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Andreas Hecht 21. Juli 2016

WordPress Backup: Die richtige Strategie

Wichtig: Die richtige WordPress-Backup-Strategie

Eine Backup-Strategie ist für jede Website oder jeden Blog immens wich­tig. Vielleicht hast du es schon zu oft gele­sen und kannst es nicht mehr hören. Und doch soll­test du schnells­tens dar­über nach­den­ken, wenn du dei­nen Blog noch nicht regel­mä­ßig mit Backups ver­sorgst. Denn er kann schnel­ler zer­stört sein, als dir lieb ist.

Wichtig: Die richtige WordPress-Backup-Strategie

Darum ist eine Backup-Strategie eklatant wichtig

Jeden von uns kann es zu jeder Zeit tref­fen. Das muss man sich klar machen. Ich zum Beispiel dach­te, dass ich nicht für jede mei­ner Websites ein Backup benö­ti­ge. Dementsprechend wur­de mei­ne per­sön­li­che Website andreas-hecht.com nicht mit Backups gesi­chert, weil wenig Inhalte vor­han­den waren. Das habe ich bit­ter bereu­en müs­sen.

Vor eini­gen Wochen sah ich, dass mein Theme – Enfold von Kriesi – ein Update benö­tig­te. Nichts böses erwar­tend, habe ich den Update-Button gedrückt. Einige Minuten spä­ter stand ich vor den rau­chen­den Überresten der Website. Enfold hat in Sekunden mei­ne Website zer­stört. Das Theme gab ab dem öff­nen­den <head> kei­ner­lei HTML-Quellcode mehr aus. Auch eine ver­such­te Installation einer älte­ren Version ließ sich nicht zur Darstellung einer kom­plet­ten Website über­re­den.

Die Installation eines WordPress-Basis-Themes brach­te mir dann wenigs­tens noch die Blog-Inhalte zurück, die hin­ter­leg­ten Seiten waren unwie­der­bring­lich zer­stört.

Und das nur, weil ich Idiot fünf Dollar im Monat spa­ren woll­te. Denn mei­ne ande­ren Websites wer­den von VaultPress gesi­chert, das ich wei­ter unten noch vor­stel­len wer­de.

Weiterführende Informationen:

Killed in Action: Wenn Deine Website plötz­lich stirbt

WordPress-Backup-Lösungen – das gibt es, das ist sinnvoll

Möglichkeiten zur Erstellung von Backups gibt es für WordPress vie­le. Nicht alle sind sinn­voll, denn für eini­ge – kos­ten­freie – Varianten musst Du ein­ge­hen­de Kenntnisse im Bereich Datenbank-Administration haben, um die Backups wie­der ein­spie­len zu kön­nen. Daher emp­feh­len sich für unbe­darf­te User oder Menschen, die eine pro­fes­sio­nel­le Lösung favo­ri­sie­ren, die voll­au­to­ma­ti­schen Backup-Lösungen. Dort las­sen sich die Backups mit einem Klick wie­der zurück­spie­len. Gute Backup-Lösungen sind aller­dings nie­mals kos­ten­frei. Allerdings sind die Kosten, die auf dich zukom­men, sehr über­schau­bar.

Ich stel­le dir im fol­gen­den jeweils zwei Beispiele für die ein­zel­nen Backup-Möglichkeiten vor.

Die vollautomatischen Lösungen: Backup-Dienste

Diese Backup-Dienste sind immer kos­ten­pflich­tig. Allerdings hal­ten sich die Kosten im Rahmen und bewe­gen sich zwi­schen fünf USD bis neun Euro monat­lich.

1 – VaultPress

VaultPress WordPress-Backups

VaultPress dürf­te einer der bekann­tes­ten und belieb­tes­ten Dienste für voll­au­to­ma­ti­sche WordPress-Backups sein. Die gebo­te­ne Qualität und die Benutzerfreundlichkeit ist sehr gut. VaultPress ist übri­gens ein Projekt von Automattic, der Firma hin­ter WordPress.

So funk­tio­niert es: Logge Dich mit einem WordPress.com-Account in VaultPress ein, gib dei­ne Website URL an und dei­ne Kreditkartendaten für die Zahlungen. Danach instal­lie­re in dei­nem Blog das VaultPress-Plugin und gib die Registrierungsnummer ein, die du im VaultPress-Dashboard erhal­ten hast. Nun musst du nur noch die SFTP- oder SSH-Zugangsdaten für dei­nen Server ange­ben, damit VaultPress kor­rekt arbei­ten kann.

Die in VaultPress hinterlegten Zugangsdaten für deinen Server / dein Webhosting-Paket.

Die in VaultPress hin­ter­leg­ten Zugangsdaten für dei­nen Server / dein Webhosting-Paket.

Der Dienst nimmt nun sofort sei­nen Dienst auf und macht ein ers­tes Backup dei­ner kom­plet­ten Website inklu­si­ve der Uploads.

Die Ansicht der einzelnen Backups, die von VaultPress erstellt wurden.

Die Ansicht der ein­zel­nen Backups, die von VaultPress erstellt wur­den.

Wie man sehr gut erken­nen kann, sind die ein­zel­nen Backups mit nur einem Klick wie­der­her­stell­bar.

Informationen:

  • Kostenpflichtig: Ja, ab 5 USD monat­lich pro URL/Website
  • Von was genau wer­den Backups erstellt:  Von der kom­plet­ten WordPress-Installation
  • Wo wer­den die Backups gehos­tet: Auf den Servern des Dienstes (USA)
  • Support: Ja, über E-Mail. Schnell und gut nach eige­ner Erfahrung – nur auf Englisch
  • Nachteile: Keine ersicht­li­chen, abge­se­hen von der Speicherung der Daten in den USA
  • Empfehlenswert: Uneingeschränkt nach eige­ner Erfahrung
  • Testzeitraum vor­han­den: Nein
  • Zahlungsmöglichkeit: Nur Kreditkarte
  • Mögliche Zahlungsweisen: Monatlich und jähr­lich. Jährliche Zahlungen spa­ren einen Monat Gebühr
  • Kündigungsmodalitäten: Kündigung jeder­zeit mög­lich über das Dashboard mit einem Klick
  • Ein WordPress.com-Account ist Pflicht
  • Link zum Produkt

2 – blogVault

WordPress-Backup-blogVault

BlogVault bie­tet dir nicht nur die ein­fa­che und schnel­le Backup-Lösung mit Wiederherstellung an, son­dern auch inter­es­san­te, zusätz­li­che Funktionen. Vorteilhaft ist die Test-Wiederherstellung, die VaultPress nicht bie­ten kann. Die Funktion erfor­dert eben­falls die Installation eines Plugins.

Was blogVault leistet:

  • Bis zu 30 Tage Backup-Historie: Es kön­nen ein­zel­ne Seiten oder die gesam­te Website wie­der­her­ge­stellt wer­den
  • Ein-Klick-Wiederherstellung: Keine Fummelei mit Datenbank-Dateien oder ähn­li­chem.
  • Test-Wiederherstellung: Du kannst tes­ten, ob dei­ne Webseite  voll­stän­dig gesi­chert wur­de. Der Dienst stellt dir eine Test-Wiederherstellung per Klick auf sei­nen Servern zur Verfügung.
  • Hohe Sicherheit: blogVault spei­chert dei­ne Backups auf Servern von Hetzner und zusätz­lich bei Amazon S3. Zusätzlich kann das Backup in dei­ner Dropbox gesi­chert wer­den.
  • Zusatzfunktion: blogVault bie­tet einen ein­fa­chen Umzug einer WordPress-Installation an.
  • E-Mail-Support: Zurzeit nur auf eng­lisch

Informationen:

  • Kostenpflichtig: Ja, ab 9 Euro monat­lich für eine Website
  • Von was genau wer­den Backups erstellt:  Von der kom­plet­ten WordPress-Installation
  • Wo wer­den die Backups gehos­tet: Auf den Servern des Dienstes bei Hetzner und zusätz­lich auf Amazon S3
  • Support: Ja, über E-Mail – nur auf Englisch
  • Nachteile: Keine ersicht­li­chen
  • Empfehlenswert: Höchstwahrscheinlich
  • Testzeitraum vor­han­den: Ja, sie­ben Tage lang. Erst danach wird berech­net
  • Zahlungsmöglichkeit: Nur PayPal
  • Mögliche Zahlungsweisen: Monatlich und Jährlich. Jährliche Zahlungen spa­ren zwi­schen 12 und 16 Prozent.
  • Kündigungsmodalitäten: Kündigung jeder­zeit mög­lich über das Dashboard mit einem Klick
  • Link zum Produkt

