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Dieter Petereit 13. Juli 2018

Die wichtigsten WordPress-Plugins hinter Dr. Web (DSGVO-Edition)

Dr. Web macht sich nackig: Unsere wichtigsten WordPress-Plugins

Plugins sind ein wich­ti­ges Thema für jeden WordPress-User. Bisher haben wir hier bei Dr. Web ab und an neue Plugins vor­ge­stellt. Noch nie haben wir dir jedoch gezeigt, womit unse­re eige­ne Installation läuft. Das wol­len wir heu­te nach­ho­len. Im fol­gen­den Beitrag fin­dest du die wich­tigs­ten Plugins hin­ter Dr. Web.

Auch das ältes­te Webworker-Magazin Deutschlands kommt nicht ohne Plugins aus. Ganz im Gegenteil, wer viel und guten Content pro­du­zie­ren muss, benö­tigt eine gewis­se Grundausstattung an nütz­li­chen Helferlein für sei­nen Job.

So begann unser Beitrag im März 2018, in dem wir dir die wich­tigs­ten Plugins hin­ter Dr. Web vor­ge­stellt haben. Im Zuge der Einführung und Umsetzung der DSGVO muss­ten wir teil­wei­se umden­ken und lieb gewon­ne­ne Helfer erset­zen. Und wo wir schon mal dabei waren, haben wir gleich sämt­li­che Prozesse in Frage gestellt und uns neu auf­ge­stellt.

Was dabei her­aus­ge­kom­men ist, wol­len wir dir in unse­rer aktu­el­len Übersicht der wich­tigs­ten WordPress-Plugins auf Dr. Web im DSGVO-Zeitalter zei­gen.

Vermeidung von Spam im Kommentarbereich

Akismet ist prak­tisch, kei­ne Frage. Aber du kannst einen Dienst, der jeden ein­zel­nen Kommentar durch das Netz in die Staaten schickt, ihn dort nach allen Regeln der Kunst vali­diert und zu dir zurück­schickt, nicht mehr ver­wen­den. Genau genom­men, konn­test du das schon bis­her nicht. Jedenfalls nicht guten Gewissens.

Antispam Bee, über­sicht­lich zu kon­fi­gu­rie­ren. (Screenshot: D. Petereit)

Wir set­zen daher auf das deut­sche Plugin Antispam Bee aus dem Hause Pluginkollektiv. Die flei­ßi­ge Biene arbei­tet fast voll­stän­dig lokal. Die weni­gen Funktionen, für die es auf exter­ne Dienste zugreift, haben wir per Optionsschalter aus­ge­knipst (sie­he Screenshot). Somit ist Antispam Bee eine abso­lut DSGVO-kon­for­me und zugleich voll­kom­men (Achtung) wir­kungs­glei­che Lösung im Vergleich zu Akismet.

Plugins, die nur der DSGVO-Compliance dienen

Verschiedene Plugins waren bis­lang schlicht weg nicht erfor­der­lich, sind aber durch die Inkraftsetzung der DSGVO unab­ding­bar gewor­den. Verschiedene Funktionen hät­ten wir durch direk­te Änderungen der functions.php ein­bau­en kön­nen. MIt Plugins füh­len wir uns inso­fern woh­ler, als es damit nicht auf den Dokumentationswillen des gera­de zustän­di­gen Entwicklers ankommt.

Speichern der Kommentierenden-IP verhindern

Die Kommentare in WordPress beinhal­ten im Normalfalle die IP-Adresse des Kommentierenden. Da es sich hier­bei um per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten han­delt, die du zudem für die Abwicklung der Kommentar-Administration nicht unbe­dingt benö­tigst, soll­test du schlicht­weg auf die Speicherung ver­zich­ten.

Dieser Verzicht ist mit dem Plugin „Remove IP” rela­tiv ein­fach erle­digt. Du instal­lierst und akti­vierst es in gewohn­ter Weise über das Backend. Weitere Einstellungen sind weder erfor­der­lich, noch mög­lich. Fortan spei­chert WordPress die IP-Adressen dei­ner Kommentierenden nicht mehr, son­dern setzt die Kommentierenden-IP für alle auf die ein­heit­li­che 127.0.0.1, den local­host.

Einholen von ausdrücklichen Einwilligungen zur Datenverarbeitung bei Formularen

In Zeiten der DSGVO musst du dei­ne Besucher an allen Stellen, an denen sie Daten ein­ge­ben kön­nen, dar­auf hin­wei­sen, dass du die­se Daten spei­chern und ver­ar­bei­ten wirst. Das ist zwar eigent­lich logisch, denn ansons­ten bräuch­test du die Daten ja gar nicht erst zu erfas­sen, aber die DSGVO will es halt so. Deine Besucher müs­sen die­ser Verarbeitung in jedem Einzelfall aus­drück­lich zustim­men.

Zu die­sem Zweck ver­wen­den wir das kos­ten­lo­se Plugin WP GDPR Compliance. WP GDPR Compliance unter­stützt neben den Kommentaren auch noch WooCommerce, Contact Form 7 und Gravity Forms. Es setzt jeweils ein Kontrollkästchen, des­sen Text du frei gestal­ten kannst, damit es nicht nur zur DSGVO, son­dern auch zu dei­ner Website passt.

Das Setzen des Hakens wird dann für Nutzende zur Pflichtaufgabe. Tun sie das nicht, kön­nen sie kei­nen Kommentar abset­zen, ihre WooCommerce-Bestellung nicht zu Ende brin­gen, sowie kei­ne Formulare aus CF7 oder Gravity Forms absen­den.

Bei uns sehen die Einstellungen so aus:

Entfernen des WordPress-Codes zu Emojis und Emoticons

Die gra­fi­schen Entsprechungen gän­gi­ger Tastenbildchen kann WordPress seit gut vier Jahren auto­ma­ti­siert umset­zen. Dazu greift es über ein Javascript auf ein Automattic CDN zu. Es fin­det also ein Datentransfer statt, den du nicht sau­ber kon­trol­lie­ren kannst und den es sich wegen einer sol­chen Lappalie auch nicht sau­ber zu doku­men­tie­ren lohnt. Schmeißen wir den Risikofaktor für unse­re DSGVO-Compliance des­halb ein­fach raus.

In den Schreiben-Einstellungen des WordPress-Backend fin­dest du ganz oben unter dem Punkt „Formatierung” die Möglichkeit, gän­gi­ge Emoticons, wie :-), in Grafiken umwan­deln zu las­sen. Die Umwandlung ver­ur­sacht einen Zugriff auf einen exter­nen Server, was wir unter Datenschutzgesichtspunkten für so eine Nichtigkeit wie ein Emoticon nicht ris­kie­ren wol­len.

Wir neh­men den Haken also zum einen aus dem ent­spre­chen­den Kontrollkästchen:

(Screenshot: D. Petereit)

Um zum ande­ren den gan­zen Script-Overhead auch noch aus dei­ner Seite zu ent­fer­nen, instal­lie­ren wir ein­fach Ryan Hellyers Plugin „Disable Emoji” .

Steuern von Cookies und Nachladen von Inhalten

Seit Ende Mai 2018 set­zen wir das kos­ten­pflich­ti­ge WordPress-Plugin Borlabs Cookie ein. Damit kannst du den Einsatz von Cookies unter Einwilligungsvorbehalt stel­len und dabei noch zwi­schen First-Party und Third-Party unter­schei­den. Ebenso erlaubt Borlabs Cookie den Einbau eines Opt-Out für das Tracking mit Google Analytics, sowie die Änderung der Zustimmung über ein Auswahlmenü (bei uns in den Datenschutzhinweisen rea­li­siert).

