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Andreas Hecht 27. April 2017

Das beste WordPress-Hosting: Shared, vServer, Cloud oder Managed?

Das beste WordPress-Hosting: Shared, vServer, Cloud oder Managed?

Wer eine eige­ne WordPress-Website haben möch­te, auf die er zu 100 Prozent Einfluss neh­men kann, benö­tigt ein WordPress-Hosting. Doch es gibt so vie­le Möglichkeiten, wel­che soll man wäh­len? Dazu kommt, dass du in jedem Bereich wirk­lich gute Lösungen bekom­men kannst.

Jede die­ser Lösungen hat sei­ne Vor- und Nachteile. Wir lei­ten dich heu­te durch den Dschungel des Webhosting für WordPress.

Das beste WordPress Hosting: so findest du es

WordPress funk­tio­niert so ziem­lich mit allen Optionen, die dir Hosting bie­ten kann. Im Grunde genom­men ist es also eine Entscheidung, die du mit einer Prognose für die Zukunft tref­fen musst.

Natürlich wird eine Website auf einem guten Dedicated Server immer vor­aus­sicht­lich am schnells­ten aus­ge­lie­fert wer­den, doch so einen Server muss man auch admi­nis­trie­ren kön­nen.

Dazu kommt noch der geplan­te Einsatzbereich der Website. Wird es ein per­sön­li­cher Blog, oder doch eher ein sehr umfang­rei­cher Online-Shop, der, mit einem eige­nen Werbeetat bewor­ben, sehr vie­le Besucher anlo­cken wird.

Daher stel­le dir zuerst ein­mal die Frage: Was genau will ich für eine Website haben und wie vie­le Besucher wer­de ich in der Anfangszeit erwar­ten? Wenn du das getan hast, dann erwar­ten dich die fol­gen­den Möglichkeiten, aus denen du aus­wäh­len kannst:

1 – Shared-Hosting: für Einsteiger

shared-hosting

Bei einem soge­nann­ten Shared-Hosting teilst du dir mit sehr vie­len ande­ren Kunden einen Server.

Das muss nicht schlecht sein. Für Anfänger und Websites, die nicht so viel Besucherverkehr erwar­ten, kann dies eine gute Lösung sein. Shared-Hosting ist sehr preis­güns­tig und bei man­chen Anbietern auch gut aus­ge­stat­tet.

Wenn du nur einen per­sön­li­chen Blog haben möch­test, oder viel­leicht eine Website für dei­ne Hochzeit dein eigen nen­nen magst, dann funk­tio­niert Shared-Hosting sehr gut für dich. Allerdings kann es auch knall­har­te Nachteile haben.

Pro:

Sehr güns­tig. Bereits ab unge­fähr 5,99 Euro monat­lich bekommt man ein brauch­ba­res Paket mit SSD und PHP7. 96 MB PHP Memory Limit und zwei Domains sind eben­falls inklu­si­ve.

Du musst dich nicht um die Sicherheit des Servers küm­mern, und die meis­ten Dinge, die du benö­tigst, sind bereits instal­liert. Solltest du ein­mal Probleme haben, kannst du dich an den Support des Hosters wen­den.

Kontra:

Auf man­chen Shared-Hosting-Servern tei­len sich Hunderte die Ressourcen des Servers. Wenn eine der ande­ren Websites ange­grif­fen wird oder sehr viel Traffic bekommt, geht auch dei­ne Website mit in die Knie. Denn wenn eine Website mehr Ressourcen ver­braucht, als ein­kal­ku­liert, haben die ande­ren dar­un­ter zu lei­den.

Zudem gibt es nur sehr weni­ge, wirk­lich gute Hoster, die für die Geschwindigkeit und die Sicherheit aller Websites auf dem Shared-Server sor­gen. Dein Zugriff auf Ressourcen und Einstellungen ist eben­falls sehr beschränkt.

  • Empfehlenswert für: Einsteiger und Projekte mit klei­nem Budget
  • Bis wie viel Traffic: Nach eige­ner Erfahrung steckt ein gutes Shared-Hosting auch mal 20.000 Besucher monat­lich weg.

2 – Ein vServer: für Fortgeschrittene

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Sogenannte vServer sind vir­tu­el­le Server. Das bedeu­tet nicht ande­res als dass es sich um ein stark auf­ge­bohr­tes Shared-Hosting han­delt. Du teilst dir immer noch mit ande­ren Sites einen Server, nur sind es bei einem vServer bedeu­tend weni­ger.

Ein ech­ter, phy­si­ka­li­scher Server wird mit­tels Software in eini­ge vir­tu­el­le Server ein­ge­teilt. Da die­se vir­tu­el­len Server durch die Software von­ein­an­der getrennt ist, hast du einen Bereich mit dir zuge­si­cher­ten Ressourcen, die du kei­nes­falls mit ande­ren tei­len musst.

In die­sem Bereich fin­dest du gleich zwei Arten von Servern: einen soge­nann­ten Managed-vServer und einen »nor­ma­len«, Unmanaged-vServer. Die Managed-Variante wird vom Hoster ver­wal­tet und abge­si­chert. Zudem stellt dir der Hoster alle Tools zur Verfügung, die du zur Erstellung und Verwaltung dei­ner Website(s) benö­tigst.

Ein ver­nünf­ti­ger vServer kann schon eini­ges an Traffic weg­ste­cken. Wenn dei­ne Website grö­ßer wird und du eini­ge tau­send Besucher monat­lich erwar­test, dann ist ein vServer die rich­ti­ge Wahl für Dich. Auch eige­ne Skripte kannst du mit einem vir­tu­el­len Server aus­füh­ren.

Pro:

Du bekommst ein deut­lich grö­ße­res Stück vom Kuchen und hast zuge­si­cher­te Ressourcen. Deine Website wird nicht mehr dar­un­ter lei­den, wenn ande­re Websites ange­grif­fen wer­den oder sehr viel Traffic bekom­men. Bei einer Managed-Variante sorgt dein Hoster für die Sicherheit des Servers und stellt dir alle Mittel zur Verwaltung dei­nes Servers zur Verfügung.

Zudem hast du deut­lich mehr Einstellungsmöglichkeiten und kannst daher bestim­men, wie die wich­ti­gen Parameter des Servers aus­se­hen sol­len. Php-Version, das wich­ti­ge Php-Memory-Limit und vie­le ande­re Dinge kannst du nun indi­vi­du­ell ein­stel­len.

Kontra:

Wenn du nicht die teu­re­re Managed-Variante gewählt hast, dann bist du selbst für die Sicherheit und die Software zur Verwaltung und Erstellung einer Website und der Server-Einstellungen ver­ant­wort­lich. Wenn du kei­ne Ahnung von Servern und ihrer Verwaltung hast, wäre ein vServer eine schlech­te Wahl. Zudem hat ein Unmanaged-Server kaum Zugriff auf einen guten Support vom Hoster.

  • Preis: Ein brauch­ba­rer vServer ist für unge­fähr 18.- Euro monat­lich zu bekom­men.
  • Empfehlenswert für: Fortgeschrittene und Server-Profis. Wer nichts von Servern ver­steht, soll­te defi­ni­tiv einen Managed vServer wäh­len und lie­ber mehr Geld aus­ge­ben.
  • Bis wie viel Traffic: Steckt nach eige­ner Erfahrung auch locker 100.000 Besucher monat­lich weg, wenn eine ver­nünf­ti­ge Variante gewählt wird

3 – Managed-Root Cloud Server: für Vorausschauende

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Ein Managed-Root Cloud Server ist eine intel­li­gen­te Sache und zudem zukunfts­si­cher. Im Grunde genom­men ist es eben­falls ein vServer, aller­dings mit eini­gen wirk­lich greif­ba­ren Vorteilen. Erstens ist er gema­na­ged und wird mit Support ange­bo­ten, zwei­tens sind die zuge­si­cher­ten Ressourcen nicht sta­tisch.

Sollte ein nor­ma­ler vServer nicht mehr aus­rei­chen, muss man ein ande­res Produkt wäh­len und viel­leicht wesent­lich mehr Geld in die Hand neh­men, als even­tu­ell nötig. Zudem steht dann ein Umzug der Website ins Haus.

