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Dr. Web Team 16. Juli 2007

Was braucht man für eine Videokonferenz?

Kein Beitragsbild

Beim Reden sagen Augen oder Körpersprache oft mehr als 1000 Worte. Ein Zwinkern oder ein kritischer Blick – bei einem Telefonat gehen solche Signale unter. Kann man Freunde oder Bekannte wegen der räumlichen Entfernung nicht persönlich treffen, bieten Webcam und eine Software für Videokonferenzen Abhilfe. Die Software sorgt für die Sprachverbindung und komprimiert die Videoströme, so dass sich diese möglichst ruckelfrei und in guter Qualtität übers Netz senden lassen. Um eine möglichst hohe Kompressionsrate zu erzielen und das Bild aber dennoch gut aussehen zu lassen, benötigt man ein wenig Rechenpower. Moderne PCs leisten das jedoch problemlos.

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Im Prinzip ist eine beliebige Webcam geeignet, um sie auf dem Monitor als Kamera für Videokonferenzen zu installieren. Allzu günstige Modelle liefern allerdings nicht immer die gewünschte Bildqualität. Auch von der Kamera hängt ab, ob man gut zu sehen ist. Neben der Webcam ist ein DSL-Internetanschluss Voraussetzung für die Videoübertragung. Für die Übertragung der Sprache sorgen Tischmikrofon und PC-Lautsprecher oder ein praktisches Headset. Kostenlose Instant-Messenger wie AIM, Yahoo Messenger, MSN oder iChat bieten auch Videoübertragung per Webcam-Sessions. Über die Benutzerkennung kann man dort weltweit Bekannte kontaktieren, die den gleichen Messenger nutzen. Eine Einladung per Mausklick genügt und schon kann die Konferenz beginnen. Bei Nutzung von VOIP können auch Video-Ströme übertragen werden. Einige VOIP-Provider ermöglichen ihren Kunden die kostenlose Nutzung. Desktop-Software für Videokonferenzen gibt es teils kostenlos oder für private Anwender kostenlose Testversionen mit meist eingeschränkten Funktionen. Häufige Zusatzfunktionen der Videosoftware sind Remote Desktop, Austausch von Dateien, Präsentationen oder gemeinsame Nutzung von Anwendungen. Interessant ist auch die Aufzeichungsfunktion, mit deren Hilfe sich die Konferenzen abspeichern lässt.

Die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Bilder bezeichnet man auch als Framerate. Neben der Framerate spielt auch die Auflösung der Bilder eine große Rolle. Je mehr Bilder übertragen werden und umso höher deren Auflösung, desto mehr Bandbreite, Rechenleistung und Speicher sind notwendig. Vor allem von der Bandbreite hängt eine flüssige Übertragung der Audio- und Videoströme ab. Daher muss man bei Auflösung und Bildwiederholrate bisweilen Kompromisse machen und deren Werte etwas niedriger ansetzen. Im Yahoo Messenger kann man zum Beispiel die Qualität und Bildrate mit einem Regler einstellen. Um die optimalen Werte herauszufinden, ist oft ein wenig experimentieren und testen erforderlich. Eine zu niedrig gewählte Anzahl Bilder – also eine niedrige Bildwiederholrate – führt beispielsweise dazu, dass man manche Gesten des Gegenübers gar nicht zu sehen bekommt, weil nicht alles übertragen wird. Eine zu hohe Framerate kann hingegen die Videobilder im Ergebnis teils verschwommen oder verzerrt aussehen lassen.

2 Kommentare

  1. Da gibt es auch noch Radvision und EmblazeVCON.

    Grüße
    Alex

  2. Für eine Videokonferenz im professionellen Sinne benötigt man dedizierte Hardware. Hier gibt es im Prinzip vier große Hersteller: Sony, LifeSize, Polycom und Tandberg. Systeme starten bei ca. 2500 Euro und liefern TV- oder HD-Qualität wie man Sie z.B. von Blu-Ray her kennt.

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