(Screenshot: D. Petereit)

Mit Borlabs Cookie kannst du zudem die auto­ma­ti­sche Herstellung einer Verbindung zu exter­nen Diensten wie etwa YouTube mit der damit ein­her­ge­hen­den Datenübertragung ver­hin­dern. Willst du auf das Einbinden von Videos, Kartenmaterial, Anzeigen und ähn­li­chen Drittinhalten ver­zich­ten, dann kannst du das natür­lich tun und brauchst ent­spre­chend kei­ne dies­be­züg­li­chen Datenschutzhinweise abzu­set­zen.

Das indes woll­ten wir nicht, wes­halb du in unse­ren Datenschutzhinweisen einen gan­zen Strauß an Nennungen exter­ner Dienstleister fin­dest. Soweit sie aus den USA kom­men, was in der Regel der Fall ist, wei­sen wir stets auf die Zertifizierung nach EU-US Privacy Shield und einen bestehen­den Auftragsverarbeitungsvertrag hin. Das ist die eine, die for­ma­le Seite.

Damit unse­re NutzerInnen tat­säch­lich eine Verbesserung des Datenschutzes spü­ren, ver­wen­den wir das Borlabs Cookie-Plugin, um das auto­ma­ti­sche Laden exter­ner Inhalte beim Seitenaufruf zu unter­bin­den. Wieso soll etwa YouTube dei­ne Daten erhal­ten, wenn du dir das Video in unse­rem Beitrag gar nicht anse­hen willst?

Mit Borlabs Cookie wird ein Zwischenschritt ein­ge­zo­gen. Externe Inhalte wer­den erst nach­ge­la­den, und damit die Verbindung zum exter­nen Server her­ge­stellt, wenn du die­se Verbindung per Klick auto­ri­sierst. So sieht das aus:

(Screenshot: D. Petereit)

Präsentation von Code-Schnipseln in Beiträgen

Ohne ein anstän­di­ges Code-Highlighting ist die Vorstellung von Code-Snippets in Beiträgen nicht pro­fes­sio­nell. Wir haben uns für das Plugin AH Code Highlighter von Andreas Hecht ent­schie­den, weil es sehr ein­fach zu nut­zen ist, sie­ben Themes beinhal­tet und kaum Gewicht auf die Waage bringt.

ah-code-highlighter

Im Artikel »Diese Plugins musst du ein­fach haben« haben wir es etwas aus­führ­li­cher vor­ge­stellt.

Performance #1: Optimierung der Ladezeiten

Performance ist ein immer wich­ti­ger wer­den­des Thema. Hier brauchst du Plugins, die her­vor­ra­gend koope­rie­ren und sich im bes­ten Falle gegen­sei­tig ergän­zen. Die Auswahl ist nicht sehr groß, denn vie­le Kombinationen funk­tio­nie­ren nicht gut. Wir haben uns für Autoptimize und Cache Enabler ent­schie­den, weil bei­de zusam­men das bes­te Ergebnis zei­ti­gen.

Autoptimize

Cache Enabler

Social Media #1: Publizieren von Beiträgen in den Netzwerken

Wer publi­ziert, muss auch die sozia­len Medien nut­zen, um Reichweite zu gene­rie­ren. Zudem will kaum jemand die Beiträge per Hand in die jewei­li­gen Medien ein­pfle­gen. Daher muss es eine auto­ma­ti­sier­te und gut anpass­ba­re Lösung für die Postings geben. Wir ver­trau­en auf die Blog2Social Lösung von Adenion in der Pro-Variante. Ab 69 Euro jähr­lich geht es für eine Lizenz los.

Blog2Social

Hier hat­ten wir das Plugin bereits etwas näher vor­ge­stellt.

