Webydo 2017, ein Website-Builder der Extraklasse

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Webydo kennt ihr schon länger. Hier bei Dr. Web stellten wir euch das Designer-Werkzeug schon 2013 vor. Heute wollen wir uns anschauen, wie sich der Website-Builder seitdem entwickelt hat.

2013 war ein aufregendes Jahr für Webydo. Zwar gab es das System zu diesem Zeitpunkt schon zwei Jahre, die Öffentlichkeit wusste allerdings nichts davon. Denn diese zwei Jahre wurden genutzt, um die Software im Rahmen einer privaten Beta zur Marktreife zu führen. So war es dann kein Wunder, dass Webydo vom Start weg mit Referenzen von 13.000 Designern und über 70.000 Websites loslegen konnte.

Heutzutage ist der Website-Builder ein gereiftes Produkt einer gereiften Firma. Angeboten wird eine breite Palette an Lösungen, die sich an Designer richten und an deren B2B-Bedürfnissen orientieren.

Webydo, klare Abgrenzung von Homepage-Baukästen

Was macht Webydo dabei so einzigartig? Auf den ersten Blick könnte man auf die Idee kommen, in Webydo nur einen weiteren Vertreter der Gattung “Homepage-Baukasten” zu sehen. Hier gibt es mit Wix und anderen Diensten eine nennenswerte Konkurrenzsituation. Alle Homepage-Baukästen richten sich vornehmlich an den Endkunden.

Moderne Website mit Webydo erstellt. (Screenshot: Dr. Web)

Hier grenzt sich Webydo gezielt ab. Der klare Fokus auf Designer und die Unterstützung derer Geschäftsmodelle setzt sich im gesamten Bedienkonzept der Software fort. Wer Webydo erstmalig aufruft und zur Zielgruppe der Designer gehört, wird sich sofort heimisch fühlen, denn die Oberfläche, das Bedienkonzept, der Duktus, alles das erinnert stark an die Designprodukte aus dem Hause Adobe.

Von daher besteht kaum eine Lernkurve. Designer nutzen ihr vorhandenes Wissen und bauen sich ein weiteres Standbein im Webdesign auf, ohne dabei in Schwierigkeiten zu laufen. Mit Designkenntnissen ist es möglich, innerhalb eines Tages die Grundlagen von Webydo soweit zu erlernen, dass produktives Arbeiten möglich wird.

Webydos herausragende Features

Die klare Ausrichtung auf Designer als Zielgruppe gab schon ein ganzen Stück weit die Gestaltung der Benutzeroberfläche und des gesamten Funktionsspektrums vor. Wie bereits erwähnt, ist Webydo nah an den Größen der Grafikdesignsoftware dran. Der Lernaufwand ist entsprechend gering. Besonders Photoshop-Aficionados werden Webydo lieben, denn hier gibt es einen lieb gewonnenen, alten Bekannten ebenfalls: das Ebenen-Prinzip in der Gestaltung.

Webydos Motto lautet: Design without Code.

Verschiedene Ansichtsmodi erlauben es, die Seiten aus der Sicht des Designers, aus der Sicht des Kunden, der Inhalte beitragen soll und generell aus der Sicht beliebiger Internetbesucher zu betrachten und zu bewerten. Es ist zwar heutzutage gang und gäbe, erwähnen will ich aber dennoch, dass Webydo auf responsive Websites setzt.

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Einige besonders interessante Features will ich separat erwähnen.

Das Automatic Layout Tool, Smart Grouping und Drag Handle

Mit dem Automatic Layout Tool lassen sich Elemente automatisiert in neue Layouts schieben. So könnte man etwas eine Reihe von Elementen als Grid darstellen und für die responsive Variante einspaltig anordnen lassen. Dabei bedenke immer, wir sprechen hier über eine Lösung, die keine Code-Kenntnisse erfordert. Dass das mit CSS geht, weiß auch der Autor dieses Beitrags 😉

Das Automatic Layout Tool (GIF: Webydo)

Mittels Smart Grouping lassen sich verschiedene Elemente gruppieren und fortan als Gruppe bearbeiten. Auch dieses Werkzeug ist für responsive Sites unabdingbar.

Der Drag Handle, in etwa Schiebegriff, erlaubt dir, Elemente so mit der Maus im Design zu verschieben, dass das Element dennoch stets sauber im Raster bleibt. Auch kleine Verschiebungen, etwa um Whitespace zu minimieren, laufen einfach und zuverlässig ab.

Drag Handle (GIF: Webydo)

Oberflächendesign

Ebenfalls der Arbeitsweise eines Designers dürfte es entgegenkommen, dass du dir in Webydo die Toolboxen, hier Panels genannt, frei anordnen kannst.

