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Sven Lennartz 14. Juli 2015

Warum Facebook Webdesigner hasst

Kein Beitragsbild

Ich has­se Facebook nicht. Ich hal­te es für eine Gefahr. Facebook ist zu groß, ist ein Moloch. Facebook schnei­det Einhörnern die Köpfe ab. Facebook ist der Sonnenkönig des Internets. L’Internet, c’est moi! Welche Bedeutung hat das für Webdesigner und -ent­wick­ler?

fich dich facebook

Nachdem Dr. Web in der letz­ten Woche so freund­lich war, mei­nen Artikel Facebook frisst das Internet und uns gleich mit zu ver­lin­ken, bat man mich auch hier etwas zum Thema schrei­ben. Das tue ich nun.

Facebook ist eine Gefahr für das freie Internet und für alle, die dar­in aktiv sind, egal ob pri­vat oder beruf­lich. Das Thema ist umfang­reich. Facebook beein­flusst vie­les und steckt über­all drin. Ich möch­te hier nur auf beruf­li­che Aspekte um das Webdesign her­um ein­ge­hen.

Facebook arbei­tet mit Methode. Sie sagen, wenn du willst, dass dein Content sicht­bar wird, dann sor­ge für Interaktionen. OK, und wie kriegt man die am bes­ten? Indem man sei­nen Content etwas – sagen wir mal – volks­tüm­li­cher hält, ihn ein­fa­cher, weni­ger fach­lich, unter­halt­sa­mer macht. Lustige Videos und Sprüche sind bes­ser als CSS-Tricks. Werde mas­sen­taug­li­cher für mehr Erfolg. Selbst wenn das alles funk­tio­niert, der Erfolg für die eige­nen Seiten fällt doch meist nur spär­lich aus. Wozu das Publikum inner­halb Facebook bespa­ßen und mit Inhalten ver­sor­gen? Glaubt jemand wirk­lich, die eige­ne Marke wür­de so bekannt und beliebt? Wie lan­ge muss man dafür aktiv sein und in wel­chem Ausmaß?

Die Blogrebellen brin­gen das Problem so auf den Punkt:

  • Auf YouTube wer­den die User dafür bezahlt, wenn Ihre Inhalte gut geklickt/geguckt wer­den.
  • Auf Facebook müs­sen User dafür bezah­len, dass Ihre Inhalte gut geklickt/gesehen wer­den.

Im nächs­ten Schritt sagt Facebook, wir haben uns was über­legt und zäh­len jetzt auch die Aufenthaltsdauer zu unse­ren Kriterien dazu. Sorge dafür, dass die Leute län­ger blei­ben, indem du grö­ße­re Stücke dei­nes Contents ein­stellst. Facebook wird gie­rig. Und eines Tages wer­den sie sagen, war­um gibst du uns nicht alles, wir betei­li­gen dich im Gegenzug an unse­ren Werbeeinnahmen. Die ja gigan­tisch sind, wie wir wis­sen.

Klingt doch ver­lo­ckend, schließ­lich hat Facebook nicht nur das Publikum in der Tasche, da klim­pert auch das Geld. Die eige­ne Website kann man dann ein­stel­len oder als Museum wei­ter­krei­sen las­sen. In Zukunft ist man aner­kann­ter Facebookseitenbefüller.

Deshalb ist Facebook gefähr­lich, es zieht alles in sich hin­ein. Um es dann aus­zu­beu­ten und zu kon­trol­lie­ren. Facebook ist kein gemein­nüt­zi­ger Verein. Auch wenn sich des­sen Besitzer Wohltätigkeit im ame­ri­ka­ni­schen Stil leis­ten kön­nen.

Möglichst jeder soll bei ihnen Nutzer wer­den, denn je mehr Daten man hat, des­to mehr davon kann man nut­zen oder ver­kau­fen. Facebook wird also alles dar­an set­zen, um mög­lichst vie­le Menschen in sein Netz zu zie­hen. Und dann will es die Inhalte, alle, neh­me ich an.