Social Media #2: Teilen von Beiträgen in den Netzwerken

Der Effekt der soge­nann­ten Share-Buttons, also Teilen-Knöpfe, auf die Reichweite eines Artikels ist nicht ein­deu­tig als posi­tiv zu klas­si­fi­zie­ren. Es gibt Publikationen, vor­nehm­lich sol­che, die sich viel mit Social-Media-Themen beschäf­ti­gen, die Share-Buttons als Garant für einen Traffic-Boost sehen, ande­re sind ver­hal­te­ner in der Einschätzung.

Auch bei uns ist es eher so, dass die Share-Buttons unter die­sem Aspekt wohl ver­zicht­bar wären. Unsere Zielgruppe gehört sicher­lich ohne­hin eher zu den Social-Media-Skeptikern alsd zu den über­schwäng­li­chen Befürwortern. Insofern über­rascht uns das weder, noch beun­ru­higt es uns. Dennoch sehen wir die bun­ten Knöpfe als Komfort-Feature, das wir unse­ren LeserInnen nicht vor­ent­hal­ten wol­len.

Diese Netzwerke nut­zen unse­re LeserInnen haupt­säch­lich. (Screenshot: D. Petereit)

Gleichzeitig sind gera­de die Social-Media-Buttons ein poten­zi­el­les Datenschutz-Desaster, beson­ders, wenn wir auf Facebooks Lösung schau­en.

MashShare ist das leis­tungs­star­ke Plugin, das wir für die Anbindung an Social Media bis­lang genutzt haben. In die Funktionsvielfalt kann man sich ver­lie­ben. Mir indes ist es so nie gegan­gen. Ich fand die Optionen für ein Plugin, das eigent­lich nur das Teilen von Inhalten auf sozia­len Medien mög­lich machen soll, schon immer abschre­ckend – unser Techniker nicht…

Im Rahmen mei­nes DSGVO-Checks stell­te ich nun fest, dass MashShare drei Facebook-Tracker (Connect, Social Plugins und Social Graph) direkt beim Aufruf eines jeden Beitrags trig­gert, die sich nur abschal­ten las­sen, wenn Facebook als Ganzes in MashShare abge­schal­tet wird. Das wür­de bedeu­ten, LeserInnen kön­nen nicht mehr über Facebook tei­len – kei­ne Lösung.

Da ich jedoch der Auffassung bin, dass Facebook ohne­hin schon viel zu viel Datenmaterial hat, will ich den Dienst nicht auch noch füt­tern, selbst wenn die Datensammelei im Hintergrund viel­leicht über einen Eintrag in unse­ren Datenschutzhinweisen zu legi­ti­mie­ren gewe­sen wäre. Bekanntlich geht Facebook sel­ber ja ganz non­cha­lant mit der DSGVO um…

Schon seit Jahren gilt das vom Heise-Verlag ent­wi­ckel­te Shariff als Vorzeigelösung für die Kombination aus Social Media und Datenschutz. Und mit dem Shariff-Wrapper liegt ein frisch geup­date­tes WordPress-Plugin vor, das alles tut, was ein Teilen-Button-Konglomerat tun soll und dabei Facebook an der kur­zen Leine hält.

Mit einem unter­stütz­ten Angebot von 32 Diensten bie­tet es für unse­re Zwecke das Achtfache des­sen, was wir tat­säch­lich anbie­ten wol­len. Eingebaut, schnell mit Ghostery gecheckt: Facebook still.

Social Media #3: Statistiken der sozialen Netzwerke erhalten

Wenn du pro­fes­sio­nell schreibst, soll­test du ab und an eine Erfolgskontrolle durch­füh­ren. Welche Beiträge wur­den wie oft in wel­chem Netzwerk geteilt? Wo gab es die meis­ten Kommentare? Das sind wich­ti­ge Fragen, auf die du eine Antwort brauchst, um den Erfolg dei­ner Artikel ein­ord­nen zu kön­nen. Für die­sen Job set­zen wir den Social Metrics Tracker ein.

