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Dieter Petereit 12. Juni 2017

Kleine Petze: Welches WordPress-Theme ist das?

Durch das WordPress-Theme-Verzeichnis zu blät­tern ist zwar schön und gut. Wirklich inter­es­san­te Themes fin­den wir aber eher in frei­er Wildbahn. Nur lei­der lässt sich häu­fig nicht auf ein­fa­che Weise erken­nen, wel­ches Setup hin­ter der schi­cken Optik steht. Eine schlich­te Web-App ändert das.

What WordPress Theme is That?

Mit Hilfe des schlan­ken Schnüfflers namens „What WordPress Theme is That?” ermit­telst du für belie­bi­ge Websites, wel­ches Theme die Optik lie­fert. Zusätzlich schaut das Tool nach, wel­che Plugins im Einsatz sind. So bist du nicht nur in der Lage, den opti­schen Grundstein zu fin­den, son­dern kannst auch schau­en, wie die jewei­li­ge Website ihre Funktionalität bereit stellt.

Die Verwendung wirft kei­ne Fragen auf. (Screenshot: Dr. Web)

Perfekt ist das Tool indes nicht. Sehr stark ange­pass­te Designs kann die App kei­nem Theme mehr zuord­nen, so dass in einem sol­chen Fall kei­ne Daten ange­zeigt wer­den. Auch die Ermittlung der ver­wen­de­ten Plugins ist nicht makel­los. Je nach Arbeitsweise und Zielsetzung des Plugins fin­det die App oder sie fin­det nicht. Du soll­test dich also auf die Auflistung nicht ver­las­sen. Mit gro­ßer Wahrscheinlichkeit lau­fen im Hintergrund der unter­such­ten Seite mehr Erweiterungen, als du zu Gesicht bekommst.

Die Verwendung der Web-App ist so ein­fach wie die Verwendung von Google. Du kopierst oder tippst ein­fach die URL der zu unter­su­chen­den Seite in das mit­tig ange­ord­ne­te Eingabefeld und klickst auf das Lupensymbol oder bestä­tigst dei­ne Eingabe mit Enter oder Return.

Die Auflistung der Ingredienzen eines mei­ner Blogs. (Screenshot: Dr. Web)

Im Anschluss erhältst du die Übersicht der Daten, die die Web-App aus der Website zu zie­hen in der Lage ist. Für mein pri­va­tes Blog ist das schon eini­ges, für unse­re Magazin-Schwester Noupe fin­det sich nichts. Trotz der Möglichkeit, im Einzelfall kei­ne Informationen zu erhal­ten, ist „What WordPress Theme is That?” doch eine hilf­rei­che Anlaufstelle, wenn du die Fragestellung zu klä­ren hast. Natürlich könn­test du auch in HTML und CSS sel­ber nach dem Theme fahn­den. Die Web-App ist aber deut­lich schnel­ler.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

2 Kommentare

  1. Vielleicht noch als Anmerkung in die ande­re Richtung: Mit WP Hide & Security Enhancer (https://de.wordpress.org/plugins/wp-hide-security-enhancer) kann man sein eige­nes Theme und sei­ne Plugins ganz gut ver­ste­cken ;-)

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