Bei die­ser Variante des vServers bekommt man bestimm­te Ressourcen zuge­si­chert, die immer da sind. Kommt man jedoch mit die­sen Ressourcen nicht mehr aus, kann man ganz ein­fach in der Serververwaltung die Eckdaten abän­dern. Mehr Ram, mehr CPU-Power oder eine grö­ße­re SSD? Kein Problem, ist in Sekunden erle­digt.

Bezahlen muss man nur das, was man auch benö­tigt. Braucht man mehr, wird es selbst­ver­ständ­lich teu­rer. Doch man kann sich ganz easy soviel Power zuwei­sen, wie man benö­tigt. Das kann zum Beispiel wich­tig sein, wenn ein­mal kurz­fris­tig viel mehr Besucherstrom kommt als zu nor­ma­len Zeiten.

Kurz die Ressourcen hoch­dre­hen und gut. Geht der Besucherstrom zurück, kann man die Leistung wie­der zurück­schrau­ben. Bezahlt wird sekun­den­ge­nau.

Pro:

Ein gerin­ger Preis ermög­licht einen leich­ten Einstieg. Das Produkt ist voll ska­lier­bar und passt sich dei­nen Anforderungen an. Um die Sicherheit musst du dich nicht sor­gen, das erle­digt der Hoster für dich. Abgerechnet wird sekun­den­ge­nau, so sind die monat­li­chen Kosten gut kal­ku­lier­bar. Ein Auto-Installer sorgt für die schnel­le Installation der bekann­tes­ten Content Management Systeme.

Kontra:

Wenn bestän­dig sehr hoher Traffic auf der Website ist, lohnt sich das Preisgefüge nicht mehr. Hier muss dann genau ver­gli­chen wer­den, ob man preis­lich und vor allem auch mit der Leistung nicht auf einen Dedicated-Server wech­seln soll­te.

  • Preis: Ab 0,02 Euro die Stunde oder 14,40 Euro im Monat. Bei Erhöhung der Ressourcen natür­lich mehr.
  • Empfehlenswert für: Vorausschauende Menschen, die sich nicht groß um die Server-Administration küm­mern kön­nen oder wol­len. Bis zu einem gewis­sen Grad ist die­se Variante zukunfts­si­cher.
  • Bis wie viel Traffic: Auch in der kleins­ten Variante steckt der Managed-Root Cloud Server locker mehr als 100.000 Besucher monat­lich weg. Eine hal­be Million soll­te mit Erhöhung der Ressourcen preis­lich akzep­ta­bel mach­bar sein.

4 – Managed WordPress Hosting: Um nichts kümmern müssen

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Diese inter­es­san­te, jedoch nicht so güns­ti­ge Möglichkeit wird schnell über­se­hen, des­halb stel­le ich sie hier kurz vor. Managed-WordPress-Hosting bedeu­tet eben­falls ein Hosting auf einem vServer, aller­dings einem sehr klei­nen. Gerade ein­mal eine Website kann auf die­ser Variante gehos­tet wer­den. Dafür jedoch musst du dich um über­haupt nichts küm­mern.

Selbst der Umzug dei­ner Website wird vom Service-Team gemacht. Sie sichern dei­nen klei­nen vServer ab, sichern dei­ne WordPress-Core-Dateien und sor­gen sogar dafür, dass dein WordPress immer die neu­es­ten Updates bekommt. Auf Wunsch wer­den sogar dei­ne Plugins und die Themes auf den neu­es­ten Stand gehal­ten.

Auch um das schnel­le Ausliefern dei­ner Website musst du dich nicht bemü­hen, denn selbst die­se Dinge erle­di­gen die Techniker des Hosters für dich. Du musst dich nur und aus­schließ­lich um die Inhalte dei­ner Website küm­mern.

Pro:

Dir wird wirk­lich alles abge­nom­men, du musst dich um nichts mehr küm­mern. Absolutes Wohlfühl-Hosting. Zudem setzt der mir bekann­te deut­sche Anbieter Raidboxes auf SSDs, HTTP2, PHP7, nginx statt Apache und ser­ver­sei­ti­ges Caching. Das sorgt für wirk­lich rasant schnel­le Websites.

Kontra:

Es kann nur eine ein­zi­ge Website gehos­tet wer­den, jede wei­te­re kos­tet dich noch mal die glei­che Summe. Du kannst nichts beein­flus­sen, musst alles so hin­neh­men, wie man es dir vor­setzt.

