Tipps fürs Blog Design

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Design für zukünftige Blogs und Jakob Nielsen meckert. Außerdem: Was ein Autor tun kann, wenn einem nichts mehr einfällt, Spam-Blogs seziert und die Blog-Software Typo.

Designfragen
Über modernes Blog-Design haben sich Luke Wroblewski und Jed Wood so ihre Gedanken gemacht. Hier geht es nicht um ein verbessertes oder schickeres Layout, sondern um angedachte Extras, die dafür sorgen können, vorhandene Schätze zu bergen. Ein durchaus vorhandenes Problem ist es stets den sich über die Jahre ansammelnden Content sinnvoll aufzubereiten. Kalender und Rubriken helfen nur bedingt, wenn das Blog prall gefüllt ist. Die Autoren schlagen verschiedene Möglichkeiten vor, die aber noch ihrer Realisierung harren.

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Nielsen über Weblogs
Der Meister hat wieder Tipps parat, auch wenn der Titel wie immer klingt: The Top Ten Design Mistakes. Bleibt in euer Nische, legt euch eine eigene Domain zu, veröffentlicht regelmäßig, textet aussagekräftige Titel. Zudem möge man sich nicht auf einen Kalender zur Navigation verlassen – Recht hat er – und eine Kollektion mit den besten oder wichtigsten Beiträgen zusammenstellen. Auch das ist keine so falsche Idee.

Schreibblockade
Noch ein Tipp zum Thema… Professionelle Blogger, also solche die mehr oder weniger damit ihren Lebensunterhalt verdienen, kennen das Problem der Schreibblockade. Was man tun kann, wenn einem partout nichts mehr einfällt, Sheila Ann Manuel Coggins berichtet in Top Ten Tips On Beating Bloggers Block. Wenn das dann auch nichts mehr hilft, unternimmt man besser etwas anderes.

Simples Blogprogramm
Die Weblog-Software “Typo” setzt auf Minimalismus und kommt ohne Admin-Interface aus. Beim ersten Start muss allerdings eine Offline-Blogging-Software, wie etwa SharpMT, festgelegt werden. Dann kann man aber umso bequemer loslegen. So stehen auch Offline alle wichtigen Funktionen wie Post Status, Kategorie oder Trackback bereit und man hat beinahe eine WYSIWYG-Vorschau. Weitere Talente von Typo sind eine Ping- und Trackback-Funktion, die Einbindung von TadaList, del.icio.us und Flickr, eine Volltextsuche sowie RSS2-, Atom- und Comment-RSS-Export.

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Spam-Blogs seziert
Ein interessanter Bericht bei BlogPulse. Es geht um die Typisierung der immer lästiger werdenden Spam-Blogs (Sblogs), die mit zumeist geklauten Inhalten das Web überziehen. Solche Pseudoblogs werden in der Regel automatisch via Script mit Inhalten gefüllt. Die Inhalte stammen aus freien Quellen, etwa der Wikipedia oder EzineArticles. Oder sie werden schlicht aus anderen Blogs kopiert – in Form von Auszügen – und wie ein Art Surftipp im Sblog präsentiert. Autor Robert Stockton macht fünf besonders beliebte Modelle aus und liefert so einen Einblick in die Gedankengänge der Webvermüller.

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Flickr Colr Pickr
Eine der vielen Spielereien, die sich mit Flickr anstellen lassen. Farbe und Helligkeit (Schieberegler) wählen und augenblicklich erscheinen passende Fotos. Darüber hinaus gibt es 12 Themenfelder, die eingestellt werden können. Flash ist zur Betrachtung erforderlich. Passenderweise nennt sich das Ganze Colr Pickr.

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Was man noch alles anstellen und betrachten kann, zeigt die riesige Flickr Tools Collection.

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