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WordPress schneller machen – die besten Tipps & Tricks

WordPress ist das beliebteste Content Management System auf unserem Planeten. Die Vorteile überzeugen und die Möglichkeiten damit sind gigantisch.

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In Punkto Ladezeit solltest du WordPress allerdings ein wenig unterstützen, da das System standardmäßig nicht ganz so flott unterwegs ist.

Wie du die Ladezeit deiner WordPress Website oder deines Blogs einfach und schnell verbesserst, zeige ich dir in diesem Artikel.

Zusammengefasst geht es um 3 Kernthemen, die in Punkte Ladezeit eine besondere Bedeutung haben.

  1. Der Hostinganbieter
  2. Caching-Plugin
  3. Bilder & Grafiken

Natürlich gibt es noch einige weitere Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Wir konzentrieren uns hier allerdings auf die wirklich entscheidenden. Diese haben eine große Hebelwirkung und sind zudem einfach umzusetzen.

Wieso ist die Ladezeit mittlerweile so wichtig

Das Internet wächst in gigantischem Umfang und wird immer größer. Die Informationsüberflutung ist nicht zu stoppen und die Aufmerksamkeitsspanne und Zeit der Menschen wird immer geringer.

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Aus diesem Grund ist die Zeit bis zum vollständigen Laden deiner Website extrem wichtig. Das redudiert die Absprungrate, erhöht die Bleiberate und verbessert deine Conversions und Interaktionen auf deiner Website.

Das hat auch Google erkannt. Seit längerem ist die Ladezeit ein Ranking-Kriterium für den Suchmaschinengiganten. Eine schnelle Website bekommt also Pluspunkte beim Ranking.

WordPress beschleunigen und Ladezeit optimieren

In diesem kurzen Video bekommst du einen Überblick der wichtigsten Faktoren, wie du deine WordPress Website schneller machen kannst.

#1: Hostinganbieter

Das beste Fahrwerk, die besten Reifen und der beste Pilot helfen bei einem Rennen nichts, wenn der Motor nur 55 PS hat.

Genau dasselbe gilt auch für deine Website. Der Motor deiner Website ist in diesem Beispiel dein Hostinganbieter.

Der Hostinganbieter ist also die Grundlage für eine schnelle Website. Diesbezüglich empfehle ich dir folgende Aspekte zu beachten:

  • Wähle einen Hostinganbieter, der seine Server in dem Land betreibt, in dem du tätig bist. Damit sorgst du für kurze Wege. Angenommen der Webserver dieser Website würde in Amerika sein, ist der Weg nach Deutschland viel weiter als wenn der Server in Frankfurt ist.
  • Spreche mit dem Support deines Hostinganbieters, welches Paket für dich und dein Vorhaben das richtige ist. Je nach Größe und Traffic deiner Website wird er dir ein passendes Paket empfehlen. Oftmals gibt es sogenannte Shared-Hosting-Pakete. Bei diesen teilst du dir einen Server mit anderen Kunden. Bei einem eigenen Server hingegen, kannst du auf die volle Leistung zurückgreifen.
  • Thema HTTP/2: http/2 ist ein noch relativ neues Protokoll. Im Vergleich zum alten (http/1) überträgt das neue Protokoll alle Daten auf einmal und nicht der Reihe nach. Mehr musst du dazu eigentlich gar nicht wissen. Wichtig ist, dass dein Webserver http/2 unterstützt.
  • OPCache: Das ist ein weiteres Feature, das dein Webserver können sollte. OPCache kennt viele Algorithmen auswendig. Das spart Zeit und bring weitere Power für deine Ladezeit.

Das war jetzt ein wenig technisch. Aber es reicht, wenn du die Begriffe kennst und diese Features von deinem Hostinganbieter unterstützt werden.

#2: Caching-Plugin

Der zweite wichtige Punkt ist das Thema Caching. Dazu gibt es viele WordPress-Plugins. Ich habe in der Vergangenheit viel ausprobiert und eines hat mit wirklich sehr begeistert.

Dabei handelt es sich um das Plugin WP-Rocket. Es ist ein Premium-Plugin und eine wirklich tolle Lösung.

Ein rennender Mensch mit Laptop in der Hand.
Google und deine Besucher lieben richtig schnelle Websites.

Im Vergleich zu den kostenlosen Plugins ist WP-Rocket in 5 Minuten komplett konfiguriert, liefert TOP-Ergebnisse und macht keinerlei Probleme.