Was bringt Facebook für Dr. Web?

Michael war so freund­lich mich in die Statistiken bli­cken zu las­sen. 2 % sei­nes Traffics bezieht Dr. Web von Facebook. Nö, mehr ist es nicht. Obwohl bei­de Projekte schon län­ger bestehen und Facebook von Dr. Web aktiv bespielt wird.

Immerhin spre­chen wir hier von der größ­ten Website der Welt. Niemand sonst bringt es auf 1.500 Millionen Nutzer + X. OK, schrän­ken wir das ein. In Deutschland sind es ’nur’ 28 Millionen. Wenn man dazu noch bedenkt, wie vie­le Menschen nicht lesen kön­nen (Kinder), kei­ne Maus mehr gera­de hal­ten kön­nen (Alte) oder vom Internet noch nichts gehört haben (Politiker) wird klar, wie groß der Anteil der Facebook-Nutzer tat­säch­lich ist. Es macht so ziem­lich jeder mit.

Für sei­ne 2 % hat Dr. Web arbei­ten müs­sen und gele­gent­li­che Leistungsgebühren nach Menlo Park über­wie­sen – zum Beispiel für die Newsletter Promotion – das steckt alles in den 2% drin. Inwieweit die­se Aktivitäten über­haupt zu Besuchen geführt haben, dar­über gibt Facebook kei­ne Auskunft. Messen kann man es nicht. Man darf aber davon aus­ge­hen, dass ein Teil die­ses Traffics auf das Konto freund­li­cher Leser geht, die selbst aktiv tei­len.

Worauf ich hin­aus will, ist Folgendes: Die größ­te Website der Welt, auf der mehr oder weni­ger alle aktiv sind, ist gei­zig, über­aus gei­zig, wenn es um das Verteilen von Traffic geht. Natürlich gibt es Seiten, die von Facebook pro­fi­tie­ren, die dor­ti­ge Aufmerksamkeitsmechanismen per­fekt aus­nut­zen. Wir ken­nen sie unter Namen wie Heftig, Buzzfeed oder Viralnova, und wer sonst noch das Klickvieh bespa­ßen mag.

facebook leiste

Selbst Kommerzzeitschriften ist die Sozialleiste wich­ti­ger als die Navigation.

Lohnt es sich für 1 % mehr Traffic täg­lich auf Facebook aktiv zu sein, dort zu pos­ten, Kommentare zu beant­wor­ten, Inhalte ein­zu­stel­len, Seiten zu pfle­gen und gele­gent­lich dafür zu bezah­len? Ich behaup­te, man kann mit die­sen Ressourcen Sinnvolleres anstel­len und mehr bewir­ken, indem man sich unter­ein­an­der hilft, sich ver­linkt und för­dert. Diese Kultur droht in Vergessenheit zu gera­ten. Wegen Google kur­sie­ren bei man­chem Seitenbetreiber und Blogger die Angst vor dem Linksetzen. Als wäre das etwas Kriminelles.

Lieber spach­telt man sei­ne Seiten mit Sozialleisten zu und hofft auf den nächs­ten vira­len Coup, der doch nie kom­men wird, anstatt sich mit ande­ren Seitenbetreibern abzu­spre­chen, die in der­sel­ben Lage fest­ste­cken.

Die ande­ren betrach­tet man ganz im alten Denken ver­haf­tet als Konkurrenz, Facebook hin­ge­gen gilt als neu­tra­le Plattform, die man nur ver­ste­hen und kna­cken muss. Aber das ist so nicht rich­tig: Facebook ist weit mehr als ein Konkurrent. Facebook will alles.