Social Metrics Tracker

Social Metrics Tracker - Die Ergebnisse

Hier ein Ausschnitt der Ergebnisse des Social Metrics Tracker.

Die Informationen hel­fen dir, aus dei­nem Content-Fundus den Evergreen-Content zu iden­ti­fi­zie­ren oder in eini­gen Themenbereichen noch tie­fer ins Detail zu gehen.

In Sachen DSGVO musst du dir hier kei­ne Sorgen machen, denn das Plugin über­trägt nur den Permalink des Beitrags an die öffent­li­che API der Netzwerke. Das ist aus­rei­chend, um den Share-Count zu erhal­ten.

Suchmaschinenoptimierung

Hier erwar­test du wahr­schein­lich eine Erwähnung des Yoast SEO Plugins. Hingegen haben wir uns nach reif­li­cher Überlegung für DELUCKS SEO von Severin Lucks ent­schie­den, weil es gera­de in der Premium-Variante vie­le nütz­li­che Vorteile bie­tet.

Zum Beispiel kannst du einen Artikel nicht nur opti­mie­ren, son­dern auch gleich dei­ne Konkurrenz für den betref­fen­den Beitrag ana­ly­sie­ren. Das bie­ten die Mitbewerber so nicht. Die Premium-Version kos­tet 60 USD und kann auf codecanyon.net (Envato) erwor­ben wer­den.

DELUCKS SEO

Auch die­ses Plugin haben wir bereits näher vor­ge­stellt.

Performance #2: Bildgrößern verringern

Bilder sind ein heik­les Thema, denn sie sind einer der größ­ten Flaschenhälse, wenn es um Performance geht. Wenn es dir um schnel­le Ladezeiten dei­ner Website geht, soll­test du als ers­tes die Optimierung dei­ner Bilder in den Blick neh­men. Wir haben uns für die zur­zeit bes­te Lösung ent­schie­den, das Optimus HQ Plugin von KeyCDN.

Optimus HQ

Optimus HQ ist eine Premium-Lösung, die für nur 29€ jähr­lich auch WebP-Grafiken erzeu­gen kann, wel­che wesent­lich weni­ger Dateigröße als nor­ma­le Formate erzeu­gen.

Um nun zu einer auto­ma­ti­sier­ten Lösung zu kom­men, brin­gen wir noch das wei­ter oben bereits erwähn­te Caching-Plugin Cache-Enabler ins Spiel. Cache-Enabler lässt sich näm­lich so kon­fi­gu­rie­ren, dass es die erzeug­ten Webp-Formate mit­cacht und ent­spre­chend befä­hig­ten Browsern aus­lie­fert.

Cache-Enabler: Hier ist eben­falls ein Haken zu set­zen. (Screenshot: Dr. Web)

Dazu ist kei­ne wei­te­re Parametrisierung erfor­der­lich. Direkt nach der Installation der bei­den Plugins und Aktivierung der Webp-Unterstützung sieht der Aufruf der ver­wen­de­ten Dateien im Chrome so aus:

Chrome-Nutzer bekom­men auto­ma­tisch WebP gelie­fert. (Screenshot: Dr. Web)

Die Auslieferung ande­rer Formate an ande­re Browser erfolgt eben­falls auto­ma­tisch. Es erhal­ten also Browser, die WebP dar­stel­len kön­nen, WebP und alle ande­ren erhal­ten JPG oder PNG, je nach­dem, was du ein­ge­bun­den hast. Komfortabler kann es nicht wer­den.

Optimus haben wir an die­ser Stelle aus­führ­li­cher vor­ge­stellt.

Eigene Shortcodes komfortabel nutzen

Vieles kann ein Shortcode sein. Ein Beispiel wäre das HTML-Element <code>, wenn du mal eben eine ein­zi­ge Zeile Code her­vor­he­ben möch­test. Im Editor ist es nicht zu fin­den, also musst du nor­ma­ler­wei­se in die Text-Ansicht, um das Element ein­zu­ge­ben. Die Lösung für der­lei Probleme bie­tet das Plugin Post Snippets, mit des­sen Hilfe du eige­ne Shortcodes nicht nur erstel­len, son­dern mit­tels Generator auch sehr bequem nut­zen kannst.

