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Gastautor 1. Februar 2007

Was sind Piktogramme?

Kein Beitragsbild

Piktogramme haben unse­re Welt des Verstehens ver­ein­facht. Kein Hinweis muss in allen Sprachen über­setzt wer­den, son­dern kann durch die ver­ein­fach­te Bilddarstellung erkannt wer­den. Nicht nur am Computer.

Aus einem ein­fa­chen Bildsymbol, geht eine Information für die Betrachter des Bildes her­vor. Diese Bildsymbole wer­den als Piktogramm bezeich­net. Die Bezeichnung Piktogramm setzt sich aus dem latei­ni­schen Wort pic­tum (gemalt, Bild) und aus dem grie­chi­schen Wort graphein (schrei­ben) zusam­men.

Schon Frühmenschen benutz­ten Piktogramme für ihre Höhlenmalereien. In Bildern zeich­ne­ten die Höhlenmenschen ihre Erlebnisse an die Steinwände.
Man könn­te sagen, der Höhlenmensch hat das Piktogramm erfun­den. Im Jahr 1936 ent­wi­ckel­te der Österreicher Otto Neurath erst­ma­lig aus Piktogrammen ein System, das inter­na­tio­nal ver­ständ­lich dar­ge­stellt wer­den konn­te. Für den Münchener Flughafen schuf Otl Aicher im 1972 ein kom­plet­tes Leitwegesystem aus Piktogrammen, das inter­na­tio­nal ver­ständ­lich ist.

Piktogramme ermög­li­chen den Betrachter des Bildes ver­ständ­lich dar­zu­stel­len, wor­auf die­ses Piktogramm hin­weist. Alle Personen egal wel­cher Nationalität kön­nen somit erken­nen, um wel­chen Hinweis es bei die­sem Piktogramm geht. In der heu­ti­gen Zeit sind die­se Hinweisbilder nicht mehr weg zu den­ken. Besonders auf Bahnhöfen, Flughäfen oder gro­ßen Einkaufszentren bie­ten die Piktogramme alle Menschen die Möglichkeit zu erfah­ren, wo zum Beispiel die Fluchtwege lie­gen und wo es zur Damen; -Herren; -Behinderten Toilette geht. Kleine Hinweisschilder zei­gen den Menschen in bild­li­cher Darstellung, wo es zu den genann­ten Beispiele hin­geht.

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Im Straßenverkehr die­nen Piktogramme als Verkehrsschilder. Jeder der einen Führerschein macht, muss die Verkehrsschilder ler­nen, um zu wis­sen, wel­che Bedeutung die­se haben. Sie wei­sen zum Beispiel auf Straßennamen hin, zei­gen, wie schnell gefah­ren wer­den darf oder wei­sen auf Halte und Parkverbotzonen hin. Diese Verkehrsschilder müs­sen gut sicht­bar ange­bracht wer­den, damit alle Verkehrsteilnehmer kein Schild über­se­hen kön­nen.

Piktogramme wer­den auch für den Sport ein­ge­setzt. An ein­fa­chen schwar­zen Strichmännchen ist zu sehen, um wel­che Sportart es sich dreht. Bei den Olympischen Sommerspielen 1972, ver­ein­fach­te Otl Aicher die­se noch sehr figur­be­ton­ten Darstellungen. Auch in Sporthallen wer­den Piktogramme ein­ge­setzt. Als Hinweisschilder für Toiletten, Duschräume, Umkleidekabinen, Wegweiser für ein­zel­ne Bereiche und Warnschilder für Räumlichkeiten, die nicht betre­ten wer­den dür­fen. Ebenso sind die­se Hinweisschilder in Schwimmbädern und ande­ren Sportanlagen zu fin­den.

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Piktogramme anstel­le von Icons auf einer Website (p-e.kiev.ua)

Piktogramme die­nen also vor allem einem Hinweis. Besonders in Gefahrenbereichen ist es wich­tig, das alle Personen anhand eines Bildes erken­nen kön­nen, wel­che Gefahr droht, zum Beispiel bei betre­ten eines bestimm­ten Bereiches. In Kernkraftwerken wird haupt­säch­lich ein gel­bes, schwarz umran­de­tes Dreieck mit einem mit­tig lie­gen­den Zeichen (eine Art Rotor) ein­ge­setzt. Dieses weist auf Radioaktivität hin. Höchste Vorsicht ist gebo­ten.

In Fabriken die mit gif­ti­gen Chemiestoffen arbei­ten, wird für bestimm­te Bereiche ein vier­ecki­ges schwarz umran­de­tes Schild mit einem Totenkopf in der Mitte ein­ge­setzt. Dieses Piktogramm weist also dar­auf hin, die­ser Bereich ist hoch­gif­tig, nicht betre­ten. Jeder Mensch erkennt sofort die Gefahrensituation.

Seit der PC mit einer gra­fi­schen Benutzeroberfläche erfun­den wur­de, sind eine gan­ze Menge wei­te­rer Piktogramme ent­stan­den. Diese wer­den als Icon bezeich­net.
Icons zei­gen zum Beispiel eine bestimm­te Datei oder einen Link auf der Festplatte an. In ande­ren Programmen die­nen die Icons dazu, dem Benutzer anzu­zei­gen, wel­ches Programm durch Anklicken des Icons star­tet. Zum Beispiel sind klei­ne Icons in einem Mailprogramm zu sehen. Sie zei­gen an, wel­che Schriftart genom­men wer­den kann, ob sie fett oder kur­siv geschrie­ben wer­den soll und in wel­cher Farbe. Diese Icons sind in der Symbolliste ange­zeigt.

Ein Kommentar

  1. ich fin­de den bei­trag sehr auf­schluss­reich aber im gesamm­ten hat er mei­ne fra­ge nicht gera­de beant­wor­tet

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