  • Preis: Bei einem brauch­ba­ren Paket ab 17,85 Euro im Monat inklu­si­ve MwSt.
  • Empfehlenswert für: Menschen, die sich um nichts küm­mern wol­len und trotz­dem eine schnel­le Website haben möch­ten.
  • Bis wie viel Traffic: Hier lie­gen mir kei­ne Erfahrungswerte vor. Bei Interesse wen­de dich bit­te an den Support von Raidboxes.

5 – Ein eigener Dedicated Server: für die Profis

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Hier kom­men wir in den pro­fes­sio­nel­len Bereich. Ein Dedicated Server ist etwas, was du anfas­sen kannst. Ein eige­nes, voll­wer­ti­ges Gerät, dass du mit nie­man­dem tei­len musst. Dies ist dei­ne Wahl, wenn dei­ne Website einen wirk­lich sehr hohen Besucherstrom im Monat bekommt und Page-Views hat, dass ande­ren die Augen trä­nen vor Neid.

Allerdings bist du voll­stän­dig für die Sicherheit, die Einrichtung, das Betriebssystem und das Tuning zustän­dig. Wenn Du kein Server-Profi bist, dann ist die­se Wahl nichts für dich. Zudem muss die Wahl eines eige­nen Servers gut bedacht sein, denn in der Regel muss man mit den vor­han­de­nen Ressourcen leben und kann nicht ein­fach auf­sto­cken. Server gibt es in jeder Leistungsklasse, daher soll­te man sich vor­her gut infor­mie­ren und ver­glei­chen, was wirk­lich gebo­ten wird.

Wichtig zu wis­sen ist eben­falls, ob man für den Preis, den man zahlt, auch Anspruch auf einen gewis­sen Support hat.

Pro:

Du bekommst ein eige­nes Gerät und musst die Leistung nicht mit ande­ren tei­len. Du kannst jedes Betriebssystem dei­ner Wahl instal­lie­ren und jede Variante von zusätz­li­cher Software. Du kannst zum Beispiel nginx statt Apache nut­zen, oder HTTP2 instal­lie­ren. Die neu­es­te PHP-Version ist kein Thema, denn du kannst jedes klei­ne Detail beein­flus­sen. Websites auf einem guten Server ren­nen gewöhn­lich und haben genug Power für sehr viel Traffic.

Kontra:

Du bist für alles selbst ver­ant­wort­lich und musst dich wirk­lich küm­mern. Du musst den Server kom­plett selbst admi­nis­trie­ren mit allem, was dazu­ge­hört. Betriebssystem, Verwaltungsoberfläche, Sicherheit, Tuning, zusätz­li­che Software – all das musst du bereit­stel­len und auf dem neu­es­ten Stand hal­ten. Tust du es nicht, machst du dei­nen Server angreif­bar.

  • Preis: Ein brauch­ba­rer Server mit Zukunftssicherheit kos­tet ab 130 Euro im Monat.
  • Empfehlenswert für: Wenn du Linux sprichst und Konsole denkst, dann ist die­se Wahl für dich rich­tig. Auch für Reseller und Agenturen, die ihre Kunden-Websites selbst hos­ten wol­len, wäre dies eine gute Wahl.
  • Bis wie viel Traffic: Ab 300.000 Besuchern monat­lich. Doch auch ein Dedicated-Server kann nicht unbe­grenzt Traffic weg­ste­cken.

Neu und unverbraucht: Spezielles Hosting für WordPress

Savvii - Spezielles Hosting für WordPress

Savvii ist ein nie­der­län­di­scher Anbieter, der sich auf das Hosting für WordPress und Woocommerce Shops spe­zia­li­siert hat und rela­tiv neu auf dem deut­schen Markt ist. Angeboten wer­den meh­re­re Pakete, die von Shared-Hosting bis hin zu VPS-Servern vari­ie­ren.

Um sich heu­te im knall­har­ten Wettbewerb unter den Hosting-Anbietern durch­set­zen zu kön­nen, muss man sich schon etwas ein­fal­len las­sen. Genau das hat Savvii getan und aus die­sem Grund ergän­ze ich den Artikel um die­se Vorstellung.

Ich will es nicht ver­schwei­gen, der Anbieter ist nicht gera­de bil­lig. Doch bil­lig in Verbindung mit WordPress ist nie­mals eine gute Entscheidung.