Post Snippets

In die­sem Dr. Web-Beitrag fin­dest du wei­te­re Informationen zum Plugin.

Beiträge auf Vollständigkeit checken

Wem ist es nicht schon mal pas­siert. Ein fal­scher Klick und ein Beitrags-Entwurf ist online gegan­gen. Damit das nicht geschieht, ver­wen­den wir die Pre-Publish Post Checklist. Erst wenn eine von dir erstell­te Liste mit den nöti­gen Voraussetzungen abge­hakt wur­de, kann ein Beitrag ver­öf­fent­licht wer­den.

Pre-Publish-Post-Checklist

Das Plugin wur­de übri­gens zuletzt vor drei Jahren aktua­li­siert, funk­tio­niert jedoch mit der neu­es­ten Version von WordPress ohne Probleme.

Kontaktformulare mit WPForms

Nach lan­gen Jahren der Nutzung von Contact Form 7, haben wir zwi­schen­zeit­lich ein unse­ren Bedürfnissen bes­ser ent­spre­chen­des Plugin für die­sen Job gefun­den. Es ist modu­lar, ein­fach mit­tels Drag-and-Drop zu kon­fi­gu­rie­ren und bie­tet den unschlag­ba­ren Vorteil, dass es sei­ne CSS- und JavaScript-Dateien nur dort ein­bin­det, wo sie auch benö­tigt wer­den. Die Rede ist vom WPForms Lite Plugin.

Contact Form by WPForms – Drag & Drop Form Builder for WordPress

Formulare total ein­fach erstel­len mit dem Generator von WPForms Lite.

Nähere Informationen zum Plugin fin­dest du in die­sem Artikel.

WPForms bie­tet in der neu­en Version eine Checkbox, mit deren Hilfe du das Plugin voll­stän­dig DSGVO-kon­form betrei­ben kannst, ohne noch son­der­lich Hand anle­gen zu müs­sen. Ein Klick auf „GDPR Enhancements” reicht fast schon.

(Screenshot: D. Petereit)

In der Lite-Version unter­bin­det das Setzen des Häkchens das Generieren eines Cookies, des­sen Inhalt eine zufäl­lig erstell­te UUID, also eine Identifikationsnummer, ist. In der Bezahlversion könn­test du mit die­sem Cookie etwa Geolocation oder Methoden der Behandlung nicht voll­stän­dig aus­ge­füll­ter Formulare betrei­ben. In der Lite-Version besteht ledig­lich die Möglichkeit, wei­te­re Einträge des­sel­ben Formular-Ausfüllers anzei­gen zu las­sen, was im Verwendensfall als Kontaktformular reich­lich nutz­los ist.

Damit ist unser Kontaktformular im Prinzip DSGVO-sicher. Natürlich musst du stets auch den Inhalt des Formulars betrach­ten. Wenn du da nach per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten fragst, muss die­se Abfrage in sich eben­falls wie­der rechts­kon­form sein.

Hier geht es daher zunächst nur um die DSGVO-Konformität der tech­ni­schen Lösung an sich. Die Macher von WPForms beschrei­ben die Details an die­ser Stellenoch­mal aus­führ­li­cher und befas­sen sich auch mit den Besonderheiten der Bezahlversion.

Um dir nun die Speicherung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten über ein WPForms-Formular abseg­nen zu las­sen, benö­tigst du wie­der ein Kontrollkästchen mit ent­spre­chen­dem Text. Teil der GDPR Enhancements ist, dass dir genau ein sol­ches Kontrollkästchen nebst (eng­li­schem) Vorschlagstext im Form-Editor bereit­ge­stellt wird. Den Text kannst du frei anpas­sen und auch nähe­re Erläuterungen fin­den im zuge­hö­ri­gen Beschreibungsfeld Platz.