Den letz­ten Traffic schickt man dann noch frei­wil­lig in den Tempel des blau­en Monsters. Social Media Buttons wer­den aggres­si­ver plat­ziert als Werbung. Und genau­so häu­fig. Sie tau­chen mit­un­ter mehr­fach in ver­schie­de­ner Gestalt auf einer Seite auf. Sie ver­lang­sa­men Seiten durch Junkcode und sche­ren sich nicht um deut­sches Recht (jeden­falls die meis­ten nicht). Ob das alles mit guten Design ver­ein­bar ist oder viel­leicht stö­ren könn­te, wen inter­es­siert es? Hauptsache kei­ne Social Chance ver­schenkt.

Am kras­ses­ten fin­de ich die Firmen, die Facebook in ihrer eige­nen Werbung zei­gen, Name, Logo, Button, Likedaumen. Gratiswerbung für Facebook über­all. So omni­prä­sent hat das nicht ein­mal Apple hin­be­kom­men.

Ja klar, Dr. Web ist nicht sozi­al, das ist ein Unternehmen, das Geld ver­die­nen muss, um die Sache am Rollen zu hal­ten. Das eine oder ande­re Werbebanner beweist es. Facebook hin­ge­gen ist ein Netzwerk, das alle Welt sozi­al nennt, und das den Aussagen sei­nes Chefs zufol­ge die Welt bes­ser machen soll. Die Mehrheit glaubt es. Noch.

Das lei­der gera­de KMUs in Facebook eine Art Heilsbringer erken­nen, man muss sich nur genug anstren­gen, den Dreh raus­krie­gen, dann öff­net der Sozialgigant eines Tages sei­ne Pforten und das Geld ver­dient sich von allein. Unglücklicherweise begibt man sich auf den Weg dahin in eine tota­le Abhängigkeit. Zeit und Mühe könn­te man auch woan­ders inves­tie­ren. Die Leute den­ken, Facebook wäre toll, weil das jeder sagt. Es hat sich in unse­ren Köpfen so fest­ge­setzt, und liegt da wie Beton. Als KMU brau­che ich eine Social Media Strategie, Facebook gehört in mein Marketing-Mix. Mit Facebook ist man ganz weit vorn in jedem Bullshit Bingo.

Stop Facebook

Warum finden (Web)designer Facebook gut?

Bei Facebook sieht alles gleich aus. Design redu­ziert sich auf ein Logo/Avatar und ein manch­mal gelun­ge­nes, oft aber stüm­per­haft zusam­men­ge­stop­pel­tes Headerbild. Bei Facebook kann man nicht ein­mal ein­fachs­te Dinge ver­än­dern, alles ist fest­ge­legt und in sei­ner puren Eintönigkeit schrei­end häß­lich. Es mag zweck­mä­ßig sein, aber es ist nicht schön; wir mögen uns dran gewöhnt haben, aber es ist nicht span­nend. Facebook ist desi­gne­ri­sche Monokultur. Und was sind Monokulturen? Sie sind schlecht.

Ihr sitzt vor euren durch­ge­stal­te­ten Macs, auf die ihr euch kräf­tig was ein­bil­det, redet klug über Design und benutzt dabei Facebook. Das ein­heits­blaue Standardprodukt vom Kombinat aus Kalifornien. Plaste und Elaste aus Menlo Park. Wie geht das zusam­men? Die DDR wäre stolz auf Facebook gewe­sen. Eine Seite für alle. Bei Facebook ist jeder gleich – abge­se­hen von gro­ßen Werbekunden natür­lich. Dank Facebook hat man die gesam­te Kommunikation der Menschen im Sack. Wer Facebook hat, braucht kei­ne Stasi mehr. Noch so ein unschö­nes Thema.

20 Jahre Entwicklung im WWW sind im Grunde für den Arsch. Denn Dank Facebook kann man heu­te kaum mehr machen als damals. Man kann nicht ein­mal die Linkfarbe ändern auf Facebook-Seiten, da war man schon mal wei­ter. Wer Design will, braucht eige­ne Webseiten und Blogs. Wer frei sein will, begibt sich nicht in die kleb­ri­gen Fänge eines Molochs nur für ein paar Versprechungen und in Aussicht gestell­te Klicks.