Savvii Shared Hosting Pakete

Bereits die Shared-Hosting Pakete unter­schei­den sich grund­le­gend von ande­ren Hosting-Anbietern. Hier geht es nicht um bil­lig, son­dern um gut. Du kannst zwar nur eine ein­zi­ge Website pro Paket hos­ten, doch dafür bekommst einen ent­spre­chen­den Gegenwert:

  • Savvii küm­mert sich um WordPress- und Plugin-Updates für dich
  • Deine Website wird täg­lich auf Malware, Backdoors, Viren und ähn­li­ches gescannt
  • Ein täg­li­ches Backup ist inklu­si­ve
  • Es wird ein Varnish Cache für schnel­le Ladezeiten genutzt
  • Du bekommst ein kos­ten­lo­ses SSL-Zertifikat mit Let’s Encrypt
  • Eine ein­fa­che Migration der Website mit­tels Plugin erleich­tert dir den Umzug

Ab 11 Euro monat­lich geht es mit dem Starter-Paket los. Für 29 Euro monat­lich bekommst du noch die fol­gen­den Leistungen dazu:

  • Ein kos­ten­lo­ses CDN (Content Delivery Network).
  • Snapshot-Backups – du kannst selbst ein Backup zu einer bestimm­ten Zeit erstel­len und rück­si­chern
  • Falls dei­ne Website gehackt wur­de, ist die Reparatur ein­mal pro Jahr gra­tis

Savvii VPN Hosting Pakete

Die VPN Hosting-Pakete bie­ten neben erhöh­ter Leistung noch wei­te­re inter­es­san­te Details. Preislich geht es ab 69 Euro pro Monat für eine Website los. Alle oben genann­ten Leistungen sind eben­falls inklu­si­ve. Hier die Mehrleistungen der VPN-Pakete:

  • Ein Hosting auf SSD-, anstatt auf HDD-Festplatten
  • 24/7 Notfall Support – Hilfe rund um die Uhr
  • Eine eige­ne IP-Adresse
  • Ein Caching der Website mit Varnish, Memcached und XCache
  • Serverstandort aus­wähl­bar: GB, DE, US, JP
  • Zwei Reparaturen gehack­ter Websites jähr­lich kos­ten­frei

Pro:

Du musst dich genau wie beim Managed WordPress Hosting unter Punkt vier um nichts küm­mern. Der Hosting-Anbieter nimmt dir alles ab, die Websites wer­den sehr schnell aus­ge­lie­fert. Zudem musst du die Katze nicht im Sack kau­fen, denn du kannst jeden Tarif 30 Tage kos­ten­los tes­ten.

Optimal ist das Hosting für Menschen, die sich nicht mit Servern aus­ken­nen, son­dern ein­fach nur eine Heimat für ihre Website suchen.

Kontra:

In den güns­ti­ge­ren Tarifen ist nur das Hosting einer ein­zi­gen Website inklu­diert. Wenn du wie ich gleich vier Websites besitzt, dann wird es schnell teu­er. Savvii bie­tet zudem kein Hosting von Domains und E-Mails an, sodass hier noch wei­te­re Kosten auf dich zukom­men.

Meine Empfehlung für dich

Meine Empfehlung: Der Managed-Root Cloud Server

Ich emp­feh­le dir den Managed-Root Cloud Server. Er ist noch rela­tiv kos­ten­güns­tig und eine Investition in die Zukunft. Zudem wird die Sicherheit, das Betriebssystem, neue Software und alles ande­re Wichtige vom Hoster erle­digt und bereit­ge­stellt.

Doch mit etwas tech­ni­schem Verständnis kannst du trotz­dem noch vie­les selbst erle­di­gen, denn du hast einen vol­len Root-Zugriff. Mit SSD, HTTP2 und PHP7 sorgt der Server für ech­te Website-Power. Noch NGINX dazu instal­lie­ren und es dürf­ten sich locker Websites rea­li­sie­ren las­sen, die im Bereich von 300 Millisekunden laden.