Damit kannst du also in nur 5 Minuten die wichtigsten Stellschrauben in WordPress konfigurieren und die Ladezeit schnell und effektiv verbessern.

Die wichtigsten Einstellungen sind folgende:

  • Caching aktivieren
  • HTML minifizieren
  • Google-Schriftarten zusammenfassen
  • Lazy Load aktivieren
  • Ejoji deaktivieren
  • WordPress Embeds deaktivieren
  • CSS minifizieren
  • CSS zusammenfassen
  • JavaScript minifizieren
  • JavaScript zusammenfassen

Wenn du diese Einstellungen gesetzt hast, wird deine Website sofort schneller sein. Wichtig ist, dass du nach der Aktivierung dieser Einstellungen prüfst, ob deine Website korrekt funktioniert.

#3: Bilder & Grafiken

Der 3. Aspekt sind Bilder & Grafiken. Damit kannst du wahnsinnig viel Dateigröße einsparen, was die Ladezeit deiner WordPress Website natürlich enorm reduziert.

Dabei solltest du in 2 Schritte vorgehen:

  1. Verkleinere das Bild vor dem Upload in WordPress auf genau die Größe, in der du das Bild einfügen möchtest. Das spart bereits einiges an Dateigröße, was dir gerade mobile Nutzer danken werden. Viele Programme wie beispielsweise Adobe Photoshop ermöglichen es dir zudem, das Bild optimiert für das Web zu speichern.
  2. Für WordPress gibt es 2 sehr geniale Plugins, mit denen hochgeladene Bilder nochmals um 5 – 80 % verkleinert werden. Dabei kannst du entscheiden, ob die Qualität beibehalten oder ein klein wenig reduziert werden soll. Plugin Nr. 1 ist Imagify (gehört zu WP-Rocket). Die Alternative wäre das WordPress Plugin EWWW.

Beide gerade genannten Plugins bieten zusätzlich die Funktion, ein Bild in das neue Format WebP zu konvertieren. WebP ist ein sehr junges und noch unbekanntes Format, das die Dateigröße oftmals um die Hälfte reduziert.

Das Plugin macht das komplett im Hintergrund für dich. Außerdem prüft das Plugin, ob der Browser des Website-Besuchers WebP unterstützt. Je nachdem wird dann das Orginalbild oder das optimierte WebP Bild ausgeliefert.

Ladezeit messen und prüfen

Vor und nach jeder Optimierung solltest du die Ladezeit deiner Website natürlich prüfen. Nur so stellst du fest, wie viel die Optimierungen gebracht haben.

Dazu empfehle ich dir folgende beiden kostenlosen Online-Tools:

  • Google Page Speed Tool
  • GTMetrix

Mache die Tests am besten immer mehrmals und überprüfe sowohl die Startseite als auch eine Unterseite, damit du ein aussagekräftiges Ergebnis bekommst.

Weitere Tipps & Tricks

Wenn du diese 3 Ladezeit-Tipps in die Praxis-Umsetzt, wirst du deine Website garantiert schneller machen. Du profitierst von besseren Rankings und reduzierst deine Absprungrate.

Um dir noch ein paar weitere Tipps mit auf den Weg zu geben, bekommst du hier noch ein paar Auszüge aus meinem WordPress Handbuch & Tutorial.

  • Nutze ein WordPress Favicon: Das Favicon sollte im Optimalfall dein Logo sein und für Widererkennungswert im Browser sorgen. Speziell dann, wenn Besucher deine Website in den Lesezeichen speichern.
  • Verwende ein SSL-Zertifikat für deine Website: Deine Website sollte mit https und nicht mit http beginnen. Das sorgt für Vertrauen und ist auch für Google ein Rankingfaktor. Im Übrigen ist das https-Zertifikat etwas schneller und hilft dir also auch bei der Ladezeit.
  • Bilder & Grafiken: Über dieses Thema haben wir bezüglich der Ladezeit ja schon gesprochen. Dazu jetzt noch ein weiterer Tipp. Benenne den Dateinamen deiner Bilder sinnvoll und nutze deine Keywords. Das ist für Google zudem eine Möglichkeit, dein Bild besser einordnen zu können.
  • Plugin-Tipp: Viele WordPress Nutzer sind mit dem neuen Gutenberg-Editor nicht ganz so glücklich. Mit dem Plugin „Classic Editor“ kannst du den alten klassischen Editor wieder aktivieren.

So, jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Optimieren deiner Website um beim Verbessern der Ladezeit von WordPress. Viel Erfolg!

Bildquelle: Depositphotos

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