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Ralf Hertsch 15. Februar 2010

Website Baker CMS – flexibel und einfach zu bedienen

Das Content Management System WebsiteBaker wurde 2004 als Open Source von dem Australier Ryan Djurovich ins Leben gerufen. WebsiteBaker sollte von Anfang an ein praxistaugliches Content Management System (CMS) sein, das sich ohne Expertenwissen erschließt, einfach zu bedienen ist und ein rasches Erstellen von Web-Seiten ermöglicht.

Wie viele andere Open-Source-Projekte erlebte auch WebsiteBaker nicht nur ruhige Zeiten. Im Herbst 2008 gab Ryan Djurovich seinen Rückzug aus dem Projekt bekannt und löste heftige Diskussionen über die Zukunft von WebsiteBaker aus. Seinen richtungsweisenden Einfluss auf die Community hatte Ryan Djurovich zu diesem Zeitpunkt bereits verloren, an der aktiven Entwicklung war er schon längere Zeit nicht mehr beteiligt.

Einer kleinen und engagierten Gruppe war klar, dass eine konsequente Weiterentwicklung eine solide Basis für eine größere, aktivere Gemeinschaft erfordert. Hierzu wurde ein nach deutschem Recht eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein gegründet, der über alle Rechte an WebsiteBaker verfügt. WebsiteBaker Org e.V. versteht sich ausdrücklich als internationale Gemeinschaft und Garant für ein anhaltendes Engagement.

Seitenbaum zur Verwaltung der einzelnen Webseiten (Argos Backend-Theme)

Inzwischen ist eine geschäftige Ruhe eingekehrt. WebsiteBaker 2.8 erschien im Sommer 2009 und war ein wichtiger Meilenstein für die weitere Entwicklung, vor allem jedoch für das Selbstbewusstsein der Gemeinschaft.

WebsiteBaker kann und will sich nicht mit den Platzhirschen unter den Content Management Systemen, wie Typo3, Joomla oder Drupal messen – gleichwohl hat es sich still und leise einen festen Platz in der CMS-Landschaft erarbeitet. Bei anhaltend steigender Tendenz verzeichnet WebsiteBaker inzwischen über 5.000 Downloads und mehr als 37.000 Besucher im Monat. Der Anteil an deutschsprachigen Besuchern ist überraschend hoch und liegt zwischen 35 und 40 Prozent.

Erste Schritte

Die Systemanforderungen von WebsiteBaker sind gering, der Webserver sollte über PHP 5.2x und MySQL 4.x verfügen. Der Safe Mode muss ausgeschaltet sein.

Das aktuelle Release 2.8.1 vom Februar 2010 ist komprimiert knapp 4 MB groß und rasch heruntergeladen.  Die vollständige Installation dauert einschließlich FTP-Transfer auf den Webserver nicht länger als 10 Minuten – die Kenntnis der MySQL-Zugangsdaten vorausgesetzt. Besonderes Fachwissen ist nicht erforderlich.

WebsiteBaker begrüßt den Anwender mit einem übersichtlichen Backend, das sich in sieben (fast) selbsterklärende Funktionsbereiche gliedert:

  1. Seiten,
  2. Erweiterungen,
  3. Optionen,
  4. Benutzerverwaltung,
  5. Medien,
  6. Einstellungen,
  7. Admin-Tools.

Über die Optionen werden grundlegende Parameter festgelegt, zum Beispiel die Beschreibung der Website und Schlüsselwörter, die verwendet werden sollen, falls diese Angaben für eine einzelne Seite fehlen. Empfehlenswert ist das Einschalten des Seiten-Mülleimers. Gelöschte Seiten können so bei Bedarf wieder hergestellt werden. Bei WebsiteBaker lässt sich jeder Seite ein Template (Designvorlage) zuordnen. Über die Optionen legen Sie das Standard-Template fest. Ebenso kann das so genannte Backend-Theme gewechselt werden und so nicht nur das Aussehen sondern auch die Funktionalität des Backend beeinflusst werden. Die Einstellungen für den Versand von E-Mails durch das CMS werden ebenfalls über die Optionen festgelegt.

Tipp: Es lohnt sich, das Backend-Theme argos_theme auszuprobieren, das zum Beispiel im Medien-Bereich das automatische Entzippen von Archiven oder die automatische Begrenzung von Bildabmessungen ermöglicht.

Der Funktionsbereich Einstellungen dient der persönlichen Anpassung von E-Mail Adresse, Passwort, Zeitzone und Spracheinstellung für das Backend. Die Benutzerverwaltung ermöglicht die Vergabe von spezifischen Rechten für Benutzergruppen und einzelnen Benutzern. Über Erweiterungen lassen sich zusätzliche Module (Add-ons), Templates (Designvorlagen) sowie Sprachen hinzufügen und entfernen. Über Medien werden Grafiken, Animationen und sonstige Dateien verwaltet, die über die Website zur Verfügung gestellt werden.

Ein gründlicher Blick in die Admin-Tools lohnt sich. Die Funktion der meisten Verwaltungsprogramme erschließt sich dem Anwender automatisch. Interessant ist der JavaScript Admin: Hier verstecken sich unter anderem komfortable Drag-&-Drop-Funktionen für den Seitenbaum. Diese zu aktivieren ist empfehlenswert.

Eine der interessantesten Eigenschaften von WebsiteBaker sind die Droplets, die über die Admin-Tools verwaltet werden.

Eine Seite mit dem WYSIWYG Editor bearbeiten (TinyMCE und Argos Backend-Theme)

Droplets ermöglichen die Ausführung von PHP-Code an beliebigen Stellen, so lassen sich etwa mitten im Fließtext personalisierte Anreden einfügen, innerhalb von Templates Datenbankabfragen durchführen oder besondere Fähigkeiten realisieren. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Eingefügt werden Droplets im WYSIWYG-Editor durch Anklicken eines entsprechenden Symbols und Auswahl des gewünschten Droplets in einer Dialogbox. In Templates und Modulen wird der entsprechende Aufruf an der gewünschten Stelle platziert.

Die Erstellung und Verwaltung von Seiten ist bei WebsiteBaker so einfach, wie man es von einem Content Management System erwartet.

Beim Hinzufügen von neuen Seiten wird zunächst der Menütitel festgelegt. Aus diesem Titel generiert WebsiteBaker automatisch den Dateinamen und erzeugt eine physikalische Datei, die für die Anzeige der entsprechenden Seite sorgt. Diese sprechenden Dateinamen bilden zusammen mit der Möglichkeit, Seitentitel, Seitenbeschreibung und Schlüsselwörter für jede Seite individuell festzulegen, die Grundlage für ein sehr suchmaschinenfreundliches CMS.

Bei WebsiteBaker können Webseiten nicht nur als Inhaltsseiten mit Texten und Bildern angelegt werden, hier können ebenso Formulare oder andere Module verwendet werden. Darüber hinaus können innerhalb einer Seite beliebig viele Abschnitte definiert werden. So kann eine Seite beispielsweise aus einem Inhaltsbereich mit Text und Fotos, einem Formular und einem weiteren Inhaltsbereich bestehen.

Worin liegt der Reiz und die Stärke von WebsiteBaker?

WebsiteBaker ist rasch installiert, übersichtlich und einfach zu handhaben. Die Einarbeitungszeit ist, gerade im Vergleich zu den großen CMS, sehr gering. Ebenso einfach ist das Erstellen oder Anpassen von Templates. Für die Erweiterung der Grundfunktionen steht eine Vielzahl von Modulen zur Verfügung. Darüber hinaus können über Droplets mit geringem Aufwand weitere Funktionen bereit gestellt werden. Die leichte Handhabung des CMS ermöglicht auch jenen Betreibern, die ihre Website nicht selbst erstellt haben, ein schnelles Verständnis der Grundfunktionen.

WebsiteBaker ist sehr flexibel und kosteneffektiv und eignet sich besonders für die rasche Realisierung von Webpräsenzen. WebsiteBaker empfiehlt sich aber vor allem für die Umsetzung von speziellen Kundenwünschen – Anpassungen und Erweiterungen sind schnell und problemlos möglich.

Weiterführende Links und Tipps

Ralf Hertsch

Ralf Hertsch, Programmierer und Webdesigner. Schwerpunkte: Open Source, PHP, MySQL, Content Management System Website Baker, Barrierefreies Webdesign (BITV), Entwicklung von Internetanwendungen, Schulung, fachliche Begleitung der WebsiteBaker Usergroup Berlin
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32 Kommentare

  1. Ich habe hier mal alles mitgelesen und ich finde viele wollen WB zerreden. Ich arbeite nun seit ein paar Monaten mit der Version 2.8.1 und ich muss sagen dies ist für den Bediener und auch für den Designer sehr leicht zu bearbeitendes CMS. Es ist dazu noch in Deutsch welches für viele mittelständische und auch kleine Unternehmen wichtig ist da sie nicht erst noch viele Übersetzungen anfertigen müssen. Ebenso kann man sich als Admin schnell in die Funktionen reinarbeiten und gewünschte Änderungen durchführen. Zum Thema geschwindigkeit muss ich sagen das WB kaum zu schlagen ist ,also Daumen hoch . Was noch fehlt ist so eine Seo-statistik wie bei WordPress, aber was nicht ist kann ja noch werden.

    • Inzwischen ist ja recht viel Zeit seit dem letzten Kommentar vergangen.
      Mittlerweile gibt es WebsiteBaker 2.8.3 (26.05.2012). Ich arbeite inzwischen seit über 3 Jahren mit diesem System und alle Kunden sind sehr zufrieden. Das CMS ist stabil, gut zu bedienen und auch für Neulinge keine große Hürde. Die meisten Einweisungen dauern anderthalb Stunden.
      Leider habe ich in letzter Zeit öfter gehört, dass die Arbeit daran nun doch womöglich eingestellt wird. Aber nichts genaues weiß man nicht.
      Das wäre äußerst schade. Vielleicht sollte man Gutes doch mit gutem Geld vergüten.
      Übrigens lassen sich mit WebsiteBaker tolle Templates erstellen: http:www.onewebdesign.de unter ‚Work‘ gibt’s eine nicht ganz vollständige Liste…

  2. Ich finde auch das Websitebaker ein sehr gutes CMS ist. Sollte man getestet haben!

  3. ich denke ein test kann nie schaden. ich sah aber bereits weiter oben, dass es einige versucht und gescheitert sind. wenn man meint es testen zu wollen sollte man das machen. und mit sicherheit gibt es je nach projekt anspruch die unterschiedlichsten lösungen.

  4. Ich denke Artikel wie diese können hilfreich und sinnvoll sein – doch wo ist die Grenze zur (platten)Werbung?
    Gefreut hätte ich mich über mehr Informationen (ggf. auch Beispiele) zur Struktur/Sicherheit, Templates und Plugins.

    Aus meiner Sicht gibt es folgendes allg. Problem: Es gibt soviele CMS, die bisweilen das Selbe versprechen, dass man ohnehin nicht umher kommt sich das Teil zu installieren und auszuprobieren… was du bei mir jedenfalls erreicht hast.

  5. Gerade für einfache, kleinere Webauftritte finde ich Website Baker ideal. Gerade wegen der angesprochenen kurzen Einarbeitungszeit können Laien schnell Content generieren/modifizieren.

    Für Webseiten mit weiteren Funktionen, wie z.B. News-, Eventkalender, Userverwaltung solltet Ihr mal einen Blick auf http://www.typolight.org werfen (hat mir wesentlich besser als CMSmade simple gefallen). Sehr übersichtlich, SEO freundlich und mit einem CSS-Framework ausgestattet, welches es ermöglicht ohne eigene Templates (PHP/HTML) einen individuellen Auftritt zu gestalten.

    Danke für den Artikel – denn wenn es um einfache Seiten geht wird mit den CMS Platzhirschen (Joomla, Drupal, Typo3) mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

  6. @rene
    „Da steckt doch ein Widerspruch drin?“

    Ja und Nein – Ich kann wirklich nicht Programmieren, aber ich kann lesen sowie logische Zusammenhänge und Wege gerade im „Head-Bereich“ erkennen und Nachvollziehen.

    Speziell zu dem Thema „SEO-Optimierung“ mit Websitebaker habe ich vor kurzen eine Webseite zusammengebastelt, die so manch kommerziellen Unternehmen in diesem Bereich die Tränen in die Augen schießen lassen wird.

    Noch einen Link möchte ich hier aber nicht Veröffendlichen, sonst löscht man eventuell meine Posts hier.

    Es gibt, so weit ich es bisher weiß nur noch 1 CMS neben Website Baker das sich „super-einfach-genial“ durch geschiktes um,- und einsetzen der „Variablen – http://de.wikipedia.org/wiki/Variable_(Programmierung)“ im „Head-Bereich“ SEO-Optimieren lässt.

    Für dieses um,- und einsetzen dieser Variablen muss ich nicht programmieren können – ich muss nur die Wege zu Ziel sehen und erkennen können.

    Ich hoffe, diese Antwort hilft Dir weiter.

  7. Ich finde Websitebaker bzgl. der Bedienbarkeit wirklich klasse, allerdings gibt es andere Projekte die man durchaus beachten sollte, z.B. Modx bei dem man vieles machen kann was ich mir bei WB wünschen würde.

    Was man aber betonen muss ist, dass die WB-Community sehr hilfsbereit und freundlich ist und die Entwickler sehr engagiert an dem System arbeiten und das lässt hoffen auf Verbesserungen in der Zukunft.

  8. @ CMS Webkatalog
    Ich verstehe Deinen Post nicht.

    Oben Schreibst Du:“Und obwohl ich ich weder etwas von PHP, Html oder andern Programmiersprachen verstehe…“
    und weiter unten:“Wenn ich mir so manchen „Quellcode“ bei fertigen Website Baker Seiten ansehe, kommen mir dir Tränen…“

    Da steckt doch ein Widerspruch drin?

  9. Nachtrag:

    Ich kenne Website Baker nun seit ca. 3 Jahren. Und obwohl ich ich weder etwas von PHP, Html oder andern Programmiersprachen verstehe, ist es mir möglich innerhalb weniger Stunden (6 Std.) auch riesige Webseiten mit über 130 Seiten zu basteln (Webseite für einen Freund Fotograf) „http://www.lauk-art.com“. Vielleicht bleibt der Link ja erhalten, möchte keinesfalls wegen „Schleichwerbung“ hier gelöscht werden.

    Im übrigen betrachte ich Website Baker eher aus Sicht der SEO-Optimierung (ein 10 jähriges Hobby von mir). Der ursprüngliche Entwickler Ryan Djurovich hat mit Website Baker ein System geschaffen, mit dem es eigendlich jedem möglich ist (auch ohne PHP & Html Kenntnisse) und auch sein sollte in den Suchmaschinen dieser Welt an die Spitze zu Stürmen.

    Wenn ich mir so manchen „Quellcode“ bei fertigen Website Baker Seiten ansehe, kommen mir dir Tränen – wie Perlen vor die Säue geschmissen – wie schon gesagt, nur aus Sicht der SEO-Optimierung (Meta-Tags) – Optisch sind die meisten Webseiten, zumindest von den Webdesignern erste Sahne.

    Ich habe selbst (persönlich) über 200 CMS auf Funktionalität und Anwederfreundlichkeit aus der Sicht eines „DAUs“ = „dümmster anzunehmender User“ getestet. Kein anderes CMS dieser, unsere Erde, ist so simpel und einfach zu Verstehen und zu Bedienen. Für Joomla & Typo3 braucht man erstmal eine stundenlange Schulung, um die ersten Seiten einigermaßen ansehnlich ins Netz zu bekommen – für das „Do-It-Yourself“ eines z.b. gestressten Selbständigen, der mal gerade etwas auf die Schnelle von unterwegs per Lappy aktualisieren möchte absolut ungeeignet ohne vorherige stundenlange Schulung und Einarbeitung.

    Anders bei Website Baker:
    Admin-URL aufrufen und Einloggen, auf „Seiten“ in der Verwaltung klicken – kurz die Seitenstruktur visuell überflogen – den „Seiten-Namen“ anklicken, schon öffnet sich der „WYSIWYG-Editor“, jetzt die entschprechende Textpassage suchen, mit dem Mäuschen markieren, mit Return löschen, mit Tastatur neu schreiben, auf Speichern klicken – Fertig. So muss ein CMS sein: Einfach, übersichtlich und rattenschnell ;-)

  10. @Tienchen:
    „Design ist nicht gerade berauschend“
    Hmm, wie soll ich es sagen ohne zu Beleidigen!? – Alles was unter der Domain http://start.websitebaker2.org dezeit läuft sind Arbeits,- und Informationsplattformen. Ich weis garnicht, warum alle Welt immer an dem derzeitigem Design rummäkelt.

    Kickibuntie Webseiten gehören wenn überhaupt in die rein private Schiene bzw. in die gewerbliche im Bereich Kunst, Künstler und Designer.

    Es hat schon seinen Grund, warum zb. die erfolgreichsten Automobilbauer dieser Erde auf absolut „schlichtes & informatives“ Webdesign setzen – Nämlich darum, damit der Interessent sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: Das Produkt, das beworben wird.

    Die derzeit noch gültigen Seiten lassen sich einfach und intuitiv bedienen, ohne den Überblick darüber zu verlieren wo man sich gerede befindet, von wo man gekommen ist und wo es logicher Weise weiter geht. Es gehört schon eine Menge Weitsicht dazu, eine Webseitenstruktur zu entwickeln die mehrere 100 Seiten umfasst ohne den Überblick zu verlieren.

    Ich persönlich finde es schade das das aktuelle Design vergänglich ist.

  11. Ich möchte darauf hinweisen, dass – wie auf der Startseite angekündigt – morgen das CMS einen neuen Internetauftritt bekommt. Denn – zugegeben – der jetzige ist nicht gerade berauschend, wenn man das Design, manche Informationen usw. ansieht.

  12. @tekl: Es lassen sich beliebige WYSIWYG Editoren einbinden. Beim Standard Editor können die Funktionen über die Konfigurationsdatei des FCKEditor gesteuert werden, siehe /modules/fckeditor/wb_config/wb_fckconfig.js, und dort nach FCKConfig.ToolbarSets[„WBToolbar“] suchen…

  13. Ist der WYSIWYG-Editor eigentlich zu konfigurieren? Fisimatenten wie Unterstreichung, Schriftartauswahl oder Schriftgröße haben in den meisten Projekten nichts zu suchen.

  14. Sehr guter Artikel mit ein wenig Vorgeschichte, die auch zeigt das Websitebaker nicht eines der aus dem Boden gestampften Projekte ist, sondern eine relativ lange und erfoglreiche Geschichte hat. Das wichtigste für mich ist die Community, die hinter diesem CMS steht. Aktiv und im Forum mit schnellem und freundlichem Support bei Problemen, jeder trägt seinen Teil bei, um WebsiteBaker weiter zu bringen.

    Eine Demo die funktioniert und für die man nichtmal ein MYSQL Passwort wissen muss….;)
    gibt es hier: http://www.websitebaker-portable.com

  15. ihrzauberer

    danke für den Tipp!
    Verstehe hier einige Reaktionen absolut nicht. Das ist doch nun mal wirklich ein nettes, ergonomischen und einfach zu handelndes CMS – super flexibel anpassbar und grossartig auf der Website dokumentiert – ideal für quick sites, die trotzdem die nötige Power und Sauberkeit mitbringen sollen.

