WP-Plugin: Snazzy Archives präsentiert Content mal anders

Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich...

 Sponsorenliebe

Endlich smarte Buchhaltung!

We Billing

Das vor kurzem endlich in der Version 1.0 erschienene Plugin Snazzy Archives von Vladimir Prelovac bietet eine andere Art und Weise das eigene Blogarchiv darzustellen. Die Art und Weise erinnert nicht nur ein wenig an die Möglichkeiten der Archiv-Darstellung der Plattform “Tumblr”, die Grundidee der Snazzy Archives wurde diesen tatsächlich entliehen.

Das Plugin präsentiert die Postinhalte in der Übersicht so, dass diese einen interessanten Überblick vermitteln. Neben den Überschriften werden, sofern im jeweiligen Post genutzt, auch Bilder eingebunden, beziehungsweise wie im Screenshot sichtbar, Logos für Videoinhalte von anderen Plattformen. Beiträge werden jeweils nach Jahren, Monaten und Tagen entsprechend gruppiert. Wem die vorgegebene Aufteilung nicht ganz zusagt, kann diese aber gegebenenfalls mit ein wenig mehr Arbeit entsprechend an die eigenen Vorstellungen anpassen.

Übersichtlich und doch mal was ganz anderes.

Installation und Einbindung

Das Plugin kann im Admin-Bereich direkt aus dem Plugin-Repository installiert werden, da es dort ebenfalls verfügbar ist. Die Einbindung in das Blog kann über den Quicktag [snazzy-archive] im Content-Bereich eines Posts beziehungsweise einer Seite oder mit einem eigenen simplen Template-File eingebaut werden. Letztere Variante ist dabei wesentlich flexibler und nicht schwierig umzusetzen.

Zur Ausgabe im Template wird lediglich folgendes benötigt:

<?php if (isset($SnazzyArchives)) echo $SnazzyArchives->display(); ?>

Optionen zur Konfiguration

Die Konfiguration des Plugins ist üblicherweise im Einstellungen-Menü zu finden. Neben den beiden mitgelieferten Layouts und den drei Effekten lassen sich hier einige weitere Optionen finden. So können auf Wunsch das Archiv beim Öffnen der Seite im geschlossenen Zustand erscheinen oder Kommentare zu den Jahren festgelegt werden. Weiterhin findet sich hier auch die Option, das Archiv zu chachen, was die Ladezeiten bei größeren Archiven deutlich verkürzt. Voraussetzung zur Nutzung der Cache-Option sind lediglich die Schreibrechte für den Ordner WP-Content. Hinzukommen noch einige kleinere Darstellungsoptionen wie abgerundete Ecken bei den Bildern oder das vollständige Abschalten dieser.

Anpassung von Styling, Layout und Effekten

Farbanpassungen lassen sich über CSS den eigenen Wünschen entsprechend anpassen. Auch das Layout kann den eigenen Wünschen entsprechend gestaltet werden. Die bestehenden Layouts finden sich in den snazzy-layout-*.php-Dateien. Diese können modifiziert oder gleich vollständig neue Layouts entwickelt werden. Weitere Layouts können dann mit fortgesetzter Nummerierung einfach dem Plugin hinzugefügt werden, sodass diese nicht bei der Aktualisierung überschrieben werden, sofern hier keine weiteren bereitgestellt werden.

Zum Bau eines eigenen Layouts von Grund auf, stehen folgende Tags zur Verfügung:

  • $first_for_day – Sofern der Beitrag der erste eines Tages ist, wird dies zum zusätzlichen clearing genutzt.
  • $title – Beitragstitel
  • $excerpt – Beitragsexzerpt
  • $comcount – Kommentaranzahl
  • $imageurl – URL zum Beitragsbild
  • $youtubeurl – URL eines Videos (ohne http://)
  • $day, $month, $year – Datumselemente des jeweiligen Beitrags

Die bestehenden Effekte können über die jeweiligen Dateien noch zusätzlich modifiziert. So zum Beispiel die Anzahl der Elemente im Carousel. Wer den Aufwand nicht scheut, kann auch eigene Effekte erstellen und einbinden, sodass sich am Ende auch noch ganz andere Ideen mit diesem Plugin als Basis realisieren lassen.

Snazzy Archives in Aktion

Wer sich das Plugin dann auch nochmal in Aktion anschauen will, hat auf der Seite des Entwicklers Gelegenheit dazu. Einer Demo entsprechend, können dort die einzelnen Layouts und Effekte ausprobiert werden. ™

Florian Fiegel

Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich konfrontiert mit unzähligen Tools und Technologien im Web.

16 Kommentare

  1. Auch auf die Gefahr, als überkritisch zu gelten: Ich stehe solchen Dingen inzwischen skeptischer denn je gegenüber. Auf mich wirken sie nicht selten wie eine appetitlich aufgemachte Speisekarte, eine interessant gefaltete Serviette und eine schöne Kerze auf dem Tisch, doch das eigentliche Menü, das dann serviert wird, hat weder Geschmack noch Substanz. Klar, “eye-candy” kann ganz nett sein – und auch ich verschließe mich dem nicht ganz -, aber niemals inhaltliche oder formale Defizite ausgleichen, sondern im besten Fall vorübergehend kurz davon ablenken.

  2. Für ein Archiv – der Name ist schon mit einem verstaubten Image behaftet – macht es mal einen frischen Eindruck. Im Gegensatz zu den bekannten Nur-Text-Überblicken vermittelt es wirklich einen guten Eindruck…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.