BlogVault hört sich viel­ver­spre­chend an. Ich wer­de den Dienst in nächs­ter Zeit ein­mal auf Herz und Nieren tes­ten. Danach kön­nen dann gesi­cher­te Aussagen gemacht wer­den. Allerdings kann man durch den 7-tägi­gen-Testzeitraum nichts falsch machen und genau prü­fen, ob der Dienst alle Erwartungen erfüllt.

Die Lösungen mittels WordPress-Plugin

Die manu­el­len Lösungen für ein WordPress-Backup sind zumeist die bekann­ten und kos­ten­lo­sen Plugins. Diese kön­nen wohl ein Backup erstel­len, jedoch nicht zurück­spie­len. Deshalb muss man über Erfahrungen im Umgang mit phpMyAdmin ver­fü­gen, um die gesi­cher­te Datenbank wie­der in das System zu brin­gen. Allerdings exis­tiert auch eine Plugin-Lösung, wel­che die gesi­cher­ten Backups wie­der ein­spie­len kann. Diese Lösung ist jedoch kos­ten­pflich­tig, erscheint aber emp­feh­lens­wert zu sein.

1 – BackupBuddy

wordpress-backup mit BackupBuddy

Die Benutzeroberfläche von BackupBuddy

Auch BackupBuddy ist eine kos­ten­pflich­ti­ge Backup-Lösung. Nach eige­ner Aussage schützt es seit 2010 bereits über eine hal­be Million WordPress-Websites. BackupBuddy bie­tet dir eben­falls Backups, die mit einem Klick wie­der ein­ge­spielt wer­den kön­nen. Es kön­nen vie­le ver­schie­de­ne Arten eines Backups gefah­ren wer­den. Entweder kann die gesam­te Website gesi­chert wer­den, oder nur die Daten oder die Datenbank.

Eine Restore-Funktion wird eben­falls ange­bo­ten, zusätz­lich kann man mit­tels BackupBuddy auch sei­ne Seite kom­for­ta­bel auf einen ande­ren Server umzie­hen. Die gesi­cher­ten Daten wer­den nach Belieben in der Dropbox, auf Amazon S3 oder Google Drive eben­so gespei­chert, wie auf den Servern des Unternehmens. Die gespei­cher­ten Backups kön­nen zudem her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Was BackupBuddy leistet:

  • Backup-Wiederherstellung: Einzelne Bereiche oder die gesam­te Website las­sen sich wie­der­her­stel­len
  • Ein-Klick-Wiederherstellung: Keine Fummelei mit Datenbank-Dateien oder ähn­li­chem.
  • Hohe Sicherheit: blogVault spei­chert dei­ne Backups auf eige­nen Servern oder in dei­ner Dropbox. Ebenfalls ist das Speichern in Amazon S3 und Google Drive mög­lich. Zusätzlich kannst du das Backup jeweils her­un­ter­la­den.
  • Zusatzfunktion: BackupBuddy bie­tet einen ein­fa­chen Umzug einer WordPress-Installation. sowie sehr inter­es­san­te Funktionen für Entwickler an. Migration, ein Klonen und eine Staging-Website kön­nen ein­fach rea­li­siert wer­den. Interessant ist die Staging-Funktion, sie erlaubt dir eine Entwicklerseite zu klo­nen und mit weni­gen Klicks stets aktu­ell zu hal­ten. Ebenfalls inte­griert sind Funktionen für den Umzug auf eine neue Domain und das auto­ma­ti­sche Ersetzen der alten Domain durch die neue Domain. Zudem bie­tet das Plugin noch etli­che zusätz­li­che Funktionen und Tools. Es ist sehr umfang­reich.
  • Ticket-Support: Zurzeit nur in eng­li­scher Sprache erhält­lich

Informationen:

  • Kostenpflichtig: Ja, ab 80 USD pro Jahr und Website. Zurzeit bekommt man 25 Prozent Rabatt bei Anmeldung im Newsletter.
  • Updates und Supportzeitraum: Jeweils ein Jahr, da man pro Jahr bezahlt
  • Von was genau wer­den Backups erstellt:  Von der kom­plet­ten WordPress-Installation oder von aus­ge­such­ten Bereichen
  • Wo wer­den die Backups gehos­tet: Auf den Servern des Dienstes in den USA, oder in Amazon S3, Google Drive oder der eige­nen Dropbox.
  • Support: Ja, über ein Ticket-System – nur auf Englisch
  • Nachteile: Keine ersicht­li­chen
  • Empfehlenswert: Höchstwahrscheinlich
  • Testzeitraum vor­han­den: Nein
  • Zahlungsmöglichkeit: Nur mit Kreditkarte
  • Mögliche Zahlungsweisen: Jährlich
  • Kündigungsmodalitäten: Lizenz läuft auto­ma­tisch aus, wenn nicht ver­län­gert wird. Somit ist eine Kündigung nicht nötig.
  • Link zum Produkt

2 – BackWPup – kostenlos

BackWPup-WordPress-Plugin

BackWPup dürf­te das bekann­tes­te kos­ten­lo­se Backup-Plugin sein. Es funk­tio­niert zumin­dest auf etwas teu­re­ren Hosting-Möglichkeiten ein­wand­frei. Bei güns­ti­gen Shared-Hostings bricht das Plugin gern mit einer Fehlermeldung ab, weil der Backup-Job län­ger dau­ert, als vom Hoster frei­ge­ge­ben. Das ist jeden­falls mei­ne eige­ne Erfahrung mit die­sem Plugin.

Das Plugin sichert je nach Bedarf ent­we­der dei­ne gesam­te Seite oder nur die Datenbank. Zudem kann ein Backup für die Daten (die XML-Import-Datei) und die Plugins durch­ge­führt wer­den. Es ste­hen zudem sehr vie­le Möglichkeiten der Sicherung zur Verfügung, unter ande­rem der eige­ne Server, die Dropbox, Amazon S3, FTP und so wei­ter.

BackWPup hat jedoch auch einen Nachteil: es kann kei­ne Backups zurück­spie­len. Das muss hän­disch gesche­hen und es erfor­dert Fachwissen im Bereich Datenbank-Administration. Hat man die­ses Fachwissen nicht, muss ein Fachmann beauf­tragt wer­den. Eine kos­ten­pflich­ti­ge Version ist eben­falls erhält­lich, die­se kann jedoch auch kei­ne Backups wie­der­her­stel­len.

Die Funktionen im Überblick:

  • Datenbank Backup (benö­tigt mys­q­li)
  • WordPress XML Export
  • Erzeugt eine Datei mit den instal­lier­ten Plugins
  • Optimiert die Datenbank
  • Checkt und repa­riert die Datenbank
  • Daten Backup
  • Backups in zip, tar, tar.gz, tar.bz2 Format (benö­tigt gz, bz2, ZipArchive)
  • Speichert die Backups in: Server, DropBox, Amazon S3, Microsoft Azure, RackSpaceCloud und SugarSync

Informationen:

  • Kostenlos von WordPress.org
  • Keine Wiederherstellung des Backups
  • Nur Basis-Support über das Support-Forum auf WordPress
  • Wird stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt
  • Entwickler: Inpsyde GmbH, Frank Bültge, Daniel Hüsken
  • Neueste Version vom: Mai 2016
  • Download von WordPress.org

Fazit

Eine gute Backup-Strategie ist unver­zicht­bar. Allerdings exis­tie­ren vie­le Fallstricke; gera­de bei den kos­ten­lo­sen Lösungen. Empfehlenswert ist daher immer eine kos­ten­pflich­ti­ge Lösung, die bereits für klei­nes Geld zu haben ist. Die Erfahrung zeigt, dass man sich nach der Installation und Inbetriebnahme nicht mehr um die Backups küm­mern muss, alles läuft geschmei­dig im Hintergrund ab. Und wenn es dann doch ein­mal zum Super-Gau kommt, dann ist die­ser mit der Restore-Funktion nach eini­gen Minuten wie­der schnell beho­ben.