Dabei könn­te es ein­fach sein. Indem wir einen Bogen um Facebook machen. Der darf ruhig etwas grö­ßer aus­fal­len. Folgen Sie die­sen Menschen nicht. Entzieht man dem Netzwerk die Aufmerksamkeit, fällt es eines Tages wie eine lee­re Plastiktüte in sich zusam­men.

Aber wenn wir nicht auf­pas­sen, kas­siert Facebook uns alle ein. Texte wie die­sen gäbe es dann nicht. Na schön, der Verlust hiel­te sich in Grenzen. Aber die Website, auf der er erscheint, die gäbe es eben­so wenig. Und auch von Rest wird nicht viel blei­ben. Die Online-Welt wird wüst und leer sein. Oder nach einer ver­meint­li­chen india­ni­schen Weisheit:

Erst wenn die letz­te Website abge­schal­tet, der letz­te Webdesigner ent­las­sen, der letz­te Link gelöscht ist, wer­det Ihr mer­ken, dass man Facebook nicht trau­en kann.

Links zum Thema Facebook

Sven Lennartz

Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

19 Kommentare

  1. Hi,
    also wenn ich auf Facebook mal so geschaut habe, weiß ich am ande­ren Tag nicht, war ich bei Firma x oder bei Firma y. Auch kann ich in mei­nem Netzwerk, eine “alle sind gleich” Seite nicht emp­feh­len, ich brauch da schon mehr Infos. Ich habe Kunden die bekom­men sehr regel­mä­ßig über die eige­ne Internetseite neue Kunden, von den tau­sen­den likes (bei mei­nen Leuten) jeden­falls kei­ne neu­en Kunden.

    Mir ist das alles zu ober­fläch­lich, zt sowas von flach, Hauptsache da steht stän­dig was. Qualität und nicht Quantität wis­sen inzwi­schen aber auch vie­le und damit ver­die­ne ich dann mei­ne Brötchen, denn ich mache nicht für alle die glei­che Seite (oder doch mal über­le­gen) Da schließt sich dann wie­der der Kreis, alle wol­len am Kuchen teil­ha­ben, die Frage ist schlu­ßend­lich war­um rennt die gan­ze Nation hin­ter einer Person ohne Kritik her, oder wer lie­fert ehr­li­che Arbeit.

    Was goog­le betrifft, stimmt natür­lich, aber mal unter uns Gebetsschwestern wär schon geil wäre uns das ein­ge­fal­len oder? Also ich wär schon stolz.

    Google lie­fert als Suchmaschine Ergebnisse und ich fin­de das Google auch ein klein wenig zurück­gibt. Die Webmaster wer­den mir zustim­men, gibt kei­nen der die ange­bo­te­nen Dienste nicht in Anspruch nimmt, da wird sei­tens Google halb­wegs mit offe­nen Karten gespielt. Wir neh­men vie­le die­ser Dienste ger­ne an, ver­wer­ten eben­falls Daten und das gan­ze kos­tet nichts. Mal bei Google, Google suchen, ich war da schon beein­druckt was die alles haben und geben, klar auch geben. Was wol­len wir denn, wir kön­nen auch kei­ne Arbeit umsonst abge­ben und sagen, ja nee bin doch nicht so ein Halunke.

    Was ich sagen will, Google ist zumin­dest in Teilbereichen offe­ner, gibt jede Menge kos­ten­lo­se Hilfsmittel und Anleitungen, also auch ein klei­nes biss­le zurück. Und was die ers­te Seite bei den Google Ergebnissen betrifft, mel­de dich das mache ich dir, kos­tet aber auch. Ja Google hat inzwi­schen Macht, aber ich fin­de die infor­mie­ren uns Webmaster schon über vie­les und geben auch etwas zurück. Ich glau­be dein Kopfschmerztabletten Lieferant hat da noch mehr davon.
    Anderes Thema.

