst du in einem übersichtlichen Einstellungsfenster vor, das ebenfalls keiner weiteren Erläuterung bedarf:

Globale Einstellungen triffst du hier, kannst sie jedoch für jede Seite anpassen. (Screenshot: D. Petereit)

Speziellere Einstellungen, wie etwa die Kodierung deiner Website, nimmst du im Fenster „Erweiterte Einstellungen” unter dem Icon „Erweitert” vor. Hier findest du auch die bereits erwähnte Cloud-Anbindung.

Kniffliger wird es dann im Layout Designer. Nun kommen dir deine jahrelangen Kenntnisse in Desktop-Designsoftware, aber auch in Sachen HTML und CSS zugute, denn hier kannst du die Optik deiner Layout-Vorlage bis ins Detail anpassen.

Der Layout Designer erlaubt dir tiefgehende Eingriffe in die Struktur deines Webseiten-Layouts. (Screenshot: D. Petereit)

Mit einem Klick auf das Vorschau-Icon öffnest du die Website jederzeit im Standardbrowser deiner Windows-Installation. Bist du zufrieden mit dem Ergebnis, veröffentlichst du die Seite direkt aus dem Zeta Producer heraus. Hierfür hast du die FTP-Zugangsdaten in den Einstellungen hinterlegt.

Gut ist, dass Zeta Producer deine Website sichern kann. Lass dich regelmäßig vom System daran erinnern, das auch zu tun. Dabei kannst du wählen zwischen lokaler Sicherung und Backups auf OneDrive oder Dropbox. Zeta Producer ist dabei nicht nur zur Sicherung, sondern auch zur Wiederherstellung in der Lage.

Entwickler werden ebenfalls bedient

Sind dir die vorhandenen Widgets im Zeta Producer nicht genug oder möchtest du eigene Layouts erstellen, so werden dich die dedizierten Entwickler-Funktionen interessieren, die Zeta mit einer umfangreichen Dokumentation versehen hat.

Aber auch ansonsten fährst du als code-erfahrener Entwickler mit Zeta nicht in eine Sackgasse ein. Der Producer bietet das sehr vielseitige HTML-Quelltext-Widget, mit dem du Quellcode als HTML, PHP, CSS oder JavaScript einfügen kannst und der dann 1:1 ausgeführt wird. So ist es möglich, Features, für die der Producer keine eigenen Lösungen hat oder für die sich das Erstellen eines eigenen Widgets nicht lohnen würde, dennoch einzufügen und zu verwenden.

Dieses kleine Widget erlaubt dir die Eingabe ausführbaren Codes. (Screenshot: D. Petereit)

Fazit: Mit dem Zeta Producer ist die Standard-Website schnell erstellt

Wenn du dich auf das Konzept des Zeta Producer einlassen kannst, dann wirst du feststellen, dass es mehr Vor- als Nachteile hat. Vor allem die Bedienung als klassische Desktop-App mitsamt der zu erwartenden Performance im Vergleich zu Online-Lösungen ist für mich ein schlagendes Argument.

Alles in allem handhabt sich der Zeta Producer weitaus geschmeidiger als es die neuen Builder-Kits aus der Cloud tun. Der Producer ist schneller, übersichtlicher und hinsichtlich seiner Ergebnisse ebenbürtig. Probier es einfach mal aus.

(Bildquelle Artikelbild: Depositphotos)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.
Dr. Webs exklusiver Newsletter
Hinweise zum Datenschutz, also dem Einsatz von Double-Opt-In, der Protokollierung der Anmeldung, der Erfolgsmessung, dem Einsatz von MailChimp als Versanddienstleister und deinen Widerrufsrechten findest du in unseren Datenschutzhinweisen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kennst du schon unseren Newsletter?

Hinweise zum Datenschutz, also dem Einsatz von Double-Opt-In, der Protokollierung der Anmeldung, der Erfolgsmessung, dem Einsatz von MailChimp als Versanddienstleister und deinen Widerrufsrechten findest du in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookies

Weitere Informationen zu den Auswahlmöglichkeiten findest du hier. Dazu musst du zunächst keine Auswahl treffen!

Um Dr. Web zu besuchen, musst du eine Auswahl treffen.

Deine Auswahl wurde gespeichert!

Informationen zu den Auswahlmöglichkeiten

Was du erlaubst!

Um fortfahren zu können, musst du eine Auswahl treffen. Nachfolgend erhältst du eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Ich stimme zu:
    Du erlaubst uns das Setzen aller Cookies, die wir in unseren Datenschutzhinweisen genannt haben. Dazu gehören Tracking- und Statistik-Cookies. Aus dem Tracking per Google Analytics bieten wir auf der Seite Datenschutz ein Opt-Out, also die Möglichkeit der Abmeldung, an.
  • Ich stimme nicht zu:
    Wir verzichten bei dieser Option auf den Einsatz von Google Analytics. Die für den Betrieb von Dr. Web notwendigen Cookies werden aber dennoch gesetzt. Einzelheiten entnimmst du bitte den Datenschutzhinweisen

Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück