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Florian Fiegel 30. April 2009

Ein WordPress-Plugin bringt der Blogroll bei Feeds zu lesen

WordPress bringt eine pas­sa­ble Blogroll mit, jedoch lässt sich die­se, wie Jan Weinschenker zeigt, noch um die eine oder ande­re Funktion erwei­tern. Als Inspiration dien­te ihm die BlogList von Blogger.com. Das Plugin Feed Reading Blogroll setzt dazu auf die bestehen­de Blogroll auf und ergänzt die­se mit­tels eini­ger Funktionen auf Seiten von Server und Client um die Darstellung letz­ter Artikel und deren Alter sowie Autoren von ein­zel­nen Posts.

Voraussetzungen und Einrichtung

Neben einer bestehen­den Installation von WordPress ab der Version 2.7 wird ein Key für die Google AJAX-Feed-API. Ohne API-Key kann die Hauptfunktion (das Auslesen der Feeds) nicht genutzt wer­den. Um einen API-Key zu erhal­ten, wird ledig­lich ein Google-Account benö­tigt und die Webadresse, für wel­che der gene­rier­te Key gel­ten soll. Einen ent­spre­chen­den Key kann man sich, sofern ein­ge­loggt, direkt unter die­sem Link erstel­len.

Nach Installation und Angabe der not­wen­di­gen Parameter lässt sich das Widget über den Darstellungsdialog akti­vie­ren und in der Sidebar plat­zie­ren. Gegebenenfalls muss noch die Blogroll befüllt wer­den und das war es auch schon.

Funktionen

Die Hauptfunktion des Plugins besteht in der modi­fi­zier­ten Ausgabe der in WordPress ange­leg­ten Blogroll. Neben der Anzeige der letz­ten Artikel inklu­si­ve Alter und Autor lässt sich auch die Vorschau des Links über den Dienst “Snap” ergän­zen. Die umfang­rei­chen Anzeigeoptionen der Blogroll las­sen sich über den Einstellungsdialog im Admin-Bereich ein­stel­len, dazu gehö­ren unter ande­rem: Beschränkung der Link-Anzahl, Sortierung der Blogroll und Umfang der Anzeige. Zusätzlich lässt sich bei Bedarf Google Feed-Discovery nut­zen um Links mit den pas­sen­den Feeds zu ver­se­hen ohne die­se manu­ell ein­zu­tra­gen.

Da die meis­ten Funktionen mit JavaScript bereit­ge­stellt wer­den, kön­nen Besucher mit deak­ti­vier­tem JavaScript nur wenig davon sehen. Lediglich das Favicon des Blogs wird wei­ter­hin vor den Links ange­zeigt und die nicht von JavaScript abhän­gi­ge Sortierung bleibt erhal­ten.

Anpassung

Zur Anpassung an das ver­wen­de­te Theme kön­nen eine eige­ne CSS-Datei sowie ein Standard-Icon (wird bei feh­len­dem Favicon ver­wen­det) fest­ge­legt wer­den, die URLs zu den jewei­li­gen Dateien kön­nen über den Einstellungsdialog frei ange­ge­ben wer­den. Zusammen mit den Anzeigeoptionen kön­nen so eine Vielzahl Variationen zusam­men­ge­stellt wer­den, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein soll­te.

Und sonst?

Erwähnenswert ist, neben den vie­len Funktionen und der Anpassungsfähigkeit, auch die Mehrsprachigkeit. Bisher wer­den Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch unter­stützt. Weiterhin steht das Plugin unter der GPL und darf frei wei­ter­ge­ge­ben und modi­fi­ziert wer­den. (tm)

Florian Fiegel

Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich konfrontiert mit unzähligen Tools und Technologien im Web.

6 Kommentare

  1. Danke für das tol­le Plugin. Habe es bei mir instal­liert und es funk­tio­niert ein­wand­frei.

  2. Was die Sache mit den RSS Feeds angeht so muss ich blöd hin­ter­fra­gen: Gibt es dafür nicht schon das Widget “RSS Feed ein­bin­den”?

    Genau erkannt: zum Einbinden von RSS-Feeds gibt es das Widget “RSS Feed ein­bin­den”. Dieses ist in WordPress von Hause aus mit dabei.

    Und wer für jedes Item in sei­ner Blogroll auch noch den Link und den Titel auf den aktu­ells­ten Artikel des ver­link­ten Blogs sehen will, der nimmt dann am bes­ten mein Plugin.

    Das sind aber zwei kom­plett unter­schied­li­che Anwendungsfälle.

  3. Ich per­sön­lich nut­ze die Blogroll bis­lang nur wenig und hal­te mich mit exter­nen Links auch eher bedeckt. Was Google von zuviel exter­nen Links hält, wis­sen ja nun­mal fast alle die hier lesen.

    Von daher den­ke ich weni­ger, die­ses Plugin in naher Zukunft bei einem mei­ner Blogs lau­fen zu las­sen.

    Was die Sache mit den RSS Feeds angeht so muss ich blöd hin­ter­fra­gen: Gibt es dafür nicht schon das Widget “RSS Feed ein­bin­den”?

    Trotz allem, schö­ner Artikel und dan­ke für die­sen Tipp!

    Viele Grüße, André

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