Das war ein kurzer Einblick in das richtige Hosting

Selbstverständlich kann ich bei einem sol­chen Artikel nicht rich­tig in die Tiefe gehen, doch die wirk­li­chen Vor- und Nachteile dürf­ten deut­lich gewor­den sein. All mei­ne Erfahrungen aus etwas über zehn Jahren Webhosting sind in die­sen Artikel ein­ge­flos­sen. Alle Traffic-Angaben habe ich aus mei­ner eige­nen Erfahrung gemacht.

Natürlich hört das Hosting nicht mit einem dedi­zier­ten Server auf, auch dar­über gibt es noch etli­che wei­te­re Möglichkeiten wie Managed-Cluster Server. Diese aller­dings loh­nen sich nur für Websites wie das Smashing Magazine, dass es regel­mä­ßig schaff­te, sei­nen Server zu über­for­dern. Die gan­ze Story um das Smashing Magazine kannst du bei Sven Lennartz nach­le­sen. Dort fin­dest du auch die Geschichte um das Dr. Web Magazin.

Tiefergehende Informationen:

Der Beitrag erschien erst­ma­lig am 9.8.2016 und wird seit­dem regel­mä­ßig aktua­li­siert.

(dpe)

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google. Auf seinem Blog schreibt er über WordPress, SEO und Content SEO.

14 Kommentare

  1. Danke Herr Hecht, habe mei­ne Nischen-Webseite bei Raidboxes gehos­tet. Bin ser­ver­tech­nisch eine abso­lu­te Null. Hatte damals bei einem Preisausschreiben ein Jahr dort das Hosting gewon­nen. Aber der super Service, deren Know-How, die SSD-Technik, die auto­ma­ti­schen Updates, die Backups, kos­ten­frei­es SSL und und und.… haben dazu geführt, dass ich die Mehrkosten ger­ne in Kauf neh­me und dort geblie­ben bin. Für mich ist mei­ne Webseite mein täg­lich Brot und ich füh­le mich dort mit ihr gut auf­ge­ho­ben, da ich kein IT’ler bin. Und das Paket wel­ches für mich dicke reicht, liegt dann noch unter dem hier genann­ten Preis von 17,85 €, habe aber auch nicht den wahn­sin­ni­gen Traffic zu ver­zeich­nen, aber eine sta­bi­le Webseite.

  2. Hallo Herr Hecht,

    Zitat:
    Dein Hoster ist gut, wenn er SSDs anstatt HDD und PHP7 anbie­te

    Frage: Können Sie uns mal ein Benchmark vor­zei­gen wo die SSD Technik schnel­ler ist als nor­ma­le HDD im Raid 50/10 bei einer Webseite?

    PHP 7 ist natür­lich was WordPress angeht mit OPCache eine tol­le Sache, das war es aber auch schon, bringt noch vie­le Probleme mit sich, auf­grund das nicht alles mit PHP 7 läuft ver­nünf­tig

    ion­cu­be läuft der­zeit nur als Beta bei PHP7 und somit kön­nen schon Verschlüsselte Codes/Plugins/Theme/Software nicht benutzt wer­den und führt zu Problemen.

    Auch sind noch genug Plugins im Umlauf die bei PHP 7 eini­ge Fehler Produzieren.

    Die Aussage das ein Hoster “gut” ist wenn er SSD und PHP 7 hat, hal­te ich für frag­wür­dig wenn ich Ehrlich bin. Ich Spielen viel ande­re din­ger einen Rolle, wie z.b Support & Uptime

    Viele Grüße aus Kleve
    Andre Blenkers

    • Hallo Herr Blenkers,

      war­um soll ich einen Benchmark für etwas vor­zei­gen, was völ­lig logisch ist? Ein Notebook oder Pc läuft auch wesent­lich schnel­ler mit SSD, anstatt mit HDD. Zudem wird das jeder bestä­ti­gen kön­nen, der auf SSD hos­tet. Die Zugriffszeiten müs­sen wesent­lich schnel­ler sein, es sind schliess­lich kei­ne beweg­li­chen Teile in einer SSD.

      Das ein Hoster PHP7 im Paket hat, heißt noch lan­ge nicht, dass man es auch nut­zen muss. Wenn wich­ti­ge Dinge nicht lau­fen, schraubt man halt zurück. Übrigens lau­fen mitt­ler­wei­le wirk­lich vie­le Plugins mit PHP7 pro­blem­los – wenn sie stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Wenn nicht, dann nicht. Das kann man jedoch bereits vor der Installation sehen. Das irgend­wel­che Nischenprodukte mit PHP7 nicht lau­fen, ist Pech.