    Arbeite sonst mit Typo3, Drupal und Joomla, doch dieses CMS ist es wert näher angeschaut zu werden – genug Müll gibts in dem Bereich ja.

    Super!

  16. Interessant, daß alle Stimmen, die gegen WB wettern, von Leuten kommen, die es offensichtlich noch nie selbst gesehen haben. (Mit Betonung auf „wettern“; denn die Leute, die es nach eigenen Angaben getestet und sich dann dagegen entschieden haben, haben einen deutlich sachlicheren Ton.) Wie kann man sich ein Urteil über etwas erlauben, das man gar nicht kennt?

  17. Hallo Martin,
    Betonung sollte hier möglicherweise auf „vor einiger Zeit“ liegen.
    Für WebsiteBaker gibt es inzwischen eine Vielzahl Bildergalerien, die allen Anforderungen gerecht werden, Shoutbox, Gästebuch, einen sehr leistungsfähigen Shop (Bakery), News (optional mit mit Kommentaren), Eventkalender u.v.m.
    Sicherlich sind einige Module evtl. verbesserungswürdig, aber gerade stark nachgefragte Module werden kontinuierlich weiterentwickelt.
    Einen Überblick über alle bekannten Module erhält man auf http://www.websitebakers.com

  18. Vor einiger Zeit habe ich diverse Content-Management-/Blog-Systeme verglichen. Gesetztes Ziel: Fotoalbum, Shoutbox/Gästebuch, Shop, Kommentare, News-System, Eventkalender und weitere Module unter einem Administrations-Backend zu verwalten sowie über ein flexibles Template-System Layouts bereits zu stellen. Eine besondere Herausforderung war die Mehrsprachigkeit eines Auftrags.
    Typo3 und Joomla schieden auf Grund ihrer Komplexität und der damit verbundenen steilen Lernkurve aus – es ging um kleinere Projekte.
    Website-Baker und CMS Made Simple waren zunächst die Favoriten, scheiterten dann aber entweder an nicht funktionierenden Modulen oder anderen Krankheiten.
    Aktuell ist WordPress mein Favorit – das System ist zwar ziemlich träge und hat hohe Systemanforderungen aber die riesige User-Basis, der unerschöpfliche Pool an Templates und PlugIns und nicht zuletzt die gute deutsche Übersetzung (es sitzen später Daus am Backend) waren ausschlaggebend, das ich inzwischen 6 Installationen laufen habe… und in Kürze werden es zwei weitere sein.
    Meine Hauptseite ist weiter ein Konglomerat aus verschiedenen PHP-Skripten – der Umstieg auf WordPress oder ein anderes CMS/Blog … mal schauen.

  19. Bei einem Content Management System kommt es darauf an, dass der Endverbraucher (Websiteinhaber, Redakteure) die Inhalte seiner Site einfach verwalten kann, diese Aufgabe löst WebsiteBaker sehr gut – die Erfahrung von @Rene kann ich bestätigen, dem Endkunden genügen 1-2 Stunden gründliche Einweisung.
    In den Köpfen ist allerdings häufig, dass ein CMS mir die Erstellung eines Template abnimmt. Das ist natürlich nicht der Fall, abgesehen von den grafischen Fähigkeiten benötige ich hierzu Kenntnisse in XHTML, CSS usw. – dies gilt für jedes CMS.

  20. @Raphael: am Besten beide ausprobieren und sich dann entscheiden. Persönlich finde ich, dass WebsiteBaker in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung effektiver und einfacher zu handhaben ist.

  21. Warum wird der Autor hier zerredet?

    Ist doch schön, wenn der Autor mit dem System arbeitet, sich damit auskennt und – da es sich für ihn offenbar bewährt hat – auch anderen empfehlen will!

    Ein CMS mit deutscher Community – das ist doch mal was! Ich werde es mir in jedem Fall mal anschauen, ob ich dann von Joomla abrücke, ist aber ein anderes Kapitel.

    Und ja, es gibt Leute, die mit dem Aufsetzen eines CMS ihr Geld verdienen. Diese oder ähnliche Tätigkeiten sollte eigentlich die Hauptzielgruppe von drweb sein. Oder warum seid Ihr hier?

    Ein CMS ist übrigens derzeit die einzige Möglichkeit, für „normale“ Leute, eine Webseite zu „programmieren“. Es gibt tausend Gründe, warum ich meinen Kunden davon abraten – aber es gibt auch viele Kunden, die trotzdem unbedingt ein CMS wollen. Und die Erfahrung zeigt: Da sie nicht wissen, was eigentlich im Hintergrund passiert, gibt es nur Probleme. Von daher ist was einfacheres vielleicht garnicht schlecht!

    Fazit: Ich find deinen Artikel gut! Lass dir den nicht zerreden! Was interessantes vorgestellt, Insidertipps. Was will man mehr. Nunja – mir fehlen vielleicht mehr Screenshots, aber die werde ich wohl auf der Projektseite finden.

  22. Man muss sich bei WB nicht mit MySQL auskennen. Es genügt, wenn man die Zugangsdaten hat.
    WB ist einfach und auch für Laien bedienbar.
    Wenn man Open-Source nutzt kann es immer sein, dass die Entwicklung des Tool irgendwann eingestellt wird.
    Sieht man sich WB an, wird man sehen, dass auch die Comunity groß ist und das Projekt auch weiterhin bestehen wird.

    @G. Walter
    Wenn WB zu schwierig für dich ist, solltest du nie ein anderes CMs einsetzen. Alles andere ist wesentlich komplizierter.

  23. Ich bin immer wieder erstaunt wie oft sich Leute dazu genötigt fühlen eine Software anzukündigen die angeblich ohne grossen Aufwand zu bedienen ist. Ich kenne mich nicht mit MySQL aus und deshaln lasse ich die Finger davon.

    Ehrlich, ich habe langsam genug von diesen Oberlehrern die alles als „so einfach“ verkaufen.

    Warum soll ich ein System einsetzen bei dem ich noch nicht einmal weiss, ob es weitergeführt wird.

  24. Mal davon abgesehen, dass Websitebaker ein wirklich geniales CMS ist und sich durchaus mit den Großen messen kann, ist es nicht ohne Fachwissen einzurichten bzw. zu bedienen.

    Allein bei der Installation wird Fachwissen benötigt. Wenn man nicht weiß, was eine MySQL-Datenbank ist, wo und wie ich die einrichte, wie ich ein halbwegs akzeptables Template erstelle etc. stehe ich ohne Fachwissen ganz schnell allein da. Für mich als Webdesigner ist der Umgang mit WB, die Einrichtung, die Templateerstellung, Modulanpassung etc. ein Kinderspiel, aber für Otto-Normalverbraucher mit Sicherheit nicht, es sei denn, er hat wirklich rudimentäre Ansprüche, was Aussehen und Funktion betrifft.

    In Bezug auf die Administration durch den Kunden, der Texte und Bilder austauscht, auch mal neue Seiten oder ganze Medienordner hinzufügt, ist Websitebaker meiner Meinung nach unschlagbar.
    Ich habe Kunden, die das Backend nach 1 Stunde begriffen haben und das spricht für Websitebaker.

  25. Ist es besser als CMS Made Simple (cmsmadesimple.org) oder kann man das nicht vergleichen?

  26. Der Website Baker Ralf Hertsch bietet hier seine Brötchen an.

    …CMS sein, das sich ohne Expertenwissen erschließt, einfach zu bedienen ist und ein rasches Erstellen von Web-Seiten ermöglicht…

    würde ich auch schreiben wenn ich das Produkt in meinem Portfolio hätte. Nur, wenn es so einfach ist, für was braucht mann dann noch Herrn Hertsch?

  27. Toll! Bei mir funktioniert’s! Ergo: Das Pferd ist nicht schuld, wenn der Reiter nicht reiten kann. ;)

  28. Welche Demo meinen Sie denn?

  29. Na toll! Demo funktioniert nicht… Ergo: Besser Finger weg lassen!

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