Flexibles Panel-Management (GIF: Webydo)

Typografie

Typografie im Web ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Webydo bietet dir hier Zugriff auf alle Google Fonts oder die Verbindung zu Typekit, sowie die Möglichkeit, eigene Fonts hochzuladen,.

Sonstige zeitgemäße Features

Auch Shops lassen sich mit Webydo betreiben.

Natürlich bietet der Website-Builder auch alle Features, die heutzutage trendy sind, darunter Parallax, sogar in der 3D-Variante, Ghost Buttons, Galerien und was nicht alles.

Bloggen ist ebenfalls möglich.

Im hauseigenen Webydo-Blog findet der englischsprachige Designer Erläuterungen, Inspirationen und Informationen allgemeinerer Natur, aber bezogen auf das Webydo-Featureset. So bildet der Blog quasi die Klammer zwischen Produkt und Designumfeld.

Wem kommt das nicht bekannt vor? Ebenen, wie in Photosh…

Webydos Business-Funktionen

Webydos Anspruch ist es, dir nicht nur ein Designwerkzeug an die Hand zu geben, sondern dich auch ansonsten in der Abwicklung deiner Geschäfte bestmöglich zu unterstützen. Das tut es auf unterschiedliche Weise.

Zunächst einmal erhältst du mit Webydo ein überaus benutzerfreundliches CMS, mit dessen Hilfe deine Kunde späterhin ihre Inhalte selber pflegen können. In welchen Bereichen sie das dürfen, hast du zuvor im Layout schon festgelegt.

Dann erlaubt dir Webydo das System komplett auf deine Marke zu branden. So kommt kein Kunde mit dem Terminus Webydo überhaupt in Berührung. Dieses White Labeling geht auch im CMS-Backend. So altruistisch ist sonst kaum einer in der Branche.

Um das Featureset rund zu machen, kannst du direkt aus dem Backend heraus Rechnungen für deine Leistungen an deine Kunden schicken. Bei der Gelegenheit sollte ich vielleicht erwähnen, dass sämtlicher Traffic hin zu und weg von Webydo SSL-verschlüsselt abläuft.

Es gehört zwar im Grunde nicht zu den klassischen Design-Dienstleistungen, aber es gehört schon zu einem kompletten Website-Paket: SEO, die Suchmaschinenoptimierung. Auch für diesen Teilbereich kannst du die integrierten Tools verwenden. So sind die SEO-Basics in jedem Falle sauber abgedeckt.

Webydos Knowledge-Base hilft beim schnellen Einstieg und Fragen zwischendurch

Da der Community-Gedanke von Beginn an einen hohen Stellenwert hatte, ist es Webydo gelungen, eine aktive, wie freundliche Gemeinschaft zu erschaffen, die jederzeit hilfsbereit auftritt. Der eigentliche Support des Unternehmens ist ebenfalls dauer-erreichbar und hilft gerne auch per Live-Chat über Schwierigkeiten hinweg.

Eine massive Video-Dokumentation schult dich in allen Aspekten des Tools. Für direkte Anfragen oder individuelle Probleme stehen Feedback-Formulare, aber auch die gute alte Telefonleitung zur Verfügung. Darüber hinaus kannst du jederzeit neue Features vorschlagen, Bugs melden oder neue Features in der Roadmap hochvoten.

Allein wirst du jedenfalls nie gelassen. Bei Webydo hat man nicht den Eindruck, bloß ein beliebiger Kunde zu sein. Hier scheint sich jemand wirklich für dein Business zu interessieren und es verbessern zu wollen.

Webydo preislich

Spätestens, wenn du einen Blick auf Webydos Preismodell wirfst, wird dir klar, dass sich hier ganz sicherlich nicht der durchschnittliche Endkunde bedienen wird. Denn schon das kleinste Paket beinhaltet CMS und Hosting für zehn Websites bei Nutzung durch einen Designer. Das Abrechnungssystem ist bei dem Tarif ebenfalls enthalten. Bei jährlicher Zahlung zahlst du monatliche 75 US-Dollar dafür. Ab dem Team-Account für 150 US-Dollar ist neben dreißig Websites auch das bereits erwähnte White Labeling möglich. Weitere Tarife mit größeren Limits findest du auf dieser Seite.

Hier wird deutlich, dass die Entscheidung für Webydo nicht so ist, wie die Entscheidung für andere Tools. Webydo vertritt den Anspruch, dich in deinem Design-Business vollumfänglich zu unterstützen und ist daher konsequenterweise eine Alles-oder-nichts-Entscheidung.

Das ist verständlicherweise schwierig und stets individuell zu betrachten. Am Featureset jedenfalls gibt es nichts auszusetzen. Wenn du Webydo noch nicht kennst, solltest du es auf jeden Fall mal ausprobieren.

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(Disclaimer: Der Beitrag ist ein Sponsored Post aus dem Hause Webydo.)

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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