      Ich ste­he zu mei­ner Aussage, das ein Hoster gut ist, wenn er auch bei güns­ti­gen Shared-Tarifen SSD und PHP7 anbie­tet. Das bedeu­tet Service am Kunden. Der Hoster bie­tet sei­nen Kunden dann stets die neu­es­te Technik an, das ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Uptime soll­te heu­te kei­ne Frage mehr sein, son­dern eine Selbstverständlichkeit. Support ist immer sehr wich­tig, doch den bie­ten vie­le Hoster. Manche haben einen bes­se­ren Support, man­che einen schlech­te­ren. Meiner Erfahrung nach unter­schei­det sich guter und schlech­ter Support nur nach der Zeitspanne, die zur Reaktion auf eine Anfrage benö­tigt wird.

  3. Ich glau­be die aller­meis­ten WP Installation kom­men mit einen güns­ti­gen Shared Tarif aus. Viele den­ken hier immer “Oh ich habe 1000 Besucher am Tag”.

    Aber die­se 1.000 Besucher sind rein gar nichts für einen Server – Also gera­de ein­mal 41,6 Besucher pro Stunde und damit 0,69 pro Minute – Das ist ein­fach Sandkorn für einen Server. Das gene­riert nicht ein­mal wirk­lich Last auf einen halb­wegs akzep­ta­blen Server. Natürlich kom­men die Besucher zu Stoßzeiten, oder zumin­dest wohl tags­über. Also könn­te man / 12 tei­len anstatt durch /24. Aber raus kom­men tut das­sel­be.

    Man soll­te hier ein­fach die Last im Auge behal­ten und natür­lich den Traffic. Dann und nur dann kann man ent­schei­den, wie man vor­ge­hen möch­te.

    Aber ohne genaue Daten zu dem Traffic und der Seite an sich zu haben, kann man kei­ne halb­wegs genaue Empfehlung abge­ben. Daher hal­te ich die­sen Artikel auch mehr für Werbung als was ande­res.

    • Hm,

      erst sprichst Du von einem Shared-Hosting-Paket und hältst das für die meis­ten Anwender für aus­rei­chend, und dann sprichst Du nur noch von einem Server und den 1.000 Besuchern am Tag auf dem SERVER. Und dann kommt noch der Vorwurf mit der Werbung…

      Also, wenn wir von Shared-Hosting spre­chen, dann ist Deine Rechnung ein­fach falsch, weil sich hun­der­te von Websites die­sen einen Server tei­len müs­sen. Das bedeu­tet Shared-Hosting. Wie schnell mei­ne Website auf einem Shared-Paket ist, hängt auch ganz stark von den Nachbarn ab, und wie viel Besucher sie ver­trägt eben­falls. Geht eine Website in die Knie, hat dies Auswirkungen auf die ande­ren Websites. Ist eine Website gehackt wor­den, KANN dies eben­falls Auswirkungen auf die ande­ren haben. Es zählt nicht nur, wie viel Traffic ICH habe, son­dern auch, wie viel Traffic die ANDEREN haben.

      Nur und aus­schliess­lich bei einem eige­nen Server (Virtuell oder nicht), stim­men Deine Aussagen. Und nein, der Artikel ist defi­ni­tiv kei­ne Werbung. Sondern eine Empfehlung aus 17 Jahren Erfahrung.

  4. Ich glau­be es kommt sehr stark auf den Anbieter und das Paketangebot an, ob und wie vie­le Domains z.B. inklu­si­ve sind. Natürlich müs­sen die Pakete den Anforderungen und dem Know-How ent­spre­chen, aber eben auch im gesam­ten ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bie­ten. Auch wenn Sicherheit, Datenschutz und Verfügbarkeit dar­über hin­aus berück­sich­tigt wer­den soll­ten.

  5. Ich kann mir das ein­fach nicht mit der Serverhaftung erklä­ren – Sorry!

    Flattert eine Anzeige ins Haus, wird erst ein­mal Anzeige gegen Unbekannt gestellt, vor­aus­ge­setzt man war es wirk­lich nicht selbst.