So sieht das aus:

(Screenshot: D. Petereit)

WPForms erklärt es dir in die­sem Beitrag im Detail.

Performance #3: Die Datenbank bereinigen

Die alte Dame Dr. Web hat mitt­ler­wei­le eine Datenbankgröße von 2,5 GB. Vor noch nicht all­zu lan­ger Zeit war das noch unvor­stell­bar. Damit die Datenbank nicht ins Unermessliche ansteigt, sind ab und an eini­ge Wartungsarbeiten nötig. Dazu ver­wen­den wir das Plugin WP-Sweep. WP-Sweep macht laut sei­nem Erschaffer fol­gen­des:

WP-Sweep ermög­licht es dir unbe­nutz­te, ver­wais­te und dop­pel­te Daten in WordPress zu berei­ni­gen. Es berei­nigt Revisionen, auto­ma­ti­sche Entwürfe, nicht geneh­mig­te Kommentare, Spam-Kommentare, Kommentare im Papierkorb, ver­wais­te Beitrags-Metadaten, ver­wais­te Kommentar-Metadaten, ver­wais­te Benutzer-Metadaten, ver­wais­te Begriffsbezugsdaten, unbe­nutz­te Begriffe, dop­pel­te Beitrags-Metadaten, dop­pel­te Kommentar-Metadaten, dop­pel­te Benutzer-Metadaten und tran­si­en­te Optionen. Es opti­miert auch dei­ne Datenbanktabellen.

WP-Sweep

Online-Shop: WooCommerce & Co.

Unser Shop wird von WooCommerce ange­trie­ben. Für die deut­sche Rechtssicherheit sorgt bei uns – nach erheb­li­chen Problemen mit German Market – das rich­tig gute Plugin WooCommerce Germanized mit der wich­ti­gen Ergänzung WooCommerce Germanized Pro. Eine Lizenz kos­tet 69,95€ pro Jahr.

WooCommerce Germanized

Nutzer von WooCommerce Germanized Pro pro­fi­tie­ren von vie­len wei­ter­füh­ren­den Features z.B. PDF-Rechnungen, Mustertexte-Generator für AGB und Widerrufsbelehrung, einer mehr­stu­fi­gen Kasse, Premium Support und vie­lem mehr!

In unse­rem Shop ver­trei­ben wir vor­nehm­lich eBooks. Da nie­mand gern die sprich­wört­li­che Katze im Sack kauft, bie­ten wir Leseproben für die Bücher an. Dazu erstel­len wir abge­speck­te PDF-Varianten und stel­len sie mit dem PDF-Embedder für die LeserInnen bereit. Für unse­re Zweck reicht die kos­ten­lo­se Variante. Unter DSGVO-Gesichtspunkten ist das Plugin unkri­tisch, da kei­ne Dritt-Services im Spiel sind.

Datenvisualisierung  mit Tortendiagrammen und anderen optischen Spielereien

Ab und an muss man mal Daten schick auf­be­rei­tet dar­stel­len. Interaktive Diagramme und Grafiken sehen ein­fach bes­ser aus, als wenn du ein­fach nur die betref­fen­den Fakten anein­an­der reihst. Zudem las­sen sich die Daten dann leich­ter erfas­sen. Visualizer Charts and Graphs Lite ist das Plugin unse­res Vertrauens. Damit haben wir bei­spiels­wei­se die­se Umfrage gra­fisch aus­ge­wer­tet.

Auch hier gilt: Unter DSGVO-Gesichtspunkten ist das Plugin unkri­tisch, da kei­ne Dritt-Services im Spiel sind.

charts-and-graphs-lite

Kanntest du alle Vorstellungen? Welche nutzt du sel­ber und war­um oder war­um nicht? Lass es uns wis­sen.

