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Dr. Web Team 13. Januar 2008

Traffic-Karte, Linkhygiene und Fernsehsurfer

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Vielleicht kommen bei der Benutzung dieses Plugins nostalgische Gefühle auf, eher ist der Gebrauch einer Sonnenbrille anzuraten. Das Timemachine Firefox Add-on verwandelt auch die schickste Web 2.0 Seite in den Wahnsinn von 1996. Wer damals schon dabei war, vermißt sie bestimmt immer noch: kitschige GIF-Animationen, zuckersüße Regenbogenteiler, die grelle Comic-Sans, blinkender Text, geschmacklose Hintergrundgrafiken und quäkende MIDI-Sounds. Das lässt sich nun überall und jederzeit haben haben, sofern man es aushält…

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Die Traffic-Karte
Tools, die das Besuchergeschehen in Echtzeit visualisieren, sind schwer in Mode. Wem bei diesem Gedanken das Herz höher schlägt, der sollte mal Reinvigorate unter die Lupe nehmen. Und wer noch dazu seinen Websitegästen einen optisch attraktiven Einblick in die Besucherstatistik gewähren will, holt sich die Traffic-Map von maps.amung.us.

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Verschiedene Kartenstile stehen zur Auswahl. Darunter auch eine Heatmap, auf der sich besonders leicht ablesen lässt, aus welcher Weltecke die meisten Besucher herkommen. Eingebunden in eine Website mit hohem Besucheraufkommen, sehen die anderen Maps aus wie die Krisenkarte der Weltgesundheitsorganisation, wo ein neuer Infektionsfall in Form eines blinkenden Sterns oder Kreuzes angezeigt wird. Ein nettes Gimmick, für das der Webworker nichts bezahlen muss. (md)

Particletree will uns das Button-Element schmackhaft machen. Mit nur wenig Aufwand lassen sich Schaltknöpfe in Formularen aufhübschen. Das ist nicht neu. Es kommt darauf an, was man daraus macht. (sl)

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Online Werbung treibt immer mal wieder seltsame Blüten. Nun beansprucht man gar die Such-Seitenleiste des Browsers. Über die verfügt nicht nur der Internet Explorer, sondern auch Firebird. Angesteuert wird sie in beiden Fällen, indem man einem simplen Link das Target „_search“ zuweist. Automatisiert man das mit einem Script, kann Werbung dort ohne aktives Zutun des Surfers erscheinen. Sehr freundlich ist das nicht. Allerdings ließe sich damit Besseres anfangen. Leider ist uns bisher noch nirgendwo aufgefallen, dass ein kreativer Webdesigner die Leisten in ein Projekt integriert hätte. Aber das kann ja noch werden.

Nintendo Wii: Die Rückkehr der Fernsehsurfer
Was hat man sich dabei nur gedacht? Jetzt werden mit Nintendos neuer Spielkonsole wieder hunderttausende Menschen in Deutschland auf das Internet losgelassen — vom Sofa aus. Erinnert das nicht an die Set-Top-Boxen aus alten Zeiten? Hoffentlich nicht: Der eingesetzte Opera-Browser liefert mehr Kompatibilität und Komfort als die eingeschränkten Kisten von damals. Aber auch, wenn der Fernseher jetzt so tun kann, als sei er 800 Pixel breit und der Browser die Seiten flüssig zoomt, kann das sicher nicht den Surfkomfort eines PC ersetzen.

Was soll man als Webmaster damit anfangen? Wenn die eigene Website Videos, Musik oder Bilder bietet, und die Inhalte auf die insgesamt eher junge Zielgruppe passen, dann kann man ja eine Version der Site für die Wii ins Auge fassen. Durch das Internet geistern bereits erfolgreiche YouTube-Mods und Flash-Spiele-Seiten. Und die Eigenheiten der eingesetzten Operaversion sind auch gut dokumentiert. Für Inspiration ist also gesorgt. (jb)

Eine Liste mit Seiten für und über die Wii | Webdesign Guide für das Wii (englisch) | Der Operabrowser auf dem Wii in Aktion

Linkhygiene
Wie soll ein neuer Link geöffnet werden? Im neuen Fenster oder im gleichen Fenster? Der Webdesigner rätselt, weil er es seinen Besuchern nie wirklich recht machen kann. Eigentlich ist die Lösung ganz einfach. Es ist egal, wie man es tut. Soll der Benutzer doch selber entscheiden. Der Haken an der Sache: nicht jeder weiß wie es geht.

Möchte ich meinen Link in einem neuem Fenster geöffnet haben, verwende ich das Kontextmenü oder die Umschalttaste; je nach Browser und Betriebssystem funktioniert das etwas anders. Was der Webdesigner für mich vorgesehen hat, spielt keine Rolle mehr.

Das funktioniert auch andersherum, sofern der Browser es erlaubt. Wenn ich partout nicht möchte, dass sich ein Link in einem neuen Fenster öffnet, ich aber eben genau damit rechnen muss, dann wird der Link mit der Maus gepackt und in die Adressezeile des Browsers geschoben. Voilá, jeder nach seiner Fasson. Leider klappt das nicht überall. Alternatives Kopieren wäre viel zu unpraktisch. Bliebe immer noch der Weg über die Voreinstellungen. Ein guter Browser sollte entsprechende Möglichkeiten vorrätig halten.

Der Seitenbetreiber braucht sich nur eine Regel zu merken, er soll stets nach demselben Prinzip zu verfahren, so dass man nach einigen Besuchen weiß, welche Links sich wie verhalten.

Code-Tuning
In der Programmierung gibt es nicht den einen Königsweg. Und unter den Entwicklern stolziert nicht jeder mit dem „Code hero award“ umher. Da gibt es die Newbies, die froh sind, wenn sie irgendwie die Anforderungen der Kunden umsetzen können; wie es unter der Haube aussieht, ist erst einmal unerheblich. Problematisch kann das dann im Softwarebetrieb bei Änderungswünschen werden, z.B. wenn der ursprüngliche Quellcodeschreiber längst nicht mehr im Unternehmen weilt und das Ding natürlich dokumentationsfrei ist. Spätestens jetzt muss ein Profi ran, und der refaktoriert den Code, d.h. er optimiert die Lesbarkeit, Verständlichkeit, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit der Software.

Auch der Einzelkämpfer unter den Webworkern kann mal in so eine Situation geraten und den Quellcode des vorherigen Dienstleisters eines Kunden vermacht bekommen. CSS und HTML mögen ja noch angehen, aber was ist, wenn bei den harten Sachen wie PHP, Perl, Ruby und Java zunächst der Durchblick fehlt? Vielleicht hilft dann das Projekt Refactor my Code weiter. Hier kann Programmiercode hochgeladen werden, der von Tuningspezialisten auf Vordermann gebracht wird. Das ist nicht nur für den Notfall geeignet, sondern auch für jemanden, der eine Programmiersprache lernt und seine Kenntnisse verfeinern möchte. (md)

Bookmarktlet Analyse-Toolbox Update
Die Web Site Investigation Toolbox ist keine neue Erfindung mehr, sie wurde aber just aufgerischt. Das ist Grund genug sie zu erwähnen. Es handelt sich um eine Garnitur von Bookmarklets aus verschiedenen Quellen. Allesamt gemacht für die Seitenanalyse. Eingebunden sind unter anderem Slayer-Offices PageInfo (im Bild unten) und Favelet-Suite, Andy Budds CSS Gid-Layout Bookmarklet, sowie JavaScript Shell, JS Variables und Table Number von Jesse Ruderman. Die Toolbox funktioniert mit Firefox. (sl)

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