    Ich hat­te Webspace – letzt­lich kann auch WordPress oder ein ande­res CMS gehackt wer­den und dar­über “schäd­li­cher” Content gestreut wer­den. Dafür haf­te auch Ich und nicht der Provider.

    Ich habe mei­nen Server als sepa­ra­te Maschine mit einer Festen IP zuhau­se in der DMZ ste­hen. Wobei ich den­ke, dass mein Desktop grund­sätz­lich ein grö­ße­res Sicherheitsrisiko dar­stellt als ein Server, der nur bestimm­te Dienste aus­führt. Einfach, weil damit viel mehr Content aus dem Netz gela­den und aus­ge­führt wird.

    Verstehe die Panikmache daher über­haupt nicht mehr in 2016 mit hei­mi­schen Bandbreiten.

    • Ich ver­ste­he Deinen Kommentar nicht. Also ent­we­der bin ich blind oder habe in dem Artikel unsicht­ba­re Wörter geschrie­ben. Denn von Serverhaftung habe ich nicht ein ein­zi­ges Wort geschrie­ben. Lediglich davon, dass bei bestimm­ten Hosting-Varianten die Administration und die Sicherheit des Servers selbst über­nom­men wer­den muss.

      • Absatz vServer bei con­tra. Aber ok, Verantwortlich ist nicht das glei­che wie Haftung… war gedank­lich evtl. schon Lichtjahre weit weg… Stichwort: Buzzwort und Hirn abschal­ten und Goldfischaufmerksamkeit und so… *grumml* Ich ver­such die Kurve noch zu bekom­men ;-) …aber evtl. wärs ja schon nen neu­es Thema…

  6. Hallo Andreas,
    dan­ke für einen (wie­der­mal) infor­ma­ti­ven Artikel. Hast du mal die Features von Hostnet und Cloudways ver­gli­chen?
    Gruß, Benjamin

  7. Danke für die Übersicht!

    Woran erkennt man denn, ob der aktu­el­le Hoster gut ist? Ich habe aktu­ell einen sha­red Server bei Prosite. Mit dem Support und den Preisen bin ich sehr zufrie­den. Allerdings bin ich mir unsi­cher, ob nach einem even­tu­el­len Umzug z.B. die Ladezeiten bes­ser wären.
    Gibt es da gewis­se Richtwerte oder Benchmarks für die Hoster.

    LG
    Adrian

    • Hallo Adrian,

      sor­ry, dass ich Deinen Kommentar erst jetzt bemer­ke. Also, Dein Hoster ist gut, wenn er SSDs anstatt HDD und PHP7 anbie­tet. Wenn Deine Website zudem noch akzep­ta­bel schnell ist und der Support hilf­reich und schnell, dann ist er gut.

      Nein, mir sind kei­ne Benchmarks bekannt. Aus eige­ner Erfahrung kann ich Dir Alfahosting emp­feh­len, die bie­ten alles und haben einen extrem guten Support. Die Websites sind dort sehr schnell für ein Shared-Hosting. Kosten sie­he oben unter Punkt eins.

      • Halte ich für eine frag­li­che Antwort ob SSD hier wirk­lich gro­ße Vorteile hat, wenn man sich mal die VPS mit SSD von Contabo anschaut, sind die­se extrem gedros­selt im Lesen und Schreiben.

        Einzig die IOPS sind höher als mit einer HDD/SAS ( unse­re Erfahrung)

        Wir haben uns lan­ge mit dem Thema beschäf­tigt und viel getes­tet, der Unterschied SSD und ver­nünf­tig HDD/SAS war kaum spürbar/messbar nach mei­ner Erfahrung. Der Hype um SSD ist oft mehr Marketing, der Endnutzer wür­de gar nicht mer­ken ob der Hoster wirk­lich SSD oder HDD/SAS ein­setzt (wie auch)

        Alfahosting.de – Schneller Support – Gute Ladezeiten
        All-Ink.de – Schneller Support und Freundlich und sehr gute Ladezeiten
        Kle-Hosting.de – Turbo Support und sehr gute Ladezeiten
        Strato.de – Schnecken Support und extrem lan­ge Ladezeiten
        Contabo VPS – Support sehr schnell, SSD aber gedros­selt (Lesen/Schreiben)

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