    Lg an euch alle
    Tina

    • und geben auch etwas zurück

      das stimmt defi­ni­tiv. goog­le hat wohl so eini­ges im ange­bot von dem man pro­fi­tie­ren kann. goog­le hat viel vor­an­ge­bracht, auch wenn nicht alles koscher ist. bei face­book sehe ich das eher nicht

  2. Hi Thomas,

    Google ist ein noch grö­ße­res Thema. Ich wüss­te gar nicht wo ich da anfan­gen soll­te. Deren Macht ist unglaub­lich. Und wir machen alle mit, so gut wir eben kön­nen. Wir näh­ren die Riesen, in gegen­sei­ti­ger Abhängigkeit.

  3. schon rich­tig, Axel, aber hier geht es doch um Webdesigner, die FB nut­zen. Steht sogar im Titel des Beitrages. Da darf man mehr erwar­ten als Myspacemüll, oder?

  4. “Das ein­heits­blaue Standardprodukt vom Kombinat aus Kalifornien.”

    Erinnert sich noch einer an MySpace, wo jeder im Design rum­ma­chen dürf­te? Wie sah das aus?

  5. Hallo Sven,

    bes­ser kann man das nicht auf den Punkt brin­gen.
    Aber, wer hört schon ger­ne auf “die Stimme der Vernunft.”
    Ein Rebell der das tut – zumin­dest in der heu­ti­gen Zeit.

  6. Hallo Sven,
    vie­len Dank für die­sen Artikel! Endlich mal einer der sagt was Sache ist! Hatten wir nicht schon ein­mal vor der digi­ta­len Zeit ein ähn­li­ches Problem mit einem “Unternehmen” das auch ein ein­präg­sa­mes “Logo” hat­te und dem alle Leute folg­ten?

    Auch nicht schlecht ist die Marketingstrategie von Grafik Zloebl hier in dei­nem Kommentar. Verlinken mal kurz auf ihre Webseite und wenn man dann auf den inter­es­sant ange­kün­dig­ten Artikel klickt, lan­det man wie­der hier. Was sich die Leute alles trau­en…

    Grüße Matthias

  7. Lieber Sven,

    dan­ke für den kri­ti­schen Beitrag! Ich fin­de es auch sehr befremd­lich, wie die­se rie­si­gen Datenkraken, von denen Facebook nur eine ist, das Userverhalten und damit auch die gesam­te Entwicklung des WWW beein­flus­sen. Wobei ich Apple oder Facebook noch für das klei­ne­re Übel hal­te – man muss es ja nicht nut­zen.
    Viel bedroh­li­cher und auch ärger­li­cher fin­de ich Google, das mit sei­ner Allmacht bestimmt, wie Webseiten gebaut wer­den sol­len, wel­chen Inhalt sie haben sol­len, wel­che Technik ver­wen­det wer­den soll etc. etc..
    Und sicher nicht weni­ger, son­dern eher noch mehr Daten sam­melt als Facebook. Und bestimmt, was DU als User an Suchergebnissen ange­bo­ten bekommst und was nicht. Hier wirkt sich auch der Unterschied zwi­schen den gro­ßen Konzernen und den klei­nen Selbstständigen noch mehr aus. Letztere haben näm­lich schlicht nicht das Budget, sich mit AdWords, Videos und SEO auf die ers­ten Positionen zu “kau­fen”.
    Und gehen damit unter im Nirvana des Netzes.
    Würde mich freu­en, wenn Du über die auch mal so einen Artikel schreibst ;-)