(Der Artikel wur­de im Original von Andreas Hecht geschrie­ben und erschien am 21. März 2018. Er unter­liegt redak­tio­nel­ler Pflege und wur­de zuletzt am 13. Juli 2018 aktua­li­siert.)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

24 Kommentare

  1. Wow – das nen­ne ich mal eine ordent­li­che Auflistung. Werde tes­ten ob man­che Plugins auch für mich in Frage kom­men. Vielen Dank dafür!

  2. Super Beitrag vie­len Dank! Kann es sein, dass im aktu­el­len WordPress die “Emoj deak­ti­vie­ren” Sache nicht mehr in den Einstellungen ist? Habe das nir­gends mehr gefun­den.

  3. Hallo! Danke für den hilf­rei­chen Beitrag. Ich bin selbst auch von Contact Form 7 auf WPForms umge­stie­gen und ich muss sagen ich bin zufrie­den – Perfomance wie auch kos­ten­tech­nisch :)

    Liebe Grüße,
    Mathias

  4. tol­le Übersicht und auch inter­es­sant, was die Profis wirk­lich nut­zen..!
    kann jedem auch das Performance Handbuch von drweb ans Herz legen!
    Toll geschrie­ben und vor allem hilf­reich!

  5. Danke für die­sen Artikel. Habt ihr bereits geprüft, ob alle vor­ge­stell­ten Plugins DSGVO kon­form arbei­ten und man die­se auch ab Mai 2018 unbe­sorgt nut­zen kann?

  6. Oh, da fin­den sich wirk­lich eini­ge inter­es­san­te Plugins

  7. Wirklich tol­ler Artikel und super erklärt! Danke!

  8. Sorry, aber für mich gibt es nur ein ulti­ma­ti­ves Cache-Plugin und das ist WP Rocket.

  9. Ich habe eine Frage zu WP-SWEEP: ich habe eine Webseite deren Datenbank ca. 4 MB beträgt. Macht es Sinn, die­ses Plugin zu instal­lie­ren, die­ses dann ein­mal durch­lau­fen zu las­sen und dann wie­der zu ent­fer­nen (aus Gründen der Performance)?

  10. Hammer Beitrag – den Tipp mit Cache Enabler hab ich vor kur­zem anders­wo bekom­men, aber DeLucks kann­te ich nicht – und ich such schon seit Ewigkeiten eine WDF/IDF Analysemöglichkeit. Danke!

  11. Wirklich eine super über­sicht mit guten Tools.

  12. Interessante Plugins dabei, vie­len Dank!

  13. Autoptimize und Cache Enabler arbei­ten wirk­lich sehr gut zusam­men. Zusätzlich habe ich die htac­cess ange­passt. Für mehr Infos dazu habe ich einen Link.
    Auf WPForms bin ich vor kur­zem auch gesto­ßen und fin­de es eben­falls deut­lich bes­ser, als Contact 7. Die ande­ren, von Euch vor­ge­stell­ten Plug-ins, wer­de ich mir mal näher anse­hen und auf eini­ge bin ich beson­ders gespannt. Vielen Dank dafür!

  14. Autoptimize und Cache Enabler, 2 Cache Plugins? Kommen die sich nicht in die Quere, wenn sie zeit­gleich instal­liert und aktiv sind?
    Ich nut­ze Autooptimize schon seit län­ge­rem, ist das Cache Enabler eine Ergänzung?

  15. Cache Enabler kann­te ich noch nicht. Habe es gera­de mal getes­tet. Dadurch hat mei­ne Seite einen enor­men Performance Boost bekom­men. Vielen Dank für die­sen tol­len Tipp.

  16. Informativ und inter­es­sant: dan­ke für den Blick unter die „Kühlerhaube„, Andreas!

  17. Danke für die tol­le Übersicht.

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