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Dr. Web Team 1. August 2007

Zahlen bitte – Zahlungsarten im Internetshop

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Der Online-Handel erfährt ein stetiges Wachstum. Mit der Vertriebsform des Versandhandels sind in punkto Bestellung und Zahlung oft Probleme verbunden. Während die Zahlung auf Rechnung für viele Verbraucher selbstverständlich ist, bevorzugen Webshopbetreiber, insbesondere die kleineren Anbieter, bei Ausführung ihrer Bestellungen gern die Zahlungsart Vorkasse. Verständlicherweise. Während große Portale wie amazon oder klassische Versandhäuser sich ein eigenes Mahnwesen leisten können, stehen kleine Shops nicht selten vor der Frage, wie sie sich vor dem meist unverhältnismässig hohen Aufwand schützen können, der mit Zahlungserinnerungen, Mahnungen oder letzlich Mahnbescheiden verbunden ist, wenn die Kunden einmal nicht zahlen.

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Zahlungsarten, unter denen Händler wählen können, sind Vorkasse, Nachnahme, Lastschrift, Kreditkarte, Rechnung. Dazu kommen spezielle Internet-Bezahldienste wie PayPal, Click and Buy, Webcent, Giropay, moneybookers oder auch die neuen mobilen Handy-Bezahldienste. Jede Zahlungsart hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Der Kauf auf Rechnung ist bei den Kunden beliebt, sie können die Ware in Ruhe prüfen, bevor sie Geld an einen oftmals unbekannten Internethändler überweisen.

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Im Gegenzug liegt hier das Risiko beim Shopbetreiber, denn bei manchen Kunden ist die Zahlungsmoral nicht unbedingt ausgeprägt und es kommt zu dem bereits erwähnten Aufwand für das Eintreiben der offenen Forderungen. In Einzelfällen können diese Zahlungsausfälle sich sogar derartig summieren, so dass sich ein weiteres Betreiben des Handels mit Kauf auf Rechnung für Händler kaum noch lohnt. Andererseits läuft man als Versender auch Gefahr, etliche Kunden zu verlieren, wenn man auf Vorkasse besteht. Ohne Akzeptanz des Kunden kann man nun einmal keine Geschäfte machen.

Alternativen zu der bei Kunden eher unbeliebten Vorkasse sind vielfältig vorhanden, haben aber oft auch ihre Nachteile. Die Lieferung per Nachnahme erscheint vielen Kunden schon um vieles sicherer, allerdings ist diese mit nicht unerheblichen Gebühren für die Abwicklung durch die Paketzusteller verbunden. Zudem kann es schon mal einige Wochen dauern, bis der Betrag dann auf dem Konto des Shopinhabers landet. Außerdem besteht für den Kunden hier immer noch das Risiko, eine fehlerhafte oder falsch gelieferte Ware erst nach der Zahlung an den Zustelldienst zu erkennen. Zahlungsmöglichkeiten, die das Risiko ebenfalls unter Händler und Kunden aufteilen, sind Kreditkarte oder Internet-Bezahldienste. Auch hier werden Gebühren fällig. Vergleicht man diese jedoch mit den geschätzten Folgekosten durch Inkasso bei Zahlung auf Rechnung, dann kann sich dieser Kostenfaktor schon wieder relativieren.

Beim Thema Zahlungen im Internet wird der Stein der Weisen in Form von idealer Kombination aus hoher Zahlungssicherheit, einfacher Abwicklung, geringer Neben- oder Folgekosten und dazu noch hoher Kundenakzeptanz nicht leicht zu finden sein. Man sollte jedoch möglichst mehrere Zahlungsarten anbieten. Eine Kombination aus Vorkasse, Nachnahme, Kreditkarte und einem Internet- oder mobilen Bezahldienst könnte zum Beispiel eine praktikable Lösung darstellen.

Ein Kommentar

  1. Wo gibt es ein Logo für Zahlen per Rechnung?

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