Aus mei­ner Misere habe ich gelernt, dass man kei­ne Website ohne Backups betrei­ben soll­te. Daher hat jetzt jede mei­ner Websites eine Backup-Lösung. So kann ich wie­der ruhig schla­fen.

(dpe)

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google. Auf seinem Blog schreibt er über WordPress, SEO und Content SEO.

8 Kommentare

  1. Wir suchen nach einer Möglichkeit auch die Datenbank zu sichern. Vor eini­ger Zeit wur­de die Datenbank unse­rer Site voll­kom­men zer­stört, da hat es auch nicht gehol­fen dass wir ein BackUp hat­ten.

    • Ich wür­de da VaultPress emp­feh­len. Die Backup-Funktion ist her­vor­ra­gend und lässt sich leicht wie­der­her­stel­len. Das hilft in sol­chen Situationen unge­mein. Ich nut­ze es seit Jahren und bin sehr zufrie­den.

  2. Erstmal dan­ke für dei­nen aus­führ­li­chen Bericht, Andreas.

    Ich ver­wen­de seit 2 Jahren für alle Projekte die kos­ten­lo­se Version von “UpdraftPlus” als Backup-Lösung mit diver­sen Sicherungsmöglichkeiten (GoogleDrive, Dropbox, Amazon S3, FTP, uvm.). Es gibt auch noch eine Premium-Version dazu.

    Solltest du dir unbe­dingt mal anse­hen: https://de.wordpress.org/plugins/updraftplus/

  3. Hallo, sehr guter Artikel zum Thema Backups. Einige PlugIns kann­te ich noch gar nicht. Ich selbst nut­ze zwei Methoden für Backups. Einmal das PlugIn BackWpup und zusätz­lich lade ich noch­mal alles manu­ell mit dem FTP Programm und phpMyAdmin run­ter. Doppelt hält bes­ser.

  4. Ein schö­ner Bericht, den sich vie­le zu HErzen neh­men soll­ten. Eine Frage ist aller­dings unbe­ant­wor­tet geblie­ben: Wie sieht es mit dem Backup für Multisites aus? Grundsätzlich ist eine Multisite ja auch nur eine Installation, aller­dings mit ver­schie­de­nen Subdomains.

    Mich wür­de auch eine genaue­re Definition von “Einzelne Bereiche” bei der Wiederherstellung inter­es­sie­ren. Bedeutet die a) ein­zel­ne Seiten/Posts und/oder b) ein­zel­ne Dateien wie Fotos, Medien oder uploads (Themes/Plugins). Hier wäre auch die Frage, ob sich bei einer Multisite ein­zel­ne Seiten/Posts wie­der her­stel­len las­sen, die sich­ein ein­zel­ner User auf sei­ner Unterdomain zer­schos­sen hat.

    • Backups für Multisites sind durch­aus auch kein Problem. Mit ein­zel­nen Dateien mein­te ich die ein­zel­nen Dateien der WordPress-Installation, der Themes und der Plugins. Auch Fotos und ähn­li­ches. Einzelne Beiträge las­sen sich hin­ge­gen nicht wie­der­her­stel­len. Das sind ja kei­ne ein­zel­nen Dateien, son­dern wer­den in der Datenbank gespei­chert. Um einen Beitrag wie­der­her­zu­stel­len bie­tet WordPress die Funktion der Revisionen an.

      • Hallo Andreas,
        herz­li­chen Dank für den tol­len Artikel! Ich möch­te beim Thema Multisites noch­mal nach­ha­ken: Welche Lösung kannst Du hier kon­kret emp­feh­len, wenn man nicht monat­li­che Zahlungen täti­gen will? Für die­ses und jenes soll man heut­zu­ta­ge hier 5 Eur und dort 19 Eur berap­pen – da sam­meln sich schnell unüber­schau­ba­re Fixkosten an, die sich gera­de für klei­ne­re Websites über­trie­ben hoch sum­mie­ren …
        Gibt es denn ein Plugin, was von mir aus nach Einmalzahlung zuver­läs­sig Multisites sichert?
        Wäre sehr dank­bar für einen guten Tipp, suche schon lan­ge danach.

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