    Viele Grüße,
    Thomas

  8. Welche Individuen las­sen sich auf so etwas wie f*c*book ein?
    Sind es Individuen, die alles glau­ben, wenn man es nur oft genug wie­der­holt (z.B. dass f*c*book ein Ort ist, wo sich Anbieter und Zielgruppe tref­fen)?
    Sind es Individuen, die glau­ben, dass ein f*c*book-Account wirk­lich kun­den- und markt­ori­en­tier­te Produkte/Dienstleistungen erset­zen kann?
    Was für Individuen müs­sen das sein, die einen gro­ßen Teil ihrer frei ver­füg­ba­ren Zeit auf einer in blau gehal­te­nen Website ver­brin­gen?
    Wie vie­le Individuen haben durch f*c*book ihren Lebenstraum ver­wirk­licht und in wel­cher Relation ste­hen die­se zu den geschei­ter­ten?
    Wie vie­le sind nach dem Lesen die­ser Fragen bereit, die­se für sich allei­ne zu beant­wor­ten?
    Was hat mich nur gerit­ten, das ich mei­ne Zeit und Energie in die­sen Kommentar inves­tiert habe?
    :-)

  9. Was hat Facebook denn jetzt genau falsch gemacht? Erfolgreicher als alle ande­ren? ;)
    Als wenn sich auch nur ein 08/15 FB-User gedan­ken um das lay­out machen wür­de! Dr.web, bit­te.… mit sol­chen Beiträgen zieht ihr nur die “ich bin gegen alles” leser an, die im Prinzip nichts wei­ter als kri­ti­sie­ren wol­len.

    Früher seid ihr viel pro­fes­sio­nel­ler gewe­sen, da wur­den auch mal “Tutorials” geschrie­ben die man sonst nir­gends im web (deutsch­spra­chig) fand.
    Also bit­te, ver­schwen­det nicht wei­ter mei­ne Zeit!

  10. Werbebanner auf Dr. Web? Interessant. Wo denn?

  11. hi, unter­schrei­be ich. wenn du es erlaubst neh­me ich ger­ne ein Bild von dir und ver­weis auf dei­ne Seite. mel­de ein­fach und ich sag dir auf wel­chen sei­ten. am bes­ten auf allen, sau­hau­fer der..
    gruß tina

  12. Guter Artikel! Ich fin­de es wirk­lich erschre­ckend, wie vie­le Menschen sich nur auf Facebook kon­zen­trie­ren und ihr gan­zes Business dar­an aus­rich­ten. Und das schlim­me ist, dass kaum jemand merkt, wie sehr er sich da aus­lie­fert.

    Beispiel: Ich bin Hobbyfotograf und fol­ge sehr sehr vie­len Fotografen auf Facebook – vie­le, die sich damit selbst­stän­dig gemacht haben und damit ihren Lebensunterhalt ver­die­nen. Das schlim­me dar­an ist, dass man nicht ein­mal mehr ver­sucht eine Website zu erstel­len – statt des­sen wer­den stän­dig Meilensteine von den nächs­ten 500 “Fans” gepos­tet und man fühlt sich auch noch gut dabei. Stellt Facebook aus einer Lust her­aus die Reichweite auf null und ver­langt dafür Kohle, gehen sicher­lich vie­le ein­fach den Bach run­ter, weil man kom­plett abhän­gig ist und es kei­nen Plan B gibt.

    Und man merkt rich­tig, wie Facebook dage­gen an arbei­tet, die Leute am Verlassen der Seite zu hin­dern. Links pos­ten ist eigent­lich nur noch eine rein deko­ra­ti­ve Funktion – die­se Links erhal­ten kaum Reichweite. Man soll den Content (wie im Beitrag geschrie­ben) eben direkt auf Facebook packen. Und die Leute machen das wirk­lich! Das geht in mei­nen Kopf nicht rein.

    • Hi Matthias,

      “deko­ra­ti­ve Funktion” ist sehr gut aus­ge­drückt. So hab ich das auch emp­fun­den mit den Links. Wer dar­auf setzt ist IMHO ver­lo­ren. Ein Business auf FB zu grün­den ist wie ein Glüweinstand auf dem Eis. Das geht nicht für alle Zeiten gut ;-)

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